Presse zu SC Pfullendorf – Stuttgarter Kickers (1:0)

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Regionalliga
Nach neun Spieltagen hat sich die Spreu vom Weizengetrennt – den Kickers droht das Mittelmaß.

Von Joachim Klumpp

Edgar Kurz kennt den Weg nach Pfullendorf aus dem Effeff. Schließlich ist sein Sohn Marco dort zweieinhalb Jahre Spieler und Trainer gewesen. Am Samstagmittag nutzte der Präsident der Stuttgarter Kickers den Jahresausflug mit seiner AH-Mannschaft an den Bodensee zum Abstecher ins Geberit-Stadion. Genutzt hat die Anwesenheit nichts. Kurz sagte: „Mit Glück hätten wir 1:1 spielen, wir hätten aber auch höher verlieren können.“

Pfullendorf war – vor allem vor der Pause – auch ohne drei Stammspieler die bessere Mannschaft, und der Kickers-Kapitän Marcel Rapp musste an alter Wirkungsstätte zugeben: „Ich denke, das war unser schwächstes Spiel und zu wenig – von allem.“ Immer deutlicher wird dabei die Angriffsschwäche, egal ob die Stürmer nun Dirk Prediger, Mijo Tunjic, Dominik Salz oder Slaven Jokic heißen. Auch der Trainer Dirk Schuster weiß angesichts von neun Treffern in neun Spielen: „Unsere Grenzen in der Offensive wurden aufgezeigt.“

Und Besserung ist nicht in Sicht. Zwar gibt es auch nach Ende der Transferperiode genug arbeitslose und somit wechselberechtigte Spieler auf dem Markt (nicht nur einen Angelo Vaccaro), aber angesichts von insgesamt nur gut 550 000 Euro für den gesamten Kader kein Geld bei den Kickers: „Wir sind froh, wenn wir unseren laufenden Verpflichtungen nachkommen können“, sagt Kurz. Das ist auch der Haken bei möglichen Vertragsverlängerungen mit Spielern wie Demis Jung, Michele Rizzi oder Alessandro Abruscia: den Eigengewächsen kann frühestens für die nächste Saison mehr Gehalt geboten werden – ob das als Anreiz reicht?

Zumindest für eine Verlängerung der Amtszeit von Edgar Kurz müssen die Kickers nicht in die Tasche greifen. Der Präsident hat seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, am 24. November bei der Hauptversammlung zur Verfügung zu stehen, „wenn die Rahmenbedingungen stimmen“. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Rainer Lorz sagt: „Wir sind bereit weiterzumachen, wenn die Mannschaft stimmt.“ Nicht die auf dem Platz, wo Lorz mit einem Rang zwischen fünf und acht zufrieden wäre, sondern daneben: mit Kurz an der Spitze. Von der Spitze sind die Kickers neun Plätze weg, und Schuster weiß: „Wichtig ist jetzt, dass wir am Freitag den KSC II schlagen.“

Danach folgt dann das WFV-Pokalderby gegen den SSV Reutlingen. Der wiederum hat sich mit dem 3:1-Sieg in Alzenau aus der kleinen Krise geschossen, und liegt wieder im Soll. Vor allem dank Alban Meha, der erneut zwei Treffer erzielte, darunter einen seiner gefürchteten Freistöße. „Das 2:0 hätte uns mehr Sicherheit geben müssen“, sagte der SSV-Trainer Roland Seitz, der im Sommer zum Ziel (vielsagend) gesagt hatte: „Ein Platz zwischen eins und neun.“ Vom Aufstieg allerdings ist der SSV doch ein Stück entfernt, das sieht auch der Trainer Seitz so: „Beide Mannschaften hatten in der Defensive Probleme, das darf in der vierten Liga so nicht passieren.“

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Stuttgarter Zeitung

Schuster: Kickers fehlt noch die Erfahrung

Beim 0:1 in Pfullendorf muss der Trainer das Team erst wachrütteln

STUTTGART (StN). Aus Niederlagen lernen, so lautet das Motto der Stuttgarter Kickers in der Fußball-Regionalliga. Beim SC Pfullendorf gab es für die Blauen die Lektion, wie man dem Gegner den Schneid abkauft. „Pfullendorf hat ein abgezocktes Team“, sagte Kickers-Coach Dirk Schuster nach dem 0:1, „die Routiniers haben uns mit kleinen Tricks und mit Aktionen am Rande der Legalität völlig aus der Bahn geworfen.“ In der ersten Hälfte ging bei Stuttgart fast nichts, das 0:1 war geschmeichelt. In der Pause machte der Trainer „eine klare Ansprache“. Offenbar fand Schuster die richtigen Worte – plötzlich waren die Kickers präsenter und erarbeiteten sich sogar ein Übergewicht. Nur zum Ausgleich reichte es nicht. „Meine Mannschaft ist noch unerfahren, aber wir werden aus dieser Partie die richtigen Lehren ziehen“, sagte Schuster. Wer sich davon überzeugen will, kann am Freitag (19 Uhr) die Partie gegen den KSC II im Gazistadion besuchen.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers unterliegen in Pfullendorf

Pfullendorf (red) – Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat seine zweite Saisonniederlage kassiert und ist auf den zehnten Tabellenplatz abgerutscht. Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster unterlag beim SC Pfullendorf mit 0:1 (0:1). Vor 900 Zuschauern erzielte Spetim Muzliukaj in der 43. Minute per Kopf den entscheidenden Treffer für die Pfullendorfer, die damit zu Hause ungeschlagen bleiben. Die Kickers, bei denen Mijo Tunjic zum ersten Mal von Beginn an stürmen durfte, kamen nach einer schwachen ersten Hälfte erst in der Schlussphase zu klaren Torchancen. „Wir haben heute nach unserer schlechtesten ersten Hälfte in dieser Saison eine sehr ordentliche Leistung im zweiten Abschnitt gezeigt“, sagte Schuster: „Aber der Pfullendorfer Sieg ist sicher nicht unverdient.“

Eßlinger Zeitung

SCP beweist Heimstärke

(PFULLENDORF/ok) Der SC Pfullendorf pflegt weiterhin den Kontakt zur Tabellenspitze der Fußball-Regionalliga: Trotz mehrerer hochkarätiger personeller Ausfälle gelang der Schneck-Elf am Samstag ein verdienter 1:0-Heimsieg über die Stuttgarter Kickers.

Auf einem Bänkchen unweit des Spielfeldrandes saß einsam Georges Ekounda. Eigentlich hatte der Kamerun-Neuzugang fest vorgehabt, am Samstag gegen die Stuttgarter Kickers sein erstes Saisontor für den SC Pfullendorf zu erzielen, doch eine schwere Verletzung der Adduktoren im Training unter der Woche zwang die Pfullendorfer Offensivhoffnung im Baden-Württemberg-Derby zum Zusehen. Schlimmer noch: „Er hat einen Adduktorenriss und wird uns acht bis zwölf Wochen fehlen. In der Vorrunde können wir deshalb kaum noch mit Georges Rückkehr rechnen“, sagte SCP-Coach Walter Schneck. „Das ist bitter“ seufzte der 24-jährige Afrikaner, „ich hatte so viel vor hier.“ Ohne die Kreativ-Abteilung Ekounda, Saccone (Aduduktoren) und Hagg (grippe) gegen die Stuttgarter Kickers, die die letzten vier Spiele in der Geberit-Arena gewonnen hatten – das konnte eigentlich gar nicht gutgehen. Ging es aber. Und dafür gab es mindestens drei gute Gründe. Erstens; Die Abwehr wurde von Kapitän Mathias Kiefer hervorragend organisiert. und hatte in Tobias Kunter (23) ihren herausragenden Akteur. Zweitens: Im Mittelfeld brillierte einmal mehr Fabio Dell’Era (21). Der Ex-Freiburger glänzte nicht nur mit technischen Kabinettstückchen, sondern fädelte immer wieder gekonnt Pfullendorfer Offensivaktionen ein oder schloss selbst ab, wie in der 14. Minute, als er aus 20 Metern nur die Latte traf. Drittens: Spetim Muzliukay brach endlich den Bann, mit dem die Pfullendorfer Stürmer in den bisherigen Spielen belegt schienen: Er erzielte das erste Tor eines nominellen SCP-Angreifers in dieser Saison (43.): Eine abgefälschte Flanke des agilen Sandrino Braun, der immer wieder energisch über rechts kam, drückte der Deutsch-Albaner per Kopf an den langen Innenpfosten, von wo aus der Ball ins Netz sprang. Nach der Pause wurden die Kickers, bei denen die Ex-Pfullendorfer Marcel Rapp (Innenverteidigung) und Fabian Gerster (Außenverteidiger) einen soliden Part spielten, ein wenig stärker. In Abschnitt zwei machten es die Gastgeber unnötig spannend, weil in der Schlussviertelstunde mehrere beste Konterchancen nicht ausgespielt wurden.

Schwäbische Zeitung

SC Pfullendorf zittert sich zum Sieg

Den Trend seiner Heimstärke bestätigte der SC Pfullendorf abermals. Mit 1:0 wurden die Stuttgarter Kickers in einem sehr spannenden Spiel bezwungen – Matchwinner Shpetim Muzliukaj sorgte für den vierten Heimsieg in Folge.

Im Vergleich zum 0:1 in Nürnberg krempelte Pfullendorfs Trainer Walter Schneck sein Team auf sechs Positionen um. Piero Saccone musste wegen Adduktorenproblemen und Patrick Hagg wegen einer Grippe passen. Am schwersten aber wiegt der Ausfall von Sturmtank Georges Ekounda, der sich einen Adduktorenriss zuzog und erst wieder mit Rückrundenstart verfügbar sein dürfte. Doch das Vertretungspersonal machte gegen die „Stukis“ seine Sache gut. Überragend: Tobias Kunter, der im Abwehrzentrum alle direkten Duelle ob am Boden oder in der Luft für sich entschied.

Zudem hatte Schneck sein Spielsystem dem der Stuttgarter Kickers mit zwei Sturmspitzen angepasst. Zurecht sah er die erste Hälfte sehr positiv: „Das war Klassefußball. Da haben wir phasenweise prima kombiniert und auch unser Tor gemacht!“ Shpetim Muzliukaj wurde zum Matchwinner, indem er eine Vorlage von Sandrino Braun, von Kickers-Abwehrmann Simon Köpf noch abgefälscht, herrlich per Kopf in den Winkel zwirbelte (43.).

Pfullendorf begann sehr kampfstark. Nachdem der großartige Fabio Dell’Era nach 17 Minuten ansatzlos einen Schuss gegen das Quergebälk setzte, sahen die 900 Besucher einen Sportclub, der sich bis zur Pause eine klare optische Überlegenheit und ein Chancenübergewicht von 5:1 verschaffte. Doch das größte Manko schien bei gefühlten 75 Prozent Ballbesitz die mangelnde Durchschlagskraft zu sein. So flog ein Freistoß Dell’Eras ans Außennetz (27.), scheiterte Muzliukaj an Kickers-Schlussmann Daniel Wagner (35.), ehe er den hochverdienten Führungstreffer erzielte.

Kickers-Coach Dirk Schuster haderte damit, dass seine grellgelb-schwarz gewandeten „Blauen“ bis dahin „partout kein Mittel gegen einen kompromisslosen Gegner“ fanden. Erst im zweiten Abschnitt waren die „Stukis“ präsenter, zeigten sich zweikampfstärker und im Angriff durch die Hereinnahme von Christian Grujicic und Slaven Jokic variabler. Und ihre Fans machten mit ihren gezündeten Rauchbomben kräftig Stunk.

Der SCP musste um seinen dünnen Vorsprung arg zittern. Er brauchte einen Mordsdusel beim Freistoß von Vincenzo Marchese, den SCP-Kapitän Matthias Kiefer gegen den eigenen Querbalken köpfte (78.). Und kurz vor Schluss reklamierten die Kickers „Handspiel“, als Markus Knackmuß einen Schuss von Alessandro Abruscia auf der Torlinie mit der Brust abwehrte. „Da hatten wir die Ordnung verloren und die Räume nicht mehr genutzt“, analysierte Schneck. Denn obgleich die Kickers ihre Deckung völlig entblößten, vermochte seine Elf aus effektiv vorgetragenen Konterschlägen kein Kapital zu schlagen. Aydemir Demir bremste ein Abseitspfiff, aber auch Muzliukaj und der eingewechselte Marco Daub wucherten mit ihren Pfunden.

Unter den 900 Besuchern war auch Kickers-Präsident Edgar Kurz, dessen Sohn Marco (Coach in Kaiserslautern) hier die ersten Trainermeriten erwarb. Er sieht in den beiden Ex-Pfullendorfern Marcel Rapp und Fabian Gerster wichtige Stützen und hatte schon befürchtet, dass seine „Stukis“ („Wir spielen immer am oberen Limit“) ihrem Stil einmal Tribut zollen müssen.

Südkurier

Enttäuschung nach der 0:1-Niederlage: Kickers scheitern am heimstarken SC Pfullendorf

Pfullendorf. Die Stuttgarter Kickers haben ihr Gastspiel am neunten Spieltag der Fußball-Regionalliga Süd beim SC Pfullendorf mit 0:1 (0:1) verloren. Spetim Muzliukaj gelang in der 43. Minute der spielentscheidende Treffer vor den 900 Zuschauern, darunter 350 Kickers-Fans, in der Pfullendorfer Geberit-Arena. Die Gästemannschaft von Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster verbuchte klare Torchancen erst in der Schlussphase des nicht hochklassigen aber auf spannendem Niveau stehenden Duells zwischen dem Tabellensiebten und dem Tabellenachten. „Insgesamt hätten wir aufgrund unserer guten zweiten Halbzeit mit etwas Wohlwollen einen Punkt verdient gehabt“, sagte Schuster, „der Pfullendorfer Sieg ist nicht unverdient.“

Ein Lattentreffer des Pfullendorfer Spielmachers Fabio Dell’Era in der 17. Spielminute war ganz offenkundig das Hallo-Wach-Erlebnis für die vor eigener Kulisse in dieser Saison noch ungeschlagenen Hausherren. Von diesem Zeitpunkt übernahm die Mannschaft von Trainer Walter Schneck das Kommando vor den 900 Zuschauern in der Geberit-Arena, zuvor agierten beide Teams auf Augenhöhe. Nach zuvor acht Partien, in welcher der Gäste-Trainer Schuster stets dieselbe Startformation ins Rennen geschickt hat, musste der Angreifer Dominik Salz am neunten Spieltag erstmals den Platz im Sturm der Blauen an seinen Stürmerkollegen Mijo Tunjic abgeben und vorerst auf der Bank Platz nehmen.

Die Pfullendorfer erarbeiteten sich nach Dell’Eras Aluminiumtreffer klare Vorteile und hatten auch bei der Anzahl der Tormöglichkeiten eindeutig die Nase vorne. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff des Nürnbergers Bundesliga-Schiedsrichter Deniz Aytekin gelang den Gastgebern die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr überaschende Führung, nachdem der Kickers-Abwehrmann Simon Köpf den Ball bei seinem Abwehrversuch dem lauernden Muzliukaj unglücklich vor die Füße köpfte und Letzterer, ebenfalls per Kopf, zum 1:0-Halbzeitstand traf.

Dirk Schuster reagierte in der Pause und brachte in der 46. Minute Salz für Dirk Prediger in die Partie. Später kam in Christian Grujicic für den gelb-rot-gefährdeten Michele Rizzi und Slaven Jokic für Demis Jung noch weiteres Offensivpotenzial aufseiten der Gäste zum Einsatz. Diese Wechsel schienen zu fruchten, denn die Blauen präsentierten sich nun verbessert, gewannen fortan mehr Zweikämpfe und zeigten sich auch in ihrem Angriffsspiel gegen die heimstarken Oberschwaben variabler. Allein: ein Treffer gelang den Degerlochern nicht und ebenso wenig konnten die Pfullendorfer bei ihren gefährlichen Kontern etwaiges Kapital aus der nun entblößten Kickers-Defensive schlagen.

Hinzu kam das Pech für die in den letzten Minuten vehement anstürmenden Gäste, als dem SC-Akteur Markus Knackmuß in der 89.Spielminute nach einem Schussversuch von Alessandro Abruscia ein Handspiel auf der Torlinie unterlief. Erstliga-Referee Aytekin sah diese Szene jedoch anders und entschied lediglich auf Eckstoß, der letztlich aber nichts mehr einbrachte.

Fazit von Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster:
„Wir haben heute nach unserer schlechtesten ersten Halbzeit in dieser Saison eine sehr ordentliche Leistung im zweiten Abschnitt gezeigt. Anstatt von Beginn früh zu attackieren und Kombinationsfußball zu spielen haben wir uns von den heimstarken Pfullendorfern den Schneid abkaufen lassen und sind lange Zeit nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Nach dem Seitenwechsel hat sich meine Mannschaft ganz anders präsentiert, was das klar bessere Team und hätte sich unter dem Strich mit etwas Wohlwollen durchaus einen Punkt verdient gehabt.“

Die Spielstatistik:

SC Pfullendorf: Hermanutz – Müller, Kiefer, Falkenmayer, Braun – Konrad – Kunter, Dell’Era (90.+3 Straub), Knackmuß, – Muzliukaj (90. Narr), Demir (75. Daub). Trainer: Schneck.
Stuttgarter Kickers: Wagner – Abruscia, Köpf, Rapp, Gerster – Rizzi (65. Grujicic) – Jung (81. Jokic), Ivanusa – Marchese – Tunjic, Prediger (46. Salz). Trainer: Schuster.

Schiedsrichter:
Aytekin (Nürnberg)

Tore:
1:0 Muzliukaj (43.)

Besondere Vorkommnisse:

Gelbe Karten:
– / Rizzi, Marchese

Zuschauer:
900 Fans in der Pfullendorfer Geberit-Arena

 

Quelle: Stuttgarter Kickers

Vorberichte: SC Pfullendorf – Kickers

Rotation bei den Kickers in Pfullendorf

STUTTGART (StN). Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers tritt an diesem Samstag (14 Uhr) beim SC Pfullendorf an, und Trainer Dirk Schuster hat seine Spieler vor der Heimstärke der Oberschwaben gewarnt. Noch keine Niederlage gab es für den SCP vor eigenem Publikum – Reutlingen kam mit 1:5 unter die Räder, Tabellenführer VfR Aalen zog mit 0:2 den Kürzeren. „Pfullendorf ist eine harte Nuss, die Mannschaft ist bestens eingespielt“, sagte Schuster, der die Startformation im Vergleich zu den vorangegangenen Partien ändern wird. Vermutlich beginnt Mijo Tunjic für Dominik Salz im Sturm.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

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Kickers mit viel Selbstbewusstsein

Stuttgart (bw) – Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers tritt heute (14 Uhr) beim SC Pfullendorf an – und hat vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn seinen Teamgeist noch einmal frisch gestärkt. Am Montag waren die „Blauen“ aus Anlass des 110-jährigen Vereinsbestehens nach dem Training zunächst gemeinsam Abendessen und anschließend im Kino. „Hangover“ (deutsch: Kater, Katzenjammer) lautete der Titel des Films, der möglichst nicht auf die Stimmung nach der heutigen Partie bei den heimstarken Pfullendorfern zutreffen soll. Der SC hat zuletzt zu Hause den SSV Reutlingen 5:1 und den VfR Aalen 2:0 besiegt. „Das wird ein heißer Tanz, aber wir können jeden schlagen“, sagt Kickers-Linksverteidiger Fabian Gerster, der neun Jahre für Pfullendorf gespielt hat.

Quelle: Eßlinger Zeitung

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„Ich will auf jeden Fall drei Punkte holen“

Regionalliga-Gastspiel der Stuttgarter Kickers an diesem Samstag beim SC Pfullendorf – 14 Uhr Spielbeginn

Vier Spiele, zehn Punkte: Der SC Pfullendorf, an diesem Samstag Gastgeber im Regionalliga-Duell mit den Stuttgarter Kickers, hat seine Heimstärke in der laufenden Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt. Aus diesem Grund sieht Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster seine Formation am neunten Spieltag zwar in der Außenseiterrolle, allerdings nicht chancenlos: „Wenn wir wieder unsere Leistung abrufen, können wir auf jeden Fall um die drei Punkte spielen“, sagt Schuster. Für zwei seiner Defensivakteure wird der Auftritt in der Geberit-Arena (Spielbeginn 14 Uhr) indes zur Rückkehr an die ehemalige Wirkungsstätte.

So hat Kickers-Mannschaftskapitän Marcel Rapp in den Jahren 2002 bis 2007 insgesamt 150 Einsätze für die Oberschwaben absolviert – und in diesem Sommer wechselte der Linksverteidiger Fabian Gerster zu den Blauen, der von der C-Jugend an das Trikot des SC Pfullendorf (86 Regionalligapartien) getragen hatte. Im Interview äußert sich der 23-Jährige über die für ihn ganz besondere Begegnung.

Hallo Fabian Gerster, haben sich deine ehemaligen Pfullendorfer Mannschaftskollegen in dieser Woche schon Tipps für die Partie am Samstag abgeholt?

(Lacht) Nein, ich hatte zuletzt nur einige ganz normale Telefonate geführt, in denen ich ich mit Freunden aus meiner alten Heimat unterhalten habe. Ich würde selbstverständlich keine taktischen Informationen über die Stuttgarter Kickers ausplaudern, das versteht sich wohl von selbst.

Der SC Pfullendorf spielt trotz einiger personellen Änderungen und einem eher kleineren Finanzbudget bislang eine sehr ordentliche Rolle in dieser Regionalliga-Saison und ist momentan punktgleich mit den Blauen. Worauf führst Du das zurück?

Ich denke, dass beim Pfullendorfer Personal der Stamm einfach passt, auch weil die routinierten Akteure im Mannschaftskader wie Patrick Hagg, Marco Konrad und Ralf Hermanutz die tragenden Säulen im Spiel sind. Auch die Neuzugänge spielen sicherlich eine Rolle – Fabio Dell’Era und Georges Ekounda beispielsweise haben sich in dieser Spielzeit sehr ordentlich eingeführt. Der SC-Manager Hans-Hermann Krane scheint diesbezüglich ein gutes Händchen dafür zu haben – obwohl er immer ganz gerne am Jammern ist. . .

Was unterscheidet die Stuttgarter Kickers vom SC Pfullendorf?

In Stuttgart ist alles mindestens um einen Tick professioneller, eine Geschäftsstelle wie hier gibt es in Pfullendorf zum Beispiel nicht. Es ist auch ein grundlegender Unterschied, ob du in den Heimspielen nur vor durchschnittlich 500 Zuschauern spielst oder ob die Mannschaft wie im GAZi-Stadion regelmäßig von 2000 bis 3000 Fans großartig unterstützt wird.

Schlussfrage: Mit welchen Erwartungen blickst du der Partie am Samstag entgegen?

Ganz einfach: Ich will auf jeden Fall drei Punkte holen.

Quelle: Stuttgarter Kickers

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SC Pfullendorf empfängt die Kickers

Kann der SC Pfullendorf auf heimischer Anlage weitere „Big Points“ setzen? Mit den Stuttgarter Kickers kommt ein allemal gleichwertiger Gegner in die Geberit-Arena, der nach seinem Drittliga-Abstieg einen völligen Neuaufbau betrieben hat. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit den Pfullendorfer Ex-Spielern Marcel Rapp und Fabian Gerster.

Fußball-Regionalliga: SC Pfullendorf – SV Stuttgarter Kickers (Samstag, 14 Uhr, Geberit-Arena). – Immer wenn der SC Pfullendorf die Möglichkeit hat, ganz oben anzugreifen, könnte man fast darauf wetten, dass das nächste (Auswärts-)Spiel verloren geht. Trainer Walter Schneck hat sich jetzt auf Fehlersuche begeben, um in Gesprächen mit seinen Spielern die Ursachen auszuloten. Sportclub-Manager Hans-Hermann Krane grämte sich dagegen nicht allzu sehr darüber und sah allein durch Statistiken belegt, dass der Heimvorteil seit jeher psychologische Vorteile mit sich brächte. Dies sollte natürlich auch im Verfolgerduell mit den Stuttgarter Kickers der Fall sein, die nach Aalen als zweiter Drittliga-Absteiger heute ihre Visitenkarte abgeben. Krane: „Entscheidend ist doch, dass wir zu Hause wieder etwas vorlegen können!“

Zieht Schneck die phänomenalen Heimauftritte zuletzt gegen Reutlingen (5:1) und Aalen (2:0) in Betracht, dürften die seiner Einschätzung kaum noch toppen sein. Zudem hat er einige Parallelen zum heutigen Gegner entdeckt: „Auch die Kickers suchen noch ihren Platz in der Liga.“ Schließlich ist die Mannschaft nach ihrem desaströsen Drittligajahr tüchtig umgekrempelt worden – auch auf Degerlochs Höhen wird jetzt bedeutend mehr auf die Jugend gesetzt. Und die Mannen von Dirk Schuster haben schon eine sehr positive Entwicklung genommen, waren erst einmal (in Heilbronn bei der SG Sonnenhof Großaspach) zu bezwingen gewesen. Ihr neuer Leitwolf ist Marcel Rapp, der fünf Jahre lang das Trikot des SC Pfullendorf (2002-2007) trug und sich dabei als „absoluter Teamplayer“ sportlich und menschlich super präsentierte, so Krane im Rückblick. Auch bei Fabian Gerster, der von 2004 bis 2009 das Regionalliga-Trikot des SCP trug, erachtet es der Sportclub-Manager als logisch an, dass der junge Mann auf der linken Abwehrseite gesetzt sei.

Walter Schneck hat sich mit dem Gegner explizit beschäftigt und ihn schon zwei Mal unter die Lupe nehmen können. Sein Urteil: „Die Kickers spielen einen guten Fußball. Da kriegen wir eine schwere Nuss zu knacken, das ist eine sehr, sehr heikle Aufgabe.“

Und für ihn ist unklarer denn je, wie die eigene Startaufstellung aussehen könnte. Da gilt es, erst einmal die Bestandsaufnahme zu machen. Dominik Müller war im Training mit Tobias Kunter zusammengerauscht und hatte sich einen Bluterguss im Oberschenkel zugezogen. Der Kameruner Angreifer Georges Ekounda und auch sein Mittelfeld-Strippenzieher Piero Saccone werden von Adduktorenproblemen geplagt. Nico Schneck laboriert an einer Schulterprellung und Stürmer Shpetim Muzliukaj verspürte zuletzt ein Ziehen in der Kniekehle. Wer von ihnen eine Pause einlegen muss, blieb offen. „Wir werden also mit dem Personal wieder jonglieren müssen“, sagt Schneck. Die zweifellos schlechtesten Karten hat verletzungsbedingt Ersatzkeeper Sebastian Willibald, für den nach der Diagnose Außenmeniskus-Abriss wohl ein operativer Eingriff unausweichlich bleibt. Der Termin ist noch offen. Klar ist dagegen, dass Helgi Kolvidsson nach seiner erfolgreichen vierten Operation am Sprunggelenk in Heidelberg heute wieder in die Rolle des Trainerassistenten schlüpfen kann. Ihn hatte Torwarttrainer Reiner Hofmann in den vergangenen Wochen vertreten.

Quelle: Südkurier

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Kickers bringen alte Bekannte mit

Die Stuttgarter Kickers sind alles andere als der Lieblingsgegner des SCP – zumindest wenn die Begegnung der beiden Clubs in Pfullendorf über die Bühne geht. Die letzten vier Duelle in der Geberit-Arena konnten nämlich die Stuttgarter für sich entscheiden. Doch in dieser Saison ist die Heimstärke der Linzgauer bislang besonders ausgeprägt.

(Pfullendorf/sz) Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster zeigt auch vor dem neuerlichen Gastspiel im Linzgau gute Form: Nur eine Niederlage kassierten die „Blauen“ in dieser Saison bislang (1:2 in Großaspach), der SCP ging schon drei Mal als Verlierer vom Platz, allerdings immer auswärts. Zu Hause ist das Schneck-Team bislang eine Macht: Bis auf das „Angsthasen-Remis“ gegen Karlsruher SC II zum Saisonauftakt gab es nur Siege. Der eindrucksvollste war sicherlich das 2:0 gegen Tabellenführer Aalen vor zwei Wochen. Aber auch das 5:1 über Reutlingen bot Regionalliga-Fußball auf Top-Niveau. Doch mit seinen müden und stets von taktischen Vorsichtsmaßnahmen geprägten Auftritten auf fremden Plätzen verbaut sich das Schneck-Team bislang immer wieder selbst den Sprung in die Spitzengruppe. Mit einem Heimsieg über Stuttgart würde diese wieder in greifbare Nähe rücken. Dasselbe gilt allerdings auch für die Schwaben, die punktgleich mit dem SCP (13 Zähler) auf Platz acht und damit einen Rang hinter den Linzgauern stehen.

Beim SCP sind einige Spieler angeschlagen: Sturmneuzugang Georges Ekounda, der noch immer auf sein erstes Saisontor wartet plagt sich ebenso mit Adduktorenproblemen herum wie Mittelfeldmotor Piero Saccone. Dominik Müller (Prellung) und Spetim Muzliukay (Knieprobkme) sind ebenfalls nicht ganz fit. Ganz übel erwischt hat es aber Ersatzkeeper Sebastian Willibald, der nach einem Außenmeniskus-Riss nicht um eine Operation herumkommt. Unters Messer muss dieser Tage übrigens auch wieder Co-Trainer Helgi Kolvidsson, dessen Mittelfußknochen trotz bislang bereits dreier Operationen noch nicht wieder zusammengewachsen ist.

Kickers konsolidieren

Die Stuttgarter Kickers sind schon über Jahre hinweg eine Art „Wegbegleiter“ des SC Pfullendorf. 2008 trennten sich die Wege kurzzeitig, als die „Stukis“ die Qualifikation für die dritte Bundesliga schafften – allerdings nur, um nach einem Jahr wieder abzusteigen. Der Abstieg war jedoch zugleich eine Chance, den Verein sportlich wie finanziell zu konsolidieren. „Diese Chance wollen wir nutzen“, sagt der ehrenamtliche Pressesprecher Frank Pfauth. Der gibt den Saisonetat komplett mit 1,6 Millionen Euro an. Mit Dirk Schuster (41) wurde ein neuer Trainer verpflichtet, der aus Karl-Marx-Stadt stammt und einen Vertrag bis Sommer 2011 hat. Abwehrspieler Schuster spielte einst unter anderem in Zwickau, Magdeburg, Braunschweig, Karlsruhe, Köln in der Türkei, in Österreich bei Mödling, Wilhelmshaven und Waldhof Mannheim. Schuster absolvierte zudem vier Länderspiele für die DDR und drei für die Bundesrepublik.

Der Kader der Stuttgarter bekam im Sommer ein völlig neuer Gesicht, 23 Spieler verließen den Absteiger, 17 Neue kamen. Unter anderem wurden die besten Akteure aus der Oberliga-Reserve nach oben geholt. Aus Aalen kam mit Daniel Wagner eine Nummer eins für das Tor. Quer durch die Bank wurden Kicker für alle Mannschaftsteile geholt. Selbst aus der Kreisliga A kam mit Dominik Salz ein Stürmer. „Der wurde regionalligatauglich gemacht“, so Pfauth schmunzelnd. Verletzt fehlen werden heute in Pfullendorf Abwehrrecke Marcel Charrier nach einem Kreuzbandriss und Torwart Luis Rodrigues nach einem Schienbeinbruch.

Ex-SCP’ler gehören zum Stamm

In Pfullendorf bestens bekannte Namen bei den „Stukis“ sind Marcel Rapp und Fabian Gerster, die beide lange Jahre für den SCP gespielt haben. Rapp wechselte 2007 in die Landeshauptstadt, Gerster in diesem Sommer. Schuster scheint zufrieden mit beiden. Sowohl Rapp als auch Gerster spielten alle bisherigen acht Partien durch: „Fabian hat seinen Stammplatz hinten links in der Viererkette. Seine Formkurve zeigt eindeutig nach oben“, so der Coach der Stuttgarter. Marcel Rapp, der im Sommer als einer der wenigen Drittliga-Absteiger „Blauer“ bleiben durfte, hat sich mittlerweile gar zum Kapitän des Traditionsclubs von der Waldau hochgearbeitet. Rapp ist mit seinen 30 Jahren mit Abstand der älteste Spieler im Kader. „Marcel spielt in der Innenverteidigung einen starken Part und hat die Rolle des Leitwolfes übernommen“, lässt Schuster keinen Zweifel daran, wer auch heute wieder sein Abwehrchef ist.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Marchese ist Leistungsträger

Nach drei Jahren musste Enzo Marchese den SSV Ulm im Sommer verlassen, doch er versteht bis heute nicht warum. „Die haben mit mir ein falsches Spiel gespielt“, sagt der Kickers-Regisseur. „Aber ich freue mich auch, dass ich wieder in Stuttgart bin.“ Dort war er schon in der alten Regionalliga bis 2006, wo er unter Trainer Robin Dutt allerdings nicht den Durchbruch schaffte. Nun, unter Dirk Schuster, ist er eine Säule des Teams.

Er müsse zwar noch besser von Offensive auf Defensive umschalten, erklärt der Coach. Doch seine feine Technik, die guten Standards und die Fähigkeit, das Spiel zu ordnen, machen Marchese wertvoll.

Ein Treffer und fünf Vorlagen: Der 26-Jährige war an sechs von neun Toren der Kickers beteiligt. Selbst seine Kondition ist laut Schuster inzwischen gut. Zudem übernimmt Marchese in dem jungen Kader Verantwortung.

Zwar ist er noch immer kein Laufwunder, doch macht er so weiter, könnte sich sein sportliches Ziel zumindest mittelfristig erfüllen: „In die 3. Liga, am besten mit den Kickers.“ In dieser Saison wäre das nach dem großen Umbruch noch zu viel verlangt. „Aber ein einstelliger Tabellenplatz ist realistisch“, so Marchese.

Matthias Jung, kicker.de

Schuster will seine Startelf ändern

Fabian Gerster hat vorgesorgt – und bei seinem alten Verein ein paar Extrafreikarten organisiert. Schließlich spielen die Stuttgarter Kickers (morgen, 14 Uhr) beim SC Pfullendorf, wo Gerster neun Jahre seines Fußballerlebens verbracht hat, ehe er im Sommer zum Regionalliga-Konkurrenten Stuttgarter Kickers gewechselt ist. „Ich wollte einfach mal etwas Neues erleben“, sagt der 22-Jährige, der zudem ein Sportmanagementstudium in Tübingen beginnt – quasi auf halbem Wege also.

Gerster dürfte seinen Stammplatz an alter Wirkungsstätte sicher haben, das gilt aber nicht für alle Spieler. Auf die Frage, ob er auch zum neunten Male in der gleichen Startformation beginnt, antwortete der Trainer Dirk Schuster: „Ich glaube nicht.“ Vieles spricht dafür, dass es vor allem im Angriff eine Änderung gibt, wobei auch Enzo Marchese als zweite Spitze denkbar wäre – zusammen mit zwei defensiven Mittelfeldspielern wie in der Schlussphase gegen Fürth II. „Ich will aber nicht zu viel verraten“, sagt Schuster vor der Partie bei den heimstarken Pfullendorfern, die zum Beispiel Reutlingen 6:1 und den Tabellenführer Aalen 2:0 geschlagen haben.

Wobei gegen die Kickers nicht nur Stuttgarter Zuschauer mit Freikarten kommen werden: insgesamt werden 400 Kickers-Fans erwartet. „Das ist schon was anderes als beim SC Pfullendorf“, sagt Fabian Gerster, „da hatten wir im Schnitt fünfhundert Zuschauer – bei den Heimspielen.“ ump

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Presseschau: Kickers – Greuther Fürth II 1:0

1:0 – Kickers halten Anschluss

Die Geduld der Fans der Stuttgarter Kickers ist gestern ernsthaft auf die Probe gestellt worden. Zunächst einmal verzögerte sich der Anpfiff der Regionalligapartie um zehn Minuten, weil die Gäste der Spvgg Greuther Fürth II mit ihren Privat-Pkw (!) im Stau stecken geblieben waren. Und wer zu spät kommt, den bestraft in diesem Fall Marcel Ivanusa, der nach schöner Vorarbeit von Enzo Marchese in der 34. Minute zur 1:0-Führung einköpfte, die gleichzeitig der Endstand war. Doch bis der unter Dach und Fach war, mussten die immerhin 2160 Anhänger im Gazi-Stadion am Ende nochmal bangen, weil es die Kickers versäumt hatten, ihre phasenweise Überlegenheit auch in Tore umzumünzen.

Vor allem nach der Pause hatten Salz, Marchese, Prediger oder Jung das 2:0 auf dem Fuß; was erneut unterstrich, dass sich die Mannschaft mit dem Toreschießen schwer tut. „Das war ein hartes Stück Arbeite“, gab der Trainer Dirk Schuster zu, „aber ich bin froh, dass die Mannschaft nach der Niederlage gegen Großaspach die richtige Reaktion gezeigt hat. Das war ein sehr wertvoller Sieg, auch vom Kopf her.“

Damit halten die Kickers nun den Anschluss ans obere Tabellendrittel. Den Sieg widmete die Mannschaft zudem der unter der Woche verstorbenen Ursula Dünnwald-Metzler, der Witwe des langjährigen Präsidenten Axel Dünnwald-Metzler. ump

Kickers: Wagner – Abruscia, Köpf, Rapp, Gerster – Jung (86. Petruso), Rizzi, Marchese, Ivanusa – Salz (57. Tunjic), Prediger (62. Steinle).

Quelle: Stuttgarter Zeitung

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1:0 – Ivanusa trifft für Kickers

Hart erkämpfter, aber verdienter Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth II – Marchese bester Spieler

Wenige Tage nach der ersten Saisonniederlage haben die Stuttgarter Kickers in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Fußball-Regionalligist siegte am Freitag verdient mit 1:0 gegen Greuther Fürth II.

Von Jürgen Frey

STUTTGART. So ein kleines bisschen war sie zu spüren, die Verunsicherung nach der ersten Niederlage vergangenen Sonntag gegen Großaspach. Die Kickers agierten zu Beginn der Partie, die wegen Verspätung der Fürther mit zehn Minuten Verzögerung angepfiffen wurde, nicht ganz so aggressiv und benötigten eine Weile, bis sie sich gute Chancen herausspielten. Aber immerhin: Gleich die erste echte Tormöglichkeit führte zum 1:0 in der 35. Minute. Enzo Marchese hatte geflankt, Marcel Ivanusa nickte ein – das gab Sicherheit. Fortan übernahmen die Blauen das Kommando, vor allem Enzo Marchese erwies sich als Denker und Lenker im Kickers-Spiel. Hinterher erklärte er: „Es war wichtig, dass wir den Ausrutscher gleich wettgemacht haben.“ Trainer Dirk Schuster lobte: „Die Mannschaft hat die richtige Reaktion gezeigt.“ Das Team widmete den Arbeitssieg der in dieser Woche verstorbenen Ursi Dünnwald-Metzler.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

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„Arbeitssieg“ der Stuttgarter Kickers

Stuttgart (red) – Die Stuttgarter Kickers haben am achten Spieltag der Fußball-Regionalliga den dritten Saisonsieg eingefahren. Gegen die SpVgg Greuther Fürth II reichte es in Stuttgart zu einem 1:0-Erfolg. Das goldene Tor köpfte in der 33. Minute Marcel Ivanusa nach Vorlage von Enzo Marchese, der als Denker und Lenker der Partie auftrumpfte. „Enzo hat versucht, das Spiel an sich zu reißen und das richtig gut gemacht“, lobte Kickers-Trainer Dirk Schuster. Den Erfolg vor 2160 Zuschauern stufte der Coach als „Arbeitssieg“ ein. In einer Partie mit wenigen Tormöglichkeiten hätten die Stuttgarter „sehr viel investiert“ und daher die drei Punkte verdient.

In der zweiten Hälfte verpassten es die konternden Kickers mehrmals, die Führung zu erhöhen. In der Tabelle stehen die Stuttgarter nun mit 13 Punkten auf dem siebten Rang. Die Fürther liegen mit neun Punkten auf Rang 13.

Quelle: Eßlinger Zeitung

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Kleines «Kleeblatt« im freien Flug

Stuttgarter Kickers – SpVgg Greuther Fürth II 1:0 (1:0) – Wieder keine Punkte für das «kleine Kleeblatt«: Trotz einer ordentlichen Leistung mussten sich die Schützlinge von Trainer Frank Kramer in einem tempogeladenen und abwechslungsreichen Spiel zum fünften Mal hintereinander geschlagen geben. Das Tor des Tages erzielte Ivanusa per Kopfball nach einer Ecke. Nach dem Wechsel machten die Fürther Druck, während die Stuttgarter auf Konter lauerten. Zwingende Torchancen sprangen dabei aber nicht heraus für die Gäste. Die Partie wurde letztendlich von den sicher stehende Abwehrreihen beider Teams dominiert.

Stuttgart: Wagner, Köpf, Jung (86. Petruso), Marchese, Salz (57. Tunjic), Rapp, Rizzi, Gester, Ivanusa, Abrusica, Prediger (62. Steinle) / Greuther Fürth II: Kajgana, Herl, Pickel, Bauer, Wiechers, Kleinheismann (65. Sauter), Philp, Stangl, J.-P. Müller (78. Weber), Kakoko, Ghasemi-Nobakht (74. Weiser) / Tor: 1:0 Ivanusa (33.) / SR: Bartsch (Wöttigheim) / Zuschauer: 2160.

Quelle: Fürther Nachrichten

Stuttgarter Kickers an diesem Sonntag zu Gast bei der SG Sonnenhof Großaspach

Anpfiff um 14 Uhr im Heilbronner Frankenstadion – Die FAdSKi empfiehlt allen Fans zur Anreise eine gemeinsame Zugfahrt

Die noch ungeschlagenen Stuttgarter Kickers sind am 7. Spieltag der Fußball-Regionalliga Süd an diesem Sonntag zu Gast im Heilbronner Frankenstadion und wollen dort ihre Erfolgsstrecke fortsetzen. Der Gegner, der Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach, trägt seine ersten vier Heimspiele in der laufenden Saison auf fremdem Terrain aus, weil seine eigentliche Heimstätte nicht den Statuten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entspricht und derzeit erst Regionalliga-tauglich gemacht wird. Spielbeginn zwischen dem Tabellenzehnten und dem Tabellensechsten aus Degerloch ist um 14 Uhr. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Florian Benedum (Mehlingen). Die FAdSKi (Fanabteilung der Stuttgarter Kickers) empfiehlt allen Fans der Blauen eine gemeinsame Zugfahrt zu dieser Auswärtspartie mit dem kostengünstigen Baden-Württemberg-Ticket: Treffpunkt ist am Sonntag um 11.45 Uhr im Stuttgarter Hauptbahnhof an der Marktstation, Abfahrt um 12.09 Uhr.

Offizielle Homepage

Wochenblatt: Kickers-TV online

Spiele, Kommentare und Weiteres der Blauen nun verfügbar im Internet

Berichte über die Fußball-Regionalliga Süd sucht man im Fernsehen oft vergebens. Doch was tun, wenn man die spielentscheidende Szene nicht gesehen hat, den strittigen Elfmeter nochmals sehen will oder gar das Heimspiel nicht besuchen konnte?

Genau dieser Frage haben sich die Stuttgarter Kickers in der Sommerpause angenommen und haben jetzt das neue Projekt Kickers-TV ins Leben gerufen! Neben einem Live-Ticker im Internetportal der Stuttgarter Kickers und einem neuen SMS-Ergebnisdienst bieten die Blauen von jetzt an auch bewegte Bilder im Internet an.

Nachdem die Rechte und Rahmenbedingungen mit den Verantwortlichen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für eine Online-Berichterstattung abgeklärt wurden, steht dieser nun nichts mehr im Weg. Der DFB stellt den Vereinen der Fußball-Regionalliga in dieser Saison die Möglichkeit frei, Highlights in Form eines Spielberichts vom jeweiligen Spieltag in einer Länge bis maximal fünf Minuten zu veröffentlichen. Bedingungen sind, diese frühestens ab Mitternacht kostenfrei und bis maximal zwei Wochen nach dem jeweiligen Spieltag auf die Vereinshomepage einzustellen.

Der erste Bericht vom Heimspiel vom vierten Spieltag gegen den TSV 1860 München II ist durch eine Software-Erweiterung auf dem Internetportal unter http://www.stuttgarter-kickers.de jetzt online.

„Unsere Zielsetzung war es, sowohl den Fans der Stuttgarter Kickers ein tolles Feature und ebenso auch unseren Partnern und Sponsoren eine weitere, attraktive Plattform zu bieten“, sagt Jens Zimmermann, Geschäftsführer der Kickers. Geplant sind außer den Heimspielberichten inklusive der anschließenden Pressekonferenzen darüber hinaus auch Interviews und Berichte rund um den Mannschaftsalltag, sowie interessante Einblicke in das Vereinsleben.

Verantwortlich für die Berichterstattung ist das neugegründete Team von Kickers-TV: Initiator und Regisseur ist Steffen Vollmer, Rainer Berg und Michael Wurst, der für Kamera und Schnitt zuständig ist, und Frank Pfauth, der den Kommentar macht.

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