Vorberichte zum „Endspiel“: SSV 05 Reutlingen – Stuttgarter Kickers

SSV Reutlingen – Starzmann setzt gegen die Kickers auf die Fans. Widerspruch gegen Krauss-Urteil eingelegt

»Müssen alle eng zusammen rücken«    

VON MANFRED KRETSCHMER

REUTLINGEN. Für beide Mannschaften geht es um eminent wichtige Punkte im Kampf um den Einzug in die neue dritte Liga, darüber hinaus ist es ein prickelndes Derby – wenn sich am Samstag (14 Uhr, Kreuzeiche-Stadion) in der Fußball-Regionalliga der SSV Reutlingen (12. Platz/35 Punkte) und die Stuttgarter Kickers (9. Platz/37) gegenüberstehen, ist Hochspannung angesagt. Der GEA konfrontierte Reutlingens Trainer Peter Starzmann mit einigen Stichworten.
Zuschauer: »Ich bin mir sicher, dass unsere Zuschauer wie eine Bank hinter uns stehen«, so der SSV-Kommandogeber. »Es ist wichtig, dass die Fans das Stadion in ein Tollhaus verwandeln. Ich finde, die Mannschaft hat sich die Unterstützung der Anhänger verdient.«

Torhüter: Reutlingens Keeper Markus Krauss erhielt am vergangenen Samstag bei der 0:2-Niederlage in Unterhaching wegen Handspiels außerhalb des Strafraums die rote Karte und wurde mit einer Sperre von zwei Partien belegt. Der SSV hat Widerspruch gegen dieses Urteil eingelegt. Falls es bei diesem Strafmaß bleibt, muss der A-Junioren-Keeper Kevin Kraus am Samstag gegen die Kickers und am nächsten Dienstag in Elversberg zwischen die Pfosten. »Wir alle sind natürlich nicht glücklich über die aktuelle Situation. Jedoch muss jedem klar gewesen sein, dass so etwas passieren kann. Umso wichtiger ist es jetzt, sehr eng zusammen zu rücken und keine Schuldzuweisungen zu machen«, formuliert der 45-jährige Fußball-Lehrer.

Tabellensituation: »Es ist eine ganz einfache Rechnung: Mit einem Sieg über die Stuttgarter Kickers sind wir in der Tabelle vor ihnen und wieder über dem Strich, sprich: auf einem Qualifikationsplatz für die dritte Liga.« Die Ergebnisse vom vergangenen Wochenende, als fast alle SSV-Konkurrenten punkteten, werfen Starzmann nicht aus der Bahn: »Wir haben es selbst in der Hand. Die anderen Mannschaften interessieren mich nicht.«

Gegner: Vor wenigen Wochen lagen die »Blauen« am Boden, der zehnte Platz war in weiter Ferne. In den zurückliegenden sieben Spielen allerdings heimsten die Schützlinge von Trainer Stefan Minkwitz 17 Punkte ein. »Die Kickers kommen mit breiter Brust nach Reutlingen«, weiß Starzmann. Die jüngsten Ergebnisse und die Leistungen würden zeigen, »was der Kopf und Erfolgserlebnisse im Fußball ausmachen«. (GEA)

Reutlinger General Anzeiger

Vorberichte zum „Endspiel“: SSV 05 Reutlingen – Stuttgarter Kickers

Derby unter gleichen Vorzeichen
Die Fußballclubs Stuttgarter Kickers und Reutlingen brauchen Punkte und Geld für die dritte Liga

STUTTGART. Am Samstag steht das wichtige Spiel zwischen dem SSV Reutlingen und den Stuttgarter Kickers an. Für beide Mannschaften geht es um die Qualifikation für die dritte Liga. „Auf solche Spiele haben wir uns doch gefreut“, sagt der Kickers-Manager Cast.

Von Joachim Klumpp

Joachim Cast ist Manager der Stuttgarter Kickers, doch er hat auch schon beim SSV Reutlingen gespielt – insofern kennt er die beiden Clubs aus dem Effeff. Vor dem Derby am Samstag will er aber kein unnötiges Öl ins Feuer gießen: „Das Verhältnis der beiden Vereine ist grundsätzlich sehr gut.“ Das zeigt sich schon daran, dass die jeweilige Heimmanschaft dem Gast automatisch ein höheres Kontingent als die vorgeschriebenen 20 Vip-Karten zukommen lässt.

Aber selbst ohne dieses Entgegenkommen wird in Reutlingen ein Rekordbesuch für diese Saison erwartet: Der liegt bei 4100 gegen den VfR Aalen, der zuletzt auch bei den Kickers für eine Bestmarke gesorgt hat. Trotzdem sagt Cast: „Die Heimmannschaft steht immer etwas mehr unter Druck.“ Zumal der SSV Reutlingen neben den Spielen gegen Frankfurt und in Unterhaching zuletzt noch den Stammtorwart Markus Krauss wegen Rot für zwei Partien verloren hat. „Das trifft uns mehr als die Niederlage“, sagt der Trainer Peter Starzmann, der nun auf den 18-jährigen Kevin Kraus aus der A-Jugend baut. Beim Ersatztorwart hofft der SSV noch auf die Zusage eines zuletzt inaktiven Exprofis, wobei in letzter Zeit etliche ausländische Kandidaten im Probetraining waren.

„Wir brauchen noch drei Siege – egal gegen wen“, sagt Starzmann im Hinblick auf die Qualifikation für die dritte Liga. Wobei der SSV nur mit 2,3 Millionen Euro kalkuliert und damit unter dem schon bescheiden angesetzten Kickers-Etat (drei Millionen) liegt. „Der DFB hat sich sehr fair verhalten, wir müssen eben ein bisschen nachbessern“, sagt SSV-Geschäftsführer Klaus Weiss, der mit dem Kollegen Cast befreundet ist.

Von Freundschaft kann im Fall Hans Kullen nicht unbedingt die Rede sein. Doch trotz aller Dissonanzen zeigt sich auch der ehemalige Kickers-Präsident und das jetzige SSV-Präsidiumsmitglied moderat: „Ich gönne den Erfolg der Mannschaft und vor allem dem Trainer Stefan Minkwitz, den ich schon als Nachfolger für Robin Dutt vorgeschlagen habe.“ Was Kullens Klage auf Rückzahlung seines Darlehens angeht, gibt es inzwischen zumindest einen sogenannten Gütetermin vor Gericht: am 25. Juni in Stuttgart.

Stuttgarter Zeitung

SSV Reutlingen – Torhüter Kevin Kraus wird am Samstag gegen die Stuttgarter Kickers ins kalte Wasser geworfen. »Es wird schon klappen. Wir haben eine gute Abwehr« 
 
Ein Kleiner will ein Großer werden 
 
VON MANFRED KRETSCHMER 
 
REUTLINGEN. Sein persönliches Ziel hat er längst abgesteckt: »Ich möchte einmal in der Bundesliga spielen«, sagt Kevin Kraus. Am Samstag spielt er auch. Für den SSV Reutlingen. In der Fußball-Regionalliga. Im Derby gegen die Stuttgarter Kickers. »Das wird schon klappen, wir haben ja eine gute Abwehr«, sieht der 18-jährige Torhüter diesem großen Auftritt im Kreuzeiche-Stadion im Moment noch gelassen entgegen. 
 
Markus Krauss (zwei Spiele Sperre) raus, Kevin Kraus rein. So geschehen am Samstag im Unterhachinger Sportpark. Dort wurde der 20 Jahre alte Krauss in der 60. Minute mit der roten Karte bedacht – und der zwei Jahre jüngere Kraus durfte ran. »Beim Einlaufen war ich schon etwas zittrig«, beschreibt der Balinger seinen Seelenzustand. »Ich hatte aber nicht lange Zeit zum Überlegen und nahm mir einfach vor, es wie in der A-Jugend zu machen.« Bei den Oberliga-A-Junioren des SSV ist der Industriekaufmann-Azubi die unumstrittene Nummer eins, der große Rückhalt. Kraus ist zwar nur 1,81 Meter groß, verfügt aber über eine enorme Sprungkraft.

»Kevin spielt sehr gut mit, hat ein Auge für die Spieleröffnung und ein gutes Stellungsspiel«, beschreibt Vater Harald Kraus (früher Keeper in Ludwigsburg und Balingen) die Stärken seines Sohnes. In der Winterpause – nach dem Abgang von Sven Hoffmeister zum SV Sandhausen – avancierte Kraus zur Nummer zwei in der Reutlinger Regionalliga-Mannschaft.

Beim SSV steht Kraus, der vor einem Jahr ein Angebot von Hoffenheim vorliegen hatte, unter den Fittichen des Jugend-Torwarttrainers Holger Klages. Montags und freitags nimmt der frühere Verbandsliga-Keeper die A- und B-Junioren-Torsteher ran. In dieser Woche bekommt Klages Gesellschaft – von Cheftrainer Peter Starzmann (»Kevin hat ein gesundes Selbstbewusstsein«) und dessen »Co« Otmar Rösch.

Am Mannschaftstraining der »Ersten« kann Kevin Kraus fast nie teilnehmen. Berufsbedingt. In dieser Woche ist er wenigstens zwei Mal dabei: am Feiertag (1. Mai) und am Brückentag (2. Mai). Am Samstag schließlich nimmt er gegen die Stuttgarter Kickers in einem für den SSV eminent wichtigen Spiel im Kampf um ein Drittliga-Ticket den Platz zwischen den Pfosten ein. Dann will der Kleine unter Beweis stellen, dass er ein Großer werden kann. (GEA)

Reutlinger Generalanzeiger

Wir gehen unseren Weg / Nachgefragt beim HV Kickers

Nach nur einem Jahr ist den Handballern des HV Stuttgarter Kickers die Rückkehr in die Baden-Württemberg-Oberliga gelungen. „Wir sind glücklich, dass der Betriebsunfall auf Anhieb beseitigt worden ist“, sagt der Präsident Jürgen Hollenbach im Gespräch mit Joachim Klumpp.

Herr Hollenbach, war denn der Aufstieg gegen starke Konkurrenz und Traditionsvereine wie Oßweil, Pfullingen oder Sindelfingen etwas ganz Besonderes?

Jede Meisterschaft ist etwas Besonderes, aber in diesem Fall war es noch extremer. Als wir vor der Saison das Wort in den Mund genommen haben, hat jeder nur gesagt: die spinnen und sind größenwahnsinnig.

Wie lauten die Planungen für die nächste Saison – wieder Aufstieg?

So vermessen sind wir nicht, aber wir wollen frühzeitig nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Für den Torwart Wojciech Honich haben wir Barbaros Özsöz von Sindelfingen verpflichtet, dazu kommen vier neue Feldspieler. Dann muss man mal sehen, ob wir noch gezielt jemanden holen werden – oder vielleicht erst im Laufe der Runde.

In der Porsche-Arena gab es im Rahmenprogramm immer wieder Spiele mit Clubs aus der Region, die Kickers waren nie dabei. Zufall oder Absicht?

Das war vonseiten der Veranstalter Absicht, mehr will ich dazu nicht sagen. Wir werden nun unseren eigenen Weg gehen. Klar ist nur, dass die Stadt fest mit uns in der neuen Halle beim Daimlerstadion plant.

Also im Jahr 2011?

Das kommt drauf an, wie schnell sie fertig wird. Wir wollen in der Regionalliga dort spielen – und das schon möglichst zeitnah.

Und Sie haben als Blauer kein Problem, unter dem Dach der Roten zu spielen?

Ich habe diese Rivalität nie so dramatisch gesehen. Außerdem ist es doch eine interessante Konstellation, wenn der beste Stuttgarter Verein im Fußball und der beste im Handball nebeneinander spielen.

Stuttgarter Zeitung

Presse zu Stuttgarter Kickers – VfR Aalen (5:1)

Die wundersame Wandlung der Kickers

5:1 gegen den VfR Aalen – die dritte Liga rückt näher

STUTTGART. Am Samstag hat für die Kickers alles gepasst: das Wetter, die Stimmung, das Ergebnis. „Es war ein perfekter Tag“, sagte der Manager Joachim Cast nach dem auch in dieser Höhe verdienten 5:1-Sieg gegen Aalen.

Von Joachim Klumpp

David Yelldell hat nicht viel zu halten gehabt. Dafür gab es nach dem letzten Treffer kein Halten mehr. Der Kickers-Schlussmann, der genau wie Mustafa Parmak von dem Koblenzer Trainer Uwe Rapolder beobachtet wurde, rannte übers halbe Feld, um Marcus Mann zu seinem ersten Saisontor zu gratulieren. Und zum 5:1-Endstand in einer Partie, die als eine der besten Regionalligaauftritte der Kickers in Erinnerung bleiben wird.

Wer hätte das vor sechs Wochen gedacht? Nach dem 0:1 gegen Bayern München herrschte Tristesse pur – und jetzt eitel Sonnenschein, nicht nur wegen des Frühlingswetters. Es ist eine wundersame Wandlung der Kickers – auch wenn der Trainer Stefan Minkwitz von einem Wunder nichts wissen will: „Die Mannschaft hat einfach an sich geglaubt. Und die Spieler rufen jetzt endlich ihr Leistungsvermögen ab.“ Wie Bashiru Gambo, der unermüdliche Arbeiter im defensiven Mittelfeld neben dem Neuzugang Alex Rosen, oder Ferhat Cerci, der andere Wintertransfer, der nicht nur wegen des Führungstreffers sein bisher bestes Spiel ablieferte.

Womit gleichzeitig die Mär von den Fehleinkäufen widerlegt wäre. Natürlich erwiesen sich vermeintliche Leistungsträger wie Ortlieb und Beigang als Flop, doch am Samstag standen gleich fünf Neuzugänge auf dem Platz, in Deigendesch, Mann und Rapp allein drei in der Abwehr. Und der junge Marco Tucci, in der Winterpause bei der Suche nach einem Angreifer quasi schon abgeschrieben, ist ja alles andere als ein alter Hase, auch wenn er bei seinen zuletzt vier Toren in drei Spielen so auftrat. Von einem Stürmerproblem spricht bei den Blauen niemand mehr.

Zumindest in diesem Punkt muss man den Verantwortlichen das Kompliment machen, dass sie sich trotz des Drucks von außen (und vielleicht auch aufgrund fehlender Mittel) nicht auf Alibiaktionen eingelassen haben. Das Gleiche gilt für den Trainer Minkwitz, der für viele als Billiglösung galt. Eine Genugtuung verspürt er dennoch nicht. „Vielleicht wenn wir nach dem 34. Spieltag immer noch über den Strich stehen“, sagt der Coach, der dann allerdings ein Problem bekommen könnte. Denn in der dritten Liga ist die Fußballlehrerlizenz vorgeschrieben. Und selbst wenn im ersten Jahr eine Ausnahmeregelung möglich wäre, müsste die Ausbildung schnellstens nachgeholt werden. „Daran denke ich, wenn“s so weit ist“, sagt Minkwitz, der seinen Job als Sprungbrett sieht. Dass die Kickers seinen Vertrag im Falle der Qualifikation zur dritten Liga verlängern, gilt als sicher, der Präsident Dirk Eichelbaum sagt dazu: „Überraschungen wird es nicht geben.“

Stefan Minkwitz hat seinen Anteil am Aufschwung, zumal auch im taktischen und personellen Bereichen seine Handschrift (und die des Assistenten Alexander Malchow) zunehmend sichtbar wird. „Er spricht die Sprache der Fußballer, weil er vor kurzem selbst noch gespielt hat“, sagt der Stürmer Angelo Vaccaro. Minkwitz“ Vorgänger Peter Zeidler hatte eher den Ruf eines Pädagogen – was nicht heißen muss, dass man unter ihm nicht auch die Qualifikation hätte schaffen können. „Auf jeden Fall sieht man, dass sich Geduld auszahlt“, sagt der Manager Joachim Cast, nachdem sich die Mannschaft inzwischen als echtes Team präsentiert.

„Wir waren in keiner Weise ebenbürtig“, musste Edgar Schmitt zugeben, seines Zeichens immerhin Coach des bisherigen Zweiten VfR Aalen: „Wir müssen jetzt schnell wieder in die Spur kommen.“ Das sind die Kickers bereits, und der Trainer will dafür sorgen, dass seine Jungs auch nach sieben Spielen ohne Niederlage nicht abheben. „Da kommt das nächste Derby in Reutlingen gerade recht, da muss ich wieder niemanden motivieren“, so Minkwitz, auch wenn Stierle wegen der fünften Gelben Karte fehlen wird.

Das Ziel dritte Liga ist greifbar nahe, und der Präsident betont: „Wir werden gut aufgestellt hineingehen.“ Was indirekt heißt, dass dies zuletzt nicht der Fall war. Es deuten sich also personelle Änderungen an. Vor allem das für das Marketing zuständige Präsidiumsmitglied Hans-Jürgen Wetzel denkt an Rücktritt. Aber auch Walter Kelsch gilt als Wackelkandidat, nachdem der Exprofi seine Aufgabe im sportlichen Bereich offenbar nicht mehr ehrenamtlich ausführen will. Wie meinte Cast zum Umfeld so treffend? „Ich habe zuletzt mal gesagt, wir sind Klein-Schalke“, erklärt der Manager, der ansonsten zugeben musste: „Das war ein perfekter Tag.“

Auch wenn die Zuschauerzahl von 4240 etwas hinter den Erwartungen blieb. „Wir wollten eine Fünf vorne“, gab Eichelbaum zu, „dafür gab es eben fünf Tore.“ Was in diesem Fall zweifellos wichtiger war.

Kickers: Yelldell – Deigendesch, Mann, Rapp, Stierle – Parmak, Rosen, Gambo (65. Akcay), Cerci (84. Steinle) – Tucci (75. Kacani), Vaccaro.

Schiedsrichter: Steuer (Menden).

Tore: 1:0 Cerci (9.), 2:0 Tucci (10.), 3:0 Tucci (21.), 3:1 Alder (26., Foulelfmeter), 4:1 Vaccaro (45.), 5:1 Mann (82.).

Stuttgarter Zeitung

Kickers: Jetzt nicht lockerlassen!
Nach glanzvollem 5:1 gegen Aalen bremst Trainer Minkwitz Euphorie – Parmak nach Koblenz?
 
Stuttgart – Es war einer dieser Tage, an denen alles klappt: Die Stuttgarter Kickers fegten den VfR Aalen mit 5:1 vom Platz. Und hinterher tat Stefan Minkwitz das einzig Richtige: Er bremste die Euphorie: „Wir haben noch gar nichts erreicht“, sagte der Trainer.

VON JÜRGEN FREY

Die Gastronomie rund ums Gazistadion meldete erhöhte Umsätze. Bei Kultwirt Paule ließen die Fans noch lange nach dem Spiel ihre Blauen hochleben. Immer wieder fiel dabei ein Wort: Reutlingen. Alle wollen sie am Samstag beim brisanten Derby dabei sein. Jetzt bloß nicht lockerlassen, heißt das Motto. Und die Spieler versprachen hoch und heilig, nachzulegen: „Wir haben so verdammt hart gearbeitet, um endlich über den Strich zu kommen“, sagte etwa Angelo Vaccaro, „wir werden uns nun garantiert nicht zurücklehnen.“ Der Realitätssinn, das zurückgekehrte Selbstvertrauen, der Glaube an die eigene Stärke sind Gründe für die Erfolgsserie der seit sieben Spielen ungeschlagenen Kickers. Es gibt noch weitere:

Die Umstellungen: Marcus Mann rückte aus dem Mittelfeld nach hinten und verleiht der Innenverteidigung Stabilität. Seine Ballsicherheit tut dem Spielaufbau genauso gut wie die Dynamik von Benedikt Deigendesch rechts in der Viererkette. Das Prädikat besonders wertvoll verdient das Duo im zentralen Mittelfeld: Bashiru Gambo und Alexander Rosen machen mit Aggressivität und Laufarbeit die Räume eng, bringen Ruhe und Struktur ins Spiel.

Die Torgefahr: Neuerdings sind die Blauen schwer ausrechenbar. Bestes Beispiel: Marco Tucci. Er nutzte seine Chance mit vier Toren in drei Spielen eindrucksvoll.

Der Trainer: Minkwitz hat nach der Winterpause seinen Weg gefunden. Mit der Suspendierung von Gambo für zwei Spiele im März hat er das richtige Zeichen gesetzt. Der 39-Jährige taugt zwar nicht zum Chefrhetoriker, doch er ist authentisch, ehrlich und findet den Zugang zur Mannschaft. Mehr als nur eine Nebenrolle kommt dabei Alexander Malchow zu. Mit dem Co-Trainer ergänzt sich Minkwitz optimal. Das Duo konzentriert sich – anders als früher Robin Dutt – komplett aufs Sportliche. Gibt es Turbulenzen im Umfeld, hält Manager Joachim Cast („für mich sind wir so etwas wie Klein-Schalke“) den beiden den Rücken frei.

Das trifft auch auf die Verhandlungen mit den Spielern zu. Sicher: Sascha Benda wird die Blauen laut seinem Berater definitiv verlassen. Ebenfalls klar: David Yelldell und Mustafa Parmak werden nicht zu halten sein. Beide sollen sich mit TuS Koblenz im Fall des Zweitligaverbleibs einig sein. TuS-Trainer Uwe Rapolder schaute gegen Aalen zu. „Wir sind mit diesen sehr interessanten Spielern im Gespräch“, sagte er – und lächelte. Wie so viele an diesem Fußballfeiertag unterm Fernsehturm.

Stuttgarter Nachrichten

VfR Aalen am Tiefpunkt
Schmitt-Team macht „Urlaub“ im Aufstiegsrennen

Vor der Partie hatte sich Helmut Dietterle noch froh gelaunt mit Kickers-Präsidiumsmitglied Walter Kelsch, seinem ehemaligen Profikollegen beim VfB, unterhalten. Gut eine Stunde nach dem 1:5 im Regionalliga-Derby bei den Blauen stand der Manager des VfR Aalen mit versteinerter Miene am Mannschaftsbus und konnte die desolate Vorstellung seiner Elf immer noch nicht fassen: „Mit so einer Leistung haben wir oben rein gar nichts verloren“, brummte er. „Die Kickers waren uns in allen Belangen überlegen.“ Der VfR ist am Tiefpunkt angekommen. „Kollektives Versagen“, nannte es Trainer Edgar Schmitt – und ahnte: „Wir waren heute im Urlaub.“

Und das zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt – auf der Zielgeraden des Zweitliga-Aufstiegsrennens. Flattern die Nerven? „Klar, der Druck ist groß, aber damit muss man umgehen können“, sagt Dietterle. Genauso wie mit dem Ausfall des schmerzlich vermissten Innenverteidigers Michael Stickel (gesperrt). Das einzig Positive kam von den anderen Plätzen: Die Konkurrenten FSV Frankfurt und SV Sandhausen hatten auch verloren. „Zum Glück können wir schon am kommenden Donnerstag gegen Elversberg wieder ran“, betonte Mittelfeldspieler Andreas „Bobo“ Mayer, an dem in der Winterpause auch die Kickers dran waren. „Hinterher ist man immer schlauer“, sagte der 27-Jährige zu diesem Thema – und fügte schnell hinzu: „Ich fühle mich auch in Aalen wohl.“ Am Samstag nahm ihm das keiner ab.Jürgen Frey

Stuttgarter Nachrichten

VfR kommt bei den Kickers unter die Räder
Welch ein Debakel für den VfR Aalen! Der Aufstiegsaspirant hat sich am 28 Spieltag der Regionalliga im Derby bei den Stuttgarter Kickers deutlich mit 1:5 (1:4) geschlagen geben müssen. Aalen kassierte damit zu Beginn der entscheidenden Saisonphase die höchste Niederlage der laufenden Spielzeit.

AALEN Kein Blatt vor den Mund nahm nach der Partie Aalens Torhüter Tobias Linse: „Wir haben heute durch die Bank versagt. Ich habe keine Erklärung dafür“, schüttelte der 28-Jährige den Kopf. Und auch Trainer Edgar Schmitt suchte nicht nach Ausreden: „Das war eine grottenschlechte Leistung. Auch in der Höhe geht der Sieg der Kickers in Ordnung.“

Glück im Unglück für den VfR: Auch Aufstiegskonkurrent FSV Frankfurt verlor 1:2 gegen 1860 München II. Aalen bleibt mit 48 Punkten, punktgleich mit den Hessen, auf einem Aufstiegsplatz. Allerdings drängelt nun von hinten Unterhaching, das nach dem 2:0 gegen Reutlingen mit 45 Punkten Rang fünf belegt. Für Schmitt war das Ergebnis der Frankfurter nur ein schwacher Trost: „Wir hätten uns mit einem Erfolg über die Kickers etwas absetzen können. Das haben wir leider verpasst.“

Selbst Buchwald staunt

Von Beginn an gaben die Stuttgarter vor 4240 Zuschauern, darunter Weltmeister Guido Buchwald (Ex-Kickers-Spieler, zuletzt Trainer bei Alemannia Aachen und am Vortag noch in Aalen bei einem Benefizspiel am Ball), im Gazi-Stadion Vollgas. Die Aalener dagegen verschliefen die Anfangsphase komplett. So war die Partie nach zehn Minuten praktisch entschieden. Nach dem 1:0 durch Ferhat Cerci (9.) eroberten die Kickers direkt nach dem Wiederanstoß den Ball und ehe die verdutzten Aalener begriffen, was geschah, zappelte das Leder nach einem Schuss von Marco Tucci erneut im Netz (10.).

Alder erzielt den Anschluss

Wer wenigstens nach dem kapitalen Fehlstart ein Aufbäumen der Gäste erwartete, wurde enttäuscht. Die Kickers blieben am Drücker und nach einem Freistoß von Parmak traf erneut Tucci zum 3:0 (21.). Zwar kamen die Aalener durch einen verwandelten Foulelfmeter von Christian Alder noch einmal heran, doch Vaccaro stellte den alten Abstand kurz vor der Halbzeit mit einem sehenswerten Treffer wieder her. Den Schlusspunkt setzte nach einer recht ereignislosen zweiten Hälfte Marcus Mann mit dem 5:1.

Bitter für den VfR: Zum ersten Mal überhaupt erzielte die Minkwitz-Elf in dieser Saison mehr als drei Tore. Die Kickers sind ihrem Ziel – Qualifikation für die Dritte Liga – einen Schritt näher gekommen. „Hut ab vor meiner Mannschaft. Das war eine überzeugende Leistung“, meinte Trainer Minkwitz.

Für den VfR gilt es jetzt, vor dem Heimspiel am Maifeiertag (14 Uhr) gegen Elversberg das Selbstbewusstsein wieder aufzubauen. „Wir haben die Niederlage analysiert. Das war die schlechteste Leistung, seit ich in Aalen bin. Gute Mannschaften zeichnet aus, dass sie nach Niederlagen wieder zurückkommen. Ich bin sicher, dass uns das gelingt“, bilanzierte Schmitt.

Schwäbische Zeitung

Überm Strich
Die Stuttgarter Kickers fertigen den VfR Aalen mit 5:1 ab und klettern auf die Qualifikationsränge
 
Stuttgart – Die Stuttgarter Kickers haben die Abstiegsplätze in der Fußball-Regionalliga verlassen. Mit einem fulminanten 5:1 (4:1)-Sieg gegen den Aufstiegsanwärter VfR Aalen schossen sich die „Blauen“ auf den neunten Tabellenplatz. Damit stehen sie erstmals nach einem halben Jahr wieder auf den Qualifikationsrängen für die dritte Liga.
 
Von Beate Wockenfuß

Wie im falschen Film kamen sich die Augenzeugen im Gazi-Stadion vor. Bereits nach 21 Minuten führten die Kickers mit 3:0 – eine ungewohnte Situation, die umso mehr für Staunen sorgte, da die favorisierten Gäste mit großen Ambitionen auf die zweite Liga angereist waren. Ungewohnt ist auch das Gefühl, wieder zu den ersten Zehn zu gehören. Aus dem Rückstand zu dieser entscheidenden Grenzmarke, der seit fast genau sechs Monaten wie ein Damoklesschwert über der Waldau schwebte, wurde ein knapper Vorsprung. „Ich habe immer daran geglaubt, dass wir wieder über den Strich kommen“, betonte Mustafa Parmak, der per Freistoß die Vorlage für drei der fünf Tore gab. Der Mittelfeldspieler, der am Samstag zum 100. Mal das Kickers-Trikot trug, strotzt wie seine Teamkollegen vor Selbstvertrauen. Kein Wunder, denn die „Blauen“ können inzwischen eine Erfolgsserie von 17 Punkten in sieben Spielen vorweisen. „Wir sind eine ganz andere Mannschaft als in der Vorrunde“, sagte Innenverteidiger Marcus Mann, der im Sommer zu den Kickers kam und genau wie Winter-Neuzugang Ferhat Cerci gegen Aalen sein erstes Tor für die Stuttgarter erzielte. Auch Angreifer Angelo Vaccaro durfte einmal jubeln. Für die beiden weiteren Treffer sorgte Marco Tucci. Der Stürmer brillierte zuletzt zwei Mal als Joker, durfte dieses Mal von Anfang an ran – und dankte auf seine Weise. Den Aufschwung der „Blauen“ nach der schlechten Hinrunde erklärte er so: „Wir haben gemerkt, um was es geht: unsere Arbeitsplätze.“Diesem Selbsterhaltungstrieb war der VfR vor einer Saisonrekordkulisse von 4240 Zuschauern hoffnungslos ausgeliefert. Der große Favorit blieb blass, brachte es per Foulelfmeter durch Christian Alder lediglich zum 1:3-Anschlusstreffer. „Wir waren im Urlaub, sonstwo“, schimpfte VfR-Coach Edgar Schmitt und sprach erbost von dem „schlechtesten Spiel unter meiner Leitung“. Bei seinem Gegenüber Stefan Minkwitz war die Stimmung zwar bedeutend besser, doch der Kickers-Trainer hielt den Ball flach. „Wir haben unser Ziel noch lange nicht erreicht. Es fehlen noch einige Punkte“, betonte er mit Blick auf die ausstehenden sechs Saisonspiele.

Statistik
Stuttgarter Kickers: Yelldell – Deigendesch, Mann, Rapp, Stierle – Parmak, Rosen, Gambo (66. Akcay), Cerci (84. Steinle) – Tucci (75. Kacani), Vaccaro.

VfR Aalen: Linse – Fall (55. Donato), Welm, Alder, Traub – Hofmann – Haller (46. Okic), Holzer, Mayer – Steegmann (46. Maric), Sailer.

Schiedsrichter: Steuer (Menden).

Zuschauer: 4240.

Tore: 1:0 Cerci (9.), 2:0 Tucci (10.), 3:0 Tucci (21.), 3:1 Alder (26. / Foulelfmeter), 4:1 Vaccaro (45.), 5:1 Mann (82.).

Gelbe Karten: Rosen, Mann, Stierle, Vaccaro / Welm, Haller, Traub, Sailer.

Beste Spieler: Gambo, Cerci, Parmak / Hofmann.
 
Eßlinger Zeitung

Presse zu FCA Walldorf – Stuttgarter Kickers II (6:3)

Vor Wochenfrist schlugen die Stuttgarter Kickers II noch den Tabellenführer SC Freiburg II, doch nach dem 3:6 (1:0) beim FC Astoria Walldorf sind die Kickers wieder auf den vorletzten Rang zurückgefallen. Zwar gingen die Stuttgarter durch Ali Parhizi in Führung (20.) und ließen in der ersten Hälfte kaum eine Torchance der Gastgeber zu, doch nach der Pause erzielte Walldorf innerhalb von neun Minuten vier Tore. „Das darf nicht passieren, wir haben die Ruhe nicht bewahrt“, sagte der Kickers-Trainer Björn Hinck, in dessen Elf Sascha Benda aus dem Regionalligateam stand. Hinck setzt nun vor allem auf die noch verbleibenden Spiele gegen die direkten Konkurrenten VfR Mannheim, Linx und Kirchheim. „Wenn wir da punkten, dann bleiben wir drin.“

Stuttgarter Zeitung

Immer größer in Abstiegsnot kommen die Stuttgarter Kickers II. „Das war die unverdienteste 3:6-Niederlage, die ich je erlebt habe“, haderte Trainer Björn Hinck nach dem Auftritt beim FCA Walldorf. Es war ein kurioses Spiel: Die Blauen führten mit 1:0, kassierten dann in der 47., 48., 51. und 56. Minute vier Gegentore zum 1:4. Sie steckten den Schock weg und kamen wieder auf 3:4 heran. „Dann vernagelte Walldorfs Torwart Thomas Hillenbrand sein Gehäuse, und wir kassierten noch zwei Tore“, ärgerte sich Hinck, der dem regionalligaerfahrenen Sascha Benda auf der rechten Außenbahn eine ordentliche Leistung attestierte.

Stuttgarter Nachrichten

JOE BAUER – Heute alles live aus der globalen Arena

Im K-Block 

Wir sind zurück im Innern der Welt, in der Seele des Fußballs, und wir sind nicht in München. In Stuttgart diskutieren sie noch über die neue Mercedes-Arena, da haben wir längst Platz genommen im mondänsten aller Stadien. Ich sitze, den kleinen Computer vor der Nase, in der Fußballkneipe. Mag die Bar selbst rauchfrei nicht nach Glanz und Gloria von Thurn und Taxis riechen, mag sie nicht als Vip-Room taugen, so dient der Strafraum am Tresen doch immer noch als Hip-Lounge: alle Mann auf Ballhöhe. Die Bildschirme sind flacher geworden. Das Publikum ist so klug und gerecht wie eh und je.

Es ist kurz vor fünf, in München geben sie den Südgipfel Bayern vs. VfB, in der Fußballkneipe Ackermanns dröhnt Rock“n“Roll. Die Kneipe ist voll, neben mir hat der Kfz-Meister Eddy, 41, als mein Co-Kommentator Position bezogen. Eddy weiß wie ich, dass die Stimmung in der Kneipe ein Spiel beeinflussen kann. Diese These hat der Kulturtheoretiker Klaus Theweleit formuliert, und sie ist wahr. Der Glaube kann Berge versetzen und der Kneipen-Groove Bälle fernlenken. Die Kneipe – der Sound lässt keine Zweifel – ist bereit: Wir sind die Arena. Die Wände werden zittern, die Wellen die Straße erfassen und über die A 8 nach München jagen.

Es geht, verdammt, nicht um viel in diesem Spiel? Quatsch, sagt Eddy, alles eine Frage der Ehre. Es gibt jeden Tag einen Grund, die Bayern in den Sack zu hauen. Heute ist ein guter Tag: Der alte Meister, sagt Eddy, wird den neuen schlagen.

Es geht um alles, man macht keine Witze. Der Südgipfel ist, Weizenbier hin oder her, kein Weißwurstzipfel. Alles klar, sage ich – und Luca Toni schießt das 1:0 für Bayern. Eddy leidet still und bewegungslos. Ein Schock in Zeitlupe. Nirgendwo benehmen sich Fans anständiger als im globalen K-Block, der großen Fußballkneipe. Gott dankt es, ein paar Minuten später haben die Wellen die A 8 verlassen und erreichen die Allianz-Arena: da Silva schießt das 1:1. Und wenn Sie, meine Damen und Herren, neben mir säßen wie Eddy, würden Sie mir glauben: In der Kneipe könnten Sie fühlen, wie es ist, einem Bazi ins Gesicht zu schauen. Im Flohzirkus des Daimlerstadions können Sie nicht mal unterscheiden, ob gerade Luca Toni oder der Eisverkäufer durchs Stadion läuft.

Eddy sagt, er muss für kleine Jungs, und das ist korrekt, denn in der Kneipe singt zur Pause der alte Schleimer Campino von den Toten Hosen: „Ich würde nie zum FC Bayern München gehen.“ Sag ich doch, dieser Song bringt Unglück. Warum, fragt Eddy, macht sich der Schäfer im VfB-Tor nicht länger? Heißt er vielleicht Bastürk? Van Bommel trifft zum 2:1. Soll ich noch mehr erzählen aus der Fußballbar? Geht nicht. Hörsturz. Strich. Punkt. Koma.

Wenn Sie meinen Live-Report aus der Fußballkneipe lesen, meine Damen und Herren, mag er Ihnen kälter aufstoßen als Ihr Kaffee. Aber ich habe den Auftrag, es Ihnen auch im Namen von Eddy zu sagen: Der FC Bayern ist Pokalsieger. Der FC Bayern wird deutscher Meister. Aber den Triumph des Triples haben Gottes Wellen verhindert: Der FC Bayern liegt abgeschlagen auf Platz acht der Regionalliga Süd, nur einen Rang vor den Stuttgarter Kickers.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers II verlieren hoch

Das Oberligateam der Blauen muss heute eine bittere Niederlage verkraften. Bei Astoria Walldorf unterlagen die Kickers 3:6. Zur Pause führten die Kickers durch ein Tor von Ali Parhizi noch mit 1:0. Danach konnten die Gastgeber bis auf 4:1 davonziehen, ehe die Kickers durch Srdan Stevanovic und Sven Sökler bis auf 3:4 herankamen. Als die Kickers in der Schlußphase alles nach vorne warfen, erzielte Walldorf noch einmal zwei Tore.

Am Donnerstag, 01. Mai, müssen die Blauen zum VfR Mannheim, der genau einen Tabellenplatz vor den Blauen auf einem Nichtabstiegsplatz steht.
Die Kickers spielten mit:
Hauser; Leist, Ivanusa, Ortlieb, Benda; Sökler, Kovac (80. Tunjic), Gentner, Parhizi (82. Förster), Prediger (80. Schneider); Stevanovic

Sieg und Niederlage für Nachwuchsteams

Die U19 der Stuttgarter Kickers gewann ihr „Vorspiel“ am heutigen Samstag gegen den Karlsruher SC mit 1:0. Sascha Thies erzielte in der 33. Spielminute den Siegtreffer in diesem ganz wichtigem Spiel. Nach 22 Spielen belegen die Kickers mit 15 Punkten weiterhin einen Abstiegsplatz. Zum rettenden Ufer beträgt der Abstand vier Punkte. Am Sonntag, 04.05.08, geht es zum FSV Mainz 05.Die Kickers spielten mit:
Rodriguez; Thies, Reichardt, Abruscia, Leutenecker; Auracher, Gürol (80. Brandstetter), Boric (89. Yel); Fennell, Celiktas (55. Pala), Zivaljevic (64. Ihrming)

Die U17 war heute zu Gast beim Nachwuchs des FC Bayern München. Die Blauen unterlagen hier klar mit 0:3 (0:1). In der Tabelle belegen die Kickers nach 22 Spielen Platz 12 mit 21 Punkten. Der Rückstand beträgt momentan ein Punkt, die nächsten beiden Spielen beim SSV Jahn Regensburg (Tabellendreizehnter) und Rosenhöhe Offenbach (Tabellenletzter) müssen erfolgreich bestritten werden.Die Kickers spielten mit:
; Grgic; Schaal, Bondel, D. Müller, Yazici; Frank, Avdic, Kotaidis (41. Hofmann), Mägerle; Novak (28.Russom), Koutsiofitis (49. Arslan)