STN: Cerci verlässt die Blauen

Kickers: Einigung mit Rosen
 
Stuttgart – Weiterer Abgang bei den Stuttgarter Kickers: Ferhat Cerci wird die Blauen verlassen. Einigung konnte dagegen mit Alexander Rosen erzielt werden.

VON JÜRGEN FREY

Stefan Minkwitz startete am gestrigen Sonntag in seinen Mallorca-Urlaub. Kurz davor erhielt der Kickers-Trainer eine SMS von Ferhat Cerci. Der Mittelfeldspieler gab seinen Weggang bekannt. Der neue Club steht noch nicht fest. Definitiv gehen wird auch Recep Yildiz, der genauso wie Mustafa Akcay künftig in der türkischen ersten Liga am Ball sein will. Dass Minkwitz dennoch entspannt auf die Balearen reiste, lag an der Einigung mit Alexander Rosen. „Wir sind klar“, bestätigte sein Berater Jürgen Schwab. Auch mit Jens Härter stehen die Blauen vor der Vertragsverlängerung.

Neuzugänge gibt es noch keine. Allerdings sind die Gespräche mit den Mittelfeldspielern Marc Schnatterer (KSC II) und Thorsten Reiß (FSV Oggersheim) schon sehr weit. Keine neue Baustelle müssen die Blauen in Sachen Co-Trainer aufmachen. Alexander Malchow war beim SSV Ulm 1846 als Coach im Gespräch – doch die Spatzen werden in dieser Woche ziemlich sicher Markus Gisdol (zuletzt SG Sonnenhof Großaspach) als neuen Mann präsentieren.

Dennoch gibt es noch sehr viel zu tun bei den Kickers. Am 19. Juni kehrt der Coach, der täglich mit Manager Joachim Cast telefonieren wird, aus den Ferien zurück. Zwei Tage später beginnt die Vorbereitung auf die dritte Liga. „Ich habe kein Bauchweh, es sind genug Spieler auf dem Markt“, sagt Minkwitz, dessen neuer Vertrag vor dem Urlaub nicht mehr unterschrieben wurde.

Stuttgarter Nachrichten

BILD: Platzt der Parmak-Transfer?

Von HELMUT HEIMANN

Die Verhandlungen sind zäh wie Kaugummi…

Der Wechsel des Mittelfeld-Stars Mustafa Parmak (26) von den Stuttgarter Kickers zu Zweitligist Koblenz ist immer noch nicht in trockenen Tüchern.

Gestern rief TuS-Trainer Uwe Rapolder (50) bei Kickers-Manager Joachim Cast (40) an. Keine Einigung!

Der Haken an der Sache ist das Geld.

Parmaks Vertrag bei den Blauen läuft bis 2010. Die Ablöse ist mit knapp 200.000 Euro festgeschrieben. Aber: Koblenz hat strenge Auflagen vom DFB, darf keine Ablöse bezahlen.

„Das interessiert uns nicht. Entweder sie zahlen oder nicht. Wir verscherbeln nicht einen unserer besten Spieler“, stellt Cast klar.

Gut möglich, dass der Parmak-Transfer nach Koblenz platzt.

Andere Angebote gibt’s nicht. Bleibt der Türke dann bei den Blauen? „Die Tür ist nicht völlig zu“, sagt Cast.

BILD

Presse zu Einigungsversuchen mit Kullen und einer möglichen Rückkehr Mesic‘

Kickers und Kullen nähern sich an

Stuttgart (jüf) – Lange Zeit waren die Fronten verhärtet. Nun sind sich die Stuttgarter Kickers und ihr Ex-Präsident Hans Kullen, der auf die Rückzahlung seines Darlehens (inklusive Zinsen über 500 000 Euro) klagt, nähergekommen. Am Mittwochabend trafen sich Kullen und Kickers-Aufsichtsratschef Rainer Lorz, um eine außergerichtliche Lösung zu finden. Wie es heißt, verliefen die Gespräche harmonisch und vielversprechend. Es wurde ein Paket erarbeitet, über das die Kickers nun demnächst im Präsidium diskutieren werden. Der ursprünglich vorgesehene Gütetermin vor dem Stuttgarter Landgericht wurde unterdessen vom 25. Juni auf den 23. Juli verschoben. Gut möglich, dass er am Ende hinfällig wird.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers: Gespräch mit Kullen

Spekulationen um Mesic-Rückkehr
STUTTGART (ump). Der Manager des Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers, Joachim Cast, ist gestern im Stress gewesen – zumindest bis 15.30 Uhr, um die nötigen Unterlagen für die Lizenzierung fristgerecht beim DFB einzureichen. Allerdings nicht persönlich, sondern vorab per Fax. „Ich denke, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben“, sagt Cast. Dennoch dürfte es auch jetzt nicht viel ruhiger werden. Die Spielerberater stehen Schlange, schließlich ist in diesem Sommer das Angebot an Fußballern auf dem Transfermarkt größer als die Nachfrage, nachdem in der dritten Liga durch die Strukturreform rund die Hälfte der Vereine fehlt. Cast: „Wir werden deshalb keinen Schnellschuss machen, außer es passt etwas auf Anhieb.“

Ob dazu der ehemalige Torjäger Mirnes Mesic zählt? Nach Berichten aus Freiburg soll der dortige Zweitligist bereit sein, den Stürmer trotz des bis 2009 laufenden Vertrags abzugeben – möglicherweise an die Kickers. „Wenn der Spieler ablösefrei zu haben ist, wären wir sicher interessiert“, sagt der Präsident Dirk Eichelbaum, der hinzufügt: „Ich weiß allerdings nicht, ob er noch in unser Gehaltsgefüge passt.“ Der Manager Cast meint: „Das ist eher unwahrscheinlich, aber ausgeschlossen ist natürlich auch nichts.“ Das veranschlagte Personalbudget für die nächste Saison liegt jedenfalls weiter bei etwa 1,5 Millionen Euro; das sind 50 Prozent des Etats, bei dem nach wie vor eine kleine Deckungslücke herrscht. Der Mesic-Berater Thorsten Weck sagt zum Thema: „Im Moment gibt es keinen Kontakt zu den Kickers, alles andere muss man abwarten.“

Das gilt noch für einen anderen Punkt, auch wenn sich erste Fortschritte abzeichnen. Am Mittwoch trafen sich der Expräsident Hans Kullen und der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Lorz zu einem privaten Gedankenaustausch, nachdem die Vereinsgremien zur Auffassung gelangt sind, dass es für den Verein besser ist, eine gütliche Lösung mit Kullen zu finden. Der fordert von den Kickers etwa eine halbe Million Euro zurück. „Ich habe die Hoffnung auf eine außergerichtliche Lösung“, sagt Lorz nach dem „guten Gespräch“. Mehr wollen beide Seiten zu diesem Thema derzeit allerdings nicht verlauten lassen, um die Verhandlungen weder zu gefährden noch sich unter Druck zu setzen – nachdem zuletzt monatelang Funkstille zwischen Club und Funktionär geherrscht hatte.

Stuttgarter Zeitung

StN: Rapolder mit Parmak einig

Kickers-Spieler als Tauschobjekt? – Reiß im Gespräch

Stuttgart – Bei den Stuttgarter Kickers laufen die Planungen für die neue Drittligasaison auf Hochtouren. Uwe Rapolder, der Trainer des Zweitligisten TuS Koblenz, will seinen Spieler Sascha Traut als Tauschobjekt für Mustafa Parmak vorschlagen.

VON JÜRGEN FREY

Rapolder macht aus seinem Interesse an Kickers-Mittelfeldspieler Parmak keinen Hehl: „Ich bin mit ihm einig. Ich hoffe sehr, dass der Transfer klappt.“ 175 000 Euro Ablösesumme stehen im Raum – für Rapolder ein Ding der Unmöglichkeit: „Das können wir nicht stemmen.“ Nun macht er sich über ein Tauschgeschäft Gedanken: Sascha Traut (früher KSC) ist der erste Kandidat. Der 23-Jährige spielt wie Parmak auf der rechten Außenbahn. Dort fühlt sich auch Thorsten Reiß vom Regionalligisten FSV Oggersheim am wohlsten. Mit dem 23-Jährigen, der in der abgelaufenen Saison in 32 Spielen sechs Tore erzielte, befinden sich die Blauen in Verhandlungen. Früher spielte er für die SG Sonnenhof Großaspach.

Handlungsbedarf haben die Blauen nach dem Abgang von Oliver Stierle (FC Bayern II) auch links in der Viererkette. Nachgedacht wird in diesem Fall über die Reutlinger Sasa Janic und Christian Sauter, der noch an den VfB Stuttgart gebunden ist. Für den Sturm ist ihr bisheriger Teamkollege Christian Haas, den die Kickers schon in der Winterpause holen wollten, ein Thema.

Unterdessen steht Trainer Stefan Minkwitz vor der Unterschrift unter einen neuen Zweijahresvertrag. Bis zum kommenden Sonntag befindet sich der 40-Jährige noch in Stuttgart – dann geht“s für zehn Tage nach Mallorca. Bis dahin soll möglichst auch die Torwartfrage geklärt sein. Die Vertragsverlängerung mit Manuel Salz ist nur noch Formsache, dagegen liegen die Blauen und Milan Jurkovic (SG Sonnenhof Großaspach) finanziell noch weit auseinander.

Stuttgarter Nachrichten

BILD: Frisches Geld für die Blauen

Doppelt genäht hält besser…

Gestern faxte Joachim Cast die fehlenden Lizenzierungsunterlagen schon einmal an den DFB.

Heute macht sich der Manager der Stuttgarter Kickers mit den Originalpapieren höchstpersönlich auf den Weg nach Frankfurt.

Denn: Die Kickers wollen nichts anbrennen lassen, um die Lizenz für nächste Saison in der neuen 3. Bundesliga zu erhalten.

Alles frisch! Die Bedingungen dafür haben sie erfüllt.

„Unsere Hausaufgaben wurden ordentlich gemacht“, sagt Rainer Lorz, der neue Vorsitzende des Aufsichtsrates.

Der DFB hatte von den Blauen den Nachweis über Werbeeinnahmen in Höhe von 1,2 Millionen Euro gefordert.

Durch den Aufstieg in die 3. Liga war dies kein Problem. „Es gibt sehr viele Leute, die uns wohlgesonnen sind“, freut sich Schatzmeister Frieder Kummer. Deshalb müssen auch keine Bürgschaften wie in der Vergangenheit übernommen werden.„Wir kriegen die Lizenz mit Sicherheit“, ist Präsident Dirk Eichelbaum überzeugt.

BILD

Presse zum Rücktritt von Walter Kelsch und zum bevorstehenden Abgang von Mustafa Parmak

Publikumsliebling Parmak im Abseits
Kickers-Spieler verscherzt sich bei Teamkollegen Sympathien – Kelsch tritt zurück

Stuttgart – Bei den Fans hat sich Mustafa Parmak durch gute Leistungen und wichtige Tore in die Herzen gespielt, bei seinen Mitspielern durch Eskapaden dagegen ins Abseits manövriert. Der Zoff um Parmak ist eine von vielen Herausforderungen für die Verantwortlichen der Stuttgarter Kickers.

VON STEFAN KLINGER

Die Fakten sind eindeutig: Weil sich die Blauen für die dritte Liga qualifiziert haben, besitzt Mustafa Parmak einen gültigen Vertrag bis 2010. Die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler soll 175 000 Euro betragen. Hätten die Kickers den Sprung in Liga drei verpasst, wäre Parmak ohne Vertrag gewesen. Mancher Mitspieler wirft dem 26-Jährigen daher vor, durch sein Verhalten vor dem entscheidenden Spiel nicht alles für die Qualifikation gegeben zu haben.

Zum Eklat in der Mannschaft kam es im vorletzten Training vor dem entscheidenden Spiel in Elversberg. Da grätschte Marco Wildersinn Mustafa Parmak bei einem Zweikampf um.

Der Mittelfeldspieler, der nach seinem Bänderriss im Knöchel sein erstes Mannschaftstraining absolvierte, verließ erzürnt den Platz. Erst einen Tag später ging er zum Arzt – ausgerechnet während des Abschlusstrainings. Weil Trainer Stefan Minkwitz seinen Akteur daraufhin nicht im Kader des letzten Spiels berücksichtigte, verzichtete Parmak auf die Reise ins Saarland. Seither scheint er im Team nicht mehr willkommen. Die Entscheidung, wie es mit Parmak weitergeht, fällt in den kommenden Tagen. Der 26-Jährige, der für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war, steht wohl vor dem Abschied.

Definitiv verlässt dagegen Walter Kelsch am 30. Juni die Kickers. „Ich kann die Vereinsarbeit zeitlich einfach nicht mehr abwickeln“, sagt er. Bereits bei einem Treffen mit dem Aufsichtsrat am 22. Juni wollen die beiden verbleibenden Präsidiumsmitglieder Dirk Eichelbaum und Friedrich Kummer die künftige Vereinsspitze vorstellen. „Bis zu diesem Termin wissen wir, welche vier Personen im Präsidium arbeiten und wer für was zuständig ist“, sagt Eichelbaum. Vieles deutet auf eine Rückkehr von Dieter Wahl und Edgar Kurz in das Gremium hin.

Schon bis zum Donnerstag (15.30 Uhr) müssen die Blauen den Nachweis erbringen, wie sie ihren geplanten Etat von drei Millionen Euro verwirklichen wollen. Hilfreich ist, dass sie künftig 588 235 statt etwa 300 000 Euro an TV-Übertragungsrechten verdienen. Eine Steigerung, die laut Eichelbaum aber deutlich zu gering ist. „Dieses Problem muss der Deutsche Fußball-Bund mal angehen“, fordert der Kickers-Chef.

Denn die höheren Kosten übersteigen die Mehreinnahmen an Fernsehgeldern. So beträgt das Durchschnittsgehalt für einen Drittligaspieler zwischen 2500 und 6000 Euro. Bislang verdienten die Kickers-Akteure zwischen 1500 und 4000 Euro. Hinzu kommen deutlich mehr Auswärtsfahrten mit Übernachtung, von denen eine laut Eichelbaum zwischen 3000 und 5000 Euro kostet. Die gravierendsten finanziellen Herausforderungen aber: Der DFB fordert die Beschäftigung von fünf Hauptamtlichen auf der Geschäftsstelle sowie pro Verein ein Leistungszentrum des Fußballs. Dort müssen eine bestimmte Anzahl qualifizierter Trainer sowie Physiotherapeuten arbeiten.

Stuttgarter Nachrichten

Kelsch hört bei den Kickers auf
Zwei freie Stellen im Präsidium

STUTTGART (ump). Am Montagabend haben die Führungsgremien der Stuttgarter Kickers getagt – und die Weichen für die dritte Liga gestellt. Dabei wird das Präsidiumsmitglied Walter Kelsch keine Rolle mehr spielen: Er tritt zum 30. Juni von seinem Amt zurück.

Die Qualifikation zur dritten Liga scheint bei den Stuttgarter Kickers zu einer Konzentration der Kräfte zu führen. Die gemeinsame Sitzung von Präsidium und Aufsichtsrat am Montagabend jedenfalls verlief in „guter Atmosphäre“, sagt der Präsident Dirk Eichelbaum. Wozu vielleicht sogar die Rücktrittsankündigung des für den Sport zuständigen Präsidiumsmitglieds Walter Kelsch gesorgt hat, der zum 30. Juni sein Amt aufgibt. Offiziell aus zeitlichen und beruflichen Gründen, aber es war auch ein offenes Geheimnis, dass die Chemie zwischen dem Exnationalspieler und dem Kickerschef nicht stimmte.

Nachdem bereits der Marketingbereich vakant war, sind nun (mindestens) zwei Präsidiumsposten zu besetzen. Wie und mit wem? Das wollen nun der Schatzmeister Frieder Kummer und Eichelbaum kontrovers diskutieren. „Wir müssen uns erst strukturell einig werden, dann personell“, sagt der Präsident, womit sich das grundsätzlich zur Verfügung stehende ehemalige Vorstandsmitglied Dieter Wahl noch etwas gedulden muss. Spätestens Ende des Monats soll eine Entscheidung gefallen sein. Dabei sind verschiedene Modelle denkbar – bin hin zu einem hauptamtlichen Präsidiumsmitglied.

Ansonsten ziehen alle an einem Strang, auch Christian Mauch und Christian Dinkelacker, die im Aufsichtsrat mit einem Rückzug geliebäugelt hatten, machen weiter – was eine gewisse Kontinuität gewährleistet. Und noch in einem anderen Punkt gibt es positive Signale. In der Auseinandersetzung mit dem Expräsidenten Hans Kullen, der Forderungen von rund einer halben Million Euro geltend macht, schlägt der Präsident Dirk Eichelbaum neue Töne an: „Wir wollen die Sache außergerichtlich vom Tisch bekommen.“ Nachdem der Gütetermin vor dem Landgericht um einen Monat auf Ende Juli verschoben worden ist, soll zuvor ein Gespräch von Kullen mit dem Kickers-Aufsichtsratvorsitzenden Rainer Lorz eine Kompromisslösung ermöglichen, wie immer die auch aussehen mag.

Zunächst muss bis morgen (15.30 Uhr) noch die Lizenzierung beim DFB in trockene Tücher gebracht werden. Nachdem am Montag etliche Sponsoren ihre Verträge verlängert beziehungsweise aufgestockt haben, „können wir da grünes Licht geben“, sagt Eichelbaum. Die fehlende Lücke im Werbeetat wird durch Bürgschaften abgedeckt. Was allerdings kein Dauerzustand sein soll. Das Ziel der Kickers, speziell in der dritten Liga, lautet: der Verein muss von Mäzenen und Privatleuten unabhängig werden. „Natürlich wollen wir versuchen, unseren Etat von drei Millionen Euro noch aufzustocken“, sagt Eichelbaum. Einstweilen geht er von einem Kader mit 20 Spielern aus, wobei es die eine oder andere Überschneidung mit der zweiten Mannschaft (Petruso, Prediger?) geben wird.

Stuttgarter Zeitung

Rücktritt Walter Kelsch zum 30. Juni 2008

Die Stuttgarter Kickers geben den Rücktritt ihres Präsidiumsmitglieds Walter Kelsch zum 30.Juni 2008 bekannt. Es wird ihm zukünftig nicht mehr möglich sein, den enormen Zeitaufwand, den das Ehrenamt als Präsidiumsmitglied für Lizenzspieler und Nachwuchs beinhaltet und benötigt, weiter aufzubringen.

Wie das Präsidium für die neue Saison zusammengesetzt wird, wird in den nächsten Wochen entschieden.

Offizielle Homepage

BILD: Jetzt spricht der Erfolgstrainer

Minkwitz: Wir haben es allen gezeigt

Von den Kickers berichtet HELMUT HEIMANN

Vom Notnagel zum Erfolgstrainer – Stefan Minkwitz (40) ist der Vater des blauen Wunders. Im BILD-Interview verrät er, mit welchen Tricks er die Kickers in die neue 3. Liga brachte.

BILD: Haben Sie sich schon von den ausgiebigen Feiern erholt?

„Es war ganz schön anstrengend – danach war ich mehr als kaputt. Aber das Leben geht weiter. Wir hatten gestern eine Abschlussbesprechung mit der Mannschaft. Da musste ich ja vernünftig auftreten.“

BILD: Wie lautet Ihr Erfolgsrezept?

Minkwitz (grinst): „Augen zu und durch! Sind wir doch mal ehrlich: Wer hat denn noch an uns geglaubt? Nur die Mannschaft. Und das hat sie dann auch gezeigt – vor allem den vielen Heckenschützen und Bombenlegern.“

BILD: Ist das Kickers-Umfeld wirklich so schwierig?

Minkwitz: „Wie in jedem Verein. Doch ich möchte jetzt nicht mehr nachkarten. Für mich ist das Thema abgehakt.“

BILD: Als Sie im November vom Co-Trainer zum Chef aufstiegen wurde ihr Gehalt nicht aufgebessert. Bekommen Sie jetzt wenigstens eine Aufstiegsprämie?

Minkwitz: „Ich denke schon. Prämien sind eine Sondervergütung für gute Arbeit. Und die habe ich abgeliefert. Für ein Auto wird’s nicht reichen, aber vielleicht für einen Urlaub.“

BILD: Wann unterschreiben Sie den neuen Vertrag?

Minkwitz: „In den nächsten Tagen. Erst müssen noch einige Details besprochen werden.“

BILD: Ihre Geburtstagsfeier am vergangenen Sonntag haben sie abgesagt. Wann wird sie nachgeholt?

Minkwitz: „Ende Juni, Anfang Juli bei Rüdiger Spahr in der Vereinsgaststätte des SV Hoffeld. Das ist mein Dankeschön an ihn, weil er die ganze Saison über alle unsere Mannschaften von der B-Jugend bis zur ersten bei den Auswärtsfahrten mit Essen versorgt hat.“

BILD