Tabellennachbar Freiberg kommt nach Degerloch

Kickers II vor dem dritten Heimspiel der Saison
Nach dem SC Bahlingen und dem FC Villingen kommt am kommenden Sonntag der SGV Freiberg nach Degerloch. Nach drei Niederlagen in den ersten drei Spielen der Saison konnten die Freiberger am vergangenen Wochendende den ersten Sieg verbuchen. Gegen Aufsteiger VfL Kirchheim gelang der Mannschaft von Trainer Marcus Wenninger ein 2:1 Heimsieg. Mit drei Punkten belegen die Freiberger damt den 13 Tabellenplatz, einen Rang hinter den „kleinen Blauen“.

Kurz vor Ende der Wechselperiode am 31. August vermeldeten die Freiberger noch einige Änderungen im Mannschaftskader. Die suspendierten Fatih Yenisen, George Berberoglu und Alessandro Di Martile verliessen den Verein ebenso wie Ali Parhizi, der von Trainer Wenninger nicht mehr berücksichtigt wurde. Darüber hinaus wechselte Andre Olveira zum FC Freiburg. Neu im Kader ist ein alter Bekannter – Torhüter Sven Burkhardt kehrte nach seinem kurzen Gastspiel bei der SG Sonnenhof-Grossaspach wieder zurück nach Freiberg.

Nach drei Jahren bei den Kickers, kam zu Saisonbeginn auch Abwehrspieler Kresimir Lukic nach Freiberg. Neben Pani Deligianidis, Michael Grauer und Marcel Schreiber ist er einer von vier Spielern, die bereits für die Degerlocher in der Oberliga Baden-Württemberg antraten.

Das Spiel findet am kommenden Sonntag (9.9.2007) auf dem Gelände der Bezirkssportanlage Degerloch statt, Spielbeginn ist um 15.00 Uhr

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Presse zu Waldhof Mannheim – Stuttgarter Kickers II (2:1)

Lamm hofft auf „Kick“ für nächste Spiele
FUSSBALL: Matthias Örüms 2:1-Siegtor in letzter Minute soll das Waldhof-Umfeld beruhigen

Andreas Laib, der stets freundliche Leiter der Geschäftsstelle des SV Waldhof, erschien am Samstag im Carl-Benz-Stadion mit einem großen Pflaster am Kopf. Vor einigen Tagen wurde er auf dem Fahrrad von einem Auto erfasst, hatte aber noch Glück im Unglück. Außer einer Kopfplatzwunde und einigen Hautabschürfungen blieb er unverletzt. Hart im Nehmen waren zuletzt auch die Fans des SV Waldhof. Nach der mageren Vorstellung in Kirchheim/Teck unterstützten sie ihr Team 90 Minuten lang und leisten so ihren Beitrag zum 2:1 (0:1)-Erfolg über die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers.

„Die Zuschauer haben die Mannschaft durchgängig unterstützt und nach vorn getrieben. Dies hat uns sehr geholfen“, meinte Trainer Steffen Menze. Das Resultat ihrer Bemühungen war das späte Siegtor von Matthias Örüm in der 90. Minute. „Ich habe mit Rüdiger Lamm vor dem Spiel um ein Essen nach Wahl gewettet, dass ich heute ein Tor schieße“, freute sich der Innenverteidiger. Berater Lamm wird gerne zahlen, „denn“, so der Ostwestfale, „der Treffer Sekunden vor dem Ende befreit die Mannschaft, beruhigt das Umfeld und gibt uns einen ,Kick‘ für die kommenden Aufgaben“.

Ein glückliches Händchen bewies Menze mit der Einwechslung von Abedin Krasniqi und Dennis Weiland in der zweiten Halbzeit. Letzterer glich die Führung der jungen Kickers-Elf mit einem Altersdurchschnitt von 20 Jahren in Person von Srdan Stevanovic (45.) in der 80. Minute aus. Zurückgreifen konnte der Waldhof-Trainer auch wieder auf Marco Laping. Sein Pferdekuss aus dem ersten Spiel in Ulm hatte ihn zu einer Trainingspause von zwei Wochen gezwungen. „Ich wurde ganz unglücklich an einer Faser getroffen und hatte einen Bluterguss im Knie, so dass ich mich kaum beugen konnte.“ Der 29-Jährige Haßlocher, der nach sieben Jahren beim 1. FC Saarbrücken zu Saisonbeginn an den Alsenweg wechselte, glaubt, „dass wir alle etwas im Loch waren und da so nach und nach auch alle wieder heraus kommen. Es wird von Spiel zu Spiel besser werden, vor allem müssen wir von der Grundordnung her besser stehen. In der Vorbereitung hat es ja auch schon teilweise sehr gut ausgesehen.“ Menze sieht Laping als großen Gewinn für die Mannschaft: „Er braucht aber noch einige Spiele, um noch wirkungsvoller zu sein.“

Gegen die Kickers bescheinigte der Trainer seinem Schützling aber eine gute Leistung. Nicht zufrieden war Menze mit der Chancenverwertung aus dem Spiel heraus: „Das war schon fahrlässig.“ Vor allem auf mehr Stürmertore wartet auch Lamm: „Daniel Reule und Ermin Melunovic haben mir einige versprochen“, eine Anspielung auf deren Rückennummern 18 und 19, „aber Sieg ist Sieg und am Montagmorgen fährt man um so lieber ins Büro“. rod

Mannheimer Morgen

Unter „Lehrgeld bezahlt“ verbuchte unterdessen der Trainer der Stuttgarter Kickers II, Björn Hinck, die 1:2-Niederlage beim SV Waldhof Mannheim. Nach der Führung der Stuttgarter durch Srdan Stevanovic (45.) boten sich den Degerlochern im zweiten Durchgang gleich mehrere Chancen zum 2:0. Doch durch zwei späte Tore von Dennis Weiland (80.) und Matthias Örüm (90.) mussten sich die Kickers geschlagen geben. „Es ist bitter, dass wir so hart bestraft wurden. Letztlich war heute wohl die Routine der Waldhöfer ausschlaggebend“, sagte Hinck. Und Routine hat Mannheim im Überfluss, ist doch der Jüngste der Kurpfälzer, die einen Jahresetat von mehr als zwei Millionen Euro haben, älter als 15 Spieler der Stuttgarter Kickers.

Stuttgarter Zeitung

avon ist auch der SVW Mannheim weit entfernt. Zwei späte Tore nach Standardsituationen retteten nach einem 0:1-Rückstand das 2:1 gegen die Stuttgarter Kickers II. „Mir tut meine Elf leid, ihr großer Aufwand wurde nicht belohnt“, ärgerte sich Kickers-Coach Björn Hinck. Beste Spieler bei den Blauen waren Torwart Julian Hauser und Mittelfeldspieler Franco Petruso.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers II unterliegen Waldhof Mannheim in letzter Minute

Die Mannheimer mit dem druckvolleren Beginn, die Kickers kamen erst nach zwanzig Minuten besser ins Spiel. Die größten Chancen in der ersten Spielhälfte hatten Mijo Tunijc, dessen Schuss der Mannheimer Keeper Daniel Tsiflidis noch parieren konnten (12. Minute) sowie Daniel Reule, der den Ball aus zwei Metern über das leere Tor jagte (26. Minute).

Der Führungstreffer für die Kickers dann kurz vor der Halbzeit. Franco Petrusos Zuspiel auf den alleinstehenden Srdan Stevanovic konnte dieser mit einem Schuss aus 16 Metern zum 0:1 Halbzeitstand verwandeln (45. Minute).Vor 2560 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion war ein Spiel zweier Fussballgenerationen. Auf Seiten der Waldhöfer kamen zehn Spieler mit Bundesliga- und Zweitligaerfahrung zum Einsatz, bei den Kickers ein Spieler, der sein erstes und ein weiterer Spieler, der sein zweites Oberligaspiel bestritt. Nicht weniger als 15 Spieler der Kickers waren jünger als der jüngste Mannheimer Spieler und der Altersdurchschnitt (27,2 Jahre) liegt um fast acht Jahre über dem der “kleinen Blauen” (19,7 Jahre).

Nach der Pause zeigten sich die Waldhöfer dann noch druckvoller und gleich in der ersten Spielminute der zweiten Hälfte rettete Kickers-Keeper Julian Hauser vor Daniel Reule. Der 17jährige Julian Hauser bestritt sein erstes Oberligaspiel und zeigte eine sehr gute Leistung, konnte aber sowohl den Ausgleich für den SVW in der 80.Spielminute durch Dennis Weiland, noch das Siegtor in der letzten Spielminute durch Mattias Örum verhindern.

“Ich kann meinen Spielern keinen Vorwurf machen, sie haben ein leidenschaftliches Spiel gezeigt. Die Mannheimer haben mit zwei Standardsituationen das Spiel entschieden,” so Kickers-Trainer Björn Hinck bei der anschließenden Pressekonferenz.

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Presse zu Stuttgarter Kickers II – FC Villingen

(…) Für die Stuttgarter Kickers II gab es gegen den FC Villingen die erwartete Niederlage. Gaetano Intemperante traf zunächst an alter Wirkungsstätte, nach Gelb-Rot für Fabio Accardi gingen die Kickers volles Risiko und kassierten in der Schlussminute das 0:2. Der Trainer Björn Hinck wertete die Leistung trotzdem positiv: „Die höhere Erfahrung des Gegners hat den Unterschied gemacht. Wir haben noch Entwicklungspotenzial.“ (…)

Stuttgarter Zeitung

(…) Das gelingt derzeit vor allem einem Team: Tabellenführer FC Villingen. Das 2:0 bei den Stuttgarter Kickers II bedeutete den dritten Sieg im dritten Spiel. „Wir konnten nicht mithalten, Villingen spielte im Mittelfeld und im Angriff perfekt“, lobte Kickers-Coach Björn Hinck den Gegner. Zu einem Wiedersehen mit dem ehemaligen Blauen Suad Rahmanovic kam es nicht. Der Pechvogel zog sich bei einem Einsatz in der zweiten Mannschaft der Villinger bereits den dritten Kreuzbandriss seiner Laufbahn zu. (…)

Stuttgarter Nachrichten

Nullachter klettern an die Spitze
AUS STUTTGART BERICHTET STEFAN UMMENHOFER
Wer so spielt, erreicht sein Saisonziel. Nicht etwa mit brillantem Fußball, sondern mit Konzentration und Glück hat der FC 08 Villingen auch sein drittes Ligaspiel am Samstag bei der Reserve der Stuttgarter Kickers mit 2:0 gewonnen. Macht insgesamt 7:0 Tore, neun Punkte und die Tabellenführung für die Nullachter.
Fußball-Oberliga: SV Stuttgarter Kickers II – FC 08 Villingen 0:2 (0:0) . „Wir haben nicht richtig ins Spiel gefunden“, analysierte Villingens Trainer Kristijan Djordjevic nach der Partie. Die Begegnung wäre fast genauso verlaufen wie die vorherigen beiden gegen Gmünd und Kirchheim. Doch den Nullachtern blieb ein frühes Tor diesmal verwehrt, obwohl Aydemir Demirs Kopfball in der 14. Minute eine heftige Konfusion im Kickers-Strafraum verursachte.
Die Nullachter blieben zwar feldüberlegen, taten sich gegen eine vergleichsweise defensiv eingestellte junge Mannschaft aber schwer und kassierten mehrfach Konter. Aus dem gefährlichsten hätte Stevanovic nach 21 Minuten die Kickers-Führung erzielen müssen – sein Schuss aus sieben Metern landete jedoch nur am Pfosten.
Gaetano Intemperante (31.) und Rodrigo „Toco“ Stasiak (33.) hatten vor der Pause noch passable Gelegenheiten für die Gäste, doch zwingend war das 08-Spiel nicht.
Nach gerade einmal fünf (!) Minuten Halbzeitpause schickte Djordjevic seine Spieler wieder in die Stuttgarter Sonne – und die Standpauke schien zu wirken. Nachdem zunächst Mike Baradel per Kopf eine Kickers-Chance vergab, waren die von über 100 Villingern unterstützten Gäste am Zug. Jago Maric (48.) und Stasiak (49.) scheiterten zwar noch, doch Intemperante brachte kurz darauf nach präziser Flanke von Mario Ketterer den FC 08 in Führung.
Stasiak hätte ebenso das 2:0 markieren können (54.) wie Piero Saccone mit einem Schuss an die Latte aus 25 Metern (57.). Doch es blieb beim knappen Vorsprung, wobei sich bei den Villingern die Einwechslungen des agilen Fitim Fazlija und des trickreichen und wendigen Mario Klotz positiv bemerkbar machten.
Die Kickers riskierten trotz des Rückstandes auch fortan nicht alles, hatten allenfalls durch Stefanovic (65.) noch eine gute Gelegenheit. Letztlich dominierten die Nullachter aber weiterhin das Spiel. Doch erst Stasiak sechs Minuten vor dem Ende mit einem den Außenpfosten touchierenden Schuss hatte eine zwingende Chance zum zweiten Treffer. Spätestens, nachdem Fabio Accardi wegen eines Handspiels Gelb-Rot sah (85.), mussten die Villinger keine Sorge mehr um die drei Punkte haben. Piero Saccone spitzelte in der Schlussminute den Ball nach schöner Vorarbeit von Fazlija aus vier Metern über die Linie und stellte den umjubelten Endstand her, der den FC 08 zumindest für eine Woche an die Tabellenspitze bringt.
Mit dem Ergebnis, nicht unbedingt aber dem Spiel seiner Mannschaft, war der Nullacht-Trainer zufrieden. „Wir haben nicht getan, was uns auszeichnet – haben den Ball nicht zirkulieren lassen“, bemängelte dieser nach dem Spiel. „Etwas schlafmützig“ sei ihm seine Mannschaft teilweise vorgekommen, sagte Kristijan Djordjevic, der das teilweise mit den hohen Temperaturen entschuldigte. Umso wichtiger sei es jedoch, die drei Punkte geholt zu haben. „Uns fehlt gegen solche Spitzenmannschaften ein kleiner Tick“, meinte Kickers-Trainer Björn Hinck. Die Villinger seien für ihn einer der absoluten Favoriten auf einen der ersten vier Plätze.
FC 08 Villingen: Miletic – Hohnstein (37. Fazlija), Maric, Michnia, Ketterer – R. Saggiomo (71. Jeske), G. Saggiomo, Saccone – Demir (46. Klotz) – Intemperante, Stasiak
Tore: 0:1 (50.) Intemperante, 0:2 (90.) Saccone ZS: 250 SR: Christine Beck (Magstadt)

Südkurier
„Sicherheit fehlt noch“

Piero Saccone
In den bisherigen Begegnungen dieser Saison präsentierte sich Piero Saccone als trickreicher, laufstarker und technisch eminent versierter Akteur. Nachdem er in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit mit seiner Leistung etwas unzufrieden war, ist der Mittelfeldmann derzeit wieder in einer sehr guten Form, die er am Samstag bei den Stuttgarter Kickers mit einem Tor krönte.
Ein 2:0-Sieg, aber kein Spaziergang, oder?
Nein, überhaupt nicht. Es war ein sehr schweres Spiel, und man hat manches Mal gesehen, dass bei uns noch nicht die letzte Sicherheit da ist. Zudem waren die Kickers immer wieder gefährlich.
Das Spiel ähnelte teilweise dem eine Woche zuvor gegen Kirchheim, oder?
Ja, das sehe ich auch so. Ich glaube, wir haben noch viele derartige Spiele vor uns, in denen es gilt, das auf Defensive eingestellte gegnerische Team zu knacken.
Fällt in solchen Spielen die Entscheidung darüber, ob der FC 08 die Regionalliga-Qualifikation schafft?
Das denke ich. Man hat ja bereits gesehen, dass andere Spitzenmannschaften bei so genannten Kleinen Punkte lassen. Jetzt müssen wir uns voll auf Bahlingen konzentrieren, denn auch das wird kein Selbstläufer.
Wie bewerten Sie Ihre Leistung?
Ich bin ganz zufrieden – und natürlich freue ich mich über mein Tor. Ich denke, heute lief es für mich auf jeden Fall besser als letzte Woche gegen Kirchheim.
Nachgefragt hat Stefan Ummenhofer
Südkurier

FC Villingen rückt mit 2:0-Sieg an Spitze
VS-VILLINGEN (mp) Der FC 08 Villingen ist spitze: Durch einen verdienten 2:0-Erfolg bei den Stuttgarter Kickers II feierte die Mannschaft von Trainer Kristijan Djordjevic den dritten Zu-Null-Sieg in Folge und übernahm nach drei Spieltagen die Tabellenführung in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg.
Stuttgarter Kickers II – FC 08 Villingen 0:2 (0:0). Vor lediglich 150 Zuschauern entsprach der äußere Rahmen auf der Bezirkssportanlage in Stuttgart-Degerloch eher einem Bezirks- denn einem Oberligaspiel. Die Nullachter versuchten aber sofort das Kommando zu übernehmen. Nach einem Eckstoß von Piero Saccone und dem Kopfball von Aydemir Demir (15.) musste Kickers-Torhüter Manuel Salz sein ganzes Können aufwenden, um die frühe Gästeführung zu verhindern. Aber auch die Kickers versteckten sich nicht. Sidan Stefanovic traf mit einem vehementen Schuss lediglich den Pfosten (22.). Insgesamt beherrschten die Null-achter zwar die erste Halbzeit, agierten vor dem gegnerischen Tor ohne den notwendigen Druck.
Nach der Pause brachte Villingens Trainer Djordjevic mit Mario Klotz einen neuen Stürmer für Aydemir Demir. Und dies hatte dann auch sogleich Erfolg. Über die linke Seite setzte sich Mario Ketterer durch, und seine präzise Flanke köpfte Gaetano Intemperante, ein Ex-Kickers-Spieler, zur verdienten 1:0-Führung (51.) für die Nullachter ein.
Kurz darauf hätte Saccone bereits für die Vorentscheidung sorgen können, aber der Heber des Nullacht-Mittelfeldspielers landete lediglich an der Querlatte. So witterten die Gastgeber noch ihre Chance. In der 63. Minute klärten Ketterer und der eingewechselte Fitim Fazlija mit vereinten Kräften gegen den einschussbereiten Stefanovic. Diese kurze Drangphase der Kickers überstanden die Nullachter aber unbeschadet. Es dauerte allerdings h bis in die Schlussminute hinein, ehe die Gäste die Partie endgültig entschieden. Nach Vorarbeit von Fazlija hatte Saccone keine Mühe mehr, mit dem 2:0 (90.) alles klar zu machen für den neuen Oberliga-Tabellenführer FC 08 Villingen.
FC 08 Villingen: Miletic, Hohnstein (ab 36. Minute Fazlija), Michnia, Ketterer, Maric, Saccone, Rino Saggiomo (71. Jeske), Giuliano Saggiomo, Stasiak, Demir (46. Klotz), Intemperante.

Schwäbische Zeitung

Kickers II unterliegen Villingen

Mit Auswärtssieg an die Spitze

Optimal die Ausbeute des neuen Spitzenreiters FC 08 Villingen. Drei Spiele, neun Punkte und 7:0 Tore, da darf man wohl von einem gelungenen Saisonstart reden. Doch trotz des Sieges war der Villinger Coach Kristijan Djordjevic mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. „Es war zwar ein verdienter Sieg, doch wir haben unclever gespielt. Das war nicht unser Spiel, zu viele Einzelaktionen und lange Bälle, das können wir besser. Aber wenn man eine Spitzenmanschaft sein will, dann muss man auch mal ein solches Spiel gewinnen,“ so der Villinger Coach.

Vom Anpfiff weg übernahmen die Gäste aus dem Schwarzwald die Spielführung und Kickers Torwart Manuel Salz konnte sich über Beschäftigungsmangel nicht beklagen. Nach einer Ecke für die Gäste pariert der Kickers-Keeper einen Kopfball von Aydemir Demir aus kurzer Distanz durch einen Superreflex. Die Hausherren stehen unter Dauerdruck, doch durch schnelle Konter kann man sich ein wenig Luft verschaffen und auch Möglichkeiten erarbeiten. So trifft Sidan Stevanovic in der 22. Spielminute bei einem dieser Konter nur den Pfosten. Nach dieser Aktion können sich die Kickers ein wenig befreien und die Partie offener gestalten. Jetzt gibt es auf beiden Seiten die ein oder andere Möglichkeit. Rodrigo Stasiak bekommt wenige Meter vor dem Tor die Kugel nicht unter Kontrolle. Marko Kovac verzieht aus guter Position, so geht es torlos in die Kabinen.
Im zweiten Spielabschnitt beherrschen zunächst wiederum die Villinger Ball und Gegner. In der 51. Spielminute ist es dann soweit, nach einer platzierten Flanke von Mario Ketterer kann Gaetano Intemperante per Kof die 0:1 Gästeführung erzielen. Piero Saccone versucht es mit einer Bogenlampe über gut 20 Meter, das Leder klatscht gegen die Querlatte. In der 63. Spielminute retten Mario Ketterer und der eingewechselte Fitim Fazlija in höchster Not vor Sidan Stevanovic. Diverse Chancen werden nicht verwertet und so dauert es bis zur 90. Spielminute, Fitim Fazlija bedient nach Zweikampfgewinn Piero Saccone und der hat keine Mühe den 0:2 Endstand zu markieren.

Kickers Coach Björn Hinck:“Villingen sit eine gute Truppe, wir wollten es ihnen so lange wie möglich schwer machen, das ist uns ganz gut gelungen.“

Die Kickers spielten mit: Salz; Accardi, Baradel, Simsek, Leist; Ivanusa, Kovac, Gentner (85. Weber), Petruso (64. Küz); Stevanovic, Tunjic (75. Karapantzos)

IRSport.de

Fotos vom Spiel gibt es von Tausendsascha

Vorberichte: Stuttgarter Kickers II – FC Villingen

Aufstiegsfavorit Villingen zu Gast in Degerloch
Am dritten Spieltag der Oberliga-Saison 2007/2008 kommt einer der Aufstiegsfavorieten nach Degerloch. Der FC Villigen gehört sicherlich zu den Kandidaten für die ersten vier Plätze und dies ist auch das erklärte Ziel der Schwarzwälder, deren Kader mit etlichen ehemaligen Kickers-Spielern bestückt ist. Neben Mannschaftskapitän Jago Maric gehören seit Beginn dieser Saison auch Suad Rahmanovic, Gaetano Intemperante und Mario Klotz zum Kader des FC Villingen.

Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Partien der Saison unterstrichen die Villinger ihr Vorhaben Aufstieg in die neue Regionalliga. Gegen Normannia Gmünd (3:0) und den VfL Kirchheim (2:0) blieb der FC sogar ohne Gegentreffer. Zusammen mit den punktgleichen Teams aus Heidenheim und der Mannschaft des VfR Mannheim belegen die Villinger derzeit Tabellenplatz zwei.

Die „kleinen Blauen“ konnten nach dem 4:0 Auftaktsieg gegen den SC Bahlingen am zweiten Spieltag in Hoffenheim leider nicht gewinnen. Trotz guter Leistung unterlagen die Degerlocher der TSG Hoffenheim II mit 1:2 und rangieren damit auf Platz neun der aktuellen Oberligatabelle.

Kickers-Coach Björn Hinck kann am kommenden Samstag nicht auf alle Spieler zurückgreifen. Neben Adrian Fleuchaus der seit zwei Monaten mit einer Rückenverletzung ausfällt, sind wohl auch Eugen Schneider, Dennis Förster und Marcel Ivanusa nicht einsatzfähig.

Das Spiel der Kickers gegen den FC Villigen am Samstag (25. August) beginnt um 15.30 Uhr, gespielt wird auf dem Platz der Bezirkssportanlage in Degerloch.

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Rahmanovic fällt halbe Saison aus

VON STEFAN UMMENHOFER

Im dritten Saisonspiel des FC 08 Villingen am heutigen Nachmittag in Stuttgart-Degerloch ähneln die Voraussetzungen denen der Vorwochen: Wieder sind die Nullachter Favorit, wieder geht es aber mit der Reserve der Stuttgarter Kickers gegen einen Gegner, den man tunlichst nicht unterschätzen sollte.

Fußball-Oberliga: SV Stuttgarter Kickers II – FC 08 Villingen (Heute, 15.30 Uhr, Bezirkssportanlage Waldau) – „Ich bin optimistisch und habe Vertrauen in die Stärke meiner Mannschaft“, sagt Villingens Trainer Kristijan Djordjevic. Dennoch weiß der Coach, wie unberechenbar die „kleinen Kickers“ mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 20 Jahren sind.

In der vergangenen Saison führten die Villinger bei den Kickers mit 3:1-Toren und hatten weitere Großchancen, um letztlich mit einem 3:3-Remis doch noch zwei Punkte zu verlieren. „Da haben wir Lehrgeld zahlen müssen“, erinnert sich Djordjevic. Der FC 08 sei aber gewachsen: „Was im vergangenen Jahr war, interessiert uns jetzt nicht mehr.“

Was hingegen sehr wohl interessiert, ist der abermalige Kreuzbandriss von Suad Rahmanovic, der sich in Diensten der zweiten Mannschaft verletzte und mindestens bis Frühjahr (!) ausfällt. „Das ist wirklich total bitter für Suad“, meint Djordjevic. Der vom SV Wehen gekommene Stürmer habe sich nach seinen bisherigen Verletzungen herangekämpft, um jetzt wieder auf Eis zu liegen. „Beim nunmehr dritten Kreuzbandriss in einem Knie sollte er bei der Reha auch sehr vorsichtig sein, wenn er noch mal Fußball spielen will“, betont der Trainer. Der FC 08 werde auf Rahmanovic warten und ihm eine Chance geben, wenn es soweit sei. Sich erneut auf dem Transfermarkt umzuschauen, hält Djordjevic derzeit nicht für nötig. „Das Team ist dennoch gut aufgestellt.“

Beim heutigen Spiel wird vermutlich wieder die Formation aus der Kirchheim-Partie auflaufen. Mario Ketterer kämpfte zuletzt mit Bauchmuskelproblemen, Aydemir Demir musste das Training am Donnerstag mit einem Zwicken im Knie abbrechen, aber beide scheinen dennoch einsatzbereit zu sein.

Zu den Kickers: Deren junger Trainer Björn Hinck (30) hat als erstes Ziel den Klassenerhalt ausgegeben. Wenn es bei seinen offensivstarken Spielern aber läuft, sieht der Gegner schnell schlecht aus. Bahlingen musste das am ersten Spieltag bei einer 4:0-Klatsche erkennen. Auch die Kickers, die am Mittwoch mit 0:1-Toren beim Landesligisten Nagold aus dem Pokal ausschieden, haben ein paar Verletzungsprobleme. Neben dem länger verletzten Adrian Fleuchaus (Rücken) fehlen mit Eugen Schneider, Dennis Förster und Marcel Ivanusa drei weitere Spieler. Meist ergibt sich bei Hincks Mannschaft die Aufstellung aber sowieso erst kurz vor dem Anpfiff, weil noch berücksichtigt werden muss, wer in der „Ersten“, die am Sonntag bei Bayern München II spielt, aushelfen muss oder ob er überhaupt aus deren Kader Verstärkungen bekommt.

Südkurier

Christine Beck pfeift das Villinger Spiel

VS-VILLINGEN (mp) Fußball-Oberligist FC 08 Villingen hat seine Ambitionen auf die Regionalliga-Zugehörigkeit mit zwei klaren Siegen unterstrichen. Jetzt wartet in der Landeshauptstadt mit den Stuttgarter Kickers II eine spielstarke Mannschaft auf die Nullachter.

Der FC 08 Villingen gastiert heute um 15.30 Uhr auf auf der Bezirkssportanlage Degerlochbei der zweiten Mannschaft des Regionalligisten. Die Kickers II gelten als sehr spielstarke Mannschaft. Trainer Björn Hinck hat viele Nachwuchstalente, die bereits in der Junioren-Bundesliga gekickt haben. Nach erfolgreichem Auftakt mit einem 4:0-Sieg gegen den Bahlinger SC gab es aber bei Hoffenheim II eine 1:2-Niederlage. Noch schmerzlicher war das Ausscheiden in der dritten wvf-Pokalrunde Runde durch das 0:1 beim Landesligisten VfL Nagold.

Beim FC Villingen kann mit den Ex-Kickers-Spielern Gaetano Intemperante, Mario Klotz und Kapitän Jago Maric ein Trio der Nullachter auf einige Jahre bei den „Blauen“ zurückblicken. Dazu käme auch noch Neuzugang Suad Rahmonovic, aber dieser hat sich beim Spiel der 2. Mannschaft in Bad Dürrheim einen Kreuzbandriss zugezogen und wird einige Monate ausfallen. „Dies ist eine Hiobsbotschafts, schließlich war Rahmanovic als wichtiger Spieler in der Offensive eingeplant“, sagt der zweite Vorsitzende des FC 08 Villingen, Wolfgang Häßler. Dies ist aber der einzige verletzte Spieler, den Trainer Kristijan Djordjevic zu beklagen hat. „Wir fahren nach Stuttgart, um dort zu gewinnen“, sagt Djordjevic, der eine kurze Anreise hat, da er in Esslingen wohnt.

Geleitet wird die Partie in Degerloch von einer Frau, FIFA-Schiedsrichterin Christine Beck aus Magstadt. Für die 30-jährige ist dies die Generalprobe für die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in China.

Schwäbische Zeitung

VfL Nagold trifft auf die Kleinen Blauen

VfL Nagold – SV Stuttgarter Kickers II (heute 17.45 Uhr). Der VfL Nagold hatte sich für die dritte Runde des Verbandspokals einen attraktiven Gegner gewünscht und diesen auch zugelost bekommen.

„Wir hoffen auf schönen Fußball. Egal wie es ausgeht, wir genießen es“, meinte VfL-Trainer Markus Holzberger zu der Pokalpartie am heutigen Mittwoch im Eugen-Breitling-Stadion gegen die Kleinen Blauen, den Oberligisten aus der Landeshauptstadt. Zu verlieren haben die Nagolder praktisch nichts. Die Gäste aus Degerloch kommen als klarer Favorit in den Schwarzwald, das freilich stört die Nagolder wenig. Sie können völlig locker in das Duell mit den Stuttgartern gehen.

Zwei Siege im Pokal und zwei in der Landesliga, die Bilanz der jungen Nagolder Mannschaft aus den vergangenen dreieinhalb Wochen kann sich sehen lassen. Zudem wäre eine Niederlage für die Nagolder gegen den zwei Ligen höher angesiedelten Gegner alles andere als ein Beinbruch. Andererseits könnte eine Überraschung die Mannschaft aus Nagold für ihre künftigen Aufgaben in der Landesliga noch mehr beflügeln. Für den Kickers-Trainer Björn Hinck ist der VfL Nagold eine praktisch unbekannte Mannschaft. Dass sein Team als klarer Favorit in ein Pokalspiel geht, ist nichts Neues, auch nicht, dass praktisch alle Gegner heiß auf die Kickers sind. „Wir sind immer unter Druck und müssen in jedem Spiel unser Bestes geben. Für uns gibt es keine leichten Gegner, in der Landesliga wird auch guter Fußball gespielt.“

Björn Hinck ist seit November 2003 Trainer bei den Kickers. Derzeit betreut er die mit knapp 20 Jahren Durchschnittsalter jüngste Mannschaft der Oberliga Baden-Württemberg. Seine Aufgabe ist es, die jungen Spieler, zahlreiche Eigengewächse und Spieler aus der Umgebung, an größere Aufgaben heranzuführen, sprich, für die erste Kickers-Mannschaft fit zu machen, die eine Etage höher in der Regionalliga angesiedelt ist. Einer dieser Spieler, die diesen Sprung geschafft haben, ist der ehemalige Ergenzinger Sven Sökler. Das Ziel von Björn Hinck in der Oberliga ist der Klassenerhalt.

Für die Spiele der ersten Mannschaft im Pokal gegen die Stuttgarter Kickers und für alle Heimspiele in diesem Jahr stehen den Stadionbesuchern genügend Parkplätze zur Verfügung. Wie von der Fußball-Abteilung des VfL Nagold gemeldet wird, ist das Tor des Parkplatzes der Firmen Digel und Aldi an der Calwer Straße an allen Landesliga-Heimspieltagen des VfL Nagold für die Fans geöffnet.

Schwärzwälder Bote