StN: Kickers und Parmak: Entscheidung naht

Stuttgart (jüf) – In das Personalkarussell bei Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers kommt immer mehr Bewegung. Manager Joachim Cast und Michael Hofstetter, der Berater von Mustafa Parmak, haben ihre Gespräche über eine mögliche Rückkehr des Mittelfeldspielers intensiviert. „Bis Ende der Woche wird Klarheit herrschen“, sagte Hofstetter. Einiges deutet darauf hin, dass sich beide Parteien auf einen stark leistungsbezogenen Vertrag bis Saisonende einigen.

Klar ist inzwischen, dass der bei den Kickers ausgemusterte Angelo Vaccaro nicht zu Parmaks Ex-Club TuS Koblenz wechseln wird. „Durch die Verpflichtung von Manuel Fischer vom VfB haben wir keinen Spielraum mehr“, sagte TuS-Coach Uwe Rapolder. Kommt Vaccaro bei einem anderen Club unter (im Gespräch ist Regionalligist Holstein Kiel), werden die Blauen einen Stürmer verpflichten. Dabei tauchte zuletzt auch der Name des algerischen Nationalspielers Nourredine Daham (TuS Koblenz) auf. Weiter offen ist, ob Torsten Traub (VfR Aalen) nach Degerloch kommen wird. Der Verteidiger entscheidet sich zwischen den Kickers und dem SSV Reutlingen, der dem 33-jährigen Sportfachwirt auch eine berufliche Perspektive bietet.

Stuttgarter Nachrichten

Kicker-Test: Stuttgarter Kickers

Hoffen auf gute Neuzugänge
Das Ziel lautete in Stuttgart vor der Saison schlicht: Klassenverbleib. Doch nach einer bisher unglücklichen Transferpolitik, ständig schwankenden Leistungen und nur zwei Saisonsiegen stehen die Kickers zurecht am Tabellenende.

Bisher überzeugte von den neun Neuzugängen keiner vollständig. Angreifer Orlando Smeekes bringt zwar das Zeug zum Stammspieler mit, hatte es aber zunächst durch Verletzungen schwer und ist nun zwei Spiele gesperrt. Der junge Sturmpartner Michael Schürg deutete mehrfach seine Fähigkeiten an, braucht aber noch Zeit. Gleiches gilt für Josip Landeka im Mittelfeld, wo Ralf Kettemann und Thorsten Reiß sich noch nicht durchsetzen konnten. Auf der rechten Außenbahn gelang es Sascha Traut kaum einmal, den Verlust des im Sommer zu Zweitligist Koblenz abgewanderten Mustafa Parmak zu kompensieren. Jörn Schmiedel und Linksverteidiger Sasa Janic sind wegen langwieriger Verletzungen noch nicht zu bewerten. Neben Parmak konnte auch Oliver Stierle links hinten nicht angemessen ersetzt werden.

Gewinner und Verlierer
Gewinner der Vorrunde ist Torwart Manuel Salz. Er ließ den nach Koblenz gewechselten David Yelldell vergessen, auch wenn er in den letzten Spielen nicht ganz sein zuvor sehr hohes Niveau halten konnte. Der von Trainer Edgar Schmitt begnadigte Defensivmann Markus Ortlieb erkämpfte sich einen Stammplatz. Anfang Dezember holte der Coach zudem Rechtsverteidiger Moritz Steinle aus der zweiten Mannschaft zurück – der Teilzeitprofi entpuppte sich als Glücksgriff. Größter Verlierer ist der nach einem Dauerformtief nun freigestellte Angreifer Angelo Vaccaro. Sturmtalent Marco Tucci wurde von Edgar Schmitt kaum noch berücksichtigt.

Stärken und Schwächen
Die Mannschaft ist mental intakt und hat einen starken Torwart. Sonst überzeugte sie nur punktuell. Fehler im Defensivverhalten, zu wenig Kreativität im Mittelfeld und manchmal auch mangelnde Torgefahr führten zu häufigen Rückschlägen. Gute und schlechte Halbzeiten wechselten ständig. Zuletzt gelang es zumindest, eine gewisse Ordnung auf dem Platz zu halten, auch gingen die „Blauen“ selten richtig unter. Ein in der Winterpause noch zu verpflichtender (Innen-)Verteidiger und ein weiterer Offensivmann sollen das Team aus dem Keller führen. Hinten ist Mischa Welm (VfR Aalen) ein Kandidat, für die Offensive eine Rückkehr von Parmak aus Koblenz im Gespräch. Beide haben ihre Verträge aufgelöst.

Trainer und Umfeld
Qualifikationsheld Stefan Minkwitz wurde nach sieben Spielen beurlaubt und durch Schmitt ersetzt. Doch nach einem Schnitt von nur einem Punkt pro Spiel braucht der wie ein Heilsbringer empfangene „Euro-Eddy“ schnell Siege, um nicht selbst in die Kritik zu geraten.

Fazit und Prognose
Die schwache Vorrunde lässt nur einen Schluss zu: Nur die Verpflichtung starker Neuzugänge für Abwehr und Offensive kann die Kickers vor dem Abstieg retten.

Matthias Jung

Kicker

Presse zum Interesse an Mustafa Parmak

Interesse an Parmak – Kickers machen ein Angebot

STUTTGART (ump). Die Transferperiode im Fußball läuft zwar noch bis zum Ende des Monats, doch so lange wollen die Stuttgarter Kickers nicht warten. „Ich denke, dass wir im Laufe der Woche einen Neuzugang präsentieren können“, sagt der Manager Joachim Cast.

Kaum ist der Präsident Dirk Eichelbaum am Freitag aus dem Urlaub zurückgekehrt, da holten ihn schon wieder die Pflichten beim Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers ein. Am Abend gab es ein Essen mit Trainer und Manager – bei dem auch über die sportlichen Dinge gesprochen wurde. Im Klartext: über die personellen Veränderungen im Kader. Wobei der Manager Joachim Cast betont: „Die Spieler, die wir verpflichten, müssen sitzen.“ Daneben sollen aber auch Spieler den Kader verlassen, allen voran Angelo Vaccaro. „Ich weiß nur, dass es Anfragen für ihn gibt“, sagt Cast. Angeblich ist er beim Zweitligisten TuS Koblenz ein Thema, ebenso wie bei dem Nordregionalligisten Holstein Kiel, der unbedingt den Aufstieg in die dritte Liga anstrebt. „Ich gehe deshalb davon aus, dass ein Wechsel klappt“, sagt Cast, der sich nicht näher dazu äußern will, ob dieser dann ablösefrei vollzogen würde. Feststehen dürfte: an der Ablösesumme wird der Transfer nicht scheitern.

Allerdings erhöht jeder zusätzliche Euro den Handlungsspielraum in Sachen Neuzugänge. Für einen Abwehrspieler ist das Geld – dank Sponsorenengagements – bereits gesichert. Seit gestern ist auch der Verteidiger Torsten Traub (33) auf dem Markt, dessen Vertrag beim VfR Aalen aufgelöst wurde und der schon vor knapp zwei Jahren bei den Kickers im Gespräch war. „Grundsätzlich sind alle Spieler von dort interessant, weil sie der Trainer bestens kennt“, sagt Cast – andererseits können die Kickers auch nicht jeden holen, der in Aalen nicht mehr erwünscht ist, das wären inzwischen schon sieben.

Zudem besteht Interesse, den „verlorenen Sohn“ Mustafa Parmak wieder aufzunehmen – es soll bereits ein Angebot geben. „Gespräche gibt es“, sagt Cast dazu, „mit seinen sportlichen Qualitäten würde er uns weiterhelfen.“ Zum Beispiel bei den Standardsituationen, bei denen ein gewisses Defizit herrscht. „Allerdings kann es sich nur um einen stark leistungsbezogenen Vertrag bis Saisonende handeln.“ Präsident Eichelbaum fügt hinzu: „Und er muss den Trainer in einem persönlichen Gespräch überzeugen.

Stuttgarter Zeitung

Cast: „Parmak würde uns weiterhelfen“

Von HELMUT HEIMANN

Der Countdown läuft…

Bei den Stuttgarter Kickers werden die personellen Weichen für den Klassenerhalt in der 3. Liga gestellt. Im BILD-Interview kündigt Manager Joachim Cast (40) Verstärkungen an.

BILD: Wieso wurde Torjäger Vaccaro freigestellt?

Cast: „Weil er uns in der zuletzt gezeigten Form nicht weiterhilft. Nicht nur wir, auch er ist unzufrieden. Vaccaro hat uns mitgeteilt, dass er den Verein verlassen möchte. Wir stehen ihm nicht im Wege.“

BILD: Und wenn er keinen neuen Arbeitgeber findet?

Cast: „Dann wird er am 19. Januar bei unserer zweiten Mannschaft mit dem Training beginnen.“

BILD: Kommt ein neuer Stürmer, wenn Vaccaro geht?

Cast: „Natürlich. Das liegt auf der Hand.“

BILD: Bekommt Trainer Schmitt den geforderten Abwehrchef?

Cast: „Da wird sich schon in den nächsten Tagen was tun.“

BILD: Stimmt es, dass Spielmacher Parmak zurückkehrt?

Cast: „Wir führen zurzeit Gespräche. In unserer Situation würde er uns mit seiner sportlichen Qualität weiterhelfen.“

BILD

StZ: Trainingsauftakt bei den Kickers

Ohne Vaccaro, mit Malchow
STUTTGART (ump). Frostige Zeiten auf Degerlochs Höhen. Allerdings nur was die Temperaturen angeht, die gestern beim ersten Training der Stuttgarter Kickers im neuen Jahr im zweistelligen Minusbereich lagen. Bei den Einheiten auf dem Kunstrasen präsentierte sich die Mannschaft („Die Weihnachtspause hat allen gutgetan“, so der Trainer Edgar Schmitt) dann froh gelaunt, sofern die Spieler an Bord waren. Es fehlten die erkrankten Jens Härter und Ralf Kettemann, die Verletzten Marcel Rapp und Dirk Prediger, der sich den Mittelfuß angebrochen hat sowie Josip Landeka (wegen eines Trauerfalls) – und Angelo Vaccaro, aus keinem dieser Gründe. Dem Stürmer wurde am Morgen mitgeteilt, dass er freigestellt ist und sich einen neuen Verein suchen kann. „Ich gehe davon aus, dass das auch klappt“, sagt der Manager Joachim Cast, andernfalls würde Vaccaro wohl in die zweite Mannschaft verbannt. „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, und Angelo wollte weg“, sagte der Trainer Schmitt zu dieser Entscheidung. Ob zum Beispiel auch Sokol Kacani den Verein verlässt, ist offen. Der Spieler selbst sagt: „Es gibt immer Anfragen, aber ich würde gerne hier bleiben.“

Gestern traf er erst einmal auf einen alten Bekannten – Alexander Malchow, der nun doch als Co-Trainer, neben Rainer Kraft, arbeitet. „Es macht Spaß, wieder auf dem Platz zu stehen. Ich wurde von beiden Trainern super aufgenommen – das passt“, so Malchow, der ursprünglich im Scoutingbereich tätig sein sollte.

In Sachen Verstärkung genießt weiter ein Innenverteidiger Priorität, zum Beispiel Mischa Welm, dessen Vertrag beim Ligarivalen VfR Aalen aufgelöst worden ist. Schmitt: „Er ist ein Kandidat, es gibt aber auch andere.“ Möglicherweise sogar Dirk Dittrich (22), der bis 2006 in der zweiten Mannschaft spielte, ehe er zum Studium in den USA weilte, und nun ein Probetraining absolviert. In der Winterpause soll zudem möglichst noch der Vertrag mit dem Stammtorwart Manuel Salz verlängert werden. „Es gab erste Gespräche“, sagt der Manager Cast. Weitere werden folgen – nicht nur mit ihm.

Testspiele in der Winterpause: 17. Januar bei den SF Schwäbisch Hall, 21. Januar bei der SG Sonnenhof, 24. Januar gegen 1. FC Heidenheim (Ort offen), 28. Januar in Obertshausen/Hessen, 31. Januar bei Darmstadt 98.

Stuttgarter Zeitung

Kickers II Gruppensieger

Als Gruppensieger zieht das U23 Team der Kickers in die Hauptrunde des Hallenfussballgala in Sindelfingen ein. Zwei Siege und zwei Unentschieden ergaben am Ende 8 Punkte und Platz eins in Gruppe A, vor dem TSF Ditzingen, der sich mit 6 Punkten ebenfalls für die nächste Runde qualifizierte.

Bester Torschütze des Abends war Sandro Abruscia mit vier Treffern. Die weiteren Tore der Kickers erzielte Mijo Tunjic, Marcel Ivanusa, Luis Rodrigues und Michele Rizzi.

In der Hauptrunde treffen die „kleinen Blauen“ in einer Dreiergruppe auch auf den Ligakonkurrenten SGV Freiberg, der sich am Freitag Abend als Gruppenzweiter der Gruppe C durchsetzte. Die dritte Mannschaft in dieser Zwischenrunde wird am Samstag ermittelt und sie wird dann auch der erste Gegner am Sonntag Vormittag sein, Spielbeginn ist um 10.35 Uhr. Die Partie gegen Freiberg beginnt um 11.27 Uhr.

Die beiden besten dieser Dreigruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale, das ab 15.00 Uhr asugetragen wird.

Die Ergebnisse der Kickers vom Freitag Abend:

Gruppe A:

Stuttgarter Kickers – KSV Waiblingen 1:1
* Torschütze Sandro Abruscia

Stuttgarter Kickers – TV Darmsheim 3:0
* Torschützen Sandro Abruscia (2), Mijo Tunijic

Stuttgarter Kickers – TSF Ditzingen 0:0

Stuttgarter Kickers – FV Hochburg Windereute 4 :0
* Torschützen: Sandro Abruscia, Marcel Ivanusa, Luis Rodrigues, Michele Rizzi

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StN: Turbulenter Auftakt: Kickers wollen Vaccaro loswerden

Fußball-Drittligist stellt den Stürmer am Trainingsauftakt frei – Malchow kehrt als Co-Trainer zurück

Stuttgart – Am Freitag begann für Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers wieder der Arbeitsalltag: Bei ersten Training nach der Winterpause fehlte allerdings Angelo Vaccaro, der nicht mehr zum Team zählt. Alexander Malchow wurde dagegen wieder zum Co-Trainer berufen.

Ein guter Stürmer will immer anspielbar sein, also ist er stets in Bewegung, um die Bewacher abzuschütteln. Angelo Vaccaro war nach Ansicht der Kickers-Chefstrategen in dieser Saison viel zu statisch, dazu oft lust- und leidenschaftslos. Deshalb haben sie nun die Notbremse gezogen und entschieden: Wer sich nicht freiläuft, wird freigestellt. „Vaccaro will weg, nun hat er ausreichend Freiraum, sich damit zu beschäftigen“, sagt Joachim Cast. Der Manager hatte den 27-Jährigen direkt vor dem Trainingsstart um 10 Uhr in die Trainerkabine gebeten, wo Chefcoach Edgar Schmitt und Cast den Italiener von der Verbannung in die zweite Mannschaft unterrichteten.

Vaccaro fiel nicht aus allen Wolken – sein Berater Jürgen Schwab hatte ihm am Donnerstag dieses Szenario bereits angedeutet – der Stürmer konnte den radikalen Schnitt dennoch nicht nachvollziehen. „Ich war auch nicht immer zufrieden mit meiner Leistung, aber ich habe immer alles gegeben“, betont Vaccaro, „und ich verstehe nicht, warum man mich in die zweite Mannschaft abschiebt – ich bin doch wirklich kein Unruhestifter.“ 20 Tore hat Vaccaro im Kickers-Trikot erzielt, aber nur fünf in dieser Saison (davon zwei Elfmeter) – da wird es nicht leicht, einen neuen Arbeitgeber zu finden. Besonders dann nicht, wenn die Ansprüche nicht geringer werden. „Ich möchte mindestens in der dritten Liga unterkommen“, sagt der 27-Jährige. Sein Berater muss mächtig wirbeln, bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar ist’s nicht mehr lange hin.

Auch Cast und Schmitt werden Schwab die Daumen drücken – falls Vaccaro von der Gehaltsliste gestrichen werden kann, haben die Blauen ein wenig finanziellen Spielraum, um einen neuen Stürmer zu holen. Zunächst hat die Suche nach einem Innenverteidiger Vorfahrt, anscheinend haben Sponsoren dafür ein paar Euro lockergemacht. „Die Prioritäten haben sich durch Vaccaros Freistellung nicht verschoben“, sagt Cast, „wir suchen weiter einen Mann für die Abwehr.“ In der kommenden Woche will der Club alles klarmachen, als heißer Kandidat gilt der Ex-Aalener Mischa Welm.

Vaccaro geht, ein anderer kehrt zurück: Alexander Malchow. Der 39-Jährige war Co-Trainer bei Stefan Minkwitz und wurde mit ihm am 21. September 2008 beurlaubt, nun hat der Verein die lange Freizeitphase beendet. Malchow wird als Co-Trainer bei Schmitt und neben dem zweiten Co-Trainer Rainer Kraft arbeiten. „Es macht Spaß, wieder mit der Mannschaft zu arbeiten“, sagt er, der kein fest umrissenes Aufgabengebiet hat. „Wir müssen im Kampf gegen den Abstieg alle Kräfte bündeln“, begründet Cast.

Jedoch waren nicht alle Kräfte zum Auftakt im Einsatz. Es fehlten Josip Landeka (Trauerfall), Jens Härter, Ralf Kettemann (beide Grippe), Dirk Prediger (Mittelfußbruch) und Marcel Rapp (Knieverletzung). Als Trainingsgast spielte Dirk Dittrich (22) mit, der vor drei Jahren in der Kickers-A-Jugend gespielt hatte. „Nächste Woche geben wir richtig Gas“, sagt Trainer Schmitt, „dann sehen wir, wie fit die Spieler sind.“

Jürgen Kemmner

Stuttgarter Nachrichten

StN: Kickers: Aussicht auf Finanzspritze

Stuttgart (StN) – Für die Stuttgarter Fußball-Drittligisten ist am heutigen Freitag der Urlaub vorbei: Die Stuttgarter Kickers und der VfB Stuttgart II beginnen mit der Vorbereitung auf Teil zwei der Saison. Bei den Blauen versammelt Trainer Edgar Schmitt sein Team um 10 Uhr im ADM-Sportpark – die erhoffte personelle Verstärkung ist allerdings nicht dabei. Noch nicht. Denn die Kickers könnten von Sponsoren eine kleine Finanzspritze bekommen. „Wir haben positive Signale erhalten“, bestätigt Manager Joachim Cast. Als heißer Kandidat gilt Innenverteidiger Mischa Welm (24), dessen Vertrag beim VfR Aalen aufgelöst wurde. Schmitt kennt den 1,85 Meter großen Spieler aus seiner Zeit als Coach in Aalen: „Welm bringt enorme körperliche Präsenz mit.“ Beim Trainingsauftakt wird Marcel Rapp fehlen, der sich kurz vor der Winterpause eine Knieverletzung zuzog.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers beenden Winterpause

Nach nur knapp drei Wochen Urlaub beenden die Profis der Stuttgarter Kickers am Freitag die Winterpause. Das erste Training des neuen Jahres ist für 10.00 Uhr angesetzt und dann beginnt für die Degerlocher das Unternehmen „Klassenerhalt“.

Bevor die laufende Saison am am 6. Februar mit dem Gastspiel der Kickers bei Fortuna Düsseldorf fortgesetzt wird, stehen vier Testspiele auf dem Programm sowie der Auftritt beim „Believe in Blue -Cup“ auf dem Programm.

Getestet wird am 17. Januar bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall (Landesliga) und am 21. Januar bei der SG Sonnenhof Grossaspach, die die Kickers im diesjährigen wfv-Pokal bezwingen konnten. Zwei weitere Spiele bestreitet der SVK dann gegen Vereine aus der Regionalliga Süd, zuächst gegen den FC Heidenheim (24. Januar) und am 31. Januar beim SV Darmstadt 98. Geplant ist ausserdem ein weiteres Testspiel am 28. Januar. Dazu kommt der Auftritt beim „Believe in Blue – Cup“ am 18. Januar im „SoccerOlymp“ in Fellbach. Die Profis werden den teilnehmenden Teams als „Maskottchen“ zugelost.

Beim Trainingsauftakt fehlen wird unter anderem Marcel Rapp, der sich kurz vor der Winterpause eine Knieverletzung zuzog. Thomas Gentner und Moritz Steinle, die im November aus der Oberligamannschaft in den Drittligakader stießen, bleiben während der Vorbereitunsgwochen im Kader der Drittliga-Profis.

„Die sportliche Situation ist sicherlich vergleichbar mit der in der vergangenen Saison, die Lage ist schwierig, aber ganz und gar nicht aussichtslos“, so ein optimistischer Kickers-Manager Achim Cast. Für ihn und das Trainerteam Edgar Schmitt / Rainer Kraft endet die Winterpause schon am Donnerstag, zumindest offiziell, denn auch in der fussballfreien Zeit gab es einiges zu tun.

Für den Manager der „Blauen“ ist der Klassenerhalt auch eine Frage der Ehre: „Jeder muss sich bewusst sein, dass die Existenz des Vereins auf dem Spiel steht und auch die von Spielern und Mitarbeitern.“ Von den Spielern fordert Cast die Tugenden, die die Kickers auch in der Rückrunde der vergangenen Saison ausgezeichnet haben: Engagment, Konzentration und Siegeswille – in jedem Training, in jedem Spiel. „Wenn wir es schaffen, ein verschworener Haufen zu werden, gelingt uns auch der Verbleib in der Dritten Liga.“

Auf Spiele in der Halle verzichten die Stuttgarter Kickers in dieser Saison. Die kurze Winterpause und der frühe Beginn der Vorbereitung stehen im Gegensatz dazu.

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