StN: Kickers: Aussicht auf Finanzspritze

Stuttgart (StN) – Für die Stuttgarter Fußball-Drittligisten ist am heutigen Freitag der Urlaub vorbei: Die Stuttgarter Kickers und der VfB Stuttgart II beginnen mit der Vorbereitung auf Teil zwei der Saison. Bei den Blauen versammelt Trainer Edgar Schmitt sein Team um 10 Uhr im ADM-Sportpark – die erhoffte personelle Verstärkung ist allerdings nicht dabei. Noch nicht. Denn die Kickers könnten von Sponsoren eine kleine Finanzspritze bekommen. „Wir haben positive Signale erhalten“, bestätigt Manager Joachim Cast. Als heißer Kandidat gilt Innenverteidiger Mischa Welm (24), dessen Vertrag beim VfR Aalen aufgelöst wurde. Schmitt kennt den 1,85 Meter großen Spieler aus seiner Zeit als Coach in Aalen: „Welm bringt enorme körperliche Präsenz mit.“ Beim Trainingsauftakt wird Marcel Rapp fehlen, der sich kurz vor der Winterpause eine Knieverletzung zuzog.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers beenden Winterpause

Nach nur knapp drei Wochen Urlaub beenden die Profis der Stuttgarter Kickers am Freitag die Winterpause. Das erste Training des neuen Jahres ist für 10.00 Uhr angesetzt und dann beginnt für die Degerlocher das Unternehmen „Klassenerhalt“.

Bevor die laufende Saison am am 6. Februar mit dem Gastspiel der Kickers bei Fortuna Düsseldorf fortgesetzt wird, stehen vier Testspiele auf dem Programm sowie der Auftritt beim „Believe in Blue -Cup“ auf dem Programm.

Getestet wird am 17. Januar bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall (Landesliga) und am 21. Januar bei der SG Sonnenhof Grossaspach, die die Kickers im diesjährigen wfv-Pokal bezwingen konnten. Zwei weitere Spiele bestreitet der SVK dann gegen Vereine aus der Regionalliga Süd, zuächst gegen den FC Heidenheim (24. Januar) und am 31. Januar beim SV Darmstadt 98. Geplant ist ausserdem ein weiteres Testspiel am 28. Januar. Dazu kommt der Auftritt beim „Believe in Blue – Cup“ am 18. Januar im „SoccerOlymp“ in Fellbach. Die Profis werden den teilnehmenden Teams als „Maskottchen“ zugelost.

Beim Trainingsauftakt fehlen wird unter anderem Marcel Rapp, der sich kurz vor der Winterpause eine Knieverletzung zuzog. Thomas Gentner und Moritz Steinle, die im November aus der Oberligamannschaft in den Drittligakader stießen, bleiben während der Vorbereitunsgwochen im Kader der Drittliga-Profis.

„Die sportliche Situation ist sicherlich vergleichbar mit der in der vergangenen Saison, die Lage ist schwierig, aber ganz und gar nicht aussichtslos“, so ein optimistischer Kickers-Manager Achim Cast. Für ihn und das Trainerteam Edgar Schmitt / Rainer Kraft endet die Winterpause schon am Donnerstag, zumindest offiziell, denn auch in der fussballfreien Zeit gab es einiges zu tun.

Für den Manager der „Blauen“ ist der Klassenerhalt auch eine Frage der Ehre: „Jeder muss sich bewusst sein, dass die Existenz des Vereins auf dem Spiel steht und auch die von Spielern und Mitarbeitern.“ Von den Spielern fordert Cast die Tugenden, die die Kickers auch in der Rückrunde der vergangenen Saison ausgezeichnet haben: Engagment, Konzentration und Siegeswille – in jedem Training, in jedem Spiel. „Wenn wir es schaffen, ein verschworener Haufen zu werden, gelingt uns auch der Verbleib in der Dritten Liga.“

Auf Spiele in der Halle verzichten die Stuttgarter Kickers in dieser Saison. Die kurze Winterpause und der frühe Beginn der Vorbereitung stehen im Gegensatz dazu.

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Presse zu möglichen Neuzugängen und der Personalie Mustafa Parmak

Parmak und die Kickers

Schwieriger Fall
STUTTGART (ump). Der Manager des Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers kehrt heute von einem Kurzurlaub in Österreich zurück. Gerade rechtzeitig, um vor dem ersten Training im neuen Jahr am Freitag (10 Uhr) noch einige Absprachen zu treffen. „Ich gehe aber davon aus, dass sich bis dahin personell nichts mehr ändern wird“, sagt Joachim Cast. Ganz oben auf der Wunschliste steht nach wie vor ein (Innen-)Verteidiger, der möglicherweise durch einen externen Sponsor finanziert werden kann. Unabhängig davon würde man Spielern wie Angelo Vaccaro (angeblich bei Holstein Kiel im Gespräch) oder Sokol Kacani wohl keine Steine in den Weg legen, falls sie eine Alternative finden.

Nachdem Mustafa Parmak seinen Vertrag beim Zweitligisten TuS Koblenz zum Jahresende aufgelöst hat, geistert sein Name inzwischen auf der Waldau herum. „Eine schwierige Personalie“, sagt Cast, nachdem die Trennung im Sommer nicht gerade einvernehmlich verlief. Andererseits wäre Parmak in seiner Situation wohl bereit, einen leistungsbezogenen Vertrag zu unterschreiben.

Stuttgarter Zeitung

Kickers beraten über Neuzugänge

Stuttgart (kli) – Um 10 Uhr starten die Stuttgarter Kickers am Freitag in die Vorbereitung auf die Rückrunde – und das mit derselben Mannschaft wie bisher. „Am Freitag werde ich mich mit Aufsichtsratschef Rainer Lorz, Präsident Dirk Eichelbaum und Manager Joachim Cast zusammensetzen und beraten, was in Bezug auf Neuzugänge machbar ist“, sagt Trainer Edgar Schmitt. Denn klar ist den Verantwortlichen auch: Der Tabellenletzte der dritten Liga braucht bis zum ersten Punktspiel am 6. Februar in Düsseldorf Verstärkungen. Die möglichen Kandidaten sind der inzwischen vereinslose Ex-Kickers-Spieler Mustafa Parmak (Mittelfeld) sowie die Aalener Torsten Traub (Abwehr), Mischa Welm (Mittelfeld) und Marijo Maric (Sturm). „Das sind alles interessante Spieler, die uns weiterhelfen würden“, sagt Schmitt, „aber wir müssen erst klären, was überhaupt möglich ist.“

Unklar ist weiter auch, ob ein Akteur den Verein verlässt und dadurch das Budget der Blauen entlastet. Angelo Vaccaros Berater Jürgen Schwab plant für Ende dieser Woche ein Grundsatzgespräch mit Joachim Cast über die Zukunft des Stürmers. Und als wäre das alles der Unklarheiten nicht genug, droht den Kickers nun auch noch ein neuer Rechtsstreit. Ex-Präsidiumsmitglied Walter Kelsch hat sein Darlehen in Höhe von 50 000 Euro zum 31. Januar gekündigt und pocht auf eine Rückzahlung. „Wir glauben allerdings nicht, dass die Kündigung zulässig ist“, sagt Dirk Eichelbaum.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers: Kommt Parmak im Tausch für Vaccaro?

Jetzt kommt Bewegung in die Sache…

Zweitligist TuS Koblenz hat den bis 30. Juni 2010 laufenden Vertrag mit Mustafa Parmak (26) aufgelöst.

Für den Mittelfeldspieler ein Hindernis weniger, um zu den Stuttgarter Kickers zurückzukehren.

Gut möglich, dass der Drittligist sogar gleich zwei Fliegen auf einen Streich erlegen kann.

Denn: Koblenz wiederum hat die Fühler nach Kickers-Stürmer Angelo Vaccaro ausgestreckt, der sich auf der Waldau nicht mehr wohlfühlt.

TuS-Trainer Uwe Rapolder hatte den Torjäger (5 Treffer) beim letzten Auswärtsspiel der Blauen vor der Winterpause in Paderborn (0:2) beobachtet.

Also bietet sich ein Tausch zwischen Vaccaro und Parmak an – plus ein finanzieller Aufschlag für Vaccaro, dessen Vertrag erst am Saisonende ausläuft.

BILD

BILD: Vaccaro weg – Parmak zurück?

Die Stuttgarter Kickers gehen mit zwei wichtigen Fragen ins neue Jahr.

• Kehrt Mustafa Parmak zurück?
• Geht Angelo Vaccaro?

Es ist kein Geheimnis, dass sich der Torjäger (5 Treffer) bei den Blauen nicht mehr wohlfühlt. Verlässt er den Drittligisten, obwohl sein Vertrag bis zum Saisonende läuft? „Das ist im Moment völlig offen“, sagt Manager Joachim Cast. „Wir werden uns am 5. Januar zusammensetzen“, meint Vaccaros Berater Jürgen Schwab.

Gut möglich, dass stattdessen mit Parmak ein verlorener Sohn auf die Waldau zurückkehrt.

Der Mittelfeldspieler wechselte im vergangenen Sommer zu Zweitligist Koblenz, hat dort aber nicht den Durchbruch geschafft. Deshalb scheint nicht ausgeschlossen, dass sein bis 2010 laufender Vertrag aufgelöst wird.

Für diesen Fall haben die Kickers Interesse signalisiert.

Wie BILD erfuhr, hat ein erstes Gespräch bereits stattgefunden

BILD

Kickers: Rechtsstreit mit Kelsch?

Keine Einigung über Darlehen
STUTTGART (ump). Das alte Jahr geht zu Ende, ohne dass der Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers sämtliche Altlasten abarbeiten konnte. Am härtesten trifft den Verein, dass das ehemalige Präsidiumsmitglied Walter Kelsch sein Darlehen in Höhe von 50 000 Euro zum 31. Januar gekündigt hat. Der Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum hält dagegen: „Die Frage ist, ob das überhaupt zulässig ist. Wir haben da eine andere Auffassung als er.“ Möglicherweise droht in dieser Frage also ein Rechtsstreit, auch wenn die Kickers den nach Möglichkeit vermeiden wollen.

Ebenfalls ungeklärt ist die Frage nach dem Nutzungsrecht für das Vereinslogo, das in den Händen der Handballer (HV) liegt. Nachdem auf der Hauptversammlung Ende November noch eine rasche Lösung in Aussicht gestellt worden ist, hört sich das jetzt anders an. Der HV-Präsident Jürgen Hollenbach sieht sich nicht unter Zugzwang, während Eichelbaum dem Kollegen vorwirft: „Die Verhandlungen verlaufen unseriös. Es gab eine klare Absprache, von der Herr Hollenbach jetzt nichts mehr wissen möchte.“

Gespräche laufen derzeit auch noch mit dem ehemaligen Co-Trainer Alexander Malchow, der ebenso wie der beurlaubte Chefcoach Stefan Minkwitz einen Vertrag bis zum Saisonende besitzt. „Hier stehen wir aber kurz vor einer Einigung“, sagt Eichelbaum. Denkbar wäre, dass der Kontrakt aufgelöst wird, nachdem man sich bisher nicht auf ein Aufgabengebiet für Malchow einigen konnte.

Zu möglichen Neuzugängen sagt Eichelbaum: „Ich gehe davon aus, dass es noch ein, zwei Verstärkungen gibt.“ Und zwar unabhängig davon, ob Spieler abgegeben werden. Wobei das den Handlungsspielraum erhöhen würde. Zwar beginnt das Training bereits am 9. Januar, die Wechselperiode aber läuft bis zum Ende des Monats – und in der Vergangenheit hat es sich ausbezahlt, in Transferangelegenheiten die Ruhe zu bewahren.

Stuttgarter Zeitung

StZ: Neue Zäune um das Gazi-Stadion

Das Gazi-Stadion auf der Waldau muss sicherer werden. Das fordert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) als Konsequenz aus den Vorkommnissen im November beim Heimspiel des Drittligisten Stuttgarter Kickers gegen Dynamo Dresden. Mehr als ein Dutzend der 2500 Gästefans waren damals in Degerloch auf den Fangzaun hinter dem Tor gestiegen und hätten die Konstruktion durch Rütteln beinahe zum Einsturz gebracht. Damit wäre ein Spielabbruch unvermeidlich gewesen. Einen weiteren Grund für die Forderung nach höherer Sicherheit lieferten die Anhänger der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart: Sie hatten beim Derby Plastikbecher über den sechs Meter hohen Zaun geworfen. Beide Klubs mussten deshalb Strafe zahlen.

Oliver Willikonsky, der persönliche Referent von Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann, sagte, die Stadt müsse jetzt rund 50 000 Euro aufwenden, um die Auflagen des DFB rasch zu erfüllen. So werde der Zaun vor dem Gästeblock D erneuert, um zu verhindern, dass Gegenstände aufs Spielfeld geworfen werden können. Dabei war dieser Zaun erst 2006 aufgestellt worden, nachdem beim Pokalspiel gegen Hertha BSC der Linienrichter von einem Bierbecher getroffen worden war, den ein VfB-Fan geworfen hatte.

Dann wird auch noch der Fangzaun hinter dem Tor (Gästeblock F) erneuert. Er wird so engmaschig sein, dass ihn die Fans nicht mehr besteigen können. Am oberen Ende ist der Zaun mit Stacheldraht versehen. Außerdem erhält er eine solides Fundament, um ein Aufschaukeln zu verhindern. Verstärkt wird auch der Zaun, der das Grundstück zum Guts-Muths-Weg hin absichert. jon

Stuttgarter Zeitung

StZ: Edgar Schmitts Zwischenbilanz

„Manchmal geht es eben nicht besser“

Seit 100 Tagen ist Edgar Schmitt als Trainer bei den Stuttgarter Kickers im Amt. Zeit für ein erstes Fazit, das eher durchwachsen ausfällt. „Mittelfristig braucht der Verein ein Konzept mit der Fragestellung: Wofür stehen wir?“ sagt der 45-Jährige im Gespräch mit Joachim Klumpp.

Herr Schmitt, wie fällt Ihre sportliche Bilanz aus, nachdem Sie bis zur Winterpause eigentlich 17, 18 Punkte auf dem Konto haben wollten – und nur 14 haben?

Natürlich hätten wir gerne drei, vier Punkte mehr, aber damit müssen wir jetzt leben. Wir haben in den 13 Spielen unter meiner Regie im Schnitt genau einen Punkt geholt, diese Quote müssen wir auf 1,33 steigern. Wir brauchen noch 24 Punkte, dann haben wir 38 – und das reicht zum Klassenverbleib.

Nach dem eher enttäuschenden 0:0 gegen Burghausen entstand der Eindruck, Sie seien zufrieden, nachdem Sie sagten: „Wir werden immer besser.“

Das habe ich auf unsere Grundordnung im Spiel bezogen, nicht darauf, dass es ein gutes Spiel war. Intern sprechen wir die Defizite schon deutlich an, da können Sie sicher sein.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Umfeld und dem Verein gemacht in der Zeit, seit Sie hier sind?

Die Stuttgarter Kickers sind ein gut geführter Verein mit einer großen Tradition, in dem mehr steckt. Mehr jedenfalls, als es der momentane Tabellenplatz ausdrückt – und zwar sowohl sportlich als auch wirtschaftlich. Aber beide Komponenten müssen zusammenwachsen und dann auch sukzessive gesteigert werden. Doch dafür braucht man Geduld und auch etwas Glück.

Und das reicht, um auf Dauer in der dritten Liga zu überleben?

Der Verein braucht auf Dauer auch ein Konzept: Wofür stehen wir? Die Verantwortlichen haben ja eine KG gegründet. Wenn man aus der Gewinne schöpfen will, muss man die jungen Spieler fördern und sie auch mit längerfristigen Verträge ausstatten, sonst rechnet sich das langfristig nicht.

Genügt denn der aktuelle Kader, um den Klassenverbleib zu schaffen?

Die Mannschaft ist absolut willig, und es gibt auch keine Intriganten. Aber manchmal geht es eben nicht besser. Man darf nicht vergessen, dass viele Spieler wie Schürg, Landeka oder Kettemann aus der Oberliga kommen. Da liegen Welten dazwischen, wenn sie plötzlich über 90 Minuten konstruktiv spielen sollen. Deshalb braucht eine junge Mannschaft Führungsspieler, an denen sie sich aufrichten kann. Die fehlen zum Teil, wenn man bedenkt, dass wir in der Innenverteidigung mit zwei gelernten Sechsern spielen.

Sie meinen Marcus Mann und Markus Ortlieb, die aber durchaus erfahren sind.

Aber im modernen Fußball geht die Tendenz mehr und mehr zu Spezialisten auf den einzelnen Positionen. Die Zahl der Allrounder wird immer kleiner.

Bei den Kickers hat man aber gerade deshalb auf vielseitig verwendbare Spieler geachtet, weil die finanziellen Möglichkeiten begrenzt sind.

Das ist aber ein Fehler. Wenn meine Ressourcen begrenzt sind, muss ich vier, fünf absolute Leistungsträger suchen und mir darum eine junge, hungrige Mannschaft mit eigenen Spielern aufbauen. Sonst wird es von Jahr zu Jahr schwieriger, und irgendwann wird man nach unten durchgereicht.

Die Kickers stehen nicht nur in der sportlichen Tabelle ganz unten, sondern auch was die Zahl der Platzverweise und Verwarnungen angeht. Ist das nicht besorgniserregend?

Ich denke, es liegt in der Natur der Sache, dass Mannschaften, die unten stehen, auch bei der Anzahl der Sperren vorne liegen. Dann muss man noch unterscheiden, ob sich ein Marcus Mann bei seiner Roten Karte in Braunschweig in den Dienst der Mannschaft gestellt hat oder ob sie aus Frust heraus passiert ist, wie zuletzt bei Orlando Smeekes. Aber deswegen werde ich keine zusätzlichen Maßnahmen ergreifen. Der Spieler ist ja genug gestraft, er verliert seinen Platz in der Mannschaft und damit auch Prämien.

Wird es in der Winterpause noch Verstärkungen geben?

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir einen Abwehrchef brauchen, das habe ich auch so gefordert. Letztlich muss der Verein aber entscheiden, was er will.

Über Weihnachten waren Sie ein paar Tage bei den Eltern ihrer Lebensgefährtin. Hatten nicht nur die Spieler, sondern auch Sie die Pause nötig?

Auf jeden Fall, die Pause tut allen gut. Die hundert Tage bei den Kickers waren schon Stress pur. Besonders schmerzlich sind das Unentschieden in Wuppertal und die Niederlage in Aalen. Danach habe ich zwei Tage gedacht, wir schaffen es nicht mehr. Aber dann haben wir uns aufgerafft, und es ist mit dem Sieg gegen Bremen weitergegangen. Die Zeit des Hurra-Fußballs ist vorbei, wir bekommen jetzt weniger Gegentore, und ich sage immer: abgerechnet wird am 38. Spieltag. Wenn wir es dann geschafft haben, können wir alle laut Hurra schreien.

Stuttgarter Zeitung