Trotz Abstieges zeigen die Fans der Stuttgarter Kickers ihre Treue: Bis Anfang August wurden mehr als 600 Dauerkarten verkauft. In der abgelaufenen Saison in der 3. Liga wurden insgesamt 791 Stück verkauft. Um diese Zahl auch in der 4. Liga zu erreichen, bieten die Stuttgarter Kickers zusätzliche Aktionen für ihre Fans. Mehr dazu siehe hier.
Kategorie: News
Kickers II im Pokal weiter
Das Oberligateam der Stuttgarter Kickers setzte sich gestern Abend im WFV-Pokal beim Verbandsligist VfR Aalen II mit 5:3 im Elfmeterschießen durch.
Im Achtelfinale dürfen die Kickers nun beim Oberligisten 1. FC Normannia Gmünd antreten. Gespielt werden soll bereits am 18./19. August.
StN: Eine Bratwurst bringt die Blauen in Bedrängnis
DFB ermahnt Stuttgarter Kickers, weil einer ihrer Fans beim Spiel in Freiburg Essen auf den Rasen geworfen hat – Freitag erstes Heimspiel
Von Stefan Klinger
STUTTGART. Sie arbeiten als Autor für einen Kabarettisten, Ihnen fehlt aber das Thema für kesse Sprüche? Na dann empfehlen wir Ihnen einen Besuch bei den Stuttgarter Kickers. In schöner Regelmäßigkeit liefert der Fußball-Regionalligist seit Jahren Vorlagen für einen unterhaltsamen Abend. Nun ist die Aufzählung der unzähligen Kuriositäten um ein Kapitel reicher: „Eine Bratwurst bringt die Blauen in Bedrängnis.“
Im Auswärtsspiel beim SC Freiburg II (0:0) reagierte ein Anhänger der Stuttgarter auf den Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Thomas Färber nicht nur mit den üblichen Pfiffen, abfälligen Gesten und Beleidigungen – nein, er erdreiste sich, eine Stadionwurst auf den Rasen zu pfeffern.
Schiedsrichter Färber hat“s notiert, die Herren beim Deutschen Fußball-Bund haben“s registriert – und die Kickers nun ermahnt. Im Wiederholungsfall droht dem einschlägig vorbestraften und vor allem klammen Club eine Geldstrafe. „Es gibt leider immer wieder Unverbesserliche. So eine Aktion können wir nicht verhindern“, sagt Kickers-Geschäftsführer Jens Zimmermann, „daher appellieren wir an die Vernunft der Fans, so etwas bleiben zu lassen.“
Bei allem Ärger gibt es auch Erfreuliches. Vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen den SV Wehen-Wiesbaden II am Freitag (19 Uhr), in dem Trainer Dirk Schuster auf denselben Kader wie in Freiburg zurückgreifen kann, präsentieren die Kickers ihre neue Vereinshymne „Stuttgart deine Seele“. Keine Angst: Der von SWR-3-Moderator und Kickers-Fan Michael Spleth komponierte Song ersetzt keineswegs den Kulthit „Blau und Weiß sind uns“re Farben“, sondern ist lediglich eine Ergänzung. „Vor den Heimspielen werden wir künftig beide Lieder hören“, erklärt Zimmermann.
Für die optimale Vorbereitung aufs Spiel hier der Refrain: „Stuttgart deine Seele – ist für immer blau und weiß, lauter Blaue singen – auf geht“s Kickers – schießt noch eins.“
Stuttgarter Nachrichten
„Stuttgart Deine Seele“ – die neue Hymne der Stuttgarter Kickers von diesem Freitag an erhältlich
Beim Heimspiel gegen den SV Wehen-Wiesbaden II (Spielbeginn 19 Uhr feiert die neue Hymne der Stuttgarter Kickers ihre Premiere: „Stuttgart Deine Seele.“ Michael Spleth, SWR3-Moderator, Sänger und Komponist und großer Fußball-Fan und seit Jahren auch ein leidenschaftlicher Anhänger der Stuttgarter Kickers, hat die Hymne komponiert und getextet.
Man merkt sowohl bei der Musik als auch beim Text: Da ist ein Fachmann in Sachen Musik und Fußball mit Erfolg ans Werk gegangen. „Stuttgart Deine Seele“ setzt sich schon beim ersten Mal im Ohr fest. „Total hitverdächtig“, lautete die spontane Reaktion von Kickers-Geschäftsführer Jens Zimmermann, nachdem er den neuen Song erstmals gehört hatte. „Ein ganz großes Dankeschön an Michael Spleth, der dieses tolle Werk für unseren Verein geschaffen hat“, sagt Zimmermann.
Erwin Lehn, der vor wenigen Wochen 90 Jahre alt gewordene ehemalige Chef des Südfunktanzorchesters, schuf gemeinsam mit Joachim „Blacky“ Fuchsberger, der den Text lieferte, vor exakt 35 Jahren das bislang populärste Musikstück auf und über den SV Stuttgarter Kickers. „Der Kickers-Song“ aus dem Jahr 1974, bei dem sogar die damalige Mannschaft der Blauen als Chor ihren Teil beisteuerte, hat längst Kultstatus bei den Kickers-Fans – und das völlig zu Recht. Noch heute wird „Blau und Weiß sind unsere Farben…“ im GAZi-Stadion gespielt und von vielen Anhängern kräftig mitgesungen. Und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern.
Von diesem Freitag an ist nun die neue Hymne der Stuttgarter Kickers „Stuttgart Deine Seele“ als CD mit drei Versionen (Single-Version, Karaoke-Version, Instrumental-Version) im Kickers-Fan-Shop im GAZi-Stadion und vom kommenden Montag an auch im Fan-Shop im ADM-Sportpark erhältlich.
Natürlich wird Michael Spleth selbst das Lied den Zuschauern vor dem Anpfiff am Freitag im GAZi-Stadion auf der Waldau präsentieren. „Stuttgart Deine Seele – ist für immer blau und weiß.“
Und hier sind die Lyrics für alle Kickers-Fans zum Einüben:
Stuttgart Deine Seele
Text und Musik: Michael Spleth
Wir können alles außer hochdeutsch – das weiß jetzt jedes Kind
wir sind die Perlen unsrer Großstadt – in der wir zu Hause sind
Stuttgart Bundes-Herzstadt – unterm Reben-Wald im Tal
deine vielen Gesichter – sind noch schöner mit blau-weißem Schal
Will ich die Welt von hier betrachten – geh ich zum Fernsehturm hinauf
und über weißen Wolken ist der Himmel wieder blau
Stuttgart deine Seele – ist für immer blau & weiß
lauter Blaue singen – auf geht‘s Kickers – schießt noch eins
Seit 1899 – eine lange Tradition
wir erlebten hier schon öfters – ne kleine Fußball-Sensation
Pokale wandern weiter – und wir zur Waldau rauf
nach dem Spiel ist vor dem Spiel – wir geben niemals auf
Wir leben noch die Tugend – bei uns bist Du der Star
Wir bauen auf die Jugend – wir sind Kickers hautnah
Stuttgart deine Seele – ist für immer blau & weiß
lauter Blaue singen – auf geht‘s Kickers – macht ihn rein !
Bridge:
Kämpfer, Könner, Kameraden – die beste Wurst der Stadt
in Degerloch sind wir daheim – hey Kickers Fußball-Macht
Stuttgart deine Seele – ist für immer blau & weiß -hey-hey-hey
lauter Blaue singen – auf geht‘s Kickers – schießt noch eins !
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WFV-Pokal, 3. Runde: Stuttgarter Kickers am kommenden Dienstag (18.30 Uhr) in Herrenberg
Der Württembergische Fußball-Verband (WFV) hat die Terminansetzungen im laufenden WFV-Pokal-Wettbewerb aktualisiert. Die Drittrundenpartie der U-23-Mannschaft der Stuttgarter Kickers wird demnach am morgigen Mittwochabend (18.30 Uhr) beim VfR Aalen II in der Scholz-Arena ausgetragen. Das Regionalliga-Team der Blauen ist am kommenden Dienstag, 18. August, ebenfalls in der dritten Runde zu Gast beim Landesliga-Aufsteiger VfL Herrenberg. Spielbeginn im Herrenberger Stadion ist um 18.30 Uhr.
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Offener Brief – Danke für die Unterstützung!
„Liebe Fans, Freunde und Partner der Stuttgarter Kickers,
nach einem Wochenende voller Emotionen und Leidenschaft wollen wir, zum Ende der Vorbereitung und zu Beginn der neuen Saison in der Regionalliga Süd, unser erstes herzliches Dankenschön aussprechen.“ Den kompletten offenen Brief, unterzeichnet von Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster, Kapitän Marcel Rapp und Geschäftsführer Jens Zimmermann, lesen Sie hier
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VfR Aalen gegen Kickers – Duell der beiden zweiten Mannschaften im Pokal
Zum Duell der beiden Regionalligisten VfR Aalen und Stuttgarter Kickers kommt es am Mittwoch Abend auf der Ostalb. In der dritten Runde des württembergischen Verbandspokals stehen sich dann die zweiten Mannschaften des VfR und der Kickers gegenüber. Spielbeginn im Aalener Scholz-Arena ist um 18.00 Uhr.
Die „kleinen“ Blauen erreichten am vergangenen Wochenende einen Auftakt nach Maß in der Oberliga. Die Mannschaft von Trainer Björn Hinck setzte sich im Heimspiel gegen den ASV Durlach durch und gewann das erste Meisterschaftsspiel mit 2:0. „Wir wissen das Ergebnis richtig einzuschätzen“, weiß U23-Trainer Björn Hinck im Hinblick auf das Pokalspiel und weiter: „der Sieg gibt uns für Mittwoch zwar Selbstvertrauen, aber bestimmt keine Überheblichkeit.“ Dafür dürften auch die Testspielergegnisse der Aalener sorgen, denn gegen den Oberligisten Normannia Gmünd gab es trotz Überlegenheit eine knappe 1:2-Niederlage. Gegen den TSV Crailsheim (ebenfalls Oberliga) gewann das Team von Trainer Petar Kosturkov gar mit 2:1 und unterstrich damit ihre Ambitionen.
Das erste Meisterschaftsspiel steht für den VfR II erst am 22. August an, dann treffen die Aalener im ersten Spiel der Saison zuhause auf den FV Ravensburg. Im wfv-Pokal gewannen die Ostälbler in der vergangenen Woche in der zweiten Runde beim Landesligisten TV Nellingen mit 4:0. In der ersten Runde wurde der TSV Holzheim (Bezirksliga) mit 2:0 ausgeschaltet. Die Kickers trafen in beiden Runden auf Mannschaften aus der Landesliga und bezwangen zunächst den 1. FC Donzdorf mit 2:0 und qualifizierten sich durch ein 5:2 bei den Sportfreunden Dorfmerkingen für die dritte Pokalrunde.
Bis auf Eugen Schneider (Knieverletzung) sowie Misha Bains und Eugen Skrynnik, deren Spielberechtigung noch nicht bestätigt ist, kann das Trainerduo Hinck/Schlosser alle Spieler zurückgreifen. Vorallem im Offensivbereich bieten sich derzeit jede Menge Alternativen an
Auf den Sieger der Partie am Mittwoch wartet auf jeden Fall der Sieger der Begegnung SSV Ulm II und Normannia Gmünd. Diese Begegnung wird bereits am Dienstag Abend ausgetragen.
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Presse zu SC Freiburg II – Stuttgarter Kickers (0:0)
Ein Hoffnungsschimmer zum Auftakt
Regionalliga – Die Kickers sind beim 0:0 in Freiburg näher am Sieg als der Gegner. Von Joachim Klumpp
Es war wie ein kleines Familientreffen im Freiburger Möslestadion. Der Sportclub-Coach Robin Dutt war bei der Partie der zweiten Mannschaft zum Auftakt der Regionalliga gegen die Stuttgarter Kickers ebenso unter den Zuschauern wie Manuel Salz, der Torhüter. Der hatte doppelten Grund für seine Anwesenheit: wegen seines Exclubs und seines Bruders, der nach der Pause gleich dreimal den Siegtreffer auf dem Fuß, oder besser auch auf dem Kopf, hatte. Weil die Kickers aber die besten Chancen nicht nutzen konnten, blieb es beim torlosen Remis. „Damit können wir zunächst gut leben“, sagte der Trainer Dirk Schuster, „auch wenn wir aufgrund der höheren Laufbereitschaft am Ende hätten gewinnen können.“
Das galt zunächst für Freiburg, das bereits in der zehnten Minute zu einem, wenn auch äußerst fragwürdigen, Elfmeter kam. Ausgleichende Gerechtigkeit: Daniel Sereinig setzte den Ball neben das Tor. Aber auch bei den Kickers habe die Ruhe am Ball manchmal gefehlt, sagte Schuster. Was auch daran lag, dass der Spielmacher Enzo Marchese nicht die nötigen Akzente setzen konnte. „In der Offensive erwarten wir sicher noch mehr von ihm“, sagte Schuster, der aber insgesamt zufrieden war. Die Abwehr ließ mit zunehmender Spielzeit keine Chancen mehr zu, Demis Jung machte seine Sache gut, vorne war Dirk Prediger ein Unruheherd, aber eben kein Vollstrecker – genauso wenig wie Salz.
„Natürlich hadert er am meisten mit sich“, sagte Schuster, „aber mit zunehmender Routine kommt das Toreschießen noch.“ Gut zwei Jahre war der Stürmer verletzt, wegen Wirbelsäulenproblemen. Und nachdem es dank einer Spritzenkur wieder ging, meldete sich der 22-Jährige über seinen Berater bei den Kickers zum Probetraining. Das war auf zwei Wochen angesetzt. doch nach zwei Tagen war klar: Salz bekommt einen Vertrag, wenn auch keinen hoch dotierten, was für den selbstständigen Vermögensberater zweitrangig war. „Nach der langen Pause schätze ich die Gesundheit höher ein.“ Drei Spiele über 30 Minuten hat er vergangene Saison absolviert – beim SV Neuhausen, Kreisliga.
Das 0:0 gab am Ende wenig Aufschlüsse. Schuster: „Wir wissen ja nicht, wie gut die Freiburger sind.“ Das müsste eigentlich deren Trainer wissen. „Wir haben wenig von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Marcus Sorg, auch ein Ex-Blauer – was zum Familientreffen passte.
VfR Aalen
Nicht nur für den Kickers-Trainer Dirk Schuster gilt der Mitabsteiger VfR Aalen (neben Hessen Kassel) als Aufstiegsfavorit. Dieser Rolle wurde die Mannschaft von Rainer Scharinger („Ein einstelliger Tabellenplatz wäre nicht schlecht“) zunächst einmal gerecht – zumindest vom Ergebnis her. 1:0 beim Aufsteiger Weiden, der sich prominent verstärkt hat. „Vor der Pause haben wir mit zu vielen langen Bällen operiert“, sagte Scharinger. „Nach der Halbzeit haben wir den nötigen Charakter gezeigt.“ Und durch Fabian Liesenfeld fünf Minuten vor Schluss noch den Siegtreffer erzielt beim Neuling, bei dem in René Okle und Mischa Welm gleich zwei Ex-Aalener zur Stammformation zählen, während der angeschlagene Ex-Kickers-Spieler Ralf Kettemann beim VfR nicht zum Einsatz kam.
SSV Reutlingen
Der SSV Reutlingen hat einen Einstand nach Maß geschafft – mit dem 1:0 bei Darmstadt 98. „Dort werden wenige Teams gewinnen“, ist sich der SSV-Trainer Roland Seitz sicher. Der hatte von 4-4-2 auf ein 4-5-1-System umgestellt – mit Erfolg. Die einzige Spitze (Anton Makarenko) erzielte den Siegtreffer. Und hinten spielte Jens Härter umsichtig. Seitz: „Ich bete jeden Tag, dass er unverletzt bleibt.“ Der ehemalige Kickers-Spieler sagte: „Das war ein Spiel unter Druck, wir haben zu null gespielt, das zählt.“ Auch wenn der SSV bei zwei Lattentreffern Glück hatte. Auf jeden Fall kommt es nun am Freitag zum Spitzenderby an der Kreuzeiche: „Ulm kann kommen“, sagt der neue Kapitän Sascha Boller, „das muss eine tolle Kulisse geben.“ 4000 Fans werden jedenfalls erwartet.
SG Sonnenhof Großaspach
Lange Zeit hat sich die SG Sonnenhof Großaspach gestern bei der Premiere in der Regionalliga gegen den 1. FC Eintracht Bamberg mit dem Toreschießen schwergetan. Genau genommen bis zur 80. Minute. Das Signal, das dem Aufsteiger schließlich den 3:1-Sieg bescheren sollte, kam dabei vom Gegner. Denn bis zur Roten Karte von Johannes Beckmann hatte es 0:0 gestanden. Der zuvor eingewechselte Michael Deiss (81.) erzielte dann vor 750 Zuschauern im Heilbronner Frankenstadion das 1:0, ehe drei Minuten später Nicolo Mazzola das 2:0 folgen ließ. Der ebenfalls eingewechselte Shiprim Binakaj stellte nach dem Bamberger Anschlusstreffer (86.) den 3:1-Endstand (88.) her. „Das war ein hervorragender Auftakt für uns“, sagte der Großaspacher Trainer Jürgen Hartmann.
Stuttgarter Zeitung
Kickers holen Punkt in Freiburg
Freiburg (bw) – Die Stuttgarter Kickers sind mit einem Unentschieden in die Fußball-Regionalliga-Saison gestartet. Die nach dem Drittliga-Abstieg völlig neu formierte junge Mannschaft trennte sich vom SC Freiburg II vor 450 Zuschauern im Breisgau 0:0 und holte damit ihren ersten Punkt. „Am Anfang waren die Jungs etwas nervös, aber ab der 25. Minute hatten wir das Spiel richtig gut im Griff“, resümierte Trainer Dirk Schuster. Er lobte zwar „eine ordentliche Leistung“, beklagte allerdings die Chancenverwertung. „Nach diesem Spielverlauf ist ein Punkt zu wenig. Wir hatten einige richtig gute Möglichkeiten, mit denen wir hätten gewinnen müssen“, sagte der Coach. So hatte Dirk Prediger schon nach zwei Minuten die Führung auf dem Fuß, der Freiburger Torhüter Oliver Baumann war jedoch zur Stelle. Kurz vor der Pause landete ein Kopfball des Stürmers am Pfosten. Und in der zweiten Hälfte scheiterte Sturmkollege Dominik Salz gleich zwei Mal per Kopf und einmal per Seitfallzieher. Allerdings hatten die Kickers auch Glück, als ein Foulelfmeter von Daniel Sereinig das Tor verfehlte (11.).
Eßlinger Zeitung
Es läuft noch nicht alles rund zum Ligastart
FUSSBALL (uwo). Keine Tore gab es beim Saisonauftakt des SC Freiburg II. Der Regionalligist trennte sich im heimischen Möslestadion von den Stuttgarter Kickers 0:0-Unentschieden. Kurz nach Spielbeginn vergaben die Freiburger eine Elfmeterchance.
Mit nominell vier neuen Spielern begann die zweite Mannschaft des Sportclub die Saison, nach der Pause kamen weitere zwei hinzu. Allerdings war die „Zweite“ nicht für alle Neuland, es waren auch Akteure aus der U19 darunter, die schon in der Vorsaison für den SC II auf dem Platz standen. Verteidiger Jackson Mendy (22, kam von Hansa Rostock II) und Angreifer Simon Brandstetter (19, Ex-A-Jugend Stuttgarter Kickers) feierten ihr Debüt für Freiburg. Mit der Kapitänsbinde betrat Julien Matter den Platz. Michele Borrozzino hat bekanntlich seine aktive Laufbahn beendet. Verzichten musste SC-Coach Marcus Sorg auf die am Sprunggelenk verletzten Daniel Caligiuri und Daniel Williams.
Den besseren Start erwischten die Gäste aus Schwaben, die nach zwei Minuten bereits die erste Torchance verbuchen konnten. Dirk Prediger versetzte Mendy, SC-Torhüter Oliver Baumann war allerdings auf dem Posten. Nach rund zehn Minuten gab es dann die erste Großchance für die Gastgeber: Squipon Bektasi ging nach einem Körperkontakt zu Boden – Daniel Sereinig setzte den Strafstoß allerdings neben das Gehäuse (10.) und vergab die mögliche Führung. In der Folge blieben die Freiburger in der hektischer werdenden Partie zunächst das gefährlichere Team, so scheiterte etwa Rahman Soyudogru mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Allerdings bauten die Freiburger ab, und die letzte Phase vor der Pause gehörte den gleichzeitig stärker werdenden Gästen, der Drittliga-Absteiger agierte nach vorne druckvoller. Erneut Prediger war es, der fünf Minuten vor der Halbzeit an den Außenpfosten köpfte. Auf der anderen Seite verpasste Soyudogru knapp.
Es war ein hektisches Spiel, das von Unkonzentriertheiten geprägt war.
SC-Trainer Marcus Sorg
Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie an Intensität, während die Stuttgarter weiter Vorteile in der Offensive verbuchen konnten. Für den Kickers-Angreifer Dominik Salz boten sich gleich drei gute Möglichkeiten, seine Farben in Führung zu bringen. Erneut SC-Keeper Oliver Baumann bewies aber seine Qualitäten und verhinderte einen Rückstand für seine Mannschaft, als er etwa bei Salz’ Kopfball auf der Linie rettete. Der Rest der Begegnung war von eher geringem Unterhaltungswert, beide Seiten waren aber letztlich nicht unzufrieden mit dem Spiel und dem einen Punkt. Es war kein Traumergebnis zu Saisonstart, doch Einsatz und in Ansätzen auch die sportliche Vorstellung stimmten.
Es sei „ein typisches Spiel für einen ersten Spieltag“, gewesen, so Marcus Sorg. „Es war ein hektisches Spiel, das von Unkonzentriertheiten geprägt war. Das ist am Anfang einer Saison aber ganz normal.“ Für den Anfang sei es „okay“ gewesen, wie sein Team sich präsentiert habe, gegen einen nur schwer einschätzbaren Gegner vom Degerloch.
Freiburg: Baumann, Sirigu (46. Brandstetter), Sereinig, Bouziane, Mendy, Bettmer (77. Zangl), Höfler, Matter, Bektasi (61. Gallus), Roth, Soyudogru. Stuttgart: Wagner, Abruscia, Köpf, Rapp, Gerster, Jung, Marchese (61. Steinle), Rizzi, Ivanusa, Prediger (85. Türpitz), Salz (72. Tunjic). Schiedsrichter: Färber (Augsburg). Zuschauer: 700. Besonderes Vorkommnis: Sereinig (10.) schießt Foulelfmeter neben das Tor.