Vorberichte Stuttgarter Kickers II – FC Astoria Walldorf

Kickers II ermpfängt FC Walldorf

Nach dem spielfreien Wochenende wird in der baden-württembergischen Oberliga die Saison mit dem elften Spieltag fortgesetzt. Die zweite Mannschaft der Kickers empfängt am kommenen Samstag den FC Walldorf, den derzeitigen Tabellenvierten, Spielbeginn auf dem Sportplatz der Bezirkssportanlage ist um 14.00 Uhr.

Die Walldorfer kommen mit fünf niederlagslosen Spielen in Folge nach Degerloch. Vier Siege und ein Remis (1:1 beim SGV Freiberg) brachte das Team von Roland Dickgiesser auf den vierten Tabellenrang. Zuletzt setzen sich die Walldorfer mit 4:1 gegen die TSG Weinheim durch.

Die Kickers haben nach den beiden Unentschieden in den letzten zwei Spielen die Negativserie erstmal stoppen können. Vorallem beim 2:2 beim Tabellenführer VfL Kirchheim zeigte die Mannschaft von Trainer Björn Hinck, was in ihr steckt. Neben Eugen Schneider und Philipp Türpitz wird wohl auch Stürmer Maikel Boric verletzt ausfallen, dennoch ist der Kickers-Trainer zuversichtlich: „Mit einer Leistung, wie in den beiden vergangenen Spielen haben wir auch gute Chancen gegen Walldorf.“

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FCA zu Gast bei den Stuttgarter Kickers II

Stuttgart. (fca) Am Kerwesamstag gastiert der FC-Astoria beim aktuellen Tabellenschlusslicht Stuttgarter Kickers II. Das Spiel auf der Bezirkssportanlage in Stuttgart beginnt bereits um 14 Uhr.

Walldorfer Kerwe und Pflichtspiele des FC-Astoria, das passt eigentlich sehr gut zusammen. In den vergangenen Jahren gab es zur ‚Kerwe‘ immer nur Erfolgserlebnisse, also ein gutes Omen für die Truppe von Roland Dickgiesser vor dem schweren Auswärtsspiel bei den Stuttgarter Kickers II.

Dass die Partie beim aktuellen Tabellenschlusslicht allerdings alles andere als ein leichter Gang wird zeigt, dass die junge Kickers Truppe zuletzt beim Tabellenführer in Kirchheim/Teck ein 2:2 erreichte und in den letzten Partien einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen ließ. Nach schlechtem Saisonstart scheint sich die Truppe von Trainer Björn Hinck langsam gefunden zu haben und möchte im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt weiter Boden gut machen.

Der FC-Astoria ist jetzt seit fünf Spielen ungeschlagen und hat dabei vier Siege eingefahren. Die Mannschaft kann also voller Selbstvertrauen bei den ‚kleinen Blauen‘ auftreten. Mit der richtigen Einstellung, Laufbereitschaft, mit unbedingtem Siegeswillen und dem spielerischen Vermögen, dass die Mannschaft zuletzt ausgezeichnet hat, möchte man die erfolgreiche Serie auch bei den Kickers II fortsetzen. Möglicherweise muss man dabei auf den zuletzt bärenstarken Marcel Löbich verzichten, der an einer Muskelverletzung laboriert. Sollten Nicolai Groß und Tobias Müller gesund vom Länderpokal zurückgekommen sein, dürfte es keine weiteren verletzungsbedingten Ausfälle beim FCA geben.

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WFV-U21-Auswahl gewinnt sensationell den DFB-Länderpokal 2009

Die Stuttgarter Kickers gratulieren ihren erfolgreichen Nachwuchsspielern Dominique Fennel, Gökhan Gümüssu und Caglar Celiktas zum Titel

Die Auswahlmannschaft des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) hat sich beim DFB-U21-Länderpokal in Duisburg mit einer sensationellen Leistung den Turniersieg gesichert. Im abschließenden Spitzenspiel gegen die Auswahl des Südwestdeutschen Fußballverbandes – Tabellenerster gegen -zweiter – gelang dem Team von Verbandssportlehrer Wolfgang Kopp ein 1:0-Sieg. Nach dem Gewinn des U20-Titels bei den Frauen 2008, dem Titel bei den U15-Juniorinnen und dem Sieg bei den U18-Junioren ist dies bereits der vierte Triumph innerhalb eines Jahres. Ein deutlicher Beleg für die hervorragende Sichtungs- und Ausbildungsarbeit beim Württembergischen Fußballverband und seinen Vereinen. Von den Stuttgarter Kickers haben Dominique Fennel, Gökhan Gümüssu und Caglar Celiktas zum Erfolg beigetragen – die Blauen gratulieren dem Trio sehr herzlich.

Mit vier Siegen aus vier Spielen gelang dem Team Württemberg damit der überraschende Durchmarsch. Zum Auftakt war das WFV-Team mit 2:0 gegen das Rheinland erfolgreich. Im zweiten Turnierspiel am Samstag gelang ein 1:0-Sieg gegen Bayern. „Dieses Spiel war sicherlich der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben uns den Sieg durch eine überragende Teamleistung verdient. Ab da wussten wir, dass es schwierig sein würde, uns zu schlagen“, jubelte Wolfgang Kopp direkt nach Ende des Turniers. Im dritten Turnierspiel folgte am Montag ein 2:1-Erfolg gegen Westfalen, das schon vor Beginn des Wettbewerbs zum Favoritenkreis gezählt wurde.

Durch die gleichzeitigen Punktverluste der Kontrahenten genügte dem Team aus Württemberg bereits ein Unentschieden im abschließenden Vergleich gegen den Südwesten. Doch Württemberg übernahm sofort die Initiative und ging durch Manuel Fischer vom VfB Stuttgart II in der 25. Spielminute in Führung und sollte diese nicht mehr hergeben. Der Jubel nach dem Spielende war riesig, und der Star war der Trainer. Innerhalb von nur zwei Wochen feierte Wolfgang Kopp zwei Länderpokalsiege: mit der A-Junioren-Auswahl und anschließend bei den Männern. Der Erfolgscoach: „Das Double hat es noch nie zuvor gegeben. Wahnsinn! Ich hatte hier ein geniales Team mit Spielern, die derzeit im Verein oft nur zweite Wahl sind. Wir waren absolut hungrig, haben taktisch toll gespielt und haben perfekt nach der Philosophie des ballorientierten Spiels agiert.“

Vom vergangenen Freitag an fand in der Sportschule Wedau der DFB-U21-Länderpokal statt. Dabei haben insgesamt 21 Auswahlmannschaften der DFB-Landesverbände ihre Kräfte gemessen. Dieser Leistungsvergleich der höchsten Junioren-Altersklasse gilt als die große Talentschau des deutschen Fußballs. Im Vorjahr hatte sich die Auswahl aus dem Südwesten, den Sieg gesichert. Letztmals ging der DFB-U21-Länderpokal im Jahr 2001 nach Württemberg. Insgesamt dreimal gewann die wfv-Auswahl seit 1951den wichtigsten Wettbewerb für Amateurspieler der höchsten Altersklasse (zuvor 1988 und 1979).

Folgende WFV-Auswahlspieler haben den Titel nach Württemberg geholt:
Kevin Kraus, Shaban Ismaili, Benedikt Röcker (alle SG Sonnenhof Großaspach), Marcel Schmid, Ermin Bicakcic, Manuel Fischer, Fabian Broghammer, Ali Pala (alle VfB Stuttgart), Marvin Länge, Antonio Pangallo (beide SSV Ulm 1846), Dominique Fennel, Gökhan Gümüssu; Caglar Celiktas (alle Stuttgarter Kickers), Daniel Hägele (VfR Aalen), Marc Golinski (SSV Reutlingen), Armin Orhan (VfL Kirchheim/Teck), Betreuer Herbert Göpferich.

Weitere Informationen zum DFB-Länderpokal gibt es hier:
http://www.dfb.de/index.php?id=160661

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Presse zu VfL Kirchheim – Stuttgarter Kickers II (2:2)

Gühring klaut dem VfL zwei Punkte

Starker Kickers-Keeper will in die Regionalliga

Seit drei Spieltagen ist der VfL Kirchheim in der Fußball-Oberliga jetzt ohne Sieg: Der Vorsprung an der Tabellenspitze schmilzt und schmilzt. Diesmal spuckte Patrick Gühring dem VfL in die Suppe.

KLAUS-DIETER LEIB

Kirchheim. Waren es am siebten Spieltag noch fünf Punkte Vorsprung, ist dieser drei Spieltage später bis auf einen Zähler zusammen-geschrumpft. Hatte die Baumann-Elf in den ersten sieben Spielen nur zwei Gegentore kassiert, waren es in den letzten drei Begegnungen fünf an der Zahl: So frisch, wie die VfL-Kicker aus den Startlöchern gekommen sind, sind sie längst nicht mehr. „Wir dürfen jetzt die Köpfe aber nicht hängen lassen“, fordert Trainer Rolf Baumann. Trotz der unnötigen Punkteteilung war der Kirchheimer Coach mit dem Spiel seiner Mannschaft gegen die Stuttgarter Kickers (2:2) sogar zufrieden: „Wir haben heute Fußball gespielt, wie ich mir das vorstelle. Nur mit der Chancenauswertung kann ich nicht zufrieden sein.“

Obwohl es nach 65 Spielminuten nur 1:1 gestanden hatte, nahm Baumann seinen gefährlichsten Stürmer Antonio Tunjic (sieben Saisontore) dann aus dem Spiel. Was der 24-Jährige nicht ganz nachvollziehen konnte, denn ohne Abklatschen mit dem Trainer ging Tunjic schnurstracks in die Katakomben. Diese Aktion nahm Baumann auf der Pressekonferenz seinem Torjäger nicht übel: „Ich denke, jeder Spieler ist enttäuscht, wenn er ausgewechselt wird.“ Kurz darauf verletzte sich auch noch Maximilian Laible (Schienbeinprellung) und musste ebenfalls ausgewechselt werden. Überraschend brachte der VfL-Übungsleiter erneut keinen weiteren Stürmer. Damit musste Visar Braha ein weiteres Mal 90 Minuten auf der Auswechselbank schmoren. Doch für den VfL-Coach („Visar ist selten im Training“) ist der 22-Jährige im Moment keine Alternative.

Ein altbekannter Kirchheimer Spieler war diesmal Erfolgsgarant dafür, dass der Tabellenletzte für eine Überraschung sorgen konnte: VfL-Ex-Keeper Patrick Gühring hatte vor allem in der zweiten Halbzeit mit teilweise glänzenden Paraden großen Anteil am Punktgewinn. Was ihn besonders freute: „Wenn man als Tabellenletzter beim Spitzenreiter einen Punkt holt, ist dies eine großartige Leistung.“ Ob es für ihn eine besondere Genugtuung war, seinen alten Mannschaftskollegen ein Bein zu stellen? „Nein“, sagte er. Dass Kirchheim so erfolgreich in die neue Saison gestartet ist, wundert den Ex-VfL-Keeper nicht: „Dieser Erfolg ist auch noch ein Verdienst von Trainer Michael Rentschler, der in Kirchheim hervorragende Arbeit geleistet hat.“ Bei den Stuttgarter Kickers hat der 29-Jährige große Pläne. „Ich rechne mir Chancen aus, bald in der Regionalligaelf zu spielen. In drei bis vier Wochen könnte es so weit seit“, verkündete Gühring selbstbewusst. Seit er in der Landeshauptstadt spielt, trainiert er stets bei der ersten Mannschaft mit und ist oft Ersatztorwart bei Spielen.

Nun steht für den VfL wegen des DFB-Länderpokals ein spielfreies Wochenende an, bevor es am 17. Oktober zum ASV Durlach geht. Am kommenden Freitag bestreiten die Teckstädter ein Testspiel gegen den Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach an der Jesinger Allee.

Vorberichte VfL Kirchheim – Stuttgarter Kickers II

Der Erwartungsdruck könnte größer nicht sein

Im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers II sind die Oberliga-Fußballer des VfL haushoher Favorit

Spitzenreiter gegen Schlusslicht: Zum ersten Mal in dieser Saison lastet auf Oberliga-Tabellenführer VfL Kirchheim die klare Favoritenbürde. Doch der morgige Gegner SV Stuttgarter Kickers II schlug sich am vergangenen Spieltag recht wacker.

REIMUND ELBE

Kirchheim. Nach sieben Siegen in Serie haben die Gipfelstürmer des VfL Kirchheim zweimal in Folge den Platz nicht mehr als Gewinner verlassen. Kein Grund zur Panik unter der Teck, jedoch vielleicht ein erster Fingerzeig, dass die Konkurrenz nicht schläft. Tabellarisch ist trotzdem noch alles im Lot, der VfL führt mit drei Punkten Vorsprung auf die Verfolger TSG 1899 Hoffenheim II und TSG Weinheim.

Morgen um 15.30 Uhr rückt mit den Stuttgarter Kickers II ein schwer gebeuteltes Team an. Nur vier Punkte aus neun Partien haben die Fußballer aus der Landeshauptstadt bisher gesammelt, auswärts gingen alle vier Partien verloren. Die Probleme sind hausgemacht. Der neue Kickers-Geschäftsführer Jens Zimmermann muss in erster Linie das Geld zusammenhalten und mahnt die Fans in diesem Zusammenhang zur Geduld. „Die Konsolidierungsphase genießt in dieser Saison oberste Priorität“, sagt Zimmermann. Die zweite Mannschaft, Tabellensiebter in der Vorsaison, leidet zwangsläufig unter den neuen Restriktionen. Da das Geld für teure Neuzugänge fehlt, wurde der Regionalliga-Kader verstärkt mit Spie­lern aus der Oberliga-Mannschaft ergänzt. Ein kaum kompensierbarer Substanzverlust für die Kickers II. Vergangenen Samstag holten die Jungs von der Waldau beim 1:1 gegen den FC Villingen immerhin den vierten Saisonzähler.

Der VfL wird derweil anfälliger in der Defensive – zumindest, wenn man den Blick auf die Zahl der Gegentore wirft. In den vergangenen zwei Spielen kassierten die Kirchheimer mehr Gegentreffer (3) als in allen sieben Partien zuvor (2). Morgen müssen die Teckstädter auf jeden Fall mit einer sich heftig wehrenden Stuttgarter Mannschaft rechnen. Bei einer Niederlage sind die Kickers fürs Erste nämlich weg vom Fenster – sie verlieren den Anschluss ans Mittelfeld.

Vergleichsweise paradiesisch ist die aktuelle VfL-Situation: 22 Punkte aus neun Partien. Trainer Rolf Baumann hat einmal mehr viele Optionen für die Mannschaftsaufstellung. Der Trend geht zu Antonio Tunjic und Maximilian Laible als Sturmduo. Ob auch der zuletzt angeschlagene Mittelfeldakteur Oliver Otto (Schulterprobleme) rechtzeitig fit wird, ist noch nicht ganz sicher. Alternativen hat Baumann jedenfalls, zudem ist er immer für eine Überraschung gut, wie er in Weinheim bewies: Kapitän Christopher Eisenhardt blieb da zunächst auf der Bank.

Morgen gibt es auch noch ein Wiedersehen der ganz besonderen Art. Bei den Kickers steht seit Saisonbeginn Patrick Gühring (28) zwischen den Pfosten. Viele Jahre war er VfL-Stammkeeper, schied vor rund neun Monaten aus dem Kader der Kirchheimer aus. Gühring war bislang bei allen Kickers-Partien im Tor, auch beim bisher einzigen Saisonsieg. Der datiert vom ersten Spieltag (2:0 gegen Durlach). Es wäre eine Oberliga-Sensation, sollten Gühring und Co. ausgerechnet bei Tabellenführer VfL der zweite „Dreier“ glücken.

VfL Kirchheim: Stowers – Eisenhardt, Er, Kauffmann, Altinsoy (Hentschel) – Hofbauer, Otto (Altinsoy), Ohran (Söylemezgiller), Polat – Tunjic, Laible.

Teckbote

Presse zu Kickers II – FC 08 Villingen

FC 08 Villingen: Und wieder trifft nur Jeske

Der FC 08 Villingen spielte bei den Stuttgarter Kickers II 1:1-Unentschieden. Torschütze für die Nullachter war einmal mehr Christian Jeske, der mit seinem achten Saisontor den Ausgleich gegen das Oberliga-Schlusslicht erzielte.

Fußball-Oberliga: Stuttgarter Kickers II – FC 08 Villingen 1:1 (1:0). (daz) Eigentlich müsste FC 08 Villingens Trainer Reiner Scheu nach einem Unentschieden beim Tabellenschlusslicht der Fußball-Oberliga höchst unzufrieden sein. Schließlich zählen die Nullachter spielerisch immer noch zu den besten Mannschaften in der Liga. Doch der Fußballlehrer haderte diesmal nicht mit seiner Elf, sondern stellte die positiven Aspekte dieser Partie heraus. „Das 1:1 ist für mich ein gewonnener Punkt. Immerhin haben wir in dieser Saison zum ersten Mal einen Rückstand aufgeholt“, sagte Scheu.

Insgesamt sahen die wenigen Zuschauer in Stuttgart ein schwaches Spiel mit nur wenigen Torchancen. „Im Angriff liegt unser Problem“, hat Scheu schon vor Wochen erkannt. Ganz prekär sei die Lage, wenn der Gegner auch noch in Führung gehe und dann auf Defensive umschalte, wie das die Stuttgarter taten. „Gegen diese Spielweise finden wir einfach kein Mittel“, so Scheu. Die Ursache hierin sieht der Villinger Trainer vor allem in der Zweikampfschwäche seiner Spieler. „Wir können uns vorne bei Eins-Gegen-Eins-Situationen kaum entscheidend durchsetzen.“

Schon nach 20 Minuten mussten die Villinger bei den Kickers einem Rückstand hinterher laufen. FC 08-Mittelfeldspieler Christian Jeske foulte im eigenen Strafraum den Stuttgarter Kyei, und Schiedsrichter Neuffer zeigte auf den Elfmeterpunkt. „Diesen Strafstoß muss man nicht unbedingt pfeifen“, relativierte Jeske hinterher die folgenschwere Attacke. Unberechtigt oder nicht – Gökhan Gümüssu lief an und überwand Daniel Miletic im Tor der Nullachter.

Nachdem die Gäste aus dem Schwarzwald im ersten Durchgang einiges schuldig geblieben waren, überzeugten sie in der zweiten Halbzeit zumindest kämpferisch. Chancen blieben jedoch weiterhin Mangelware. Dass die Villinger trotz ihrer notorischen Offensivschwäche doch noch zum Ausgleich kamen, war einmal mehr Jeske zu verdanken. Nach einer feinen Flanke von Mario Ketterer hämmerte der torgefährliche Mittelfeldspieler den Ball aus 22 Meter unhaltbar für den Stuttgarter Keeper in die Maschen und erzielte Saisontor Nummer acht. „Jeske hat derzeit einen guten Lauf und eine gute Schusstechnik“, lobte Scheu den Torschützen. Auch von Tobias Bea, der nach langer Verletzung 90 Minuten durchspielte, war der FC 08-Trainer angetan. „Bea war in der Abwehr gewohnt zuverlässig und zeigte ein gutes Spiel.“

Während die Villinger Defensive mit Beas Rückkehr wieder steht, sieht es im Angriff weiterhin düster aus. German und Rudy können den schmerzlich vermissten Mario Klotz einfach nicht gleichwertig ersetzen. Doch bis der FC 08-Torjäger wieder einsatzfähig ist, dauert es noch ein Weilchen. Solange Klotz nicht fit ist, werden die Probleme im Sturm wohl bleiben. Tore: 1:0 (19.) Gümüssu, 1:1 (68.) Jeske; Schiedsrichter: Neuffer (Rutesheim); Zuschauer: 100.

FC 08 Villingen: Miletic, Bea, D’Incau, Ketterer, M’Bela (75. Jäger), Maric, Weißhaar, Nesci, German (63. Rudy), Jeske, Haibt (63. Scheu).

Südkurier

 

FC 08 Villingen: Mageres 1:1-Remis bei Kickers Stuttgart II

Villingen-Schwenningen – Oberliga: SV Stuttgarter Kickers II – FC 08 Villingen 1:1 (1:0). Im Kellerduell bei den Stuttgarter Kickers II musste der FC Villingen nach schwacher Vorstellung gestern am Ende froh sein, wenigstens einen Punkt mitgenommen zu haben.

Die Villinger starteten durchaus hoffnungsvoll, ohne allerdings in der ersten Viertelstunde einmal aufs Tor geschossen zu haben. Dagegen tauchten die mit Akteuren aus dem Regionalligakader verstärkten Kickers in der 18. Minute das erste Mal im 08-Strafraum, auf. Dabei kam Fenell gegen Christian Jeske zu Fall – und den fälligen Strafstoß verwandelte Gökhan Gümüssu zum 1:0.

Hätte nicht Villingens Torwart Daniel Miletic in der 26. Minute bei einem Gümüssu-Schuss toll reagiert, wäre vielleicht schon eine Vorentscheidung möglich gewesen. Erst kurz vor der Pause wurden die Nullachter etwas gefährlicher, und als Nesci bereits an Kickers-Keeper Patrick Gührung vorbei marschiert war, scheiterte er aus spitzem Winkel knapp.

Nach der Pause wurden die Villinger druckvoller. Als Alexander German im Strafraum umgerissen wurde, ließ Schiri Jens Neuffer aber weiterspielen. Kaum auf dem Platz, zwang Florian Rudy (64.) Gühring zu einer Glanzparade. Eine Minute später war er aber machtlos, als eine Jeske-Direktabnahme zum 1:1 im Netz einschlug. Zu mehr reichte es den Villingern aber nicht.

FC 08 Villingen: Miletic – M´Bela (ab 75. Jäger), Bea, D`Incau, Ketterer – Jeske, Weißhaar, Maric, Haibt (ab 61. Scheu) – Nesci, German (ab 61. Rudy).

Schiedsrichter: Jens Neuffer (Rutesheim).

Zuschauer: 200.

Tore: 1:0 Foulelfmeter (18.) Gümüssu, 1:1 (65.) Jeske.

Von Michael Eich

Schwarzwälder Bote

Vorberichte: Kickers II – FC 08 Villingen

FC 08-Trainer Scheu: „Wir müssen das Tor treffen“

Platz 15 und nur sieben Punkte aus acht Spielen: Der FC 08 Villingen steht am Sonntag vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Stuttgarter Kickers II unter Druck. Tobias Bea ist wieder dabei, Mario Klotz dagegen fehlt weiterhin.

Fußball-Oberliga: SV Stuttgarter Kickers II – FC 08 Villingen (Sonntag, 14 Uhr). (sum) Positiv für den FC 08: Sämtliche der bislang sieben Punkte holte die Mannschaft auswärts. Ebenfalls positiv: Tobias Bea kehrt nach langer Verletzungspause (seit dem zweiten Spieltag) wohl wieder in die Stammformation zurück. Überaus negativ: Stürmer Mario Klotz, der am Sonntag eigentlich auch auflaufen sollte, hat nach zwei Trainingseinheiten über massive Schmerzen geklagt und kann daher wieder nicht ins Geschehen eingreifen. „Unsere Formkurve zeigt zwar nach oben, aber die Abschlussschwäche macht mir große Sorgen“, sagt Villingens Trainer Reiner Scheu. Mit Klotz falle der einzige erfahrene Offensivmann weiterhin aus.

Gesetzt im Sturm ist derzeit Alexander German. Wer wird an seiner Seite spielen? „Wir müssen nicht zwangsweise mit zwei Stürmern anfangen“, meint Scheu. Zwar habe sich der zuletzt gerüffelte Florian Rudy im Training bemüht. Ob Rudy, Cosimo Nesci oder keiner von beiden von Beginn an spielen wird, dürfte erst kurzfristig entschieden werden. Nicht mit von der Partie wird auch Tobias Link sein, der ebenfalls zuletzt aufsteigende Tendenz zeigte. Im Spiel der Bezirksliga-Mannschaft am Mittwoch in Löffingen sah Link die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung, weshalb er auch für das Oberliga-Team ausfällt. Nicht mit nach Stuttgart reisen wird auch Ersatztorwart Marijan Huljic, der sich eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat. Dafür nimmt Stefano Losardo auf der Auswechselbank Platz.

Und die Kickers? Den Stuttgartern gereicht in dieser Saison offenbar zum Nachteil, dass ihre erste Mannschaft von der Dritten Liga in die Regionalliga abgestiegen ist. Dennoch: Die „kleinen“ Kickers kämpften in den letzten Jahren immer zunächst gegen den Abstieg, um sich doch noch einigermaßen souverän über die Runden retten zu können. Bei bislang nur drei Punkten in acht Spielen sollte das Team von Björn Hinck aber allmählich ohne Zweifel Zählbares erreichen. Gut möglich, dass dazu auch Akteure von der bereits einen Tag zuvor spielenden ersten Mannschaft abgezogen werden. Reiner Scheu will sich derweil nicht zu sehr auf den Gegner konzentrieren. „Ich bin sicher, wir werden gut spielen: Wir müssen aber eben auch das Tor treffen“, meint Scheu.

Quelle: Südkurier

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Klotz und Bea kehren zurück

(me). Stuttgarter Kickers II – FC 08 Villingen (Sonntag, 14 Uhr). »Wir wollen dort gewinnen und versuchen, das Feld von hinten aufzurollen«, gibt sich 08-Coach Reiner Scheu vor der Partie bei Schlusslicht Stuttgarter Kickers II am Sonntag kämpferisch.ein Optimismus ist auch darin begründet, dass sich das Lazarett der Villinger langsam aber sicher lichtet. So sind Mario Klotz und Tobias Bea voraussichtlich einsatzfähig. »Aber gerade von Mario Klotz darf man nicht so viel erwarten, da er wochenlang nicht einmal laufen konnte«, schränkt der 08-Coach ein. Sollte der Stürmer grünes Licht geben, wird er auch spielen. An seiner Stelle müsste dann voraussichtlich Sorgenkind Florian Rudy die Bank drücken. Der 20-Jährige hatte seine Bewährungschance gegen Weinheim nicht nutzen können und musste zur Pause in der Kabine bleiben. »Ich habe ihn nicht total demontiert, aber ich will sehen, dass er auf dem Platz einen Schritt nach vorne macht«, so Scheu.

Scheu lobt Talent Tino-Amando Jäger

Falls Tobias Bea in der Startformation dabei ist, müsste in der Viererkette ein Spieler weichen. Ob dies der junge Tino Amando Jäger sein wird, ließ der der Villinger Trainer offen. »Er hat nicht enttäuscht und zuletzt ordentlich gespielt«, lobte Scheu. Doch der Fußballlehrer hat jetzt wieder mehr personelle Alternativen in der Hinterhand. Tobias Link, der in der U23-Spielpraxis gesammelt hat, versucht sich ebenfalls wieder mit guten Leistungen für die Oberliga-Elf zu empfehlen.

Quelle: Schwarzwälder Bote

Aufsteiger Spielberg zu Gast bei Kickers II

Die „kleinen“ Blauen finden derzeit nicht viel Zeit, um die bittere 1:2-Niederlage beim Kehler FV am Samstag Nachmittag zu verdauen. Schon am Dienstag Abend steht das nächste Oberligaspiel auf dem Programm, um 18.00 Uhr empfängt das Team von Trainer Björn Hinck den Aufsteiger SV Spielberg, gespielt wird wie immer auf dem Gelände der Bezirkssportanlage.

Für die Mannschaft von SVS-Trainer Martin Fleck gab es bisher in der Oberliga nichts zu holen. Vier Niederlagen in vier Spielen sehen eigentlich deutlich aus, wenn man aber genauer hinsieht, bemerkt man, dass alle vier Begegnungen mit jeweils nur einem Tor verloren gingen. Und die Gegner bis dato können sich alle sehen lassen. Mit dem FC Nöttingen, dem FV Illertissen und der SGV Freiberg stand man Teams gegenüber, die am Ende der Saison im vorderen Tabellenbereich erwartet werden, dazu kommt den Mitaufsteiger aus Weinheim am vergangenen Wochenende, das der SV mit 0:1 durch einen Treffer zehn Minuten vor Spielende verlor. Knapp war es auch imSpiel gegen Nöttingen, als der SV Spielberg zweimal in Front lag, sich aber am Ende mit einer 2:3-Niederlage abfinden mussten. Bei knappen 1:2-Niederlage in Freiberg vergab Spielbergs Zehnder kurz vor Spielende den möglichen Ausgleich durch einen verschossenen Elfmeter.

Die Kickers dürfen also gewarnt sein und sind es auch: „Wir unterschätzen die Spielberger auf keinen Fall, egal ob sie mit vier oder einer Niederlage in den bisherigen Spielen zu uns kommen“; mein Kickers-Coach Björn Hinck. In seiner Aufstellung muss er wahrscheinlich auf Kapitän Hakan Ilhan verzichten, der mit Rückenbeschwerden aus den Kehl-Spiel für einige Tage pausieren muss. Neben dem langzeitverletzten Eugen Schneider stehen aber alle Spieler zur Verfügung, auch Misha Bains, dessen Spielerlaubnis seit vergangener Wochenende vorliegt.

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Oberligamannschaft zu Gast in Kehl

Schlag auf Schlag geht es für die Kickers U23 in dieser Woche weiter. Nur drei Tage nach dem sensationellen Sieg im wfv-Pokal bei Normannia Gmünd, kehrt mit dem Spiel beim Kehler FV wieder der Liga-Alltag ein. Das Spiel des vierten Spieltags der Oberliga Baden-Württemberg findet am Samstag Nachmittag statt, Anpfiff im Kehler Rheinstadion beginnt um 15.30 Uhr.

Der U23-Coach hatte vor dem Spiel die Anfangself kräftig durcheinander gewürfelt und gegenüber dem Denzlingen-Spiel die Mannschaft auf vier Positionen verändert. Nach dem Sieg am Mittwoch Abend kann seine Mannschaft deshalb auch mit viel Selbstvertrauen ins Badische reisen „Mit dieser Leistung können wir in der Oberliga gut mithalten“, so Trainer Björn Hinck und er fordert weiter; „wir müssen nun den nächsten Schritt gehen und diese Leistungen Woche für Woche abrufen.“

In den beiden bisherigen Oberligaduellen beider Tems haben die Kickers die Nase vorne. Nach dem Aufstieg des Kehler FV in der Vorsaison gab es bisher zwei Siege für die Degerlocher. In Kehl siegten die „Blauen“ mit 3:5, auf der Waldau gab es im Frühjahr einen 3:0-Erfolg.

Nach den beiden Unentschieden beim FC Nöttingen und gegen den SGV Freiberg (jeweils 1:1), verlor die Mannschaft von Trainer Bora Markovic am vergangenen Wochenende deutlich beim Aufsteiger TSG Weinheim mit 3:0. Der Kader des Kehler Trainers wurde zu Beginn der Saison kräftig aufgestockt. Den fünf Abgängen stehen zehn Zugänge gegenüber, insgesamt umfasst der Oberligakader damit 27 Spieler. Dementsprechend optimistisch geht der FC-Trainer, der den Verein bereits seit zwölf Jahren trainiert, in die Saison: “ Ich will im zweiten Oberligajahr 15 Punkte mehr holen, als im ersten,“ Das wären demnach 45 Zählen und das bedeutet zumindest einen Platz unter den ersten zehn Teams.

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