Tageskarten DFB-Pokal

Durch die erfolgreiche Titelverteidigung des wfv-Pokals qualifizierten sich die Kickers erneut für den DFB-Pokal in der enuen Saison. Bei der Auslosung der 1.Runde im Rahmen der ARD-Sportschau am 17. Juli 2006 durch die Nationalspielerin und Bundesliga-Torschützenkönigin Conny Pohlers zogen die Kickers wieder ein Traumlos: Wie schon in der letzten Saison treffen die Blauen auf den Bundesliga-Spitzenverein Hamburger SV. Die erste Runde wird am 9. und 10. September 2006 ausgespielt.
Sobald der genaue Spieltermin und die Eintrittspreise feststehen, werden wir hier alle Informationen, ein Kartenbestellformular und die anderen Vorverkaufsstellen veröffentlichen. Selbstverständlich bleibt es bei der bekannten Regelung, dass allen Dauerkartenbesitzern ein Vorverkaufsrecht gewährt wird. Die Dauerkarten selbst besitzen keine Gültigkeit.

Alle Karteninteressenten können sich gerne schon vormerken lassen: Einfach eine eMail an tickets@stuttgarter-kickers.de oder ein Fax an 0711 / 767 10 10 senden, dann erhalten Sie von uns unmittelbar bei Bekanntgabe ein entsprechendes Bestellformular zugesandt. Wir bitten Sie nicht noch zusätzlich auf der Geschäftsstelle anzurufen. Vielen Dank!

Offizielle Homepage

Kickers-Hocketse ein voller Erfolg – 1000 Fans auf dem Degerlocher Martkplatz

Die Saisoneröffungsparty hat alle Erwartungen übertroffen: Ca. 1000 Kickers-Fans und Freunde feierten eine tolle Kickers-Hocketse auf dem Marktplatz in Degerloch. Als die aktuelle Regionalligamannschaft um 18.00 Uhr auf dem Platz einfuhr waren die Spieler sichtlich nervös, hatten sie diesen gradiosen Empfang sicher nicht erwartet.

Schon ab 17.00 Uhr füllte sich der Marktplatz bei strahlend blauem Himmel. Die Verköstigungsstände der Rörich Gastronimie hatten viel zu tun, David Hanselmann und seine Band machten den letzten Soundcheck bis Präsidumsmitglied Dieter Wahl gegen 17.45 Uhr die Gäste zur 1.Kickers-Hocketse begrüßte. Vom Bezirksrathaus wurde eine große Kickers-Blockfahne gehisst und auch die große Linde wurde zur „blauen Kickers-Linde“ umgeschmückt..
Als dann pünktlich um 18.00 Uhr der Mannschaftsbus auf den Platz einfuhr, zeitgleich die Glocken läuteten und das Team um Mannschaftskapitän Jens Härter mit viel Applaus begrüßt wurde, konnte jeder Beteiligte die Euphorie auf die neue Saison fühlen.
Eigentlich hätte zunächst jeder Spieler vorgestellt werden sollen, doch das Gedränge um die Spieler war zu groß. So schrieben die Kickers-Akteure eine gute halbe Stunde Autogramme und verteilten die druckfrischen Autogrammkarten. Auch der Fan-Shop wurde gut besucht, viele Fans sicherten sich das neue Mannschaftsposter oder das neue Kickers-Trikot.

Als dann schließlich jeder Autogrammwunsch erfüllt war, konnte das Programm fortgesetzt werden. Guido Dobbratz begrüßte dann jeden Spieler auf der Bühne und interviewte den einen oder anderen Kickers-Spieler. Jens Härter war überwältigt über diesen tollen Empfang: “ Jetzt freue ich mich umso mehr auf die neue Saison und die Heimspiele.“ Auf die Frage auf den möglichen Aufstieg in die 2.Liga anwortete Oliver Stierle nur: „Wie würde Franz Beckenbauer sagen: Schaun mer mal.“ Trainer Robin Dutt, von Guido Dobbratz als besten Regionalligatrainer befunden, wurde ebenso von den Fans gefeiert wie Co-Trainer Stefan Minkwitz, Manager Achim Cast und Präsident Hans Kullen. Trainer Robin Dutt zeigte sich mit der Mannschaft mehr als zufrieden: „Wir gehören sicher nicht zu den Favoriten, aber wir wollen und werden sie ärgern.“
Als Moderator Guido Dobbratz jeden seiner „Blauen Stars“ wieder von der Bühne ließ, übernahm David Hanselmann mit seiner Band und spielte bis 22.00 Uhr viele Klassiker aus Rock und Pop.
Dass diese Saisoneröffnungsparty ein überwaltigener Erfolg war, sah man allen Beteiligten an. Die Kickers veranstalteten die Kickers-Hocketse zusammen mit dem Gewerbe- und Handesverein Degerloch mit ihrem Vorsitzenden Rolf Reihle und dem Degerloch-Journal von Stephan Hutt. Doch mit der Kickers-Hocketse sind die Aktionen in Degerloch noch nicht beendet.

Nach der tollen Kickers-Hocketse am vergangenen Samstag Abend ist heute nun die „Blaue Woche“ in Degerloch gestartet. Viele Geschäfte, Banken und Gaststätten bieten in dieser Woche spezielle Rabatte und Kickers-Aktion an. In Degerloch vorbeischauen lohnt sich also!
Lesen Sie hier die verschiedenen Aktionen:

  • Das Gaststätte Hirsch in der Epplestraße 27 bietet ein „Blaues Menü“ und „Blaue Zipfel“ an.
  • Handy Outlet in der Epplestraße 20 bietet allen Kickers-Fans eine kostenlose Anmeldegebühr bei neuen Handy-Vertragsabschlüssen
  • Die Schmidt Textilreinigung in der Epplestraße 18 gewährt auf alle Reinigungen 25% Rabatt
  • Die Dresdner Bank in der Epplestraße 10 bietet ein gebührenfreies Jugendkonto und Privatkredite 1% günstiger an
  • Bei Optik Thorausch in der Felix-Dahn-Straße 11 kann jeder Kickers-Fan seine Gläser kostenlos blau färben lassen
  • In der Metzgerei Kussmaul in der Epplestraße 43 gibt es blau abgebundene Kickers-Ringle zum Sonderpreis
  • Die Commerzbank in der Epplestraße 23 schenkt für den Übertrag eines Depots oder einer neuen Anlage 1% des Gegenwerts, maximal 500,- Euro
  • Bei Westend Hörgeräte in der Felix-Dahn-Straße 16 gibt es 10% Rabatt für Kickers-Mitglieder oder auf blaue Hörgeräte
  • Bei Elektro Reihle in der Epplestraße 23 gibt es auf alle blauen Artikel 10% Nachlass
  • Bei Jacques Wein-Depot in der Felix-Dahn-Straße 14 erhält jeder Kunde ein Willkommens-Gutschein im Wert von 10,- Euro
  • Im Schuhhaus Schmidt in der Epplestraße 7 gibt es 10% Rabatt auf alle blauen Schuhe
  • In den Bäcker Lang Filialen in der Epplestraße 3 und 41 gibt es das Kickers-Brot zum Sonderpreis
  • Bei Sport Katzmaier in der Epplestraße 23 erhalten die Kickers-Mitglieder 10% Rabatt
  • Bei Getränke Beilharz in der Falterstraße 7 gibt es 10% Rabatt auf das blaue Teinacher Mineralwasser
  • Im Bodyyour Therapiezentrum in der Felix-Dahn-Straße 14 gibt es verschieden Angebote

Bilder gibt es auf der Offiziellen Homepage und auf MarktplatzDegerloch.de

StZ: Es scheint, selbst Gott will ein Blauer sein

FUSSBALLFEST Die Stuttgarter Kickers sind bei ihrer ersten Hocketse volksnah und siegessicher

Degerloch. Die Stuttgarter Kickers wollen

zurück zu ihren Wurzeln. Und zudem so hoch hinaus, wie Degerloch liegt. Bei

ihrer ersten Hocketse geben sie sich als Fußballer zum Anfassen – und mit einer Vision, die nicht viele Worte braucht.

Von Andrea Jenewein

Es ist ein Abend der Superlative – allein schon deshalb, weil mit Superlativen um sich geworfen wird, als handele es sich dabei um Falschgeld. Auch an Omen glaubt plötzlich ganz Degerloch, beginnen doch sogar die Glocken der Michaelskirche gerade dann zu läuten, als der Bus um die Straßenecke gen Bezirksrathaus gebogen kommt. „Wir haben Gottes Segen“, jubelt Guido Dobbratz, der bekannte ehemalige SWR-Sportreporter, der heute durch den Abend der Kickers-Hocketse führt.

Auch der blau-weiße Himmel wird als ein positives Zeichen gedeutet – und um die aufdringliche Sonne hat der Veranstalter sich gleich noch mit gekümmert: „Wir haben beim Wetteramt angerufen: In 42 Minuten liegt der Platz hier im Schatten“, verkündet Dobbratz merklich stolz. Götterbestechung, das alles? Oder nur gute Planung: War doch die Einfahrt des Kicker-Busses für 18 Uhr vorgesehen gewesen – und da läuten die Kirchenglocken nicht gerade selten.

Egal, sie sind da. Die Blauen entspringen unter Jubel und Applaus dem Mannschaftsbus. Dann werden sie erst einmal verhaftet und auf die Bank abgeführt: zur Autogrammunterzeichnung. Das bedeutet bei dem riesigen Andrang eine halbe Stunde Arrest – der ihnen von den Fans auferlegt wird.

Dabei werden weniger die Spieler, mehr die restlichen Fans unruhig, wollen sie doch nun endlich ihre blau-weißen Götter, wie sie angekündigt wurden, leibhaftig erleben dürfen. „Wir müssen ein bisschen improvisieren“, sagt Dobbratz, „auf Grund der Bühnengröße können wir immer nur vier Spieler auf die Bühne holen.“ Der Torhüter David Yelldell stürmt als Erster die Bretter, als den „beliebtesten Mann der letzten Saison“ stellt Dobbratz ihn vor. Es folgen Moritz Steinle, der neue Kapitän Jens Härter, „der die Mannschaft zusammenhält, und der „badische Import“ Marco Wildersinn.

Wie es nun weitergeht, will Dobbratz wissen und kann sich glücklich schätzen ob der aus mehreren Sätzen bestehenden Antwort Härters: „Am Dienstag fahren wir ins Trainingslager. Bisher verläuft alles recht gut.“ Verweise des Käptens auf den ehemaligen Blauen Jürgen Klinsmann können natürlich auch nicht ausbleiben, hat er doch gezeigt, wie wichtig Teamgeist ist.

Mustafa Akcay, mit dem Fußballer-typischen Wippen in den Waden, postiert sich als nächster neben Dobbratz. Der wieder für das Team gewonnene Sascha Benda ist ein „Freistoßspezialist, Mirnes Mesic „herausragend im Angriff“ und Bashiru Gambo, der Ghanaer, „ein Spaßvogel mit Rhythmus im Blut.“ Die bestimmten Fragen Dobbratz“ tragen nicht eben dazu bei, den sowieso recht wortkargen Fußballern ausgiebige und differenzierte Antworten zu entlocken: „Glaubt ihr daran, in dieser Saison aufzusteigen?“ – „Ja, klar.“

Dafür redet Dobbratz gern und viel. Und teilweise sagt er dabei auch Lustiges. Etwa, als das „Eigengewächs“ Recep Yildiz mit einem Vokuhila-Haarschnitt die Bühne entert: „Hier können Sie schon an den Haaren erkennen, dass er ein sehr junger Spieler ist.“ Vor Yildiz besteigt aber noch Timo Schlabach das Podest, als einer „der immer zuverlässig im Angriff ist“. Oliver Stierle wird als der Cousin des Bürgermeisters von Botnang angekündigt, Mustafa Parmak sei ein „eigenwilliger Spieler“, während Nico Kanitz einfach nur „der Sachse ist, der die schwäbische Küche mag“. Es folgen noch Manuel Hartmann und ein Neuzugang: Laszlo Kanyuk, „ein großartiger Techniker im Mittelfeld“. Der Ersatztorhüter Manuel Salz ist „das Salz in der Suppe“. Es folgen noch Sven Sökler, Bastian Bischoff und der dritte Neue: Christian Okpala, der sich sicher ist, dass „die Kickers in die zweite Liga aufsteigen werden“.

Das hören die Trainer und Funktionäre, die sich danach die Ehre geben, gerne. Der Cheftrainer Robin Dutt wünscht sich dann nur noch Public-Viewing an Kickers-Spieltagen – eine Idee, die auch der Manager Joachim Cast und der Präsident Hans Kullen unterstreichen. Die Sonne steht noch immer über dem Platz, als David Hanselmann und seine Band zum musikalischen Teil des Abends übergehen. Ein schlechtes Omen?

Stuttgarter Nachrichten

Presse zur Pokalauslosung

Kickers wieder gegen den HSV

In der ersten Pokalrunde kommt es zur gleichen Paarung wie im Vorjahr

STUTTGART (ump). Die Pokalauslosung hat bei den Stuttgarter Kickers für ein Déjà-vu-Erlebnis gesorgt. Wie im Vorjahr trifft der Fußball-Regionalligist auf den Hamburger SV. Weniger spektakulär ist das Los des VfB Stuttgart, der bei Alemannia Aachen II antreten muss.

Die Auslosung der ersten DFB-Pokalrunde in der ARD-Sportschau war gestern schon bedenklich weit fortgeschritten – und der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers noch immer nicht gezogen. Als die letzten vier Lose im Topf waren, fragte der Moderator spontan: „Welche Großen fehlen noch?“ Prompt wurden die Kickers gezogen – gegen den Hamburger SV, genau wie im Vorjahr. Der Kickers-Manager Joachim Cast verfolgte die Bilder im Vereinsheim von Glems, während die Mannschaft in einem Testspiel gerade mit 10:1 gewann.

Einen solchen Kantersieg wird es gegen den Hamburger SV nicht geben. Doch ihre Chance wollen die Kickers wahrnehmen. „Prinzipiell hat ein Regionalligist gegen einen Bundesligisten immer eine Chance“, sagt der Trainer Robin Dutt. „Und wir haben letztes Mal ja auch über 70 Minuten lang gut mitgehalten.“ Da stand es 1:1, am Ende dann hatte der HSV mit 5:1 die Nase vorne. „Wir sind absolut zufrieden“, sagt der Manager Joachim Cast, „das ist zwar kein leichter Gegner, aber ein sehr attraktiver.“

Vielleicht klappt es diese Mal ja sogar mit einem ausverkauften Gazistadion, nachdem im Vorjahr bei etwas mehr als 8000 Zuschauern noch ein paar Plätze leer gewesen sind. Die Partie gegen den möglichen Champions-League-Teilnehmer ist auf jeden Fall lukrativ. Im vergangenen Jahr blieben unter dem Strich 75 000 Euro aus dem Pokal als Überschuss in der Kasse. Theoretisch besteht sogar noch die Möglichkeit auf eine Zusatzeinnahme aus einer Live-Übertragung im Fernsehen, doch dürfte dafür voraussichtlich die Partie St. Pauli gegen Bayern München den Vorzug erhalten, auch wenn der Terminkalender des Meisters wegen der Champions League nicht viel Spielraum zulässt.

Stuttgarter Zeitung

DFB-Pokal: Kickers wieder gegen HSV

Stuttgart (StN) – Die Stuttgarter Kickers und der DFB-Pokal – das ist eine Geschichte für sich. Und wer weiß: Vielleicht sorgen die Blauen mal wieder für das ganz große Aufsehen. Der Fußball-Regionalligist trifft in der ersten Runde um den DFB-Pokal (9./10. September) auf der Waldau auf den Bundesligisten Hamburger SV. Es ist die Neuauflage des letztjährigen Duells. Damals unterlag die Mannschaft von Coach Robin Dutt den Hanseaten ebenfalls in der ersten Runde mit 1:5. Wobei das Ergebnis ein wenig täuschte. Die Blauen hielten lange Zeit ganz gut mit. Zur Pause stand es 1:1. Mirnes Mesic hatte die Führung der Hamburger noch vor dem Pausenwechsel per Foulelfmeter ausgeglichen. Erst nach einer Stunde setzten sich die Profis dann entscheidend durch.

„Wir können den Hamburger SV bezwingen“, sagt Robin Dutt voller Selbstvertrauen. Und Co-Trainer Stefan Minkwitz fügt schmunzelnd hinzu: „Wir wissen ja jetzt, wie es geht. Aber im Ernst: Man hat im Pokal immer eine Chance.“

So oder so: Die Partie im Gazi-Stadion lässt es in der Kasse der Blauen klingeln. Vergangene Saison sahen 8820 Zuschauer die Partie. Rund 100 000 Euro bleiben mit einiger Sicherheit auch diesmal hängen. Eine willkommene Zusatzeinnahme für den Club, der mit jedem Euro rechnen muss.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers-Pokalgeschichte gegen HSV wird fortgeschrieben„Das ist ja der Hammer“, war die erste Reaktion von Manager Joachim Cast. Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers erwartet in der ersten Runde des DFB-Pokals am 9. / 10. September Bundesligist Hamburger SV. Das ist nicht nur die Paarung des Finales von 1987, sondern auch die Wiederholung der Erstrundenbegegnung vor einem Jahr. Bei den „Blauen“ stieg die Spannung gestern während Auslosung in der ARD-Sportschau immer mehr. Nur noch vier Kugeln waren im Topf, darunter die Kickers und der HSV. Und tatsächlich zog Nationalspielerin Conny Pohlers diese Paarung. „Es ist ein super Los, ein Spitzenteam der Bundesliga – was will man mehr“, jubelte Trainer Robin Dutt. Chancenlos sieht er seine Mannschaft nicht, auch im Hinblick auf das 1:5 im vergangenen Jahr: „Da haben wir sehr gut mitgespielt und hatten beim Stand von 1:1 die Chance zur Führung.“ Mirnes Mesic, der zuvor per Strafstoß ausgeglichen hatte, scheiterte damals an HSV-Keeper Stefan Wächter. Auch Cast ist nicht bange. „Vergangenes Jahr haben wir eine Stunde lang hervorragend mitgehalten“, sagte der Manager, der sich auf ein volles Stadion freut. Nicht ganz so glücklich macht ihn nur, dass mit dem Los FC St. Pauli gegen den FC Bayern München die Frage nach dem lukrativen TV-Livespiel bereits geklärt scheint. Im vergangenen Jahr hatten die Kickers aber immerhin 75 000 Euro eingenommen.

Eßlinger Zeitung

DFB-Pokal: Wiedersehen mit den Stuttgarter Kickers

Im letzten Jahr gewann der HSV mit 5:1 gegen die Kickers

Hamburg – Die Auslosung zur 1. Hauptrunde des DFB-Pokals brachte für den HSV ein bereits bekanntes Los. Für die Mannschaft von Thomas Doll geht es am 09./10. September wie schon im vergangenen Jahr gegen die Stuttgarter Kickers. Das ergab die Auslosung am Sonntag (16.07.06) im Rahmen der ARD Sportschau. In der ersten Runde der Saison 2005/06 gewannen die Hamburger beim Drittligisten mit 5:1 (1:1). „Wir haben damals erst in den letzten 20 Minuten den Sieg perfekt gemacht. Das wird kein leichter Gang, aber wir wollen natürlich in die nächste Runde einziehen“, sagte Thomas Doll. Das letzte große Aufeinandertreffen beider Vereine gab es im Pokalfinale 1987 (3:1), als der HSV zum letzten Mal die begehrte Trophäe in Berlin in seinen Händen hielt.

„Der Pokal ist auch für uns sehr interessant. Wir wollen in allen Wettbewerben so weit wie möglich kommen“, gibt Dietmar Beiersdorfer die Marschroute vor. Im letzten Jahr scheiterten die Hamburger im Achtelfinale nach einem 0:1 n.V. bei Bayern München.

Homepage Hamburger SV

StZ: ARD zeigt dritte Liga

Kontroversen beim Reformkurs

STUTTGART. Es tut sich was in der Fußball-Regionalliga. Bereits von der neuen Saison an möchte die ARD am Samstag jeweils zwei Spiele übertragen. „Das wertet die Liga natürlich auf“, sagt Joachim Cast, der Manager der Stuttgarter Kickers.

Von Joachim Klumpp

Beim Treffen der Fußball-Regionalligisten am vergangenen Mittwoch sollten nicht nur die Termine für die neue Saison abgestimmt, sondern auch die Weichen für die Einführung einer eingleisigen dritten Liga gestellt werden. Ein entsprechendes Papier wurde von dem DFB-Vertreter Willi Hink auch vorgestellt, doch auf breite Zustimmung traf es wohl nicht. Der Plan, den die Spielklassen-Strukturkommission ausgearbeitet hat, sieht vor, von der Saison 2008/09 an unter der eingleisigen dritten Liga drei Regionalligen (mit den zweiten Mannschaften der Profiklubs) sowie neun Oberligen zu installieren.

„Über den wichtigsten Punkt allerdings wurde nicht gesprochen“, sagte Joachim Cast, der Manager der Stuttgarter Kickers. Und das sind naturgemäß die Finanzen, in diesem Fall vor allem die Vermarktung beziehungsweise die Fernsehgelder, die sich momentan auf 365 000 Euro pro Saison belaufen. Aber bei einer eingleisigen Liga müssten sie natürlich deutlich steigen. Denn die Spielergehälter dürften sich den gehobenen Niveau anpassen, dazu kommen höhere Fahrt- und Übernachtungskosten. Cast sagt: „Wenn man das bisherige Budget zu Grunde legt und auf die dann nur noch 18 Vereine verteilt, dürfte jeder ungefähr auf eine halbe Million Euro an Fernsehgelder kommen, aber das ist viel zu wenig.“ Nachdem eine Probeabstimmung bei der Regionalligatagung abgelehnt worden ist, ist fraglich, ob der Antrag auf dem Bundestag am 7. September durchgehen wird.

Erfreulich in Sachen Fernsehen ist dagegen, dass die ARD bereits von der neuen Saison an jeden Samstag – quasi als Vorprogramm zur Sportschau – zwischen 18.10 und 18.30 zwei Spiele aus der Regionalliga übertragen möchte. So habe es der Programmverantwortliche Steffen Simon mitgeteilt. Dabei sollen besonders die Traditionsklubs (wie St. Pauli, Düsseldorf, aber auch die Kickers oder Darmstadt) berücksichtigt werden – abhängig aber von der Platzierung. Cast ist überzeugt: „Das wertet die Liga natürlich auf.“

Und es könnte dem Aufsteiger SSV Reutlingen zugute kommen, der ja auch schon in der zweiten Liga gespielt hat. Bei den Spielertransfers wurden Steffen Kocholl (Preußen Münster), Francesco Di Frisco (Hoffenheim), Sasa Janic (Augsburg), Daniel Möller (1. FC Nürnberg II), Torwart Erol Sabanov (Jahn Regensburg) sowie Patrick Kirsch (Bad Kreuznach) verpflichtet. Der Wunschkandidat Christian Sameisla (zuletzt Ulm) hat trotz mündlicher Zusage dem 1. FC Nürnberg II den Vorzug gegeben. Trainer Peter Starzmann sagt: „So etwas gehört sich eigentlich nicht für einen jungen Spieler.“

Stuttgarter Zeitung

Und wieder: Kickers gegen HSV im Pokal

Man sieht sich eben immer zweimal im Leben. Wie letzte Saison treffen die Blauen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Hamburger SV. Gespielt wird am Wochenende 09/10. September.

Am 20. August 2005 unterlagen die Blauen trotz großartigem Spiel letzlich doch deutlich mit 1:5. Siebzig Minuten hielten die Blauen vor knapp 9000 Zuschauern ein 1:1 Unentschieden.

Kickers schlagen Hertha BSC II

Auch im dritten Testspiel konnten die Blauen als Sieger vom Platz gehen. Gegen Hertha BSC Berlin II gewannen die Blauen heute mit 3:0 Toren. In der 12. Spielminute kamen die Kickers durch ein Eigentor in Front, Sascha Benda flankte scharf hinein. In der 45. Spielminute machte Bashirou Gambo auf Vorlage von Kanyuk das 2:0. Das 3:0 erzielte schließlich Bischoff auf Vorlage von Kanyuk in der 68. Minute.
Timo Schlabach und Mustafa Parmak mussten verletzt ausgewechselt werden. Sokol Kacani von den Kickers II spielte als Gastspieler bei Hertha BSC Berlin mit.