BILD: Minkwitz fordert mehr Einsatz

Von HELMUT HEIMANN

Der kapitale Fehlstart der Stuttgarter Kickers in die neue 3. Liga. BILD sagt, was die Blauen bis zum Heimspiel am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf besser machen müssen.

• Einstellung: Bei der 0:2-Panne in Burghausen waren die Kickers viel zu passiv. Sie spielten ohne Biss, Leidenschaft und Aggressivität. „Weder vorne noch hinten wurde ein Zweikampf gewonnen“, klagt Innenverteidiger Marcus Mann. Deshalb fordert Trainer Stefan Minkwitz: „Wir müssen Fußball kämpfen und arbeiten“.

• Feinabstimmung: „Ein Manko“, kritisiert Manager Joachim Cast. Klar, in Burghausen waren sechs Neue auf dem Platz. „Da können die Laufwege noch nicht stimmen“, erklärt Minkwitz.

• Aufbauspiel: In Burghausen wurden viele lange Bälle planlos nach vorne geschlagen. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappte nicht. Minkwitz: „Wir müssen das Kurzpassspiel praktizieren, das macht uns stark.“

Auf den Trainer wartet eine Menge Arbeit. Kein Wunder, dass er für heute und morgen je zwei Trainingseinheiten angesetzt hat.

BILD

Zu viele Baustellen: Kickers gestoppt

Vor dem Spiel gegen Düsseldorf wartet Arbeit auf den Trainer

BURGHAUSEN. Erstes Spiel, erster Rückschlag: die Stuttgarter Kickers haben ihre Drittligapremiere in Burghausen mit 0:2 verloren. „Wir dürfen aber nicht gleich alles infrage stellen“, sagte der Trainer Stefan Minkwitz.

Von Joachim Klumpp

„Natürlich haben wir uns den Auftakt anders vorgestellt“, sagte der Kickers-Manager Joachim Cast nach dem Einstand in der dritten Liga, der recht holprig verlief. Das hat schon damit angefangen, dass die Mannschaft am Freitagabend im Hotel nicht den MDR empfangen und damit die Liveübertragung der Premierenpartie in Erfurt miterleben konnte. Ein Teil der Spieler plus Trainer verzogen sich deshalb in den Mannschaftsbus, wo das Spiel via Satellitenprogramm zu verfolgen war. Der Start mit Pannen setzte sich am nächsten Tag nahtlos fort, mit der 0:2-Niederlage bei Wacker Burghausen, das nicht gerade zu den Topfavoriten der Liga zählt. Ein Rückschlag zur falschen Zeit.

Irgendwie schien es, als sei die Mannschaft noch nicht in der dritten Liga angekommen. Die Zweikämpfe wurden nicht angenommen, geschweige denn gewonnen, die Abwehr wirkte unsicher, und die beiden Chancen vor der Pause waren eher Zufallsprodukte. So führte der Gastgeber zur Halbzeit völlig verdient (nachdem bereits in der dritten Minute ein Treffer wegen Abseits nicht anerkannt worden war), vor allem, weil sich die rechte Seite der Kickers – mit Benedikt Deigendesch und Sascha Traut in der Defensive als Achillesferse entpuppte und Burghausens Neuzugang Marco Calamita dort schalten und walten konnte, wie er wollte.

Trotz Sonnenscheins folgte ein Donnerwetter von Stefan Minkwitz in der Kabine. Dessen Fazit: „Die Leistung reicht nicht“ – um in der dritten Liga zu bestehen. Den Worten ließ der Trainer auch Taten folgen. Er brachte Marco Tucci und Josip Landeka für Deigendesch und Michael Schürg und ließ den vielseitigen Thorsten Reiß hinten rechts auflaufen. Fast hätten diese Maßnahmen prompt die erhoffte Wirkung gezeigt. Im ersten Angriff nach der Pause flankte der eingewechselte Tucci auf den eingewechselten Landeka – doch der setzte den Ball aus zwei Metern neben statt ins Tor. „Wenn wir da den Ausgleich machen, kann das Spiel noch kippen“, sagte Marcus Mann. Zumal es noch mehr Gelegenheiten gab. Reiß“ Treffer wurde wegen Abseits annulliert, und bei Tuccis Gewühl im Strafraum war offensichtlich die Hand eines Burghauseners im Spiel.

„Doch am Schiedsrichter lag es letztendlich nicht“, musste auch Minkwitz zugeben. Eher schon am verschlafenen Start oder daran, dass im Mittelfeld der Kapitän Alexander Rosen sowie Bashiru Gambo nicht wie von der Rückrunde der vergangenen Saison gewohnt die Fäden in der Hand hatten, oder daran, dass die Innenverteidiger Mann (mit Manschette) und Marcel Rapp ihre Gegenspieler keineswegs so souverän im Griff hatten wie sonst. Also sprach Minkwitz: „Es gibt noch einige Baustellen.“ Fast so viele wie derzeit auf den Autobahnen, in erster Linie aber das Pass- und Zusammenspiel. Wobei die fünf eingesetzten Neuzugänge eine Erklärung, aber keine Entschuldigung sind. „Natürlich können die Laufwege da noch nicht optimal sein“, sagt Minkwitz, der morgen und übermorgen deshalb zwei Trainingseinheiten anberaumt hat. Es gibt viel zu tun.

„Wir dürfen aber nach einem Spiel nicht gleich alles infrage stellen“, sagt der Trainer, dem in den verletzten Jörn Schmiedel, Ralf Kettemann und Franco Petruso drei potenzielle Alternativen, speziell im Mittelfeld, fehlten. Und der Stürmer Sokol Kacani steht in Verhandlungen mit Saipa Teheran, wo Pierre Littbarski Trainer ist. Die Entscheidung über einen möglichen Wechsel wird heute fallen. Doch es gab auch Sieger: Tucci und Landeka brachten frischen Schwung; es spricht viel dafür, dass sie nächsten Samstag von Beginn an auf dem Platz stehen werden. Der Torwart Manuel Salz bekam vom Trainer ein Sonderlob, weil er das Team bei etlichen Chancen vor einem höheren Rückstand bewahrt hat. Bleibt die Frage, welches das wahre Gesicht der Kickers in der dritten Liga ist: das der ersten oder zweiten Hälfte.

Die Frage stellte sich Burghausen nicht. „Das macht Lust auf mehr“, sagte der Stadionsprecher zum Schluss – und sprach damit auf das nächste Heimspiel der Oberbayern gegen Fortuna Düsseldorf an. Die Mannschaft wiederum muss nächsten Samstag erst einmal zu den Kickers. Ins Gazi-Stadion? Der Manager geht fest davon aus, „dass die Mängel bis dahin behoben sind“. Wenn nicht, hätten die Kickers eine weitere Baustelle.

Wacker Burghausen: Kern – Matiasovits, Hertl, Wolf, Mayer (70. Satilmis) – Mitterhuber, Bonimeier, Schmidt, Calamita (79. Fries) – Kurz (65. Galuschka), Belleri.

Stuttgarter Kickers: Salz – Deigendesch (46. Landeka), Mann, Rapp, Janic – Traut (66. Prediger), Rosen, Gambo, Reiß – Schürg (46. Tucci), Vaccaro.

Schiedsrichter: Weiner (Giesen).

Tore: 1:0 Mitterhuber (25.), 2:0 Kurz (44.).

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Schwaches Bild

Von Joachim Klumpp

Zum Start der neuen dritten Liga ist viel von Aufbruchstimmung („neue Epoche“) zu hören gewesen. Leider weniger zu sehen. Zumindest in Burghausen. Da verloren sich am Samstag 3000 Zuschauer im Wacker-Stadion, eine Kulisse, die zu Regionalligazeiten nicht schlechter hätte sein können. Was keineswegs nur daran lag, dass aus Stuttgart gerade einmal 100 Fans (so viel zum Thema Aufbruchstimmung) dabei waren – sowie genau ein Funktionär. Der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Lorz hielt die blaue Fahne hoch.

Doch die anderen Kickers-Funktionäre werden deshalb wohl kein schlechtes Gewissen haben, sie befanden sich am Wochenende in bester Gesellschaft. Bei der offiziellen Premierenfeier am Freitagabend in Erfurt glänzte die DFB-Spitze durch Abwesenheit. Weder der stets so um die Basis besorgte Präsident Theo Zwanziger noch der Generalsekretär Wolfgang Niersbach hielten es offenbar für nötig, bei der Einführung ihres neuen und hochgepriesenen Premiumprodukts persönlich vor Ort zu sein. Wichtige Termine, Urlaub, Hochzeitsfeiern – gewiss, sie fehlten allesamt entschuldigt.

Entschuldigung, meine Herren, aber das ist trotzdem ein schwaches Bild.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Fehlstart für die Kickers

Die Stuttgarter unterliegen zum Saisonauftakt der neuen dritten Liga beim SV Wacker Burghausen mit 0:2

Burghausen (bw) – Missglückter Auftakt für die Stuttgarter Kickers: Die Mannschaft von Trainer Stefan Minkwitz ist mit einer 0:2 (0:2)-Niederlage beim SV Wacker Burghausen in die Premierensaison der dritten Liga gestartet. „Das hatte ich mir sicherlich anders vorgestellt“, schimpfte Minkwitz.

Diese Kritik betrifft vor allem die erste Hälfte der Partie, in der von den Kickers kaum etwas zu sehen war. „Da haben wir überhaupt nicht stattgefunden“, urteilte der Coach, der fünf neue Spieler in der Startformation aufgeboten hatte. Doch Anlaufschwierigkeiten wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. „Ob neu oder schon länger dabei – das Mindeste ist doch, dass von Anfang an Feuer da ist“, betonte Minkwitz, der die „Tugenden aus der vergangenen Rückrunde“ vermisste. Dagegen beherrschten die flinken Gastgeber mit guten Kombinationen und aggressivem Zweikampfverhalten das Spiel und gingen vor 3000 Zuschauern auch folgerichtig in Führung. Kickers-Verteidiger Benedikt Deigendesch ließ sich von Wacker-Verteidiger Thomas Mayer an der Mittellinie den Ball abjagen. Mayer stürmte unbehelligt nach vorn und bediente den freistehenden Sebastian Mitterhuber (25. Minute). Thomas Kurz erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0 (44.).In der zweiten Hälfte waren die Kickers wesentlich engagierter. Minkwitz hatte umgestellt: Deigendesch blieb draußen. Auf seine Position auf der rechten Abwehrseite rückte Thorsten Reiß. Dessen Platz im linken Mittelfeld nahm Josip Landeka ein. Marco Tucci ersetzte im Sturm Michael Schürg. In der Folge erarbeiteten sich die „Blauen“ einige gute Chancen. Die größte vergab Landeka gleich nach Wiederanpfiff, als er freistehend aus kurzer Distanz vorbeischoss. „Das war eine Bestandsaufnahme. Jetzt wissen wir, woran wir arbeiten müssen“, bilanzierte Minkwitz. Stuttgarter Kickers: Salz – Deigendesch (46. Landeka), Mann, Rapp, Janic – Traut (66. Prediger), Rosen, Gambo, Reiß – Schürg (46. Tucci), Vaccaro.

Quelle: Eßlinger Zeitung

Kickers unterliegen mit 0:2 beim SV Wacker Burghausen

Die Stuttgarter Kickers sind am Samstag mit einer 0:2-Niederlage beim SV Wacker Burghausen in die neue dritte Fußball-Profiliga gestartet. Beide Treffer für die Hausherren in der Wacker-Arena fielen vor 3000 Zuschauern schon vor dem Halbzeitpfiff. Sebastian Mitterhuber (25. Minute) und Thomas Kurz (44.) zeichneten sich für die Oberbayern als Torschützen aus. „Der Sieg für Burghausen ist verdient“, sagte Kickers-Cheftrainer Stefan Minkwitz nach der Partie, „vor allem, weil wir in der ersten Halbzeit nicht stattgefunden haben.“

So hatte sich Stefan Minkwitz die Punktspiel-Premiere seiner Mannschaft in der 3. Liga nicht vorgestellt gehabt. Bereits beim Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Michael Weiner (Gießen) lagen die Gäste mit 0:2 Toren im Rückstand. Sebastian Mitterhuber war in der 25. Spielminute nach einem zuvor unnötigen Ballverlust von Kickers-Rechtsverteidiger Benedikt Deigendesch auf Höhe der Mittellinie der Schlusspunkt einer Burghausener Ballstaffette – und ließ Manuel Salz im Gästetor keine Chance. Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Thomas Kurz auf 2:0. Auch an der Entstehung dieses Treffers hatten die Gäste kräftig mitgeholfen, weil sie den Ball nicht rechtzeitig aus der Gefahrenzone brachten. Kurz bedankte sich jedenfalls auf seine Weise – und zirkelte aus 14 Metern halblinker Strafraumposition den Ball über den erneut machtlosen Schlussmann Salz ins lange Eck.

Überdies konnte sich die neue Nummer eins im Tor der Kickers am Samstag nicht über mangelnde Betätigung beschweren. Vor dem Führungstreffer und auch im zweiten Spielabschnitt zeichnete sich Salz mit mehreren Glanzparaden aus. Verständlich, dass sein Trainer hernach ein Sonderlob parat hatte: „Mit seiner herausragenden Leistung hatte uns Manuel am Leben gehalten“, sagte Minkwitz. In zahlreichen Eins-zu-eins-Duellen mit den Burghausener Angreifern Alessandro Bellerini, Marco Calamita und dem Torschützen Kurz blieb der Mann im grünen Jersey mit der Rückennummer 21 aufseiten der Gäste in diesen Szenen siegreich.

Demgegenüber hatten die Stuttgarter Kickers im ersten Durchgang keine nennenswerte Tormöglichkeit. Am ehesten verdient hatte den Begriff „Torchance“ eine Direktabnahme von Kickers-Kapitän Alexander Rosen, der im Übrigen trotz einer am Dienstag im Training erlittenen Innenbandverletzung 90 Minuten durchspielte. Sein Schuss aus 16 Meter in der 41. Minute strich allerdings weit über das Tor von Wacker-Schlussmann Jens Kern.

Mit einem Doppelwechsel in der 46. Minute brachte Minkwitz den lange vermissten Schwung in sein Team. Josip Landeka kam für Deigendesch, Marco Tucci ersetzte den blass gebliebenen Michael Schürg im Angriff. Und siehe da: Direkt nach dem Wiederanpfiff hatte Landeka mit seiner ersten Ballberührung den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Jedoch: Nach einer Maßflanke von Marcel Rapp traf der Neuzugang vom FSV Mainz 05 freistehend aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig – Chance vertan. In der 72. Minute lag die Kugel im Anschluss an einen von Landeka getretenen Eckball dann doch im Burghausener Kasten – der Schiedsrichter Weiner versagte aber die Anerkennung des Treffers. Nach seiner Meinung hatte beim Distanzschuss von Thorsten Reiß aus knapp 20 Metern ein Kickers-Akteur im Abseits gestanden.

So lief den im zweiten Abschnitt mindestens gleichwertig auftretenden Gästen die Zeit davon. Den letzten Aufreger vor dem Wacker-Tor gab es in der 83. Minute. Der eingewechselte Angreifer Tucci – beim letzten Aufeinandertreffen mit Wacker Burghausen am 19. April dieses Jahres an gleicher Stelle noch umjubelter 2:1-Siegtorschütze – brachte diesmal den Ball aus zwei Meter Torentfernung nicht im Netz unter. Den Ball stoppte Björn Hertl auf der Torlinie liegend – allerdings eindeutig mit der Hand. Hertl, muss man dazu wissen, ist Abwehrspieler. Einen Elfmeter bekamen die Gäste dafür allerdings nicht zugesprochen. Stattdessen entschied der Unparteiische auf Freistoß für Burghausen, weil er nach Tuccis Schuss ein Foulspiel am Schlussmann Kern gesehen hatte.

Die Trainerstimmen:

Stefan Minkwitz: „Der Sieg für Burghausen ist verdient. In der ersten Hälfte haben wir heute nicht stattgefunden. Nach den Umstellungen waren wir im zweiten Abschnitt besser besetzt und hatten für mehr Betrieb gesorgt. Daraus resultierten drei bis vier gute Chancen. Mit seiner herausragenden Leistung hat uns Manuel Salz am Leben gehalten.“
Günter Güttler: „Ich hatte mir zu meinem Einstand einen Sieg gewünscht, jetzt bin ich sehr glücklich über diesen Erfolg. Meine Mannschaft hatte heute den größeren Siegeswillen und die größere Leidenschaft gezeigt. Genau so hatten wir uns das vorgenommen. Künftig müssen wir unsere Konter aber noch besser setzen.“

Aus Burghausen berichtete Frank Pfauth

Die Spielstatistik:

Wacker Burghausen: Kern – Matiasovits, Hertl, Wolf, Mayer (70. Satilmis) – Bonimeier, Schmidt – Mitterhuber, Calamita (79. Fries) – Belleri, Kurz (65. Galuschka) – Trainer: Güttler
Kickers: Salz – Deigendesch (46. Landeka), Mann, Rapp, Janic – Traut, Rosen, Gambo, Reiß – Schürg (46. Tucci), Vaccaro – Trainer: Minkwitz

Zuschauer:
3.000 in der Wacker-Arena

Torfolge:
1:0 Mitterhuber (25.)
2:0 Kurz (44.)

Schiedsrichter:
Weiner (Giesen)

Verwarnungen:
Gelbe Karten: Schmidt, S. Wolf – Mann, Gambo, Prediger

Quelle: stuttgarter-kickers.de

Souverän gegen die Kickers

Zwei Monate nach dem Herzschlagfinale in der Regionalliga Süd gab es für die Stuttgarter Kickers einen Fehlstart in die neugegründete 3. Liga.

Der Ex-Bundesligist und DFB-Pokalfinalist von 1987 kassierte bei Wacker Burghausen eine 0:2 (0:2)-Niederlage. Die Kickers hatten als Zehnter der Regionalliga Süd mit Ach und Krach die Qualifikation für die 3. Liga geschafft.

Die vom ehemaligen Bundesligaprofi Günter Güttler trainierten Gastgeber, die im vergangenen Jahr noch 1:2 gegen die Kickers verloren hatten, präsentierten sich vor 3000 Zuschauern über weite Strecken als bessere Mannschaft. Entsprechend verdient fiel die Führung durch Sebastian Mitterhuber, der aus zwölf Metern traf (25.). Noch vor der Pause gelang Thomas Kurz (44.) nach einem Doppelpass das 2:0.

Quelle: dpa

Kickers-Kapitän Rosen in Burghausen an Bord

Stuttgart (jüf) – Nach dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag in Altötting kam die Entwarnung: Alexander Rosen wird an diesem Samstag (14 Uhr) für den Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers bei Wacker Burghausen spielen können. Am Dienstag hatte sich der 29-jährige Mittelfeldspieler im Training eine Innenbanddehnung zugezogen. Als klar war, dass er trotzdem am Ball sein kann, fiel Trainer Stefan Minkwitz ein Stein vom Herzen: „Unser Kapitän ist mit der wichtigste Mann, außerdem haben wir schon genug Verletzte.“ Neben Gino Russo, Franco Petruso und Ralf Kettemann machte auch Jörn Schmiedel die Reise nach Burghausen nicht mit.

Minkwitz setzt bei der Drittligapremiere auf vier Neuzugänge in der Anfangself, aber auf alte Tugenden: „Wir müssen die gleiche Harmonie wie in der vergangenen Rückrunde zeigen, einer muss für den anderen kämpfen.“

Die Kickers-Aufstellung: Salz – Deigendesch, Mann, Rapp, Janic – Traut, Rosen, Gambo, Reiß – Schürg, Vaccaro.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Kickers bangen um den Kapitän

Stuttgart (bw) – Die Stuttgarter Kickers starten heute (14 Uhr) in das Fußball-Abenteuer dritte Liga. Die „Blauen“ treten am ersten Spieltag der Saison bei Wacker Burghausen an und sind von Verletzungssorgen geplagt.

Ausgerechnet hinter dem Einsatz des neuen Kapitäns steht ein dickes Fragezeichen: Alexander Rosen hat sich am Dienstag im Training eine Innenbanddehnung im Knie zugezogen. „Wenn er ausfällt, haben wir ein Problem“, räumt Trainer Stefan Minkwitz ein, der gestern mit 18 Spielern nach Burghausen gereist ist. Ob Rosen auflaufen kann, entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn. Als Alternative könnte Jens Härter aus der Abwehr ins Mittelfeld rücken, auch Neuzugang Josip Landeka wäre eine Option. Erschwerend kommt hinzu, dass in Ralf Kettemann, Jörn Schmiedel und Franco Petruso weitere Mittelfeldakteure verletzungsbedingt passen müssen. Sorgenfrei blickt Minkwitz dagegen auf den Angriff: „Im Sturm sind wir sehr gut besetzt.“ Angelo Vaccaro und Michael Schürg sind wohl erste Wahl. Sein Debüt im Tor gibt der 22-jährige Manuel Salz. „Er hat sich die Nummer eins erspielt und ist auf einem guten Weg“, sagt Minkwitz, der am Donnerstag einen Zweijahresvertrag bei den Kickers unterschrieben hat.

So wollen sie spielen: Salz – Deigendesch, Mann, Rapp, Janic – Traut, Rosen, Gambo, Reiß – Schürg, Vaccaro.

Quelle: Eßlinger Zeitung