Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Trainers

eyeP.tv bietet die gestrige Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Cheftrainers Dirk Schuster als Videostream an. Sicher aufschlußreicher als der ein oder andere Forumsbeitrag hierzu oder die Presse. Eigene Meinung bilden! Die beiden Videos (Zwei Teile) gibt es hier.

Pressekonferenz

Presse zur Vorstellung des neuen Cheftrainers

Dirk Schuster gibt sich bescheiden

Neuer Kickers-Trainer: „Vom Aufstieg zu reden, wäre überheblich“

Von Jürgen Frey

Als bei der Vorstellung des neuen Trainers Dirk Schuster eigentlich alles schon gesagt war, kam er doch noch, dieser unsägliche Satz: „Die Stuttgarter Kickers gehören in die zweite Liga.“ Das Präsidiumsmitglied Edgar Kurz sagte dies. Und auch wenn er es auf einen langfristigen Zeitraum bezog, erkannte Präsident Dirk Eichelbaum, dass eine solche Aussage noch nie so unangebracht war, wie in der aktuellen Situation. Also fügte er mit einem Schmunzeln schnell hinzu: „Das ist die Privatmeinung von Herrn Kurz.“ Im Prinzip wissen alle, dass es für die Blauen in der am 7. August beginnenden Saison nur um eines gehen kann: um eine Konsolidierung in der Fußball-Regionalliga. „Es wäre überheblich, vom Aufstieg zu reden“, stellt Schuster klar, „wir wollen vielmehr mit jungen, hungrigen Spielern aus der Region ehrlichen Fußball zeigen.“

Zum jetzigen Zeitpunkt fragt sich nur: mit welcher Mannschaft? Ligarivale VfR Aalen hat sein Team fast schon komplett zusammen, bei den Kickers haben lediglich Bashiru Gambo, Mijo Tunjic und Marcel Ivanusa Verträge. „Drei, vier Korsettstangen, Führungsspieler brauchen wir natürlich im Kader“, sagt Schuster. Neben Gambo soll dies Marcus Mann sein, auch Marcel Rapp steht bei Schuster offenbar hoch im Kurs. Doch konkret wollte der neue Coach nicht werden: „Ich gebe keine Wasserstandsmeldungen ab.“ Dafür weiß er, dass sein neu formiertes Team viel Einspielzeit brauchen wird. Deshalb wird der Trainingsauftakt wohl bereits sieben Wochen vor Rundenbeginn über die Bühne gehen. Den genauen Termin will er kommende Woche festlegen.

Stuttgarter Nachrichten

Schusters schwierige Mission

Der Kickers-Trainer steht vor einem Neuaufbau – Regionalligist stellt fristgerecht Lizenzantrag beim DFB

Stuttgart – Die Stuttgarter Kickers haben nach dem Abstieg in die Fußball-Regionalliga mit Ach und Krach die drohende Insolvenz abgewendet. Mit dem neuen Cheftrainer Dirk Schuster, einem Treuebekenntnis des Hauptsponsors und der Hoffnung, die Lizenz zu erhalten, soll in der Saison 2009/2010 ein Neustart unternommen werden – in einem finanziell engen Rahmen.

Von Hannes Kern

Auf dem Werbebanner, das die Kickers anlässlich der Präsentation des neuen Cheftrainers Schuster aufgestellt haben, prangt noch das Logo der dritten Liga. Das ist Schnee von gestern. Die Saison ist zwar offiziell erst am 30. Juni zu Ende, doch die Kickers müssen sich notgedrungen mit dem Thema Regionalliga beschäftigen. Das ist schwer genug, denn nur mit einem Kraftakt ist es gelungen, gestern rechtzeitig die notwendigen Unterlagen für die Beantragung der Lizenz zum Deutschen Fußball-Bund nach Frankfurt zu schicken. Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum sprach von einer „Wahnsinns-Aufgabe im Grenzbereich des Zumutbaren“, den Etat von 1,6 Millionen Euro auf die Beine zu stellen. In etwa zehn Tagen hoffen die Kickers in Sachen Lizenz auf grünes Licht durch den DFB. Eine Voraussetzung für den Optimismus der „Blauen“ ist, dass Hauptsponsor Eduardo Garcia sein Engagement bei den Kickers nach anfänglichen Bedenken um ein Jahr verlängert hat. Schätzungsweise kostet das Garcia 175 000 Euro.Der finanzielle Rahmen für Schuster beim Aufbau einer neuen Mannschaft ist „sehr eng“, wie es Eichelbaum ausdrückte. Der Präsident bezeichnet die Verpflichtung des 41-jährigen Schuster sowohl als Chance für die Kickers, als auch eine Chance für den ehemaligen Profi, sich im Trainergeschäft zu etablieren. Schuster, der 2007 als Lehrgangsbester die Lizenz des Fußballlehrers erworben hat, sprach von einer „Herausforderung“, einen fast kompletten Neuaufbau vornehmen zu müssen. Wie die Mannschaft aussehen wird, weiß Schuster selbst noch nicht. Er würde gerne drei, vier erfahrene Spieler behalten, ansonsten setzt er auf „junge, erfolgshungrige Spieler aus der Region“. Die kommende Saison sieht er unter der Überschrift „Konsolidierung“, wobei es „vermessen und überheblich wäre, vom direkten Wiederaufstieg zu sprechen“. Eichelbaum erwartet von Schuster, „dass er eine junge Mannschaft formt, die den Ball schnell nach vorne spielt“.Schuster kann bei seiner schwierigen Mission weiter auf den bisherigen Co-Trainer Alexander Malchow und Torwarttrainer Dennis Rudel zurückgreifen. Ex-Manager Joachim Cast wird wahrscheinlich bleiben, allerdings laut Eichelbaum „nicht mehr mitverantwortlich für den sportlichen Bereich“.Kaum haben die „Blauen“ den drohenden Kollaps abgewendet, träumt Edgar Kurz schon wieder von einer rosigen Zukunft. „Wir gehören mittelfristig in die zweite Liga“, sagte das Präsidiumsmitglied. Eichelbaum zuckte zusammen und Schuster verzog keine Miene.

Eßlinger Zeitung

Presse zur vor der Lizenzunterlagenabgabe und der Verlängerung von Garmo

Hauptsponsor verlängert Vertrag

Kickers hoffen auf Regionalligalizenz
STUTTGART (scha). Heute müssen die Stuttgarter Kickers die Lizenzunterlagen für die Regionalliga beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) einreichen. Bereits gestern verkündete das Präsidiumsmitglied Dieter Wahl jedoch, dass „wir die Lizenz für die vierte Liga packen werden“. Der Hauptgrund für Wahls Optimismus ist die Zusage des Hauptsponsors Eduardo Garcia, sein Engagement bei den Kickers in der neuen Saison fortzusetzen.

„Ebenso hat der Großteil der anderen wichtigen Sponsoren seine Unterstützung verlängert“, sagte Wahl. Er geht deshalb davon aus, dass der geplante Etat von 1,6 Millionen Euro gesichert werden kann. Etwas zurückhaltender bezüglich der Lizenzierung gab sich gestern der Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum: „Ich bin zuversichtlich, aber das ist eine Wahnsinnsaufgabe. Es wird auf jeden Fall Auflagen und Bedingungen vom DFB geben.“ Und so arbeitete auch der Manager Joachim Cast bis zuletzt an den Unterlagen.

Was Casts weitere Zukunft auf der Waldau angeht, gibt es laut Eichelbaum „keine Tendenz“. Der Manager, der von seinen sportlichen Aufgaben entbunden wurde, ist von der derzeitigen Situation jedenfalls nicht begeistert. „Ich habe in der Stuttgarter Zeitung gelesen, dass das Präsidium mit mir sprechen will. Mehr weiß ich auch nicht“, sagte Cast. Definitiv verlassen wird die Kickers hingegen der Mittelfeldspieler Josip Landeka. Der 22-jährige Kroate wechselt ablösefrei zum Zweitligaabsteiger SV Wehen Wiesbaden und erhält dort einen Zweijahresvertrag.

Stuttgarter Zeitung

Kickers sicher: Alles klar mit der Lizenz

Garcia verlängert Sponsorenvertrag – Landeka nach Wehen

Von Jürgen Frey

STUTTGART. Es war eine Herkulesaufgabe. Es war ein Wettlauf mit der Zeit. Und die Stuttgarter Kickers sind sicher, dass sie ihn gewonnen haben: „Wir werden die Lizenz für die kommende Saison in der Fußball-Regionalliga bekommen“, sagte Präsident Dirk Eichelbaum am gestrigen Donnerstag. „Alle Unterlagen sind zusammengestellt. Nur noch ein Formfehler könnte uns einen Strich durch die Rechnung machen“, ergänzte Präsidiumsmitglied Dieter Wahl.

Spätestens heute bis 15.30 Uhr müssen die Papiere mit den unterschriebenen Sponsorenverträgen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) sein. Der offizielle Bescheid, dass alle Bedingungen tatsächlich erfüllt sind, wird in zehn Tagen erwartet. Doch die entsprechenden Signale aus Frankfurt sind in Degerloch bereits angekommen.

Ein wesentlicher Bestandteil für grünes Licht für die Blauen war die Vertragsverlängerung des Hauptsponsors: Gerade noch rechtzeitig entschied sich Garmo-Unternehmer Eduardo Garcia, mit seinem Premiumprodukt Gazi den Kickers ein weiteres Jahr treu zu bleiben. Wie üblich, haben beide Seiten über die vertraglichen Details Stillschweigen vereinbart. Doch statt bisher rund 300 000 Euro dürfte nach dem Absturz in Liga vier die Unterstützung künftig bei rund 175 000 Euro pro Jahr liegen. Damit können und müssen die Kickers leben – der Etat von gut drei Millionen Euro wird auf rund 1,6 Millionen Euro zurückgeschraubt. Es muss gespart werden an allen Ecken und Enden. Bester Beweis: Zumindest formhalber haben die Blauen sowohl dem Zeug- als auch ihrem Platzwart gekündigt.

Das sportliche Fiasko und die daraus resultierenden Negativschlagzeilen machten die Suche nach Geldgebern zuletzt enorm schwierig. Warum die finanziellen Voraussetzungen für einen Start in der Regionalliga nun doch geschaffen werden konnten? „Entscheidend war, dass das gesamte Präsidium, der Aufsichtsrat und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle alle an einem Strang gezogen haben“, sagt Eichelbaum. Also auch Manager Joachim Cast, der eine Woche vor Saisonende von seinen sportlichen Aufgaben entbunden wurde. Trotz dieser Degradierung habe Cast laut Eichelbaum „äußerst diszipliniert“ gearbeitet. Wie es mit dem Manager weitergeht, ist offen. Genauso die Zukunft der meisten Spieler. Nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub wird der neue Trainer Dirk Schuster heute in die Detailgespräche starten. Klar ist unterdessen, dass Josip Landeka zum Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden wechseln wird. Dagegen hat sich der Transfer von Michael Schürg zum Drittliga-Aufsteiger 1. FC Heidenheim zerschlagen – möglicherweise bleibt der Stürmer doch bei den Kickers.

Der Kartenvorverkauf für das Freundschaftsspiel der Kickers gegen den FC Bayern München (21. Juli, 18 Uhr) hat begonnen. Ticket-Hotline: 07 11 / 2 55 55 55.

Stuttgarter Nachrichten

GAZi verlängert Vertrag als Hauptsponsor des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers

Die garmo AG bleibt den Stuttgarter Kickers auch in der Fußball-Regionalliga Süd treu: Die Blauen haben sich mit dem garmo-Unternehmer Dr. Eduardo Garcia, dessen Premium-Produkt GAZi die Stuttgarter Kickers schon seit dem Jahr 2002 als Brustwerbung auf dem Trikot tragen, auf eine weitere Verlängerung des bestehenden Hauptsponsorvertrags geeinigt. Über die vertraglichen Details haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. „Wir freuen uns sehr, dass die gute Zusammenarbeit mit GAZi und den Stuttgarter Kickers auch in der kommenden Spielzeit der Fußball-Regionalliga eine Fortsetzung findet“, sagte Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum.

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Letztes Saisonspiel verlegt – freier Eintritt in Nöttingen

Das letzte Saisonspiel der U23 wird vorverlegt. Das ursprünglich für den Samstag vorgesehen Spiel gegen den FC Nöttigen, wird nun bereits am Freitag Abend ausgetragen. Spielbeginn im Panoramastadion in Nöttingen ist um 19.00 Uhr und der gastgebende FC bedankte sich zum Saisonschluss mit „freiem Eintritt“ für alle Zuschauer.

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