Kicker: Schusters Neuaufbau

Nach dem Drittligaabstieg standen die Stuttgarter Kickers ganz kurz vor der Pleite. Daher musste die Mannschaft mit wenig Geld beinahe komplett neu zusammengestellt werden. Doch nun gibt es wieder so etwas wie Aufbruchstimmung.

Daran tragen vor allem zwei neue Leute einen maßgeblichen Anteil: der in der Sponsorensuche äußerst rührige Geschäftsführer Jens Zimmermann und Trainer Dirk Schuster, der aus den vielen Talenten ein schlagkräftiges Team geformt hat.

Wille, mannschaftliche Geschlossenheit, Organisation und eine gut stehende Defensive sorgten dafür, dass die Kickers einen ihren Leistungen entsprechenden zehnten Tabellenplatz belegen. Häufig fehlte ihnen aber die spielerische Qualität, zudem schießen sie zu wenige Tore. Ausnahme: Mijo Tunjic, der mit bisher zehn die Hälfte aller Kickers-Treffer erzielte.
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Doch neben dem 21-Jährigen fehlt ein weiterer torgefährlicher Stürmer genauso wie neben Enzo Marchese, der zudem für eine Weile verletzt ausfiel, ein weiterer kreativer Mittelfeldspieler.

Außerdem ist nun auch noch Angreifer Dominik Salz aus beruflichen Gründen gegangen, und der Trend vor dem Jahreswechsel wies mit fünf Partien ohne Sieg deutlich nach unten. „Wir suchen noch jemanden für die Offensive“, erklärt deshalb Coach Schuster. Sein realistisches Ziel für die restliche Rückrunde nach der Winterpause: mindestens einen Punkt mehr holen als in der Vorrunde.

Matthias Jung

Kicker

Auch morgiges Testspiel der Stuttgarter Kickers beim TV Echterdingen fällt dem Wetter zum Opfer

Das Testspiel des Fußball-Regionalligisten SV Stuttgarter Kickers beim Verbandsligisten TV Echterdingen am morgigen Dienstagabend, 26. Januar 2010, muss aufgrund der winterlichen Platzverhältnisse abgesagt werden. Sowohl auf dem Sportgelände Goldäcker des Gastgebers in Echterdingen, wie auch im Degerlocher ADM-Sportpark ist an ein Fußballspiel nach den erneuten Schneefällen nicht zu denken.

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Änderungen Vorbereitungsspiele

Stuttgarter Kickers testen an diesem Freitag beim SV Wehen Wiesbaden II (14 Uhr)

Anstelle des geplanten Vorbereitungsspiels gegen den Schweizer Zweitligisten FC Schaffhausen testet der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers an diesem Freitag gegen den Ligakonkurrenten SV Wehen Wiesbaden II, der in dieser Partie auch einige Akteure seines Drittliga-Kaders einsetzen wird. Spielbeginn ist um 14 Uhr im Trainingszentrum in Heuberg (Alter Orlerweg in 65232 Taunusstein). Gegen den aktuellen Tabellenvorletzten der Regionalliga Süd hatte die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Schuster in der laufenden Runde das Hinspiel 2:0 gewonnen und zum Auftakt der Rückrunde 1:1-Unentschieden gespielt. Der FC Schaffhausen hatte die vereinbarte Partie gegen die Blauen kurzfristig absagen müssen, weil zahlreiche Akteure seines Mannschaftskaders verletzungsbedingt nicht einsatzfähig sind.

Kickers-Testspiel an diesem Samstag in Sillenbuch fällt dem Wetter zum Opfer

Das Testspiel des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers beim Bezirksligisten SV Sillenbuch an diesem Samstag wurde aufgrund der Platzverhältnisse abgesagt. Sowohl auf der Sportanlage des Gastgebers wie auch im Degerlocher ADM-Sportpark ist an ein Fußballspiel momentan nicht zu denken. Die Vorbereitungspartie der Blauen beim Verbandsligisten TV Echterdingen am Dienstag, 26. Januar 2010, wird demgegenüber nach Auskunft des Filder-Vereins nach jetzigem Stand ausgetragen werden können. Eine Änderung des Spielorts gibt es unterdessen für das Testspiel gegen den SVN Zweibrücken am Mittwoch, 3. Februar 2010. Die Partie gegen den Tabellenführer der Oberliga Südwest wird nun auf dem Kunstrasenplatz in Schwetzingen-Hirschacker ausgetragen. Anstoß ist um 19 Uhr.

PZ: Dominik Salz löst Vertrag auf

STUTTGART. Dominik Salz hat seinen Einjahresvertrag beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers aus beruflichen Gründen vorzeitig aufgelöst. „Dies war für mich eine sehr schwere Entscheidung. Beruflich habe ich aber eine sehr interessante Perspektive. Da muss ich den Fußball leider hinten anstellen“, berichtet der für die Deutsche Vermögensberatung arbeitende Salz auf der Homepage der Stuttgarter Kickers. Außerdem habe man sich, so Salz’ Spielerberater Ronny Zeller aus Grunbach, mit dem Verein über eine Vertragsaufbesserung nicht einigen können. „Wir werden uns jetzt in aller Ruhe nach etwas Neuem umschauen“, so Zeller zur PZ.

Dominik Salz war im vergangenen Sommer vom Kreisligisten SV Neuhausen zu den „Blauen“ gewechselt und hatte in dieser Runde für das Team von Trainer Dirk Schuster, das derzeit den zehnten Tabellenplatz belegt, in neun Regionalliga-Einsätzen einen Treffer erzielt. „Wir respektieren die Entscheidung von Dominik und wollen ihm keine Steine in den Weg legen. Dominiks Weggang ist sportlich und vor allem auch menschlich ein Verlust für die Mannschaft und den Verein“, so Coach Dirk Schuster. dom

Pforzheimer Zeitung

Dominik Salz löst seinen Vertrag bei den Stuttgarter Kickers auf

Der 22-jährige Angreifer verabschiedet sich aus beruflichen Gründen von den Blauen: „Eine sehr schwere Entscheidung“

Dominik Salz hat am heutigen Donnerstag überraschend aus beruflichen Gründen um die Auflösung seines bis zum 30.6.2010 geltenden Einjahresvertrages beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers gebeten. Diesem Ansinnen haben die Kickers-Verantwortlichen mit Bedauern zugestimmt und den Kontrakt rückwirkend zum 31.12.2009 aufgelöst. Der 22-jährige Angreifer war im vergangenen Sommer vom Kreisligisten SV Neuhausen zu den Blauen gewechselt und hatte in dieser Spielzeit für die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Schuster, die momentan den zehnten Tabellenplatz belegt, in neun Regionalliga-Einsätzen einen Treffer erzielt.

Dominik Salz: „Dies war für mich eine sehr schwere Entscheidung. Beruflich habe ich aber eine sehr interessante Perspektive, die ich nicht abschlagen kann. Da muss ich den Fußball leider hinten anstellen. Auch wenn ich nur sechs Monate als Spieler hier war, so werde ich die Stuttgarter Kickers und ihre tollen Fans nie vergessen“, sagt Salz.

Dirk Schuster: „Wir respektieren die Entscheidung von Dominik und wollen ihm keine Steine in den Weg legen. Dominiks Weggang ist sportlich und vor allem auch menschlich ein Verlust für die Mannschaft und den Verein.“

Die Stuttgarter Kickers bedanken sich bei Dominik Salz für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.

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Ministerialrat Karl Weinmann verstärkt den Kickers-Aufsichtsrat

Karl Weinmann gehört seit Dienstag, 12. Januar 2010, als beratendes (kooptiertes) Mitglied dem Aufsichtsrat des SV Stuttgarter Kickers an. Der 61-Jährige wurde auf der turnusgemäßen ersten Präsidiums- und Aufsichtsratssitzung des Degerlocher Traditionsvereins im neuen Jahr einstimmig als Berater in das Kontrollgremium gewählt. Weinmann ist als Ministerialrat im Landesministerium Baden-Württemberg für Kultus, Jugend und Sport tätig. Außerdem engagiert sich der gebürtige Degerlocher als Geschäftsführer der Stiftung OlympiaNachwuchs Baden Württemberg um die Belange der Athletenförderung sowie als Vorstandmitglied Deutsche Schulsportstiftung (Jugend trainiert für Olympia) und ist seit 1961 Vereinsmitglied des SV Stuttgarter Kickers. Von 1988 bis 1994 war Weinmann Abteilungsleiter der Kickers-Leichtathleten.

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Stuttgarter Kickers testen am 3. Februar in Weingarten gegen SVN Zweibrücken

Eine Änderung bei den Testspielgegnern in der Vorbereitungphase des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers hat sich am heutigen Mittwoch ergeben. Anstelle der bislang geplanten Begegnung gegen den West-Regionalligisten SV Eintracht Trier 05 werden die Blauen stattdessen am Mittwoch, 3. Februar 2010, gegen den SVN Zweibrücken (Tabellenführer der Oberliga Südwest) testen. Ausgetragen wird die Partie um 18 Uhr in der Arena Weingarten (Rheinland-Pfalz). Der Grund: Eintracht Trier wird schon drei Tage nach diesem Termin sein im vergangenen Dezember ausgefallenes Punktspiel gegen den 1. FC Saarbrücken nachholen.

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Kickers-Coach Dirk Schuster: „Wir ziehen das Programm durch“

Stuttgart – Der Kickers-Coach Dirk Schuster startet mit der Regionalligamannschaft am Mittwoch ins erste Training des Jahres.

Herr Schuster, die Mannschaft hat quasi mit einem Kaltstart das Hallenturnier in Sindelfingen gewonnen. So kann es im neuen Jahr weitergehen, oder?

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich in Sindelfingen gar nicht dabei war, das hat alles unser Co-Trainer Alexander Malchow gemacht. Dennoch war es für die Außendarstellung sicher eine vernünftige Sache und auch gut fürs Selbstvertrauen, wenn man mit einem Erfolgserlebnis, ich sage mal, in die Rückrunde startet.

Angesichts der winterlichen Wetterverhältnisse, gerade in Degerloch, könnten Sie eigentlich gleich in der Halle weitermachen.

Wir müssen in der Liga ja auch draußen spielen, dementsprechend werden wir trainieren und unser Programm durchziehen, auch auf Schnee. So werden wir am Donnerstag erstmalig eine Schneeschuhwanderung auf dem Vereinsgelände machen. Ansonsten wird man mal improvisieren müssen, aber der Rahmenplan wird eingehalten.

Wie sieht der aus?

Zunächst wird Grundlagenausdauertraining anliegen. Das ist auch eine Kontrollmöglichkeit, ob die Spieler ihren individuellen Trainingsplan im Urlaub umgesetzt haben oder nicht. Dann werden wir im Kraft- und Schnelligkeitsbereich arbeiten, gepaart mit Spielpraxis für alle, und so weiter an unserem Vorhaben arbeiten, attraktiven Fußball zu bieten.

Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Trainingslager in der Türkei und nächste Woche im Kleinwalsertal?

Die nächste Woche wird unter der Kategorie teambildende Maßnahmen stehen, Fußball werden wir dort nicht spielen. Die Türkei ist enorm wichtig, weil die Witterungsverhältnisse hier eben nicht so vorhersehbar sind und wir uns dort den letzten taktischen Feinschliff holen können.

Was wird sich vom Kader her tun. Moritz Steinle soll ja intern ersetzt werden?

Das ist richtig, das wird Patrick Auracher sein, der in der Trainingswoche vor der Winterpause einen sehr engagierten Eindruck hinterlassen hat, so dass wir unsere Maßgabe, erst einmal der eigenen Jugend eine Chance zu geben, fortsetzen werden.

Sie haben sich in der Vergangenheit mit Prognosen eher zurückgehalten. Für die Rückrunde haben Sie ein klares Ziel vorgegeben: mehr Punkte zu holen als in der Hinserie. Wollen Sie damit schon den Druck auf die Mannschaft erhöhen, von der nächste Saison mehr erwartet wird?

Es ist richtig, dass wir die Ziele nächste Saison etwas höher setzen wollen, auf der anderem Seite ist es das Ziel eines jeden Profisportlers, besser zu werden. Und das lässt sich dann ab und zu an Punkten und Ergebnissen messen. Deshalb muss es unser aller Ziel sein, dass wir Minimum einen Punkt mehr holen als in der Vorrunde.

Stuttgarter Zeitung