Hochverdienter 1:0-Sieg beim VfL Herrenberg – Nächste Runde Heimspiel gegen den SSV Reutlingen

Prediger schießt die Blauen ins WFV-Pokal-Achtelfinale
Der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers steht in der vierten Runde im Wettbewerb um den WFV-Pokal 2009/2010. Am heutigen Dienstagabend hat sich die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Schuster vor 900 Zuschauern beim Landesligisten VfL Herrenberg (Staffel 3) mit 1:0 (1:0) durchgesetzt. Den goldenen Treffer für die Degerlocher Akteure erzielte im ersten Spielabschnitt der Angreifer Dirk Prediger, der sich in der 32. Spielminute im Duell gegen zwei Herrenberger Abwehrakteure und deren Torhüter durchsetzte und zum 1:0-Pausen- und Endstand traf.

Trotz weiterer guter Tormöglichkeiten und einer Feldüberlegenheit blieb es beim knappen, aber schlussendlich hoch verdienten Ergebnis für die Mannschaft von Cheftrainer Schuster. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, weil wir viel zu statisch gespielt haben. Wichtig war der Einzug in die nächste Runde, das haben wir erreicht – Mund abputzen und weiter geht’s“, sagte er.

In der Runde der letzten 16 im Wettbewerb vertretenen Mannschaften (Achtelfinale) empfangen die Stuttgarter Kickers den Regionalliga-Mitkonkurrenten SSV Reutlingen 05, der sich seinerseits mit 3:0 (2:0) beim Oberligisten TSG Balingen durchgesetzt hat. Voraussichtlicher Spieltermin im GAZi-Stadion auf der Waldau ist am Dienstag, 6. Oktober 2009 (19 Uhr).

Stuttgarter Kickers: Wagner – Abruscia, Köpf, Rapp, Gerster (46. Steinle) – Jung, Marchese (46. Grujicic), Rizzi, Ivanusa (67. Petruso) – Prediger (46. Tunjic), Salz (46. Jokic). Trainer: Schuster.

Schiedsrichter: Florian Buller (Leonberg).

Tore: 0:1 Prediger (32.),

Besonderes: –

Zuschauer: 900 im Herrenberger Volksbankstadion

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Stuttgarter Kickers heute Abend zu Gast beim Landesligisten VfL Herrenberg – Spielbeginn um 18.30 Uhr

Schuster und Co. peilen ebenfalls die vierte WFV-Pokal-Runde an

Die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers wollen den Schwung vom 2:0-Heimsieg gegen den SV Wehen-Wiesbaden nutzen und es der eigenen U-23-Mannschaft nachtun. Das bedeutet: die Formation von Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster will heute Abend ebenfalls in die vierte Runde (Achtelfinale) des laufenden WFV-Pokal-Wettbewerbs einziehen. Die Blauen sind zu Gast beim Landesliga-Aufsteiger VfL Herrenberg, der zuletzt seinen Ligakonkurrenten VfL Sindelfingen mit einem 6:3 nach Elfmeterschießen ausgeschaltet hatte. Spielbeginn im Herrenberger Volksbankstadion ist um 18.30 Uhr. Der Sieger dieser Begegnung trifft auf den Gewinner der Partie zwischen dem Oberligisten TSG Balingen und dem Regionalliga-Konkurrenten SSV Reutlingen 05.

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Nachlese zum ersten Sieg in der 4. Liga

„Der Funke ist übergesprungen“

Die Kickers sind mit der Besucherzahl zufrieden, das gilt erst recht für den SSV Reutlingen. Von Joachim Klumpp

Nach dem ersten Regionalligaheimspiel der Stuttgarter Kickers am Freitagabend gegen den SV Wehen Wiesbaden II hat ein Fan seinen Kumpel gefragt, wie weit es eigentlich nach Weiden ist, zum nächsten Gegner. „Etwa 320 Kilometer“, lautete die Antwort. Das ist dann doch etwas viel, also verabschiedete er sich mit den Worten: „Bis in zwei Wochen“ – dann zum nächsten Heimspiel gegen den TSV 1860 München II.

Immerhin, der Mann kommt wieder. Und das war auch die Quintessenz des Präsidenten Edgar Kurz nach seiner Punktspielpremiere und dem 2:0: „Der Funke ist übergesprungen.“ Ein Verdienst der Mannschaft, keine Frage, die die Fans nach einer quälenden Drittligasaison mal wieder mit erfrischendem Offensivfußball begeistert hat. So sah es auch der Zaungast Guido Buchwald, der zum Geschäftsführer Jens Zimmermann einen guten Kontakt pflegt. „Die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen, aber man darf jetzt nicht gleich zu viel erwarten.“ Rückschläge sind einkalkuliert, zumal bei einer jungen Mannschaft, bei der vermeintliche Leistungsträger wie Franco Petruso, Christian Grujicic, Slaven Jokic oder Mijo Tunjic, zumindest zunächst, auf der Bank saßen. Doch auch das spricht für den Trainer Dirk Schuster, der sagt: „Bei mir zählt nur der Leistungsgedanke.“

Morgen geht es zum Pokalspiel nach Herrenberg (18.30 Uhr), am Freitag dann – eben – nach Weiden, zum starken Aufsteiger, der sich zum Beispiel mit den ehemaligen Kickers-Akteuren Sokol Kacani und zuletzt noch Michael Kümmerle verstärkt hat. Ein gutes Ergebnis vorausgesetzt, dürften in zwei Wochen wohl noch ein paar mehr Zuschauer kommen als die 2140 vom Freitag. Zudem wollen die Kickers den Dauerkartenverkauf aus dem Vorjahr (791) knacken. Der Präsident Edgar Kurz war erst mal zufrieden, auch mit der Kulisse. „Ich habe mit zweitausend gerechnet, jetzt sind es sogar noch ein paar mehr geworden .“

(…)

Stuttgarter Zeitung

Die Vertreibung der Trostlosigkeit
Die Stuttgarter Kickers mussten erst Viertligist werden, um wieder Leidenschaft zu zeigen

Von Sigor Paesler

Stuttgart – Die Stuttgarter Kickers in der Fußball-Regionalliga. Eine halbe Stunde vor dem Beginn des ersten Saison-Heimspiels nach dem Abstieg aus der dritten Liga gegen den SV Wehen Wiesbaden II sind noch ausreichend Parkplätze hinter der Gegentribüne vorhanden. Als Stadionsprecher Frank Pfauth zehn Minuten vor dem Anpfiff die Mannschaftsaufstellung vorliest, sind Fan-Block und Haupttribüne nur spärlich besetzt. Radiomann und Sänger Michael Spleth gibt im Mittelkreis die neue Kickers-Hymne „Stuttgart – deine Seele“ zum Besten, niemand geht mit. Die Trostlosigkeit ist perfekt. Beim Anpfiff zumindest sind viele Sitzplätze auf der Haupttribüne belegt und im B-Block stimmen die Treuesten der Treuen erste Gesänge an.

Einer ist ohnehin optimistisch: „Ich war in Freiburg dabei – die werden kämpfen, das werdet ihr sehen“, sagt ein Fan vor dem Stadion zu den Umstehenden. Beim SC II hatte das Team zum Auftakt 0:0 gespielt.

Tatsächlich: Gut eine Stunde später, die Kickers führen hoch verdient mit 2:0, trabt Dirk Prediger vom Platz und klatscht Einwechselspieler Mijo Tunjic ab. Der Stürmer, einer von vier verbliebenen Akteuren aus der vergangenen Saison in der Startelf, hat zuvor 84 Minuten fußballerisch kein überragendes Spiel gezeigt. Er hat Fehlpässe gespielt, hat weit am Tor vorbeigeschossen. Aber er ist 84 Minuten lang gerannt, hat die Wehener bissig am Spielaufbau gehindert, hat nach Fehlern von Mitspielern den Ball zurückerobert. So wie es die Kollegen nach seinen Fehlern getan haben. Die Zuschauer belohnen es mit langanhaltendem Applaus. Prediger klatscht zurück und lächelt glücklich.

Offensichtlich mussten die „Blauen“ erst Viertligist werden, um wieder Leidenschaft zu zeigen. In ihren Reihen stehen viele junge Spieler, die in einer höheren Spielklasse keine Chance bei dem Traditionsverein bekommen hätten. Und sie versuchen, sie zu nutzen. Am Spielfeldrand steht Dirk Schuster. Der Coach wirkt sehr angespannt, lebt mit und tobt, wenn er Unzulänglichkeiten sieht. Auch für den ehemaligen Profi, Bester seines Jahrgangs beim Fußballlehrer-Lehrgang in Köln, ist die erste Trainerstation seiner Karriere eine Chance. Seine Handschrift ist schon ansatzweise zu erkennen. Und auch, dass die Kickers einige Talente in ihren Reihen haben. Zum Beispiel Dominik Salz, der Bruder des bisherigen Torhüters Manuel Salz, der einen Tag später in der Mercedes-Benz-Arena im Tor des SC Freiburg stand. Der Stürmer schließt eine sehenswerte Kombination per Kopf zum 1:0 ab und hat noch genug Energie, um zum B-Block zu spurten und sich feiern zu lassen. Schuster sieht das Engagement der Spieler. Doch dem Coach liegt im Magen, dass das Team „viel zu viele einfache Fehler gemacht“ hat. Er weiß, dass es die junge Kickers-Mannschaft im Verlauf der Saison mit stärkeren Gegnern als den harmlosen Wehenern zu tun bekommen wird. Eines aber ist den „Blauen“ am Freitag gelungen: Die Vertreibung der Trostlosigkeit, zumindest für einen Abend.

Eßlinger Zeitung

Presse zu Stuttgarter Kickers – SV Wehen 2:0 (1:0)

Kickers spielen wieder Fußball

Regionalliga Überzeugendes 2:0 gegen Wehen Wiesbaden II. Von Joachim Klumpp

Als nach dem Regionalligaspiel der Stuttgarter Kickers gegen den SV Wehen Wiesbaden II gestern Abend bei der Pressekonferenz noch eine Flasche Sprudel fehlte, zeigte sich der Kickers-Trainer Dirk Schuster als guter Gastgeber und sagte zum Kollegen Thomas Zampach: „Wir teilen uns eine.“ Auf dem Platz hatte sich seine Mannschaft zuvor nicht so großzügig gegeben – und mit 2:0 (1:0) gewonnen. Der erste Sieg in der Regionalliga, völlig verdient auch noch, der angesichts eines Chancenverhältnisses von 9:3 (und 12:3 Ecken) gut und gerne noch hätte höher ausfallen können. Zumal Marcel Ivanusa in der Schlussphase zwei beste Möglichkeiten frei vergab. „Mindestens eine davon muss rein“, sagte der Mittelfeldspieler selbstkritisch, der aber zuvor mit einem Kopfball nach Marchese-Freistoß bereits den zweiten Treffer markiert hatte (47.).

Für die Führung hatte in der 33. Minute Dominik Salz mit einem schönen Kopfball nach Flanke von Demis Jung gesorgt – und somit sein Versprechen aus dem Freiburg-Spiel eingelöst, wo er nach der Pause drei gute Möglichkeiten – und damit den Sieg – vergeben und anschließend gesagt hatte: „Nächstes Mal klappt es.“ Gesagt, getan. „Natürlich freue ich mich darüber, das war schon eine Befreiung“, meinte der 22-Jährige, „aber auch eine super Mannschaftsleistung.“

In der Tat präsentierten sich die Kickers vor den 2140 Zuschauern – darunter auch Guido Buchwald und Angelo Vaccaro – erstaunlich geschlossen, einsatzfreudig und nicht zuletzt spielstark. Das sah über weite Strecken wieder mal nach Fußball aus. „Kompliment an Dirk Schuster und die Mannschaft“, sagte der Präsident Edgar Kurz, der eigens für diese Partie seinen Urlaub unterbrochen hatte und es nicht bereuen musste. „Die Mannschaft hat das umgesetzt, was ich erwartet habe.“

Dazu trug bis zu seiner Auswechslung auch Enzo Marchese als Spielmacher bei, der sich gegenüber der Auftaktpartie deutlich steigerte. So blieb dem Trainer Dirk Schuster lediglich anzumerken, „dass wir hinten noch ein, zwei Fehler zuviel gemacht haben“. So zum Beispiel, als Wehens Roman Schmick nur die Latte traf. Gegen einen der stärkeren Gegner der Liga, zu denen die Gäste sicher nicht zählen, könnte das ins Auge gehen. Schon nächsten Freitag beim Aufsteiger Weiden? Dessen Trainer Lettieri war jedenfalls aufmerksamer Beobachter im Gazi-Stadion – mal sehen wie es dann mit dessen Gastfreundschaft aussieht.

Kickers: Wagner – Abruscia, Köpf, Rapp, Gerster – Jung (74. Steinle), Rizzi, Marchese (67. Grujicic), Ivanusa – Salz, Prediger (84. Tunjic).

Tore: 1:0 Salz (33.), 2:0 Ivanusa (47.).

Stuttgarter Zeitung

Kickers begeistern ihre Fans

Fußball-Regionalligist gewinnt mit überzeugender Leistung Heimspiel gegen Wehen II mit 2:0

Erstes Heimspiel, erster Saisonsieg: Die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers haben den SV Wehen-Wiesbaden II 2:0 (0:0) bezwungen – und die Fans durch ihr Auftreten begeistert.

Von Nils Mayer

STUTTGART. Das hat es im Gazistadion auf der Waldau schon lange nicht mehr gegeben: Bereits einige Minuten vor dem Ende ließen die 2140 Zuschauer ihr Team hochleben. In der Schlussphase feierten sie es erst mit Sprechchören und einer Menge Beifall, nach dem Abpfiff gar mit Ovationen im Stehen. Sicher lief im Spiel der Blauen nicht alles rund. Einer Mannschaft, die aber derart engagiert auftritt und eindrucksvoll beweist, dass nicht elf Fußballer, sondern ein Team auf dem Platz steht, verzeihen die Fans gerne den ein oder anderen Fehlpass.

Zwar hätten die Gäste in der 26. Minute beinahe das Führungstor erzielt, als Roman Schmick nach einer Ecke den Ball an die Latte köpfte, danach dominierten aber die Kickers das Spiel – und gingen in der 33. Minute in Führung. Dominik Salz verwandelte eine Flanke von Demis Jung per Kopf. Der Flanke war eine schöne Kombination zwischen Dirk Prediger und Jung vorausgegangen. „Dieser Treffer war super herausgespielt“, bedankte sich Salz. Eine ebenso präzise Flanke von Enzo Marchese ging dem 2:0 in der 47. Minute voraus. Marcel Ivanusa köpfte diesmal den Ball ins Tor. „Wir hatten uns vorgenommen, die Partie zu dominieren“, sagte Trainer Dirk Schuster, „das haben wir geschafft.“ Auch das hat es auf der Waldau schon lange nicht mehr gegeben.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers überzeugen beim Heimauftakt

Stuttgart (sip) – So werden die Stuttgarter Kickers Kredit bei ihren Fans zurückgewinnen: Mit einer sehr engagierten Leistung hat die neu formierte Mannschaft gestern Abend das erste Heimspiel der Fußball-Regionalliga-Saison mit 2:0 (1:0) gegen den SV Wehen Wiesbaden II gewonnen. „Ich denke, dass der Sieg nicht unverdient war“, verfiel Trainer Dirk Schuster dennoch nicht in Euphorie.

Schon beim 0:0 zum Saisonauftakt beim SC Freiburg II hatten die „Blauen“ überzeugt, gestern um 19.32 Uhr erzielten sie den ersten Treffer nach dem Abstieg aus der dritten Liga: Dominik Salz köpfte als Abschluss einer sehenswerten Kombination ein (33.). Kurz nach dem Seitenwechsel wurde die leidenschaftliche Vorstellung vor 2140 Zuschauern mit dem 2:0 belohnt: Nach einem Freistoß des starken Enzo Marchese traf Marcel Ivanusa, wieder per Kopf (47.).

Die Gäste hatten dem laufintensiven, manchmal etwas ungestümen Spiel der jungen Kickers-Akteure wenig entgegenzusetzen. Ivanusa vergab noch zwei weitere hochkarätige Chancen. Am Ende ließ sich das Team von den Fans feiern.

Eßlinger Zeitung

Kampfgeist nicht belohnt

SVWW II Nach 0:2 in Stuttgart weiter ohne Punkt

STUTTGART (nn). Zweites Spiel, zweite Niederlage. Trotz optimaler Einsatzbereitschaft verlor Fußball-Regionalligist SV Wehen Wiesbaden II bei Drittliga-Absteiger Kickers Stuttgart 0:2 (0:1).

Pechvogel der ersten Halbzeit war Roman Schmick. Nach der von Hajrudin Catic hereingegebenen Ecke landete sein Kopfball am Querbalken (27.). Anschließend musste er aufgrund einer Rückenblessur das Spielfeld zur Behandlung verlassen. In dieser Zeit setzte Demis Jung zur Flanke an und Stuttgarts Dominik Salz zielte mit der Stirn Nuancen genauer als Schmick. Eine glückliche Führung der Heimelf, denn die Hessen beherzigten die Vorgabe ihres Trainers Thomas Zampach, agierten leidenschaftlich und konzentriert. Catics Schuss, den Keeper Wagner mit Mühe hielt, belegte es (37.). Doch gleich nach der Pausenbesprechung wurden die Gäste beim 2:0 durch Marcel Ivanusa (Kopfball nach Freistoß Vincenzo Marchese) kalt erwischt. Die SVWW-Youngster steckten nicht auf, kamen durch Sebastian Szimeyer zu einer Topchance. Mit anhaltenden Gesängen zelebrierten derweil die Kickers-Fans den Erfolg – ein Indiz, dass der Dreier hart erkämpft war. Für Wehen Wiesbadens B-Team ein schwacher Trost. Zampach: „Kein Vorwurf an die Jungs. Uns fehlt lediglich ein Knipser.“

Kickers Stuttgart: Wagner – Abruscia, Köpf, Rapp, Gerster – Jung (74. Steinle), Marchese (67. Grujicic), Rizzi, Ivanusa – Prediger (84. Tunjic), Salz.

SV Wehen Wiesbaden II: Adami – Pilger, Schmick, Schramm (58. Walther), Kramke – Pilger, Kiraz (56. Schmeer), Albert, Ekiz, Catic – Szimeyer (73. Gurok).

Tore: 1:0 Salz (30.), 2:0 Ivanusa (47.).- SR: Gittelmann (Gauersheim).- Zu.: 2140.

Wiesbadener Kurier

Kickers gewinnen den Heimspielauftakt mit 2:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden II

Den Stuttgarter Kickers gelang im ersten Heimspiel der neuen Saison in der Regionalliga Süd vor 2.140 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau der erste Erfolg. Beide Trainer sprachen nach dem Spiel von einer guten und intensiven Partie, mit dem besseren Ende für die Degerlocher. Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster überzeugte mit hohem läuferischen Einsatz, frühem Pressing, immer wieder gelungenen Kombinationen und stand am Ende auch sicherlich als verdienter Sieger fest.
Das erste Tor der Saison gelang Stürmer Dominik Salz per Kopf nach einer tollen Flanke vom Demis Jung (32.), gleich nach Wideranpfiff köpfte Marcel Ivanusa die Kickers mit 2:0 in Front (46.). Auch die Gäste hatten durchaus ihre Chancen, so köpfte Roman Schmick an die Latte (25.) und Kickers-Keeper Daniel Wagner entschärfte den Versuch von Sebastian Szimayer aus kurzer Distanz (63.).
Der Kickers-Trainer Dirk Schuster nach der Partie: „Wir freuen uns alle gemeinsam über den Sieg und dass wir die Vorgaben, die wird uns gemacht hatten, fast zu 100% umgesetzt haben.“

Die Spielstatistik:

Kickers: Wagner – Abruscia, Köpf, Rapp, Gerster – Rizzi, Jung (73. Steinle), Ivanusa, Marchese (67. Grijicic) – Salz, Prediger (85. Tunjic) – Trainer: Schuster
SV Wehen Wiesbaden II: Adami – Kramke, Schramm (59. Walther), Schmick, Pilger – Hübner, Albet, Ekiz, Catic, Kiraz (56. Schmeer) – Szimayer (72. Guruk) – Trainer: Zampach

Schiedsrichter:
Gittelmann

Torfolge:
1:0 Salz (33.)
2:0 Ivanusa (47.)

Verwarnungen:
Gelbe Karten: Rizzi – Schmick, Hübner

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Vorberichte zur Heimpremiere: Stuttgarter Kickers – SV Wehen-Wiesbaden II

Kickers heute mit der Heimpremiere

Am zweiten Spieltag der Fußball-Regionalliga steht heute das Derby zwischen dem SSV Reutlingen und SSV Ulm im Mittelpunkt, zu dem an der Kreuzeiche gut 4000 Zuschauer erwartet werden. Mit etwa der Hälfte rechnet der Drittligaabsteiger Stuttgarter Kickers bei seiner Heimpremiere in der vierten Liga, ebenfalls heute um 19 Uhr. Gegen den SVW Wiesbaden II erwartet der Trainer Dirk Schuster, der den Gegner vergangene Woche persönlich beobachtet hat, ein kampfbetontes Spiel mit weiten Bällen der Gäste. „Das werden wir zwar nicht ignorieren, wollen grundsätzlich aber selbst das Spiel bestimmen“, sagt Schuster. „Das Stadion muss wieder eine Festung werden.“

Allerdings mit friedlichen Mitteln. Nachdem beim Spiel in Freiburg aus dem Kickers-Block eine Bratwurst in der Nähe des Linienrichters landete, hat der Verein eine „Ermahnung“ vom DFB bekommen, sagt der Geschäftsführer Jens Zimmermann, im Wiederholungsfall droht zumindest eine Geldstrafe, und das können die Kickers in ihrer finanziellen Situation am wenigsten brauchen. Inzwischen hat sich der Verein offiziell mit Joachim Cast darauf verständigt, das Arbeitsverhältnis zum 30. September zu beenden, so lange ist der Exmanager von seinen Aufgaben freigestellt.

Sportlich dürfte es keine gravierenden Änderungen geben, nachdem einige Spieler aufgrund von Verletzungen in der Vorbereitung noch etwas Nachholbedarf haben. So kamen Franco Petruso und Gökhan Gümüssu am Mittwoch beim Pokalspiel der zweiten Mannschaft beim VfR Aalen II zum Einsatz, wo die Kickers mit 5:3 nach Elfmeterschießen ins Achtelfinale (bei Normannia Gmünd) einzogen. ump

Stuttgarter Zeitung

Kickers wollen den ersten Saisonsieg
STUTTGART (kli). Mit viel Zuversicht blickt Trainer Dirk Schuster dem ersten Heimspiel der Stuttgarter Kickers heute Abend (19 Uhr) gegen den SV Wehen-Wiesbaden II entgegen – und wird dann wohl wieder die Elf aus der vergangenen Woche aufs Feld schicken. „Fast alle Spieler haben sich durch ihre Leistung in Freiburg aufgedrängt“, sagt Schuster, „wenn wir an die Leistungen der Vorbereitung und des Auftaktspiels anknüpfen, behalten wir die Punkte hier.“ Der Coach des Fußball-Regionalligisten, der die Gäste als robuste, körperbetont spielende Truppe charakterisiert, ist sicher, dass bei einem ähnlich guten Defensivverhalten und einer besseren Chancenverwertung der erste Saisonsieg gelingt.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers-Heimstart mit neuer Hymne

Stuttgart (sip) – Der neue Geschäftsführer Jens Zimmermann und die Marketing-Abteilung der Stuttgarter Kickers tun alles, um nach dem Abstieg in die Fußball-Regionalliga eine Aufbruchstimmung zu erzeugen. So wird etwa heute vor dem Anpfiff zum ersten Saison-Heimspiel (19 Uhr) gegen den SV Wehen-Wiesbaden II eine neue Vereins-Hymne vorgestellt. „Total hitverdächtig, ein echter Ohrwurm“, verspricht Zimmermann.

Jetzt fehlt nur noch, dass auch die Mannschaft auf dem Platz für Begeisterung sorgt. Immerhin, beim 0:0 zum Auftakt beim SC Freiburg II überzeugte das Team kämpferich. Und Mittelfeldspieler Enzo Marchese schwärmte danach: „Ich habe noch nie in einer Mannschaft mit so einem guten Teamgeist gespielt, das hat Spaß gemacht.“ Auch Trainer Dirk Schuster war zufrieden und sieht deshalb vor dem Auftritt gegen die Hessen „wenig Anlass, an der Startformation etwas zu verändern“. Muss er auch nicht, denn mit Ausnahme der Langzeitverletzten sind alle Akteure fit. Zimmermann geht heute von Vorschusslorbeeren der Fans aus: „Ich rechne mit mindestens 2000 Zuschauern.“ Und die dürfen dann vor dem Anpfiff hören, wie SWR3-Moderator, Sänger und Komponist Michael Spleth schmettert: „Stuttgart Deine Seele – ist für immer blau und weiß.“

Eßlinger Zeitung

Zampach fordert Leidenschaft

(nn). Im ersten Regionalliga-Auswärtsspiel bei Absteiger Stuttgarter Kickers (morgen, 19 Uhr) muss Thomas Zampach, Coach des SV Wehen Wiesbaden II, nach dem Auftakt-1:2 gegen Nürnberg II umbauen. Grund ist das parallele Match der SVWW-Ersten gegen Wuppertal. Lukas Billick und Tuncay Acar, die im B-Team aushalfen, werden somit wieder zum Drittliga-Kader stoßen. Das eröffnet Nachrückern die Chance, sich zu profilieren. Mittelfeldspieler Christopher Hübner (traf gegen Nürnberg nach seiner Einwechslung), Stürmer Sebastian Gurok und Bastian Pilger (Abwehr rechts) sind Startelf-Kandidaten. „Generell erwarte ich mehr Leidenschaft beim Tore- verhindern und Toreschießen. Jeder muss bereit sein, an seine Grenzen zu gehen“, stachelt Zampach an und hofft auf ein Remis beim vom ehemaligen Nationalspieler Dirk Schuster trainierten Ex-Erstligisten.

Wiesbadener Kurier

Stuttgarter Kickers vs. SV Wehen-Wiesbaden II an diesem Freitag im GAZi-Stadion (19 Uhr)

Dirk Schuster: „Gemeinsam mit unseren tollen Fans eine Heimmacht werden“

Die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers fiebern ihrem ersten Saison-Heimauftritt entgegen: Der SV Wehen-Wiesbaden II ist an diesem Freitag zu Gast im GAZi-Stadion auf der Waldau, Spielbeginn ist um 19 Uhr. Der Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster hat indes personell die Qual der Wahl. Bis auf die Langzeitverletzten Marcel Charrier, Luis Rodriguez und André Olveira sind alle Mann der Blauen an Bord. „Wir wollen unbedingt zeigen, dass wir in dieser Spielzeit gemeinsam mit unseren tollen Fans eine Heimmacht werden können“, sagt Schuster.

Zwar haben einige der Akteure im Mannschaftskader von Trainer Dirk Schuster noch etwas Trainingsrückstand. Unabhängig davon wird in der Partie gegen die zweite Mannschaft des SV Wehen-Wiesbaden wohl exakt dieselbe Startelf im GAZi-Stadion einlaufen wie schon beim Saisonauftakt am vergangenen Wochenende in Freiburg. „Das Team hat sich am vergangenen Samstag gut verkauft. Ich sehe momentan keinen Grund, diese Formation zu ändern“, sagt Schuster.

Die Anhänger der Stuttgarter Kickers dürfen sich zudem auf eine offensive Einstellung seiner Mannschaft freuen: „Wir wollen unbedingt mit einem Sieg vor unserem Publikum den Heimspielauftakt beginnen und damit ein Zeichen setzen, dass wir in dieser Spielzeit gemeinsam mit unseren tollen Fans eine Heimmacht unterm Fernsehturm werden können“, betont Schuster. Die Blauen rechnen am Freitag mit mindestens 2000 Zuschauern im GAZi-Stadion.

Ein solches Zeichen in Form von drei weiteren Punkten auf dem Kickers-Konto erhofft sich auch der Mittelfeldmann Vinzenzo Marchese. Dem Offenen Brief, den die Kickers-Mannschaft in dieser Woche als Dankeschön für die tolle Unterstützung ihren Fans geschrieben hat, soll jetzt auf dem Rasen des GAZi-Stadions die sportliche Tat folgen: „Wir wollen als Mannschaft unseren Anhängern diesen Dank auch auf dem Feld zurückzugeben“, sagt Marchese, der einen „ganz besonderen Geist“ im aktuellen Mannschaftskader der Blauen ausgemacht hat. „Es macht einfach mächtig viel Spaß, in dieser Truppe zu spielen.“

Für alle Kickers-Fans lohnt es sich derweil am Freitag doppelt, möglichst frühzeitig ins GAZi-Stadion zu pilgern (Stadionöffnung ist um 17.45 Uhr). Vor dem Anpfiff der Begegnung gibt es schließlich die Premiere der neuen Fan-Hymne. Der „Vater“ von „Stuttgart Deine Seele“, der Songschreiber und -Texter Michael Spleth, ist zu Gast auf dem Kickers-Platz und präsentiert die Welturaufführung seines Stückes.

Käuflich zu erwerben gibt es die frisch gepresste CD inklusive drei verschiedenen Versionen am Freitag an den Kickers-Fanshops im GAZi-Stadion, der Stückpreis beträgt faire fünf Euro. „Es wäre super, wenn möglichst viele Kickers-Fans textsicher sind und gemeinsam mit mir das Lied singen können“, sagt Spleth. Kein Problem: In der aktuellen Ausgabe der Stadion-Zeitung „Kickers-Magazin“ sind die Lyrics von „Stuttgart Deine Seele“ selbstverständlich abgedruckt. Ausreden gelten in diesem Fall also nicht.

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Regionalliga Süd 2009/2010, 2. Spieltag: Stuttgarter Kickers – SV Wehen Wiesbaden II
Freitag, 14. August 2009, 19.00 Uhr, GAZI-Stadion

Parallel zur morgigen Drittliga-Partie des SV Wehen Wiesbaden gegen den Wuppertaler SV (19.00 Uhr, BRITA-Arena), spielt auch die zweite Mannschaft des SVWW. Im Auswärtsspiel trifft das Team von Trainer Thomas Zampach auf die Stuttgarter Kickers. Schiedsrichter der Partie ist Christian Gittelmann, Assistenten sind Ehsan Amirian und Raphael Haliszczak.

SV Wehen Wiesbaden:
Die Elf von Trainer Thomas Zampach hat ihr erstes Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg II knapp mit 1:2 verloren. Alexander Kleefeldt fehlt dem Team gegen die Stuttgarter Kickers immer noch aufgrund eines Bänderrisses, Stürmer Nazir Saridogan muss am Freitag auch noch pausieren (Oberschenkelzerrung). Florian Hübner sitzt seine Sperre ab, nachdem er im Spiel gegen Nürnberg II die gelb-rote Karte gesehen hat.

Der Gegner:
Der Absteiger aus der 3. Liga hat zum Saisonauftakt 0:0 bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg gespielt. Trainiert wird das Team vom ehemaligen deutschen Nationalspieler Dirk Schuster.

So sieht es der Trainer:
Thomas Zampach: „Wir werden in Stuttgart angreifen und alles dafür tun, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen!“

Homepage SV Wehen-Wiesbaden

Treue Fans: Bereits 600 Dauerkarten verkauft!

Trotz Abstieges zeigen die Fans der Stuttgarter Kickers ihre Treue: Bis Anfang August wurden mehr als 600 Dauerkarten verkauft. In der abgelaufenen Saison in der 3. Liga wurden insgesamt 791 Stück verkauft. Um diese Zahl auch in der 4. Liga zu erreichen, bieten die Stuttgarter Kickers zusätzliche Aktionen für ihre Fans. Mehr dazu siehe hier.

StN: Eine Bratwurst bringt die Blauen in Bedrängnis

DFB ermahnt Stuttgarter Kickers, weil einer ihrer Fans beim Spiel in Freiburg Essen auf den Rasen geworfen hat – Freitag erstes Heimspiel

Von Stefan Klinger

STUTTGART. Sie arbeiten als Autor für einen Kabarettisten, Ihnen fehlt aber das Thema für kesse Sprüche? Na dann empfehlen wir Ihnen einen Besuch bei den Stuttgarter Kickers. In schöner Regelmäßigkeit liefert der Fußball-Regionalligist seit Jahren Vorlagen für einen unterhaltsamen Abend. Nun ist die Aufzählung der unzähligen Kuriositäten um ein Kapitel reicher: „Eine Bratwurst bringt die Blauen in Bedrängnis.“

Im Auswärtsspiel beim SC Freiburg II (0:0) reagierte ein Anhänger der Stuttgarter auf den Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Thomas Färber nicht nur mit den üblichen Pfiffen, abfälligen Gesten und Beleidigungen – nein, er erdreiste sich, eine Stadionwurst auf den Rasen zu pfeffern.

Schiedsrichter Färber hat“s notiert, die Herren beim Deutschen Fußball-Bund haben“s registriert – und die Kickers nun ermahnt. Im Wiederholungsfall droht dem einschlägig vorbestraften und vor allem klammen Club eine Geldstrafe. „Es gibt leider immer wieder Unverbesserliche. So eine Aktion können wir nicht verhindern“, sagt Kickers-Geschäftsführer Jens Zimmermann, „daher appellieren wir an die Vernunft der Fans, so etwas bleiben zu lassen.“

Bei allem Ärger gibt es auch Erfreuliches. Vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen den SV Wehen-Wiesbaden II am Freitag (19 Uhr), in dem Trainer Dirk Schuster auf denselben Kader wie in Freiburg zurückgreifen kann, präsentieren die Kickers ihre neue Vereinshymne „Stuttgart deine Seele“. Keine Angst: Der von SWR-3-Moderator und Kickers-Fan Michael Spleth komponierte Song ersetzt keineswegs den Kulthit „Blau und Weiß sind uns“re Farben“, sondern ist lediglich eine Ergänzung. „Vor den Heimspielen werden wir künftig beide Lieder hören“, erklärt Zimmermann.

Für die optimale Vorbereitung aufs Spiel hier der Refrain: „Stuttgart deine Seele – ist für immer blau und weiß, lauter Blaue singen – auf geht“s Kickers – schießt noch eins.“

Stuttgarter Nachrichten