Nichts zu holen in Hoffenheim

Nichts zu holen gab es für die „kleinen“ Blauen am Ostermontag beim der TSG Hoffenheim II. Beim Tabellenzweiten der Oberliga Baden-Württemberg setzte es eine klares 0:5 und damit die höchste Saisonniederlage. Mit 35 Saisonzählern rangieren die Kickers weiterhin auf Platz 10 der Oberligatabelle.

Mit einem Doppelschlag in der 21. und 23. Spielminute durch Dennis Ruiz-Maile gingen die Gastgeber in Führung. In der 35. Spielminute konnte Kai Herdling zum 3:0-Pausenstand erhöhen. „Wir haben heute unsere Grenzen aufgezeigt bekommen,“ meinte Kickers-Trainer Björn Hinck nach dem Spiel. Der Kickers Coach sah auch in der zweiten Spielhälfte eine dominierende Hoffenheimer Mannschaft, die die Degerlocher klar beherrschte.

Durch einen Foulelfmeter kam Kai Herdling zu seinem zweiten Treffer (53. Spielminute), denn Schlusspunkt setzte der eingewechselte Gilles Ekoto-Ekoto, der zehn Minuten vor Spielende den 5:0-Endstand herstellte.

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Kickers II zieht ins Viertelfinale ein

Mit einem deutlichen Sieg gegen den VfL Kirchheim ziehen die „kleinen“ Blauen ins Viertelfinale des diesjährigen Wfv-Pokalwettbewerbes ein. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gewann die Mannschaft von Trainer Björn Hinck am Ende mit 4:0 und qualifizierte sich somit für die nächste Runde.

Im wfv-Pokal-Viertelfinale treffen die Amateure auf den Regionalligisten 1. FC Heidenheim.

Aufregung vor Beginn der Partie. Das ursprünglich für 17.15 Uhr angesetzte Spiel konnte erst um 18.05 Uhr beginnen. Grund: für dieses Pokalspiel wurden vom Verband keine Schiedsrichter eingeteilt. „Nachdem kurz nach 16.30 Uhr noch keine Schiedsrichter eingetroffen waren, haben wir sofort Kontakt mit dem wfv aufgenommen und konnten so noch das Schlimmste verhindern“, so U23-Abteilungsleiter Martin Kurzka. Recht viel später hätte das Pokalspiel auch nicht angepfiffen werden können, da das Spielfeld auf der Bezirksspsortanlage nicht über Flutlicht verfügt. Bei sommerlichem Wetter pfiff der schnellstens herbeigeeite Schiedsrichter Diehl mit mehr als 45minütiger Verspätung an.

Steuerte ein sehenswertes Freistosstor bei: Michele Rizzi

Die bestens eingestelle Oberligatruppe der Kickers kam gleich in der dritten Spielminute zur ersten Torchance durch Sokol Kacani und gut zehn Minuten später verfehlte Michele Rizzis Fernschuss das Tor nur knapp. Der Ligakonkurrent aus Kirchheim nur gelegentlich vor dem Tor, ohne die „Blauen“ aber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die Kickers blieben dagegen am Drücker. Franco Petrusos Volleyschuss aus 18 Metern landete zwar im Tor, der Linienrichter entschied aber auf abseits, da Sokol Kacani den Kirchheimer Torhüter Philipp Uttikal irritierte. Und auch bei der vierten Großchance für die Degerlocher sprang kein Tor heraus. Marcel Ivanusa Schuss aus halblinker Position wurde abgefälscht und landete an der Latte, und auch den Nachschuss konnte Franco Petruso nicht im Netz unterbringen.

Nach einer verkürzten Halbzeit, bot sich den fast 300 Zuschauern ein unverändertes Bild. Die Kickers agierten, der VfL konnte nur reagieren. Die Führung der U23 ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten. Michele Rizzi setzte einen sehenswerten Freistoss in die Maschen, gespielt waren 55. Minuten. Neun Minuten später schon die Vorentscheidung. Der kurz vorher für den angeschlagenen Marco Tucci eingewechselte Mijo Tunjic vollendete eine Angriff über Simon Köpf und Marcel Ivanusa zum 2:0.

Nach dem zwischenzeitlichen 3:0 durch Marcel Ivanusa in der 72. Minute, markierte Maikel Boric mit einem Heber über Kirchheims Torwart das 4:0 und damit den Schlusspunkt (81. Spielminute).

„Wir haben eine sehr gute taktische und mannschaftlich geschlossene Leistung abgeliefert,“ fasste U23-Trainer Björn Hinck das Spiel zusammen. Für ihn und sein Team geht es schon am Ostermontag mit dem Duell der beiden einzigen „zweiten Mannschaften“ der Oberliga weiter. Um 15.00 Uhr treten die „kleinen“ Blauen dann bei Hoffenheim II an.

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Derby im wfv-Pokal, Kickers II empfängt Kirchheim

Am Gründonnerstag kommt es zum Pokal-Derby auf der Waldau. Im Achtelfinale des diesjährigen wfv-Pokals empfangen die „kleinen“ Blauen den VfL Kirchheim.

Sowohl die Kickers, wie auch die Kirchheimer konnten nach der langen Winterpause kräftig Punkte sammeln. Nach vier Siegen in Folge unterlag der VfL am vergangenen Wochenende nur knapp beim Spitzenreiter SG Sonnenhof Grossaspach.

Die „kleinen“ Blauen verbuchten ebenfalls vier Siege in Folge und erzielten dabei 15 Treffer. Beim Heimspiel am letzten Sonntag reichte es gegen den Angstgegner Normannia Gmünd aber nur zu einem torlosen Unentschieden.

Die Kickers belegen mittlerweile den neunten Tabellenrang und kommen
auf 35 Zähler. Positiv ist vor allem die Torausbeute. Nur der Tabellenführer aus Grossaspach (56 Tore) konnte in der laufenden Saison öfter jubeln. Die Mannschaft von Kickers-Trainer Björn Hinck kommt auf bisher 49 Treffer in 23 Spielen.

Das Hinspiel in Kirchheim entschieden die Kickers mit 4:0 für sich, von der Favoritenrolle will U23-Trainer Björn Hinck aber nichts wissen: „Der VfL hat sich nach einer verkorksten Hinrunde jetzt gefangen und konnte sich aus dem Tabellenkeller schießen,“ so Hinck und weiter: „wie stark die Kirchheimer sind, zeigt die knappe Niederlage in Sonnenhof.“ Dort hatte der VfL über weite Teile des Spiels auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer mitgehalten und am Ende nur unglücklich verloren.

In den Reihen der Gäste aus Kirchheim sind auch einige ehemalige Kickers-Spieler. Angefangen von Ferdi Er und Emrah Polat auch noch andere, wie z.B. Sabri Gürol, Alex Thies und Antonio Tunjic, der nach seinem halbjährigen Gastspiel in Degerloch in der Winterpause wieder zurück zum VfL Kirchheim wechselte. Sein Bruder Mijo läuft für die Kickers auf und gehört mit zehn Toren zu den Top-Torjägern in der Liga. Der 21jährige feierte in dieser Saison auch schon sein Drittliga-Debut, als er beim Auswärtsspiel der Schmitt-Elf in Düsseldorf eingewechselt wurde.

„Es wird sicherlich ein richtiger Pokalfight werden, beide Teams sind gut drauf „, erwartet U23-Abteilungsleiter Martin Kurzka. Für die treuen Kickes-Fans hat er sich noch etwas ganz besonderes einfallen lassen: „Alle Dauerkartenbesitzer, die uns beim Pokalspiel am Gründonnerstag unterstützen, erhalten eine Stadionwurst gratis (*).“

Das Spiel findet übrigens auf der Bezirkssportanlage, unweit des ADM-
Sportparks statt. Die Stadtbahn Station GAZi Stadion auf der Waldau
und Ruhbank sind nur wenige Schritte entfernt. Anpfiff ist bereits um
17.15 Uhr. Also Kickers-Fans, auf zu den „Blauen“ am Gründonnerstag !

* Gutschein für die ersten 200 Kickers-Dauerkartenbesitzer

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Vier Kickers-Tore, drei Elfmeter und zwei Platzverweise – U23 gewinnt 4:2

Die U23 der Kickers gewann am Sonntag Nachmittag mit 4:2 (2:2) gegen den SC Bahlingen und verbuchte damit den zweiten Sieg in Folge. Mit 28 Zählern haben die „Blauen“ damit den Anschluss an das Mittelfeld wieder hergestellt.

Wie schon vor einer Woche beim Sieg in Walldorf erzielten die „kleinen“ Blauen wieder vier Tore und kommen nun auf insgesamt 42 Saisontreffer – nur Sonnenhof und Hoffenheim trafen bisher öfter.

Die ersten zehn Minuten des Spiels gehörten aber den Südbadenern, die die Kickers gleich mächtig unter Druck setzen konnte. Und nach vier Minuten gelang dem SC Bahlingen auch der Führungstreffer durch Torben Stuckart. Die Stuttgarter Kickers aber davon unbeeindruckt und schon in der 14. Minute traf Sokol Kacani durch einen Foulelfmeter zum Ausgleich. Er selbst war vorher im Strafraum gefoult worden und verwandelte den anschließenden Strafstoss sicher zum 1:1.

Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff war es wieder Kacani, der die Degerlocher in Führung brachte. Mit einem trockenen Schuss aus 10 Metern ließ er Bahlingens Torhüter Mario Neumann keine Chance. Kurz vor dem Pausenpiff dann wieder die Gäste, die durch Johannes Fiand zum 2:2-Halbzeitstand traf.

Die Kickers in der zweiten Spielhälfte nur durch Fouls im Strafraum zu stoppen. Zunächst in der 71. Spielminute, als Kacani im Strafraum umgerissen wurde und in der 85. Minute als Marcel Ivanusa gefoult wurde. Beide Elfer verwandelte Marcel Ivanusa sicher und erzielte somit Saisontor Nummer zehn und elf.

Hektik in den letzten Minuten des Spiels als Bahlingens Fabrice Behringer wegen Meckerns mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde (85. Minute) und kurz danach auch Bernhard Wiesler die gelb-rote Karte wegen wiederholtem Foulspiel sah (90.).

„Wir haben uns durch das schnelle Führungstor der Bahlinger nicht beirren lassen“, kommentierte Kickers-Trainer Björn Hinck die Begegnung und fügte hinzu: „In den entscheidenden Phasen des Spiels waren wir die cleverere Mannschaft.“

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Kickers II siegen in Walldorf

Das U23 Team der Stuttgarter Kickers gewintn bei Astoria Walldorf mit 4:1. Mijo Tunjic konnte die Blauen durch einen Doppelschlag (24. und 26. Spielminute) auf die Siegesstraße führen. Nach einem Platzverweis für die Hausherren kamen diese in der 56. Minute zum Anschlußtreffer. Kurz vor Ende der Begegnung konnte Michelle Rizzi den Dreier perfekt machen. In der Nachspielzeit setzte Maikel Boric sogar noch einen drauf.

Durch diesen Sieg haben sich die Kickers im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt. Der Vorsprung vor den Abstiegsrängen beträgt nach 19 Spielen neun Punkte. Am kommenden Sonntag erwarten die Kickers den Bahlinger SC.

Presse zu VfR Mannheim – Stuttgarter Kickers II (2:1)

Alles andere als zufrieden war dagegen der Trainer der Stuttgarter Kickers II, Björn Hinck. Dabei sah es für die Stuttgarter, bei denen in Alessandro Abruscia, Fabio Leutenecker und Patrick Auracher drei A-Jugendliche in der Startformation standen, lange Zeit beim VfR Mannheim ganz gut aus. Durch einen Treffer von Marcel Ivansua (56.) führten die Kickers in der Kurpfalz mit 1:0, ehe in den letzten zehn Minuten die Partie kippte. Nach dem Ausgleich durch Papa N“Diaga Thiam (80.) machte sich dann allerdings Verunsicherung in Reihen der Gäste breit, was die Mannheimer zum späten Siegtreffer durch Yasar Acik (90.) nutzen konnten. „Natürlich bin ich enttäuscht, da wir es nicht geschafft haben, unsere zahlreichen Chancen zu einem zweiten Tor zu nutzen. So stehen wir mit leeren Händen da und müssen aufpassen, dass wir nicht noch hinten reinrutschen“, sagte Björn Hinck.

Stuttgarter Zeitung

Fußball-Oberliga: Späte Tore bescheren dem VfR Mannheim einen wichtigen Heimsieg / Neuzugänge überzeugen

Jüllich beweist ein glückliches Händchen
Von unserem Mitarbeiter Markus Wilhelm

Mannheim. Am Samstagnachmittag um kurz nach 16.45 Uhr glich das Rhein-Neckar-Stadion einem Tollhaus. Die Spieler des VfR Mannheim tanzten, hüpften und jubelten, als hätten sie soeben nicht nur ein Punktspiel, sondern die Meisterschaft gewonnen. Ausgerechnet gegen Angstgegner Stuttgarter Kickers II holte der VfR beim 2:1 (0:0) den ersten Dreier seit mehr als fünf Monaten. Die Premiere von Gernot Jüllich auf der Trainerbank der Rasenspieler – sie geriet zu einem nervenaufreibenden Thriller mit Happy End.

„Ich bin einfach nur platt. Der Trainer hat uns sehr gut eingestellt und motiviert, am Ende sind wir dafür belohnt worden“, meinte Mannheims Torhüter Ronny Kockel, der in der 89. Minute einen „Unhaltbaren“ aus dem Winkel fischte und damit maßgeblichen Anteil am Erfolg der Kurpfälzer hatte. Dass nach dem 0:1 durch Ivanusa (56.) ausgerechnet zwei Einwechselspieler den VfR noch auf die Siegerstraße brachten, machte die Inszenierung perfekt. Zunächst war es der 19-jährige Papa N’Diaga Thiam, der die Blau-Weiß-Roten mit dem 1:1 zurück ins Spiel brachte (80.). Und in der Schlussminute hatte Waldhof-Leihgabe Yasar Acik seinen großen Auftritt. In der 63. Minute für Louis Hörger eingewechselt, riss der 21-Jährige das Offensivspiel an sich und krönte sein starkes Debüt mit dem Siegtor in letzter Minute (90.).

„Einfach sensationell, Yasars Einwechslung hat die Wende gebracht“, fand Mario Nöll, der die Partie von der Haupttribüne aus verfolgt hatte. Was den früheren Waldhof-Präsidenten dazu veranlasst hat, ein VfR-Spiel zu besuchen? „Ich bin Gernot-Jüllich-Fan, deshalb bin ich gekommen“, gab Nöll eine verblüffende Antwort. „Der Mann hat eine unglaubliche Ausstrahlung. Er wäre beim Waldhof mein Favorit als Conrad-Nachfolger gewesen.“ Torschütze Acik gab sich unterdessen bescheiden. „Nicht ich habe das Spiel gewonnen, sondern die Mannschaft.“

„In der Vorrunde hätten wir nach dem Rückstand klar verloren“, fand Kapitän Arijan Berisha. „Jetzt haben wir auch auf der Ersatzbank Qualität. Das war heute ausschlaggebend.“ Für Jüllich geriet der Gang in die Kabine derweil zu einem kleinen Triumphzug. Der Coach hatte viele Hände zu schütteln, Glückwünsche entgegenzunehmen und durfte sich über einen perfekten Einstand freuen. Sichtlich gerührt, nutzte der 55-Jährige die Pressekonferenz für eine emotionale Ansprache: „Es ist schön, wieder hier zu sein. Ein ganz tolles Gefühl. Das berührt mich persönlich sehr, weil ich immer VfR´ler gewesen bin.“ Nach 90 Minuten Dramatik hielt das VfR-Drehbuch ganz am Ende somit auch noch etwas fürs Herz parat.

Mannheimer Morgen

Vorberichte VfR Mannheim – Stuttgarter Kickers

Fußball-Oberliga: Um den Klassenerhalt zu schaffen, muss der VfR als Mannschaft überzeugen / Morgen gegen Stuttgarter Kickers II

Neuanfang mitten in der Saison

Von unserem Mitarbeiter Markus Wilhelm

Mannheim. Rund die Hälfte aller Spieltage sind in der Fußball-Oberliga bereits absolviert – doch wer in diesen Tagen in Mannschaft und Umfeld des VfR Mannheim hineinhört, könnte fast den Eindruck gewinnen, die Saison fange für die Rasenspieler gerade erst an. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht“, gibt Trainer Gernot Jüllich vor dem Restrundenauftakt gegen die Stuttgarter Kickers II (Samstag, 15 Uhr, Rhein-Neckar-Stadion) den Tenor im VfR-Lager wieder.

Tatsächlich haben die Verantwortlichen in den zurückliegenden Wochen nichts unversucht gelassen, um das leckgeschlagene VfR-Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Acht Neuzugänge fanden in der Winterpause den Weg an die Theodor-Heuss-Anlage, ebenso viele Spieler haben den Verein verlassen. Zudem wurde ein neues Trainer-Duo (Jüllich/Müller) verpflichtet und die vakanten Positionen des sportlichen Leiters (Dobiasch) und des Spielleiters (Boschert) neu besetzt. Doch die Gretchenfrage bleibt: Reicht dies alles aus, um die Klasse zu halten?

Viel Zeit, sich einzuspielen, haben die Mannheimer nicht. Angesichts von vier Zählern Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz ist das Team zum schnellen Erfolg verdammt. „Wir haben einige richtig tolle Fußballer dazubekommen. Jetzt muss sich auf dem Platz zeigen, ob die Jungs in der Kürze der Zeit auch eine Mannschaft geworden sind, die es schafft, gemeinsam guten Fußball zu spielen“, sagt Klubchef Ralf Auer.

Der VfR-Präsident hofft, dass es nicht nur mit den sportlichen Leistungen, sondern auch mit der Zuschauerresonanz wieder aufwärts geht: „So ein Trainerwechsel weckt natürlich immer eine gewisse Erwartungshaltung. Jeder weiß, was Gernot Jüllich in der Vergangenheit für den VfR geleistet hat. Ich denke schon, dass diese Konstellation einige Neugierige anlocken wird.“

Jüllich selbst hält für das Spiel gegen Stuttgart eine simple Formel parat: „Kämpfen, rennen, siegen.“ Doch ganz so einfach wird es wohl nicht. Die Kickers waren in der Vergangenheit stets ein Angstgegner, gegen den es nur selten etwas zu holen gab. „Wir werden nicht ins offene Messer laufen und müssen zusehen, dass wir in der Defensive gut stehen“, betont Jüllich, der wegen der Platzverhältnisse mit einem Kampfspiel rechnet. „Der Kampf wird im Vordergrund stehen. Aber Fußballspielen wollen wir natürlich auch.“

Personell kann der Klub fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Marcel Calbert (Muskelfaserriss) und Benjamin Hien (Rotsperre) fallen aus. Sogar Steffen Kohl, in der Vorrunde dauerverletzt, hat wieder Anschluss gefunden. Jüllich hat somit die Qual der Wahl bei der Aufstellung, so dass der 55-Jährige einige unbequeme Entscheidungen treffen muss. Noch offen ist die Frage, wie die Idealbesetzung im Sturm aussieht. Hier dürfen sich Louis Hörger, Sascha Ropic und der wiedergenesene Papa N’Diaga Thiam gute Chancen auf einen Platz in der Startelf ausrechnen.

Mannheimer Morgen