Vorberichte: SC Pfullendorf – Kickers

Rotation bei den Kickers in Pfullendorf

STUTTGART (StN). Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers tritt an diesem Samstag (14 Uhr) beim SC Pfullendorf an, und Trainer Dirk Schuster hat seine Spieler vor der Heimstärke der Oberschwaben gewarnt. Noch keine Niederlage gab es für den SCP vor eigenem Publikum – Reutlingen kam mit 1:5 unter die Räder, Tabellenführer VfR Aalen zog mit 0:2 den Kürzeren. „Pfullendorf ist eine harte Nuss, die Mannschaft ist bestens eingespielt“, sagte Schuster, der die Startformation im Vergleich zu den vorangegangenen Partien ändern wird. Vermutlich beginnt Mijo Tunjic für Dominik Salz im Sturm.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

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Kickers mit viel Selbstbewusstsein

Stuttgart (bw) – Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers tritt heute (14 Uhr) beim SC Pfullendorf an – und hat vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn seinen Teamgeist noch einmal frisch gestärkt. Am Montag waren die „Blauen“ aus Anlass des 110-jährigen Vereinsbestehens nach dem Training zunächst gemeinsam Abendessen und anschließend im Kino. „Hangover“ (deutsch: Kater, Katzenjammer) lautete der Titel des Films, der möglichst nicht auf die Stimmung nach der heutigen Partie bei den heimstarken Pfullendorfern zutreffen soll. Der SC hat zuletzt zu Hause den SSV Reutlingen 5:1 und den VfR Aalen 2:0 besiegt. „Das wird ein heißer Tanz, aber wir können jeden schlagen“, sagt Kickers-Linksverteidiger Fabian Gerster, der neun Jahre für Pfullendorf gespielt hat.

Quelle: Eßlinger Zeitung

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„Ich will auf jeden Fall drei Punkte holen“

Regionalliga-Gastspiel der Stuttgarter Kickers an diesem Samstag beim SC Pfullendorf – 14 Uhr Spielbeginn

Vier Spiele, zehn Punkte: Der SC Pfullendorf, an diesem Samstag Gastgeber im Regionalliga-Duell mit den Stuttgarter Kickers, hat seine Heimstärke in der laufenden Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt. Aus diesem Grund sieht Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster seine Formation am neunten Spieltag zwar in der Außenseiterrolle, allerdings nicht chancenlos: „Wenn wir wieder unsere Leistung abrufen, können wir auf jeden Fall um die drei Punkte spielen“, sagt Schuster. Für zwei seiner Defensivakteure wird der Auftritt in der Geberit-Arena (Spielbeginn 14 Uhr) indes zur Rückkehr an die ehemalige Wirkungsstätte.

So hat Kickers-Mannschaftskapitän Marcel Rapp in den Jahren 2002 bis 2007 insgesamt 150 Einsätze für die Oberschwaben absolviert – und in diesem Sommer wechselte der Linksverteidiger Fabian Gerster zu den Blauen, der von der C-Jugend an das Trikot des SC Pfullendorf (86 Regionalligapartien) getragen hatte. Im Interview äußert sich der 23-Jährige über die für ihn ganz besondere Begegnung.

Hallo Fabian Gerster, haben sich deine ehemaligen Pfullendorfer Mannschaftskollegen in dieser Woche schon Tipps für die Partie am Samstag abgeholt?

(Lacht) Nein, ich hatte zuletzt nur einige ganz normale Telefonate geführt, in denen ich ich mit Freunden aus meiner alten Heimat unterhalten habe. Ich würde selbstverständlich keine taktischen Informationen über die Stuttgarter Kickers ausplaudern, das versteht sich wohl von selbst.

Der SC Pfullendorf spielt trotz einiger personellen Änderungen und einem eher kleineren Finanzbudget bislang eine sehr ordentliche Rolle in dieser Regionalliga-Saison und ist momentan punktgleich mit den Blauen. Worauf führst Du das zurück?

Ich denke, dass beim Pfullendorfer Personal der Stamm einfach passt, auch weil die routinierten Akteure im Mannschaftskader wie Patrick Hagg, Marco Konrad und Ralf Hermanutz die tragenden Säulen im Spiel sind. Auch die Neuzugänge spielen sicherlich eine Rolle – Fabio Dell’Era und Georges Ekounda beispielsweise haben sich in dieser Spielzeit sehr ordentlich eingeführt. Der SC-Manager Hans-Hermann Krane scheint diesbezüglich ein gutes Händchen dafür zu haben – obwohl er immer ganz gerne am Jammern ist. . .

Was unterscheidet die Stuttgarter Kickers vom SC Pfullendorf?

In Stuttgart ist alles mindestens um einen Tick professioneller, eine Geschäftsstelle wie hier gibt es in Pfullendorf zum Beispiel nicht. Es ist auch ein grundlegender Unterschied, ob du in den Heimspielen nur vor durchschnittlich 500 Zuschauern spielst oder ob die Mannschaft wie im GAZi-Stadion regelmäßig von 2000 bis 3000 Fans großartig unterstützt wird.

Schlussfrage: Mit welchen Erwartungen blickst du der Partie am Samstag entgegen?

Ganz einfach: Ich will auf jeden Fall drei Punkte holen.

Quelle: Stuttgarter Kickers

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SC Pfullendorf empfängt die Kickers

Kann der SC Pfullendorf auf heimischer Anlage weitere „Big Points“ setzen? Mit den Stuttgarter Kickers kommt ein allemal gleichwertiger Gegner in die Geberit-Arena, der nach seinem Drittliga-Abstieg einen völligen Neuaufbau betrieben hat. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit den Pfullendorfer Ex-Spielern Marcel Rapp und Fabian Gerster.

Fußball-Regionalliga: SC Pfullendorf – SV Stuttgarter Kickers (Samstag, 14 Uhr, Geberit-Arena). – Immer wenn der SC Pfullendorf die Möglichkeit hat, ganz oben anzugreifen, könnte man fast darauf wetten, dass das nächste (Auswärts-)Spiel verloren geht. Trainer Walter Schneck hat sich jetzt auf Fehlersuche begeben, um in Gesprächen mit seinen Spielern die Ursachen auszuloten. Sportclub-Manager Hans-Hermann Krane grämte sich dagegen nicht allzu sehr darüber und sah allein durch Statistiken belegt, dass der Heimvorteil seit jeher psychologische Vorteile mit sich brächte. Dies sollte natürlich auch im Verfolgerduell mit den Stuttgarter Kickers der Fall sein, die nach Aalen als zweiter Drittliga-Absteiger heute ihre Visitenkarte abgeben. Krane: „Entscheidend ist doch, dass wir zu Hause wieder etwas vorlegen können!“

Zieht Schneck die phänomenalen Heimauftritte zuletzt gegen Reutlingen (5:1) und Aalen (2:0) in Betracht, dürften die seiner Einschätzung kaum noch toppen sein. Zudem hat er einige Parallelen zum heutigen Gegner entdeckt: „Auch die Kickers suchen noch ihren Platz in der Liga.“ Schließlich ist die Mannschaft nach ihrem desaströsen Drittligajahr tüchtig umgekrempelt worden – auch auf Degerlochs Höhen wird jetzt bedeutend mehr auf die Jugend gesetzt. Und die Mannen von Dirk Schuster haben schon eine sehr positive Entwicklung genommen, waren erst einmal (in Heilbronn bei der SG Sonnenhof Großaspach) zu bezwingen gewesen. Ihr neuer Leitwolf ist Marcel Rapp, der fünf Jahre lang das Trikot des SC Pfullendorf (2002-2007) trug und sich dabei als „absoluter Teamplayer“ sportlich und menschlich super präsentierte, so Krane im Rückblick. Auch bei Fabian Gerster, der von 2004 bis 2009 das Regionalliga-Trikot des SCP trug, erachtet es der Sportclub-Manager als logisch an, dass der junge Mann auf der linken Abwehrseite gesetzt sei.

Walter Schneck hat sich mit dem Gegner explizit beschäftigt und ihn schon zwei Mal unter die Lupe nehmen können. Sein Urteil: „Die Kickers spielen einen guten Fußball. Da kriegen wir eine schwere Nuss zu knacken, das ist eine sehr, sehr heikle Aufgabe.“

Und für ihn ist unklarer denn je, wie die eigene Startaufstellung aussehen könnte. Da gilt es, erst einmal die Bestandsaufnahme zu machen. Dominik Müller war im Training mit Tobias Kunter zusammengerauscht und hatte sich einen Bluterguss im Oberschenkel zugezogen. Der Kameruner Angreifer Georges Ekounda und auch sein Mittelfeld-Strippenzieher Piero Saccone werden von Adduktorenproblemen geplagt. Nico Schneck laboriert an einer Schulterprellung und Stürmer Shpetim Muzliukaj verspürte zuletzt ein Ziehen in der Kniekehle. Wer von ihnen eine Pause einlegen muss, blieb offen. „Wir werden also mit dem Personal wieder jonglieren müssen“, sagt Schneck. Die zweifellos schlechtesten Karten hat verletzungsbedingt Ersatzkeeper Sebastian Willibald, für den nach der Diagnose Außenmeniskus-Abriss wohl ein operativer Eingriff unausweichlich bleibt. Der Termin ist noch offen. Klar ist dagegen, dass Helgi Kolvidsson nach seiner erfolgreichen vierten Operation am Sprunggelenk in Heidelberg heute wieder in die Rolle des Trainerassistenten schlüpfen kann. Ihn hatte Torwarttrainer Reiner Hofmann in den vergangenen Wochen vertreten.

Quelle: Südkurier

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Kickers bringen alte Bekannte mit

Die Stuttgarter Kickers sind alles andere als der Lieblingsgegner des SCP – zumindest wenn die Begegnung der beiden Clubs in Pfullendorf über die Bühne geht. Die letzten vier Duelle in der Geberit-Arena konnten nämlich die Stuttgarter für sich entscheiden. Doch in dieser Saison ist die Heimstärke der Linzgauer bislang besonders ausgeprägt.

(Pfullendorf/sz) Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster zeigt auch vor dem neuerlichen Gastspiel im Linzgau gute Form: Nur eine Niederlage kassierten die „Blauen“ in dieser Saison bislang (1:2 in Großaspach), der SCP ging schon drei Mal als Verlierer vom Platz, allerdings immer auswärts. Zu Hause ist das Schneck-Team bislang eine Macht: Bis auf das „Angsthasen-Remis“ gegen Karlsruher SC II zum Saisonauftakt gab es nur Siege. Der eindrucksvollste war sicherlich das 2:0 gegen Tabellenführer Aalen vor zwei Wochen. Aber auch das 5:1 über Reutlingen bot Regionalliga-Fußball auf Top-Niveau. Doch mit seinen müden und stets von taktischen Vorsichtsmaßnahmen geprägten Auftritten auf fremden Plätzen verbaut sich das Schneck-Team bislang immer wieder selbst den Sprung in die Spitzengruppe. Mit einem Heimsieg über Stuttgart würde diese wieder in greifbare Nähe rücken. Dasselbe gilt allerdings auch für die Schwaben, die punktgleich mit dem SCP (13 Zähler) auf Platz acht und damit einen Rang hinter den Linzgauern stehen.

Beim SCP sind einige Spieler angeschlagen: Sturmneuzugang Georges Ekounda, der noch immer auf sein erstes Saisontor wartet plagt sich ebenso mit Adduktorenproblemen herum wie Mittelfeldmotor Piero Saccone. Dominik Müller (Prellung) und Spetim Muzliukay (Knieprobkme) sind ebenfalls nicht ganz fit. Ganz übel erwischt hat es aber Ersatzkeeper Sebastian Willibald, der nach einem Außenmeniskus-Riss nicht um eine Operation herumkommt. Unters Messer muss dieser Tage übrigens auch wieder Co-Trainer Helgi Kolvidsson, dessen Mittelfußknochen trotz bislang bereits dreier Operationen noch nicht wieder zusammengewachsen ist.

Kickers konsolidieren

Die Stuttgarter Kickers sind schon über Jahre hinweg eine Art „Wegbegleiter“ des SC Pfullendorf. 2008 trennten sich die Wege kurzzeitig, als die „Stukis“ die Qualifikation für die dritte Bundesliga schafften – allerdings nur, um nach einem Jahr wieder abzusteigen. Der Abstieg war jedoch zugleich eine Chance, den Verein sportlich wie finanziell zu konsolidieren. „Diese Chance wollen wir nutzen“, sagt der ehrenamtliche Pressesprecher Frank Pfauth. Der gibt den Saisonetat komplett mit 1,6 Millionen Euro an. Mit Dirk Schuster (41) wurde ein neuer Trainer verpflichtet, der aus Karl-Marx-Stadt stammt und einen Vertrag bis Sommer 2011 hat. Abwehrspieler Schuster spielte einst unter anderem in Zwickau, Magdeburg, Braunschweig, Karlsruhe, Köln in der Türkei, in Österreich bei Mödling, Wilhelmshaven und Waldhof Mannheim. Schuster absolvierte zudem vier Länderspiele für die DDR und drei für die Bundesrepublik.

Der Kader der Stuttgarter bekam im Sommer ein völlig neuer Gesicht, 23 Spieler verließen den Absteiger, 17 Neue kamen. Unter anderem wurden die besten Akteure aus der Oberliga-Reserve nach oben geholt. Aus Aalen kam mit Daniel Wagner eine Nummer eins für das Tor. Quer durch die Bank wurden Kicker für alle Mannschaftsteile geholt. Selbst aus der Kreisliga A kam mit Dominik Salz ein Stürmer. „Der wurde regionalligatauglich gemacht“, so Pfauth schmunzelnd. Verletzt fehlen werden heute in Pfullendorf Abwehrrecke Marcel Charrier nach einem Kreuzbandriss und Torwart Luis Rodrigues nach einem Schienbeinbruch.

Ex-SCP’ler gehören zum Stamm

In Pfullendorf bestens bekannte Namen bei den „Stukis“ sind Marcel Rapp und Fabian Gerster, die beide lange Jahre für den SCP gespielt haben. Rapp wechselte 2007 in die Landeshauptstadt, Gerster in diesem Sommer. Schuster scheint zufrieden mit beiden. Sowohl Rapp als auch Gerster spielten alle bisherigen acht Partien durch: „Fabian hat seinen Stammplatz hinten links in der Viererkette. Seine Formkurve zeigt eindeutig nach oben“, so der Coach der Stuttgarter. Marcel Rapp, der im Sommer als einer der wenigen Drittliga-Absteiger „Blauer“ bleiben durfte, hat sich mittlerweile gar zum Kapitän des Traditionsclubs von der Waldau hochgearbeitet. Rapp ist mit seinen 30 Jahren mit Abstand der älteste Spieler im Kader. „Marcel spielt in der Innenverteidigung einen starken Part und hat die Rolle des Leitwolfes übernommen“, lässt Schuster keinen Zweifel daran, wer auch heute wieder sein Abwehrchef ist.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Vorberichte: Kickers II – FC 08 Villingen

FC 08-Trainer Scheu: „Wir müssen das Tor treffen“

Platz 15 und nur sieben Punkte aus acht Spielen: Der FC 08 Villingen steht am Sonntag vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Stuttgarter Kickers II unter Druck. Tobias Bea ist wieder dabei, Mario Klotz dagegen fehlt weiterhin.

Fußball-Oberliga: SV Stuttgarter Kickers II – FC 08 Villingen (Sonntag, 14 Uhr). (sum) Positiv für den FC 08: Sämtliche der bislang sieben Punkte holte die Mannschaft auswärts. Ebenfalls positiv: Tobias Bea kehrt nach langer Verletzungspause (seit dem zweiten Spieltag) wohl wieder in die Stammformation zurück. Überaus negativ: Stürmer Mario Klotz, der am Sonntag eigentlich auch auflaufen sollte, hat nach zwei Trainingseinheiten über massive Schmerzen geklagt und kann daher wieder nicht ins Geschehen eingreifen. „Unsere Formkurve zeigt zwar nach oben, aber die Abschlussschwäche macht mir große Sorgen“, sagt Villingens Trainer Reiner Scheu. Mit Klotz falle der einzige erfahrene Offensivmann weiterhin aus.

Gesetzt im Sturm ist derzeit Alexander German. Wer wird an seiner Seite spielen? „Wir müssen nicht zwangsweise mit zwei Stürmern anfangen“, meint Scheu. Zwar habe sich der zuletzt gerüffelte Florian Rudy im Training bemüht. Ob Rudy, Cosimo Nesci oder keiner von beiden von Beginn an spielen wird, dürfte erst kurzfristig entschieden werden. Nicht mit von der Partie wird auch Tobias Link sein, der ebenfalls zuletzt aufsteigende Tendenz zeigte. Im Spiel der Bezirksliga-Mannschaft am Mittwoch in Löffingen sah Link die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung, weshalb er auch für das Oberliga-Team ausfällt. Nicht mit nach Stuttgart reisen wird auch Ersatztorwart Marijan Huljic, der sich eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat. Dafür nimmt Stefano Losardo auf der Auswechselbank Platz.

Und die Kickers? Den Stuttgartern gereicht in dieser Saison offenbar zum Nachteil, dass ihre erste Mannschaft von der Dritten Liga in die Regionalliga abgestiegen ist. Dennoch: Die „kleinen“ Kickers kämpften in den letzten Jahren immer zunächst gegen den Abstieg, um sich doch noch einigermaßen souverän über die Runden retten zu können. Bei bislang nur drei Punkten in acht Spielen sollte das Team von Björn Hinck aber allmählich ohne Zweifel Zählbares erreichen. Gut möglich, dass dazu auch Akteure von der bereits einen Tag zuvor spielenden ersten Mannschaft abgezogen werden. Reiner Scheu will sich derweil nicht zu sehr auf den Gegner konzentrieren. „Ich bin sicher, wir werden gut spielen: Wir müssen aber eben auch das Tor treffen“, meint Scheu.

Quelle: Südkurier

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Klotz und Bea kehren zurück

(me). Stuttgarter Kickers II – FC 08 Villingen (Sonntag, 14 Uhr). »Wir wollen dort gewinnen und versuchen, das Feld von hinten aufzurollen«, gibt sich 08-Coach Reiner Scheu vor der Partie bei Schlusslicht Stuttgarter Kickers II am Sonntag kämpferisch.ein Optimismus ist auch darin begründet, dass sich das Lazarett der Villinger langsam aber sicher lichtet. So sind Mario Klotz und Tobias Bea voraussichtlich einsatzfähig. »Aber gerade von Mario Klotz darf man nicht so viel erwarten, da er wochenlang nicht einmal laufen konnte«, schränkt der 08-Coach ein. Sollte der Stürmer grünes Licht geben, wird er auch spielen. An seiner Stelle müsste dann voraussichtlich Sorgenkind Florian Rudy die Bank drücken. Der 20-Jährige hatte seine Bewährungschance gegen Weinheim nicht nutzen können und musste zur Pause in der Kabine bleiben. »Ich habe ihn nicht total demontiert, aber ich will sehen, dass er auf dem Platz einen Schritt nach vorne macht«, so Scheu.

Scheu lobt Talent Tino-Amando Jäger

Falls Tobias Bea in der Startformation dabei ist, müsste in der Viererkette ein Spieler weichen. Ob dies der junge Tino Amando Jäger sein wird, ließ der der Villinger Trainer offen. »Er hat nicht enttäuscht und zuletzt ordentlich gespielt«, lobte Scheu. Doch der Fußballlehrer hat jetzt wieder mehr personelle Alternativen in der Hinterhand. Tobias Link, der in der U23-Spielpraxis gesammelt hat, versucht sich ebenfalls wieder mit guten Leistungen für die Oberliga-Elf zu empfehlen.

Quelle: Schwarzwälder Bote

Marchese ist Leistungsträger

Nach drei Jahren musste Enzo Marchese den SSV Ulm im Sommer verlassen, doch er versteht bis heute nicht warum. „Die haben mit mir ein falsches Spiel gespielt“, sagt der Kickers-Regisseur. „Aber ich freue mich auch, dass ich wieder in Stuttgart bin.“ Dort war er schon in der alten Regionalliga bis 2006, wo er unter Trainer Robin Dutt allerdings nicht den Durchbruch schaffte. Nun, unter Dirk Schuster, ist er eine Säule des Teams.

Er müsse zwar noch besser von Offensive auf Defensive umschalten, erklärt der Coach. Doch seine feine Technik, die guten Standards und die Fähigkeit, das Spiel zu ordnen, machen Marchese wertvoll.

Ein Treffer und fünf Vorlagen: Der 26-Jährige war an sechs von neun Toren der Kickers beteiligt. Selbst seine Kondition ist laut Schuster inzwischen gut. Zudem übernimmt Marchese in dem jungen Kader Verantwortung.

Zwar ist er noch immer kein Laufwunder, doch macht er so weiter, könnte sich sein sportliches Ziel zumindest mittelfristig erfüllen: „In die 3. Liga, am besten mit den Kickers.“ In dieser Saison wäre das nach dem großen Umbruch noch zu viel verlangt. „Aber ein einstelliger Tabellenplatz ist realistisch“, so Marchese.

Matthias Jung, kicker.de

Schuster will seine Startelf ändern

Fabian Gerster hat vorgesorgt – und bei seinem alten Verein ein paar Extrafreikarten organisiert. Schließlich spielen die Stuttgarter Kickers (morgen, 14 Uhr) beim SC Pfullendorf, wo Gerster neun Jahre seines Fußballerlebens verbracht hat, ehe er im Sommer zum Regionalliga-Konkurrenten Stuttgarter Kickers gewechselt ist. „Ich wollte einfach mal etwas Neues erleben“, sagt der 22-Jährige, der zudem ein Sportmanagementstudium in Tübingen beginnt – quasi auf halbem Wege also.

Gerster dürfte seinen Stammplatz an alter Wirkungsstätte sicher haben, das gilt aber nicht für alle Spieler. Auf die Frage, ob er auch zum neunten Male in der gleichen Startformation beginnt, antwortete der Trainer Dirk Schuster: „Ich glaube nicht.“ Vieles spricht dafür, dass es vor allem im Angriff eine Änderung gibt, wobei auch Enzo Marchese als zweite Spitze denkbar wäre – zusammen mit zwei defensiven Mittelfeldspielern wie in der Schlussphase gegen Fürth II. „Ich will aber nicht zu viel verraten“, sagt Schuster vor der Partie bei den heimstarken Pfullendorfern, die zum Beispiel Reutlingen 6:1 und den Tabellenführer Aalen 2:0 geschlagen haben.

Wobei gegen die Kickers nicht nur Stuttgarter Zuschauer mit Freikarten kommen werden: insgesamt werden 400 Kickers-Fans erwartet. „Das ist schon was anderes als beim SC Pfullendorf“, sagt Fabian Gerster, „da hatten wir im Schnitt fünfhundert Zuschauer – bei den Heimspielen.“ ump

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Kurz-Arbeit bei den Kickers dürfte verlängert werden

Prima Klima bei den Blauen gefällt dem Präsidenten: „Tendiere zum Weitermachen“ – Ex-Manager Cast beim DFB im Gespräch
 
Von Jürgen Frey

STUTTGART. Abgesehen von der Verletzung von Philip Türpitz (Außenbandriss im Knöchel) läuft es derzeit sportlich rund bei den Stuttgarter Kickers. Und auch hinter den Kulissen herrscht vor dem Regionalliga-Auswärtsspiel am Samstag (14 Uhr) in Pfullendorf weitgehend Ruhe. Kein Wunder, dass Präsident Edgar Kurz sich in seinem Amt wohlfühlt: „Wir haben eine positive Grundstimmung. Mir macht der Job Spaß. Ich tendiere zum Weitermachen.“ Die zermürbenden Zeiten, in denen sich Präsidium und Aufsichtsrat bis tief in die Nacht zum Teil selbst zerfleischten, sind vorbei. Bei der gemeinsamen Sitzung am Dienstag wurden die Themen sachlich und konstruktiv erörtert. „Wir befinden uns in ruhigem Fahrwasser, alles geht deutlich entspannter zu“, bestätigt der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Christian Dinkelacker.

Die Hauptversammlung am 24. November rückt näher. Und im Hinblick auf die Neuwahlen wurde am Dienstag auch die Bereitschaft der Gremiumsmitglieder abgeklopft, weiterhin zur Verfügung zu stehen. Bisher sei noch nichts spruchreif. „Die ersten Rückmeldungen waren jedoch positiv, und das ist mir persönlich auch sehr wichtig“, betont Kurz, der auf Kontinuität setzt. Gut möglich, dass der Aufsichtsrat von aktuell sechs auf neun Mitglieder erhöht wird. Derzeit stehen Gespräche mit Vertretern der Großsponsoren an, die ins Kontrollgremium aufrücken könnten.

Sorgen bereitet nach wie vor die angespannte finanzielle Situation. Fest steht, dass bis zum 15. Mai 2010 ein Darlehen in Höhe von 200 000 Euro an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zurückgezahlt werden muss. Unsicher ist dagegen, was aus dem Rangrücktrittsdarlehen der verstorbenen Ursi Dünnwald-Metzler in Höhe von rund 300 000 Euro wird. Erst gestern wurde sie beerdigt, verständlicherweise hat der Präsident aus Gründen der Pietät noch nichts unternommen. Kurz sagt nur so viel: „Wir hoffen auf eine verträgliche Lösung.“

Die hat es mit dem ehemaligen Manager Joachim Cast längst gegeben. Offiziell endet sein Arbeitsverhältnis bei den Blauen aber erst am 30. September. Seine berufliche Zukunft ist offen, gerüchteweise wird der 41-Jährige beim DFB als Mitarbeiter für den Bereich Spielbetrieb gehandelt.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Generali steigt als Sponsor ein

Gestern haben die Stuttgarter Kickers ihr 110-Jahr-Jubiläum gefeiert – und wurden „reich beschenkt“, wie es der Präsident Edgar Kurz formulierte. Mit 25 000 Euro, die für die laufende Saison aus dem frisch abgeschlossenen Werbevertrag mit den Generali Versicherungen in die Kassen fließen. „Solche Partnerschaften sind für uns lebensnotwendig“, sagte Kurz bei der offiziellen Verkündung. Über die zeitliche Dauer sagte Karl-Heinz Pfister, der Leiter der Direktion Stuttgart: „Wir sehen das Engagement mittelfristig, das sind bei uns drei bis fünf Jahre.“ Auch eine Erhöhung der finanziellen Zuwendung schloss Pfister nicht generell aus, wobei er betonte, dass dies nicht vom Tabellenplatz abhängt.

Der Versicherungskonzern zählt damit zu den sogenannten Premiumpartnern des Regionalligisten, die sich nach dem Hauptsponsor Gazi und der Firma Schober einreihen. Zum WFV-Pokalspiel gegen den SSV Reutlingen (am 6. Oktober) werden von beiden Seiten noch entsprechende Werbemaßnahmen geplant. Gestern gab es für die Spieler zunächst einmal – angelehnt an der Geburtstagszahl – einen Scheck über 1100 Euro für die Mannschaftskasse. ump

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Kickers trauern um Ursula Dünnwald-Metzler

Die Stuttgarter Kickers trauern um Ursula „Ursi“ Dünnwald-Metzler. Die Gattin des langjährigen Kickers-Präsidenten, Axel Dünnwald-Metzler, verstarb am gestrigen Dienstagnachmittag im Kreise Ihrer Familie in ihrem Haus am Kräherwald nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren.

Frau Dünnwald-Metzler prägte an der Seite Ihres Mannes wie keine andere die Stuttgarter Kickers. Über Jahrzehnte war sie die Grande Dame der Blauen, die ihrem ADM mit voller Kraft und Begeisterung zur Seite stand. Bereits in ihrer Jugend fand sie die Begeisterung für den Degerlocher Traditionsverein. Ihr Vater, der Unternehmer Philipp Metzler, führte die Stuttgarter Kickers in den Jahren 1956 und 1957 als Präsident. Zu dieser Zeit lernten sich auch Ursula Metzler und Axel Dünnwald kennen, der in diesen Jahren als Spieler der ersten Mannschaft das Trikot der Blauen trug.

„Die Kickers sind tief bestürzt vom Tode Ursula Dünnwald-Metzlers. Wir werden Sie immer als starke Persönlichkeit mit einer herausragenden menschlichen Größe in Erinnerung behalten. Ihr Engagement und Wirken für die Stuttgarter Kickers werden wir in ehrendem Andenken bewahren“, so Kickers-Präsident Edgar Kurz. „Unsere Gedanken sind bei den Kindern Alexandra und Alexander, denen wir von Herzen viel Kraft für die schwere, bevorstehende Zeit wünschen.“

Zu Ehren von Ursula Dünnwald-Metzler werden beide aktiven Mannschaften der Stuttgarter Kickers in ihren Partien am Freitag und Samstag mit Trauerflor spielen und eine Gedenkminute vor dem Spiel einlegen.

Die Beerdigung wird im engsten Familien- und Freundeskreis stattfinden.

Quelle: Stuttgarter Kickers

Presseschau: Kickers – Greuther Fürth II 1:0

1:0 – Kickers halten Anschluss

Die Geduld der Fans der Stuttgarter Kickers ist gestern ernsthaft auf die Probe gestellt worden. Zunächst einmal verzögerte sich der Anpfiff der Regionalligapartie um zehn Minuten, weil die Gäste der Spvgg Greuther Fürth II mit ihren Privat-Pkw (!) im Stau stecken geblieben waren. Und wer zu spät kommt, den bestraft in diesem Fall Marcel Ivanusa, der nach schöner Vorarbeit von Enzo Marchese in der 34. Minute zur 1:0-Führung einköpfte, die gleichzeitig der Endstand war. Doch bis der unter Dach und Fach war, mussten die immerhin 2160 Anhänger im Gazi-Stadion am Ende nochmal bangen, weil es die Kickers versäumt hatten, ihre phasenweise Überlegenheit auch in Tore umzumünzen.

Vor allem nach der Pause hatten Salz, Marchese, Prediger oder Jung das 2:0 auf dem Fuß; was erneut unterstrich, dass sich die Mannschaft mit dem Toreschießen schwer tut. „Das war ein hartes Stück Arbeite“, gab der Trainer Dirk Schuster zu, „aber ich bin froh, dass die Mannschaft nach der Niederlage gegen Großaspach die richtige Reaktion gezeigt hat. Das war ein sehr wertvoller Sieg, auch vom Kopf her.“

Damit halten die Kickers nun den Anschluss ans obere Tabellendrittel. Den Sieg widmete die Mannschaft zudem der unter der Woche verstorbenen Ursula Dünnwald-Metzler, der Witwe des langjährigen Präsidenten Axel Dünnwald-Metzler. ump

Kickers: Wagner – Abruscia, Köpf, Rapp, Gerster – Jung (86. Petruso), Rizzi, Marchese, Ivanusa – Salz (57. Tunjic), Prediger (62. Steinle).

Quelle: Stuttgarter Zeitung

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1:0 – Ivanusa trifft für Kickers

Hart erkämpfter, aber verdienter Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth II – Marchese bester Spieler

Wenige Tage nach der ersten Saisonniederlage haben die Stuttgarter Kickers in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Fußball-Regionalligist siegte am Freitag verdient mit 1:0 gegen Greuther Fürth II.

Von Jürgen Frey

STUTTGART. So ein kleines bisschen war sie zu spüren, die Verunsicherung nach der ersten Niederlage vergangenen Sonntag gegen Großaspach. Die Kickers agierten zu Beginn der Partie, die wegen Verspätung der Fürther mit zehn Minuten Verzögerung angepfiffen wurde, nicht ganz so aggressiv und benötigten eine Weile, bis sie sich gute Chancen herausspielten. Aber immerhin: Gleich die erste echte Tormöglichkeit führte zum 1:0 in der 35. Minute. Enzo Marchese hatte geflankt, Marcel Ivanusa nickte ein – das gab Sicherheit. Fortan übernahmen die Blauen das Kommando, vor allem Enzo Marchese erwies sich als Denker und Lenker im Kickers-Spiel. Hinterher erklärte er: „Es war wichtig, dass wir den Ausrutscher gleich wettgemacht haben.“ Trainer Dirk Schuster lobte: „Die Mannschaft hat die richtige Reaktion gezeigt.“ Das Team widmete den Arbeitssieg der in dieser Woche verstorbenen Ursi Dünnwald-Metzler.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

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„Arbeitssieg“ der Stuttgarter Kickers

Stuttgart (red) – Die Stuttgarter Kickers haben am achten Spieltag der Fußball-Regionalliga den dritten Saisonsieg eingefahren. Gegen die SpVgg Greuther Fürth II reichte es in Stuttgart zu einem 1:0-Erfolg. Das goldene Tor köpfte in der 33. Minute Marcel Ivanusa nach Vorlage von Enzo Marchese, der als Denker und Lenker der Partie auftrumpfte. „Enzo hat versucht, das Spiel an sich zu reißen und das richtig gut gemacht“, lobte Kickers-Trainer Dirk Schuster. Den Erfolg vor 2160 Zuschauern stufte der Coach als „Arbeitssieg“ ein. In einer Partie mit wenigen Tormöglichkeiten hätten die Stuttgarter „sehr viel investiert“ und daher die drei Punkte verdient.

In der zweiten Hälfte verpassten es die konternden Kickers mehrmals, die Führung zu erhöhen. In der Tabelle stehen die Stuttgarter nun mit 13 Punkten auf dem siebten Rang. Die Fürther liegen mit neun Punkten auf Rang 13.

Quelle: Eßlinger Zeitung

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Kleines «Kleeblatt« im freien Flug

Stuttgarter Kickers – SpVgg Greuther Fürth II 1:0 (1:0) – Wieder keine Punkte für das «kleine Kleeblatt«: Trotz einer ordentlichen Leistung mussten sich die Schützlinge von Trainer Frank Kramer in einem tempogeladenen und abwechslungsreichen Spiel zum fünften Mal hintereinander geschlagen geben. Das Tor des Tages erzielte Ivanusa per Kopfball nach einer Ecke. Nach dem Wechsel machten die Fürther Druck, während die Stuttgarter auf Konter lauerten. Zwingende Torchancen sprangen dabei aber nicht heraus für die Gäste. Die Partie wurde letztendlich von den sicher stehende Abwehrreihen beider Teams dominiert.

Stuttgart: Wagner, Köpf, Jung (86. Petruso), Marchese, Salz (57. Tunjic), Rapp, Rizzi, Gester, Ivanusa, Abrusica, Prediger (62. Steinle) / Greuther Fürth II: Kajgana, Herl, Pickel, Bauer, Wiechers, Kleinheismann (65. Sauter), Philp, Stangl, J.-P. Müller (78. Weber), Kakoko, Ghasemi-Nobakht (74. Weiser) / Tor: 1:0 Ivanusa (33.) / SR: Bartsch (Wöttigheim) / Zuschauer: 2160.

Quelle: Fürther Nachrichten