Vorberichte: SC Pfullendorf – Stuttgarter Kickers

Pokalschreck Pfullendorf
 
Der Trainer im Gespräch
 
Morgen kommt es in der Fußball-Regionalliga zum Aufeinandertreffen zweier Überraschungssieger im Pokal. Der SC Pfullendorf hat gegen Bielefeld gewonnen, die Stuttgarter Kickers haben Hamburg rausgeworfen. „Jetzt wollen wir die erste Mannschaft sein, die die Kickers schlägt“, sagt Pfullendorfs Trainer Michael Feichtenbeiner (46) im Gespräch mit Joachim Klumpp.

Herr Feichtenbeiner, morgen kommt der Tabellenführer Stuttgarter Kickers, der im Pokal den Hamburger SV ausgeschaltet hat. War das Motivation für Ihre Mannschaft, gegen Bielefeld am Sonntag beim 2:1 auch für eine Überraschung zu sorgen?

So kann man es ausdrücken. Ich habe gesagt, mein Kollege Robin Dutt kann nicht alleine in die zweite Runde – wir müssen nachziehen.

Für Pfullendorf war es ein historischer Erfolg – für Sie fast schon Gewohnheit, nachdem Sie ausgerechnet mit den Kickers 2000 bis ins Halbfinale gekommen waren.

Es stimmt, das nimmt langsam beängstigende Formen an, aber letztlich kann man nicht genug davon kriegen, zumal man stolz ist, wenn der Präsident hier vom größten Tag der Vereinsgeschichte spricht.

Hat das Auswirkungen auf den Kader?

Nein. Es war klar, dass bei unserem kleinen Etat von rund einer Million Euro die Einnahmen aus dem Pokal dankend verplant waren. Bei den Verantwortlichen herrscht trotzdem eine gewisse Erleichterung. Denn durch das Geld der nächsten Runde lässt sich die Saison leichter in den gewohnt geordneten Bahnen beenden.

Wer der beiden Schrecken im Pokal ist denn nun im direkten Aufeinandertreffen der Favorit?

Der, der im Moment allen anderen in der Tabelle enteilt ist und bisher auch den besten Eindruck in der Liga hinterlassen hat. Gleichwohl wollen wir die erste Mannschaft sein, die die Kickers in dieser Saison schlägt.

Bisher lautete die Vorgabe in Pfullendorf immer Klassenverbleib. In zwei Jahren soll die eingleisige dritte Liga kommen. Ist das ein Ziel oder eine Nummer zu groß?

Aus meiner Sicht ist das ganz sicher ein Ziel, weil es eine Herausforderung wäre. Denn ein Aufstieg in Liga zwei ist unrealistisch. Aber ich weiß auch, dass es im Verein Leute gibt, die fragen: wie wollen wir das stemmen?

Letzte Frage: warum arbeiten Sie eigentlich nicht mehr als Trainer in Malaysia?

Ganz einfach: der Manager dort hat mich abgesägt, obwohl wir mit MPPJ Selangor ungeschlagen Tabellenführer waren – nur weil er einen befreundeten Brasilianer reindrücken wollte. Aber der ist inzwischen auch wieder weg, nachdem er zehnmal hintereinander verloren hat. Das war sehr bitter, weil Malaysia ein absoluter Höhepunkt war. Ich würde jederzeit wieder dorthin gehen.

Stuttgarter Zeitung

„Kickers stärker als Bielefeld“
 
SCP-Trainer Feichtenbeiner
 
Stuttgart – Der SC Pfullendorf hat im DFB-Pokal Arminia Bielefeld geschlagen. Am Mittwoch (19 Uhr) trifft das Team von Trainer Michael Feichtenbeiner in der Fußball-Regionalliga auf die Stuttgarter Kickers.

Herr Feichtenbeiner, besser kann man die Werbetrommel nicht rühren.

Die brandaktuellen Pokalhelden treffen aufeinander. Das macht richtig Appetit.

Auch die Ligakollegen FK Pirmasens und 1. FC Saarbrücken warfen Erstligisten aus dem Cup-Wettbewerb. Woran liegt es?

Es gibt fast keinen physischen Unterschied mehr. Auch wir arbeiten unter Profibedingungen. Für uns ist so eine Partie das Spiel des Jahres. Und der Name Pfullendorf ist prädestiniert für die Außenseiterrolle.

Sie haben es auch schon mit einem Club wie den Kickers bis ins Halbfinale geschafft.

Die Siege in der Saison 1999/2000 gegen Dortmund, Bielefeld und Freiburg – das waren herrliche Momente.

Wie beurteilen Sie die Entwicklung bei Ihrem Ex-Club?

Es werden die Früchte für gute Aufbauarbeit geerntet. Die Blauen sind die beste Elf der Liga – sie schaffen den Aufstieg.

Wie geht“s am Mittwoch aus?

Ohne schmeicheln zu wollen: In ihrer aktuellen Form sind die Kickers stärker als Bielefeld. Aber wir wollen gewinnen.

Fragen von Jürgen Frey

Stuttgarter Nachrichten

„Das wird bestimmt spannend!“

Wegen der Pokalbegegnungen am vergangenen Wochenende ist die Regionalliga-Partie zwischen dem SC Pfullendorf und den Stuttgarter Kickers auf Mittwoch (19 Uhr) verschoben worden. Beide Kontrahenten traten im DFB-Pokal an und beide konnten jeweils sensationell Clubs aus der ersten Bundesliga ausschalten. Für die Kickers läuft es auch in der Liga unheimlich gut, wenngleich sie durch die Pokalpause die Tabellenführung an den Lokalrivalen VfB Stuttgart II verloren. SZ-Mitarbeiter Dirk Meier sprach mit Kickers-Coach Robin Dutt (41), der in der Schwabenmetropole seit dem 27. Oktober 2003 im Amt ist.

SZ: Herr Dutt, nach dem guten Start in die Regionalligasaison und dem sensationellen 4:3-Sieg gegen den Champions-League-Teilnehmer Hamburger SV im Pokal kann Ihre Laune wohl kaum besser sein, oder?

Robin Dutt: Ja, das stimmt. Wir sind in der Liga nach sechs Spielen immer noch ungeschlagen. Trotzdem konnten wir uns noch kein Polster verschaffen, obwohl wir fünf Mal gewonnen haben und ein Mal unentschieden spielten. Dass der VfB II nun an uns vorbei gezogen und Tabellenführer ist, tut uns jedoch nicht weh. Aber Reutlingen und Kassel sind nah bei uns und auch Hoffenheim kommt langsam ins Rollen. Wir müssen aufpassen und konsequent gut weiter arbeiten.

SZ: Wie haben Sie ganz persönlich den Pokalsieg gegen den Hamburger SV erlebt ?

Wegen der Pokalbegegnungen am vergangenen Wochenende ist die Regionalliga-Partie zwischen dem SC Pfullendorf und den Stuttgarter Kickers auf Mittwoch (19 Uhr) verschoben worden. Beide Kontrahenten traten im DFB-Pokal an und beide konnten jeweils sensationell Clubs aus der ersten Bundesliga ausschalten. Für die Kickers läuft es auch in der Liga unheimlich gut, wenngleich sie durch die Pokalpause die Tabellenführung an den Lokalrivalen VfB Stuttgart II verloren. SZ-Mitarbeiter Dirk Meier sprach mit Kickers-Coach Robin Dutt (41), der in der Schwabenmetropole seit dem 27. Oktober 2003 im Amt ist.

SZ: Herr Dutt, nach dem guten Start in die Regionalligasaison und dem sensationellen 4:3-Sieg gegen den Champions-League-Teilnehmer Hamburger SV im Pokal kann Ihre Laune wohl kaum besser sein, oder?

Robin Dutt: Ja, das stimmt. Wir sind in der Liga nach sechs Spielen immer noch ungeschlagen. Trotzdem konnten wir uns noch kein Polster verschaffen, obwohl wir fünf Mal gewonnen haben und ein Mal unentschieden spielten. Dass der VfB II nun an uns vorbei gezogen und Tabellenführer ist, tut uns jedoch nicht weh. Aber Reutlingen und Kassel sind nah bei uns und auch Hoffenheim kommt langsam ins Rollen. Wir müssen aufpassen und konsequent gut weiter arbeiten.

SZ: Wie haben Sie ganz persönlich den Pokalsieg gegen den Hamburger SV erlebt ?

Dutt: Der HSV hatte Höhen und Tiefen in seinem Spiel. Zum Glück für uns haben die Tiefen überwogen. Ja, das war schon toll. Auch für unser Publikum. Nach langer Zeit war unser Stadion mit 10 450 Zuschauern mal wieder ausverkauft. Auch in der Liga ist unser Schnitt im Moment doppelt so hoch wie kalkuliert. Das ist erfreulich.

SZ: Wie wirkt sich denn dieser Erfolg im Degerloch aus?

Dutt: Die Euphorie ist riesengroß. Die Fans kommen, wollen uns sehen, und auch in den Medien sind wir mehr und mehr Thema. Am Sonntag war ich zu einem TV-Interview beim SWR-eingeladen und auch beim DSF. Die Stuttgarter Kickers werden auf einmal auch überregional wahrgenommen. Wir sind auf einem guten Weg, müssen diese Leistung nun aber auch weiter konservieren.

SZ: Hannover 96 ist auch auf Sie aufmerksam geworden und wollte Sie als Cheftrainer. Warum haben Sie abgesagt?

Dutt: Ich hatte ein Angebot aus Hannover. Ich bin dann zwei Tage vor unserem Pokalspiel dorthin geflogen und habe mit dem 96-Boss Martin Kind gesprochen. Ich habe ihm erklärt, dass ich das Projekt Stuttgarter Kickers weiterführen möchte. Mein Ziel ist immer noch der Aufstieg in die zweite Bundesliga. Mein Vertrag in Stuttgart läuft zwar am Saisonende aus. Aber wenn wir aufsteigen, dann werde ich hier bestimmt weitermachen. Davon gehe ich derzeit jedenfalls aus.

SZ: Die Regionalliga Süd wird gemeinhin für schwächer gehalten als die Regionalliga Nord. Sehen Sie das auch so?

Dutt: Nein, überhaupt nicht. Mit dem FC Augsburg hat die Regionalliga Süd letzte Saison das beste Team überhaupt gestellt. Allerdings mit dem FC Eschborn auch das schlechteste. Im Schnitt ist die Süd-Liga genauso stark wie der Norden. Hinzu kommt eines: Am Wochenende haben vier Süd-Regionalligisten vier Bundesligisten aus dem Pokal geworfen. Pfullendorf gegen Bielefeld, Pirmasens gegen Bremen, Saarbrücken gegen Mainz und wir gegen den HSV. Das spricht doch für den Süden und zeigt die Stärke unserer Spielklasse deutlich auf.

SZ: Der nächste Gegner ist am Mittwoch der SC Pfullendorf. Ist Ihr Kader dann wieder komplett?

Dutt: Nein. Gegen den HSV haben sich unsere Stürmer Bashiru Gambo und Christian Okpala verletzt. Das tut uns natürlich sehr weh. Bei Okpala besteht eine kleine Hoffnung, dass er spielen kann. Gambo fällt aber aus.

SZ: Sie sind zwar Trainer in Stuttgart, kennen aber wohl den SCP am besten von allen Klubs dieser Liga. Kann man das so sagen?

Dutt: Ich muss natürlich alle Mannschaften der Regionalliga Süd kennen. Aber wenn man das Umfeld von Pfullendorf mit einbezieht, dann würde Pfullendorf bei mir in dieser von Ihnen angesprochenen Rangfolge wohl ganz oben stehen. Die Mannschaft ist sehr gut, die Vereinsführung arbeitet gut und vor allem solide. Da gibt es keine Skandale und auch zu SCP-Trainer Michael Feichtenbeiner habe ich einen freundschaftlichen Kontakt. Daher freue ich mich sehr auf dieses Spiel. Außerdem hat diese Partie Derbycharakter und durch unsere beiden Pokalsiege dürfte die Stimmung super sein. Das wird bestimmt spannend.

Schwäbische Zeitung

Kickers II – Emmendingen 1-1 (0-1)

Nach einer anstrengenden Fahrt durch den regen Verkehr auf der A 5 und A 8 trafen Mannschaft und mitgereiste Fans auf dem schönen Gelände des SV Sillenbuch ein. Das Spiel fand wegen Arbeiten am eigentlichen Sportgelände der Kickers beim Kreisliga A-Verein Sillenbuch statt. Doch von der langen Fahrt merkte man den Mannen von Valentin Herr nichts an. Von der ersten Minute an wurde sehr gut gearbeitet und auch das Spiel nach vorne fand letztlich durch die sehr gut aufgelegte Offensivabteilung Saggiomo, Kalischnigg und Supplie statt. So fiel nicht unverdient bereits nach 12 Min. durch einen strammen Schuß von Rino Saggiomo (sein 1. Pflichtspieltor für seinen neuen Verein FCE) die 1:0 Führung für den Gast. Doch nicht nur die Offensivabteilung war an diesem Tag gut aufgelegt. Auch die Defensive, allen voran einmal mehr Torhüter Ali Ernst und Neuzugang Paul Alain Yebga, ließen nichts anbrennen. Schade, das der bis zu diesem Zeitpunkt einfach klasse agierende Vincent Lanoix mit Verdacht auf Muskelfaßerriß in der 26. Minute durch Matthias Geist ersetzt werden mußte. Der Neuzugang aus Bad Dürrheim fügte sich aber nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein und machte seine Sache sehr gut. Obwohl die Gastgeber in Hälfte 2 natürlich verstärkt auf den Ausgleich drängten, hielt das Emmendinger Bollwerk. Im Gegenteil: Sowohl Kalischnigg, Tang und 2x Supplie vergaben zum Teil sog. 100%-ige und hätten das Spiel endgültig für den FCE entscheiden müssen. Leider rächt sich das zumeist im Fußball. Dass der Schiedsrichter so lange nachspielen ließ, überraschte selbst die Gastgeber und bleibt wohl Herrn Paulat`s Geheimnis. Tatsache ist, nach einem Eckball fiel aus dem Getümmel heraus der dann doch noch für den FCE bittere Ausgleichstreffer. Trotzdem hat die Mannschaft ihren mitgereisten Fans und Verantwortlichen gezeigt, was in ihr steckt und tolle Werbung für das mit Spannung erwartete Derby diese Woche am Freitag im Elzstadion gegen den Bahlinger SC betrieben.

Obwohl eigentlich keine wesentliche Unterbrechung erfolgte, hatte der Schiedsrichter überraschend 3 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Er überzog diese auch noch, fast hatte man das Gefühl er wartet bis zum Stuttgarter Tor, das dann auch in der 95. Minute durch Marco Tucci fiel. Der Schiedsrichter war sich zunächst nicht sicher, ob er den Treffer geben soll. Er zögerte und nahm Blickkontakt mit dem Assistenten auf, dieser marschierte zur Mittellinie. Der Schiri pfiff Tor und das Spiel ab!
Nach dem Abpfiff kam es zu völlig ungewohnten Szenen:
FCE-Spieler bestürmten das Schiri-Gespann vehement, Martin Kollmer und Trainer Herr besänftigten die zurecht erhitzten Gemüter.

Zuschauer: 120
Schiedsrichter David Paulat (Schwendi

Quelle:www.fcemmendingen.de 

Bilder vom Spiel Stuttgarter Kickers – Hamburger SV (4:3) *Update*

[mygal=2006_09_09_HSV_Pokal]

Weitere Bilder gibt es bei:
Bundesliga.de (5 Bilder)
Bilder von Jack Dalton (42 Bilder)
Tausendsascha.de (68 Bilder)
Bilder von Kickersharry im Block C (23 Bilder)
Groundchecker.de.vu (11 Bilder)
SVK1899.de (72 Bilder)
HSV-Forum (29 Bilder)

U19 unterliegt im Derby deutlich

Stuttgarter Kickers: Rodrigues; Boric (53. Vargas-Müller), Napoli (46. Kandazoglu), Jung (35. Thies), Leist; Brandstetter, Weber,Gümüssü, Burak; Zivaljevic, Petruso (35. Rizzi)

VfB Stuttgart: Lehmann; Pelipetz (73. Mayer), Cosic, Feisthammel; Sauter (67. Maas), Enderle, Hohn (73. Rechner), Teixeira-Rebelo; Fischer, Ismaili, Schieber (16. Schimmel)

Tore: 0:1 Fischer (15.), 0:2 Hohn (22.), 0:3 Sauter (30.), 0:4 Fischer (49.)

SR: Münch (Gottmadingen); Zuschauer: 1200; Gelb: Burak – Sauter, Ismaili, Hohn,Schimmel

7. Spieltag Vorschau: SC Pfullendorf – Kickers

Anstoß: 13.09.2006 19:00 Uhr

Schiedsrichter: Dingert (Thallichtenberg) – Schlutius (Lingenfeld), Hess (Ramstein-Miesenbach)

Pfullendorf: Hermanutz – Deufel, Kolvidsson, Kiefer, R. Zimmermann – Konrad – Busch, Leandro, Hagg – I. Lucic, Agyemang – Trainer: Feichtenbeiner

Pfullendorf besiegt am Sonntag im DFB-Pokal Bielefeld mit 2:1. Ob Trainer Feichtenbeiner Änderungen vornimmt, entscheidet sich kurzfristig.

Stuttgart: Yelldell – Benda, Yildiz, Härter, Steinle – Sökler, M. Hartmann, Akcay, Stierle – Mesic, Okpala – Trainer: Dutt

Gambo (Oberschenkelverletzung) muss voraussichtlich passen. Auch hinter Okpala steht ein Fragezeichen, Bischoff könnte ihn ersetzen.

Quelle:

Die Pokalsensation Stuttgarter Kickers – Hamburger SV (4:3) in der Presse

Eventuelle Doppeleinträge am frühen Montag Morgen bitte ich zu entschuldigen, bei der Masse an Zeitungsartikeln verliere ich den Überblick! „Die Pokalsensation Stuttgarter Kickers – Hamburger SV (4:3) in der Presse“ weiterlesen

3. Liga eingleisig mit 16+4 ab 2008

Abstimmung zur Regionalligareform auf dem DFB-Bundestag

Die Einführung einer eingleisigen dritten Liga mit 20 Vereinen ab der Saison 2008/09 ist beschlossene Sache. Dabei dürfen im Eröffnungsspieljahr maximal vier zweite Mannschaften von Bundesligaklubs an den Start gehen. Die Delegierten auf dem Außerordentlichen DFB-Bundestag in Frankfurt/Main gaben am Freitagnachmittag grünes Licht – bei lediglich 27 Gegenstimmen.

Zuvor war die Zusammensetzung der 3. Liga lange Zeit umstritten. Erst, als die Profi-Klubs einige Zugeständnisse an die Amateurvereine machten, war der von einer Kommission aus beiden Lagern vorab formulierte Kompromiss greifbar.

So werden die zweiten Mannschaften der Bundesligisten sich noch stärker als sonst mit einem Einsatz von U-23-Spielern begnügen. Im DFB-Pokal verzichten die Erst- und Zweitligisten auf einen Einsatz ihrer Amateurteams und auch auf das TV-Geld in diesem Wettbewerb.

Dennoch gab es bis zum Schluss Stimmen aus dem Amateurlager, die ein generelles „Startverbot“ für die zweiten Mannschaften erwirken wollten.

Unter der dritten Liga ist in der Hierarchie ab 2008/09 die Regionalliga zu finden, die in drei Staffeln á 18 Klubs zur vierthöchsten Spielklasse in Deutschland abgestuft wird.

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