Kickers-Nachwuchs holt 0:2-Rückstand auf

Stuttgart (jüf) – Die Stuttgarter Kickers haben am ersten Spieltag der Junioren-Bundesliga beim 1. FC Kaiserslautern nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 geholt. Trotz der Aufholjagd vor 200 Zuschauern war der neue Kickers-Chefcoach Stefan Minkwitz keineswegs rundum glücklich: „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit dem Spiel mehr als unzufrieden.“ In seinem Team herrschte lange Zeit keine Ordnung. Es leistete sich viele Fehlpässe. Logische Folge: die Gegentore durch Vllaznim Dautaj (34.) und Ricky Pinheiro (54.). Minkwitz stellte um, ließ seine Elf mit drei Spitzen stürmen und wurde belohnt: Der eingewechselte Hüseyin-Ali Pala (64.) und Simon Brandstetter (86.) trafen. Bester Mann bei den Blauen: Torwart Julian Hauser.

Stuttgarter Nachrichten

Niederlage zum Auftakt

Die U17 der Stuttgarter Kickers startete mit einer unglücklichen 2:3 Niederlage gegen Eintracht Frankfurt in die neue Junioren-Bundesliga. Dabei lagen die Kickers bereits zur Pause mit 0:2 zurück und konnten durch zwei verwandelte Fouelmeter durch Wlasios Kotaidis lediglich Ergebnis-Kosmetik betreiben. Hakan Arslan erhielt in der 50. Spielminute zudem wegen einer Notbremse die Rote Karte.

Am kommenden Samstag treten die Kickers beim SC Freiburg an.

Spielbericht hierzu auf der Kickers-Jugendseite.

U19 startet erfolgreich!

Mit 2:2 holten die A-Junioren der Kickers heute im Auftaktspiel der Junioren-Bundesliga beim 1. FC Kaiserslautern einen Punkt mit nach Hause. Pala und Brandstetter konnten einen 0:2 Rückstand noch aufholen.

Nächsten Sonntag geht es gegen „Angstgegner“ SC Freiburg. Gespielt wird um 14:00 Uhr. Morgen um 13:00 Uhr startet die U17 ebenfalls in die Junioren-Bundesliga. Auftaktgegner ist die Frankfurter Eintracht.

Die Kickers spielten mit:
Hauser; Abruscia, Cosic, Thies; Caliskan, Gümüssü (60. Gürol), Boric, Fennell; Celiktas (79. Vargas-Müller), Rogers (46. Pala), Brandstetter

Den Spielbericht dazu gibt es auf der Kickers-Jugendseite.

SVF: 1:2-Niederlage gegen Kickers-Talente

Fellbach (gp). Vor elf Jahren haben die Fußballer Stefan Minkwitz und Markus Weiß einmal zusammen in einem Rehazentrum in Feuerbach Knieverletzungen auskuriert. Heute treten die beiden 39-Jährigen nicht mehr selbst gegen den Ball, sondern lassen gegen den Ball treten. Der bundesligaerfahrene Ex-Profi Stefan Minkwitz trainiert die A-Junioren der Stuttgarter Kickers, die in der Bundesliga spielen, und assistiert Peter Zeidler bei den Regionalliga-Männern. Markus Weiß führt mit Frank Weinle die Verbandsliga-Fußballer des SV Fellbach an. Am Dienstagabend haben sich die beiden Ex-Rekonvaleszenten wiedergetroffen. Vor 90 Zuschauern im Max-Graser-Stadion haben die Kickers-Talente dank der Tore von Maikel Boric und Ivan Müller-Vargas beim SVF mit 2:1 (0:0) gewonnen. Für die Gastgeber traf Welid Hossen. „Wir waren sicher fitter und spritziger, was aber nicht am Alter, sondern am Trainingszustand liegt“, sagt Stefan Minkwitz. Während die U19 der Kickers am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern in die neue Bundesliga-Saison starten, geht es für die Fellbacher Fußballer erst eine Woche später beim Aufsteiger VfL Sindelfingen los. Vorab bestreitet der SVF jetzt am Sonntag, 15 Uhr, beim Landesligisten TSV Köngen noch ein finales Testspiel. „Wir müssen noch am Zug zum Tor arbeiten, wir sind nicht torgefährlich genug“, sagt Markus Weiß.

Stuttgarter Nachrichten

Fußballprofi oder Ingenieur

Der Kickers-Spieler Frieder Scholz gehört zu denen, für die der Berufstraum Fußballer erreichbar scheint
 
Degerloch. Jürgen Klinsmann, Guido Buchwald, Fredi Bobic – sie alle haben bei den Stuttgarter Kickers gespielt. Auch Frieder Scholz trainiert bei dem Degerlocher Traditionsverein. Der 14-Jährige und sieben seiner Mannschaftskameraden sind im Talentförderprogramm des DFB und träumen vom Profifußball. „Fußballprofi oder Ingenieur“ weiterlesen

Start der A-Junioren-Bundesliga

Kickers wollen nicht mehr zittern
 
STUTTGART (ben). Während sich die A-Junioren des VfB Stuttgart noch einen ganzen Monat gedulden müssen, beginnt für die Stuttgarter Kickers am Samstag die neue Saison der Fußball-Bundesliga Süd/Südwest mit der Auswärtspartie beim 1. FC Kaiserslautern. „Wir haben drei oder vier Riesentalente im Team, die in jedem Fall einmal in der ersten Mannschaft spielen können“, sagt der neue Trainer Stefan Minkwitz vor dem Start.

1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg, VfB Stuttgart: um sein Auftaktprogramm ist Stefan Minkwitz wahrlich nicht zu beneiden. In den ersten drei Begegnungen der Spielzeit warten drei Gegner aus den Top Fünf der vergangenen Saison auf die Degerlocher. Doch damit möchte sich der 39-Jährige nicht aufhalten. „Meine Jungs brennen. Und ich bin genauso euphorisch“, sagt Minkwitz, der als Chefcoach der A-Junioren Neuland betritt. Bisher war Minkwitz als Co-Trainer der Aktiven in der Regional- und Oberliga tätig, die Arbeit mit der zweiten Mannschaft hat er zugunsten der neuen Aufgabe aufgegeben. „Es macht großen Spaß. Ich habe das Gefühl, den Jungs noch etwas beibringen zu können“, sagt er. In der Regionalliga steht er Peter Zeidler nach wie vor zur Seite. Und in dessen Mannschaft will Minkwitz nach und nach möglichst viele Talente führen. Einigen der aktuellen A-Junioren traut er sogar den direkten Sprung nach oben zu. Namen nennen möchte er allerdings nicht: „Das soll den Jungs nicht zu Kopf steigen.“ Neu im Verein sind der Innenverteidiger Ivan Cosic, der vom VfB zu den Kickers wechselte, und der Allrounder Dominique Fennell aus Ulm. Ziel der Mannschaft ist es, den Klassenverbleib frühzeitig zu sichern. In der vergangenen Spielzeit war das erst am vorletzten Spieltag gelungen. Eine erneute Zittersaison wollen die Kickers nur zu gerne vermeiden.

Für den Vorjahresvierten VfB Stuttgart beginnt die Saison derweil erst am 16. September mit dem Derby bei den Kickers. Die Mannschaft des Trainers Hansi Kleitsch hat wie der FC Bayern München und 1899 Hoffenheim ihre ersten Spiele verlegen lassen. Grund: die am Samstag beginnende U-17-Weltmeisterschaft in Südkorea, an der in Patrick Funk und Sebastian Rudy zwei VfB-Spieler teilnehmen.

Stuttgarter Zeitung

Die Wüstensöhne stehen auch auf Maultaschen

Das U-19-Nationalteam der Vereinigten Arabischen Emirate bereitet sich auf den Asiencup vor – 1:2 im Testspiel gegen die Stuttgarter Kickers

Degerloch. Mit 2:1 haben die Fußball-A-Junioren der Stuttgarter Kickers das U-19-Nationalteam der Vereinigten Arabischen Emirate besiegt. Die Blauen bereiten sich auf den Saisonstart in der Junioren-Bundesliga vor – die weit gereisten Gäste blicken in Richtung Asiencup. „Die Wüstensöhne stehen auch auf Maultaschen“ weiterlesen

Die Stuttgarter Kickers veranstalten ihr 14. Fußballcamp

Viele wollen Schweini werden

Degerloch. Am Dienstag beginnt wieder das Kickers-Feriencamp. Höhepunkt der vier Sporttage ist das Training mit den Profis. Viele der Nachwuchskicker hoffen, bei den Blauen entdeckt zu werden. Ganz abwegig ist das nicht.

von Elisa Calarota

Auf den Spuren von Schweini, Poldi und Co geht es am Dienstag wieder los. Nachwuchsfußballer toben sich im Kickers-Fußballcamp aus. Der Höhepunkt der vier Tage ist das Training mit den Profis. Welche Spieler diesmal dabei sein werden, bleibt noch geheim. Beim vergangenen Mal trainierten beispielsweise Manuel Salz und Marco Tuggi mit. Nicht nur wegen dieses Programmpunkts kommen Kinder aus der ganzen Region – nicht selten hoffen sie oder ihre Eltern, nach dem Camp zu einem Probetraining eingeladen und am Ende selbst Fußballprofi zu werden. Ganz abwegig ist das nicht: „Letztes Jahr wurde ein Spieler nach dem Probetraining in die Jugend übernommen“, sagt Toni Scarafone von den Kickers. Natürlich ist das keine Garantie aufs Profitum. „Das ist nur mit sehr viel Training und Ehrgeiz zu schaffen“, betont Scarafone.

Für den Nachwuchs bieten die Stuttgarter Kickers viermal im Jahr ihr Fußballcamp an – jeweils vier Tage in den Ferien. Dieses Mal sind 65 Kinder angemeldet, sogar vier Mädchen sind dabei. Alle Nachwuchskicker zwischen 8 und 13 Jahren dürfen mitmachen, vom Vereinsspieler bis zum Schulhofbolzer. „Die Kinder kommen hauptsächlich, um Spaß zu haben“, sagt Scarafone. Zweimal am Tag trainieren die Teilnehmer mindestens 90 Minuten lang, sie essen mittags gemeinsam, auch eine Stadionbesichtigung ist geplant. Das nächste Feriencamp gibt es in den Herbstferien, wer dabei sein möchte sollte sich rechtzeitig anmelden, denn die Plätze sind immer schnell weg. Weitere Informationen gibt es unter 76 71 00

Stuttgarter Nachrichten