StZ: Dirk Eichelbaum wartet Gespräch ab

Am Mittwoch ist der offizielle Arbeitsbeginn des Kickers-Geschäftsführers Jens Zimmermann, wenngleich der schon die vergangenen Tage regelmäßig in Degerloch tätig war. Gut möglich, dass es dann einen fliegenden Wechsel gibt und am gleichen Tag die Amtszeit des Präsidenten Dirk Eichelbaum abgelaufen ist. Denn der liebäugelt stark mit einem Rücktritt – zumal morgen das offizielle Geschäftsjahr 2008/09 des Vereins endet. Eichelbaum sagt: „Das wäre ein passender Zeitpunkt.“

Ob das der Aufsichtsrat auch so sieht? „Ich werde noch einmal mit dem Präsidenten sprechen“, sagt dessen Vorsitzender Rainer Lorz, der weiß, dass ein Wechsel an der Spitze Unruhe in den Verein bringt und er in diesem Falle zudem möglicherweise in die Pflicht genommen würde, weil kein anderer Kandidat zur Verfügung steht. Lorz selbst hat die Nachfolge zuletzt nicht mehr kategorisch ausgeschlossen. Eichelbaums Standpunkt jedenfalls ist klar. Er lautet: „Ich würde lieber jetzt aufhören, aber es ist auch nicht gänzlich ausgeschlossen, dass ich noch bis zur Hauptversammlung weitermache.“ Die muss bis Ende November abgehalten werden.ump

Vorverkauf Für das Freundschaftsspiel gegen Bayern München am 21. Juli (18 Uhr) sind über Easyticket bereits mehr als 3000 Karten verkauft. Interessenten können Karten von heute an auch persönlich im Fanshop im ADM-Sportpark erwerben.

Stuttgarter Zeitung

Pz: Dirk Schuster über seinen neuen Job: „Ein ganz schweres Amt“

Dirk Schuster ist zurück auf der Trainerbank. Knapp ein Jahr nach seinem Abschied aus Wilferdingen hat der Ex-Profi des Karlsruher SC bei den Stuttgarter Kickers angeheuert. Der Drittliga-Absteiger steckt mitten in einem personellen Umbruch, nur drei Spieler aus dem Kader der vergangenen Saison sind geblieben. „Sicherlich habe ich eine schwere Aufgabe zu bewältigen“, sagt Schuster im Gespräch mit PZ-Redakteur Alexander Albrecht.

PZ: Herr Schuster, Sie haben nach Ihrem Abschied aus Wilferdingen fast ein Jahr lang nicht mehr als Trainer gearbeitet. Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?
Dirk Schuster: Ich habe mich natürlich weitergebildet und bei verschiedenen Fußball-Camps für Kinder mitgearbeitet. Anfang des Jahres habe ich in einem Fitness-Studio als sportlicher Leiter angefangen. Ich bildete dort sieben Trainer aus, damit der Laden läuft.

PZ: Die Sehnsucht nach dem Fußball war offenbar stärker.
Schuster: Das stimmt, es war ja auch nur Plan B, den ich in der Fitnessbranche verfolgt habe. Nachdem ich meine Ausbildung als Fußball-Lehrer im Dezember 2007 beendet hatte, habe ich mir ein Zeitfenster von 15 bis 18 Monaten gesetzt. Bis zum Ende dieser Frist wollte ich einen höherklassigen Club übernehmen. Es gab auch einige Gespräche mit anderen Vereinen, aber es hat halt nie ganz gepasst. Es war mir klar, dass ich für einen guten Job Geduld mitbringen muss, dass es nicht von heute auf morgen klappt.

PZ: Nun sind Sie also Trainer bei den Stuttgarter Kickers. Ein schweres Amt.
Schuster: Ein ganz schweres.

PZ: Drei Trainer haben die Blauen in der vergangenen (Abstiegs-)Saison verschlissen. Hört sich nach Himmelfahrtskommando an.
Schuster: Das ist es nicht. Sicherlich habe ich eine schwere Aufgabe zu bewältigen, es ist auf der anderen Seite aber auch eine reizvolle, schöne Tätigkeit. Der Verein hat fast alle Uhren auf null gestellt , will einen Konsolidierungskurs fahren und den Zuschauern mit jungen, hungrigen Spielern Fußball mit Herz anbieten. Das ist der richtige Weg und entspricht meiner Philosophie.

PZ: Sehen Sie den Job bei den Kickers als Sprungbrett für höhere Aufgaben?
Schuster: Es ist eine Chance für beide Seiten, wobei ich mich mit anderen Dingen im Moment gar nicht befasse. Wir müssen unsere ganze Kraft investieren, um in der neuen Saison erfolgreich bestehen zu können. Die Regionalliga ist eine starke Liga. Derjenige, der glaubt, die Stuttgarter Kickers schaffen als Drittliga-Absteiger locker den Durchmarsch, der ist schief gewickelt. In unserer Klasse stehen viele zweite Mannschaften von Bundesliga-Teams. Die sind technisch und taktisch hervorragend ausgebildet. Wir brauchen uns aber nicht zu verstecken.

PZ: Sie scheinen skeptisch zu sein, was den direkten Wiederaufstieg in die dritte Liga angeht?
Schuster: Ich bin überhaupt nicht skeptisch, aber man sollte sich doch realistische Ziele setzen. Wir wollen eine gute Rolle in der Regionalliga Süd spielen und ansehnlichen Fußball bieten. Die Mannschaft und jeder einzelne Spieler soll sich weiterentwickeln.

PZ: Am Dienstag war Trainingsauftakt. Was haben Sie den Spielern mit auf den Weg gegeben?
Schuster: Dass jeder seine Chance bekommen wird. Vorschusslorbeeren bedeuten mir nichts, es zählt allein das Leistungsprinzip. Ich werde nicht den Fehler machen und die Mannschaft nach Namen aufstellen.

PZ: Als Spieler haftete Ihnen das Image des Wadenbeißers an, wie sind Sie als Trainer?
Schuster (lacht): Ich lege sehr viel Wert auf Disziplin, sowohl auf als auch neben dem Platz.

PZ: Sie werden von Ihren ehemaligen Spielern und Weggefährten in Wilferdingen als umgänglich, fast kumpelhaft beschrieben. Müssen Sie in der Regionalliga härter sein?
Schuster: Es kommt darauf an, wie man mir entgegentritt. Wenn die Mannschaft voll mitzieht, dann kann man mit mir relativ viel Spaß haben. Sollte ich das Gefühl haben, dass das nicht der Fall ist, muss es härter werden. Man braucht eine gesunde Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche.

PZ: Sie wohnen in Karlsruhe-Durlach und arbeiten jetzt in Stuttgart. Wie wurde denn der Wahl-Badener im Schwäbischen aufgenommen?
Schuster: Sehr freundlich.

PZ: Es gab keine württembergisch-badischen Animositäten?
Schuster: Nein, im Gegenteil. Die Leute sind froh darüber, dass bei den Kickers wieder den Talenten aus dem eigenen Schuppen eine Chance gegeben wird.
PZ: Sie haben den Trainerlehrgang absolviert. Damit sind Sie Ihrem Kollegen Markus Babbel vom Stadtrivalen VfB Stuttgart weit voraus. Was halten Sie davon, dass ein Mann mit seiner Erfahrung nun an der Sporthochschule Köln wieder die Schulbank drücken muss?
Schuster: Markus Babbel hat in seiner Laufbahn viele Trainer erlebt. Wer bei Bayern München und in England solch große Erfolge feiern konnte, der steht außerhalb jeder Diskussion. Ich habe volles Verständnis dafür , dass ihm der Deutsche Fußball-Bund entgegengekommen ist.

PZ: Bei den Kickers gab es schon einmal einen Trainer, der Lehrgangsbester war. Wissen Sie wer?
Schuster: Ja, der Robin Dutt (Trainer des SC Freiburg; Anm. d. Red.).

PZ: Ein gutes Omen, oder?
Schuster: Ich hoffe es. Er hat hier bei den Kickers und in seiner weiteren Karriere hervorragende Arbeit geleistet. Das kann einem nur als Vorbild dienen.

Pforzheimer Zeitung

StN: Kurz kümmert sich um Kickers-Jugend

Bruder von Manuel Salz im Probetraining – Marchese vor Rückkehr

Von Jürgen Frey

STUTTGART. Es ist ein offenes Geheimnis. Dirk Eichelbaum will nicht mehr. Der Präsident der Stuttgarter Kickers würde seinen Stuhl für einen geeigneten Nachfolger räumen. Das Problem: Die Blauen haben kein Geld und wenig Perspektive. Und welcher künftige Chef möchte schon den Kopf dafür hinhalten, was ihm andere davor eingebrockt haben? Immerhin konnten die Kickers im Präsidium nun den dringend erforderlichen Ansprechpartner für die Jugend finden: Edgar Kurz kümmert sich ab sofort um die Belange des Nachwuchses. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht dabei das Finden eines Nachfolgers für Jugendchef Zoltan Sebescen. Sein zum 30. Juni auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert.

Unterdessen bastelt Cheftrainer Dirk Schuster weiter an seiner Mannschaft. Heißer Kandidat fürs Mittelfeld ist Enzo Marchese vom SSV Ulm 1846. „Das Trainerteam will mich. Ich will zurück zu den Kickers. Was das Sportliche betrifft, sind wir uns einig“, sagt der 26-Jährige, der schon sechs Jahre für die Kickers spielte. Finanzielle Details sind noch zu klären. Ebenfalls ein Thema bei den Blauen ist Ferdi Er. Der 28-Jährige war zuletzt beim Oberligisten VfL Kirchheim am Ball. Ein anderer präsentierte sich gestern im Probetraining: Dominik Salz (21), der Bruder von Ex-Kickers-Keeper Manuel. Er stürmte zuletzt für den SV Neuhausen und den 1. FC Pforzheim.

Auf der Suche nach einem neuen Verein befindet sich Mustafa Parmak. Für ein Probetraining bei Drittligist Kickers Offenbach an diesem Wochenende brach der Mittelfeldspieler sogar seine Flitterwochen ab.

Stuttgarter Nachrichten

StZ: Föll rettet die Blauen vor der Pleite

Sportpolitik Die neue Bürgschaft für die Kickers ruft Kritiker auf den Plan. Von Thomas Braun

Die Stuttgarter Kickers sind eigentlich nicht zu beneiden: Sportlich erfolgte nach Abschluss der vergangenen Saison der Abstieg in die Viertklassigkeit, und auch finanziell gleicht die Entwicklung des Vereins schon seit Jahren einem Ritt auf der Rasierklinge. Im Kampf ums wirtschaftliche Überleben konnten sich die Blauen dabei stets auf die Stadt und den Gemeinderat verlassen, die ihnen mit Bürgschaften unter die Arme gegriffen hat. Allein für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs in der Saison 2008/2009 hat die Landeshauptstadt einen Kredit der Kickers aus einem Fonds des Deutschen Fußballbundes (DFB) in Höhe von 200 000 Euro mittels einer entsprechenden Bürgschaft abgesichert.

Andere Stuttgarter Sportvereine könnten da freilich doch neidisch werden, zumal die Kickers zwischenzeitlich auf dem kleinen Dienstweg immer mal wieder mit Steuergeld bedacht wurden: So sponserte die Stadt den Umbau des VIP-Raumes in der Stadionhaupttribüne mit 100 000 Euro, eine neue Kücheneinrichtung für den ADM-Sportparkclubraum wurde mit 70 000 Euro bezuschusst. Dem CDU-Stadtrat und Kickers-Vorstandsmitglied Dieter Wahl wird nachgesagt, er bereite hinter den Kulissen nur zu gern den Boden für solche kleinen Aufmerksamkeiten.

Im Mai nun ist der Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum nach Informationen der Stuttgarter Zeitung erneut im Rathaus wegen Geldsorgen vorstellig geworden. Man benötige dringend eine neue Bürgschaft über 77 000 Euro, um für die vierte Liga die Lizenz durch den DFB zu erhalten, trug der Clubpräsident dem Finanzbürgermeister Michael Föll vor. Weil die Summe unterhalb der Schwelle von 90 000 Euro liegt, ab der sich der Kämmerer die Rückendeckung des für Finanzen zuständigen Verwaltungsausschusses holen muss, gab Föll dem Vereinschef eine Zusage. Allerdings knüpfte er daran die Bedingung, dass die bis zum 30. Juni befristete Bürgschaft vom DFB nicht in Anspruch genommen wird, was der Verband bestätigte.

Föll sagt, er habe mit dieser Entscheidung Schlimmeres für die Stadtkasse abwenden wollen: „Hätten die Kickers die Lizenz für die kommende Spielzeit nicht bekommen, wäre der Verein insolvent gewesen.“ Damit wäre die städtische Bürgschaft über 200 000 Euro gegenüber dem Deutschen Fußballbund wohl fällig geworden. Darüber hinaus schulden die Kickers der Stadt noch mindestens 800 000 Euro aus dem Umbau des Gazi-Stadions 1997, die den Blauen allerdings schon seit dem Abstieg in die Regionalliga gestundet werden und erst bei einem Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga fällig würden. Hinzu kommen noch offene Gewerbesteuerforderungen gegenüber den Kickers in Höhe von 60 000 Euro. Föll: „Wir verhalten uns da wie andere Gläubiger auch – die Kuh, die die Milch geben soll, muss leben.“

Im Rathaus gibt es freilich auch Kritik am Vorgehen des Ressortchefs. Andere Vereine, die zwar nicht über die entsprechende Lobby verfügen, dafür aber erstklassigen Sport bieten, würden sich bei der Bitte um Bürgschaften Absagen einhandeln. So waren zuletzt im März die Bundesliga-Volleyballerinnen von Allianz Stuttgart bei Föll mit der Bitte um eine Bürgschaft in Höhe von 90 000 Euro abgeblitzt, die mögliche Ausfälle von Sponsoren abdecken sollte. Für den Bürgermeister ist der Fall der Volleyballdamen allerdings nicht vergleichbar mit dem Entgegenkommen gegenüber den Kickers. Es sei „grundsätzlich nicht das Ziel der Stadt, Bundesligaclubs finanziell unter die Arme zu greifen.“ Die Bürgschaft für Allianz Volley sei überdies, so Föll, nach den vom Verein vorgebrachten Unterlagen nicht möglich gewesen: „Die wollten expandieren und massiv in ihren Spielerinnenkader investieren.“

Stuttgarter Zeitung

StZ: Eichelbaum wankt

Bei dem Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers ist nach einer Präsidiumssitzung inzwischen klar geworden, dass Dirk Eichelbaum nicht an seinem Präsidentenstuhl klebt. Vor allem weil nach dem Abstieg in die vierte Liga Kritik an seiner Person geübt wurde. Dennoch sagt der Präsidiumskollege Dieter Wahl: „Ich sehe im Moment niemand, der es machen könnte – außer vielleicht Rainer Lorz.“

In der Tat gilt der Aufsichtsratsvorsitzende intern als Favorit. „In diese Diskussion möchte ich mich nicht einschalten“, sagt Lorz dazu nur, nachdem er zuletzt das Präsidentenamt stets noch kategorisch ausgeschlossen hat. Doch der Jurist weiß, dass ein Vakuum auf diesem Posten, vor allem wenn Eichelbaum vor der Hauptversammlung, die spätestens Ende November durchgeführt werden muss, gehen sollte, den Verein in große Schwierigkeiten bringt. ump

Stuttgarter Zeitung

Interesse an Daniel Reule

Kickers holen Nöttingens Charrier

STUTTGART. Rechtsverteidiger Marcel Charrier wechselt vom Fußball-Oberligisten FC Nöttingen zum Regionalligisten Stuttgarter Kickers. „Er ist ein junger hungriger Spieler, der gut in unser Konzept passt“, sagte der neue Kickers-Coach Dirk Schuster (früher Alemannia Wilferdingen) über den 20-jährigen Defensivspezialisten.

Der Stuttgarter Club zeigt auch Interesse am ehemaligen Nöttinger Torjäger Daniel Reule. „Wir haben über ihn nachgedacht“, erklärte Schuster. Allerdings werde es schwierig, den Angreifer zu verpflichten. „Er hat noch einen Vertrag bei unserem Mitkonkurrenten SSV Reutlingen. Ein Transfer dürfte schwer machbar sein“, so Schuster.

Ein weiterer Ex-Nöttinger hat unterdessen einen neuen Club gefunden. Mittelfeldspieler Michael Reith geht zum Regionalliga-Club Waldhof Mannheim. lex

Pforzheimer Zeitung

StN: Der Flaneursalon geht an Bord

Unser Kolumnist Joe Bauer lädt aufs Neckarschiff und zum Kickers-Abend ins Theaterhaus
Von Frank Rothfuss

Wer auf sich hält in dieser Stadt, wohnt oben am Hang und streckt die Nase in die Luft. In die Höhe drängt“s die Stuttgarter, nicht ins Tal zum Fluss. Der Neckar ist das bestgehütete Geheimnis dieser Stadt. Oder um es mit unserem Kolumnisten Joe Bauer zu sagen: „Der Neckar wurde lange genug von der Stadt und ihren provinziellen Sandstrand-Politikern ignoriert und im Stich gelassen.“ Darum wird er ihm am Donnerstag mit einigen Künstlern ein Lied singen: Joe Bauers Flaneursalon geht an Bord.

Auf der Wilhelma, einem Schiff des Neckar-Käpt“n, werden Comedian Michael Gaedt, die Sängerinnen Dacia Bridges und Anja Binder sowie die Band Los Santos um Stefan Hiss auftreten. Und natürlich wird Joe Bauer lesen. Diese erste Schifffahrt des Flaneursalons ist ausverkauft, doch weil die Dinge im Fluss sind, ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen.

Für alle Zuspätgekommenen und Seekranken gibt“s eine Alternative. Auch wenn sich Joe Bauer auf den Neckar nach Bad Cannstatt wagt, so schlägt in ihm bekanntermaßen doch ein blaues Herz. Deshalb lädt er für den 8. August unter dem Motto „Hurra, wir kicken noch!“ ins Theaterhaus auf dem Pragsattel. Dort wollen Künstler und Fans den Stuttgarter Kickers auch nach dem Abstieg in die viertklassige Regionalliga zeigen: Ihr wart zu oft von allen guten Geistern verlassen, doch niemals von uns.

Die Künstler treten ohne Gage auf. Im Aufgebot sind Michael Gaedt und Michael Schulig mit Band und Tänzerinnen als Die Große Rockschau, die Ska-Band Nu Sports, der Performance-Poet Timo Brunke, der Hymnensänger Ralf Schübel und Joe Bauer. Stefan Kiss, Sportreporter beim SWR-Fernsehen, moderiert den Abend.

Der Eintrittspreis orientiert sich an der Stehplatz-Karte im Gazistadion: 9 Euro. Beginn ist um 20 Uhr. Karten gibt es unter www.theaterhaus.com oder telefonisch unter 07 11 / 4 02 07 20.

Stuttgarter Nachrichten

Kicken gegen Krebs / Benefizspiel gegen Arminia Bielefeld

Ein Benefizspiel zwischen Arminia Bielefeld und den Stuttgarter Kickers hat der Profikicker Sasa Janic organisiert. Das Spiel am Sonntag, 12. Juli, im Esslinger Eberhard-Bauer-Stadion beginnt um 16 Uhr. Bereits um 14 Uhr wir die Veranstaltung eröffnet, anschließend wird es von 15 Uhr an ein Bambini-Turnier geben.

Der Erlös des Spiels soll der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zugutekommen. An diesem Tag können sich darüber hinaus Menschen zwischen 18 und 55 Jahren als Spender registrieren lassen. Die Typisierung ist an diesem Tag umsonst und erfolgt entweder durch eine Speichelprobe mit einem Wattestäbchen oder durch eine Blutprobe. Damit kann man als Spender in die DKMS aufgenommen werden und mit der Spende einem Leukämiekranken das Leben retten.

Wie der Veranstalter und die Esslinger Fußballvereine der IG Fußball weiter mitteilen, will der Hauptorganisator Sasa Janic mit diesem Spiel seine Karriere als Profifußballer beenden. uls

Stuttgarter Zeitung