Presse zu Jahn Regensburg – Stuttgarter Kickers (1:1)

1. September 2008 in Kickers I, News

Neuer Schwung dank Umstellung
Die taktischen Änderungen der Stuttgarter Kickers zahlen sich beim 1:1 in Regensburg aus

STUTTGART. Erstes Tor, erster Punkt, aber von einer Wende will der Kickers-Trainer deshalb nicht gleich sprechen. „Das war ein erster Schritt in die richtige Richtung“, sagt Stefan Minkwitz nach dem 1:1 seiner Mannschaft in der dritten Liga bei Jahn Regensburg.

Von Joachim Klumpp

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Nach diesem Motto verfuhr am Wochenende auch der Präsident der Stuttgarter Kickers, Dirk Eichelbaum. Er nutzte das vorletzte Ferienwochenende jedenfalls, um sich vor dem so wichtigen Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg im Quartier der Kickers selbst ein Bild von der Vorbereitung der Mannschaft zu machen. Eichelbaum war beim Abendessen dabei, und sogar bei der Spielbesprechung. „Die Mannschaft hat das umgesetzt, was der Trainer gefordert hat“, konnte Eichelbaum recht zufrieden feststellen.

Seine Laune wäre vermutlich noch besser gewesen, wenn die Kickers die späte Führung durch den Kapitän Alexander Rosen über die Zeit gerettet hätten. So aber erzielte ausgerechnet der ehemalige Kickers-Spieler Nico Beigang den 1:1-Ausgleich – und bei einem Kopfball fast noch den Siegtreffer. „Insgesamt war das aber sicher unsere beste Leistung in dieser Saison“, sagte der Manager Joachim Cast. „Eine klare Steigerung, sowohl kämpferisch als auch spielerisch.“

Von Euphorie will der Trainer Stefan Minkwitz aber nichts wissen. „Es war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dabei sind einige Faktoren zusammengekommen.“ Nicht zuletzt, weil sich der Trainer nach dem Fehlstart in die Saison selbst Gedanken gemacht hatte. Nach den teilweise schwachen Auftritten nahm er eine taktische Änderung vor – und die fruchtete. Die Kickers wichen von ihrem traditionellen 4-4-2-System ab und agierten mit einem Fünfermittelfeld: Alexander Rosen und Bashiru Gambo spielten defensiv, die schnellen Sascha Traut und Josip Landeka auf den Flügeln sowie Ralf Kettemann offensiv. Nach der Pause rückte die einzige Sturmspitze Dirk Prediger ins Mittelfeld (für ihn kam Marco Tucci) und Landeka links in die Abwehr, weil sich dort Sasa Janic am Unterschenkel verletzte und vorerst ausfallen wird.

Doch nicht nur Einsatz und Einstellung stimmten am Samstag vor den 3500 Zuschauern, „auch fußballerisch hat mir das über weite Strecken schon ganz gut gefallen“, sagte Minkwitz. Wobei vor allem die beiden talentierten Neuzugänge Josip Landeka und Ralf Kettemann ihre Chance bei den ersten Einsätzen von Beginn an beim Schopfe gepackt haben und in dieser Verfassung Ansprüche auf einem Stammplatz anmelden können. „Es zeigt sich mal wieder, dass man nicht schon nach vier Spieltagen von Fehleinkäufen sprechen kann“, sagte Minkwitz.

Ob weitere Transfers folgen? „Stand heute nicht“, sagt der Manager Cast, wobei nach dem offiziellen Transferschluss in der Nacht zum Dienstag auch weiterhin vertragslose Spieler verpflichtet werden dürfen. „Zwei, drei davon haben wir im Auge“, so Cast, darunter nach wie vor den Holländer Orlando Smeekes, nicht aber den offensiven Mittelfeldspieler Sami Yachir, der bei Racing Strasburg noch einen laufenden Kontrakt besitzt. „Generell ist unser Budget aber ausgereizt“, betont der Manager. Weshalb auch ein Weiterkommen im Pokal Pflicht ist.

Der Trainer darf sich in seiner Arbeit zunächst zwar bestätigt fühlen („intern gibt es da keine Diskussionen“, so Cast), doch der Präsident Eichelbaum fügt hinzu: „Die beiden nächsten Spiele sind richtungsweisend.“ In zwei Wochen in der Liga gegen den ebenfalls noch sieglosen Tabellennachbarn Erzgebirge Aue, zuvor aber erst einmal am Mittwoch (17 Uhr) im Achtelfinale des WFV-Pokals beim Oberliga-Spitzenreiter SG Sonnenhof, kein leichtes Unterfangen. „Wir werden in Bestbesetzung antreten und den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, betonte Minkwitz, der mit gutem Beispiel voranging – und sich gestern zur Spielbeobachtung in Richtung Großaspach gegen Hoffenheim II (1:0) aufmachte.

Jahn Regensburg: Sattelmaier – Jarosch (77. Schlauderer), Maul, Brysch, Binder (85. Schmid) – Zellner – Bambara, Hiemer – Blessin – Stoilov, Würll (65. Beigang).

Stuttgarter Kickers: Salz – Reiß, Mann, Rapp, Janic (46. Tucci) – Rosen, Gambo – Traut, Kettemann (77. Schmiedel), Landeka – Prediger (89. Schürg).

Schiedsrichter: Thielert (Buchholz).

Tore: 0:1 Rosen (84.), 1:1 Beigang (86.).

Besonderes Vorkommnis: Salz hält Handelfmeter von Zellner (30.).

Stuttgarter Zeitung

Ein Anfang ist gemacht
Kickers schöpfen nach dem 1:1 in Regensburg neue Hoffnung

Stuttgart – Es war ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. Mit dem 1:1 (0:0) bei Jahn Regensburg schöpfen die Stuttgarter Kickers neue Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg aus der dritten Liga.

VON JÜRGEN FREY

Was überwog: Die Erleichterung über das erste Tor und den ersten Punkt im fünften Saisonspiel? Oder der Ärger über den Gegentreffer zwei Minuten nach der 1:0-Führung (84.) durch den starken Alexander Rosen? Auch mit einem Tag Abstand war man sich bei den Blauen über die Beantwortung dieser Frage nicht ganz im Klaren. „Das hält sich die Waage“, sagte Trainer Stefan Minkwitz. Und auch Manager Joachim Cast sprach von „gemischten Gefühlen“. Nur der Präsident kam zu einem eindeutigen Fazit: „Spieler und Trainer haben bewiesen, dass sie unter Druck Leistung bringen können“, befand Dirk Eichelbaum. Was er damit sagen will: Dank des couragierten Auftritts hat der Coach noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen. Doch Minkwitz selbst weiß am besten, dass es nun nachzulegen gilt. Bereits am kommenden Mittwoch (17 Uhr) im WFV-Pokal-Achtelfinale bei Oberligist SG Sonnenhof Großaspach und erst recht im Drittliga-Kellerduell am 13. September (14 Uhr/Gazistadion) gegen Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue.

Zumindest ein Anfang ist gemacht. Die Blauen präsentierten endlich als echtes Team: homogen, bissig, zweikampfstark. Ein Grund für die neue Kompaktheit lag in der Systemumstellung. Erstmals hatte sich Minkwitz für eine 4-2-3-1-Formation entschieden. Dadurch verschafften sich die Kickers Überzahl im Mittelfeld, aus dem vor allem der ballsichere Ralf Kettemann Impulse nach vorne setzte. Regensburg konnte sich im Zentrum nicht entscheidend durchsetzen und wusste sich oft nur mit langen Bällen zu helfen. Allerdings hatten die Blauen auch Glück: Wie schon gegen den SV Sandhausen parierte Torwart Manuel Salz auch diesmal einen Elfmeter.

„Wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen“, sieht Minkwitz noch viel Steigerungspotenzial in seinem Team. Ob das mit oder ohne einen Neuzugang ausgereizt wird, ist noch offen. Die Trainingsgäste Orlando Smeekes und Samy Yachir sind kein Thema mehr, auch ein Torjäger wie Nico Patschinski, der wohl von Union Berlin nach Aue wechselt, ist für die Blauen nicht finanzierbar. Schon eher denkbar ist die Verpflichtung des vereinslosen Eric Agyemang (zuletzt 1. FC Magdeburg/früher SC Pfullendorf). Möglicherweise kommt der Stürmer aus Ghana diese Woche ins Probetraining.

Stuttgarter Nachrichten

Durststrecke beendet

Erstes Tor und erster Punkt für die Stuttgarter Kickers beim 1:1 in Regensburg

Regensburg (bw) – Der Patient ist auf dem Weg der Besserung: Die Stuttgarter Kickers haben am fünften Spieltag der dritten Fußball-Liga gleich zwei Premieren auf einmal gefeiert. Beim 1:1 (0:0) bei Jahn Regensburg erzielten die „Blauen“ ihr erstes Tor und holten ihren ersten Punkt in der neuen Saison.

„Das war der erste Schritt in die richtige Richtung“, zeigte sich Trainer Stefan Minkwitz erleichtert über das Ende der Durststrecke und attestierte seinen Schützlingen „die bisher beste Leistung, auf der wir nun aufbauen können“. Der zuletzt schwächelnde Kapitän Alexander Rosen hatte die 444-minütige Tor­flaute der Kickers beendet und damit das Vertrauen des Trainers zurückgezahlt. Mit dem Führungstreffer in der 84. Minute sorgte Rosen für kollektives Aufatmen im Lager der „Blauen“ und ließ kurzzeitig sogar Hoffnungen auf den ersten Sieg aufkeimen. Doch die zerstörte zwei Minuten später Ex-Kickers-Spieler Nico Beigang mit dem Ausgleich.„Klar ist das bitter, aber trotzdem überwiegt die Erleichterung, dass wir zumindest ein Teil-Erfolgserlebnis geschafft haben“, sagt Manager Joachim Cast, der in Regensburg eine „ganz andere Kickers-Mannschaft als bisher“ erlebt hat: „Das war ein klarer Schritt nach vorn.“ Damit dürften sich vorerst auch alle Spekulationen hinsichtlich der Zukunft des Trainers erledigt haben. „Das Präsidium hat bekräftigt, dass die Zusammenarbeit weitergeht“, berichtet Minkwitz. Und die Spieler haben das Ihre dazu beigetragen. Mit Dirk Prediger als einzige Spitze und Ralf Kettemann dahinter als Offensivkraft im Fünfer-Mittelfeld entwickelte sich ein druckvolles Spiel mit einigen guten Chancen, von denen zumindest eine auch endlich verwertet wurde. Insgesamt zeigten die Kickers eine Mannschaftsleistung, die Minkwitz zwar nicht als absolut zufriedenstellend bezeichnen wollte, die ihn aber immerhin „erfreut“ habe. Hervorzuheben ist erneut Torhüter Manuel Salz, der gegen Tobias Zellner in der 30. Minute mit seinem zweiten parierten Elfmeter innerhalb einer Woche einen Rückstand verhinderte.Nun gilt alle Konzentration zunächst dem WFV-Pokal. Die Achtelfinal-Partie bei Oberligist SG Sonnenhof Großaspach steht am Mittwoch (17 Uhr) an. Von weiteren Neuzugängen sehen die „Blauen“ übrigens ab – zumindest vorerst. Stuttgarter Kickers: Salz – Reiß, Mann, Rapp, Janic (46. Tucci) – Traut, Rosen, Gambo, Landeka – Kettemann (77. Schmiedel) – Prediger (89. Schürg).

Eßlinger Zeitung

Jahn Regensburg verhindert Heimpleite gegen Kickers

Mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 (0:0)-Endstand hat der eingewechselte Nico Beigang dem SSV Jahn gegen die Stuttgarter Kickers in der 86. Minute einen Punkt gerettet. Zwei Minuten vorher erst war den Gästen vor 3200 Zuschauern durch Kapitän Alexander Rosen das Führungstor gelungen. Mit dem Unentschieden gegen den Tabellenletzten blieben die Regensburger, die durch Tobias Zellner (30.) einen Handelfmeter vergaben, somit in ihrem dritten Heimspiel in der dritten Fußball-Bundesliga unbesiegt. Dieser Aspekt, etliche klare Torchancen und der Umstand, dass die Mannschaft ungeschockt blieb und am Schluss noch zulegen konnte, waren aus Jahn-Sicht das Beste in einem Spiel, in dem die Truppe von Trainer Thomas Kristl gerade noch mit einem blauen Auge davon kam.

Wie spielt man gegen einen Gegner, der in vier Saisonspielen bisher tor- und punktlos geblieben ist? „Voll konzentriert“ wollte der Regensburger Fußballlehrer seine Akteure im Jahn-Stadion gegen das Tabellen-Schlusslicht, die Stuttgarter Kickers, sehen. Am Schluss hatten dann die Regensburger aber laut Kapitän Stefan Binder „zwei Punkte hergeschenkt“, denen sie vielleicht einmal schmerzlich hinterher trauern könnten. Wenn man die gesamte Partie an dürren Fakten aufhängt, sind nur die Strafraumszenen erwähnenswert. 3. Minute: Nachdem Torwart Rouven Sattelmaier, der ebenso wie Verteidiger Alexander Maul sein Heimdebüt gab, bei einem Kopfball von Marcel Rapp zweimal nachfassen musste, war der SSV Jahn am Zug. Nach einem Zuspiel von Moise Bambara hatte Patrick Würll (10.) die erste Chance, brachte den Ball aber nicht unter Kontrolle. Kurz vorher, bei einem Freistoß von Tobias Zellner, konnte sich Manuel Salz dann erstmals bewähren. Der Keeper der Kickers blieb gegen Zellner hernach abermals Sieger als er in der 30.

Minute einen Handelfmeter des Jahn-„Sechsers“ parierte. Die Regensburger blieben phasenweise am Drücker, auch weil die Kickers, in ihren Mitteln arg limitiert wirkten. Die aber reichten dann aus, um die erste Halbzeit gegen oft ideenlose Regensburger schadlos zu überstehen. Dazu hatten die Gäste auch Glück, dass Hiemer freistehend in der 40. Minute nach einem Rückpass von Alexander Blessin eine Riesenmöglichkeit ungenutzt ließ. Im zweiten Durchgang vermochte sich die Stuttgarter zu steigern, legten ihre defensive Grundhaltung mit nur einer nomniellen Spitze (Dirk Prediger) nach der Einwechslung von Marco Tucci ab, während beim SSV Jahn hier anfangs wieder spielerisch nicht viel zusammen ging. Besonders das Spiel über die beiden Außen, Moise Bambara und Manuel Hiemer, die vorher für die brenzlichsten Situationen gesorgt hatten, fand nicht mehr statt. Wie schon vor der Pause konnten die Regensburger ohne sichtbare Schaltzentrale im Mittelfeld oftmals die Bälle nicht halten und bauten den Gegner mit Fehlpässen förmlich auf. Die Kickers nutzten dies zu Kontern aus, die aber der eingewechselte Marco Tucci und Ralf Kettemann vergaben. Erst als Nico Beigang für den blassen Patrick Würll eingewechselt wurde, kam wieder Gefahr vor dem Tor der Stuttgarter auf. Ins Tor trafen zuerst aber die Kickers durch Alexander Rosen, der nach einer schönen Kombination über Tucci und Jörn Schmiedel im zweiten Versuch zum 1:0 für seine Farben traf. Beim ersten Versuch hatte Jahn-Keeper Sattelmaier noch prächtig pariert. Gegen den Nachschuss des Kapitän der Kickers war er aber machtlos. Die Freude bei den Gästen über die Führung währte jedoch nur zwei Minuten, dann konnte Beigang auf Vorarbeit von Tobias Schlauderer schon zum 1:1 ausgleichen. Schlauderer, der für Stefan Jarosch in der 77. Minute ins Spiel gekommen war, wäre sogar fast noch der Siegtreffer gelungen, doch landete sein Kopfball aus Nahdistanz am Latttenkreuz. Am Ende trauerten beide Trainer zwar dem möglichen Dreier nach, fanden aber wenig Grund, Kritik zu üben. Kickers-Coach Stefan Minkwitz freute sich nach vierwöchiger Flaute darüber, „dass mein Team wieder ins Tor trifft“. Für ihn war das Remis sogar „der erste Schritt in die richtige Richtung“.

Thomas Kristl bemängelte zwar die Chancenverwertung, nicht aber die Leistung seiner Akteure. „Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen.“ Den neutralen Beobachtern, die die Partie und insbesondere das Jahn-Spiel als eher durchwachsen bis schwach beurteilten, gab der Fußballlehrer sogleich zu bedenken: „Man kann nicht nur Zauberfußball erwarten.“ Doch von dem geht letzlich niemand aus, auch wenn man ihn sich oft wünschen würde.

Mittelbayerische Zeitung

Regensburg / Kickers: Maul hadert mit dem Ertrag
„Elfmetertöter“ Salz rettet den ersten Kickers-Punkt

Der „Joker“ entpuppte sich als Trumpf: Ausgerechnet der eingewechselte Nico Beigang, der in der Vorrunde der vergangenen Saison noch beim Gegner, den Stuttgarter Kickers, unter Vertrag war, rettete dem SSV Jahn mit seinem Tor gegen den Tabellenletzten einen Punkt.
Manuel Salz
Sicherte seinem Team wenigstens einen Punkt: Kickers-Keeper Manuel Salz.

Über das Ergebnis freute sich hinterher keiner. Die Regensburger nicht, weil sie eine eklatante Abschlussschwäche zeigten, und die Stuttgarter nicht, weil ihr Traum vom ersten Saison-Dreier nach dem Führungstor von Kapitän Alexander Rosen nur zwei Minuten währte.

Kickers-Coach Stefan Minkwitz saugte dann doch noch Honig aus dem ersten Saisonpunkt. „Das war der erste Schritt in die richtige Richtung.“ Ebenso froh stimmte ihn, dass endlich das erste Saisontor gelang. Kollege Thomas Kristl mochte seinem Team „außer mangelnder Chancenverwertung“ nicht viel vorwerfen. Dagegen haderte Alexander Maul: „Für den Riesenaufwand und bei den vielen Chancen ist das Remis zu wenig.“

Trotz der spielerischen Armut hatte die Partie einen Sieger: Manuel Salz (23). Wie schon vorige Woche gegen Sandhausen hielt der Kickers-Keeper nun auch den Strafstoß von Tobias Zellner.

Heinz Reichenwallner

Kicker

Aufatmen! Erster Punkt für Minkwitz
HELMUT HEIMANN
Na bitte, es geht doch! Erstes Tor und der erste Punkt für die Stuttgarter Kickers!

1:1 in Regensburg. Ein wichtiger Teilerfolg für die Blauen – vor allem für Trainer Stefan Minkwitz (40). Nach vier Niederlagen zum Saisonstart hatte er schon um seinen Job fürchten müssen…

„Ich bin erleichtert“, gab Minkwitz zu.

Aufatmen – auch weil die Kickers in Regensburg ihre beste Saisonleistung zeigten. Von Anfang an aggressiv, zweikampfstark – und plötzlich lief auch der Ball wieder geschmeidig durch die eigenen Reihen. Einziges und großes Manko: Die Chancenverwertung.

Etwas mehr Konzentration – dann wäre sogar der Sieg drin gewesen. So mussten sich die Blauen, die in der 84. Minute durch Rosen in Führung gingen, wenig später noch den Ausgleich hinnehmen

Minkwitz sieht’s trotzdem positiv: „Die Mannschaft ist intakt und hat die Qualität, die in ihr steckt, abgerufen.“ Auch Manager Joachim Cast lobte: „Wir haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt, waren sehr diszipliniert und kompakt.“

Mit einem Dreier beim Heimspiel gegen Aue (13. September) können die Blauen jetzt den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen.

BILD

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