U23-Team mit knapper 0:1-Heimniederlage gegen Nöttingen

In der ersten englischen Woche der Saison verlor das U23-Team am gestrigen Mittwochabend seine Heimspielpremiere mit 0:1 gegen den FC Nöttingen. Eine schwache 1. Halbzeit brachte die kleinen Blauen auf die Verliererstraße, die im 2. Durchgang mit einer enormen Leistungssteigerung das Ruder leider nicht mehr herumreißen konnten.

Die 130 Zuschauer auf der Bezirkssportanlage sahen von Beginn an eine temporeiche Partie auf beiden Seiten. Während die Kickers das gepflegte Kurzpassspiel versuchten aufzuziehen, überbrückten die Gäste das Mittelfeld schnell mit langen Flanken in die Spitze. Beiden Mannschaften gelang jedoch keine zwingende Aktion im Strafraum, um das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen.
So plätscherte das Spiel im Mittelfeld vor sich hin, ehe in der 29.Minute einer der wieder sich einschleichenden Fehler im Aufbauspiel gnadenlos ausgenutzt wurde. Nach einem Ballverlust der Kickers wieder ein langer Ball in die Spitze; Flanke in den Strafraum und Leutrim Neziraj köpft nahezu unbedrängt das Führungstor für Nöttingen ein. Umso ärgerlicher der plötzliche Führungstreffer, da sich beide Teams auf Augenhöhe in einem ausgeglichenem Spiel befanden. Nach dem Führungstor wirkten die Hausherren etwas geschockt und produzierten zu viele Fehlpässe, um den Gegner wirklich in Bedrängnis zu bringen.
In der Kabine dürfte es eine Feuerrede von Co-Trainer Joachim Schlosser gegeben haben, denn die kleinen Blauen kamen bissiger und spielfreudiger aus der Halbzeitpause.
Deutlich war Aufwärtstrend erkennbar, besonders das Blaue Flügelspiel bereitete dem Gegner zunehmend Schwierigkeiten. Daniel Kaiser markierte mit 2 Fernschüssen die erste zaghafte Annäherung an das Nöttinger Tor.
Im weiteren Spielverlauf besonnen sich die Gäste sich weitestgehend auf das Konterspiel, waren die Kickers nämlich absolut am Drücker und schnürten den Gegner teilweise in die eigene Hälfte ein. Doch entwickelte sich keinesfalls ein Selbstläufer gegen immer noch souverän und kompakt stehende Nöttinger.
In der 86. Minute hatten die Kickers Anhänger den Torschrei auf den Lippen, als nach einer Balleroberung an der Auslinie von Tobias Müller und Jan Nagel der Ball auf Steffen Schaal gespielt wurde, der die Kugel auf Höhe des Strafraumes auf Daniel Kaiser durchsteckte und dieser mit seinem Spannschuss nur hauchdünn das Tor verpasste.
Leider war es den Degerlochern nicht mehr vergönnt, den aufgrund einer tollen 2.Halbzeit sicherlich verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen.

Kommentar von Co-Trainer Joachim Schlosser: „Wir haben die 1.Halbzeit verschlafen und nicht gut gespielt. Der Führungstreffer war eine logische Schlussfolgerung daraus. In der Halbzeitpause haben wir die Fehler besprochen und uns wachgerüttelt, was man auch in der 2.Halbzeit in Form einer Leistungssteigerung sehen konnte. Aufgrund der besseren 2.Hälfte, in der die Mannschaft den Gegner teilweise auch dominiert hat, wäre ein Punkt hochverdient gewesen.“

Für das Kickers U23 Team geht es bereits am kommenden Samstag weiter im Ligabetrieb. Am 3.Spieltag geht es auswärts zum Aufsteiger SpVgg Neckarelz, Anpfiff ist um 15:30 Uhr.

Mario Schnepf

Spielstatistik:

SV Stuttgarter Kickers II: Aller – Steinle – Wonschick – Mucan (76.T.Müller) – Leutenecker – Kandazoglu – Kaiser – Holzer (68.Nagel) – Gatzky – Parham – Yilmaz (82.Schaal)
FC Nöttingen: Jilg – Fuchs – Kolinger – Zachmann (86.Schmidt) – Brenner – Neziraj – Di Piazza – Mössner (73.Telle) – Trick – Cycon (68. Svjetlanovic) – Kärcher

Tore:
0:1 Neziraj (29.)

Gelbe Karten:
Wonschick, Leutenecker – Kärcher

Besondere Vorkomnisse:

Schiedsrichter:
Andreas Iby (Neuhausen auf den Fildern)

Zuschauer:
130 Fans auf der Bezirkssportanlage Waldau

Offizielle Homepage

„Hätte nichts dagegen, mal länger zu bleiben“

Daniel Reule: Plazet vom Platzwart

Neuzugang Daniel Reule eilte der Ruf voraus, charakterlich nicht ganz einfach zu sein. Also erkun­digte sich Dirk Schuster bei dessen vorherigem Arbeitgeber SV Waldhof Mannheim – und zwar bei dessen Zeugwart.

„Die kennen die Spieler oft besser als die Trainer“, erklärt der Kickers-Coach. Der Stürmer habe keine Spur von schwierigem Verhalten gezeigt, versicherte der Waldhof-Mitarbeiter. Also stand dem Vertrag bei den Kickers nichts mehr im Weg.

Schuster hört es nicht gerne, dass Reule der Ersatz für Regional­liga-Torschützenkönig Mijo Tunjic (zur SpVgg Unterhaching) sein soll. Zwar habe der 27-Jährige bei allen seinen Vereinen gezeigt, dass er ein absoluter Torjäger ist. Schuster sagt aber auch: „Wir wollen das auf mehrere Schultern verteilen.“

Der mit Kopfballstärke und einem guten linken Fuß ausgestattete Reule nimmt sich als Ziel für die Anzahl seiner Saisontreffer normalerweise die Trikotnummer. Aber die Neun, wie nun in Stuttgart, „ist zu wenig“, erklärt er. Einen Stammplatz hat er noch nicht. Beim Auftakt gegen den FC Memmingen wurde er spät eingewechselt, erzielte aber prompt den Treffer zum 2:0-Endstand. Dabei würde der Badener seine Wanderschaft nach neun Statio­nen in sieben Jahren liebend gerne beenden. „Ich hätte nichts dagegen, mal länger bei einem Verein zu blei­ben.“

Matthias Jung

Kicker

Kickers feiern 111. Geburtstag mit Jubiläumsspiel

Anlässlich des 111-Jahr Jubiläums der Gründung des SV Stuttgarter Kickers wird es am Samstag, 9. Oktober 2010, ein umfangreiches Programm geben. Der Höhepunkt wird die Neuauflage des Endspiels um die Deutsche Meisterschaft von 1908 zwischen Victoria Berlin und den Stuttgarter Kickers. Im GAZi-Stadion werden für die Blauen eine namhafte Traditionself ehemaliger und aktueller Kickers-Spieler antreten.

Ausführliches Rahmenprogramm geplant

Anpfiff gegen den damaligen und insgesamt dreifachen deutschen Meister Viktoria Berlin ist um 15.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro (Stehplatz) und 10 Euro (Sitzplatz). Der Vorverkauf wird Anfang September beginnen. Bereits vor dem Spiel ist ein Festakt für geladene Gäste vorgesehen. Nach dem Jahrhundertspiel wollen die Blauen ein Party der besonderen Art veranstalten. In den Katakomben des GAZi-Stadion soll das Jubiläum mit einem Kabinenfest gefeiert werden.

Aktionsreihe zum Jubiläum

Im Rahmen des Jubiläums suchen die Kickers auf www.111elf.de bereits seit Juli die 111-Elf, eine Kickers-Elf aus 111 Jahren Vereinsgeschichte. Das Ende der Abstimmung ist am 31. August. Bekanntgegeben wird die Elf am 21. September 2010 – dem Tag des Geburtstages der Kickers.

Offizielle Homepage

Presse zu FSV Hollenbach – Stuttgarter Kickers II (1:2)

Fußball: FSV Hollenbach musste bei seinem ersten Oberliga-Spiel wegen Probleme mit der Drainage auf den Kunstrasenplatz ausweichen
„Un“-Wörter nach unglücklichem Debüt

Von unserem Redaktionsmitglied Paul v. Brandenstein

Die Mannschaft von Aufsteiger FSV Hollenbach hat bei ihrer Oberliga-Premiere gegen die Stuttgarter Kickers richtig gut gespielt. Die Hohenloher waren in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft und auch nach der Pause waren sie keinesfalls schwächer als die „Blauen“ aus der Landeshauptstadt, die dieses Mal allerdings in komplett gelber Spielkleidung angetreten waren.

Dennoch stand es am Ende 1:2 – und deshalb machten „Un“-Wörter die Runde. Gemeint sind hier keine „bösen“ Wörter, sondern meist Adjektive, die mit der Silbe „un“ beginnen. So war von Zuschauerseite immer wieder „unglücklich“ zu hören. Oder „unnötig“. Auch „unverdient“ und „ungerecht“ kam in der einen oder anderen Analyse vor.

Hier und da wurde ein „Un“-Wort auch schon einmal substantivisch gebraucht. Bei „Unvermögen“ zum Beispiel, um zu erklären, woran es letztendlich vielleicht doch gelegen haben könnte, dass man trotz guter Leistung leer ausgegangen ist.

FSV-Trainer Manfred Stephan sprach in der Tat selbst von einer „unglücklichen“ und vor allem ärgerlichen Niederlage. „Wir hätten in der ersten Halbzeit ganz einfach das 1:0 machen müssen“. Dann wäre die Partie seiner Meinung nach ganz anders verlaufen. Und in der Tat: Chancen zur Führung waren genügend vorhanden. So in der 14. Minute, als Stuttgarts Keeper Mario Aller einen Schuss von Sanel Bradaric aufs kurze Eck gerade noch abwehren konnte. Und nach dem anschließenden Eckball stand Bradaric plötzlich richtig frei, doch er schlug ein Luftloch.

Die beste Chance hatte dann vor der Pause Abwehr-Spezialist Philipp Wolf. Schön angespielt von Nico Nierichlo stand er nach 39 Minuten völlig frei am Sechzehner – und haute den Ball über die Latte. Scheinbar hatte er nun Blut geleckt, denn auch in der zweiten Halbzeit hatte Wolf zunächst die größte Chance. Doch nach einer Freistoßflanke in der 58. Minute brachte er den Ball wieder nicht im Kickers-Tor unter.

So blieb Fameyehs Kopfball in der 85. Minute die einzige Ausbaute auf Hollenbacher Seite. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber schon 2:0 für Stuttgart. Beide Treffer waren wahrlich nicht alltäglich. Vor dem 1:0 hatte Michael Holzer einen „Sonntagsschuss“ aus gut 30 Metern förmlich an die Unterkante der Latte „gedroschen“ und Predrag Sarajlic brauchte nur noch abzustauben. Und beim 2:0 verdiente sich Keeper Aller einen „Scorerpunkt“: Um seinen Abschlag aus der Hand wollte sich niemand aus der Hollenbacher Hintermannschaft kümmern. Sarajlic nahm das Geschenk dankend an.

Nach dem Anschlusstreffer sahen die 1180 Zuschauer eine dramatische Schlussphase. Der FSV warf alles nach vorne und hatte tatsächlich noch einige „Hochkaräter“: „Der Ausgleich wäre hier sicherlich verdient gewesen“, bilanzierte Coach Manfred Stephan, der mit Matthias Haag, Manuel Hofmann und Martin Kleinschrodt drei Neuzugänge in seiner Anfangsformation hatte. Auf der anderen Seite boten sich den Kickers, bei denen der frühere Laudaer Ramazan Kandazoglu eine eher unauffällige Partie zeigte, gegen die nun weit aufgerückte Hintermannschaft des FSV einige sehr gute Konterchancen.

Die Partie fand übrigens auf dem Kunstrasenplatz statt. Das FSV-Hauptspielfeld war im Bereich des „hinteren Strafraums“ unbespielbar. Die Drainage funktionierte hier plötzlich nicht mehr so, wie sie eigentlich sollte. Und dann tat der starke Regen der letzten Woche natürlich das Seine. Man sieht: Es läuft noch nicht alles rund. Die Betonung liegt aber eindeutig auf „noch“.

Fränkische Nachrichten

Presse zu Stuttgarter Kickers – FC Memmingen (2:0)

Die Geduldsprobe bestanden
Kickers Der Regionalligist kommt spät zum 2:0 gegen Memmingen.Von Joachim Klumpp

Als zwölf Minuten vor Schluss das erlösende Führungstor der Stuttgarter Kickers gegen den FC Memmingen fiel, da blieb der Präsident Edgar Kurz seelenruhig auf seinem Platz sitzen, während weiter unten auf der Tribüne der jüngere Vorstandskollege Axel Kohlberg Freudentänze vollführte. Diese Gegensätze in der Führungsriege verdeutlichen zumindest ansatzweise die Bandbreite, die der Fußball-Regionalligist aufweist. Und die sich auch ein wenig auf dem Platz niedergeschlagen hat beim verdienten 2:0 (0:0) gegen den Aufsteiger zum Auftakt der Saison. „Wichtig ist, dass man so ein Spiel gewinnt, das haben wir gemacht“, sagte Kurz.

Es war ein Geduldsspiel – und diese Probe haben die Kickers bestanden, nachdem in der Pause der Trainer Dirk Schuster und später auf dem Platz auch der Kapitän Marcel Rapp darauf hingewiesen hatten, Ruhe zu bewahren. Erst recht, nachdem die Gäste von der 55. Minute an in Unterzahl operieren mussten und es die Kickers zuvor verpasst hatten, aus einer Reihe von Chancen Kapital zu schlagen. Als der Ball nach Aktionen von Marcel Brandstetter und später Patrick Auracher doch im Netz lag, verweigerte der Schiedsrichter wegen Abseits und einem Foul die Anerkennung. Rapp: „Aber wir wussten: wenn wir so weiterspielen, wird ein Tor fallen.“

Auch wenn es bis zur 78. Minute dauerte, ehe Philip Türpitz nach einem Doppelpass mit dem ebenfalls eingewechselten Denis Videc zum 1:0 traf – und gut und gerne zwei weitere Tore hätte machen können, ja müssen. „Da hat mich die Mannschaft aufgebaut“, sagt der 18-Jährige zu den vergebenen Chancen. Dass der ebenfalls frisch gekommene Daniel Reule den Schlusspunkt setzte, spricht für das Händchen des Trainers Dirk Schuster. Aber auch für die Alternativen im Kader. Dort fehlen zwar nach dem Abgang des Torjägers Mijo Tunjic auf dem Papier 19 Treffer, dennoch hat der Trainer jetzt mehr die Qual der Wahl.

„Im Moment kann ich nicht sagen, wie die Rangordnung exakt aussieht“, sagt Schuster. In der Tat werden die Karten speziell im Angriff noch kräftig gemischt. Marcel Brandtsetter war gesetzt, zudem begann Ali Pala, allerdings weniger überzeugend, später kamen die genannten drei Bankdrücker, wobei der routinierte Reule in der Hierarchie nur die Nummer fünf war. „Normalerweise muss ich mich nicht mehr empfehlen“, sagt der 27-Jährige zu seiner Rolle. „Es freut mich, dass er und Philip Türpitz die richtige Reaktion gezeigt haben, nachdem sie nicht in der Anfangsformation standen“, so Schuster, der seiner Linie treu blieb. Namen zählen nicht. Jeder Spieler muss sich empfehlen.

So fand sich auch der in der Vorbereitung hochgelobte Jerome Gondorf auf der Bank wieder, wenngleich Marcel Ivanusa und Fabian Gerster über die Außenbahnen nicht immer den gewünschten Druck ausüben konnten. Das gelang Oliver Stierle etwas besser, der links erst defensiv, dann offensiv agierte.

Es bleibt noch reichlich Luft nach oben. Das Spiel ist unter anderem teilweise noch zu sehr auf Enzo Marchese als Dreh- und Angelpunkt ausgerichtet, was es dem Gegner auf Dauer leicht macht, die Kickers auszurechnen. Mit Patrick Milchraum hätten sich das vielleicht schnell ändern können, der Trainingsgast schließt sich jedoch dem Zweitligisten FC Erzgebirge Aue an.

Es kommen noch andere Gradmesser als die tapferen Feierabendkicker aus Memmingen. „Trainiert wird viermal abends, alle Spieler gehen einer Ausbildung oder einem Beruf nach“, sagte der Coach Esid Kahric. Da geht es bei den Kickers professioneller zu, was die Trainingsintensität betrifft. Das zahlte sich aus. „Wir haben 90 Minuten lang Gas gegeben“, sagte Stierle.

Das galt auch für Kohlberg, der auf der anschließenden Fanparty unter dem Fernsehturm kräftig einheizte, während es den Präsidenten ins Theaterhaus zog, wo unter dem Kickers-Motto „Hurra, wir kicken noch“ gefeiert wurde. Am Freitag (18 Uhr) geht es im württembergischen Pokalwettbewerb zum Verbandsligisten Nagold, am Mittwoch darauf zum Punktspiel nach Pfullendorf, danach kommt die SG Sonnenhof. Und dann weiß man auch schon mehr, was der Sieg gegen Memmingen wert war.

Stuttgarter Kickers Wagner – Abruscia, Auracher, Rapp, Stierle – Gerster, Rizzi, Marchese, Ivanusa (64. Türpitz) – Pala (53. Videc), Brandstetter (73. Reule).

Stuttgarter Zeitung

Die Offensive kommt schwer in Schwung

Die Stuttgarter Kickers besiegen den Aufsteiger FC Memmingen zum Saisonauftakt mit viel Geduld und 2:0

Stuttgart – Der Verzweiflung folgte die Erleichterung: Erst in der Schlussviertelstunde hat die neue Offensive der Stuttgarter Kickers dem Fußball-Regionalligisten einen erfolgreichen Saisonstart gesichert. Beim 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den Aufsteiger FC Memmingen war vor allem eines gefragt: Geduld.

Von Beate Wockenfuß

„Aller Anfang ist schwer. Aber letztlich bin ich zufrieden, dass wir die drei Punkte geholt haben. Das war unser Ziel“, bilanzierte Kickers-Trainer Dirk Schuster nach den 90 Minuten, von denen ihn mindestens 70 einige Nerven gekostet hatten. Schließlich war sein Team von Beginn an in allen Belangen überlegen, machte Druck, erspielte sich immer wieder gute Chancen – doch ein Tor gelang nicht. Das wussten die nervösen Debütanten aus dem Allgäu zu verhindern, weil sie sich in erster Linie darauf konzentrierten, in der eigenen Hälfte eng zusammenzustehen und die temporeichen Angriffe der Gastgeber abzubremsen. Nach vorne blieben sie dagegen harmlos und bescherten Kickers-Torhüter Daniel Wagner damit einen relativ ruhigen Nachmittag.Doch die Uhr tickte. Und als die Schlussviertelstunde anbrach und es immer noch 0:0 stand, wurde es unruhiger unter den 2790 Zuschauern im Gazi-Stadion. Erst recht, weil die „Blauen“ seit der 55. Minute wegen einer Gelb-Roten Karte gegen Daniel Böck in Überzahl waren, doch auch daraus kein Kapital schlugen. Und weil Schuster in Ali Pala und Marcel Brandstetter bereits zwei Stürmer aus- und in Denis Videc (53.), Philip Türpitz (64.) und Daniel Reule (73.) drei neue eingewechselt sowie Oliver Stierle aus der Abwehr in die Mitte beordert hatte. Volle Kraft voraus also. Schließlich hatte der Trainer vor dem Saisonstart immer wieder betont, dass man sich in der Offensive qualitativ verstärkt und nun auch mehr Variationsmöglichkeiten habe. Nur an der Effektivität mangelte es bis dahin.Doch in der 78. Minute wurde die Ausdauer der Hausherren belohnt – dank der eingewechselten Stürmer. Nach einem Doppelpass mit Videc sorgte Türpitz für das erlösende 1:0. „Das Tor kam zum richtigen Zeitpunkt“, freute sich der 18-Jährige über die Initialzündung. Nur drei Minuten später erzielte Reule mit einem satten Schuss aus 30 Metern den 2:0-Endstand (81.). Schuster freute sich für die Torschützen. „Das war die richtige Reaktion darauf, dass sie nicht zur ersten Elf gehörten“, sagte der Trainer, der nun ein kleines Luxusproblem bei der künftigen Auswahl der beiden Spitzen haben dürfte.

Und so waren alle Beteiligten erst mal froh, mit einem Positiverlebnis in die Runde gestartet zu sein. „Wir wollten den Platz unbedingt mit einem Sieg verlassen. Das ist gelungen“, sagte Rückkehrer Stierle, der sich nach zwei Jahren beim FC Bayern München II bei seinem ehemaligen Verein schon wieder sichtlich wohl fühlt. „Es war schön, wieder für die Kickers spielen zu dürfen“, strahlte der 27-Jährige und räumte ein, am Anfang sogar etwas aufgeregt gewesen zu sein.

In der Liga müssen die „Blauen“ erst am 18. August (19 Uhr) wieder ran, dann auswärts gegen den SC Pfullendorf. Davor gilt es, am Freitag (18 Uhr) beim Verbandsligisten VfL Nagold die dritte Runde des WFV-Pokals zu überstehen – und der neuen Offensive dabei weitere Empfehlungschancen zu geben.

Eßlinger Zeitung

Der gute Geist verhilft nicht zum Punktgewinn
FC Memmingen – Aufopferungsvoller Einsatz wird am Ende in Stuttgart nicht belohnt – 0:2 im ersten Regionalligaspiel
Otto König ist hinterher kaum zu trösten. «Nur zwölf Minuten», so hadert er, «haben gefehlt, um hier einen Punkt mitzunehmen». Nach dem Duschen und vor der Rückfahrt mit dem Mannschaftsbus ist Zeit für den Tross des FC Memmingen, auf dem Parkplatz der Stuttgarter Kickers die 0:2 (0:0)-Niederlage im ersten Spiel des Klubs in der Regionalliga zu analysieren.

Mittendrin Otto König: Ausgebreitet hat er am Bus allerhand Leckeres, mit dem sich die Kicker für die Heimreise stärken können. Der Rentner ist seit nunmehr neun Jahren bei jedem Auswärtsspiel des FCM dabei. Zusammen mit Sohn Michael, 15, der seit seinem sechsten Lebensjahr mit von der Partie ist, sorgt König für die Verpflegung der Kicker. Er gehört mithin zu den «guten Geistern», die jeder Verein braucht, wenn alles reibungslos laufen soll.

Obwohl sich die Mannen um Trainer Esad Kahric am Aufgetischten kräftig bedienen, ist König am Samstagnachmittag auf der Waldau nicht zufrieden. Seine Glücksbringer, ein kleines Schwein aus Stein sowie einen gepunkteten Käfer, hat er diesmal nicht ins Stadion nehmen können. Aus Angst, sie würden ihm – wegen der verschärften Sicherheitsbestimmungen in der Regionalliga – abgenommen. Könnten ja als kleine Wurfgeschosse taugen.

Dabei hat König nichts weniger im Sinn, als seine Mitbringsel derart zu missbrauchen. Immerhin benetzt er vor jedem FCM-Spiel das Schweinchen in der Memminger Johannkirche mit Weihwasser. Dazu betet der gebürtige Hesse, dass für «seinen» FCM (er lebt seit rund 30 Jahren in der Maustadt) alles, wenn nicht siegreich, so doch wenigstens gut ausgehen möge.

Vermisst habe er seine gewohnten Glücksbringer aus Stein schon, betont König, als der Bus schon wieder Richtung Allgäu unterwegs ist.

Zusammen mit fast 3000 weiteren Zuschauern hatte er davor im Gazi-Stadion in Stuttgart erlebt, welch schwere sportliche Aufgaben in der vierthöchsten deutschen Spielklasse auf die Jungs warten, denen er regelmäßig Gefolgschaft leistet. Er hat auch gesehen, was möglich gewesen wäre, wenn…

l …Stefan Zobel in der 35. Minute mit seinem blitzschnell abgegebenen Direktschuss erfolgreich gewesen wäre, l …Daniel Böck sich in der 55. Minute kein zweites Foul im Mittelfeld geleistet hätte, l …Harald Holzapfel in der 67. Minute nicht verletzungsbedingt das Feld hätte verlassen müssen, l …Christoph Mangler in der 73. Minute eine sich urplötzlich ergebende Chance genutzt hätte.

Hätte, wenn und aber: Es hat am Samstag nicht gereicht. Gleichwohl hat sich die fußballerische Nummer zwei in Schwaben gegen einen starken Gegner respektabel geschlagen, wie beide Trainer hinterher zu Recht betonten (siehe «Stimmen zum Spiel»).

Vielleicht hat dem FCM letztlich die nötige Cleverness gefehlt. Oder es war auch nur die Verbindung nach ganz oben gestört. Man braucht ja nur mal bei Otto König nachzufragen, worans gelegen haben kann. Allgäu Sport

Memminger Zeitung

Zwei Joker schlagen Memmingen

(Memmingen/ass) Bis zur 78. Minute stand die Null. Durch zwei Joker-Tore in der Schlussphase brachten die Stuttgarter Kickers dem FC Memmingen bei dessen ersten Auftritt in der Fußball-Regionalliga Süd mit 0:2 (0:0) die erste Niederlage bei.

Irgendwie war an diesem Nachmittag vor der tollen Kulisse von 2790 Fans in Stuttgart bei herrlichem Sommerwetter alles drin. Eine noch höhere Abfuhr, aber auch eine Sensation, weil Memmingen „durch die starke Defensive“, wie Kickers-Trainer Dirk Schuster befand, den Hausherren „das Leben mehr als schwer gemacht hat“.

Zweimal zappelt der Ball zwar schon in der ersten Halbzeit im Memminger Tor, doch Stuttgart wurde einmal wegen Abseitsstellung und zum anderen wegen eines vorangegangenen Foulspiels an Torhüter Tobias Kirchenmaier zurückgepfiffen.

Knackpunkte des Spiels waren der Platzverweis für Daniel Böck und der Ausfall von Harald Holzapfel in der Abwehrkette. Böck hatte sich zwei Foulspiele im Mittelfeld geleistet, sah die Ampelkarte und muss am Donnerstag gegen Vize-Meister 1. FC Nürnberg II zuschauen.

Hätte Memmingen nicht in Unterzahl gespielt, es wäre für Stuttgart sehr schwer geworden, die Abwehr zu knacken – darüber waren sich beide Seiten einig. Holzapfel zog sich bei einer Rettungstat eine Platzwunde zu, die mit vier Stichen genäht werden musste. Als er fehlte, fiel just über seine Abwehrseite die Stuttgarter Führung durch Philipp Türpitz. Die Entscheidung fiel drei Minuten später mit einem satten 30-Meter-Schuss, ein weiteres Joker-Tor durch Daniel Reule.

So blieb FCM-Trainer Esad Kahric nicht anderes übrig als dem „starken Gegner zum verdienten Sieg“ zu gratulieren, zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft aber trotz der Niederlage zufrieden. „Es hat Spaß gemacht hier zu spielen. Leider dauerte der Spaß nicht ganz bis zum Schluss“, so Kahric.

Schwäbische Zeitung

Die Joker stechen: Türpitz und Reule schießen die Blauen zum 2:0-Auftaktsieg gegen Memmingen

Perfekter Saisonauftakt für den Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers: Dank der späten Treffer durch die eingewechselten Angreifer Philip Türpitz (78. Minute) und Daniel Reule (81.) haben die Blauen ihr erstes Heimspiel in der neuen Runde gegen den Aufsteiger FC Memmingen vor 2790 Zuschauern im GAZi-Stadion verdient mit 2:0 (0:0) gewonnen. „Aller Anfang ist schwer“, lautete das Fazit von Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster nach der Partie. Ebenfalls ein Start nach Maß gelang der Kickers-U23 in ihrem Gastspiel beim Neuling FSV Hollenbach: Dank eines Tore-Doppelschlags von Predrag Sarajlic siegte das Degerlocher Oberliga-Team mit 2:1.

Mehr Torchancen, ein deutliches Plus bei eigenem Ballbesitz, und auch in der Zweikampfstatistik lagen die Degerlocher Hausherren deutlich vorne. Statistik lügt bekanntlich nicht. Und dennoch verabschiedeten sich die Stuttgarter Kickers gegen den Aufsteiger FC Memmingen nach den ersten 45 Spielminuten der neuen Spielzeit mit einem torlosen 0:0-Unentschieden von den 2790 Fußballfans in die Kabinen. Einen Treffer von Marcel Brandstetter zur vermeintlichen 1:0-Führung hatte der Schiedsrichter Florian Benedum (Mehlingen) aufgrund einer Abseitsstellung des Kickers-Stürmers Mitte des ersten Abschnitt nicht anerkannt. Ein weiteres Tor ebenfalls nicht, nachdem Marcel Ivanusa den Memminger Torwart Tobias Kirchenmaier in dessen Fünfmeterraum bei einer Abwehraktion behindert haben soll. Weitere gute Möglichkeiten ließen die Blauen ungenutzt, die sich ab der zehnten Spielminute drückend überlegen präsentierten.

Demgegenüber erlebte Kickers-Schlussmann Daniel Wagner einen sehr entspannten Einstand in die neue Saison. Außer einige Flanken zu entschärfen hab es für den Keeper gegen den in der Offensive harmlosen Neuling aus dem Allgäu im ersten Abschnitt nichts zu tun. „Wir müssen den Druck erhöhen und mehr über die Flügel kommen“, gab der Trainer Schuster seinen Akteuren in der Halbzeitpause mit auf den Weg.

Gesagt, getan. Zumal der Memminger Daniel Böck der personell zunächst unveränderten Schuster-Elf die Angelegenheit zumindest aus nummerischer Sicht nur wenig später erleichterte. Bereits in der ersten Halbzeit hatte der FC-Mittelfeldmann die gelbe Karte für ein Foulspiel gesehen – und nach einem weiteren in der 55. Minute auf Höhe der Mittellinie gegen Michele Rizzi folgte für ihn folgerichtig der vorzeitige Duschbefehl in Form von Gelb-Rot. Tatsächlich jedoch erleichterte dieser Platzverweis die engagierten Bemühungen der Hausherren nicht. Denn: Die fortan in Unterzahl agierenden Gäste zogen sich noch weiter an ihren eigenen Strafraum zurück und überließen die Initiative nun gänzlich der favorisierten Kickers-Elf.

Die Mehrzahl der 2790 Zuschauer unterm Fernsehturm raufte sich anschließend in nur kurzer Folge die Haare, weil die Blauen erneut selbst allerbeste Gelegenheiten zum Führungstor liegen ließen. Die Vielversprechendste endete nach einem von Enzo Marchese getretenen Freistoß zunächst am linken Torpfosten des Memminger Gehäuses, nur Sekunden später klatschte der Ball an dessen Querlatte, ehe Kickers-Kapitän Marcel Rapp den Nachschuss aus kurzer Distanz weit über das gegnerische Tor hinweg auf die Waldau drosch. Kurz darauf hätten die Memminger Neulinge diese Nachlässigkeiten auf der Gegenseite beinahe bitter bestraft. Stefan Zobel hatte die einzige ernsthafte Torchance der Allgäuer Fußballer in den insgesamt 94 Spielminuten auf dem Fuß gehabt. Doch mit vereinten Kräften bereinigte die Kickers-Defensive diese brenzlige Situation.

Endlich kräftig gejubelt im GAZi-Stadion werden durfte in der 78. Minute, als die eingewechselten Denis Videc und Philip Türpitz mit einem Doppelpass perfekt die Memminger Abwehr aushebelten und Türpitz diese klasse Aktion der beiden Youngster mit einem Flachschuss zum längst überfälligen 1:0 vollendete. Nur drei Minuten danach besorgte sich Daniel Reule ebenfalls mit einem Jokertor einen perfekten Regionalliga-Einstand im Kickers-Trikot. Aus gut 25 Meter Torentfernung nahm der baumlange Kickers-Stürmer Maß und drosch den Ball zum hochverdienten 2:0-Endstand ins Memminger Tor.

Der Grundstein für eine beschwingte Kickers-Fanparty im Anschluss an die Partie im Biergarten am Fuß des Stuttgarter Fernsehturms sowie den zweiten Kultur-Fußball-Doppelpass, „Hurra, wir kicken noch!“ am Abend im Stuttgarter Theaterhaus, war damit gelegt.

Spielstatistik

Stuttgarter Kickers: 1 Wagner – 19 Abruscia, 3 Auracher), 15 Rapp, 13 Stierle – 17 Gerster, 7 Ivanusa (64. 25 Türpitz), 10 Marchese, 8 Rizzi – 20 Pala (53. 27 Videc) – 11 Brandstetter (73. 9 Reule). Trainer: Schuster.

Ersatz: 29 Güvenc (TW); 6 Jung, 22 Gondorf, 26 Fennell.

FC Memmingen: 1 Kirchenmaier – 8 Maier, 2 Pfohmann, 3 Rehm, 4 Holzapfel (67. 16 Heikenwälder) – 11 Knuth (84. 17 Hindelang), 7 Zobel, 6 Ejnar Kahric, 5 Mangler (75. 15 Rucht) – 10 Böck – 9 Decker. Trainer: Esad Kahric.

Ersatz: 22 Deutsch (TW); 12 Zwickl, 13 Beck, 14 Keles.

Tore: 1:0 Türpitz (78.), 2:0 Reule (81.)

Schiedsrichter: Florian Benedum (Mehlingen)

Gelbe Karten: Auracher, Marchese / Maier (jeweils 1. gelbe Karte)

Besonderes: Gelb-Rot für Böck (Memmingen, 55. / wiederholtes Foulspiel)

Zuschauer: 2790 Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau

Offizielle Homepage

Kickers U23 mit gelungenem Saisonauftakt – 1:2 Auswärtssieg gegen FSV Hollenbach

Die Auftaktpartie der kleinen Blauen in der neuen Oberligasaison ist geglückt. Durch einen Doppelpack von Predrag Sarajlic konnte der Aufsteiger FSV Hollenbach bezwungen werden. Allerdings musste das Team einen langen Atem beweisen und zum Schluss sogar etwas bangen.

Vor großer Kulisse (1180 Zuschauer) starteten beide Mannschaften beide Mannschaften in die neue Saison. Die Kickers vom Anpfiff weg gleich gut im Spiel mit viel Druck in den Aktionen, der Aufsteiger mit Respekt und abwartend. Im Vergleich zu den vergangenen Spielen war ohne Zweifel eine Leistungssteigerung zu erkennen. Die kleinen Blauen mit mehr Ballbesitz und auch der besseren Spielstruktur, jedoch hatte der Gastgeber aus vermeintlichen Leichtsinnsfehlern der Kickers immer wieder gute Chancen, um vor dem Tor von Keeper Mario Aller aufzutauchen.
So geschehen,als ein Kopfball nach einem Freistoß im Tor landete, doch zurecht auf Abseits entschieden wurde. Nach ca. 20 Minuten hatte Hollenbach sich gefangen und spielte gut mit. Im ersten Durchgang plätscherte das Spiel etwas vor sich hin, Hollenbach mit den besseren Strafraumszenen, doch wurde Aller im Kickers-Tor nur 1x richtig geprüft.
In Halbzeit 2 merkte man dem U23 Team die Entschlossenheit spürbar an, hier den Führungstreffer erzielen zu wollen. In der 46. Minute streifte ein Volleyschuss aus 25m von Boris Gatzky nur knapp über die Latte, der Keeper hätte das Nachsehen gehabt. Der Gastgeber profitierte auch in Halbzeit 2 oftmals von Fehlern im Aufbauspiel der Kickers, um selbst gefährlich zu kontern. Den Stempel im Spiel drückten jedoch die Degerlocher auf.
In der 64.Spielminute zimmerte Michael Holzer, der heute wieder ein enormes Laufpensum hatte, einen Schuss aus 35m an die Unterkante der Querlatte, Predrag Sarajlic schaltete im Strafraum am schnellsten und versenkte den Abpraller zur Führung. Danach Hollenbach etwas zerfahren, was Mario Aller mit einem langen Abstoß über das ganze Feld ausnutzte, und wieder war es Sarajlic, der den Ball ohne Berührung eines Spielers Volley aus 13m zum 0:2 einschoss (75.).
In der 76.Minute die Chance zum 0:3 durch den frisch eingewechselten Ugur Yilmaz, der eine flache Hereingabe von Boris Gatzky nicht im Gehäuse unterbringen kann. Damit wäre das Spiel wohl entschieden gewesen.
So mussten die kleinen Blauen nochmals bangen, als Joseph Fameyeh für den Gastgeber mit einem Kopfball den Anschlusstreffer besorgte (85.). Danach schmiss der Aufsteiger natürlich alles nach vorne, um den Ausgleich zu erzielen, konnte allerdings nicht mehr gefährlich vor dem Tor auftauchen.
Zu guter letzt hatten in der 87.Spielminute vermutlich alle Kickers-Fans den Torschrei auf den Lippen, als Jan Nagel nach einem langen Alleingang den Ball knapp neben das Tor setzte.

Kommentar von Co-Trainer Joachim Schlosser: „Wir hatten heute einen Auftrag und sind sehr zufrieden über die 3 Punkte. Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt und sich im Vergleich zu den Vorbereitungsspielen gesteigert. Wir müssen und werden uns aber noch steigern müssen, damit wir solche Spiele souveräner gestalten können“.

Spielstatistik:

SV Stuttgarter Kickers II: Aller – Steinle – Wonschick – Mucan – Leutenecker – Kandazoglu – Sarajlic (73.Yilmaz) – Kaiser – Holzer (82.Nagel)- Gatzky – Parham (90.Schaal)

FSV Hollenbach: Röschl – Wolf – Streicher – Nierichlo – Schenk (81.Ilgenfritz) – Bradaric (61.Baier) – Lauser (68.Gebert) – Fameyeh – Hofmann – Haag – Kleinschrodt

Tore:
0:1 Sarajlic (64.)
0:2 Sarajlic (72.)
1:2 Fameyeh (85.)

Offizielle Homepage

Wahl zur 111Elf der Stuttgarter Kickers

In diesem Jahr werden die Stuttgarter Kickers 111 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums sucht der Verein die „111 Elf“, eine von Fans und Freunden gewählte Kickers-Elf aus 111 Jahren Vereinsgeschichte. Bis zum 31. August können Sie sich unter Abstimmung Ihre 111 Elf zusammenstellen. Ihre Wahl fließt automatisch in das Endergebnis ein, das am 21. September, den 111. Geburtstag der Stuttgarter Kickers, veröffentlicht wird. Vorstellung der Kandidaten und Abstimmung auf 111elf.de