Stuttgarter Kickers erhalten Lizenz für die Regionalliga Saison 2010/2011

Die Stuttgarter Kickers erhalten auch für die kommende Spielzeit die Lizenz für die Regionalliga Süd. Alle Bedingungen, die der DFB gestellt hatte, wurden vollumfänglich bis vergangenen Freitag erfüllt. Für die neue Saison erhält der Verein vom Deutschen Fußball-Bund deutlich weniger Auflagen als noch in den vergangenen Jahren.

„Daran sieht man, dass der eingeschlagene Weg der finanziellen Konsolidierung der richtige war“, betont Präsident Edgar Kurz und ergänzt, „dass dies überhaupt in dieser Form möglich war und ist, liegt an der hervorragenden Unterstützung durch unsere Partner, Sponsoren, Gönnern und Fans, die uns auch in dieser schwierigen Zeit beiseite standen und stehen und weiter an die starke Marke Stuttgarter Kickers glauben. Ein zusätzliches Dankeschön geht auch an meinen Präsidiumskollegen Friedrich Kummer und den Vorsitzenden des Aufsichtsrates Prof. Dr. Rainer Lorz sowie an den von der Geschäftsstelle für die Lizenzierung zuständigen Kai Uwe Völschow, die hierbei ausgezeichnete Arbeit geleistet haben.“

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Presse zum neuen Sportkoordinator Michael Zeyer

Zeyer wird Koordinator bei den Kickers
Regionalliga Die Clubs forcieren die Strukturreform. Waldhof erhält keine Lizenz. Von Joachim Klumpp

Michael Zeyer ist gestern 42 Jahre alt geworden – und als Geburtstagsgeschenk gab es auch einen Vertrag bei den Stuttgarter Kickers als neuer Koordinator Sport. In dieser Funktion soll der ehemalige Profi (unter anderem SC Freiburg) zusammen mit dem Cheftrainer Dirk Schuster künftig den operativen sportlichen Bereich des Clubs weiterentwickeln. Wobei Schuster dies nicht als Einmischung ins sein Arbeitsgebiet betrachtet. „Ich sehe das als unterstützende Maßnahme“, sagt der Trainer, „ich werde auch künftig in Abstimmung mit dem Präsidium die Entscheidungen treffen.“ Schuster gibt aber zu: „Speziell im Scoutingbereich haben wir einige Defizite gehabt.“

Zeyer selbst sagte gestern: „Diese Funktion ist eine reizvolle Herausforderung.“ Die nicht nur die Bereiche Neuverpflichtungen und Vertragsverhandlungen enthält. „Wir wollen für die Kickers auch die strukturellen Rahmenbedingungen als Basis für den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg weiter verbessern“, betont der Kickers-Präsident Edgar Kurz. Wobei es vor allem der Wunsch des neuen Investors war, sich innerhalb des Vereins mit einer Vertrauensperson zu positionieren.

Zeyer ist zwar bei den Kickers angestellt, wird aber letztendlich durch das Engagement des neuen Geldgebers finanziert. Der 42-Jährige, der nach seiner Karriere BWL studiert und einen Master in St. Petersburg gemacht hat, kennt sich auch im Bereich Marketing und Controlling aus: „So gesehen habe ich einige Felder, auf denen ich den Verein unterstützen kann“, sagt Zeyer, der die Aufgabe durchaus als längerfristigen Fulltimejob sieht und auch einen festen Arbeitsplatz in Degerloch bekommen wird. „Ich bin froh um jede Verstärkung“, sagt der Geschäftsführer Jens Zimmermann zu der Personalie.

Zimmermann weilte indes gestern in Darmstadt, wo 28 Vereine eine Strukturreform der vierten Liga vorantrieben und er zu einem der vier Sprecher ernannt wurde. Das Bestreben zielt auf eine zweigeteilte Regionalliga (Nord und Süd) ohne die zweiten Mannschaften der Proficlubs. Die wiederum sollen eine eigene Staffel bilden, deren Meister dann am Ende die schlechteste zweite Mannschaft in der dritten Liga ablösen würde. Ob da die mächtigen Bundesligisten mitspielen, steht auf einem anderen Blatt. Das DFB-Präsidium wird sich nächsten Dienstag am Rande der WM in Pretoria mit dem Anliegen der Clubs befassen.

Zumindest haben die Kickers die Lizenz für die nächste Saison bekommen – im Gegensatz zu Waldhof Mannheim, das nun in der Oberliga antreten will, die möglicherweise auf 19 Mannschaften erhöht werden muss. Zuvor hatten schon Reutlingen, Bamberg, RW Essen, TB Berlin und der Bonner SC keine Lizenz erhalten und Rostock II verzichtet – was die Dringlichkeit einer Regionalliga-Reform durchaus unterstreicht.

Stuttgarter Nachrichten

Ex-SC-Profi Michael Zeyer wird Berater der Stuttgarter Kickers

Der frühere Bundesliga-Profi Michael Zeyer hat einen neuen Job. Der ehemalige Spieler des SC Freiburg berät von sofort an den Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers.

Der 42-Jährige solle als „Koordinator Sport“ zusammen mit Cheftrainer Dirk Schuster „den operativen sportlichen Bereich“ weiterentwickeln, teilten die „Blauen“ am Mittwoch mit. Der Betriebswirt sei aber nicht Angestellter des Vereins. „Wir wollen für die Kickers auch die strukturellen Rahmenbedingungen als Basis für den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg weiter verbessern“, erklärte Präsident Edgar Kurz die Zusammenarbeit mit Zeyer. Dessen Tätigkeit finanziert dem Vernehmen nach ein bei den Kickers im Februar eingestiegener, aber namentlich nicht genannter Investor.

Zeyer soll den Traditionsverein, der bis 2012 in die dritte Liga zurückkehren will, besonders im Scouting, bei Neuverpflichtungen und Vertragsverhandlungen unterstützen. Fernziel des Clubs ist die zweite Bundesliga. „Als Schwabe habe ich den Weg der Kickers immer mit Interesse verfolgt“, sagte Zeyer. „Die Position als Koordinator Sport ist eine sehr reizvolle Herausforderung.“

Als Profi absolvierte er 146 Bundesliga-Spiele für den 1. FC Kaiserslautern, MSV Duisburg und den VfB Stuttgart. Zudem bestritt er 303 Zweitliga-Partien unter anderem für den SC Freiburg und den SV Waldhof Mannheim.

Badische Zeitung

Michael Zeyer neuer Koordinator Sport

Der 42jährige Betriebswirt Michael Zeyer wird ab sofort als Koordinator Sport für den SV Stuttgarter Kickers tätig sein. Der langjährige Bundesligaprofi, der im Laufe seiner Karriere insgesamt 146 Spiele in der 1. Fußball-Bundesliga und 301 Partien in der 2. Bundesliga bestritten hat, wird künftig in Zusammenarbeit mit Cheftrainer Dirk Schuster den operativen sportlichen Bereich weiterentwickeln.
„Wir wollen für die Kickers auch die strukturellen Rahmenbedingungen als Basis für den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg weiter verbessern“, betont Kickers-Präsident Edgar Kurz.

Michael Zeyer wurde gezielt aus einigen Bewerbern für diese Position ausgewählt. „Fachlich und auch menschlich passt Herr Zeyer hervorragend in das Team der derzeit handelnden Personen“, zeigt sich Kurz mit der Besetzung Zeyers sehr zufrieden.

Das Aufgabengebiet von Michael Zeyer, der als Profispieler unter anderem für den SC Freiburg, Waldhof Mannheim, den MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf aktiv war, umfasst vor allem die Beratung und Unterstützung des Vereins und dessen Verantwortlichen in allen sportlichen Fragen und in Abstimmung mit dem Cheftrainer, insbesondere in den Bereichen Scouting, Neuverpflichtungen, Vertragsverhandlungen sowie der strukturellen sportlichen Weiterentwicklung.

Auch Michael Zeyer, der in Offenburg Betriebswirtschaftslehre studierte und einen Masterabschluss der Universität Hamburg im russischen St. Petersburg abgelegt hat, freut sich auf die Aufgabe bei den Stuttgarter Kickers. „Immer wieder haben sich im Laufe meiner sportlichen Laufbahn die Wege mit den Kickers gekreuzt. Als Schwabe habe ich außerdem selbstverständlich den Weg der Kickers immer mit Interesse verfolgt. Die Position als Koordinator Sport ist eine sehr reizvolle Herausforderung, der ich mich sehr gerne stelle“, so der in Neresheim geborene DFB-Pokalfinalist von 1998

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Stuttgarter Kickers verpflichten Ali Pala

Der langjährige Jugendspieler der Stuttgarter Kickers, Ali Pala, kehrt nach zwei Jahren beim VfB Stuttgart zurück zu den Blauen nach Degerloch. Der 20 jährige Offensivspieler hat heute einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012 unterschrieben. „Ali ist ein absoluter Wunschspieler von uns“, freut sich Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster über seinen dritten Neuzugang.

„Ich freue mich sehr, wieder ein Teil der blauen Familie zu sein. Für mich ist es wie eine Rückkehr in die Heimat. Die Kickers setzen auf mich. Ich bin bereit und will mit dem Verein Erfolg haben“, erklärte Pala im Rahmen der Pressekonferenz im ADM-Sportpark.

Ali Pala ist in Backnang geboren und aufgewachsen und spielte bereits in den Jahren 2000 bis 2008 bei den Stuttgarter Kickers. Vor zwei Jahren wechselte der Deutsch-Türke zum VfB Stuttgart. Dort absolvierte er in der ersten Spielzeit bei den U19-Junioren 22 Spiele in der A-Junioren Bundesliga und erzielte dabei 16 Tore. In der abgelaufenen Saison stand er im Kader der zweiten Mannschaft des VfB und kam in der 3. Liga zu 9 Einsätzen (1 Tor).

In der Jugend spielte er bereits mit aktuellen Kickers-Spielern wie Alessandro Abruscia, Patrick Auracher und Michele Rizzi zusammen.

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