StZ: Russo ist auf dem Sprung

STUTTGART (ump). Der SSV Reutlingen hat den Anfang gemacht – bereits seit Mittwoch bereitet sich die Mannschaft Peter Starzmanns auf den zweiten Teil der Saison in der Fußball-Regionalliga vor, die allerdings erst am 2. Februar beginnt (die genauen Termine werden beim Staffeltag am 24. Januar festgelegt). Offen ist noch, ob die SSV-Stürmer wechseln: Sven Schipplock und Christian Haas, an dem auch die Stuttgarter Kickers Interesse zeigten. „Aber da schätze ich die Chancen gering ein“, sagt der Manager Joachim Cast, der mit einigen anderen Kandidaten im Gespräch ist. Zudem stehen die Kickers kurz vor der Verpflichtung von Gino Russo vom Oberligisten SG Sonnenhof Großaspach, der allerdings mehr als Perspektivspieler zu betrachten ist. Von Mitte nächster Woche an soll dann noch der eine oder andere Kandidat ins Probetraining kommen.

Nicht mehr dabei sein dürfte dann der Stürmer Nico Beigang, der bei einigen anderen Vereinen (allerdings nicht dem SC Pfullendorf) im Gespräch ist, während sich die Interessenten für Ortlieb und Sökler bisher in Grenzen halten. Sollten sich keine neuen Clubs finden, werden die beiden suspendierten Spieler bis auf weiteres mit der zweiten Mannschaft trainieren, die ebenfalls am Montag wieder ins Training startet.

Stuttgarter Zeitung

Presse zur Verpflichtung von Alexander Rosen

Kickers verpflichten Rosen

Erster Neuzugang
STUTTGART (StZ). Der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat Alexander Rosen als ersten Neuzugang für die Rückrunde verpflichtet. Der 28-jährige Mittelfeldspieler, der zuletzt in der zweiten norwegischen Liga bei Follo FK aktiv war, kostet keine Ablöse und erhält bei den Kickers einen Vertrag bis zum Saisonende. Der ehemalige U-21-Nationalspieler bestritt vier Bundesligaspiele für Eintracht Frankfurt und absolvierte für die Hessen und den VfL Osnabrück 16 Zweitligapartien. In der Regionalliga spielte Rosen für Augsburg, Saarbrücken und Elversberg.

„Alexander ist ein Allrounder, der im Mittelfeld auf jeder Position einsetzbar ist“, sagt der Manager der Kickers, Joachim Cast: „Mit seiner Erfahrung und seinen Führungsqualitäten ist er im Kampf um die Qualifikation für die dritte Liga genau die richtige Verstärkung.“ Rosen hatte schon vor der Winterpause einige Trainingseinheiten bei den Kickers absolviert und bei Trainer Stefan Minkwitz einen positiven Eindruck hinterlassen. Bei der Suche nach einem neuen Stürmer stehen die Stuttgarter Kickers ebenfalls kurz vor einer Verpflichtung. „Spätestens Anfang nächster Woche werden wir Vollzug melden können“, sagt Cast.

Stuttgarter Zeitung

Kickers holen Rosen aus Norwegen
28-Jähriger kommt ablösefrei
 
Stuttgart (StN) – Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat den ersten von mehreren angekündigten Neuzugängen verpflichtet: Alexander Rosen, zuletzt für den norwegischen Zweitligisten Follo FK aktiv, kommt zu den Blauen. Der 28-Jährige hatte zwar noch einen Vertrag bis Ende 2008, doch die Kickers mussten keine Ablösesumme zahlen. „Mit seiner Erfahrung wird er dem Team im Kampf um die Drittliga-Qualifikation wertvolle Dienste leisten“, ist Joachim Cast überzeugt. Der Kickers-Manager kennt Rosen aus seiner eigenen aktiven Zeit – der Mittelfeldmann war absolvierte auch vier Bundesliga-Spiele für Eintracht Frankfurt. Der gebürtige Augsburger ist nicht der letzte Transfer, den die Blauen tätigen wollen. „Wir brauchen noch mindestens einen Stürmer“, sagt Cast.

Stuttgarter Nachrichten

Stuttg. Kickers: Erster Neuzugang

Rosen nach Degerloch
Süd-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat sich im Kampf um einen Startplatz für die eingleisige Dritte Liga mit Mittelfeldspieler Alexander Rosen verstärkt. Der erste Neuzugang der Wintertransferperiode kehrt vom norwegischen Zweitligisten Follo Fotball nach Deutschland zurück.

Mittelfeldspieler Rosen stammt aus Augsburg und spielte unter anderem schon für den FCA, in Saarbrücken, Elversberg, Osnabrück und seinerzeit als U-21-Nationalspieler viermal in der Bundesliga für die Frankfurter Eintracht. Er erhielt bei den Schwaben einen Vertrag bis zum Saisonende, wie der Verein am Mittwoch bekanntgab.

„Mit seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit wird er der Mannschaft im Kampf um die Qualifikation für die Dritte Liga wertvolle Dienste leisten“, sagte Kickers-Manager Joachim Cast über den 28-Jährigen.

Derzeit trennen die „Blauen“ nach bislang enttäuschendem Saisonverlauf fünf Punkte vom zehnten Tabellenplatz. Im November löste Stefan Minkwitz den erfolglosen Peter Zeidler auf dem Trainerposten ab. Insgesamt sind die Kickers seit zehn Ligaspielen ohne Sieg, in neun Heimspielen gelang kein einziger Dreier.

Kicker

Kickers verpflichten Alexander Rosen

Der erste Neuzugang bei den Stuttgarter Kickers für die Rückrunde ist perfekt. Der Regionalligist verpflichtete bis Saisonende den 28jährigen Alexander Rosen, der im Mittelfeld vielseitig einsetzbar ist und zuletzt in der 2. Norwegischen Liga bei Follo FK spielte. Der aus Augsburg stammende Profi bestritt als U21-Nationalspieler für die Frankfurter Eintracht vier Bundesliga-Begegnungen und war auch in der 2. Liga für den VfL Osnabrück im Einsatz. In der Regionalliga spielte er außerdem beim FC Augsburg, 1. FC Saarbrücken und SV Elversberg, ehe er nach Norwegen ging. Bei den Stuttgarter Kickers absolvierte er kurz vor der Winterpause zur Zufriedenheit von Trainer Stefan Minkwitz noch einige Trainingseinheiten. „Mit seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit wird er der Mannschaft im Kampf um die Qualifikation wertvolle Dienste leisten“, glaubt Kickers-Manager Joachim Cast.

Offizielle Homepage

StN: Schwierige Suche nach dem Retter

Viele offene Fragen um Kickers-Kader – 48000 Euro durch Believe in Blue

Stuttgart – Die Verantwortlichen der Stuttgarter Kickers feilen mit Hochdruck am Team für die zweite Saisonhälfte. Die Suche nach einem Offensivspieler gestaltet sich für den Fußball-Regionalligisten schwierig.

VON STEFAN KLINGER

Stefan Minkwitz befindet sich im Skiurlaub. Der Kickers-Trainer möchte ein paar Tage entspannen, bevor die Blauen am 14. Januar mit der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte beginnen. Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Vor den Kickers liegen die wohl wichtigsten Monate der Vereinsgeschichte.

Der Tabellen-16. muss den Sprung unter die ersten Zehn schaffen, um wirtschaftlich zu überleben. Nun stimmen die bisherigen Ergebnisse nicht gerade zuversichtlich, dass den Blauen die Aufholjagd gelingt. Daher steht für sie fest: Neue Spieler müssen her, welche die Kickers retten. Wen und vor allem wie viele Neue sich die Kickers aber leisten können, ist unklar.

Noch immer haben die ausgemusterten Markus Ortlieb und Sven Sökler keinen neuen Club – und belasten das Budget des Regionalligisten. „Obwohl Ortliebs Rückkehr zum Wuppertaler SV nicht geklappt hat, bin ich zuversichtlich, dass er bis Ende der Wechselfrist am 31. Januar bei einem neuen Verein unterkommt“, sagt Minkwitz.

Unklar ist zudem die Zukunft von Nico Beigang. Mit ihm möchte sich Manager Joachim Cast in den kommenden Tagen treffen und danach entscheiden, ob er bleiben darf. Selbst ohne den Verkauf der drei Spieler können sich die Kickers auch dank der Initiative Believe in Blue, die bislang 48 000 Euro eingebracht hat, zumindest einen hochkarätigen Neuzugang leisten.

Ganz oben auf der Wunschliste: ein Stürmer. „Einen Offensivspieler können wir auch unabhängig von diesen Transfers verpflichten“, sagt Cast. Ende dieser Woche wollen die Blauen einen Neuzugang präsentieren. Einer der aussichtsreichsten Kandidaten ist Reutlingens Christian Haas. Damit nicht genug: Ab dem 14. Januar möchten die Kickers weitere potenzielle Neuzugänge im Probetraining testen. „Die Spieler aus der Ober-, Regional- und der Zweiten Liga kennen wir – Fußballer aus ausländischen Ligen beurteilen wir erst, wenn wir sie bei uns im Training gesehen haben“, sagt Cast.

Im Gegensatz zu Stefan Minkwitz hat für den Manager die stürmische Zeit begonnen.

Stuttgarter Nachrichten

Andreas Mayer sagt Stuttgarter Kickers ab

Stuttgart (StN) – Andreas Mayer hat sich entschieden. Der offensive Mittelfeldspieler vom Fußball-Zweitligisten Hoffenheim 1899 wird nicht zum Regionalligisten Stuttgarter Kickers wechseln. „Ich habe Kickers-Manager Joachim Cast definitiv abgesagt“, sagt Mayer, der Hoffenheim ablösefrei verlassen kann. Wo der 27-Jährige, der in Bopfingen auf der Ostalb zu Hause ist, künftig spielen wird, will er noch nicht verraten. Doch es ist kein großes Geheimnis, dass es ihn zum VfR Aalen zieht. Beim derzeitigen Tabellendritten der Regionalliga stand Mayer schon einmal zwischen 2002 und 2004 unter Vertrag.

Stuttgarter Nachrichten

StZ: Rodrigues geht

STUTTGART. Der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers meldet den ersten Wechsel in der Winterpause. Der Vertrag mit dem Mittelfeldspieler Dominique Rodrigues wurde gestern aufgelöst. „Auf Wunsch des Spielers“, wie der Manager Joachim Cast betont. „Er hat in Frickenhausen beruflich eine neue Chance bekommen und wird dann beim FC in der Verbandsliga spielen.“

Gleich drei Verträge hat der Konkurrent SSV Reutlingen aufgelöst. Markus Unger hat beim Ligarivalen Sportfreunde Siegen einen Vertrag bis zum Sommer 2010 unterschrieben, Mikhail Sajaia wechselt zum Bayernligisten Spvgg Bayreuth, und der Vertrag mit Josue Liotte wurde aufgelöst. Ob noch ein weiterer Abgang droht? Angeblich soll der Tabellendritte und Aufstiegsaspirant VfR Aalen an dem Stürmer Christian Haas interessiert sein, für den der SSV in der Winterpause noch eine Ablöse erzielen könnte.

StZ: Stuttgarter Kickers oder Aalen? Mayer hat die Qual der Wahl

STUTTGART (ump). Der Kickers-Manager Joachim Cast ist wieder zurück aus dem Urlaub – und kann sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Vor allem geht es um mögliche Transfers in der Winterpause, Zu- und Abgänge gleichermaßen. Bei dem Wunschspieler Andreas Mayer vom Zweitligisten Hoffenheim „steht noch harte Arbeit bevor“, sagt Cast, vor allem, weil der Regionalligakonkurrent VfR Aalen mit im Rennen ist.

„Es liegt jetzt am Spieler. Ich denke bis zum Jahresende wird eine Entscheidung fallen“, sagt Cast, der auch noch mal mit Dominique Rodrigues sprechen will. „Wir wollen ihn nicht loswerden“, betont der Manager. Anders sehe das aus, wenn der Spieler von sich aus den Verein wechseln wolle. Ob der Stürmer Gino Russo vom Oberligisten SG Sonnenhof kommt? „Er ist talentiert, wir müssen jetzt abwägen, ob er aktuell ins Anforderungsprofil passt.“ Und vor allem ohne Ablöse zu haben ist. „Die können und wollen wir nicht bezahlen“, betont der Kickers-Manager.

Stuttgarter Zeitung

StN: Kickers suchen einen Torjäger

Kickers suchen einen Torjäger

Trainer Minkwitz setzt auf Neuzugänge – Club will größere Summe investieren

Stuttgart – Trainer Stefan Minkwitz von den Stuttgarter Kickers hat sein Konzept vorgestellt: Mit mindestens einem hochkarätigen Neuzugang soll der Fußball-Regionalligist die Qualifikation zur dritten Liga schaffen.

VON JÜRGEN KEMMNER

Am Donnerstag stellte Minkwitz dem Präsidium und Aufsichtsrat der Blauen seine Pläne vor, wie der Club unter die ersten Zehn kommen soll. Wichtigster Punkt: Das Team benötigt einen Stürmer, einen abgezockten Torjäger. Auch ein zweiter oder dritter Neuzugang wäre wünschenswert, falls bezahlbar. Minkwitz verließ die Runde gegen 21.30 Uhr, die Granden tagten noch bis 24 Uhr. „Das Konzept kam sehr gut an“, sagt Präsident Dirk Eichelbaum, der bestätigt, dass die Kickers schon mit mehreren Kandidaten verhandeln: „Wir suchen Leute aus der zweiten Liga oder dem Ausland – die sind nicht billig. Wir werden investieren.“ Die Neuen werden zu den Topverdienern zählen und dürften etwa 7500 Euro pro Monat bekommen. Macht bis Saisonende im Mai mindestens 37 500 Euro pro Akteur zuzüglich der möglichen Ablösesummen.

Nun ist bekannt, dass die Blauen ihren Angestellten keine Geldbündel hinterherwerfen – deshalb ist bei Eichelbaum und Kollegen Verhandlungsgeschick gefragt. „Leute dieses Kalibers wollen ihren Preis steigern“, sagt der Clubchef. Doch die Bank der Blauen ist nicht Fort Knox. Von den 300 000 Euro, die Präsidium und Aufsichtsrat beschafft haben, werden 200 000 zur Liquiditätssicherung benötigt. Aus der Internetaktion „Believe in blue“ rechnet Eichelbaum mit bis zu 100 000 Euro fürs Konto. Derzeitiger Stand: Für 44 000 Euro wurden Pixel gekauft. Im Januar kommt zudem die dritte Rate des TV-Geldes mit etwa 90 000 Euro. Und dann steht noch die Zusage von Hauptsponsor Eduardo Garcia: „Ich lasse die Kickers nicht im Regen stehen.“ Jedoch steht der Club bei Ex-Präsident Hans Kullen noch mit 503 000 Euro in der Kreide.

Anscheinend erlaubt die Kreditkarte sogar eine Einkaufstour. Eichelbaum versichert, dass er keinem Kaufrausch verfällt. „Wir verpflichten keine Spieler, nur um im März kein Geld mehr zu haben“, betont der Präsident. Jetzt ist nur noch das richtige Gespür bei der Auswahl der Neuen wichtig.

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