U19 gewinnt Endspiel um den WFV-Pokal!

Die A1-Jugend der Stuttgarter Kickers besiegte im Endspiel um den Württembergischen Verbandspokal die TSG Backnang souverän mit 4:0. Herzliche Glückwünsche an das Team und Trainergespann!

Damit nehmen die Stuttgarter Kickers am DFB-Junioren-Pokal 2009/2010 statt. Bei der letzten Teilnahme 2005 scheiterten die Kickers in der 2. Runde. 1990 gewannen die Stuttgarter Kickers das Endspiel des „Pokals der A-Junioren“ gegen den Lüneburger SK. Spieler wie Oliver Straube, Markus Lösch und Fredi Bobic reckten den Pokal in die Höhe.

FAdSKi und Joe Bauer präsentieren: Hurra wir kicken noch!

hurra_flyer_lowDie Show: 1. Doppelpass für Fußball & Kultur

Die FAdSKi und der Arbeitskreis Fans präsentieren gemeinsam mit Joe Bauer: Hurra wir kicken noch!

Es ist soweit, ab sofort kann man für den Fußball-Kultur-Abend am Sa. 8. August im Theaterhaus Karten kaufen. Zum einen könnt Ihr über die FAdSKi Karten kaufen. Hierzu einfach eine Email mit der Menge der Karten an fadski@stuttgarter-kickers.de senden und pro Karte 9 € aufs FAdSKi Konto überweisen:

FAdSKi:
Stuttgarter Volksbank
Konto-Nr. 135407001
BLZ 60090100
Betreff: Hurra wir kicken noch

Die Übergabe der Karten erfolgt dann beim Beachsoccer, beim Bayernspiel, bei der Frühbucher-Aktion: „Früh dran – früh drin!“ oder bei der Kickers-Hocketse.

Zum andern gibts Karten über das Theaterhaus, telefonisch oder online: http://www.theaterhaus.de
9,- im Theaterhaus
ausserhalb des Hauses zzgl. Geb.
Telefonische Auskunft und Reservierung unter
(0711) 40 20 7-20 /-21 /-22 /-23
täglich von 10:00 – 21:30 Uhr

Im 110. Jahr ihrer Vereinsgeschichte ist das Team der Stuttgarter Kickers in die vierte Liga abgestiegen. Der Club muss wieder nach oben! Damit der legendäre Kickersplatz auf der Waldau, Stuttgarts einzigartige Fußballnische mit hautengem Kontakt zwischen Spielern und Fans, eine Zukunft hat, gibt es jetzt mentale Hilfe: Unter dem Motto „Hurra, wir kicken noch!“ steigt die blau-bunte Gala für Fußballfreunde. Joe Bauer, Kolumnist der „Stuttgarter Nachrichten“ und Vorleser im „Flaneursalon“, hat sie für die Kickers-Fans organisiert. Ziel ist der Doppelpass zwischen Fußball und Kultur. Das Theaterhaus unterstützt die Partie. „Wenn es um Fußball in Stuttgart geht, sind wir dabei“, sagt Werner Schretzmeier, wie viele seiner Kollegen selbst aktiver Spieler. Nicht nur blaue, auch VfB-Fans und andere Liebhaber artverwandter Lebensspiele sind zu der Show zwischen Rock ’n‘ Roll und Poesie eingeladen.
Die Künstler treten ohne Gage auf. Im Aufgebot sind Michael Gaedt + Michael Schulig mit Band und Tänzerinnen als Die Große Rockschau, die Ska-Band Nu Sports, der Performance-Poet Timo Brunke, der Hymnensänger Ralf Schübel und Joe Bauer.
Stefan Kiss, Sportreporter beim SWR-Fernsehen, moderiert den Abend.
Der Eintrittspreis orientiert sich an der Stehplatz-Karte auf der Waldau: 9 Euro. Olé.

Folgende Version des Werbeplakats könnt Ihr gerne per Email weiterverteilen: http://www.svk1899.de/hurra/Hurra_plakat_A4_low.pdf

Kickers: Schuster setzt auf Gambo

STUTTGART (dip). Am Dienstag versammelt Dirk Schuster seine Mannen zum ersten Training der Stuttgarter Kickers. Oder besser gesagt: Er schart die Jungs um sich, die schon da sind. „Wir werden sicher nicht nur mit acht Mann dastehen“, sagt der neue Trainer des künftigen Regionalligisten, der aber auch zugibt, dass die Personalplanungen bis zum Trainingsstart „noch nicht abgeschlossen sein werden“. Vorwiegend werden aber wohl Spieler aus den eigenen Reihen das Team der neuen Runde bilden, „zwei, drei Positionen“, sagt Schuster, werden eventuell noch mit Neuzugängen besetzt.

Fehlen wird am Dienstag auch Bashiru Gambo. Der Ghanaer, dem Wechselabsichten nachgesagt wurden, befindet sich noch bis 26. Juni im Heimaturlaub. Dass er danach den Trainingsbetrieb bei den Kickers aufnimmt, steht für Schuster außer Frage: „Er besitzt einen Vertrag und wird ein Eckpfeiler unseres künftigen Teams sein.“

Stuttgarter Nachrichten

STZ: Jens Zimmermann: „Die Außendarstellung muss professioneller werden“

Der neue Geschäftsführer des Regionalligisten Stuttgarter Kickers, Jens Zimmermann, spricht über die Chancen und Risiken seiner künftigen Aufgabe

Auf dem Transfermarkt ist der künftige Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers bisher eher zurückhaltend gewesen. Dafür ist die Position des Geschäftsführers neu besetzt worden – mit einem alten Bekannten: Jens Zimmermann. Der 36-Jährige arbeitete bereits von 1997 bis 2002 in verschiedenen Funktionen im Verein. „Ich sehe mich auch als Integrationsfigur“, sagt er im Gespräch mit Joachim Klumpp.

Herr Zimmermann, der Kickers-Präsident Eichelbaum sagt zu Ihrer Verpflichtung, Sie helfen in allen Bereichen, und ein Fan hat im Internet geschrieben: „Das wird wohl die hochkarätigste Verpflichtung.“ Sind solche Vorschusslorbeeren nicht Belastung?

Eher Motivation. Ich freue mich auf die Aufgabe, auch wenn ich weiß, auf was ich mich einlasse. Ich bin ja auch kein Alleinunterhalter, sondern es gibt schon ein sehr gutes Team auf der Geschäftsstelle. Ich habe zudem ein sehr großes und positives Feedback bekommen – zum Beispiel vom Exspieler und Trainer Wolfgang Wolf oder auch von Sponsorenseite. Ich gehe die Aufgabe jedenfalls sehr optimistisch an.

Sie haben gesagt: „Ich weiß, auf was ich mich einlasse.“ Was wird denn der Hauptschwerpunkt sein?

Der liegt im administrativen Bereich, sprich, alles, was auf der Geschäftsstelle anfällt. Mit Ausnahme beispielsweise von Spielerverpflichtungen, auch wenn ich da mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, weil ich bei meinen letzten Tätigkeiten, wie Uhlsport, auch viel im sportlichen Bereich gemacht habe. Aber es gibt genügend andere Dinge. Die Kickers sind jetzt am Nullpunkt angekommen, da gilt es, jeden Stein umzudrehen, auf dem das Fundament für die Zukunft gebaut werden soll.

Sie haben Uhlsport angesprochen. Dort hatten Sie mit Spitzenspielern wie Pavel Nedved im Fußball und Pascal Hens im Handball zu tun. Das wird bei den Kickers anders. Ist das nicht ein Rückschritt?

Nein, ich sehe die Kickers alles andere als einen Rückschritt. Das ist eine große berufliche Herausforderung, zudem sollte sich jeder ab und zu auch erinnern, welche Wurzeln er hat. Es ist eine große Chance, bei der man etwas bewegen kann. Zumal ich gespürt habe, dass ich ein wenig diesen Stallgeruch eines Vereins und von frischem Gras brauche. Da hat schon etwas gefehlt, wenn man schätzungsweise 120 Handballspiele im Jahr sieht. Nicht zuletzt will ich den Kickers etwas zurückgeben, die mich damals im Schwarzwald „entdeckt“ haben.

Ist es denn auch eine Überlegung, Ihre Verbindungen aus dem Handball und Fußball ein Stück weit für die Stuttgarter Kickers zu nutzen?

Es ist in der Tat so, dass ich mir in den letzten Jahren ein großes Netzwerk aufbauen konnte, beispielsweise mit Kontakten in die Bundesliga, was natürlich von Vorteil ist, wenn man Rat oder Hilfe benötigt. Oft braucht man aber gar nicht so weit zu schauen. Wichtig ist für meine Tätigkeit ein offenes Ohr für den Fan. Jeder, der mithelfen will, ist in unserer Situation herzlich willkommen. Und da brauchen wir nicht nur Unternehmer, sondern auch Handwerker, die mal die Kabine streichen.

Ihr Vorgänger Joachim Cast ist offiziell noch gar nicht verabschiedet. Ist denn diesbezüglich eine Amtsübergabe geplant?

Davon gehe ich aus, weil ich Joachim Cast schon lange kenne und sehr schätze. Ich bin überzeugt, dass er da sehr kooperativ ist.

Casts Aufgaben gingen bis ins Marketing, zählt dieser Bereich auch zu Ihrem Tätigkeitsfeld?

Sicher, wobei man da etwas unterscheiden muss zwischen Marketing und Sponsoring. Das Letztere liegt in Händen von Martin Kurzka. Was das Thema Marketing angeht: nichts anderes habe ich die letzten Jahre in verschiedenen Bereichen federführend gemacht. Die Ausrichtung, wie sich die Kickers in der Öffentlichkeit positionieren, ist dabei eine wichtige Aufgabe. Wir brauchen uns nicht mit anderen vergleichen, sondern wir sind eine eigene Marke. Mit einer eigenen Tradition, hinter der wir uns – selbst in der Regionalliga – nicht verstecken müssen. Und was mir besonders am Herzen liegt, ist, das Pflänzchen Kickers-Familie wieder zum Wachsen zu bringen.

Mit Verlaub, aber gerade in dieser Hinsicht hat sich der Verein zuletzt häufig selbst das Leben schwergemacht. Mit internen Querelen. Hat Sie das nicht abgeschreckt?

Das hat mich zwar nicht abgeschreckt, war aber schon ein Punkt, über den ich mit den Präsidiumsmitgliedern gesprochen habe. Und wir sind uns einig, dass wir diese Situation schnell ändern und in der Außendarstellung einfach professioneller werden müssen.

Die Kickers haben auch eine Handballabteilung, die sich zuletzt mit dem Hauptverein nicht immer grün war. Könnte da ein Fachmann wie Jens Zimmermann vielleicht wieder Berührungspunkte setzen?

Zunächst einmal gibt es zahlreiche andere Aufgaben, die bewältigt werden müssen. Nichtsdestotrotz sehe ich mich schon ein Stück weit als Integrationsfigur und habe zu Handballchef Jürgen Hollenbach stets ein sehr freundschaftliches Verhältnis gepflegt. Die Handballer sind eine liebenswerte Tochter des Vereins, die ruhiger geworden ist. Und sie treten, wie auch die Hockeyspieler, unter dem Kickers-K auf, von daher darf man das nicht auseinanderdividieren.

Der HV Kickers will 2013 in der zweiten Liga sein. Haben die da gegenüber den Fußballern die Nase vorne?

Es gab bereits so viele Ziele bei den Kickers, die alle ins Leere gelaufen sind. Zu meiner Zeit gab es die Vision 2000, da haben die Fans 2010 drübergehängt. Das ist nächstes Jahr – und ich glaube nicht, dass deren Vision die Regionalliga war.

Stuttgarter Zeitung

Zur Person
1993 bis heute:Pressesprecher der Nordischen Behinderten-Nationalmannschaft

1997 bis 2002:bei den Stuttgarter Kickers als Leiter der Jugend-Organisation, Leiter Team sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

2002 bis 2008:Leiter Abteilung Sponsoring bei der Firma Uhlsport, unter anderem für die Handball-Marke Kempa.

2008 bis heute:Geschäftsführer bei einer Sport-Management-Agentur mit Schwerpunkt Handball.
Seit 1998:Moderator bei verschiedensten Sport- und Galaveranstaltungen.

Stuttgarter Zeitung

StN: Jens Zimmerann: „Ich will neue Sympathien wecken“

Der neue Kickers-Geschäftsführer Jens Zimmermann sieht im Jugendbereich Chance für die Blauen

Von Jürgen Frey

STUTTGART. Gestern war er noch als Hallensprecher beim Handball-Länderspiel in Stuttgart im Einsatz. Künftig wird Jens Zimmermann als Geschäftsführer beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers tätig sein. Offiziell beginnt der ehemalige Pressesprecher der Blauen am 1. Juli.

Herr Zimmermann, warum tun Sie sich die Blauen am Tiefpunkt der Vereinsgeschichte an?

Mit Antun hat das nichts zu tun. Ich freue mich riesig auf diese spannende und reizvolle Aufgabe. Ich haben den Kickers viel zu verdanken und will ihnen etwas zurückgeben. Die Blauen sind etwas Besonderes. Wie es der Slogan treffend ausdrückt: aufregend seit 1899.

Aber auch arm wie eine Kirchenmaus.

Ich weiß schon, auf was ich mich einlasse. Natürlich befinden sich die Kickers in einer schwierigen Phase, aber leichte Aufgaben kann jeder bewältigen. Und so ein Neuanfang bietet immer auch Chancen.

Welche?

Die Kickers haben eine gesunde Fankultur. Dazu deutschlandweit eine große Akzeptanz und Beliebtheit. Nun will ich gemeinsam mit dem ganzen Team neue Sympathien in der Region wecken.

Ohne sportlichen Erfolg werden Sie sich schwertun?

Fußball ist doch mehr als nur ein 1:0. Wir haben ein Stadion mit englischem Charakter, in dem wir hautnahen Sport bieten. Außerdem werden wir sicher einen noch größeren Schwerpunkt auf die Jugend legen. Die glänzende Nachwuchsarbeit hat die Kickers national berühmt gemacht.

Die Fans treiben andere Dinge um: Am kommenen Dienstag ist Trainingsbeginn und es sind noch keine elf Mann zusammen.

Ich bin da zuversichtlich und halte es mit unserem Ex-Trainer Dragoslav Stepanovic . . .

. . . Lebbe geht weiter – auch in der Oberliga?

Nein, so weit wird es nicht kommen. Er sagte vielmehr: Es gibt immer mehr Spieler auf dem Markt, als auf dem Platz benötigt werden. Und wir werden die Richtigen finden.

Um welches Ziel zu erreichen?

Der Verein hat die Konsolidierung in der Regionalliga als Ziel ausgegeben. Das ist der richtige Ansatz, denn Visionen gab es bei den Kickers schon viel zu viele. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass das Kickers-Schiff wieder in ruhige Gewässer kommt, dass wir ein verlässlicher Partner sind, bei dem alle in die gleiche Richtung gehen.

Welchen Einfluss werden Sie auf den sportlichen Bereich nehmen?

Grundsätzlich halte ich mich aus dem sportlichen Bereich heraus.

Welche Kompetenzen haben Sie genau?

Bis auf den sportlichen Bereich bin ich als Geschäftsführer für alles verantwortlich. Ich werde für jeden ein offenes Ohr haben. Meine Tür im Büro steht immer offen.

Sie sind bundesweit ein gefragter Hallen- und Stadionsprecher. Werder wir Sie im Gazistadion am Mikrofon erleben?

Nein, das lässt sich nicht miteinander vereinbaren. Auch das eine oder andere Engagement, wie etwa als Sprecher beim Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen, werde ich aufgeben oder reduzieren.

Stuttgarter Nachrichten

U19-Junioren stehen im Endspiel um den wfv-Pokal

Sieger winkt die Teilnahme am DFB-Junioren-Vereinspokal

Nach dem verpassten Aufstieg in die Junioren-Bundesliga steht für die U19-Junioren am kommenden Wochenende noch ein echtes Highlight an. Am Samstag, 20. Juni tritt die Mannschaft bei der TSG Backnang zum Endspiel um den diesjährigen wfv-Pokal an. Anstoß ist um 14:00 Uhr im Etzwiesen-Stadion in Backnang. Der Sieger der Partie spielt nächste Saison dann im DFB-Junioren-Pokal.

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Jens Zimmermann wird neuer Geschäftsführer des SV Stuttgarter Kickers

Der SV Stuttgarter Kickers wird zum1. Juli Jens Zimmermann als neuen Geschäftsführer einstellen. Der 36-jährige Kaufmann, der in Filderstadt wohnt, wird künftig die Geschicke auf der Geschäftsstelle des Fußball-Regionaligisten leiten.

Von 1997 bis 2002 war der gebürtige Freudenstädter bereits bei den Stuttgarter Kickers tätig. Zunächst als Leiter der Jugend-Organisation, ab 1999 dann als Leiter Team- und PR.
Im Sommer 2002 wechselte er zur uhlsport GmbH nach Balingen. Dort war der Schwarzwälder als Leiter Sponsoring verantwortlich für die Marken Kempa und uhlsport.
Seit September 2008 arbeitet Zimmermann als Geschäftsführer bei einer Kanzlei für Erfolgs-Management und Coaching im Hochleistungssport mit Focus im Handball Bereich.

„Mit Jens Zimmermann ist es uns gelungen unseren Wunschkandidaten zu verpflichten“, zeigt sich Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum über die Zusage Zimmermanns zufrieden. „Zimmermann ist ein Mann, der uns in allen Bereichen weiterhelfen kann und durch seine Tätigkeiten in den vergangenen Jahren über ein gutes Netzwerk in Sport und Wirtschaft verfügt.“

Bereits am kommenden Montag wird Zimmermann seine Tätigkeit bei den Blauen aufnehmen. „Es gibt viel zu tun, da gilt es keinen Tag zu verlieren. Ich freue mich auf die interessante aber sicherlich nicht leichte Aufgabe“, so der künftige Geschäftsführer.

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StZ: Mann geht nach Saarbrücken

Rückschlag für die Kickers

STUTTGART (ump). Mit konkreten Ergebnissen tut sich der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers auch nach der Präsidiumssitzung am Montagabend noch schwer. Doch nach StZ-Informationen wird heute über die Besetzung des Geschäftsführerpostens entschieden – wie angekündigt zugunsten von Jens Zimmermann, dem ehemaligen Pressesprecher. „Wir werden mit dem geeigneten Kandidaten nochmals reden und dann einen Knopf an die Sache machen“, sagt der Präsident Dirk Eichelbaum, der es im Gegenzug aber bisher nicht geschafft hat, mit dem noch amtierenden Manager Joachim Cast über eine Vertragsauflösung zu sprechen. „Ich gehe aber davon aus, dass wir eine Lösung finden“, sagte Eichelbaum.

Eine Lösung im Sinne der Kickers wird es bei Marcus Mann dagegen nicht geben: Der erklärte Wunschspieler hat sich nach langen Überlegungen für einen anderen Regionalligisten entschieden – den 1. FC Saarbrücken. Eichelbaum, der bis zuletzt auf einen Verbleib gehofft hatte, sagt: „Es gibt eben auch in der Regionalliga zahlungskräftigere Vereine.“ Zum Beispiel Eintracht Frankfurt II, die Thomas Gentner haben wollen. Dessen Manager Jürgen Schwab sagt: „Wir haben mündlich zugesagt.“ Jens Härter zieht es zum Nachbarn SSV Reutlingen, Orlando Smeekes hat ein Angebot von Carl-Zeiss Jena, und auch bei Marco Tucci haben die Verantwortlichen keine allzu große Hoffnung, dass der Stürmer bleibt. Dafür wird in Daniel Wagner (22) vom VfR Aalen definitiv ein talentierter Schlussmann zu den Kickers wechseln. Wie sagt Eichelbaum im Hinblick auf den Trainingsauftakt in sechs Tagen: „Wir werden elf Spieler haben und auch einen Torwart.“

Stuttgarter Zeitung