Taktik-Schulung in der Türkei

Am zweiten Tag des Trainingslagers in der Türkei wurden die Kickers von Sonne pur und einem blauen Himmel empfangen. Das machte richtig Lust auf einen kompakten Trainingstag, den Trainer Robin Dutt mit viel Energie und Akribie inszenierte. Kurz nach 8 Uhr stand zuerst ein Lauf auf dem Programm, gegen 10.30 Uhr sowie um 16.30 Uhr folgten zwei weitere Trainingseinheiten. Hauptsächlich ging es in diesen Einheiten um die taktische Schulung, wobei vor allem die Neuzugänge Angelo Vaccaro, Sean Dundee und Thomas Weller viel Interesse zeigten.
„Alle drei sind in der Mannschaft schon voll akzeptiert und bringen sich positiv ein“, berichtete Manager Joachim Cast.

Alle Hände voll zu tun hatten auch die beiden Physiotherapeuten Marc Weiss und Frank Rufner, die wie schon in den letzten Jahren die Reise ins Trainingslager mitgemacht hatten. Bei insgesamt 23 Spielern sind beide vom frühen Vormittag bis zum späten Nachmittag voll ausgelastet und sorgen für die körperliche Fitness der Akteure. Im Hotel selbst befinden sich mit dem Team der J.E.F United aus der japanischen J-League und einer bulgarischen Mannschaft zwei weitere Profimannschaften. „Die Anlage ist wirklich optimal und langweilig wird es uns nicht“, zog Achim Cast ein erstes Fazit nach den ersten beiden Tagen.

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Kickers gut in der Türkei gelandet – erste Trainingseinheit absolviert

Nach einem ruhigen Flug landete die Regionalligamannschaft der Stuttgarter Kickers mit Manager Joachim Cast und Trainer Robin Dutt am Sonntagabend kurz vor Mitternacht am Flughafen Antalya, um dann von dort in die Hotelanlage Miracle in Lara weiterzufahren. Dieses neu erstellte Hotel mit neun Stockwerken befindet sich direkt am Meer und ist mit geräumigen Zimmern ausgestattet. Allerdings hatten die Kickers am Montagvormittag vergeblich auf sonniges Wetter gehofft, denn ein Bindfadenregen erstreckte sich zunächst über Lara.

Dennoch zog Trainer Robin Dutt die erste Trainingseinheit durch und bis auf den leicht verletzten Mustafa Akzay präsentierten sich auch alle Spieler in bestem körperlichen Zustand. Am Nachmittag erfolgte dann die zweite Trainingseinheit und glücklicherweise ist von Dienstag an eine Besserung der Wetterlage angekündigt. „Die Stimmung im Team aber ist gut und wir freuen uns schon auf das erste Testspiel am Mittwochnachmittag gegen den Schweizer Zweitligisten FC Vaduz“, berichtete Manager Joachim Cast. Am Samstag soll dann vermutlich gegen eine südkoreanische Mannschaft ein weiteres Testspiel folgen.
Der größte Vorteil des Trainingslagers: die beiden Trainingsplätze befinden sich direkt neben der Hotelanlage, so dass keine weitere Anfahrt nötig ist. Im weiteren Umkreis befinden sich zudem die Regionalligateams von TSV 1860 München und dem SSV Reutlingen und auch andere Fußballmannschaften bereiten sich in Lara auf den weiteren Verlauf der Punkterunde vor.

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StZ: Kickers spielen im Test 4:4

Weller bereitet Führungstor vor
 
STUTTGART (ump). Thomas Weller hat am Samstag zweifellos im Mittelpunkt gestanden. Sogar außerhalb des Platzes, wo der Neuzugang des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers am Rande des Testspiels gegen seinen Exklub FC Schaffhausen viele Hände schütteln musste. Sein früherer Trainer Jürgen Seeberger sagte: „Er hat bei uns hervorragende Standardsituationen geschlagen, aber im Abschluss haperte es.“ Nicht von ungefähr bereitet der 26-Jährige mit einem Eckball den Führungstreffer durch Gambo vor. Bastian Bischoff, Sascha Benda und Jens Härter erzielten die weiteren Treffer für die Kickers, für die auf der Festwiese in Cannstatt aber nur zu einem 4:4 (2:2) reichte.

„Dennoch bin ich nach drei Wochen Vorbereitung zufrieden“, sagte der Trainer Robin Dutt, der mit der Mannschaft gestern für eine Woche ins Trainingslager in die Türkei flog. Dort sollen dann auch die leicht angeschlagenen Akcay, Kanyuk, Vaccaro und Parmak wieder Spielpraxis bekommen.

Stuttgarter Zeitung

Kickers – FC Schaffhausen 4:4 (2:2)

Mit einem 4:4 (2:2) Unentschieden endete am heutigen Samstagnachmittag das Freundschaftsspiel der Kickers gegen den Schweizer Erstligisten FC Schaffhausen. Das Kommen der 230 Fans ins Stadion „Festwiese“ in Cannstatt hatte sich allemal gelohnt: Die Zuschauer sahen acht teilweise sehenswerte Treffer, wobei die beiden Trainer mit der jeweiligen Abwehrleistung sicherlich nicht zufrieden sein dürften. Die Kickers-Tore erzielten Bashiru Gambo, Bastian Bischoff, Sascha Benda und Jens Härter.

Eine Standardsituation brachte die Kickers in Führung: Den Eckball von Thomas Weller köpfte Bashiru Gambo zum 1:0 in die Maschen (12.). Einen tollen Spielzug schloss Bastian Bischoff in der 18. Minute ab. Moritz Steinle versetzte an der Mittellinie seinen Gegenspieler und schickte Sascha Benda Richtung Grundlinie, dessen präzise Flanke der freistehende Bastian Bischoff volley zum 2:0 vollstreckte.
Doch bis zum Pausentee kamen die Gäste aus der Schweiz zum Ausgleich: Beide Treffer erzielte der gute Francisco Neri.
Im zweiten Durchgang wechselten beiden Trainer fleißig aus, doch erzielten die Akteure weitere vier Treffer: Nach Vorlage von Bastian Bischoff drosch Sascha Benda trocken aus 18 Metern den Ball unter die Latte zur erneuten Führung (58.) Doch mit dem dritten Treffer von Francisco Neri ( 70.) und einem abgefälschten Freistoß von Jens Truckenbrod (75.) wendete sich das Blatt erstmals. Aber erneut eine Standardsituation brachte für die Blauen den Erfolg: Den Eckstoß von Thomas Weller verlängerte am kurzen Pfosten Manuel Hartmann auf Jens Härter, der am zweiten Pfosten nur noch den Kopf hinhalten musste: Der 4:4-Enstand in der 81. Minute.

Für die Kickers spielten:
David Yelldell (46. Manuel Salz) – Moritz Steinle, Marco Wildersionn, Jens Härter, Oliver Stierle (62. Niko Kanitz) – Manuel Hartmann, Marco Weller, Sascha Benda (69. Sven Sökler), Bashiru Gambo (46. Dominique Rodrigues) – Sean Dundee (69. Marco Tucci), Bastian Bischoff (83. Sokol Kacani) – Trainer: Robin Dutt

Auch heute verzichtete Trainer Robin Dutt auf die angeschlagenen Spieler Mustafa Parmak, Mustafa Akcay, Laszlo Kanyuk, Recep Yildiz und Angelo Vaccaro. Dafür rückten Dominique Rodrigues, Sokol Kacani und Marco Tucci aus dem Oberligateam in die Mannschaft.

Die Mannschaft fliegt nun am mogigen Sonntag für eine Woche ins Trainingslager in die Türkei. Alle Spieler werden mit ins Trainingslager reisen, zudem werden auch einige Akteure aus dem Oberligateam mit dabei sein.

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Kickers Test heute auf der Festwiese (Bad Cannstatt)!

Im Freundschaftsspiel gegen den Schweizer Erstligisten FC Schaffhausen müssen die Stuttgarter Kickers am Samstagnachmittag, 3. Februar 2007 ins Stadion Festwiese nach Cannstatt ausweichen, da das heimische GAZi-Stadion auf der Waldau auf Grund der unsicheren Witterungsverhältnisse nicht bespielbar ist. Anstoßzeit wird um 15.00 Uhr sein. Im Stadion an der Festwiese steht auch eine überdachte Tribüne zur Verfügung, so dass die Zuschauer auch reichlich Sitzgelegenheiten vorfinden.
siehe auch hier bei der VVS:

http://www2.vvs.de/Download/Envmaps/vvs/uGoDaSta.pdf

 

Kicker: Stuttgarter Kickers: Dundee will Vertrauen zurückzahlen

Mit neuem Sturm in die Rückrunde

Nach den Abgängen von Christian Okpala (30, SF Siegen) und Mirnes Mesic (28, TSG Hoffenheim) sowie den Zugängen von Angelo Vaccaro (25, FC Augsburg) und Sean Dundee (34, Kickers Offenbach, auf Leihbasis bis Saisonende) gehen die Stuttgarter mit einem komplett neuen Sturmduo in die Rest-Saison. Das war eigentlich nicht so geplant. Deshalb spricht Manager Joachim Cast auch von einer „gewissen Unsicherheits-Komponente“.

Trainer Robin Dutt sieht vor allem durch den Weggang von Mesic Auswirkungen auf das Saisonziel: „Der Druck ist jetzt weg. Wenn wir den Aufstieg nicht schaffen, kann uns keiner einen Vorwurf machen.“ Versuchen will es die Mannschaft angesichts von sechs Punkten Rückstand auf den Zweiten Hoffenheim trotzdem.

Das Hauptproblem bei Vaccaro und vor allem bei Dundee dürfte in fehlender Spielpraxis liegen. Rückkehrer Dundee, der schon von 1992 bis 1994 in Degerloch kickte, kam in Offenbach an Türker und Dorn nicht vorbei – und so nur auf 14 meist kurze Einsätze (kein Tor). „Das wäre ein Problem, wenn es morgen losginge. Aber wir haben ja noch Zeit“, sagt Dundee. „Mir wurde Vertrauen entgegengebracht, das möchte ich zurückgeben.“ Was die Ziele und seine eigene Zukunft betrifft, äußert sich Dundee vorsichtig. „Vom Aufstieg möchte ich jetzt nicht sprechen, aber alles ist möglich.“ Und: „Ich habe noch Vertrag in Offenbach, im Sommer sehen wir weiter.“

Weniger Auswirkungen auf das Mannschaftsgefüge dürfte ein Wechsel im offensiven Mittelfeld haben: Für den Rechtsfuß Timo Schlabach (26, Eintracht Trier) kommt der gleich alte Linksfuß Thomas Weller (FC Schaffhausen, ablösefrei bis zum Saisonende).

Sigor Paesler

Präsidiumsmitglied Eichelbaum nimmt Stellung zum Mesic-Verkauf

Präsidiumsmitglied Dirk Eichelbaum (Finanzen und Recht) nimmt im Kickers-Forum Stellung zum Verkauf von Mirnes Mesic:

„Geld statt Erfolg

Bei Christian Okpala schoben sie noch „disziplinarische Gründe“ vor. Den Nigerianer schickten die Kickers-Bosse fort, angeblich weil er gegenüber einem Mitspieler handgreiflich geworden war. In Wirklichkeit waren sie froh, dass sie den teuren Angreifer von der Gehaltsliste bekamen. Der Mesic-Transfer hat Präsident Hans Kullen und seine Claqueure jetzt aber demaskiert. Die Kickers-Oberen haben ihren besten Stürmer verkauft – und dafür billigend in Kauf genommen, dass es mit dem Aufstieg nicht wird. Geld statt Erfolg. Entweder sind die Blauen wieder Pleite. Oder der Traum vom Aufstieg war nur ein schlechter PR-Gag. Kullens wirre Vereinspolitik ist für den Mann auf der Straße jedenfalls nicht mehr nachvollziehbar.“

BILD Sport Seite 16 Lokalausgabe Bild Stuttgart

So weit so gut. Als betroffener „Claqeur“ nehme ich als Präsidiumsmitglied für Finanzen und Recht gegenüber den Fans der Stuttgarter Kickers wie folgt Stellung.

Prolog: Jeder interessierte Sportfreund weiß, dass die Kickers spätestens seit dem Abstieg in die Regionalliga und dem Ausstieg des langjährigen Präsidenten und Mäzen Axel Dünnwald-Metzler eine angespannte Finanzsituation vergegenwärtigen. Vor allem steht dem Verein kein Mäzen oder Gönner zur Seite, wie dies in besonderem Umfang in Hoffenheim, Wehen, Saarbrücken, Elversberg, Aalen, Ingolstadt und Siegen der Fall ist. Gegenüber den Vereinen und Städten Darmstadt und Saarbrücken entfällt aufgrund der hiesigen Situation mit einem großen und erfolgreichen Erstligaclubs vor Ort darüberhinaus das lokale Alleinstellungsmerkmal „Profifussball“ mit der Folge, dass führende Unternehmen der Stadt und Region Stuttgart sich mit Sponsorenleitungen schwer tun oder darauf verzichten.

Vor diesem Hintergrund muss die sportliche und finanzielle Situation bei den Stuttgarter Kickers betrachtet werden, sonst entsteht von vornherein ein Zerrbild. Dank der kontinuierlichen Arbeit des Trainerstabs und der sportlichen Leitung des Vereins ist spätestens seit der Übernahme des Cheftrainerpostens durch Robin Dutt eine stetige Aufwärtsbewegung im sportlichen Bereich bei gleichzeitiger leichter Konsolidierung im finanziellen Bereich festzustellen. Diese Sitation wäre nur zu durchbrechen, wenn von vornherein mit ungedeckten Wechseln auf die Zukunft gleicsam ein Aufstieg „erzwungen“ werden sollte. Das kann aber von den Herren in Präsidium und Aufsichtsrat, die allesamt einen soliden persönlichen Hintergrund haben niemand ernsthaft erwarten. Und selbst wenn, müsste man einsehen, dass aufgrund der bizarren Mäzenatenleistungen in Wehen und vor allem Hoffenheim dies noch nicht einmal bei einem veritablen Banküberfall möglich wäre. Zu berücksichtigen ist nur, dass mit dem Gesamtetat des Profikaders der Kickers in Hoffenheim der Trainerstab nicht zu bezahlen wäre.

Der Kampf um den Aufstieg gleicht also realistisch betrachtet mindestens dem Kampf des David gegen (mehrere) Goliath(s). Trotzdem sind die Kickers gefühlter Dritter mit einem Rückstand von sechts Punkten auf den Zweiten Hoffenheim, wobei das letzte Spiel das Heimspiel gegen eben dieses Hoffenheim ist. Die Kickers haben also eine Außenseiterchance auf den Aufstieg, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Daran hat sich durch die Transfers der beiden Stürmer und die Neuverpflichtungen nichts geändert.

Zum Etat ist anzumerken, dass dieser für die Saison 2006/07 gedeckt war und ist. Es bestand keinerlei wirtschaftliche Notwendigkeit, Spieler Okpala aus diesem Grund abzugeben. Vielmehr war der sportlichen Leitung von vorn herein klar, dass es sich bei Okpala um einen menschlich schwierigen Typ handelt, nicht umsonst wurde er bei seinem vorherigen Verein als Torschützenkönig aussortiert.

Die Kickers, allen voran Trainer Robin Dutt haben sich zugetraut, dieses Problem zu lösen. Nach mehreren gravierenden Vorkommnissen, die aber intern blieben, kam es zu dem ausführlich beschriebenen Vorfall mit dem Spieler Benda, der dem Verein keine andere Wahl als die Trennung lies. Ich selbst war an dem Aufklärungsgespräch mit Okpala beteiligt, es wird mir noch lange in ausführlichem Bewußtsein bleiben. Noch nie habe ich einen derart selbstgerechten, uneinsichtligen und sich heillos verrennnenden Sünder gesehen wie Okpala. Außerdem hatte er sich durch die vorangegangenen Aktionen in der Mannschaft restlos isoliert. Dass die Situation so geklärt wurde, dass für diesen Spieler noch eine Ablösesumme vereinnahmt werden konnte, halte ich für einen großen Erfolg der sportlichen Leitung. Ich hätte das nicht für möglich gehalten.

Im Falle Mesic verhielt es sich so, dass der Spieler seit längerer Zeit keine Vertragsverlängerung über den 30.06.07 hinaus wünschte, es sei den, der Verein hätte jedes wirtschaftlich mögliche Maß verlassen. Darüber hinaus muss klar sein, dass es sich bei Mesic um einen Spätstarter handelt, der erstmals mit Ende Zwanzig zur absoluten Topform aufläuft und der damit jetzt auch die Gunst der Stunde nutzen muss, wenn er in eine neue Gehaltsliga aufbrechen will. Diese Gunst hat ihm Hoffenheim beschert. Damit hier die Dimension klar wird, sind mindestens verdoppelte Bezüge in der RL zu unterstellen, in der 2. BL ist von vervierfachten Bezügen gegenüber jetzt auszugehen!

Jeder möge sich selbst fragen, ob er selbst unter solchen Umständen alles für einen Aufstieg der Kickers und damit auch gegen Hoffenheim getan hätte und sich so seinen eigenen Traumvertrag, der in der 2. BL gilt zerstört hätte. Als Mesic den Vertrag in Hoffenheim unterschrieben hatte war mir klar, dass die Motivation für die Kickers futsch ist, trotzdem hat die sportliche Führung einerseits um Mesic gekämpft, die Spannung bei ihm hoch zu halten, andererseits nach einem anderen Spieler Ausschau zu halten, der, wenn es gut läuft, über ähnliche Qualitäten verfügt. Dabei waren von Anfang an und schon länger die Namen Vaccaro und Dundee im Gespräch.

Zum Fall Mesich habe ich auch noch einen eigene, nicht vereinskonforme Meinung. Es gibt nicht nur den Mesic, der Aalen und Kaisreslautern fast im Alleingang erledigt hat, sondern auch den Mesic, der bei jeder Berührung durch den Gegner mit lautem „Aua. Aua“ zu Boden ging, das Feindbild eines jeden Schiedsrichers ist und gelbe Karten sammelt wie andere Leute Briefmarken. Dieser Spieler wurde vor einem Jahr als Kapitän abgesetzt, für mich blieb er bei allen sonstigen Qualitäten auch immer ein peinlicher Schwalbenkönig, ein Charakterzug den ich unsäglich finde.

Diese beiden Abgänge, die, ich wiederhole mich, nicht von Verein iniziert, bzw. unausweichlich waren, wurden durch Spieler ersetzt, die mit voller Motivation zu den Kickers stoßen, eine mindestens vierwöchige Vorbereitung mitmachen können, einschließlich des Trainingslagers in der Türkei.

Vaccaro hat vor fünf Jahren in der A-Jugend des VfB auf Augenhöhe mi den heutigen BL-Topstürmern Kuranyi und Amanatidis gespielt. Unglückliche Vereinswechsel und zwei schwere Verletzungen neben diversen anderen Verletzungen haben bisher verhindert, dass die Klasse Vaccaros für jedermann sichtbar wurde. Wieder zu seinen Ex-Mitspielern aufzuschliessen halte ich bei einem länger unverletzten Vaccaro für möglich. Am besten er fängt am 24.02. beim VfB damit an.

Sean Dundee kam aus freien Stücken und ohne jeden finaziellen Vorteil für ihn selbst aus Offenbach. Er hätte genausogut seinen Vertrag dort absitzen können. Die Frage, ob dieser Spieler motiviert ist, stellt sich meiner Ansicht nach also nicht. Er hat einfach nochmal Lust zu spielen, will es bei seinem ersten Verein in Deutschland nochmal wissen und hat als einstmaliger Toptorjäger der BL noch manchen Trick drauf.

Ich persönlich freue mich auf die restlichen Spiele und glaube fest daran, dass bei verletzungsfreien Stürmern, seiner stabilisierten Abwehr und Gambo und Kanjuk in Topform noch alles möglich ist. Wir waren von vornherein nur Außenseiter, das sind wir geblieben. Aber „verkauft“ wurde der „Erfolg“ nicht. Als dereztigter Vierter sind wir nämlich nicht auf einem Aufstiegsplatz, nur mal zur Erinnerung.

Als Ausbildungsverein werden wir uns in absehbarer Zeit keine Spieler leisten können, die überall sonst auch auf dem Wunschzettel stehen. Die einzige Ausnahme Okpala hat gezeigt, dass das auch gar nicht immer Glück bringen muss.

Jedenfalls springt die (vor allem) lokale Presse dem Unterlegenen normalerweise reflexartig zur Seite, muntert auf und erkennt die groißen Anstrenungen, die gegen (finanziell) übermächtigen Gegner unternommen werden. Grasmuck von der Bild Stuttgart entscheidet sich dafür, dem David im Kampf gegen Goliath noch ins Gesicht zu spucken. Das versteht der „Mann auf der Straße“ normalerweise nicht.

SVS trifft am Mittwoch auf Regionalligist Stuttgarter Kickers

Am Mittwoch, 31.1., trifft der SV Sandhausen auf Regionalligist Stuttgarter Kickers. Spielbeginn ist um 15 Uhr auf dem neuen Kunstrasenplatz des FT Kirchheim.

Die Stuttgarter Kickers waren in dieser Woche noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv. Nachdem Abgang von Torjäger Mirnes Mesic (zur TSG Hoffenheim), lieh man von den Offenbacher Kickers Sean Dundee aus. Zuvor wurde mit Angelo Vaccaro ein weiterer Stürmer für das Team von Trainer Dutt unter Vertrag genommen.

Beim SVS will man auch in diesem Testspiel, nach zwei guten Leistungen gegen Oggersheim (3:1) und Darmstadt (2:2), ungeschlagen in der Vorbereitung bleiben.

SV Sandhausen