Presse zu SC Pfullendorf – Stuttgarter Kickers (1:2)

Der Konkurrenzkampf im Sturm ist eröffnet

Sokol Kacani rettet den Stuttgarter Kickers den Sieg in Pfullendorf und untermauert seinen Anspruch auf einen Stammplatz

PFULLENDORF. „Das Spiel hat viele Wünsche offengelassen“, sagt der Kickers-Trainer Peter Zeidler – trotz des 2:1-Erfolgs in Pfullendorf. Doch immerhin bewies er ein glückliches Händchen, denn der eingewechselte Sokol Kacani machte in der Schlussphase beide Tore.

Von Joachim Klumpp

Die Szene wirkte wie einstudiert: Kopfball Kacani, Tor für die Kickers, kurzer Jubel, dann der Sprint hinüber zur Spielerbank, direkt auf Angelo Vaccaro zu. Zweimal innerhalb von fünf Minuten. Der Matchwinner Sokol Kacani wollte sich auf diese Weise bei seinem verletzten Mitspieler revanchieren. Zum einen verdankte er ihm indirekt überhaupt erst seinen Einsatz, nachdem er in der Vorwoche nicht mal im Kader stand, zum anderen hatte der ihm vor dem Spiel Mut gemacht: „Ich habe ihm gesagt, er wird heute ein Tor machen – oder auch zwei“, sagte Vaccaro nach dem 2:1-Sieg der Stuttgarter Kickers am Samstag in Pfullendorf.

Es waren die beiden Treffer, die dem Spiel die entscheidende, fast nicht mehr für möglich gehaltene Wende gaben, nachdem die Kickers quasi mit dem Pausenpfiff bei einem Konter durch Calamita in Rückstand geraten waren. Dann das alte Bild: unter Druck gesetzt wirkte die Hintermannschaft nervös, das Mittelfeld (mit Ausnahme von Sascha Benda) nicht mehr inspiriert, der erste Sturm mit Beigang und Gambo harmlos. „Es blieben viel Wünsche offen“, gab der Trainer Peter Zeidler zu. Allerdings nicht bei seinen Wechseln. Die passten wie die Faust aufs Auge: Erst kam Tucci, dann Sökler (für den verletzten Steinle), schließlich noch Kacani, der letzte Trumpf. Der stach. Und wie.

Es könnte eine Initialzündung für den Stürmer sein, der im Vorjahr bereits bei den Amateuren auf sich aufmerksam gemacht hat, mit zwölf Toren – und einigen Kurzeinsätzen in der ersten Mannschaft plus dem Treffer gegen Hoffenheim. „Man hat ja heute gesehen, dass er kein Blinder ist“, sagte Vaccaro. Die Floskel aus der Fußballersprache hat in diesem Fall einen ernsthaften Hintergrund. Die Geschichte hinter der Geschichte gewissermaßen. Denn Kacanis Karriere stand vor kurzem am Scheideweg.

Der Stürmer, der über den FC Augsburg und Österreich (Linzer ASK) zu Rot-Weiß Erfurt in die Regionalliga Nord gelang, zog sich Weihnachten 2005 eine Entzündung der Augen zu und konnte nichts mehr sehen. „Ich war blind“, sagt Kacani. Drei Monate lang rätselten die Ärzte, woher die Erkrankung kommt, möglicherweise von einem Zeckenbiss. Glücklicherweise schlugen die Medikamente an, allerdings auch in die falsche Richtung. „Die Antibiotika wirkten sich auf die Leistung negativ aus“, sagt sein Berater Jürgen Schwab, der das Sorgenkind in die schwäbische Heimat nach Winterbach holte, wo seine Spieler auch individuell betreut werden. „Da hat er seine körperlichen Defizite Schritt für Schritt aufgeholt“, sagt der Berater, der einen guten Draht zu den Kickers hat. Also vermittelte er ihn in die zweite Mannschaft, die schon öfter als Sprungbrett diente – Suad Rahmanovic etwa, oder Bastian Bischoff.

Sokol Kacani könnte der Nächste sein. Auch der Trainer Peter Zeidler sagt inzwischen lobend: „Er ist eben ein Goalgetter.“ Davon war das Präsidiumsmitglied Walter Kelsch schon länger überzeugt, er hält große Stücke auf den 23-Jährigen – und hat wohl auch ein gutes Wort beim Trainer eingelegt. Der Exprofi sagt über den Albaner, der mit einer deutschen Jurastudentin verheiratet ist: „Er spielt unorthodox und unberechenbar, das gefällt mir.“ Da werden auch noch ein paar technische Unfertigkeiten in Kauf genommen. Der Trainer: „Im Training springt der Ball manchmal noch wie eine Flipperkugel, aber daran arbeiten wird.“ Mit Erfolg.

Bei Nico Beigang sieht das anders aus, dem Neuzugang aus Darmstadt war eigentlich die Rolle des Helden zugedacht, doch er konnte sie nicht nutzen. Frei vor dem Tor vergab er die Führung der Kickers. „Eine Schlampigkeit. Vielleicht sieht er jetzt ein, wie wichtig der Schuss mit der Innenseite ist“, sagt Peter Zeidler.

Kelsch ahnt: „Ich muss diese Woche mal mit Beigang sprechen, er braucht jetzt Selbstvertrauen.“ Denn der Konkurrenzkampf im Sturm ist eröffnet. Vaccaro dürfte am Freitag gegen Siegen wieder fit sein und ist gesetzt. Viel spricht dafür, dass der Nebenmann Kacani heißt. Nicht nur, weil die beiden dicke Kumpels sind, sie bräuchten dann beim Torjubel auch nicht mehr bis zur Bank rennen.

Stuttgarter Kickers: Yelldell – Steinle (62. Sökler), Wildersinn, Härter, Stierle – Benda, Ortlieb, Mann, Rodrigues – Gambo (54. Tucci), Beigang (73. Kacani).

Tore: 1:0 Calamita (45.), 1:1 Kacani (80.), 1:2 Kacani (85.).

Stuttgarter Zeitung

Kickers-Joker Kacani sticht

Beim 2:1 in Pfullendorf profitieren die Blauen von ihrer starken Bank

SC Pfullendorf: Hermanutz – Deufel, Kiefer, Lerandy, Zimmermann – Gerster (79. Narr), Flum, Leandro, Isailovic (46. Lucic) – Rogosic (65. Muzliukaj), Calamita.

Kickers: Yelldell – Steinle (62. Sökler), Wildersinn, Härter, Stierle – Benda, Ortlieb, Mann, Rodrigues – Gambo (54. Tucci), Beigang (73. Kacani).

Tore: 1:0 Calamita (45.), 1:1 Kacani (80.), 1:2 Kacani (85.).

Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden).

Zuschauer: 1684.

Stuttgart – Mit Glück, Geschick und starken Jokern haben die Stuttgarter Kickers in der Fußball-Regionalliga auch ihr zweites Auswärtsspiel gewonnen. Vor allem Stürmer Sokol Kacani glänzte beim 2:1 (0:1) in Pfullendorf als zweifacher Torschütze.

VON JÜRGEN FREY

Den Sonntagnachmittag genoss der Mann des Tages zusammen mit seiner Frau Anja im Biergarten. Sokol Kacani hatte sich die Auszeit verdient. Mit seinen zwei späten Toren rettete der Stürmer den Blauen drei Punkte. Gerade mal sieben Minuten auf dem Platz, köpfte er eine Flanke des ebenfalls eingewechselten Sven Sökler ins Tor (80.). Fünf Minuten später war der 1,88-m-Mann nach einem Freistoß von Sascha Benda wieder mit dem Kopf zur Stelle. „Wir hatten heute auch richtig Dusel“, sagte der Joker hinterher bescheiden.

Vergangene Woche beim 1:3 gegen Regensburg stand der gebürtige Albaner nicht einmal im Kader. Jetzt bekam der 23-Jährige in der Schlussphase seine Chance – und nutzte sie eindrucksvoll. „Sokol ist ein ungemein fleißiger Stürmer mit Torriecher, dazu unberechenbar, robust, schnell, sprung- und laufstark“, lobt ihn Trainer Peter Zeidler. Das klingt schon ziemlich perfekt, doch der Coach schränkt ein: „An seiner Basistechnik muss er noch arbeiten. Manchmal agiert er auch zu hektisch.“

Kacani hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Mit 14 Jahren war er nach Deutschland gekommen und spielte zunächst für den FC Augsburg. In der A-Jugend trug er für kurze Zeit sogar den Dress von Juventus Turin. Über Blau-Weiß Linz und RW Erfurt landete er im Januar 2006 in der zweiten Mannschaft der Kickers. Mit guten Leistungen arbeitete er sich Schritt für Schritt ins Regionalligateam hoch.

Fast schon eine logische Folge wäre jetzt ein Platz in der Startelf am kommenden Freitag (19 Uhr) im Heimspiel gegen die SF Siegen. „Ich schließe es nicht aus“, sagt Zeidler, der jedoch noch nicht weiß, ob Angelo Vaccaro (Oberschenkelprobleme) wieder zur Verfügung stehen wird. Am morgigen Dienstag beginnt der Stürmer wieder mit dem Lauftraining. Länger ausfallen wird dagegen Moritz Steinle. Der Verteidiger zog sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. „Man sieht, wir brauchen alle Spieler. Unsere gute Bank kann in dieser Saison den Unterschied ausmachen“, erklärt Zeidler. In Pfullendorf sorgte neben Kacani und Sökler in Marco Tucci auch der dritte Joker für wertvolle Impulse. Weiterer Pluspunkt: Konditionell sind die Blauen topfit. Andererseits gibt es auch noch sehr viel zu tun. Dass das Team in Pfullendorf „in einem nicht sonderlich ansehnlichen Spiel“ (Manager Joachim Cast) nach der Pause für 30 Minuten den Faden verlor, entging dem Trainer nicht: „Wir brauchen noch eine Weile, bis wir stabil sind“, bittet Zeidler um Geduld. Sechs Punkte aus zwei Spielen sind eine gute Basis, sie zu behalten.

Stuttgarter Nachrichten

Sokol Kacani wird zum Matchwinner

Pfullendorf (red) – Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr. Die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers jubelten, als hätten sie die angestrebte Qualifikation für die eingleisige dritte Liga schon in der Tasche. Dabei hatten sie „nur“ beim SC Pfullendorf mit 2:1 (0:1) gewonnen. Die Torfolge erklärt die gute Stimmung jedoch: Bis zur 80. Minute waren die Stuttgarter durch einen Treffer von Marco Calamita (45.) zurückgelegen. Dann wendete der kurz zuvor eingewechselte Sokol Kacani mit zwei Treffern das Blatt (80./85.). „Das sind Erlebnisse, die uns zusammenschweißen“, freute sich Kickers-Trainer Peter Zeidler, während sich sein Gegenüber Michael Feichtenbeiner ärgerte: „Wir haben uns einfach zu dumm angestellt.“

Denn vor allem in der ersten Hälfte waren die Pfullendorfer überlegen, nach der Führung hatten sie mehrfach die Chance, diese auszubauen. „Aber wir haben richtig zulegen können“, fand Zeidler den Erfolg am Ende „glücklich, aber nicht unverdient“. Vor allem bei den Einwechslungen lag der Coach richtig, denn alle drei neuen Akteure gaben entscheidende Impulse. Kacani, eine Woche zuvor nicht einmal im Kader, war am Ende sogar der Matchwinner. „Er hat einen Sprung nach vorne gemacht“, lobte Zeidler den Stürmer.

Der Trainer will den Sieg aber nicht überbewerten. „Wir sind am Anfang unserer Entwicklung und wissen, dass wir noch viel zu tun haben.“ Sechs Punkte aus den ersten drei Spielen sind da kein schlechtes Zwischenergebnis.

Stuttgarter Kickers: Yelldell – Benda, Wildersinn, Härter, Stierle – Steinle (62. Sökler), Ortlieb, Mann, Rodrigues – Gambo (54. Tucci), Beigang (73. Kacani).

Eßlinger Zeitung

Erst die Butter, dann das Brot …

PFULLENDORF – Brutaler Rückschlag für den SC Pfullendorf: Stuttgarts Joker Sokol Kacani machte am Samstag-mit zwei Toren in der Schlussphase aus einem 0:1-Rückstand- noch einen 2:1-Auswärtstriumpf für die Kickers.-Kacani nutzte zwei-gravierende Pfullendorfer Abwehrfehler aus.

„Das hatte mit Pech nichts zu tun. Das war dumm und amteurhaft!“ – SCP-Coach Michael Feichtenbeiner ließ seinem Ärger über die Ereignisse in der 80. und 85. Spielminute freien Lauf.- 1:0 hatte Pfullendorf bis dahin durch ein Tor von Marco Calamita in der 45. Minute geführt, da machte Sokol Kacani aus einem fast schon sicher geglaubten Sieg-für den-SCP- noch einen für die Stuttgarter Kickers. Kickers-Coach Peter Zeidler hatte Kacani erst in der- 73. Minute- für die glücklose Sturmspitze Nico Beigang eingewechselt. Was Feichtenbeiner so auf die Palme brachte: Während Beigang in der zweiten Hälfte keinen Stich bekam,–fühlte sich fortan für Kacani-kein Pfullendorfer Innenverteidiger so recht zuständig. Im Gegenteil: Mark Lerandy und Mathias Kiefer hielten zu Kacani-Abstand, als ob dieser mit einer ansteckenden Krankheit infiziert sei. Der 23-jährige Stuttgarter erfreut sich aber bester Gesundheit und- verfügt obendrein über ein exzellentes Kopfballspiel: Die 80. Minute zeigte dies: Ortlieb spielt Sökler auf rechts frei, der sieht, was Kiefer, Lerandy und Deufel nicht- sehen: den völlig freien Kacani am „langen“ Pfosten. Die Flanke kommt-präzise, Kopfball, Tor.

Damit hatte der Stuttgarter den- Pfullendorfern die Butter vom Brot genommen, doch sein Appetit war noch nicht gestillt: Nach einem Eckball von Benda schnappte er sich fünf Minuten später auch noch das Brot: Gänzlich unbedrängt köpfte der Ersatzmann des Ersatzmanns des verletzten Kickers-Sturmführers Vaccaro aus genau fünf Metern einen Benda-Eckball ein – die- SCP-Verteidiger-standen wie erstarrt daneben, schauten nur zu (85.).

Unverständlich aus Pfullendorfer Sicht erschien dieses Abwehrfehlverhalten aus zwei guten Gründen. Erstens: Bereits nach den Spielen gegen Frankfurt und Unterhaching hatte Feichtenbeiner jeweils das Defensivverhalten bei Standardsituationen gerügt und in aller Deutlichkeit erhöhte Aufmerksamkeit in diesen Momenten eingefordert. Zweitens: Bei Standardsituationen gibt es in der Pfullendorfer Defensive-verbindliche -Zuordnungen. Feichtenbeiner: „Mark Lerandy war- zunächst für Beigang zuständig. Wenn dieser dann als Keilstürmer ausgewechselt wird, ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass er-für Kacani zuständig ist, wenn der Beigangs Rolle übernimmt.“

Allerdings, so schien es, hatten auch Feichtenbeiners Wechselspiele auf der zentralen defensiven Mittelfeldposition vor der Abwehr nicht gerade zur Stabilität der SCP-Defensive-beigetragen. Für Kapitän Marco Konrads Ausfall, der diese Rolle normalerweise spielt, -konnte Feichtenbeiner-freilich nichts.- Der routinierte Abräumer hatte sich-wegen einer schmerzhaften Verrenkung eines Halswirbels kurzfristig spielunfähig melden müssen.- Für Konrad durfte-Daniel Isailovic auf der „Sechs“ ran.- Zur Pause blieb Isailovic in der Kabine, weil Feichtenbeiner mit Lucic auf der rechten Außenstürmerposition beim Stand von 1:0 für den SCP – richtigerweise – einen Konterstürmer brachte. Der etwas langsamere Fabian Gerster machte-den Platz im Sturm für den flinken Lucic frei und rückte seinerseits auf die Isailovic-Position. In der 79. Minute beorderte Feichtenbeiner dann Gerster vom Platz und- warf dafür das gerade mal 18-jährige Eigengewächs Wolfgang Narr – hoch talentiert zwar, aber gänzlich unerfahren – ins Feuer vor der Abwehr. „Gerster hat nicht schlecht gespielt, aber er war auch schon besser!“, begründete Feichtenbeiner hinterher, als alle schlauer waren,-seine Entscheidung für den dritten Wechsel in 45 Minuten auf ein- und derselben Position. „Wenn Sie glauben, dass das entscheidendend war, muss ich das auf meine Kappe nehmen“, antwortete der Coach auf-die bohrenden Nachfragen der Presse selbstkritisch. Weshalb letztlich auch immer – in der Schlussphase brach in der SCP-Defensive jedenfalls das kollektive Chaos aus, das in den beiden späten Gegentoren gipfelte.

Hermanutz reagiert super

Gäbe es im Fußball Gerechtigkeit, hätte das Spiel 1:1 unentschieden enden müssen. Die Kickers hatten die erste Halbzeit bestimmt, Pfullendorf – bis kurz vor Schluss – die zweite. Stuttgarts Sturmspitze Nico Beigang hatte nach einem Benda-Traumpass- aus nicht mal besonders spitzem Winkel- das leere Tor vor sich, traf- aus 14 Metern aber nur das Außennetz (23.). In der 41. Minute holte Hermanutz mit einer sensationellen Reaktion einen Beigang-Kopfball aus dem Winkel. Calamita nahm dann- Sekunden vor dem Pausenpfiff ein steiles Flum-Zuspiel sauber mit und schob den Ball auch noch an Yelldell vorbei zur bis dato glücklichen Pfullendorfer 1:0-Führung.

In der zweiten Halbzeit kam Pfullendorf- zu guten Konterchancen. Muzliukay, der für den enttäuschenden Rogosic eingewechselt wurde (65.), sorgte für Belebung und verpasste mit einem Drehschuss aus zehn Metern nur knapp das 2:0 (66.). Auch Calamita hätte für Klarheit sorgen können, doch sein Schlenzer aus 16 Metern flog knapp am Kickers-Kasten vorbei (67.). Pfullendorf- zeigte sich-in dieser Phase-wieder spielerisch stark verbessert, hielt- den Ball gut und kombinierte geschickt.- Doch dann kam Kacani …

Am Samstag-muss der SCP zum SV Elversberg.–Dort wird mit- einer ähnlichen Defensivleistung nichts zu holen sein. Aber auch die Treffsicherheit im Angriff genügt-derzeit noch nicht dem hohen Anspruch, der mit der–Qualifikation für die dritte Liga- formuliert wurde. Am Dienstagabend (19 Uhr) testet der SC Pfullendorf- gegen den Schweizer Zweitligisten FC Winterthur drei- Stürmer, zwei aus dem Jugendinternat von Paris St. Germain und-einen aus der zweiten Liga Australiens. „Down under“ – das ist dieser Tage auch wieder der SCP.

http://www.szon.de/lokales/pfullendorf/sport/200708130541.html

Stimmen zum Spiel
SCP-Spielmacher Leandro:- In der Schlussviertelstunde hat es uns an Konzentration gefehlt. Die beiden Tore waren geschenkt.

SCP-Abwehrspieler Ralf Zimmermann:- Nach der letzten Auswechslung haben wir plötzlich die Ordnung verloren. Die Gegentore, insbesondere das zweite, dürfen nie fallen.

SCP-Torschütze Marco Calamita:- Wie schon am Mittwoch in Unterhaching haben wir auch heute wieder drei Punkte verschenkt. Wir müssen uns vielleicht den Vorwurf gefallen lassen,- dass wir das zweite Tor nicht gemacht haben.

SCP-Stürmer Spetim Muzliukay:- Das Spiel hätten wir gewinnen müssen. Leider haben wir hinten zwei Stellungsfehler gemacht.

SCP-Coach Michael Feichtenbeiner:- In der ersten Halbzeit hatten wir zwei Mal Glück, beziehungsweise einen guten Torwart. In der zweiten Hälfte hätten wir das zweite Tor machen müssen. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte ich eigentlich nicht mehr das Gefühl, dass die Kickers treffen könnten. Wie wir das Spiel dann doch noch aus der Hand gegeben haben, war schlichtweg dumm und amateurhaft.- Zumal wir diese Fehler nicht zum ersten Mal gemacht haben. Für den Kickers-Torschützen Kacani war bei Standardsituationen Lerandy zuständig. Er hatte erst Beigang-als Gegenspieler. Und wenn der als Keilstürmer ausgewechselt wird und Kacani dessen Rolle übernimmt, dann ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass derselbe Abwehrspieler diesen Mann übernimmt.

Kickers-Coach Peter Zeidler: Wir hatten in der Endphase zwar Glück, doch geklaut haben wir diesen Sieg auch nicht. Schließlich hatten wir in der ersten Halbzeit durch Beigang zwei exzellente Chancen und hätten da schon in Führung gehen müssen. Pfullendorf war insgesamt vielleicht etwas aggressiver als wir. Kacani war letzte Woche noch nicht mal im Kader. Und heute kam er spät, aber nicht zu spät. (ok)

Schwäbische Zeitung

1:2 – Hängende Köpfe im Linzgau
VON JüRGEN WITT
Die Enttäuschung in Pfullendorf ist groß, der gute Saisonstart wieder halbwegs passé. Die Elf von Michael Feichtenbeiner lag bis zehn Minuten vor Ultimo durch Marco Calamitas Konterschlag vorn, verpatzte dann aber ihr Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers durch zwei überaus krasse Abwehrschnitzer.

FußballRegionalligaSC PfullendorfStuttgarter Kickers1:2 (1:0) Der Sportclub-Vorsitzende Manfred Walk wollte nach Spielende für sich alleine sein. „Ich bin total enttäuscht, weil nicht die bessere Mannschaft gewonnen hat“, sinnierte er über die ärgerlichen Kardinalfehler einer zum Schluss nicht mehr im Bilde befindlichen SCP-Abwehr, die in bitterer Konsequenz zu Dankeschön-Bällen siegreicher Stuttgarter Kickers-Angreifer avancierten.

Doch schlechter waren die gelb-blau gewandeten Gäste auf keinen Fall. Allerdings einigte sich die Fachwelt auch darüber, dass die Stuttgarter Kickers längst nicht mehr zu jenen Schwergewichten wie im Vorjahr zählen – Pfullendorfs Trainer Michael Feichtenbeiner hatte sie im Vorfeld gar zu den Titelanwärtern in der Regionalliga Süd auserkoren.

Fast 1700 Besucher fanden den Weg in die Alno-Arena und sie sahen eine kurzweilige Partie. Feichtenbeiner musste gegenüber dem Spiel bei der SpVgg Unterhaching einige Umstellungen vornehmen. So rückte Daniel Isailovic zentral defensiv vor die Abwehr für den verletzten Kapitän Marco Konrad (verrenkter Halswirbel) in die Startelf, Christian Deufel übernahm von Michael Falkenmayer (Adduktorenverletzung) den rechten Abwehrpart und Fabian Gerster beackerte anstelle von Ivica Lucic in defensiverer Ausrichtung das rechte Mittelfeld.

Pfullendorf suchte sein Heil über die kämpferische Schiene. Die Kickers zeigten den gefälligeren Spielaufbau und bereiteten den Linzgauern mit ihren schnell vorgetragenen Angriffen erhebliche Probleme. SCP-Torhüter Ralf Hermanutz musste schon nach 15 Minuten auf der Hut sein, als Dominique Rodrigues über den linken Flügel den kurzen Pfosten anvisierte. Mit beiden Fäusten wehrte der Keeper einen Schuss von Nico Beigang ab (17.) und er fischte mit einer Prachtparade dessen hochkarätigen Kopfball aus dem Winkel (44.). Zudem stand ihm Fortuna bei, als er von Beigang bereits ausgespielt war und dieser nach 21 Minuten mit falscher Schusstechnik nur das Außennetz traf.

Unmittelbar vor dem Pausengong setzte es die kalte Kickers-Dusche: Ein blitzsauberer, über Johannes Flum eingeläuteter Konterschlag brachte den abdüsenden Marco Calamita auf den Plan, der das Leder zur bis dato schmeichelhaften Pfullendorfer Führung ins lange Eck feuerte. „Das war eine psychologisch schwierige Situation für uns“, bekannte Kickers-Coach Peter Zeidler. Und es schien so, als habe der dominanter werdende SCP die Degerlocher nunmehr voll im Griff.

Zwar ließ Lucic, in der Pause für Isailovic gekommen, von seinen gefürchteten Flankenläufen partout nichts sehen. Mehr Betrieb machte da der für den farblosen Neno Rogosic eingetauschte, quirlige Spetim Muzliukaj, dessen Drehschuss nach Calamatias Zuspiel haarscharf am langen Eck vorbeistrich (66.). Gleich darauf hatte Calamita nach einer Freistoßvorlage von Leandro an der Strafraumgrenze freie Bahn, doch sein Visier war nicht präzise genug eingestellt und das mögliche 2:0 somit vertan. Obgleich SCP-Trainer Feichtenbeiner die Ermüdungserscheinungen bei einigen seiner Akteure nicht entgangen waren, glaubte er nicht mehr, dass in der Defensive noch etwas anbrennen könne.

Ein klarer Fall von denkste. Denn sein Studienkollege Zeidler brachte noch zwei Trümpfe, die sehr effektiv stachen. Da diente Sven Sökler als frischer Impuls- und Vorlagengeber für den just eingewechselten Sokol Kacani, der völlig freistehend am linken Pfosten zum 1:1 einköpfen durfte (80.). Dann wuchtete Kacani eine scharfe Eckballeingabe von Sascha Benda zur Freude der 180 leicht mürrisch gewordenen Kickers-Fans ins Netz (85.). „So frei im Fünfmeterraum jemanden köpfen zu lassen, das ist eine Dummheit, das ist amateurhaft“, schalt Feichtenbeiner die grobe Nachlässigkeiten seiner Deckung, die binnen fünf Minuten den Knockout bekam. Pfullendorfs Fußball-Lehrer räumte zwar ein, für den Torschützen explizit keine Zuteilung vorgenommen zu haben, doch letztlich hätte Mark Lerandy – er stellte Bashirou Gambo bis zu dessen Auswechslung (54.) kalt – den hochgewachsenen Angreifer übernehmen müssen.

Während sich die nachrückenden Spieler am Dienstag, 19 Uhr, beim FC Winterthur im Test beweisen dürfen, bleibt dem Regionalligisten bis Samstag Zeit, um wieder mehr Abwehrstabilität zu erlangen. Dann geht’s zu den Elversbergern, die denkbar schlecht aus den Startlöchern gekommen, alles andere als ein bequemer Gegner sind.

Südkurier

Traumstart für Kickers II

Mit einem Traumergebnis startete die Kickers heute in die Oberliga Baden-Württemberg. Durch Tore von Marco Kovac, einem Eigentor von Lars Hermel und zwei Treffer von Neuzugang Srdan Stevanovc mit 4:0 gegen den Bahlinger SC.

Damit sind die Kickers nach dem ersten Spieltag Tabellenführer der Oberliga Baden-Württemberg. Fotos vom Spiel gibt es bei Tausendsascha.de.
Die Kickers spielten mit:
Salz; Baradel, Accardi, Leist, Simsek; Gentner (75. Weber), Ivanusa, Kovac, Petruso (84. Küz); Genisyürek, Stevanovic (87. Bajrami)

2:1 Auswärtserfolg in Pfullendorf!

Durch zwei Tore von Sokol Kacani in der Schlußphase gewannen die Stuttgarter Kickers heute glücklich beim starken SC Pfullendorf.

Nachdem die Kickers in der ersten Hälfte zwei sehr gute Torchancen ausließen, kam der Gastgeber kurz vor der Halbzeit überraschend durch Marco Calamita in Führung. In der zweiten Hälfte waren die Pfullendorfer dem 2:0 näher, verpassten aber eine vorzeitige Entscheidung. Mit einsetzendem Sonnenschein und der Einwechslung von Sokol Kacani drehten die Kickers dann das Spiel. In der 82. Spielminute köpfte Kacani nach Flanke von Sven Sökler zum Ausgleich, in der 87. Minute köpfte erneute Kacani nach einem Eckball von Sascha Benda zum umjubelten Siegtreffer ein. Ein glücklicher dreifacher Punktgewinn für die Kickers.

Abwehrspieler Moritz Steinle musste verletzt ausgewechselt werden, näheres ist noch unbekannt.

Für die Kickers spielten:
Yelldell; Wildersinn, Härter, Steinle (63. Sökler); Stierle, Rodirgues, Ortlieb, Mann, Benda; Gambo (54. Tucci), Beigang (73. Kacani)

Vorberichte II: SC Pfullendorf – Stuttgarter Kickers

Kickers: Rapp bleibt im Wartestand

Ohne Vaccaro in Pfullendorf

Stuttgart (jüf) – 28, 31, 32, 33, 36 – diese Ziffernfolge ist nicht ein Teil der Lottozahlen. Sie dokumentiert vielmehr die Zahl der Einsätze pro Saison von Marcel Rapp in den vergangenen fünf Spielzeiten für den Fußball-Regionalligisten SC Pfullendorf. Das zeigt: Der Mann war vor seinem Wechsel in diesem Sommer zum Ligarivalen Stuttgarter Kickers absoluter Stammspieler. Das Unangenehme für den Abwehrrecken: Wenn die beiden Clubs an diesem Samstag (14 Uhr) in Pfullendorf aufeinandertreffen, sitzt er bei den Blauen nur auf der Bank. Trainer Peter Zeidler vertraut in der Innenverteidigung erneut Marco Wildersinn und Jens Härter. „Es ist nicht bitter, in Pfullendorf nicht zu spielen, es ist allgemein bitter, nicht zu spielen“, sagt Rapp.

Weiter Gas geben wolle er im Training, und seinen Mitspielern habe er ein paar Tipps mit auf den Weg ins Linzgau gegeben. „Doch eigentlich weiß auch so jeder, was uns in Pfullendorf erwartet“, betont der 28-Jährige. Die Kickers werden auf einen kampfstarken Gegner treffen, der sich in der Außenseiterrolle pudelwohl fühlt. Die Kickers werden auf drei Spieler verzichten müssen: Neben Angelo Vaccaro (Oberschenkelprobleme) und Mustafa Parmak (krank) fällt auch Mustafa Akcay (Adduktorenprobleme) aus. Julian Leist und Moritz Steinle rücken in den Kader. „Worte sind genug gewechselt, jetzt müssen Taten folgen“, fordert Trainer Zeidler und streicht die Bedeutung des baden-württembergischen Derbys heraus: „Es geht zwar nicht um Leben und Tod, aber richtungweisend ist diese Partie allemal.“ Wie“s ausgeht? Rapp legt sich fest: „Wir gewinnen“, sagt er und fügt zur Sicherheit hinzu: „Mit wir meine ich die Kickers.“

Stuttgarter Nachrichten

Kickers mit Pokalschwung

Zeidlers Team in Pfullendorf

Stuttgart (bw) – Am dritten Spieltag der Fußball-Regionalliga müssen die Stuttgarter Kickers heute (14 Uhr) beim SC Pfullendorf ran und wollen sich dort für ihre 1:3-Heimschlappe gegen Jahn Regensburg rehabilitieren. (…)

Stuttgarter kickers

Wiedergutmachung, Teil zwei, ist heute bei den Kickers angesagt. Der erste Teil war schon am Dienstag im WFV-Pokal gelungen. Dort hatte sich die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler beim Landesligisten GSV Dürnau souverän mit 10:1 durchgesetzt. Jetzt gilt die volle Konzentration der Partie in Pfullendorf. Zeidler hofft darauf, dass seine Spieler den Schwung aus dem Pokal mitnehmen: „Ich erwarte eine ähnlich konzentrierte Leistung.“ Allerdings hat der bakterielle Infekt, der bereits beim Regensburg-Spiel einen Teil der Mannschaft lahm gelegt hatte, in Mustafa Parmak ein nächstes Opfer gefunden. Der Einsatz des Mittelfeldspielers ist ebenso unwahrscheinlich wie der von Angelo Vaccaro (Muskelverhärtung).

So wollen sie spielen: Yelldell – Benda, Wildersinn, Härter, Stierle – Sökler, Ortlieb, Mann, Rodrigues – Beigang, Gambo.

(…)

Eßlinger Zeitung

SCP will neue Spielstärke auch heute gegen Kickers zeigen

PFULLENDORF (ok) Mit den Stuttgarter Kickers steht dem Fußball-Regionalligisten SC Pfullendorf nach FSV Frankfurt und SpVgg Unterhaching heute bereits der dritte Gegner in Folge aus der Kategorie „Spitzenmannschaft“ gegenüber. Doch im SCP-Lager fürchtet sich niemand so recht vor den „Blauen“.

Was Spieler und Trainer beim SCP zurzeit so selbstbewusst macht, ist die neue Spielkultur, die sich aktuell entwickelt. Wo früher mit der Holzkeule gekämpft wurde, führten Leandro und Kollegen in der jüngeren Vergangenheit plötzlich fein das Florett. Regisseur Leandro (Trainer Feichtenbeiner: „Einer der Besten der Liga auf dieser Position!“) und Sturmneuzugang Marco Calamita stehen in erster Linie für diese Qualitätsverbesserung. Von ihnen inspiriert und vom Coach motiviert, riefen zuletzt auch die Teamkollegen ihr schlummerndes Kreativpotenzial im offensiv ausgerichteten 4-3-3-System wieder verstärkt ab. Zudem stehen mit Spetim Muzliukay und Faruk Gül technisch versierte Ergänzungsspieler bereit.

Doch attraktives Spiel bringt nur dann Erfolg, wenn das „Kleinklein“ in Nähe des gegnerischen Strafraums nicht übertrieben wird – wie am Mittwoch geschehen. „Ich habe im Angriff die Zielstrebigkeit vermisst“, kritisierte Coach Feichtenbeiner zurecht.

Im Umfeld der Stuttgarter Kickers (Hauptsponsor Gazi, offizieller Jahresetat 2,4 Millionen Euro und damit doppelt so hoch wie beim SC Pfullendorf) ist die Erwartungshaltung wie vor jeder Saison sehr hoch.

Minimalziel ist die Qualifikation für die dritte Liga, aber auch der Aufstieg in die zweite Liga darf es gerne sein. Da kann Peter Zeidler, Nachfolger von Robin Dutt auf der Trainerbank, noch so oft betonen, dass dies (also der Zweitligaaufstieg) in dieser Saison unmöglich sei. Mit einem 3:2-Sieg am ersten Spieltag bei Titelmitfavorit FC Ingolstadt 04 gelang den Degerlochern zwar ein Traumstart. Doch dann verloren sie ihr Heimspiel gegen Aufsteiger Jahn Regensburg mit 1:3. Tragische Figur dabei war Pfullendorfs Ex-Abwehrchef Marcel Rapp, der den SCP im Sommer nach fünf Jahren verließ. Laut Zeidler verschuldete Rapp nach seiner Einwechslung zwei Tore. Trotzdem sei er froh, Rapp zu haben, beschwichtigte der neue Chef der Blauen.

Die Kickers bangen um ihre beiden Offensivkräfte Vaccaro (Zerrung) und Parmak (Grippe). Kapitän Härter, Sohler und Gambo waren auch verschnupft, sind aber wieder hergestellt.

Beim SC Pfullendorf fehlt voraussichtlich der Torschütze gegen Unterhaching, Michael Falkenmayer, der sich in der Schlussphase eine Adduktorenzerrung holte. Christian Deufel stünde für die Position hinten rechts als Alternative bereit.

Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden).

Schwäbische Zeitung

Studienkollegen als Rivalen
VON JüRGEN WITT
Der SC Pfullendorf bekommt heute in der Fußball-Regionalliga den nächsten dicken Brocken serviert. Denn auch die Stuttgarter Kickers gelten als einer der Aufstiegsaspiranten, der seine erste Auswärtshürde in Ingolstadt mit 3:2 bewältigt hat. Ein brisantes Match kündigt sich in der Alno-Arena an, zu dem Frauen und Jugendliche bis 16 Jahre freien Eintritt haben.

Fußball-Regionalliga: SC Pfullendorf – Stuttgarter Kickers (Samstag, 14 Uhr, Alno-Arena). – Pfullendorfs Trainer Michael Feichtenbeiner ließ zwar nach dem unglücklichen 1:2 beim erklärten Aufstiegskandidaten SpVgg Unterhaching nicht die Mundwinkel hängen, ärgerte sich aber über die „unnötige“ Niederlage unter der Woche: „Wir haben dort einen sehr guten Auftritt abgeliefert, der uns Mut macht!“ Habe doch seine Elf speziell im Mittelfeld das gefälligere Spiel gezeigt. Als bärenstark strich er den in der Offensivzentrale unglaublich aktiven Leandro heraus. Letztendlich aber wollte seinen Akteuren der finale Pass nicht gelingen, „waren wir im Abschlussbereich nicht konsequent genug“. Feichtenbeiner schloss daraus: Seine Elf müsse im Spiel nach vorn eine „gewisse Kaltschnäuzigkeit und Zielstrebigkeit“ bringen.

„Wir müssen nach vorne schauen und es gegen die Kickers besser machen“, richtet der Pfullendorfer Torsteher Ralf Hermanutz sogleich seinen Blick auf den heutigen Gegner. Feichtenbeiner hält große Stücke auf die „Stukis“ seines mit ihm befreundeten, früheren Studienkollegen und Coaches Peter Zeidler, die einen weiteren Aufstiegskandidaten darstellen würden. Was aber von den Kickers-Verantwortlichen selbst energisch bestritten wird. „Sie kommen mit der Empfehlung, in Ingolstadt gewonnen zu haben“, belegt Pfullendorfs Fußball-Lehrer Feichtenbeiner. Zum Beleg verweist der Trainer auf die engen Matches des Vorjahres zwischen dem SC Pfullendorf und den Stuttgarter Kickers, in denen keiner seinen Heimvorteil zu nutzen vermochte. Beide Teams würden sich aus dem „Eff-eff“ kennen: „Das wir kein einfaches Spiel.“

Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, dass unruhige Tage auf Degerlochs Höhen bevorstehen, wenn die Kickers nach ihrer 1:3-Heimpleite gegen Regensburg den Hebel nicht schnell wieder umlegen können. „Eines kann ich versprechen: wir werden vielleicht noch weitere Spiele verlieren, aber so nicht mehr“, kündigte Trainer Peter Zeidler nach dem ernüchternden Fehltritt an. Da gingen ihn eingefleischte Fans persönlich an, weil sich Petr Stoilov als dreifacher Jahn-Schütze auszeichnen konnte. Schadlos hielten sich die „Blauen“ daraufhin in der zweiten Pokalrunde beim Landesligisten GSV Dürnau, bei dem sie sich mit 10:1 (3:0) durchsetzten und Wiedergutmachung betrieben. „Jetzt gilt die ganze Aufmerksamkeit dem Spiel in Pfullendorf und ich erwarte dort ich eine ähnlich konzentrierte Leistung“, fordert Zeidler, bei dem sich der in Pfullendorf stets gesetzte Marcel Rapp noch in die Stammformation hineinspielen muss.

Feichtenbeiner hofft, dass seine Innenverteidigung mit Matthias Kiefer und Mark Lerandy ihre brandgefährlichen Gegenüber im Kickers-Sturm, Angelo Vaccaro und Bashiru Gambo, in Schach halten kann. „Da gilt’s höllisch aufzupassen“, warnt Feichtenbeiner. Bis auf seinen rechten Abwehrmann Michael Falkenmayer – er zog sich in Unterhaching bei seiner letzten Aktion eine Adduktorenzerrung zu – steht kein aktueller Spieler auf der Ausfall-Liste. Neuzugang Achim Pfuderer hat seine Achillessehnenbeschwerden überwunden und ist am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen, Patrick Hagg will dies in der kommenden Woche tun. Der konkrete Zeitpunkt einer Rückkehr auf dem Rasen lässt sich aber nicht taxieren, zumal sich beide Spieler das konditionelle Grundgerüst erst noch erarbeiten müssten.

Unverändert bleibt die Suche nach einem Stoßstürmer, der Neno Rogosic – er habe seine Sache in Haching gut gemacht, lobte der Coach – vertreten könne. Bislang scheint auf dem derzeit überhitzten Transfermarkt kein passender Eric-Agyemang-Ersatz in Sicht zu sein. „Wenn uns einer über den Weg läuft, könnten wir die Qualitätssteigerung noch kriegen“, bemerkte Feichtenbeiner dazu.

Südkurier

Kickers in Pfullendorf: Verhaltener Optimismus     

Mit verhaltenem Optimismus fahren die Stuttgarter Kickers am morgigen Samstag zu ihrem Auswärtsspiel beim SC Pfullendorf (14 Uhr). Den Schwung beziehen sie vor allem aus dem Pokalspiel am Dienstag, als sie den GSV Dürnau mit 10:1 besiegten und dabei vor Ehrgeiz und Tatendrang sprühten. “Diese Eigenschaften erhoffe ich mir auch in Pfullendorf, damit wir diese schwere Aufgabe meistern“, sagt Trainer Peter Zeidler.

Der Kickers-Coach beobachtete gemeinsam mit Manager Joachim Cast die Pfullendorfer am Mittwoch bei ihrem Auswärtsspiel in Unterhaching, als sie trotz einer guten Leistung dem Ligafavoriten Unterhaching knapp mit 1:2 verloren. „Sie waren aber näher einem Unentschieden als einer höheren Niederlage“, urteilt der Kickers-Mananger. Die Blauen stellen sich also auf ein hart umkämpftes Spiel ein und versuchen die vielleicht kleinen Vorteile im technischen Bereich auszuzspielen. Erst kurz vor Spielbeginn will sich Trainer Peter Zeidler auf seine Formation festlegen, um eventuell auch seinen Pfullendorfer Kollegen Michael Feichtenbeiner zu überraschen.

Offizielle Homepage

Fanstammtisch mit Peter Zeidler

Die FAdSKi führt wieder einen regelmäßigen Fan-Stammtisch ein. Der erste findet am Montag, den 20. August im Nebenraum des Kickers Club-Restaurant der Familie Rörich ab 19.30 Uhr statt. Die ersten Gäste werden Chef-Trainer Peter Zeidler und ein Überraschungsspieler.

Die FAdSKi und Peter Zeidler würden sich über ein zahlreiches Erscheinen der Fans sehr freuen!

Vorberichte: SC Pfullendorf – Stuttgarter Kickers

(…) Die Kickers gewannen damals die Partie mit 3:2, und die Verantwortlichen auf der Waldau könnten gut damit leben, wenn auch das Spiel morgen gegen Pfullendorf mit dem gleichen Ergebnis enden würde. Nach der Heimniederlage vor einer Woche gegen Regensburg will die Mannschaft Wiedergutmachung betreiben. „Wir brauchen diese Woche einen Sieg“, sagt der Manager Joachim Cast, der den Gegner zusammen mit dem Kickers-Trainer Peter Zeidler am Mittwoch in Unterhaching beobachtet hat (Pfullendorf unterlag 1:2). „Das wird ein harter Brocken“, sagt Cast, zumal bei den Kickers noch die Einsätze von Mustafa Parmak (grippaler Infekt) und Angelo Vaccaro (Muskelzerrung) ungewiss sind.

Stuttgarter Zeitung

Vorschau

Spielinfos:

Anstoß: 11.08.2007 14:00
Stadion: ALNO-Arena

Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)
Assistenten: Ostheimer (Petersthal), Färber (Augsburg)

SC Pfullendorf: Pfullendorf bestritt am Mittwoch die Nachholpartie vom zweiten Spieltag bei der SpVgg Unterhaching (1:2)

Stuttgarter Kickers: Für Parmak (bakterieller Infekt) und Vaccaro (Muskelverletzung) wird die Zeit knapp. Härter, Sökler und Gambo haben ihre Infekte auskuriert.
Aufstellung

SC Pfullendorf
Hermanutz – Falkenmayer, Kiefer, Lerandy, R. Zimmermann – Flum, Konrad, Leandro – I. Lucic, Rogosic, Calamita – Trainer: Feichtenbeiner
Stuttgarter Kickers
Yelldell – Benda, Wildersinn, Härter, Stierle – Sökler, M. Ortlieb, Mann, Rodrigues – Beigang, Gambo – Trainer: Zeidler
 
Kicker

Die Statistik

Kickers gegen Pfullendorf, zwei Vereine, die sich zwar freundschaftliche verbunden fühlen, aber auf dem Platz sind die Duelle meist äußerst knapp und energiegeladen. Von bisher 10 Spielen konnten die Kickers 6 gewinnen, viermal gewannen die Elf vom Bodensee. In Pfullendorf konnten die Kickers bisher dreimal gewinnen, wobei lediglich die ersten zwei Begegnugnen in Pfullendorf verloren gingen (zuletzt am 29.05.2004). Eins ist sicher: Mit einer einzigen Ausnahme (2004/2005) gewinnt je ein Team das Hin- und das andere das Rückspiel. Und diesmal?

Kickersarchiv

„Der Aufstieg in die zweite Bundesliga ist für uns unmöglich!“
Interview mit Peter Zeidler, Trainer der Stuttgarter Kickers

STUTTGART – Robin Dutt hat in Degerloch knapp vier Jahre gewirkt und hervorragende Arbeit geleistet, ehe es ihn im Sommer zum SC Freiburg zog. Sein Nachfolger Peter Zeidler trainierte zuletzt zwei Jahre lang die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg. In der Regionalliga Süd ist Zeidler kein Unbekannter, war er doch zuvor an seinem Wohnort Aalen beim VfR tätig. SZ-Mitarbeiter Dirk Meier sprach vor dem morgigen Spiel gegen den SC Pfullendorf mit Zeidler.

SZ: Herr Zeidler, wo haben Sie am Mittwoch Geburtstag gefeiert?

Peter Zeidler: Ja, ich bin 45 Jahre alt geworden. Die Zeit vergeht so schnell. Ich habe doch hier in Stuttgart-Degerloch Sport und Französisch studiert und das ist nun schon 25 Jahre her. Unglaublich. Ich war am Mittwoch selbstverständlich in Unterhaching und habe mir die Partie gegen den SC Pfullendorf angesehen.

SZ: Und wie war Ihr Eindruck?

Zeidler: Unterhaching hat zwei glückliche Tore erzielt. Nach dem 2:0 hat es so ausgesehen, als ob die Partie gelaufen sei. Aber bei Pfullendorf gab es einen Ruck, auch wenn die Hachinger so viele Chancen nicht mehr zugelassen haben. Polak und Frühbeis in der Innenverteidigung sind ja keine Anfänger. Dennoch wäre ein 2:2 gerecht gewesen. Mich hat Pfullendorf nach dem 1:2-Anschlusstreffer beeindruckt. Vor allem Flum, Leandro und Konrad. Der SCP ist ein gestandenes Team und hat gute Chancen auf die dritte Liga.

SZ: Sie sind jetzt bei den Blauen, waren aber auch schon bei den Roten…

Zeidler: Ich habe beim VfB Stuttgart im Nachwuchsbereich trainiert. Am Schluss war ich zwei Jahre Co-Trainer bei der zweiten Mannschaft unter Rainer Adrion. 2000 bin ich dann zum VfR Aalen gewechselt.

SZ: Mit Markus Ortlieb steht ein zweiter Ex-Pfullendorfer in ihrem Team. Wie sind Sie bislang mit ihm zufrieden?

Zeidler: Sehr. Markus hat eine Führungsrolle übernommen im zentralen defensiven Mittelfeld. Durch seine beiden Jahre in Wuppertal hat er viel Erfahrung gesammelt.

SZ: Nun gab es nach dem Sieg in Ingolstadt gleich eine Heimniederlage gegen Aufsteiger Regensburg. Wie verarbeiten Sie solche Dinge?

Zeidler: Man muss grundsätzlich positiv denken und darf auf gar keinen Fall in Hektik verfallen. Ich muss sagen, dass der Aufstieg in die zweite Liga in dieser Saison unmöglich ist. Das Ziel ist aber mindestens Platz zehn, also die dritte Liga. Mir war wichtig, dass wir in dieser Woche im Pokal den Landesligisten GSV Dürnau 10:1 besiegt haben. Sascha Benda hat da binnen vier Minuten einen Hattrick gemacht, in der 84, 86. und 88. Minute. Das war sensationell. Dieser Sieg war für mich wichtig. Die Mannschaft hat da gezeigt, dass es geht. Wir fahren nun mit breiter Brust nach Pfullendorf, auch wenn die drei Klassen besser als Dürnau spielen.

SZ: SCP-Stürmer Neno Rogosic ist ein ehemaliger Spieler von Ihnen aus der Zeit beim VfR Aalen…

Zeidler: Neno ist immer noch gefährlich. Er hatte bei mir eine tolle Zeit. Zusammen mit Christian Seeber und Ünal Demirkiran haben die drei 50 Tore geschossen.

SZ: Michael Feichtenbeiner trainiert den SC Pfullendorf. Kennen Sie sich nicht?

Zeidler: Doch, sogar sehr gut. Wir haben in Stuttgart zusammen studiert und wir telefonieren oft. Ich wünsche Michael alles Gute und die Qualifikation für die dritte Liga. Nur gegen uns darf er nicht punkten.

Schwäbische Zeitung

StZ: Ein Härtefall wartet auf seine Chance

Marcel Rapp, der neue Innenverteidiger der Stuttgarter Kickers, sitzt bis jetzt meist auf der Bank
 
STUTTGART. Marcel Rapp trifft mit den Kickers in der Fußball-Regionalliga morgen auf seinen Exverein SC Pfullendorf. Fünf Jahre lang war er dort Stammspieler. Ein Ziel, das der 28-Jährige in Stuttgart noch erreichen muss.

Von Joachim Klumpp

Als Pfullendorfs Trainer Michael Feichtenbeiner am vergangenen Samstag auf der Tribüne des Gazistadions beim Spiel Stuttgarter Kickers gegen Regensburg saß, hätte er fast feuchte Augen bekommen. Was weniger mit dem Geschehen auf dem Rasen zusammenhing als vielmehr mit der Tatsache, dass Marcel Rapp erst einmal nur auf der Bank saß. „Damit musste er bei dem Kader der Kickers rechnen“, sagte Feichtenbeiner. „Bei uns war er, neben Marco Konrad, der Führungsspieler der Mannschaft schlechthin.“

Bei den Kickers ist das anders. Zum Auftakt in Ingolstadt saß der 28-Jährige 90 Minuten auf der Bank, gegen Regensburg wurde er immerhin zur Pause eingewechselt, nach dem Gesetz der Serie müsste er morgen in Pfullendorf also von Anfang an spielen. Ausgeschlossen ist das nach der 1:3-Niederlage vom vergangenen Samstag nicht. „Natürlich bin ich mit der Erwartung gekommen, hier zu spielen, und dafür werde ich alles tun.“ Aber letztlich entscheidet der Trainer. Peter Zeidler eben, der sagt: „Marcel Rapp ist einer unserer Härtefälle, aber sicher wird er noch zu seinen Einsätzen kommen.“

Schließlich haben die Kickers für die Innenverteidigung bewusst einen Spieler im besten Fußballeralter gesucht – und gefunden. Der Manager Joachim Cast sagt: „Er hat bei Pfullendorf bewiesen, dass er ein sehr guter Regionalligaspieler ist.“ In fünf Jahren hat er es so auf gut 150 Einsätze gebracht. „Mit der Situation bei den Kickers muss ich jetzt eben so gut wie möglich zurechtkommen“, sagt Rapp, der sich dennoch voll integriert fühlt. Dass er und die anderen Neuzugänge wie Ortlieb, Mann oder Beigang vergangenen Samstag als Letzte zum Essen kamen, sei reiner Zufall gewesen. Kein Grund zur Sorge: „Die mannschaftliche Geschlossenheit stimmt, aber so etwa muss auch wachsen.“

Auf dem Platz wirkt Marcel Rapp jedenfalls extrovertierter als ein Jens Härter, der Kapitän. „Das ist meine Art zu spielen“, sagt Rapp, „ich versuche konstruktiv zu helfen.“ Schließlich sieht man von hinten das Spiel aus einem ganz anderen Blickwinkel und kann somit mehr korrigieren. Gegen Regensburg ohne entsprechenden Erfolg. „Da habe auch ich nicht meine normale Leistung gebracht“ sagt Rapp selbstkritisch. Was ganz im Sinne des Managers ist: „Ich denke, er passt charakterlich gut zu uns“, sagt Cast über den Neuzugang, der aus Pforzheim stammt, aber in Degerloch lebt. Die tägliche Hatz auf der Autobahn will er sich nicht antun. Aus gutem Grund. „Wenn man schon gestresst ins Training kommt, ist die Verletzungsgefahr größer“, sagt Rapp, der einst beim Karlsruher SC groß geworden ist. Den Schritt zu den Kickers sieht er als logische Folge, „wenn man sich weiterentwickeln möchte“. Hier sei alles professioneller als in Pfullendorf: die Geschäftsstelle, das Management, das Stadion. Rapp: „Natürlich spielt man lieber vor viertausend Zuschauern als vor tausend.“ Außerdem sieht er bei den Kickers die besseren Chancen, die dritten Liga zu erreichen.

Pfullendorf war im Vorjahr immerhin Siebter – und damit so etwas wie die Überraschung der Saison, doch der Aderlass im Sommer war enorm. Außer Rapp haben noch weitere Stammspieler den Verein verlassen. Und selbst bei der Suche nach Ersatz waren die Kickers ein Konkurrent. Denn deren Neuzugänge Marcus Mann und Nico Beigang hatte Feichtenbeiner ebenfalls auf seiner Liste. Doch der Pfullendorfer Trainer ist Realist: „Wenn ein Spieler zwischen den Kickers und uns wählen kann, wird er sich immer für die Kickers entscheiden.“ Auch wenn ihm dort im Zweifel der Platz auf der Bank droht.

Stuttgarter Zeitung

Stuttgarter Kickers: Benda erzielt Hattrick in vier Minuten

(openPR) – Regionalligist SV Stuttgarter Kickers hat beim Auftaktspiel der zweiten Runde des württembergischen Pokals eine gute Figur gemacht. Beim Landesligisten GSV Dürnau gewannen die Degerlocher gestern mit 10:1. Vor etwa 650 Zuschauern sorgte das Zeidler-Team schon früh für klare Verhältnisse. Nach zwei Kacani-Toren war die Begegnung bereits nach einer halben Stunde entschieden. In der zweiten Halbzeit hielt sich der Landesligist wacker, bis sechs Minuten vor Schluss stand es ‚erst’ 1:5.

Doch dann kam Kickers-Stürmer Sascha Benda. Zwischen der 84. und 87. Minuten gelangen ihm binnen vier Minuten drei Treffer. Diese fanden als einer der schnellsten Hattricks in der deutschen Fußballgeschichte bereits in der Online-Enzyklopädie ‚Wikipedia’ Erwähnung. Jörg Pochert, Redakteur des Onlineportals „die-fans.de“, ist begeistert: „Ich kann gar nicht verstehen, warum dieser Blitz-Hattrick auf der Kickers-Homepage oder in den Stuttgarter Medien nicht entsprechend gewürdigt wird. Das ist etwas Historisches, selbst wenn es „nur“ in einem Pokalspiel gegen einen Sechstligisten passierte. Ich glaube nicht, dass man in der fast 108-jährigen Vereinsgeschichte der Blauen einen schnelleren Hattrick findet“, so der Journalist.

Beigang (89.) und Kacani (90.) schraubten das Endergebnis schließlich noch in zweistellige Höhen. In der dritten Runde treffen die Kickers nun auf den Sieger der Begegnung TSV Köngen – SSV Ulm 1846 II. Das Spiel wird am 21. oder 22. August ausgetragen.

Zuschauer: 650
Tore: 0:1 Kacani (13.), 0:2 Kacani (30.), 0:3 Genisyürek (42.), 0:4 Leist (49.), 0:5 Akzay (51.), 1:5 Majowski (81.), 1:6 Benda (84.), 1:7 Benda (86.), 1:8 Benda (87.), 1:9 Beigang (89.), 1:10 Kacani (90.)
Quelle:
die-fans.de
Rungestr. 22-24
10179 Berlin

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Rungestr. 22-24
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