Manuel Salz bleibt – Thorsten Reiß kommt zu den Kickers

Als erste Neuverpflichtung für die neue 3. Liga geben die Stuttgarter Kickers den Zugang von Mittelfeldspieler Thorsten Reiß vom SV Ludwigshafen-Oggersheim bekannt. Der 23jährige, gebürtige Mannheimer unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Thorsten Reiß stieg mit Ludwigshafen-Oggersheim in der Saison 2006/2007 in die Regionalliga auf und erzielte in der vergangenen Saison sechs Tore in 32 Spielen. Zuvor spielte Reiß auch beim Oberligisten SG Sonnenhof Großaspach.

Um ein Jahr verlängerte Torhüter Manuel Salz seinen Vertrag bei den Blauen. Der 23jährige Schlußmann war bisher zweiter Mann hinter Stammtorhüter David Yelldell und kam im Jahr 2003 zu den Kickers. Salz zeichnete sich vor allem bei seinen zahlreichen Einsätzen im Oberliga-Team der Kickers aus.

„Wir freuen uns über die Weiterverpflichtung von Manuel Salz. Er ist ein Kickers-Urgestein und er hat uns vollstes Vertrauen als neue Nr. 1“, äußerte sich Manager Joachim Cast.

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StN: Kickers: Abstieg im Doppelpack

Jugendleiter fordert Umdenken
 
Stuttgart – Enttäuschung bei den Stuttgarter Kickers: Sowohl die A- als auch die B-Junioren der Blauen sind aus der Bundesliga abgestiegen. „Wir müssen im Nachwuchsbereich einiges verändern“, sagte Gesamtjugendleiter Zoltan Sebescen.

VON JÜRGEN FREY

Unvorbereitet traf die Blauen der Absturz nicht. „Beide Teams konnte ja nur noch ein kleines Wunder retten“, erklärte Sebescen, „wir haben den Klassenverbleib nicht erst am letzten Spieltag verspielt.“ Die A-Junioren kamen am gestrigen Sonntag bei Wacker Burghausen nur zu einem 1:1, die B-Junioren blamierten sich mit 0:7 gegen den 1. FC Nürnberg. Sebescen: „Natürlich sind die Abstiege ein Beinbruch, aber jetzt muss schnellstens ein Gips rum, und dann müssen wir wieder aufstehen.“ Dem Präsidenten Dirk Eichelbaum hat der Ex-Profi bereits seine Vorstellungen mitgeteilt. Einer der Knackpunkte: Die taktische Ausbildung der Spieler soll künftig nicht erst in der B-Jugend beginnen. Für den Qualitätsschub entscheidend sind die Trainer. Wobei die Nachfolge von B-Junioren-Coach Christian Isert offen ist. Eine Etage höher bleibt Ralf Strogies trotz des Abstiegs im Amt.

Stuttgarter Nachrichten

Presse zur Vertragsverlängerung von Stefan Minkwitz

Minkwitz gibt mündliche Zusage

Erst Urlaub, dann neuer Vertrag
STUTTGART (ump). Der Fußballtrainer der Stuttgarter Kickers, Stefan Minkwitz, ist gestern erst einmal in den Urlaub geflogen. Nach Mallorca, abschalten vom Stress um die erst am letzten Spieltag erreichte Drittligaqualifikation. Den fertigen Vertrag für die nächste Saison hat er aber noch nicht im Gepäck, „das werden wir erledigen, wenn ich zurück bin“, sagt der 40-Jährige, der in zehn Tagen wieder in Stuttgart sein wird. Klar ist nach der mündlichen Vereinbarung schon jetzt, dass es sich um einen Zweijahreskontrakt zu verbesserten Bezügen handeln wird, nachdem Minkwitz mit den Kickers die viertbeste Bilanz im Jahre 2008 aufgewiesen hat.

Auch die beiden Spieler Jens Härter und Alexander Rosen stehen kurz vor der Vertragsverlängerung, während Ferhat Cerci allenfalls in der Warteschleife steht. „Außerdem stehen wir in aussichtsreichen Verhandlungen mit einigen Neuzugängen“, sagt der Kickers-Manager Joachim Cast, der noch hinzufügt: „Die Liste wird immer länger.“ Priorität genießen dabei die Außenbahnen, wo möglichst flexible Spieler (wie Marc Schnatterer/Karlsruher SC II?) verpflichtet werden sollen.

Nichts Neues gibt es bei dem etwas in Ungnade gefallenen Mustafa Parmak, an dem der Zweitligist TuS Koblenz zwar Interesse bekundet, die festgeschriebene Ablöse von 175 000 Euro aber nicht bezahlen kann und deshalb ein Tauschgeschäft mit diversen Spielern vorgeschlagen hat, worauf sich die Kickers aber nicht so einfach einlassen wollen. „Der neue Spieler muss ja auch zu uns passen“, sagt Cast, der nicht davon ausgeht, dass beim Trainingsauftakt am 21. Juni (10 Uhr) bereits der komplette Kader in Degerloch ist. „In dieser Saison tut sich auf dem Transfermarkt unheimlich viel.“

Das erste Freundschaftsspiel in der neuen Saison wird am 29. Juni beim Kreisligisten TSV Heumaden absolviert, weitere Testgegner könnten der Schweizer Club Aarau oder der Oberliga-Aufsteiger TSG Balingen sein.

Stuttgarter Zeitung

Alles klar! Neuer Vertrag für Minkwitz

Die Stuttgarter Kickers und ihr Erfolgstrainer Stefan Minkwitz (40): Jetzt wollen sie auch in der 3. Bundesliga für Furore sorgen…

Der verdiente Lohn für eine Meisterleistung: Wenn Minkwitz in zehn Tagen aus seinem Urlaub auf Mallorca zurückkommt, liegt ein unterschriftsreifer Zweijahresvertrag auf der Kickers-Geschäftsstelle für ihn bereit.

Minkwitz zu BILD: „Ja, wir sind uns einig. Darüber freue ich mich sehr.“

Die Inhalte seines neuen Vertrags: mehr Geld, mehr Kompetenzen.

Minkwitz wertet die schnelle Einigung aber auch als Vertrauensbeweis für seine Arbeit.

„Der Trainer war mit ein Garant für die Qualifikation zur 3. Liga“, erklärt Kicker-Präsident Dirk Eichelbaum. „Es gibt keinen Grund an dieser guten Zusammenarbeit was zu ändern.“

Was für eine Blitzkarriere: Als Notnagel folgte Minkwitz Anfang November dem erfolglosen Chef-Trainer Peter Zeidler, dem er vorher assistiert hatte. Doch Minki gelang es, das Ruder herum zu reißen. Unter ihm wurden die Blauen zur viertbesten Mannschaft in der Rückrunde – und am letzten Spieltag (2:0 beim SV Elversberg) schaffte er sogar noch die nicht mehr für möglich gehaltene Qualifikation für die neu geschaffene 3. Liga.

Nichts Neues dagegen bei Mustafa Parmak: Sein Wechsel zum TuS Koblenz scheint ins Stocken geraten zu sein.

Der finanzschwache Zweitligist drängte offenbar auf ein Tauschgeschäft.

Doch Eichelbaum stellt klar: „Wir handeln nicht mit Zitronen.“

Er will Geld für Parmak sehen. Die Rede ist von 200 000 Euro…

BILD

STN: Cerci verlässt die Blauen

Kickers: Einigung mit Rosen
 
Stuttgart – Weiterer Abgang bei den Stuttgarter Kickers: Ferhat Cerci wird die Blauen verlassen. Einigung konnte dagegen mit Alexander Rosen erzielt werden.

VON JÜRGEN FREY

Stefan Minkwitz startete am gestrigen Sonntag in seinen Mallorca-Urlaub. Kurz davor erhielt der Kickers-Trainer eine SMS von Ferhat Cerci. Der Mittelfeldspieler gab seinen Weggang bekannt. Der neue Club steht noch nicht fest. Definitiv gehen wird auch Recep Yildiz, der genauso wie Mustafa Akcay künftig in der türkischen ersten Liga am Ball sein will. Dass Minkwitz dennoch entspannt auf die Balearen reiste, lag an der Einigung mit Alexander Rosen. „Wir sind klar“, bestätigte sein Berater Jürgen Schwab. Auch mit Jens Härter stehen die Blauen vor der Vertragsverlängerung.

Neuzugänge gibt es noch keine. Allerdings sind die Gespräche mit den Mittelfeldspielern Marc Schnatterer (KSC II) und Thorsten Reiß (FSV Oggersheim) schon sehr weit. Keine neue Baustelle müssen die Blauen in Sachen Co-Trainer aufmachen. Alexander Malchow war beim SSV Ulm 1846 als Coach im Gespräch – doch die Spatzen werden in dieser Woche ziemlich sicher Markus Gisdol (zuletzt SG Sonnenhof Großaspach) als neuen Mann präsentieren.

Dennoch gibt es noch sehr viel zu tun bei den Kickers. Am 19. Juni kehrt der Coach, der täglich mit Manager Joachim Cast telefonieren wird, aus den Ferien zurück. Zwei Tage später beginnt die Vorbereitung auf die dritte Liga. „Ich habe kein Bauchweh, es sind genug Spieler auf dem Markt“, sagt Minkwitz, dessen neuer Vertrag vor dem Urlaub nicht mehr unterschrieben wurde.

Stuttgarter Nachrichten

BILD: Platzt der Parmak-Transfer?

Von HELMUT HEIMANN

Die Verhandlungen sind zäh wie Kaugummi…

Der Wechsel des Mittelfeld-Stars Mustafa Parmak (26) von den Stuttgarter Kickers zu Zweitligist Koblenz ist immer noch nicht in trockenen Tüchern.

Gestern rief TuS-Trainer Uwe Rapolder (50) bei Kickers-Manager Joachim Cast (40) an. Keine Einigung!

Der Haken an der Sache ist das Geld.

Parmaks Vertrag bei den Blauen läuft bis 2010. Die Ablöse ist mit knapp 200.000 Euro festgeschrieben. Aber: Koblenz hat strenge Auflagen vom DFB, darf keine Ablöse bezahlen.

„Das interessiert uns nicht. Entweder sie zahlen oder nicht. Wir verscherbeln nicht einen unserer besten Spieler“, stellt Cast klar.

Gut möglich, dass der Parmak-Transfer nach Koblenz platzt.

Andere Angebote gibt’s nicht. Bleibt der Türke dann bei den Blauen? „Die Tür ist nicht völlig zu“, sagt Cast.

BILD

Presse zu Einigungsversuchen mit Kullen und einer möglichen Rückkehr Mesic‘

Kickers und Kullen nähern sich an

Stuttgart (jüf) – Lange Zeit waren die Fronten verhärtet. Nun sind sich die Stuttgarter Kickers und ihr Ex-Präsident Hans Kullen, der auf die Rückzahlung seines Darlehens (inklusive Zinsen über 500 000 Euro) klagt, nähergekommen. Am Mittwochabend trafen sich Kullen und Kickers-Aufsichtsratschef Rainer Lorz, um eine außergerichtliche Lösung zu finden. Wie es heißt, verliefen die Gespräche harmonisch und vielversprechend. Es wurde ein Paket erarbeitet, über das die Kickers nun demnächst im Präsidium diskutieren werden. Der ursprünglich vorgesehene Gütetermin vor dem Stuttgarter Landgericht wurde unterdessen vom 25. Juni auf den 23. Juli verschoben. Gut möglich, dass er am Ende hinfällig wird.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers: Gespräch mit Kullen

Spekulationen um Mesic-Rückkehr
STUTTGART (ump). Der Manager des Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers, Joachim Cast, ist gestern im Stress gewesen – zumindest bis 15.30 Uhr, um die nötigen Unterlagen für die Lizenzierung fristgerecht beim DFB einzureichen. Allerdings nicht persönlich, sondern vorab per Fax. „Ich denke, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben“, sagt Cast. Dennoch dürfte es auch jetzt nicht viel ruhiger werden. Die Spielerberater stehen Schlange, schließlich ist in diesem Sommer das Angebot an Fußballern auf dem Transfermarkt größer als die Nachfrage, nachdem in der dritten Liga durch die Strukturreform rund die Hälfte der Vereine fehlt. Cast: „Wir werden deshalb keinen Schnellschuss machen, außer es passt etwas auf Anhieb.“

Ob dazu der ehemalige Torjäger Mirnes Mesic zählt? Nach Berichten aus Freiburg soll der dortige Zweitligist bereit sein, den Stürmer trotz des bis 2009 laufenden Vertrags abzugeben – möglicherweise an die Kickers. „Wenn der Spieler ablösefrei zu haben ist, wären wir sicher interessiert“, sagt der Präsident Dirk Eichelbaum, der hinzufügt: „Ich weiß allerdings nicht, ob er noch in unser Gehaltsgefüge passt.“ Der Manager Cast meint: „Das ist eher unwahrscheinlich, aber ausgeschlossen ist natürlich auch nichts.“ Das veranschlagte Personalbudget für die nächste Saison liegt jedenfalls weiter bei etwa 1,5 Millionen Euro; das sind 50 Prozent des Etats, bei dem nach wie vor eine kleine Deckungslücke herrscht. Der Mesic-Berater Thorsten Weck sagt zum Thema: „Im Moment gibt es keinen Kontakt zu den Kickers, alles andere muss man abwarten.“

Das gilt noch für einen anderen Punkt, auch wenn sich erste Fortschritte abzeichnen. Am Mittwoch trafen sich der Expräsident Hans Kullen und der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Lorz zu einem privaten Gedankenaustausch, nachdem die Vereinsgremien zur Auffassung gelangt sind, dass es für den Verein besser ist, eine gütliche Lösung mit Kullen zu finden. Der fordert von den Kickers etwa eine halbe Million Euro zurück. „Ich habe die Hoffnung auf eine außergerichtliche Lösung“, sagt Lorz nach dem „guten Gespräch“. Mehr wollen beide Seiten zu diesem Thema derzeit allerdings nicht verlauten lassen, um die Verhandlungen weder zu gefährden noch sich unter Druck zu setzen – nachdem zuletzt monatelang Funkstille zwischen Club und Funktionär geherrscht hatte.

Stuttgarter Zeitung

StN: Rapolder mit Parmak einig

Kickers-Spieler als Tauschobjekt? – Reiß im Gespräch

Stuttgart – Bei den Stuttgarter Kickers laufen die Planungen für die neue Drittligasaison auf Hochtouren. Uwe Rapolder, der Trainer des Zweitligisten TuS Koblenz, will seinen Spieler Sascha Traut als Tauschobjekt für Mustafa Parmak vorschlagen.

VON JÜRGEN FREY

Rapolder macht aus seinem Interesse an Kickers-Mittelfeldspieler Parmak keinen Hehl: „Ich bin mit ihm einig. Ich hoffe sehr, dass der Transfer klappt.“ 175 000 Euro Ablösesumme stehen im Raum – für Rapolder ein Ding der Unmöglichkeit: „Das können wir nicht stemmen.“ Nun macht er sich über ein Tauschgeschäft Gedanken: Sascha Traut (früher KSC) ist der erste Kandidat. Der 23-Jährige spielt wie Parmak auf der rechten Außenbahn. Dort fühlt sich auch Thorsten Reiß vom Regionalligisten FSV Oggersheim am wohlsten. Mit dem 23-Jährigen, der in der abgelaufenen Saison in 32 Spielen sechs Tore erzielte, befinden sich die Blauen in Verhandlungen. Früher spielte er für die SG Sonnenhof Großaspach.

Handlungsbedarf haben die Blauen nach dem Abgang von Oliver Stierle (FC Bayern II) auch links in der Viererkette. Nachgedacht wird in diesem Fall über die Reutlinger Sasa Janic und Christian Sauter, der noch an den VfB Stuttgart gebunden ist. Für den Sturm ist ihr bisheriger Teamkollege Christian Haas, den die Kickers schon in der Winterpause holen wollten, ein Thema.

Unterdessen steht Trainer Stefan Minkwitz vor der Unterschrift unter einen neuen Zweijahresvertrag. Bis zum kommenden Sonntag befindet sich der 40-Jährige noch in Stuttgart – dann geht“s für zehn Tage nach Mallorca. Bis dahin soll möglichst auch die Torwartfrage geklärt sein. Die Vertragsverlängerung mit Manuel Salz ist nur noch Formsache, dagegen liegen die Blauen und Milan Jurkovic (SG Sonnenhof Großaspach) finanziell noch weit auseinander.

Stuttgarter Nachrichten

BILD: Frisches Geld für die Blauen

Doppelt genäht hält besser…

Gestern faxte Joachim Cast die fehlenden Lizenzierungsunterlagen schon einmal an den DFB.

Heute macht sich der Manager der Stuttgarter Kickers mit den Originalpapieren höchstpersönlich auf den Weg nach Frankfurt.

Denn: Die Kickers wollen nichts anbrennen lassen, um die Lizenz für nächste Saison in der neuen 3. Bundesliga zu erhalten.

Alles frisch! Die Bedingungen dafür haben sie erfüllt.

„Unsere Hausaufgaben wurden ordentlich gemacht“, sagt Rainer Lorz, der neue Vorsitzende des Aufsichtsrates.

Der DFB hatte von den Blauen den Nachweis über Werbeeinnahmen in Höhe von 1,2 Millionen Euro gefordert.

Durch den Aufstieg in die 3. Liga war dies kein Problem. „Es gibt sehr viele Leute, die uns wohlgesonnen sind“, freut sich Schatzmeister Frieder Kummer. Deshalb müssen auch keine Bürgschaften wie in der Vergangenheit übernommen werden.„Wir kriegen die Lizenz mit Sicherheit“, ist Präsident Dirk Eichelbaum überzeugt.

BILD