Er kam zu Saisonbeginn vom SV Darmstadt 98, spielte davor seit der D-Jugend beim Karlsruher SC und hat seine Wurzeln dennoch in der Region. Der Rutesheimer Marcus Mann stellte sich der 2. Ausgabe von „Nachgefragt bei …“ und berichtet unter anderem weshalb er sich in Stuttgart absolut wohl fühlt und wie er einen freien Tag genießt. Mann verrät zudem dass die Trainings- und Arbeitsbedingungen sich kaum mit denen bei den KSC-Profis unterscheiden. Offen und ehrlich schildert der sympathische Mittelfeldspieler auch zwei seiner peinlichsten Momente, die er je auf einem Fussballplatz erlebt hat. Zu lesen im Forum.
Monat: August 2007
SZon: Kickers II gewinnen in Rottweil mit 1:0
ROTTWEIL (mp) Fußball-Landesligist FV 08 Rottweil ist in der 2. Runde des wfv-Pokals ausgeschieden. Trotz kämpferisch starker Leistung unterlag die Mannschaft von Trainer Edmund Rottler gestern vor 220 Zuschauern dem Oberligisten Kickers Stuttgart II mit 0:1. Damit feierte die Kickers-Elf im dritten Anlauf den ersten Sieg in Rottweil.
FV 08 Rottweil – Kickers Stuttgart II 0:1 (0:0). Die Kickers-Zweite hatte in der Anfangsphase mehr vom Spiel, aber Rottweils Abwehr vor dem starken Torhüter Fabian Schwarz, der vom FC Bad Dürrheim kam, stand über weite Strecken sehr sicher. Lediglich in der zehnten Minute kamen die Gäste durch, aber Accardi schob das Leder vorbei. Nach rund 20 Minuten fand Rottweil besser ins Spiel. Nach einem langen Ball von Filippo Naso schoss der Ex-Trossinger Alexander Keil das Leder ans Außennetz. Bis zur Pause vergaben die Kickers noch zwei gute Möglichkeiten. Einmal verzog ein Kickers-Stürmer aus kurzer Distanz, beim zweiten Versuch wehrte Rottweils Torhüter Schwarz mit einem tollen Reflex ab.
Nach Seitenwechsel kam Rottweil zunächst wieder stärker auf. Nach Flanke von Eric Becker legte Daniel Berggötz auf, aber Naso schob das Leder knapp am Eck vorbei. Nach einem schnellen Konter über die rechte Seite erzielte dann Accardi aus kurzer Distanz in der 67.Minute das 1:0 für die Kickers. In der Folgezeit versuchte Rottweil noch einmal alles, um zum Ausgleich zu kommen, aber die Gästeabwehr ließ sich nicht überrumpeln. So feierte die Kickers-Zweite einen glücklichen Spiel in einer spannenden und sehr ausgeglichenen Pokalpartie.
FV 08 Rottweil: Schwarz, Visnjic, Becker (82. Merner), Hermle, Teufel, Möhrle (46.Kammerer), Mauch (62. von Au), Ratke, Berggötz, Naso (80.Seifert), Keil (46. Schanz). – Schiedsrichter: Johannes Raab (Mössingen). – Tor: 0:1 Accardi (67.). – Gelbe Karten: 1/3. – Zuschauer: 220.
Oberliga: Angst vor der Bedeutungslosigkeit
Der SGV Freiberg, die Stuttgarter Kickers II und die SG Großaspach vor dem Oberligastart
STUTTGART. Die Fußball-Oberligisten haben kräftig neue Spieler eingekauft. Für viele Clubs gibt es in der kommenden Saison nur ein Ziel: den Aufstieg in die Regionalliga. Denn durch die Einführung der dritten Liga ist die Oberliga künftig nur noch fünftklassig. „Oberliga: Angst vor der Bedeutungslosigkeit“ weiterlesen
WFV-Pokal: Kickers II heute beim FV Rottweil
Die wfv-Pokal-Begegnung der Stuttgarter Kickers II beim FV Rottweil wurde um eine Stunde verschoben. Auf Wunsch der Gastgeber beginnt die Zweitrundenbegegnung gegen den Landesligisten nun erst um 19.00 Uhr.
Offizielle Homepage
FV 08 Rottweil – Stuttgarter Kickers II (Mittwoch, 19 Uhr). Das Spiel findet, da das Stadion noch gesperrt ist, auf Spielfeld drei beim Freibad statt. Die Rottweiler Mannschaft von Trainer Edmund Rottler hat an die in der Oberliga spielende zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers gute Erinnerungen. Schon zweimal trafen die Reichsstädter auf die zweite Vertretung der Kickers und in beiden Fällen blieben die Rottweiler siegreich. Im Jahr 2000 siegte Rottweil nach Elfmeterschießen und im vergangenen Jahr gab es in Rottweil einen 1:0-Sieg. „Die Kickers werden gegen uns sicherlich nicht zum dritten Male in Folge verlieren wollen“, richtet sich der Rottweiler Trainer Rottler auf einen hoch motivierten Gegner ein.
StN: WFV-Pokal: Kickers ohne Mühe weiter
Dürnau (jüf) – In der zweiten Runde des WFV-Pokals haben die Stuttgarter Kickers am Dienstagabend ihre Pflichtaufgabe souverän gelöst. Der Regionalligist setzte sich beim Landesligavertreter GSV Dürnau ungefährdet mit 10:1 (3:0) durch. Kickers-Trainer Peter Zeidler ließ Akteure aus der ersten Garnitur ebenso wie Ergänzungsspieler auflaufen. Von Beginn an war der Klassenunterschied spürbar, nie bestand Zweifel am Erfolg des hohen Favoriten. Für die Kickers trafen vor 650 Zuschauern Sokol Kacani (13., 30., 90.), Saban Genisyürek (42.), Julian Leist (49.), Mustafa Akcay (51, Foulelfmeter) sowie die eingewechselten Sascha Benda (84., 86., 88.) und Nico Beigang (90.). „Das war sehr gute Werbung für die Kickers. Jetzt fahren wir am Samstag mit etwas breiterer Brust nach Pfullendorf“, sagte Zeidler, die kommenden Ligaaufgaben bereits im Blick. Der Dürnauer Trainer Norbert Stippel analysierte: „Das war eine Lehrstunde. Die Spielfreude der Kickers war beeindruckend.“ In Runde drei treffen die Blauen am 21. oder 22. August auf den Sieger aus der Begegnung TSV Köngen gegen SSV Ulm 1846 II.
Stuttgarter Nachrichten
GSV Dürnau – Kickers I 1-10 (0-3)
Martin (SVK4ever) und Julia (Jules) machen es möglich, dass es auch von der 2. Runde des wfv-Pokals einen Liveticker und auch Live-Bilder gibt es dank Business.com.
Einfach hier ins Kickers-Forum reinklicken:
http://forum.stuttgarter-kickers.de/viewtopic.php?t=7330
Hier die Zusammenfassung: Salz – Steinle, Wildersinn (46.Leist), Rapp, Stierle (46.Baradel)- Akcay (60. Akcay), Deigendesch, Genisyürek, Rodrigues (60.Benda)- Tucci (60.Beigang), Kacani
0-1 Deigendesch
0-2 Kacani,
0-3 Genisyürek
0-4 Leist
0-5 Akcay (Elfmeter)
1-5 ?
1-6 Benda
1-7 Benda
1-8 Benda
1-9 Beigang
1-10 Kacani
Satirischer Kommentar von Jo Bauer zur Kickers-Heimniederlage
Fink jr. und die Mütze
Fast wäre es totenstill geworden um meinen Laptop Fink. Ich weiß nicht, ob er noch lebt. Im vergangenen Winter habe ich ihn bei einer Dame in Pflege gegeben. Er war so gut wie hinüber, leistete sich mehr Abstürze, als ich vertragen konnte.
Obwohl Fink endgültig entsorgt schien, lässt er mir keine Ruhe. Bis zum heutigen Tag fragen mich wildfremde Menschen, ob Fink noch existiere oder ob ich einen neuen Fink hätte, womöglich einen, der nicht mehr Fink heiße.
Was für Fragen. Wie soll es einen Fink geben, wenn er nicht Fink heißt. Selbstverständlich habe ich einen anderen Laptop, aber ich weiß nicht, wie er heißt. Einmal habe ich ihn Ringo getauft, aber der Name kam nicht an. Nie hat mich ein Mensch nach Ringo gefragt. Auch nicht die Bäckerin vom Bäcker Bosch in meiner Nachbarschaft. Sie fragt mich immer noch nach Fink, und ich kann ihr nicht sagen, ob ich einen kenne, der Fink heißt.
Ein paar Mal habe ich es mit Fink jr. versucht, ich bin mir nicht sicher, ob Fink jr. moralisch korrekt ist. Vielleicht wäre es besser, die Fink-Nummer in den Müll zu werfen. Was soll ich sagen, wenn mich einer nach Fink fragt. Fink hat Eindruck hinterlassen, das ist wahr. Vor ein paar Tagen erst hat mich im Gerberviertel ein Mann angesprochen. Sein Kumpel, hat der Mann gesagt, wolle wissen, ob ich einen neuen Fink hätte und ob der Fink heiße. Es gibt so viele Probleme in der Stadt, ich verstehe nicht, warum sich ein erwachsener Mann Sorgen macht um Fink. Es müsste ihm doch eine Warnung sein, wenn einer seinen Laptop Fink tauft.
Fink hatte ich einst für Außeneinsätze engagiert, inzwischen bin ich zum Notizbuch zurückgekehrt. Fink jr. ist noch nicht so weit. Er ist ein Heimspieler, auf fremden Plätzen viel zu nervös.
Am Samstag kam ich vom Fußball nach Hause. „Wie habt ihr gespielt?“, fragte Fink jr. „Halt die Schnauze, Junior“, sagte ich, „ich habe nicht gespielt.“ Fink jr. musste gesehen haben, wie ich meine B-Block-Karte zerrissen und in den Müll geworfen hatte. „Warum habt ihr verloren?“, fragte Fink jr. „Der neue Trainer trug eine Baseballmütze“, sagte ich.
Fink jr. schwieg. Er hatte nicht begriffen. Das war meine Chance. „Der Trainer trug Turnschuhe, Trainingshose, Turnhemd und Baseballmütze“, sagte ich, ohne Luft zu holen, „mit solchen Trainern kannst du nicht gewinnen.“ „Ich habe noch nie gehört, dass es Trainern verboten ist, Turnschuhe, Trainingshose, Turnhemd und Baseballmütze zu tragen“, sagte Fink jr. „Du hast keine Ahnung“, sagte ich und wurde laut, „nach der internationalen Fußballkleiderordnung ist es verboten.“ „Ihr spielt ja überhaupt nicht international“, sagte Fink. „Halt die Schnauze, Junior“, brüllte ich, „wir spielen nicht international, weil der Trainer Turnschuhe, Trainingshose, Turnhemd und Baseballmütze trägt.“ „Der Trainer ist neu“, sagte Fink jr., „der kann das nicht wissen.“ „Ja“, sagte ich, „der Trainer ist neu, der Trainer weiß nichts. Wir spielen Fußball, nicht Faschingsball.“
Seit wann hängt es von den Klamotten ab, ob ein Trainer ein guter Trainer ist?“, sagte Fink. „Wir haben einsdrei verloren“, sagte ich. „Trainer mit Turnschuhen, Trainingshose, Turnhemd und Baseballmütze verlieren immer.“ „Das sind Vorurteile“, sagte Fink. „Nein“, sagte ich, „das ist Lebenserfahrung.“
Dann ging ich in den Garten und zündete das Stadionheft an. „Ein guter Mann trägt keine Mütze“, sagte ich, als ich zurückkam. Fink jr. schaute aus dem Fenster. „Ich schätze, deine Kickers-Mütze brennt“, sagte er.
StN: Kickers-Gegner lässt Stürmer einfliegen
Stuttgart (jüf) – Für den Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers gehört das WFV-Pokal-Zweitrundenspiel beim GSV Dürnau am heutigen Dienstag (18 Uhr/Sportplatz bei der Kornberghalle) zur Kategorie Pflichtaufgabe. Für den ambitionierten Landesligisten aus dem Kreis Göppingen ist es „der Höhepunkt der Vereinsgeschichte“, wie Trainer Norbert Stippel betont. Da passt es ins Bild, dass Dürnau seinen Torjäger einfliegen lässt: Vidaim Kadrolli unterbricht extra für den Pokalhit seinen Urlaub im Kosovo. Kickers-Trainer Peter Zeidler erwartet keinen Spaziergang: „Das wird ein hartes Stück Arbeit, aber wir wollen eine kleine Wiedergutmachung betreiben für das 1:3 gegen Jahn Regensburg.“ Die große soll am kommenden Samstag (14 Uhr) beim SC Pfullendorf erfolgen. Zeidler wird in Dürnau eine Mischung aus Spielern der ersten und zweiten Reihe auflaufen lassen. Ein Fragezeichen steht hinter Angelo Vaccaro. Er zog sich im Training am Montag eine Oberschenkelverletzung zu. Eine Kernspintomografie soll genaueren Aufschluss geben.
Stuttgarter Nachrichten