Presse zum Testspiel SSV Ulm – Stuttgarter Kickers (1:1)

Spatzen spielen gegen Kickers 1:1

ULM (sz) Anstatt bei Frühlingswetter vor vielleicht 2000 Zuschauern im Donaustadion gegen Großbardorf um Regionalligapunkte zu spielen, testeten die Fußballer des SSV Ulm 1846 ihre Form auf dem benachbarten Kunstrasenplatz. Gegner war der Drittligist Stuttgarter Kickers, das Spiel endete vor gut 300 Zuschauern mit 1:1.

Dabei wurden die Treffer bereits im ersten Durchgang erzielt, als die Spatzen einige Vorteile den in Gelb spielenden „Blauen“ gegenüber hatten. Dinko Radojevic brachte die Ulmer nach Vorarbeit von Benjamin Barth in Führung (34.), Bastiva Gambo glückte drei Minuten später der Ausgleich. Beide Teams hatten im zweiten Durchgang noch gute Chancen, aber insbesondere Christian Schmid vergab zwei gute Möglichkeiten, während auf der anderen Seite der für Holger Betz eingewechselte Torhüter Andreas Knoll zwei Topchancen der Kickers zunichte machte.

Letztlich ein gerechtes Ergebnis. Spatzen-Coach Markus Gisdol war mit dem Test zufrieden und froh, „dass heute nicht gegen Großbardorf gespielt wurde“. Zum einen war der Rasen im Ulmer Donaustadion noch nicht okay, zum anderen fehlten mit Rouven Wiesner, Christian Sauter und Marijo Marinovic noch wichtige Spieler. Sich erneut gut eingefügt hat sich Youngster Andreas Ludwig.

Bereits morgen um 19 Uhr soll die Partie SSV 46 gegen TSV Großbardorf nachgeholt werden.

Schwäbische Zeitung

StZ: Der Kickers-Manager Joachim Cast glaubt fest an den Klassenverbleib

„Wochen der Wahrheit“

Der Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers hat am Wochenende tatenlos mitansehen müssen, wie die Konkurrenten im Abstiegskampf teilweise überraschende Punkte geholt haben. „Das Gute daran ist nur: Man sieht, dass in dieser Liga alles möglich ist“, sagt der Kickers-Manager Joachim Cast im Gespräch mit Joachim Klumpp.

Herr Cast, was bereitet mehr Kopfzerbrechen: Dass gegen den Regionalligisten Ulm nur 1:1 gespielt wurde oder die Ergebnisse der Konkurrenz im Abstiegskampf?

Da braucht man nicht lange zu überlegen, natürlich die für uns zum Teil negativen Ergebnisse der Konkurrenz – damit muss man eben jederzeit rechnen. Die Aufgabe wird dadurch nicht leichter, aber wir müssen jetzt nach uns schauen, damit wir auch Punkte holen, wo keiner damit rechnet, am besten schon nächsten Samstag in Aue.

Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt inzwischen bereits neun Punkte.

Es liegt jetzt an uns, den Rückstand aufzuholen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass es noch reichen wird. Die Mannschaft hat gut gearbeitet, und das Gute an den Ergebnissen ist ja: man sieht, dass alles möglich ist.

Und welche Rückschlüsse gab das 1:1 beim Testspiel in Ulm?

Wenn man ehrlich ist, gab es nicht allzu viele Aufschlüsse. Allerdings haben auch etliche Spieler gefehlt, die nächste Woche hoffentlich wieder dabei sind: Traut wegen einer Oberschenkelverletzung, Traub mit Grippe, Parmak wurde auf dem Kunstrasen geschont, und Deigendesch, dann musste Marcus Mann nach zehn Minuten mit einer Platzwunde raus und Bashiru Gambo wegen einer Nasenverletzung nach seinem Ausgleichstreffer. Dafür haben etliche Spieler aus der zweiten Reihe über 90 Minuten Spielpraxis bekommen, wie Köpf, Kettemann oder Ortlieb.

Angelo Vaccaro hat bei seinem neuen Verein Eintracht Frankfurt II einen Einstand nach Maß gehabt und beim 2:2 in Kassel beide Treffer erzielt. Trauern Sie ihm nicht nach?

Das ist Vergangenheit. Wir haben uns so entschieden – und diese Entscheidung war absolut richtig.

Im März steht nun alle drei, vier Tage ein Spiel auf dem Programm. Ist das im Abstiegskampf kein Handicap?

Nein. Ich hoffe, dass uns unser relativ großer Kader da noch zugutekommen wird. Die konditionellen Grundlagen sind gelegt, und damit wir in den Rhythmus kommen, spielen wir morgen gleich noch in Hoffenheim. Aber klar ist auch: im März folgen die Wochen der Wahrheit.

Heute ist der Stichtag für die Einreichung der Lizenzunterlagen beim DFB. Ist das inzwischen geschehen?

Die Unterlagen habe ich am Freitag vollständig in Frankfurt eingereicht. Zunächst nur für die dritte Liga. Für die Regionalliga haben wir noch vier Wochen Zeit. Wer weiß, wenn wir im März alle Spiele gewinnen, brauchen wir sie ja vielleicht gar nicht mehr abgeben. . .

Stuttgarter Zeitung

Kickers spielen 1:1-Unentschieden gegen den SSV Ulm 1846

Der Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers hat am heutigen Samstagnachmittag im Testspiel beim Regionalligisten SSV Ulm 1846 1:1(1:1)-Unentschieden gespielt. Den Ulmer Führungstreffer von Dinko Radojevic in der 34. Spielminute glich Bashiru Gambo drei Minuten später für die Gäste aus. Der Kickers-Mittelfeldakteur traf zum 1:1-Ausgleich, der gleichzeitig den Endstand in dieser interessanten Partie auf dem Kunstrasenplatz beim Ulmer Donaustadion bedeutete, mit einem sehenswerten Kopfballtor.

Am kommenden Dienstag tritt die Mannschaft von Kickers-Cheftrainer Edgar Schmitt zu einem weiteren Testspiel beim Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim an. Spielbeginn im Dietmar-Hopp-Stadion ist um 15 Uhr. Am nächsten Samstag, 7. März, geht es für die Blauen dann endlich wieder um Punkte in der dritten Liga: Anstoß im Erzgebirgsstadion gegen den FC Erzgebirge Aue ist um 14 Uhr.

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Nato-Gipfel erfordert neue Terminierung am 30. Spieltag

Kickers-Heimspiel gegen Kickers Offenbach am Dienstag, 7. April (19 Uhr)
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am heutigen Freitag die Terminierung des 30. Spieltags in der Saison 2008/2009 der dritten Fußball-Liga veröffentlicht. Die Stuttgarter Kickers tragen demzufolge ihre Heimpartie gegen Kickers Offenbach nicht wie bislang geplant am Wochenende des 4./5. Aprils 2009 aus, sondern erst am Dienstag, 7. April – Spielbeginn im GAZi-Stadion auf der Waldau ist um 19 Uhr. Der Grund für diese Terminänderung ist der am genannten Wochenende in Baden-Württemberg stattfindende Nato-Gipfel, der laut DFB „einen polizeilichen Großeinsatz mit bundesweiter Bedeutung erfordert“.

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Kickers-Heimspiel gegen SSV Jahn Regensburg abgesagt

Der Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers befindet sich weiter in der Warteschleife. Auch die für diesen Samstag angesetzte Heimpartie gegen den SSV Jahn Regensburg kann nicht stattfinden – Schnee und Eis auf dem tief gefrorenen Spielfeld im GAZi-Stadion machen eine Ansetzung unmöglich. Eine Platzkommission, bestehend aus jeweils einem Vertreter des Stadionbetreibers (Stadt Stuttgart), der Stuttgarter Kickers und des Deutschen Fußball-Bundes, hatte nach einer gemeinsamen Besichtigung am heutigen Freitagmorgen diese Empfehlung dem zuständigen DFB-Spielleiter ausgesprochen, worauf Letzterer die Begegnung zwischen den Blauen und den Gästen aus Regensburg abgesagt hat. Einen Nachholtermin hat der DFB noch nicht bekannt gegeben.

Anstelle des geplanten Drittliga-Heimspiels gegen Regensburg wird die Mannschaft von Kickers-Cheftrainer Edgar Schmitt nun am morgigen Samstag ein Testspiel beim Süd-Regionalligisten SSV Ulm 1846 austragen. Spielbeginn auf dem Kunstrasenplatz beim Ulmer Donaustadion ist um 15 Uhr. Eine weitere Testspielbegegnung führt die Blauen im Übrigen am kommenden Dienstag zum Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim. Anstoß im Dietmar-Hopp-Stadion ist um 15 Uhr.

Neu terminiert vom DFB sind inzwischen zwei zuvor schon andere ausgefallenen Drittliga-Partien mit Beteiligung der Blauen. Die Begegnung Stuttgarter Kickers gegen SpVgg Unterhaching soll am Mittwoch, 11. März (19 Uhr), im GAZi-Stadion ausgetragen werden, der SV Sandhausen empfängt die Stuttgarter Kickers am Dienstag, 17. März, im Hardtwaldstadion. Spielbeginn ist ebenfalls um 19 Uhr.

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Presse zum bevorstehenden erneuten Spielausfall

Eis auf der Haupttribüne

Kickers droht die nächste Absage

STUTTGART (maj). Heute fährt der Manager Joachim Cast nach Frankfurt, um beim Deutschen Fußball-Bund die Lizenzierungsunterlagen der Stuttgarter Kickers für die dritte Liga abzugeben. Der Tabellenletzte plant, den Klassenverbleib vorausgesetzt, mit einem Etat von etwa drei Millionen Euro. Das sind 300 000 Euro weniger als in der laufenden Saison. „Wir müssen trotz der höheren Fernsehgelder konservativ planen, weil wir nicht wissen, wie sich die Wirtschaftskrise auswirkt“, sagt Cast, der morgen aber wohl erneut auf eine Einnahme verzichten muss. Denn die Partie gegen Jahn Regensburg wird heute wohl abgesagt – wie zuvor die Spiele gegen Unterhaching und in Sandhausen. „Die Tendenz ist klar“, sagt Cast, vor allem wegen der Eisfläche vor der Haupttribüne.

Dabei hätte die Mannschaft nach dem Trainingslager am Gardasee gerne gespielt. Im März und April muss sie wegen der Ausfälle dagegen mindestens vier englische Wochen nacheinander bestreiten, das Freundschaftsspiel gegen den VfB Stuttgart am 25. März eingerechnet. „Aber das können wir. Wir sind fit“, sagt der Trainer Edgar Schmitt. Als Ersatz für Regensburg bestreiten die Kickers morgen (14 Uhr) wohl einen Test beim SSV Ulm, sofern dessen Ligaspiel abgesagt wird. Ein weiterer Test folgt am Dienstag (15 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Stuttgarter Zeitung

Kickers am Dienstag in Hoffenheim
Stuttgart (kli) – Offiziell ist das für Samstag (14 Uhr) geplante Heimspiel von Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers gegen Jahn Regensburg noch nicht abgesagt. Die Chancen, dass die Partie wirklich stattfindet, sind aber gleich null. Auf nahezu dem kompletten Spielfeld im Gazistadion liegt Schnee. Zudem befindet sich auf der Haupttribünen-Seite eine breite, vier Zentimeter dicke Eisschicht. Am heutigen Freitag besichtigt um 9.30 Uhr eine Platzkommission das Spielfeld – und wird dann wohl dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Spielabsage empfehlen. „Dass wir spielen, ist unrealistisch“, sagt Kickers-Manager Joachim Cast. Auf die Blauen kommt daher wohl eine englische Woche mehr zu. Das stört sie aber kaum. „Warum auch? Wir sind fit und gut vorbereitet. Außerdem geht es allen so“, sagt Kickers-Trainer Edgar Schmitt.

Sollte neben dem Spiel der Blauen auch das Punktspiel von Regionalligist SSV Ulm (14 Uhr gegen Großbardorf) abgesagt werden, treten die Kickers am Samstag um 14 Uhr in Ulm an. Unabhängig davon, gegen wen die Stuttgarter am Wochenende spielen, treffen sie am Dienstag (15 Uhr) im Hoffenheimer Dietmar-Hopp-Stadion in einem Testspiel auf Bundesligist 1899 Hoffenheim. „Wir müssen jetzt so viel Wettkampfpraxis wie möglich sammeln“, sagt Schmitt, „und falls wir gegen Ulm spielen, ist es wichtig, dass wir viele Tore schießen – damit meine Spieler merken, dass sie es können.“

Stuttgarter Nachrichten

StN: Kickers-Spiel stark gefährdet

Stuttgart (jüf) – Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers hat das Trainingslager am Gardasee beendet. “ Es war die richtige Entscheidung, hinzufahren. Die Bedingungen waren optimal“, sagte Manager Joachim Cast. Das kann man von den Platzverhältnissen im Gazistadion nicht behaupten. Vor allem vor der Haupttribüne ist der Rasen vereist. Hinter der Austragung des Heimspiels am Samstag (14 Uhr) gegen Jahn Regensburg steht ein dickes Fragezeichen. Kommt es zum Spielausfall, planen die Blauen ein Testspiel beim SSV Ulm 1846. Auf 11. März (19 Uhr/Gazistadion) wurde das Nachholspiel gegen die SpVgg Unterhaching terminiert, auf 17. März (19 Uhr) die Nachholpartie der Blauen in Sandhausen. Unterdessen ist Cast mit der Vervollständigung der Lizenzierungsunterlagen für die neue Saison beschäftigt. Abgabeschluss beim DFB ist Montag. Cast will die Papiere morgen nach Frankfurt bringen. Die prekäre Tabellensituation verlangt eine zweigleisige Planung: Im Falle der dritten Liga beträgt der Etat 3,0 Millionen Euro, für die Regionalliga sind 1,5 Millionen Euro veranschlagt.

Stuttgarter Nachrichten