Presse zu Stuttgarter Kickers II – SC Freiburg II (1:0)

Vor heimischer Kulisse spielte gestern die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers – und wie. Das Team des Trainers Björn Hinck besiegte den Tabellenersten SC Freiburg II mit 1:0 (1:0). Den Siegtreffer erzielte Marco Kovac in der neunten Minute. „Der Sieg wird uns viel Selbstvertrauen geben“, sagte Hinck. Das wird seine Mannschaft in den verbleibenden Spielen auch benötigen, um den Klassenverbleib zu schaffen. Noch haben die Kickers einen Punkt Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Stuttgarter Zeitung

Der SC Freiburg II marschiert in Richtung Regionalliga, doch die Stuttgarter Kickers II haben dem Tabellenführer am Sonntag ein Bein gestellt. Vor 100 Zuschauern schlug die zweite Mannschaft der Blauen die Reserve der Breisgauer mit 1:0 (1:0) und revanchierte sich damit für die peinliche 3:7-Niederlage in der Vorrunde. Marco Kovac erzielte das Tor des Tages bereits nach neun Minuten. Freiburg gelang in den folgenden 81 Minuten kein Tor – lediglich Manuel Konrad leistete sich eine Unsportlichkeit und flog mit Gelb-Rot vom Platz (81.)

Stuttgarter Nachrichten

Keine Chance zugelassen und trotzdem 0:1 verloren

Der stark Ersatz geschwächte SC Freiburg II musste am Sonntag bei den Stuttgarter Kickers II seine erste Auswärtsniederlage seit dem 24. November 2007 hinnehmen. In einer ereignissarmen Partie hatte Marco Kovac bereits in der 9. Minute mit einem Fernschuss aus gut 35 Metern das Tor des Tages erzielt. Die Elf von Karsten Neitzel bleibt mit 60 Punkten weiterhin Tabellenführer der Oberliga Baden Württemberg, drei Punkte vor dem SSV Ulm 1846.

Auf vier Protagonisten des Höhenfluges musste Trainer Neitzel in Stuttgart verzichten. Das Innenverteidiger-Duo Raphael Mollet (Bänderriss im Sprungelenk) und Ömer Toprak (bei den A-Junioren im Einsatz) ersetzten Routinier Andreas Kaufmann und Sandrino Braun. Und in der Offensive fehlten Toptorjäger Felix Roth (Kreuzbandriss) und Andreas Glockner (beim Profikader). Dafür rückte Maximilian Mehring ebenso in die Offensiv-Raute ( seinen Part im defensiven Mittelfeld übernahm Michele Borrozzino) wie Alexandre Maisonneuve. Zwischen den Pfosten kam Michael Müller aus dem A-Jugend-Kader zu seinem zweiten Einsatz der Saison.

Und bereits nach neun Minuten wurde Müller kalt erwischt. Einen harmlosen Flankenball hatte die SC-Defensive per Kopf geklärt. Das Spielgerät landete aber gut 35 Meter vor dem Tor bei Stuttgarts Marco Kovac, der ohne zu zögern draufhielt und traf. Die Hausherren führten 1:0. Der SC II ließ in der Folge keine weitere Chance der Kickers zu. Tat sich auf widrigen Platzverhältnissen aber schwer mit einem geordneten Vortrag in die Gefahrenzone. So ging es nach wenig unterhaltsamen 45 Minuten mit 0:1 aus Freiburger Sicht in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang erhöhte die Neitzel-Elf die Schlagzahl. Die Hausherren setzten auf Konter, scheiterten aber ihrerseits ebenfalls immer wieder an den schlechten Platzverhältnissen. Nach einem Doppelwechsel in der 68. Minute (Fabio Dell´ Era für Kaufmann, Luis Hörger für Christoph Jüllich) erhöhte sich der Druck der Freiburger nochmals. Kurz nach seiner Einwechslung fand sich Dell´Era nach einem sehenswerten Doppelpass mit Owusu Ampomah in bester Schussposition wieder. Aber der Stuttgarter Schlussmann Manuel Salz machte die bis dahin beste Freiburger Chance mit einer guten Parade zu Nichte. Nur eine Minute später tauchte Dell´Era erneut im Strafraum der Hausherren auf und wurde zu Fall gebracht. Der zumindest von den Freiburgern vehement geforderte Elfmeterpfiff blieb aber aus. So musste die zuletzt sieben Spiele in Folge ungeschlagene Neitzel-Elf ihre erste Auswärtsniederlage seit dem 24. November 2007 hinnehmen, ohne eine einzige nennenswerte Chance des Gegners zugelassen zu haben. „Jetzt müssen wir uns am kommenden Samstag (26. April, 15.30 Uhr) gegen Bahlingen voll ins Zeug legen. Denn eins ist klar: Durch sind wir noch lange nicht“, sagte Neitzel mit Blick auf die Tabelle. Dort hat der SC II mit 60 Punkten nach dem 27. Spieltag zehn Punkte Vorsprung auf den fünftplatzierten FC Astoria Walldorf.

Alexander Roth

SC Freiburg.com

Kickers II besiegen Tabellenführer

Das Oberligeateam der Stuttgarter Kickers hat sich heute einen wichtigen „Dreier“ im Kampf gegen den Abstieg gesichert. Gegen den Tabellenführer SC Freiburg II gewinnen die Blauen durch ein Tor von Marko Kovac (9. ) mit 1:0.

Damit belegen die Kickers wieder einen Nichtabstiegsplatz. Am Samstag geht es zum Tabellenfünften Astoria Walldorf, die ihrerseits jeden Punkt im Kampf um den Aufstieg benötigen.

Drei Spiele Sperre für Petruso

Der Kickers-Vertragsspieler Franco Petruso wurde vom Sportgericht des DFB wegen rohen Spiels in der Begegnung mit dem FSV Ludwigshafen-Oggersheim mit einer Sperre von drei Spielen in der Regionalliga belegt.
Petruso, sonst Stammspieler in der U23-Mannschaft der Kickers, war in der Partie mit Ludwigshafen-Oggersheim als Einwechselspieler in das Spiel gekommen. Die Sperre gilt auch für mögliche Einsätze in der Oberliga.

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Presse zu 1. FC Heidenheim – Stuttgarter Kickers II (4:0)

Schlechter sieht es für die Stuttgarter Kickers II aus, die nach dem 0:4 (0:1) beim 1. FC Heidenheim wieder auf einem Abstiegsplatz stehen. Bis zum Heidenheimer 1:0 durch Ertac Seskir (43.) hielten die kleinen Blauen gut mit, in der zweiten Hälfte hatten die Gäste aber keine Chance mehr. Zudem fehlte in Franco Petruso, der beim 1:0 der Regionalligaelf am Freitag gegen den FSV Oggersheim die Rote Karte gesehen hatte, ein wichtiger Spieler. „Dieses Jahr ist das härteste für mich, es geht langsam an die Nerven“, sagte der Kickers-Trainer Björn Hinck. „In den nächsten Wochen müssen wir vor allem gegen die direkten Konkurrenten VfR Mannheim und SV Linx wieder gewinnen“, betont Hinck. Offenbar geht die schwierige Gesamtsituation der Kickers auch nicht spurlos am Nachwuchsteam vorbei. „Wenn alles wunderbar im Verein wäre, würde das auch meinem Team guttun“, sagte Hinck.

Stuttgarter Zeitung

Gar nicht gut lief es für die Stuttgarter Kickers II beim 0:4 in Heidenheim. Individuelle Fehler von Mike Baradel und Markus Ortlieb brachten die Blauen auf die Verliererstraße. Außerdem fehlten die Ideen von Franco Petruso im Spiel nach vorne. Der Mittelfeldakteur war wegen seiner Roten Karte am Freitag im Regionalligaspiel der ersten Mannschaft gegen Oggersheim gesperrt. Besonders ärgerlich am Ausfall des 19-Jährigen: Er sollte die Schlüsselfigur in der von Trainer Björn Hinck vorgenommenen Systemänderung sein. Im Training wurde an einer 4:3:3-Formation gefeilt – mit Petruso im zentralen Mittelfeld statt auf der rechten Außenbahn. Die Systemumstellung nahm Hinck dennoch vor. Ohne Petruso blieb sie ohne Erfolg.

Stuttgarter Nachrichten

Mit breiter Brust nach Bahlingen
Trainer Frank Schmidt lobt die Leistung des FCH beim 4:0 gegen die Stuttgarter Kickers
 
Vier Tore geschossen, keine einzige echte Chance des Gegners zugelassen und den Abstand zu Tabellenplatz fünf in der Oberliga um einen auf zwei Zähler vergrößert. Nach dem 4:0 gegen die Stuttgarter Kickers gab es von FCH-Trainer Frank Schmidt Lob für seine Mannschaft.
„Ich bin natürlich glücklich über den Sieg. Uns allen ist damit ein Stein vom Herzen gefallen“, meinte der FCH-Coach im Anschluss an die Partie.

Ganz maßgeblich für die Siegesfreude verantwortlich waren natürlich die vier Tore, die eigentlich alle zum „richtigen“ Zeitpunkt fielen. Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn Seskir kurz vor der Halbzeit mit Klarer nicht den Doppelpass gespielt und das Leder nicht im Kickers-Kasten untergebracht hätte.

„Nach vier sieglosen Spielen wird jede weitere Minute ohne Tor zum Problem“, sagte Schmidt. Am Samstag gab es 43 dieser Problem-Minuten. Dann lief alles fast wie von selbst. „Nachdem wir uns am Anfang schwer getan haben, sind wir immer besser ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann so agiert, wie wir es uns vorgestellt haben. Schnelles Spiel über die Außen hat zum Erfolg geführt“, so der FCH-Trainer in der Pressekonferenz.

Über das 2:0 und 3:0 konnte sich der Heidenheimer Trainer in mehrfacher Weise freuen: Weil die Tore von dem in den vergangenen Spielen beim Abschluss etwas glücklosen Alper Bagceci erzielt wurden und weil das Leder auf „geplante“ Art und Weise im Gäste-Gehäuse landete. „Zweimal flach ins lange Eck – was wir seit Wochen trainieren, haben wir nun umgesetzt“, lobte Schmidt.

Als „Plus“ sah der Coach der Heidenheimer auch seinen Defensiv-Verbund, besonders die Innenverteidiger hätten diesmal sehr gut agiert. Die FCH-Abwehr hatte keine nennenswerte Torchance zugelassen. Die Defensive der Gäste dagegen schon. Eine weitere führte zum 4:0 durch Alexander Raaf in der 86. Minute. „Wir waren nicht nur da nicht wach genug“, so das Fazit von Kickers-Trainer Björn Hinck. Seine Mannschaft sei der richtige Aufbaugegner gewesen, der es nicht geschafft habe, ohne Fehler zu spielen. Besonders in der zweiten Hälfte sei es nicht gelungen, die Räume eng zu machen und in die Zweikämpfe zu gehen. Der Sieg des FCH sei daher völlig verdient.

Mit dem Erfolg vom Samstag liegt der FCH weiter auf Platz vier in der Oberliga – mit 51 Punkten. Walldorf als Fünfter hat 49 Zähler, gefolgt von Villingen mit 48, Hoffenheim mit 47 und Crailsheim mit 46 Punkten. Es bleibt also weiterhin spannend. Am kommenden Wochenende geht es für die Heidenheimer Fußballer nach Bahlingen. Trainer Schmidt ist es vor der Aufgabe kein bisschen bange: „Wir haben wieder Fahrt aufgenommen und das richtige Ergebnis für Bahlingen erzielt. Wir reisen einen Tag früher an und haben so gute Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. Aber das müssen wir auch.“

Zum Tabellen-13. fährt die Schmidt-Truppe also mit breiter Brust. Gut möglich, dass dann auch Cassio da Silva wieder im Mannschaftsbus mitfährt. Nach seinem Kiefer- und Jochbeinbruch hat er nicht nur mit Lauf-Einheiten begonnen, sondern trainiert auch schon wieder mit der Mannschaft – nur Kopfbälle sind für den ehrgeizigen Brasilianer noch tabu. „Er ist ein Fußball-Verrückter, den man bremsen muss. Aber es kann sein, dass er beim nächsten Spiel im Kader steht“, machte Schmidt den Fans für nächsten Samstag Hoffnung.
 
Pressehaus Heidenheim

Kickers II wieder auf Abstiegsplatz

Beim Aufstiegskandidaten 1. FC Heidenheim verloren die „kleinen“ Blauen heute deutlich mit 0:4. Da der VfR Mannheim zeitgleich den FC Nöttingen schlug, belegen die Kickers einen Abstiegsrang.Am kommenden Sonntag treffen die Kickers auf den Tabellenführer SC Freiburg II.
Die Kickers spielten mit:
Salz; Baradel, Schneider, Leist, Ivanusa, Sökler, Kovac (69. Rizzi), Gentner (76. Weber), Ortlieb, Parhizi (46. Bajrami), Stevanovic

Vorberichte 1. FC Heidenheim – Stuttgarter Kickers II

„Kleine Blaue“ als Aufbaugegner?
FCH erwartet am Samstag die „U 23“ der Stuttgarter Kickers im Albstadion

Kein Sieg und nur drei Punkte aus den letzten vier Spielen – bei den Fußballern des 1. FC Heidenheim macht sich zwar noch keine Krisenstimmung breit, aber Trainer Frank Schmidt macht doch unmissverständlich deutlich: „Alles andere als ein Sieg gegen die Kickers wäre eine Enttäuschung.“

Verletzungen hin, mangelhafte Chancenverwertung her – Tatsache ist, dass die Heidenheimer Oberligafußballer seit dem 15. März kein Spiel mehr gewonnen haben. Höchste Zeit also für ein Erfolgserlebnis, und da kommt am Samstag die abstiegsgefährdete „U 23“ der Stuttgarter Kickers als „Aufbaugegner“ gerade recht.

Die „kleinen Blauen“ spielen bislang eine enttäuschende Saison, haben erst fünf von 25 Spielen gewonnen – bei 18 Niederlagen – und haben gerade mal einen Punkt Vorsprung vor den Abstiegsplätzen. Zuletzt setzte es eine 1:2-Heimniederlage im Kellerderby gegen Nachbar Schwieberdingen.

Zwar stehen die Kickers nicht unter dem Druck, sich für die neue vierte Liga qualifizieren zu müssen – dort wird wahrscheinlich die eigene „Erste“ landen, aber ein Abstieg aus der Oberliga wäre schon eine herbe Enttäuschung und deshalb ist die Mannschaft von Trainer Björn Hinck auf jeden Punkt angewiesen.

Auch in Heidenheim wird sie sich nicht kampflos geschlagen geben und hat die jüngste FCH-Serie sicher mit Interesse verfolgt. Die macht auch den Kickers, die auswärts immerhin besser abgeschnitten haben als zu Hause, Hoffnung.

Nichtsdestotrotz zählt für die Heidenheimer nur ein Sieg, und das macht auch Trainer Frank Schmidt deutlich: „Bevor wir an die richtungsweisenden Spitzenspiele gegen Hoffenheim, Waldhof, Villingen und Crailsheim denken, müssen wir erst einmal unsere Pflichtaufgaben gegen die Kickers und in Bahlingen erledigen.“

Schmidt, der mit der spielerischen Leistung seiner Truppe auch zuletzt durchaus zufrieden war („Vor allem defensiv stehen wir sehr gut“), bemängelt in erster Linie die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor: „Wenn wir das abstellen können, dann werden wir auch wieder unsere Spiele gewinnen.“

Personell sind die Alternativen beim FCH momentan durchaus dünn gesät. Im Mittelfeld muss die Arbeit, die Ünal Demirkiran bis zu seinem Kreuzbandriss fast perfekt erledigte, auf mehrere Schultern verteilt, in der Abwehr, wo mit Cassio da Silva und Michael Urban gleich zwei Innenverteidiger ausfallen, weiter experimentiert werden. Hoffnungsschimmer: Der Brasilianer da Silva hat schon wieder mit dem Lauftraining begonnen und wird in dieser Saison auf alle Fälle noch eingreifen.

Dass es im Kampf um die Regionalliga-Qualifikation wohl bis zum letzten Spieltag eng bleibt, ist keine Überraschung, und Ausrutscher gegen vermeintlich „kleine“ Gegner können besonders negativ zu Buch schlagen. Deshalb ist die Mannschaft gerade am Samstag gefordert.

Der SC Freiburg II, der die Regionalliga-Qualifikation als einziger Verein schon so gut wie in der Tasche hat, steht zu Hause gegen Kirchheim vor einem weiteren Sieg, ebenso der SSV Ulm beim Schlusslicht Linx. Eine deutlich schwierigere Aufgabe erwartet den SV Waldhof beim heimstarken SGV Freiberg.

Mit Crailsheim und Villingen sind zwei Aufstiegsaspiranten unter sich und vor allem die Crailsheimer brauchen unbedingt einen Sieg, wenn sie im Rennen bleiben wollen. Der FC Walldorf will gegen Normannia Gmünd den Heimvorteil besser nutzen als das dem FCH gelungen ist, Hoffenheims „Zweite“ muss sich in Großaspach vorsehen.

Klaus Dieter Haas

Pressehaus Heidenheim

Presse zu Stuttgarter Kickers II – TSV Schwieberdingen (1:2)

Verloren haben auch die Stuttgarter Kickers gestern gegen den TSV Schwieberdingen – mit 1:2. Die Tore für die Gäste erzielten Markus Schneider (66.) und Dima Schurichin (84.). Für die Kickers traf Sven Sökler zum 1:2 (89./Handelfmeter). „Wir wollten den Sieg mehr“, sagte der TSV-Trainer Coveli.

Stuttgarter Zeitung

Einen Dämpfer im Kampf gegen den Abstieg erhielten die Stuttgarter Kickers II mit dem 1:2 gegen den TSV Schwieberdingen. „Das war ein schwarzer Tag für uns“, sagte Kickers-Coach Björn Hinck, „wir haben verdient verloren, die laufstarken Schwieberdinger hatten den klar stärkeren Willen.“

Stuttgarter Nachrichten

Schwieberdingen klettert nach 2:1-Sieg auf Platz 14
Stuttgart – Der Aufwärtstrend beim Fußball-Oberligisten TSV Schwieberdingen hält an. Bei den Stuttgarter Kickers II kam der Aufsteiger gestern zu einem verdienten 2:1 (0:0)-Erfolg.

Mit diesem zweiten Dreier in Folge kletterten die Schwieberdinger auf den 14. Platz. „Heute ist meine Mannschaft für ihren Aufwand belohnt worden“, freute sich TSV-Trainer Gianni Coveli. Getrübt wurde der Sieg durch die Verletzung von Dima Schurichin, der sich bei seinem Treffer die Schulter auskugelte.
Der Coach schickte die gleiche Startformation wie beim Erfolg gegen Kirchheim auf den Rasen. Der TSV kam gut in die Partie und hatte durch Cristovao Trombin und Björn Rothkopf auch die ersten beiden Chancen des Spiels.
Viel Glück hatten die Schwieberdinger, als die Kickers das erste Mal gefährlich vor dem Tor von Andreas Kummer auftauchten. Nach einer Flanke von Ali Parhizi traf Srdan Stevanovic freistehend den Torpfosten. Das Spiel verflachte nun immer mehr. Einzig Markus Schneider traf kurz vor dem Wechsel mit einem Kopfball noch das Außennetz.
Im zweiten Durchgang erhöhte Coveli das Risiko und zwang so die Kickers zu mehr Fehler. Der Aufsteiger war nun tonangebend und erspielte sich einige gute Chancen. Die beste vergab Schurichin, als er freistehend nach einem Querpass von Rothkopf am Tor vorbeizielte.
Mitte der zweiten Hälfte dann der längst überfällige Führungstreffer der Schwieberdinger, als Rothkopf mit einem langen Ball Schneider bediente und dieser mit einem Heber über Kickers-Torwart Manuel Salz traf. Dann bewahrte Kummer bei zwei dicken Möglichkeiten durch Stevanovic und Franco Petruso den TSV vor dem Ausgleich. Mit einem schönen Konterangriff gelang Schurichin auf Zuspiel von Björn Beck das erlösende 2:0.
Kurz vor dem Ende gelang dem Gastgeber noch der Ehrentreffer, als Trombin der Ball unglücklich im Strafraum an die Hand sprang und Sven Sökler den fälligen Handelfmeter sicher verwandelte.
SV Stuttgarter Kickers II: Salz – Leist, Ortlieb, Ivanusa, Baradel – Sökler, Rizzi, Kovac (70. Tunjic), Parhizi (55. Petruso) – Stevanovic, Bajrami (79. Schneider).
TSV Schwieberdingen: Kummer – Marusic, Dense, Trombin, Beck – Schurichin, Morina, Büttner, Rothkopf (75. Yali), Deiß (75. Kutnjak) – Schneider (79. Filipovic).
Tore: 0:1 Schneider (65.), 0:2 Schurichin (82.), 1:2 Sökler (89./Handelfmeter).
Schiedsrichter: Leonhardt (Altlußheim). – Zuschauer: 120. – Gelb-Rote Karte: Baradel (77.).

Ludwigsburger Kreiszeitung

Kickers II unterliegen erneut

Das Oberligateam der Kickers unterlag heute gegen den direkten Konkurrenten TSV Schwieberdingen zuhause mit 1:2. Lediglich Sven Sökler konnte kurz vor Schluß per Handelfmeter treffen. Mike Baradel erhielt zudem die Gelb-Rote Karte.

Damit haben die Kickers ihren Vorsprung weiter reduziert und haben nur noch einen Punkt Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. Am kommenden Samstag geht es zum Topteam des 1. FC Heidenheim.
Die Kickers spielten mit:
Salz; Baradel, Leist, Ivanusa, Bajrami (78. Schneider), Sökler, Kovac (69. Tucci), Rizzi, Ortlieb, Parhizi (55. Petruso), Stevanovic