Presse zu FC Villingen – Stuttgarter Kickers II (4:0)

FC 08 Villingen schlägt Stuttgarter Kickers II 4:0

VS-VILLINGEN (rn) Durch einen 4:0-Erfolg im Nachholspiel gegen die Stuttgarter Kickers II hat Oberligist FC 08 Villingen gestern Abend im Aufstiegsrennen weiter Boden gut gemacht. 900 Zuschauer sahen ein insgesamt nur mäßiges Spiel.
Oberliga Baden-Württemberg: FC 08 Villingen – Stuttgarter Kickers II 4:0 (1:0). Trotz des zahlenmäßig deutlichen Erfolgs war bei Villingen viel Sand im Getriebe. Der Gastgeber hatte über die gesamte Spielzeit mehr Ballbesitz, doch fehlten vor allem in der Offensive die zündenden Ideen, um die defensiv agierenden „jungen Blauen“ unter Druck zu setzen. So kamen die Platzherren erst nach 20 Minuten zur ersten Chance. Danach hatte Villingen seine beste Phase, doch scheiterten Jago Maric (23.), Giuliano Saggiomo (25.) sowie Dejan Svjetlanovic und Stasiak am guten Gästetorhüter Salz. In der 27. Minute fiel dann der Führungstreffer für die Schwarz-Weißen. Nach einem Foulspiel vom Ex-Pfullendorfer Markus Ortlieb an Sari verwandelte Jago Maric den fälligen Strafstoß.

In der 57. Minute hatte dann auch die Gäste die erste Torchance, als Kovac nach einer gelungenen Kombination haarscharf das 1:1 verpasste. Im direkten Gegenzug fiel dann die Vorentscheidung, als Adem Sari nach einer schönen Flanke von Piero Saccone per Kopf zum 2:0 traf. Die Gäste lockerten danach ihre Abwehr, sodass sich für Villingen mehr Räume ergaben. Doch erst in der Schlussphase ergaben sich noch einmal Einschussmöglichkeiten. Auf Zuspiel von Intemperante erzielte A-Jugendspieler Alexander Germann (85.) das 3:0. Mit einer schönen Einzelleistung erhöhte Sari nur zwei Minuten später auf 4:0.
FC Villingen: Miletic, D´Incau, Bea, Hohnstein (61. Michnia), Svjetlanovic, Maric, Giuliano Saggiomo, Saccone, Rino Saggiomo (70. Intemperante), Sari, Stasiak (75. Germann). – Tore: 1:0 (27.) Jago Maric (Elfmeter), 2:0 (58.) Adem Sari, 3:0 (85.) Alexander Germann, 4:0 (87.) Adem Sari . – Zuschauer: 900. – Schiedsrichter: Thorsten Weber (Mahlberg).

Schwäbische Zeitung

Souveräner Pflichtsieg
VON STEFAN UMMENHOFER
Der FC 08 Villingen hat wieder Oberwasser. Mit einem deutlichen 4:0-Erfolg über die abstiegsgefährdete Reserve der Stuttgarter Kickers reduzierte der FC 08 seinen Rückstand auf einen Regionalliga-Qualifikationsplatz auf drei Zähler. Die Villinger boten eine souveräne Leistung und nutzten vor allem ihre Torchancen.

Fußball-Oberliga: FC 08 Villingen – Stuttgarter Kickers II 4:0 (1:0) – Bei klarer Feldüberlegenheit brauchten die Nullachter 25 Minuten, um sich wirklich Zwingendes zu erarbeiten. Der deutlich verbesserte Adem Sari und Rodrigo „Toco“ Stasiak hatten gemeinsam eine erste Chance, ehe es im Minutentakt weiter ging: Ein Freistoß von Jago Maric, eine Dreifach-Gelegenheit durch Sari und Stasiak, und dann ein Alleingang Saris, den Marcel Ivanusa im Strafraum unsanft beendete: Der souveräne Schiedsrichter Thomas Bauer pfiff Elfmeter, den Jago Maric ebenso souverän verwandelte.

Ein Freistoß von Giuliano Saggiomo, der von Stasiak abgefälscht wurde, hätte nach einer halben Stunde die 2:0-Führung einbringen können. Nach der Pause zeigten sich die bis dato sehr unauffälligen Kickers erstmals: Michele-Claudio Rizzi aus 20 Metern sowie Muhamed Bajarmi hatten einigermaßen brauchbare Chancen, ehe Sari mit einem Kopfball nach Flanke von Piero Saccone nach einer knappen Stunde für den Gastgeber das 2:0 markierte. Marco Tucci verpasste kurz darauf aus drei Metern ein Zuspiel von Ali Parhizi auf der Gegenseite. Den Stuttgartern wollte offensiv nichts gelingen. Franco Petruso (62.) auf Kickers-Seite und der Villinger Giuliano Saggiomo mit einem Freistoß (68.) prüften die fehlerfreien Torleute.

Als Eugen Schneider nach einem Spaziergang am Sechzehn-Meter-Raum nur knapp neben das Villinger Tor traf, standen die Zeichen endgültig auf Heimsieg. Dass dieser dann aber doch noch so deutlich ausfiel, war nicht zu erwarten gewesen. Der 18-jährige Youngster Alexander Germann vollendete ein Zuspiel von Gaetano Intemperante und freute sich diebisch über sein erstes Oberliga-Tor (85.). Nicht minder begeistert war Adem Sari von seinem Treffer – einem schönen Schuss aus 20 Metern, mit dem er Torhüter Salz vier Minuten vor Schluss überlistete.

Das Publikum war zufrieden – Trainer Kristijan Djordjevic auch. „Ich habe von meiner Mannschaft mehr Präsenz in den Heimspielen gefordert – und das hat sie zu 120 Prozent beherzigt.“ So müsse man auch die nächsten Partien angehen. Nun gelte es, den Akku aufzuladen und dann am Samstag gegen Freiberg nachzulegen. „Wir haben für die strahlenden Gesichter hier gesorgt“, konstatierte Kickers-Trainer Björn Hinck, der von „Klassenunterschied“ und „Lehrstunde“ sprach. „Wir haben es nicht geschafft, die schnellen Pässe des FC 08 zu unterbinden“, so Hinck.

Villingen: Miletic – Hohnstein (61. Michnia), Bea, D ´Incau, G. Saggiomo – R. Saggiomo (70. Intemperante), Maric, Saccone – Sari – Stasiak (75. Germann), Svjetlanovic.

Stuttgart: Salz – Leist, Ortlieb, Ivanusa, Baradel – Rizzi – Parhizi (77. Tunjic), Bajarmi (61. Schneider), Kovac, Sökler (46. Petruso) – Tucci

Tore: 1:0 (27.) Maric (Foulelfmeter), 2:0 (58.) Sari, 3:0 (85.) Germann, 4:0 (87.) Sari; SR: Thomas Bauer (Kuppenheim) ZS: 850; Gelbe Karten: Germann – Leist, Parhizi

Bilder zum Spiel:

www.suedkurier.de/bilder

Südkurier

Presse zur Einstweiligen Verfügung gegen Ex-Präsident Kullen

Kickers bremsen Ex-Präsident Kullen ein
Stuttgart (dip) – Die Stuttgarter Kickers haben beim Landgericht Stuttgart eine einstweilige Verfügung gegenüber Hans Kullen erwirkt. Grund für diesen juristischen Schritt ist folgende Äußerung des Ex-Kickers-Präsidenten: „Ich habe den Verein mit einem Guthaben von 601 000 Euro verlassen. Drei Monate später waren davon nur noch 136 000 übrig.“ Dieses Zitat, das Kullen von nun an untersagt ist, wär jüngst in einem Artikel der Zeitung „Die Welt“ erschienen, woraufhin der aktuelle Präsident der Blauen, Dirk Eichelbaum, die Anwälte des Vereins kontaktiert hat. Sollte Kullen sich dennoch nochmals derart äußern, droht ihm ein Ordnungsgeld von bis zu 250 000 Euro oder ersatzweise Ordnungshaft.

Eichelbaum bedauert zwar, dass es zu diesem Schritt kommen musste, sagt aber: „Solche erwiesenermaßen falschen Äußerungen in der Öffentlichkeit können wir nicht tolerieren und mussten deshalb handeln.“

Stuttgarter Nachrichten 

Stuttgarter Kickers: Einstweilige Verfügung

Ärger um Ex-Präsident Kullen
Der im März 2007 bei den Stuttgarter Kickers nach einem Zerwürfnis mit dem Aufsichtsrat zurückgetretene Ex-Präsident Hans Kullen bereitet den Verantwortlichen der Schwaben um Klub-Boss Dirk Eichelbaum erheblichen Ärger. Eine Einstweilige Verfügung verbietet Kullen Aussagen über das Vereinsguthaben.
 
Wie der Verein aus der Regionalliga Süd am Mittwochabend mitteilte, wurde Kullen untersagt zu behaupten, dass er die Stuttgarter Kickers mit einem Vereinsguthaben von 601 000 Euro verlassen habe und drei Monate später nur noch 136 000 Euro übrig geblieben seien. Für den Fall der Zuwiderhandlung wurde Kullen laut Vereinsangaben ein Ordnungsgeld von bis zu 250 000 Euro angedroht.

Kullen, der die Stuttgarter Kickers im Juli 2003 von Axel Dünnwald-Metzler übernahm, trat im März 2007 nach Unstimmigkeiten mit dem Aufsichtsrat zurück. Die sind bis heute noch nicht ausgeräumt, zumal der Ex-Boss zuletzt gegen den Verein geklagt hat. Er verlangt die Zurückzahlung seines Darlehens in Höhe von rund 450 000 Euro sowie Vertragszinsen. Dieser Streitpunkt ist nach der Einstweiligen Verfügung noch nicht vom Tisch und wird die Parteien weiter beschäftigen.

Kicker

Nichts zu holen in Villingen

Klar und deutlich mit 0:4 unterlagen die Stuttgarter Kickers II heute beim FC Villingen. Der Ex-Blaue Jago Maric brachte die Gastgeber in Führung (27. ), Adem Sari konnte in der. 58. Spielminute auf 2:0 erhöhen. In der Schlußphase machten Alexander Germann und erneut Adem Sari den hohen Sieg perfekt.

Am Sonntag treffen die Kickers auf den TSV Schwieberdingen. Mit einem Sieg können sich die Blauen von den Abstiegsrängen lösen.

Die Kickers spielten mit:
Salz; Baradel, Leist, Ivanusa; Bajrami (61. Schneider), Sökler (46. Petruso), Kovac (77. Tunjic), Rizzi, Ortlieb; Parhizi, Tucci

Kullen muß Äußerung unterlassen

Die Stuttgarter Kickers haben über ihre Kanzlei Wüterich und Breucker eine einstweilige Verfügung gegenüber ihrem früheren Präsidenten Hans Kullen erwirkt, der nun von dem Stuttgarter Landgericht stattgegeben wurde. Darin wurde Hans Kullen untersagt zu äußern, dass er die Stuttgarter Kickers mit einem Guthaben von 601.000 Euro verlassen habe und drei Monate später nur noch 136.000 Euro übrig geblieben seien. Dem Antragsgegner Hans Kullen wird für jeden Fall der Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft, angedroht.
Der amtierende Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum bedauert die Tatsache, dass die Kickers eine einstweilige Verfügung erwirken mußten. „Solche erwiesenermaßen falsche Äußerungen in der Öffentlichkeit können wir vom Verein nicht tolerieren und deshalb mußten wir handeln.“

Offizielle Homepage

Kickers feiern Namenstag – Freikartenaktion am 11. April gegen LU-Oggersheim

In Anlehnung an die Vornamen ihrer Spieler wollen die Stuttgarter Kickers unter dem Motto „Die Kickers feiern Namenstag“ all jene Personen zum nächsten Heimspiel einladen, die den gleichen Vornamen wie die Kickers-Akteure besitzen. Der aktuelle Kader umfaßt dabei 21 verschiedene Vornamen von Torhüter David (Yelldell), Kapitän Jens (Härter), Neuzugang Alexander (Rosen) bis hin zu Torjäger Angelo (Vaccaro).
Der Personenkreis mit dem gleichen Vornamen hat zusätzlich mit einer weiblichen Begleitung in der Begegnung am Freitag, 11. April um 19 Uhr gegen den FSV Ludwigshafen-Oggersheim freien Eintritt im Stehplatzbereich.

Hier sind die Vornamen der Kickersspieler aufgelistet: Angelo, Alexander, Bashiru, Benedikt, David, Ferhat, Gino, Jens, Julian, Marco, Marcus, Marcel, Manuel, Mike, Moritz, Mustafa, Oliver, Recep, Saban, Sascha und Sokol.
Ein aktueller Lichtbildausweis sollte an den Kassen vorgezeigt werden.

Offizielle Homepage

Erste Hilfe für die Blauen

Zur Umbenennung des Daimlerstadions in Mercedes-Benz-Arena.

Der VfB Stuttgart erhält für die Namensänderung des Daimlerstadions 20 Millionen Euro von der Daimler AG.

Im Hinblick auf die außerordentlich schwierige finanzielle Situation der Stuttgarter Kickers stellt sich die Frage, warum es nicht möglich ist, dem VfB nur 19 Millionen Euro zu geben und dafür eine Million Euro den Stuttgarter Kickers zukommen zu lassen? Mit einer Million Euro könnten die Kickers finanziell gerettet werden, und der VfB könnte diesen Verlust mit Sicherheit gut verkraften.

In diesem Zusammenhang erinnere ich daran, dass der VfB viele Kickersspieler abgeworben hat (zum Beispiel Rolf Geiger, Walter Kelsch, Horst Haug, Jürgen Klinsmann) und allein durch den späteren Verkauf des Spielers Klinsmann nach Italien 13 Millionen Mark auf seinem Habenkonto verbuchen konnte.

Sollte dieser Vorschlag nicht realisierbar sein, schlage ich Folgendes vor: Der VfB und die Kickers veranstalten ein Freundschaftsspiel im Daimlerstadion, Sponsoren kaufen dafür die Karten auf und geben sie unentgeltlich ab, damit 40 000 bis 50 000 Besucher das Spiel sehen können. Der VfB sollte großzügig auf die Einnahmen verzichten.

Für alle Sportfreunde in Stuttgart und in der Region wäre es ein schmerzhafter Verlust, wenn es den Verein Stuttgarter Kickers als Alternative zum großen VfB nicht mehr gäbe. Das muss verhindert werden!

Die Stadt Stuttgart und alle potenziellen Sponsoren sollten in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass die Stuttgarter Kickers seit Jahrzehnten in vorbildlicher Weise eine starke und erfolgreiche Fußballjugendabteilung finanzieren und damit auch im Rahmen der praktischen Integrationsarbeit eine große sozialpolitische Aufgabe erfüllen.

Es gibt meines Erachtens viele Gründe, dem Traditionsverein Stuttgarter Kickers das Überleben zu sichern!

Konrad Fiebig, Stuttgart (per E-Mail)

Stuttgarter Nachrichten

TuS Koblenz zeigt Interesse an Yelldell

Begehrter Kickers-Torwart

Stuttgart (jüf) – David Yelldell bringt optimale Voraussetzungen für einen Torwart mit: Er ist 1,94 Meter groß und dennoch geschmeidig. Zudem spielt er beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers eine glänzende Saison. Kein Wunder, dass der 26-Jährige im Fokus anderer Clubs steht. Einer davon ist die TuS Koblenz. Beim Zweitligisten spielt in Manuel Hartmann ein Ex-Kickers-Spieler. Er hat Trainer Uwe Rapolder die Verpflichtung seines früheren Teamkollegen ans Herz gelegt. Weitere Vertraute aus der Region haben sich gegenüber dem in der Nähe von Heilbronn geborenen Rapolder positiv über Yelldell geäußert.

Der Vertrag des Torwarts bei den Kickers läuft im Fall der Qualifikation für die dritte Liga bis 2009. Gegen eine festgeschriebene Ablösesumme kann er bereits im Sommer gehen. Kickers-Schatzmeister Friedrich Kummer wollte eine Anfrage nicht bestätigen – er sagte nur: „Wenn er die Chance bekommt, kann man sie ihm nicht verbauen. Ich traue Yelldell sogar die erste Liga zu.“

Stuttgarter Nachrichten

Vorberichte: FC Villingen – Stuttgarter Kickers II

FC Villingen empfängt heute die Kickers

VS-VILLINGEN (mp) – Der Fußball-Oberligist FC 08 Villingen steht innerhalb von vier Tagen vor zwei Heimspielen. Am heutigen Mittwoch gastiert die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers, am Samstag der SGV Freiberg im Friedengrund.

Bereits um 17.45 Uhr wird das heutige Spiel gegen die Kickers angepfiffen. Nachdem die zweite Vertretung der Stuttgarter Kickers bis zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz stand hat die junge Mannschaft von Trainer Björn Hinck in den letzten Spielen für Furore gesorgt. Einen 1:0-Überraschungssieg landeten die „kleinen“ Blauen dabei vor zwei Wochen gegen den SV Waldhof Mannheim. Momentan belegt die Mannschaft von Trainer Björn Hinck mit 17 Punkten Platz 15 der Tabelle und steht somit nicht mehr auf einem Abstiegsplatz.
In der Vorrunde tat sich das Team von Trainer Kristijan Djordjevic trotz des 2:0-Sieges sehr schwer. „Dies wird keine leichte Aufgabe für uns, gerade wenn man die letzten Ergebnisse der Kickers betrachtet“, ist sich der sportliche Leiter der Nullachter, Wolfgang Häßler, sicher. Der Villinger Finanzbeamte Häßler sagt aber auch: „Wenn wir vorne noch ein Wörtchen mitreden wollen, brauchen wir aus den beiden Heimspielen sechs Punkte.“

Nachdem die Villinger zuletzt beim 1:1 bei Waldhof Mannheim zwei Punkte verschenkt haben gilt es jetzt aufzuschließen. Dabei steht Stammtorhüter Daniel Miletic wieder zur Verfügung, dessen Rotsperre abgelaufen ist. Fehlen werden weiter der gesperrte Mario Ketterer sowie die Verletzten Fitim Fazlija und Mario Klotz. Insgesamt ist davon auszugehen, dass Trainer Djordjevic der Mannschaft vertraut, die zuletzt beim SV Waldhof auflief. Also auch mit drei etatmäßigen Stürmern beginnen wird.

Schwäbische Zeitung

Djordjevic fordert Dominanz

Oberliga: FC 08 Villingen – SV Stuttgarter Kickers II (heute, 17.45 Uhr/Hinspiel 2:0). Am heutigen Mittwoch empfängt der FC Villingen die Stuttgarter Kickers II zum Nachholspiel im Friedengrund und muss unbedingt drei Punkte holen.

Nach dem Teilerfolg bei Waldhof Mannheim zählen für die Nullachter im Kampf um Platz vier und den Regionalligaaufstieg sowieso nur noch Siege. Am Samstag haben die Villinger ebenfalls wieder vor eigenem Publikum den SGV Freiberg zu Gast. Zwei Aufgaben, nach denen die Nullachter unbedingt sechs Zähler mehr auf dem Konto haben müssen. Dazu fordert 08-Coach Kristijan Djordjevic eine Steigerung und will bei seiner Truppe mehr spielerische Leichtigkeit sehen. „Wir müssen endlich wieder dahin kommen, wo wir vergangenes Jahr waren. Die Mannschaft soll einfach einmal drauf losspielen und bei der Präsenz und Dominanz in Zukunft zulegen“, so der Ex-Profi. Im Angriff fehlt ihm ebenfalls die notwendige Aggressivität. „Da muss mehr Entschlossenheit her und der Wille, auch einmal in den roten Bereich und die gefährlichen Zonen zu gehen.“ Für den Villinger sind viele Dinge in der Offensive auch ein mentales Problem. „Wir überlegen einfach zu viel. Das muss aus den Köpfen raus.“ Mit seiner Abwehr war Djordjevic in Mannheim zufrieden. In der Viererkette fügt sich Giuliano Saggiomo auf der linken Außenbahn immer besser ein und David D’Incau avancierte in der Innenverteidigung zum ruhenden Pol. Auf der Torwartposition wird es allerdings eine Änderung geben. Ungeachtet seiner guten Vorstellung in Mannheim muss der junge Marijan Huljic wieder weichen. Nach seinen zwei Spielen Sperre im Anschluss an das Hoffenheim-Spiel kann Stammkeeper Daniel Miletic beim heutigen Duell gegen die jungen Kickers wieder den Platz zwischen den Pfosten einnehmen.

Deren Trainer Björn Hinck präsentierte am Sonntag nach dem 1:1-Remis bei der SG Sonnenhof Großaspach eine ähnliche Befindlichkeit wie sein Villinger Kollege Kristijan Djordjevic im Anschluss an die Waldhof-Partie. „Aufgrund der zweiten Halbzeit kann man schon von zwei verlorenen Zählern reden. Aber über die gesamte Spielzeit geht die Punkteteilung sicherlich in Ordnung“, meinte der Kickers-Trainer. Dagegen machte 08-Coach Djordjevic für die heutige Begegnung deutlich: „Der Punkt aus Mannheim wird erst etwas wert sein, wenn wir gegen die Kickers einen Dreier holen.“

Schwarzwälder Bote

Miletic wieder im Tor
„Der Punkt bei Waldhof Mannheim ist nur etwas Wert, wenn wir gegen die Stuttgarter Kickers gewinnen“, sagt der Trainer des FC 08 Villingen, Kristijan Djordjevic. In der Tat: Um im Rennen um die Regionalliga-Qualifikation dranzubleiben, müssen heute Abend im Nachholspiel drei Punkte her.

Fußball-Oberliga: FC 08 Villingen – Stuttgarter Kickers II (heute, 17.45 Uhr, Hinspiel: 2:0) – (sum) Obwohl die Kickers lediglich Rang 15 der Oberliga-Tabelle zieren, wird das Spiel kein Selbstläufer. Nach schwacher Vorrunde zeigten die „jungen Blauen“ zuletzt aufsteigende Tendenz. „Wir müssen aber noch mehr Präsenz und Dominanz zeigen“, fordert Djordjevic von seinen Spielern. Etwas Sorgen bereitete ihm in Mannheim die fehlende Durchschlagskraft im Sturm. Als der gelb-rot gefährdete „Toco“ Stasiak“ ausgewechselt wurde, herrschte im Villinger Angriff Flaute. Bei Gaetano Intemperante und Adem Sari ist, vorsichtig ausgedrückt, noch viel Luft nach oben. Für den verletzten Mario Klotz kommt das Spiel gegen die Kickers allerdings zu früh.

Im Mittelfeld müssen die Villinger weiter auf den emsigen Fitim Fazlija verzichten. Weitere Verletzte sind derzeit nicht zu beklagen, so dass möglicherweise die Startaufstellung vom Waldhof-Spiel erneut zum Einsatz kommen könnte. Allerdings bahnt sich im Tor ein Wechsel an. Daniel Miletic hat seine zweiwöchige Sperre abgesessen, so dass Marijan Huljic vermutlich wieder auf der Bank Platz nehmen dürfte.

Bei den Kickers um ihren Trainer Björn Hinck wird es spannend sein, zu sehen, ob Spieler aus der Regionalliga-Mannschaft bei der Reserve aushelfen werden. Zuletzt lief es aber auch ohne Hilfe aus der ersten Formation ganz gut. Unter anderem wurde Waldhof Mannheim mit 1:0 bezwungen, und am Sonntag gab es in Großaspach immerhin ein 1:1. „Eigentlich müsste unser Kader stark genug sein, um nicht abzusteigen“, meint Hinck. Drei Punkte Vorsprung haben die „kleinen Kickers“ derzeit auf einen Abstiegsplatz.

Die Villinger müssen weiterhin ohne Mario Ketterer auskommen. Wolfgang Häßler, sportlicher Leiter des FC 08, hatte gestern keine guten Neuigkeiten parat. Ketterer bleibt bis mindestens nächste Woche gesperrt, dann wird erst über seinen Fall verhandelt. Bekanntlich hatte der Verteidiger im Spiel gegen Hoffenheim II (1:2) von Schiedsrichter Dominik Schaal eine umstrittene Rote Karte gesehen. Viel umstrittener war aber, was sich nach dem Schlusspfiff abspielte: Schiri Schaal behauptet, Ketterer habe ihn nach dem Spiel angreifen wollen, ihm gedroht, ihn beschimpft und andere Akteure mit den Worten ,Los, den Schiri machen wir fertig‘ aufgewiegelt.

Der FC 08 sandte nun Bilder an den Verband, die zeigen, dass es keinesfalls Ketterer war, sondern ein Zuschauer, der (wie auch andere Fans) ebenfalls ein Trikot mit Ketterers Nummer 13 trug. Nach Aussage von Häßler habe auch Frank Thumm, Leiter der Strafsachenstelle beim Württembergischen Fußballverband, bestätigt, dass es sich bei dem Mann auf den Bildern nicht um Ketterer handelt. Dennoch blieb Referee Schaal bei seinen ursprünglichen Aussagen. Häßler zufolge betonte der Schiri auch gestern noch, er sei von Ketterer angegangen worden. Im Verlauf der nächsten Woche findet nun eine Kammergerichtssitzung zu diesem Fall statt, zu der neben Schaal auch Ketterer und Häßler erscheinen werden. Häßler ist empört: „Wir lassen uns das nicht mehr bieten. Das ist unglaublich!“ Dass Schaal trotz eindeutiger Zeugenaussagen bei seiner exklusiven Meinung bleibe, sei sehr bedenklich. „In dieser entscheidenden Saisonphase fehlt uns Mario Ketterer. Das ist völlig ungerecht!“ Schaal habe in seinem Bericht auch bei anderen Dingen falsch gelegen, sich etwa beim Zeitpunkt der „roten Karte“ für Co-Trainer Peter Grütering um zehn Minuten vertan, so Häßler. Bitter: Wenn die Verhandlung stattfindet, wird Ketterer dem FC 08 bereits fünf Spiele gefehlt haben, da er nach den Partien beim FC Nöttingen und bei Waldhof Mannheim sowie der heutigen Partie gegen die Kickers auch gegen Freiberg und im Pokal am nächsten Mittwoch beim Bahlinger SC gesperrt ist. Mindestens.

Für den Betroffenen ist die ganze Angelegenheit „ein Oberhammer“. Ketterer: „Ich habe keine Ahnung, wie der Schiedsrichter zu diesen Behauptungen kommt. Ich weiß nur, dass ich vor Gericht nichts befürchten muss, da ich auch nichts gemacht habe.“ Der 25-Jährige betonte ausdrücklich, „dass ich den Schiedsrichter nicht beleidigt und schon gar nicht tätlich angegriffen habe“

Südkurier