Presse zum Testspiel in Großaspach (2:0)

Gambo und Yildiz treffen für Kickers
2:0 bei der SG Sonnenhof
 
Stuttgart (jüf) – Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat sein Testspiel beim Oberligisten SG Sonnenhof Großaspach mit 2:0 (0:0) gewonnen. Die Tore erzielten Bashiru Gambo mit dem Kopf nach einem Eckball von Sascha Benda und Recep Yildiz mit einem 20-m-Schuss. „Die Mannschaft war nach den harten Trainingseinheiten platt, dennoch hat das Ergebnis gestimmt“, lobte Kickers-Trainer Stefan Minkwitz. Mit der Leistung seines Teams zeigte er sich nur nach der Pause zufrieden. Minkwitz: „Da gab es im Spielaufbau gute Ansätze.“ Außerdem habe Ferhat Cerci gezeigt, dass er auch im Sturm eine Alternative sein kann.

Am heutigen Montag reisen die Blauen ins Kurztrainingslager nach Mieming/Tirol. Neben einer Schneeschuhwanderung steht auch ein Biathlon-Wettbewerb auf dem Programm. Das nächste Testspiel bestreiten die Blauen am kommenden Samstag (14 Uhr) beim Bayernligisten TSG Thannhausen.

Stuttgarter Nachrichten

Hinten stimmt’s bei beiden Teams

Ordentlich zog sich Fußball-Oberligist SG Sonnenhof im Testspiel gegen Regionalligist Stuttgarter Kickers aus der Affäre. 0:2 verlor die Elf von Trainer Thomas Letsch, der vor allem mit der Defensivleistung seines Teams zufrieden war. Und das vor allem vor der Pause. Denn bis zur Halbzeit hielt Aspach auf dem Kunstrasen im Fautenhau ein 0:0.

VON UWE FLEGEL

Groß war der Leistungsunterschied zwischen Viert- und Drittligist nicht. „Die Jungs sind ein bisschen müde. Wir haben in den vergangenen vier Wochen intensiv trainiert“, erklärte Kickers-Co-Trainer Alexander Malchow. Wichtiger als die körperliche Frische war Großaspachs ehemaliger Coach und seinem Chef Stefan Minkwitz etwas anderes: „Wir haben hinten zu Null gespielt.“

Dass dieses Ergebnis vorne nicht ebenfalls stand, verdankte der Regionalligist einer Steigerung in der zweiten Halbzeit. Bashirou Gambo, auffälligster Kickers-Akteur, sorgte in der 52. Minute per Kopfball fürs 1:0. Mit einem Traumtor aus 25 Metern erhöhte Recep Yildiz in der 77. Minute auf 2:0. Viel mehr Möglichkeiten hatte die Elf aus Degerloch nicht. Aspachs Trainer Thomas Letsch war dann auch mit der Defensivleistung seiner Mannschaft „zum großen Teil zufrieden“. Vor allem mit der in der ersten Halbzeit. „Da haben wir gerade mal eine halbe Torchance zugelassen“, urteilte der früheree Coach der Oberligamannschaft der Stuttgarter Kickers. In der Offensive taten sich die Hausherren hingegen noch schwer. Dem fleißigen Saer Sene wäre kurz vor der Pause trotzdem fast die Führung geglückt. Nach einem Konter scheiterte der talentierte Franzose jedoch freistehend an David Yelldell, der in jungen Jahren bekanntlich das Tor der TSG Backnang hütete.

In der Halbzeit begann dann das große Wechseln. Das sorgte dafür, dass die Kickers im zweiten Spielabschnitt zunächst etwas mehr Schwung entwickelten und bei Aspach der Spielfluss ein wenig dahin war. Die Führung des Regionalligisten, bei dem der in der Vorrunde noch für den Sonnenhof stürmende Gino Russo verletzt fehlte (wir berichteten) war dann auch nicht unverdient. Um aber zu glänzen, dafür war der ehemalige Bundesligist zu müde.

SG Sonnenhof Großaspach: Jurkovic (73. Bürkle) – Fichter (59. Wengert/73. Da Cruz), Grab (59. Seiler), Aupperle (46. Adamos), Cimander (73. Tiryaki) – Mazzola (59. Blaskic), Montero (46. Bonsignore), Di Biccari, Greco, Euler (46. Abou Shoura) – Sene (46. Krasniqi). – Stuttgarter Kickers: Yelldell – Steinle (46. Wildersinn), Rapp (46. Yildiz), Leist, Stierle (46. Baradel) – Cerci, Parmak (46. Rosen), Mann (46. Benda), Deigendesch – Vaccaro (46. Gambo), Tucci (46. Kacani). – Tore: 0:1 (52.) Gambo, 0:2 (77.) Yildiz. – Schiedsrichter: Petersen (Stuttgart). – Zuschauer: 200.
 
Backnanger Kreiszeitung

Presse zum 1:1 Unentschieden der U19 beim SC Freiburg

Zumindest einen Teilerfolg konnte auch das Ligaschlusslicht erzielen. Die Stuttgarter Kickers spielten gestern beim SC Freiburg 1:1 (1:0). Die Freiburger Führung aus der ersten Halbzeit glich der Innenverteidiger Alex Thies in der 80. Minute aus. Damit holte das Team des Trainers Ralf Strogies am 14. Spieltag das dritte Unentschieden der Saison. Mit nun drei Pluspunkten rangieren die Kickers aber weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga Süd/Südwest.

Stuttgarter Zeitung

Die Stuttgarter Kickers holten ein 1:1 beim SC Freiburg. Alex Thies (75., Foulelfmeter) rettete den Blauen nach dem 0:1-Pausenrückstand einen Punkt. Kickers-Trainer Ralf Strogies war hochzufrieden: „Zum ersten Mal hat die Mannschaft das umgesetzt, was ich gefordert habe.“

Stuttgarter Nachrichten

Trainingslager der Regionalligisten

Kickers mit Härter und Russo
STUTTGART (ump). Die Fußball-Regionalliga startet erst in drei Wochen – und das ist auch gut so. Zumindest für die Stuttgarter Kickers. „Momentan steckt die Mannschaft nach der Vorbereitung körperlich in einem Tief“, sagte der Kickers-Manager Joachim Cast, „da ist klar, dass noch nicht alles wie gewünscht läuft.“ Immerhin gewann die Mannschaft am Samstag ein Testspiel beim Oberligisten SG Sonnenhof Großaspach mit 2:0 (Tore: Gambo und Yildiz nach der Pause). Heute geht es in ein Kurztrainingslager nach Österreich, wo Schneeschuhtrekking und Biathlon auf dem Programm stehen. „Das Ganze soll einen Trainingseffekt haben, aber auch einen Spaßfaktor“, sagt Cast, weshalb alle 23 Mann des Kaders mitreisen, also auch die angeschlagenen Jens Härter und Gino Russo. Beide könnten zu Beginn der Rückserie gegen Pfullendorf aber zumindest wieder im Kader stehen.

Während die Kickers nur drei Tage nach Tirol reisen, fliegt der Ligarivale VfB Stuttgart II für eine Woche in die Türkei. Zuvor gab es am Samstag noch ein 1:1 (Morys) gegen den Schweizer Zweitligisten Schaffhausen.

Stuttgarter Zeitung

SG trifft auf zwei alte Bekannte

Beim Testspiel gegen Regionalligist Stuttgarter Kickers feiert Oberligist Großaspach ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Ex-Coach Alexander Malchow ist seit wenigen Wochen Co-Trainer der Blauen. Gino Russo wechselte in der Winterpause zu den Degerlochern. Im Fautenhau wird der Stürmer am Samstag um 14 Uhr jedoch nur Zuschauer sein. Er ist verletzt.

VON STEFFEN GRÜN

Laut Malchow wird Russo von Achillessehnenproblemen geplagt. Der 22-Jährige ist derzeit aber das einzige große Sorgenkind der Blauen. Sonst sind der Co-Trainer und sein Chef Stefan Minkwitz mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden. Derzeit seien alle Spieler ziemlich müde, doch das ist für Malchow ganz normal: „Wir haben schließlich hart gearbeitet.“ Das soll sich ab dem ersten Punktspiel am 1. März gegen den SC Pfullendorf auszahlen: Unter allen Umständen wollen die Stuttgarter Kickers die fünf Punkte, die den Traditionsclub als Drittletzten vom zehnten Tabellenplatz trennen, wettmachen. Sonst startet die eingleisige dritte Liga im Sommer ohne den früheren Erstligisten. Ein Schreckensszenario mit unabsehbaren Folgen.

Die SG Sonnenhof hat am Mittwoch ihr Trainingslager in der Sportschule in Ruit beendet. „Wir hatten ideale Bedingungen“, sagt Trainer Thomas Letsch. Die harten Einheiten und das kurzfristig vereinbarte Testspiel gegen die A-Jugend der Kickers (1:1, Torschütze: Steffen Euler) haben aber ihre Spuren hinterlassen: „Die Jungs sind etwas müde.“ Ihnen geht es also wie ihren morgigen Gegnern, weshalb quasi Chancengleichheit herrscht. Bei Großaspach stehen hinter Zugang Nico Nierichlo (leichte Wadenzerrung) und Calogero Bonsignore (Sprunggelenksprobleme) Fragezeichen. Sonst sind wohl alle Mann fit.
 
Backnanger Kreiszeitung

1:1 im Testspiel gegen Balingen – Amateure fahren nach Schnetzenhausen ins Trainingslager

Mit 1:1 Unentschieden haben sich gestern Abend die 2.Mannschaft der Stuttgarter Kickers und der Verbandsliga Spitzenreiter TSG Balingen getrennt. Im ersten Durchgang agierten die Gastgeber gefällig und gingen durch einen Kopfball von Marc Buchstor (39. Minute) mit 1:0 in Führung. Doch nach der Pause kam der Spielfluss der Balinger ins stottern. Die „kleinen Blauen“ drängten den Verbandsliga-Tabellenführer mehr und mehr in die Defensive und verdienten sich so den späten Ausgleich durch Neuzugang Dirk Prediger(87.) redlich. „Wenn wir unsere Chancen besser verwertet hätten wäre auch ein Sieg möglich gewesen“ meinte Trainer Björn Hinck, der mit der Entwicklung seiner Mannschaft in den letzten Wochen aber insgesamt sehr zufrieden ist.

Ab Samstag werden die „kleinen“ Blauen dann für zwei Tage ins Trainingslager nach Schnetzenhausen bei Friedrichshafen fahren. Wie in den vergangenen Jahren bereitet sich das Team von Trainer Björn Hinck im Hotel Krone, in dem übrigens während der WM 2006 die Nationalmannschaft des Iran longierte, auf die Rückrunde in der Oberliga – Baden Württemberg vor.
Im Trainingslager dabei sein werden auch die Neuzugänge Edgar Porada, Andre Oliveira, Ali Parizi, Joannis Tsapakidis und Dirk Prediger, der früher in der Jugend des VfB Stuttgart und zuletzt beim FC.St.Pauli unter Vertrag stand

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STN: Eichelbaum verteidigt Transfer-Strategie der Kickers – Fans verärgert

„Hätten wir Ailton holen sollen?“

Stuttgart – Es ist Halbzeit bei der Vorbereitung auf die restliche Saison der Fußball-Regionalliga. Und bei den Stuttgarter Kickers haben wieder einmal alle ein gutes Gefühl. Bis auf den Großteil der Fans. Sie kritisieren im Forum scharf, dass kein etablierter Stürmer verpflichtet wurde.

VON JÜRGEN FREY

Beim Blick auf die nackten Zahlen lässt sich der Unmut im blauen Fan-Lager durchaus erklären. Die Kickers stehen vor dem Wiederbeginn am 1. März gegen den SC Pfullendorf auf Platz 16, haben in 19 Spielen gerade mal 15 Tore erzielt – und statt in der Winterpause einen erfahrenen Angreifer zu holen, wird in Nico Beigang sogar noch einer abgegeben. Damit machen sich die Kickers-Granden angreifbar, sollte am Saisonende der Sprung in die eingleisige dritte Liga verpasst werden. Präsident Dirk Eichelbaum verteidigt die Strategie des Clubs hartnäckig: „Hätten wir Ailton holen sollen? So wie es Schreiber im Forum gefordert haben. Wir machen hier keine Lachveranstaltung. Und eine Verzweiflungstat à la Sean Dundee gibt es auch kein zweites Mal.“ Im Übrigen habe es im bisherigen Saisonverlauf weniger an der Qualität der Stürmer gemangelt, sondern vielmehr an der Spielanlage, da sei er sich mit der sportlichen Leitung einig: „Wir sind doch viel zu tief gestanden und haben viel zu wenig Chancen herausgespielt“, sagt der Häuptling der Blauen – und schiebt nicht zum ersten Mal in seiner Amtszeit die Floskel hinterher: „Ich habe ein richtig gutes Gefühl.“

Wie er das begründet? Unter anderem mit dem neuen Berater Jürgen Sundermann. Für die amateurhafte Präsentation dieser umstrittenen Personalie in der Öffentlichkeit musste Eichelbaum bei der jüngsten Präsidiums- und Aufsichtsratssitzung zwar harsche Kritik vom Kontrollgremium einstecken. Das ändert jedoch nichts daran, dass er die helfende Hand des 68-Jährigen hundertprozentig zu schätzen weiß: „Sundermann kann Spieler stark reden, und er hat Zeit für Einzelgespräche. Er ist sozusagen unser neuer Mentaltrainer.“

Von stundenlangen Klausuren mit dem Senior-Coach ist bisher nichts bekannt geworden. Und klar ist auch: Trainer Stefan Minkwitz und sein Assistent Alexander Malchow haben ihre eigenen Pläne. Minkwitz ist klug genug, um sich nach außen hin offen für Anregungen zu geben. „Ich bin ein Frischling, er ein alter Hase, ich sehe Sundermann nicht als Aufpasser, sondern als Ratgeber.“ Wobei allerdings klar sei, dass sich der alte Haudegen aus den Bereichen Technik, Taktik, Trainingslehre, Aufstellung heraushalte.

Minkwitz will seine Probleme selbst lösen. Eines im Sturm sieht er im Übrigen ebenso wenig wie der Präsident. „Wir starten mit einem Kader, den ich für stark genug halte, um die Drittliga-Qualifikation zu schaffen“, betont Minkwitz. Und fügt etwas hinzu, was einem irgendwie bekannt vorkommt: „Ich habe ein gutes Gefühl.“

Stuttgarter Nachrichten

StZ: Nachgefragt bei Joachim Cast

„Wir setzen auf unsere Talente“ 

Die Stuttgarter Kickers stecken mitten in der Vorbereitung für die zweite und entscheidende Saisonhälfte in der Fußball-Regionalliga. Die Fans vermissen dabei vor allem einen Stürmer, der in der Winterpause als Verstärkung angekündigt war. „Der Markt hat nichts Passendes hergegeben“, sagt der Manager Joachim Cast im Gespräch mit Joachim Klumpp.

Herr Cast, die Transferperiode ist abgelaufen, ohne dass die Kickers noch einen Stürmer verpflichtet haben. Viele Fans beschweren sich inzwischen darüber, weil der Verein für die Winterpause einen „Kracher“ angekündigt habe.

Das Wort Kracher ist meines Wissen nur einmal gefallen, und zwar bei unserem Trainer Stefan Minkwitz im Zusammenhang mit seinem Wunschspieler Andreas Mayer. Im Übrigen: wer beurteilt denn, wer oder was ein Kracher ist und was nicht? Zudem verpflichten wir nicht irgendwelche Spieler, nur um die Öffentlichkeit oder die Fans zufriedenzustellen.

Mayer ist dann aber nach Aalen gegangen.

Das muss man akzeptieren. Unsere sportliche und wirtschaftliche Situation ist eben im Moment nicht so rosig, dass wir uns die Spieler nach Belieben aussuchen können, erst recht nicht, wenn sie Angebote von anderen Vereinen haben.

Dennoch: es war nach dem Abgang von Nico Beigang zu Jahn Regensburg davon die Rede, noch einen kopfballstarken Stürmer zu holen.

Das ist grundsätzlich richtig, doch der Markt hat nichts Passendes hergegeben. Natürlich waren wir mit vielen Spielern in Kontakt. Dominik Stroh-Engel und zuletzt auch Marcel Ziemer blieben aber lieber bei ihren Vereinen in Wehen beziehungsweise Kaiserslautern, obwohl sie dort nur in der zweiten Mannschaft spielen. Wir brauchen in der jetzigen Situation Spieler, die mit der vollen Überzeugung und Identifikation für die Kickers spielen möchten und sich der Herausforderung hier stellen.

Apropos lukrativ: war denn überhaupt noch Geld für einen Neuzugang in der Kasse, nachdem man die beiden suspendierten Spieler Ortlieb und Sökler nicht von der Gehaltsliste bekommen hat?

Bei den Kickers ist nie Geld übrig. Wenn wir allerdings einen Spieler gefunden hätten, von dem wir überzeugt gewesen wären und der finanziell und sportlich ins Konzept gepasst hätte, wäre der Verein bereit gewesen, ein gewisses Risiko einzugehen.

So bleibt es bei den Neuzugängen Rosen, Cerci und Russo – welche Erwartungen haben Sie?

Cerci und Rosen werden uns mit ihrer Erfahrung weiterhelfen, Russo hat ein riesiges Potenzial, das er auch kurzfristig ausschöpfen kann. Wir haben in der Offensive ein sehr gutes Leistungsvermögen. Wir setzen mehr denn je auf den endgültigen Durchbruch der jungen Leute wie Tucci, Kacani und Genisyürek. Wenn dann noch so überdurchschnittliche Spieler wie Vaccaro, Gambo und Parmak konstant zeigen, was sie können, sind wir in der Offensive sehr gut aufgestellt.

Stuttgarter Zeitung