Interview mit Robin Dutt aus der STZ vom 12.02.2007

Ich möchte in der zweiten Liga arbeiten

Der Trainer der Stuttgarter Kickers Robin Dutt über seine persönlichen Ambitionen und die Chancen seines Klubs nach der Winterpause

Die Mannschaft der Stuttgarter Kickers ist gestern aus dem Trainingslager in der Türkei zurückgekehrt. Zum Abschluß gab es noch ein 2:2 gegen den koreanischen Klub Ulsan, wobei Sokol Kacani beide Treffer erzielte. Am 24. Februar geht die Saison in der Regionalliga weiter – und der Trainer Robin Dutt hat den Aufstieg noch nicht ganz abgeschrieben. „Der Druck liegt auf den finanzstarken Vereinen, insbesondere Hoffenheim“, sagte der 42-jährige im Gespräch mit Joachim Klumpp

Herr Dutt, Ihr Präsident gilt nicht unbedingt als großer Freund der Trainingslager, was etwas mit den Kosten zu tun hat. Welche Gegenargumente können Sie denn nach einer Woche in der Türkei liefern ?

Wichtig ist festzustellen, dass in den drei Jahren meiner Tätigkeit als Cheftrainer unser Präsident jedes Trainingslager, das mir wichtig erschien, auch genehmigt hat. Speziell im Winter ist es notwendig, um in aller Ruhe bei guten Platzverhältnissen taktisch zu arbeiten. Die Mann schaft hat es immer mit einer sehr guten Rückrunde gedankt. Dass er dabei auf die Kosten achtet, ist normal und gehört zu seiner Aufgabe.

Vor der Abreise haben sich personell ja noch einige Dinge überschlagen, vor allem der vorzeitige Wechsel von Mirnes Mesic hat die Gemüter bewegt. Ist das Thema jetzt beendet ?

Für mich ist das Thema schon seit dem Auflösungsvertrag von Mirnes Mesic bei den Kickers beendet. Und bereits mit der Bekanntgabe seines Wechsels nach Hoffenheim war klar, dass wir eigentlich nur verlieren konnten, das war seine schwierige Situation. Da gilt es dann immer, die wirtschaftliche und sportliche Seite abzuwägen und eine Entscheidung zu treffen. Und in die Entscheidung von Präsidium und Aufsichtsrat war ich natürlich eingebunden.

Nach dem Abgang von Okpala und Mesic haben viele Fans die, allerdings eher geringe, Aufstiegshoffnung endgültig begraben. Sehen Sie das ähnlich, oder wollen Sie nochmals vorne angreifen ?

Auch mit den beiden genannten Spielern hatten wir immer die Außenseiterrolle. Die Favoriten waren Hoffenheim, Aalen, Wehen, Saarbücken und Siegen. Derzeit sind wir der erste Verfolger auf die beiden Aufstiegsplätze. Unsere Außenseiterchancen sind geblieben. Den Druck haben die finanzstarken Vereine – insbesondere Hoffenheim. Wir werden jedenfalls alles dafür tun, unsere Chancen Spieltag für Spieltag zu steigern.

Sie hatten drei neue Spieler in der Türkei dabei: Vaccaro, Dundee und Weller. Sind das die erhoffenten Verstärkungen, die den Kickers bis zum Saisonende weiterhelfen ?

Das wird sich letztlich erst in den Pflichtspielen entscheiden. Nach den ersten Eindrücken der vergangenen Trainingswochen freuen wir uns, die genannten Spieler verpflichtet zu haben. Sie machen uns sportlich wie menschlich sehr viel Freude.

Welche Aufschlüsse haben die Testspiele in der Türkei gegen Vaduz (3:2) und zuletzt beim 2:2 gegen südkoreanischen Erstligisten von Hyundai Ulsan gegeben, gerade auch im Hinblick auf die Integration der neuen Spieler ?

Es war relativ einfach, sie taktisch zu integrieren, da sie zum einen eine eingespielte Mannschaft vorgefunden haben und zum anderen eine gewisse Profierfahrung mitbringen. Die Testspiele haben gezeigt, dass wir spielerisch ein sehr gutes Niveau haben. Im Defensivverhalten sind wir ebenfalls auf einem guten Weg, dennoch müssen wir in diesem Bereich noch konsequenter an uns arbeiten, um ein Spiel auch einmal 1:0 gewinnen zu können.

Beim Blick auf den aktuellen Kader herrscht im Mittelfeld ein Überangebot an Spielern, während vorne und vor allem auch hinten die Alternativen eher rar sind. Wäre es nicht sinnvoller gewesen, gerade in der Defensive noch ein Verstärkung zu holen, im diesen Handicap auszugleichen ?

Wir haben einen Kader von 19 Spielern, da kann man auch im Mittelfeld nicht von einem Überangebot sprechen. Jedoch ist es der einzige Mannschaftsteil, in dem auf einem hohen Niveau alle Positionen doppelt besetzt sind. Im Sturm sind wir mit Vaccaro, Dundee, Bischoff und den zwei Oberligastürmern Kacani und Tucci gut aufgestellt. Tatsächlich ist es so, dass lediglich drei Innenverteidiger etwas wenig sind. Jedoch hat keiner der möglichen Kandidaten für die Defensive die Messlatte der Leistungsstärke unserer eigenen Spieler überteffen können.

Nachdem Sie in der Winterpause Ihren Vertrag nicht verlängert haben: was spricht denn, außer dem noch möglichen Aufstieg, dafür, dass Sie über die Saison hinaus bei den Stuttgarter Kickers bleiben – und was dagegen ?

Dafür spricht sicher, dass ich weiß, was für ein Arbeitsumfeld ich habe, die Mannschaft kenne und das Vertrauen von Präsidium und Aufsichtsrat besitze. Allerdings weiß ich im Moment noch nicht, wie der Kader über die Saison hinaus aussieht. Gleiches gilt für den genauen Etatansatz. Das sind Dinge, die es zu klären gilt. Unabhängig davon muss man sich als Trainer nach einer Gewissen Zeit aber fragen, ob man unbedingt so lange weitermachen muss, bis kommt, was normalerweise in diesem Geschäft irgendwann immer koomt – eine Entlassung. Oder ob man nicht mit positiven Eindrücken seine Arbeit nach dreieinhalb Jahren beendet. Zumal ich immer gesagt habe, nach dieser Saison ist die sportliche und wirtschaftliche Konsolidierung des Vereins beendet. Hinzu kommt natürlich meine persönlicher Wunsch, beruflich in der zweiten Liga tätig zu sein.

Kickers rechnen mit Dutts Abschied zum Saisonende

Dutt setzt die Kickers unter Zugzwang

Trainer unterstreicht Ambitionen auf zweite Liga – Verein benötigt für Etaterhöhung Geldgeber

Stuttgart – Die Fußball-Ehe zwischen Trainer Robin Dutt und den Stuttgarter Kickers neigt sich anscheinend dem Ende entgegen. Der Coach fordert eine Perspektive mit Blick in die zweite Liga, die der Fußball-Regionalligist jedoch wohl kaum bieten kann.

VON JÜRGEN KEMMNER

Im Kickers-Forum im Internet herrscht die Tonart Moll vor. Zahlreiche Fans rechnen damit, dass Robin Dutt spätestens am 30. Juni den Spind im ADM-Sportpark räumt. Sätze wie „ein Trainer muss sich nach einer gewissen Zeit fragen, ob er unbedingt so lange weitermachen muss, bis die Entlassung kommt“ lässt die Anhänger zu jenem Schluss kommen. Und Präsident Hans Kullen äußerte sich gegenüber unserer Zeitung: „Wenn nicht ein Erdrutsch passiert, kommt der Trainer wohl im März auf mich zu und sagt, dass er geht.“ Da bleibt wenig Raum für unterschiedliche Interpretationen.

Noch hat Dutt nirgends unterschrieben – weder bei den Blauen noch anderswo. Der 42-Jährige bestätigt lediglich, dass es verschiedene Anfragen gab. Von wem, verrät er nicht – im Poker legt man sein Blatt ja nicht zu Beginn offen auf den Tisch. Die Zweitligisten SC Freiburg und SpVgg Greuther Fürth gelten als heiße Kandidaten. „Es liegt in der Natur der Dinge“, sagt er, „je länger ich bei den Kickers nicht unterschreibe, umso mehr Anfragen kommen.“

Dutt besitzt im Vertragspoker gute Karten. Er hat die Kickers in drei Jahren zu einem Spitzenteam in der dritten Liga geformt, die Auftritte im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV (4:3) und Hertha BSC Berlin (0:2) fanden bundesweit Beachtung. Bundesligist Hannover 96 hatte seinen Namen bei der Trainersuche im Herbst 2006 auf der Liste. Damals klappte es noch nicht. Doch Dutt hat seine Ambitionen nicht begraben – ihm sind die Regionalliga und die Rolle als Pokalschreck auf Dauer zu wenig. Der gebürtige Kölner stellt klar: „Ich möchte in der zweiten Liga arbeiten.“ Ergo: Die Kickers müssen aufstiegsreif werden.

Doch dazu reicht ein Etat von derzeit 2,4 Millionen Euro kaum aus. Zum Vergleich: Spitzenreiter SV Wehen hat 3,5 Millionen zur Verfügung, die TSG Hoffenheim, der Tabellenzweite, mindestens 5 Millionen Euro. Und wenn“s bei den Badenern finanziell eng wird, füllt Milliardär Dietmar Hopp die Kasse. Die Kickers haben keine vergleichbaren Gönner in Spendierhosen. Im Gegenteil: Der Vertrag mit Hauptsponsor Eduardo Garcia läuft im Juni aus – ob er verlängert, gilt zurzeit als unsicher. Nicht zuletzt deshalb, weil Garcia und Kullen nur noch über Mittelsmänner miteinander kommunizieren. Und neue Hauptsponsoren stehen im ADM-Sportpark auch nicht gerade Schlange.

Die Blauen können Robin Dutt die erhoffte sportliche Perspektive kaum bieten. Nicht nur das magere Budget spricht gegen ein weiteres Engagement. Auch das Verhältnis zwischen Trainer und Präsident soll deutlich abgekühlt sein. Der Flurfunk auf der Waldau meldet, es schmecke Kullen nicht, dass der Coach in der Öffentlichkeit häufig mehr Wertschätzung und Aufmerksamkeit genieße als er. Zuletzt verschlechterte der vorzeitige Wechsel von Kapitän Mirnes Mesic zu Konkurrent Hoffenheim das Klima. „Ich bin nach allen Seiten offen“, sagt Robin Dutt, „jetzt warte ich ab, mit welchem Angebot die Kickers an mich herantreten.“ Nach Lage der Dinge wäre es eine Überraschung, wenn beide noch einen gemeinsamen Nenner finden.
Stuttgarter Nachrichten

Ulsan Hyundai – Stuttgarter Kickers 2:2

Zum Abschluß ihres Trainingslagers in der Türkei kamen die Stuttgarter Kickers gegen den südkoreanischen Erstligisten Ulsan Hyundai zu einem beachtlichen 2:2 (2:1) Unentschieden. Beide Tore für den Regionalligisten erzielte Sokol Kacani, der diesmal im Angriff gemeinsam mit Marco Tucci den Vorzug vor dem Duo Sean Dundee / Angelo Vaccaro erhalten hatte. „Dieser Test war für uns der gelungene Abschluß einer Trainingswoche, die uns bei äußerlich nahezu optimalen Bedingungen wichtige, aufschlussreiche Erkenntnisse gebracht hat“, befand Manager Joachim Cast vor dem Rückflug nach Stuttgart.
In der Begegnung mit den flinken und balltechnischen gewandten Südkoreanern
erprobte Trainer Robin Dutt einige interessante Varianten und er belohnte damit auch den Ehrgeiz jener Spieler, die sonst nicht zur Anfangsformation gehören.
Neben Torhüter Manuel Salz spielte beispielsweise Bastian Bischoff erstmals in der Innenverteidigung neben Recep Yildiz. Im Mittelfeld konnte sich nach einer längeren Verletzung erstmals wieder Sven Sökler bewähren und zudem erhielt der Amateur Dominique Rodrigues neben Laszlo Kanjuk eine Chance. Robin Dutt testete zudem im Angriff das Duo Marco Tucci und Sokol Kacani, das sich schon in der Oberliga empfohlen hatte.
Sokol Kacani brachte bei der in Belek ausgetragenen Partie die Kickers nach einer Vorarbeit von Sven Sökler und Manuel Hartmann in der zehnten Minute mit 1:0 in Führung. Nach einem feinen Paß von Laszlo Kanyuk erhöhte der gebürtige Albaner dann in der 26. Minute auf 2:0, als sein erster Versuch noch am Pfosten landete, er den Abpraller dann aber verwandeln konnte. Mit einem Freistoß verkürzte Ulsan Hyundai in der 40.Minute auf 2:1 und in der 70.Minute schafften die Südkoreaner dann den 2:2 Ausgleich und Endstand.
Durch zahlreiche Wechsel waren die Kickers in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz so effektiv, hatten sich das Unentschieden aber mehr als verdient. „Alle haben sich in der Türkei wohl gefühlt und jetzt hoffen wir auch in Stuttgart auf einigermaßen gute Bedingungen“, zog auch Trainer Robin Dutt ein positives Fazit.
Ulsan Hyundai war in Südkorea schon zweimal Landesmeister, belegte in der letzten Saison den fünften Platz und bereitete sich nun in der Türkei auf die neue Saison vor.Für die Kickers spielten: Salz – Steinle (45. Benda), Yildiz, Bischoff (67. Wildersinn), Stierle (45. Härter) – Sökler, Kanyuk, Hartmann, Rodrigues (67. Weller) – Kacani (67. Dundee), Tucci (67. Vaccaro) – Trainer: Dutt

Offizielle Homepage

Kickers spielen in Tuttlingen

TUTTLINGEN (roha) Auf dem neuen Kunstrasenplatz im Tuttlinger Donaustadion wird zwar schon eifrig Fußball gespielt – die offizielle Einweihung findet aber erst Mitte Juli statt. Zu diesem Ereignis kommt als prominenter Gast der Regionalliga-Spitzenclub SV Stuttgarter Kickers.

Der Vorsitzende des SC Tuttlingen für Öffentlichkeitsarbeit, Rainer Hohner, nannte jetzt das Wochenende 14./15. Juli als Einweihungstermin. Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers, derzeit Tabellenvierter und damit noch im Rennen um den Zweitliga-Aufstieg, soll dabei entweder ein Spiel gegen den SC Tuttlingen bestreiten oder aber – falls dieses zu Stande kommt – an einem Blitzturnier (verkürzte Spielzeit) mit namhaften Mannschaften aus der Region teilnehmen.

Darüber hinaus sollen bei der Einweihung noch zwei weitere Fußballspiele besonderer Art über die Bühne gehen: die Partie zwischen der 2. Mannschaft des SC und einer Kreisauswahl sowie eine Begegnung zweier Traditionsmannschaften. Den SC-Verantwortlichen schwebt vor, dass ein Team ehemaliger Spieler von FC und TV Jahn Tuttlingen aus der Zeit Ende 70er-/Anfang 80er-Jahre gegen eine Kreisauswahl mit Akteuren etwa desselben Alters antritt.
Schwäbische Zeitung

Kickers: Letzter Test gegen Team aus Südkorea

Zum Abschluß ihres Trainingslagers in der Türkei bestreiten die Stuttgarter Kickers am morgigen Samstag, 9. Februar 2007 um 15 Uhr noch ein Testspiel gegen den südkoreanischen Erstligisten Ulsan Hyundai. Die Südkoreaner waren 1996 und 2005 schon zweimal Landesmeister und bereiten sich in der Türkei auf die neue Saison vor. Das Spiel selbst wird diesmal nicht in Lara sondern in Belek stattfinden. Nach einer letzten Trainingseinheit am Sonntagvormittag werden die Kickers dann am Nachmittag die Rückreise nach Stuttgart antreten.

„Bisher verlief das Trainingslager nach Wunsch und außer kleineren Blessuren verletzte sich auch kein Spieler ernsthaft“, zog Manager Joachim Cast ein erstes, erfreuliches Fazit des Trainingslagers in der Türkei. Am Donnerstagnachmittag unternahm die Mannschaft übrigens einen Stadtbummel im nahegelegenen Antalya, tätigte auf dem Basar einige Einkäufe und tauchte im geschäftigen Treiben dieser Touristenmetropole unter. Zum gemeinsamen Abendessen traf man sich dann wieder in der Hotelanlage „Miracle“ in Lara und stärkte sich nach Bummel durch Antalya.

Weitere Fortschritte macht die Integration der Neuzugänge Angelo Vaccaro, Sean Dundee und Thomas Weller, die sich immer besser in das Spielsystem von Trainer Robin Dutt einpassen. Bewährt hat sich auch die Mitnahme des neuen Torwarttrainers Idat Korkmaz, der als Nachfolger von Waldemar Cimander schon länger bei den Kickers tätig ist.

Der gebürtige Türke spielte einst selbst in der Kickers-Jugend und war dann zwischenzeitlich auch in der Türkei als Profi tätig. Korkmaz absolvierte intensive Torwarteinheiten mit Stammtorhüter David Yelldell, dessen Stellvertreter Manuel Salz und dem bei den Amateuren tätigen Michael Stowers. “Bei drei Torhütern konnte sich unser neuer Torwarttrainer nicht viel ausruhen“, berichtete Manager Joachim Cast.

Auch am Freitag stand die Mannschaft bei drei Trainingseinheiten nochmals voll unter Strom, fühlten sich die Spieler bei dem sonnigen Wetter und Temperaturen um 15 Graf sichtlich wohl. Auch am Samstagvormittag soll eine lockere Trainingseinheit folgen, ehe es dann zum Testspiel gegen die südkoreanischen Profis nach Belek geht. „Nach unserer Rückkehr am Sonntag hoffen wir dann auf keinen Kälteeinbruch, so dass wir auch nächste Woche in Stuttgart unser Training durchziehen können“, ist der Wunsch von Manager Achim Cast.

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Presse zu Stuttgarter Kickers – FC Vaduz (3:2)

Kickers gewinnen 3:2 gegen Vaduz
Gelungener Test in der Türkei
 
STUTTGART (StZ). „Die Rahmenbedingungen hier sind optimal“, sagt Joachim Cast, der Manager der Stuttgarter Kickers, die sich momentan zum Trainingslager im Hotel Miracle im türkischen Lara aufhalten. Wie zum Beweis zeigte sich der Fußball-Regionalligist gestern beim Testspiel gegen den FC Vaduz von seiner besten Seite und siegte mit 3:2. Die Treffer erzielten Bashiru Gambo sowie die Neuzugänge Angelo Vaccaro und Thomas Weller, nachdem der Schweizer Zweitligist zwischenzeitlich zum 1:1-Ausgleich sowie kurz vor Schluss per Elfmeter noch zum Anschlusstor gekommen war.

„Erfreulich war, dass zwei der drei Tore von unseren Neuzugängen erzielt wurden“, sagte der Trainer Robin Dutt, aber auch Bischoff, Kacani sowie Tucci aus der zweiten Mannschaft „machen große Fortschritte und bewegen sich bereits auf Regionalliganiveau“, sagt der Manager, der für Samstag noch einen zweiten Testspielgegner sucht, nachdem sich eine Partie gegen einen südkoreanischen Erstligisten zerschlagen hat. Möglicherweise kommen dann auch Mustafa Akcay (Adduktorenbeschwerden) und Laszlo Kanyuk (Zerrung) zum Einsatz, die sich noch mit kleineren Verletzungen im Trainingslager herumplagen. „Die Mannschaft hat vieles umgesetzt, was wir im Training erarbeitet haben“, sagte Dutt gestern.

Stuttgarter Zeitung

Kickers-Test in der Türkei: 3:2 gegen Vaduz
 
Lara (StN) – Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat sein erstes Testspiel im Trainingslager an der türkischen Riviera gewonnen: Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt setzte sich in Lara gegen den Schweizer Zweitligisten FC Vaduz mit 3:2 (1:1) durch. Die Tore für die Blauen erzielten Angelo Vaccaro, Thomas Weller und Bashiru Gambo.

Bei optimalen Bedingungen und Temperaturen um 15 Grad Celsius stand vor allem das neue Sturmduo Vaccaro/Sean Dundee im Blickpunkt. Manager Joachim Cast lobte die beiden Angreifer: „Sie harmonieren bereits sehr gut, arbeiten sehr viel und sind mannschaftsdienlich.“ Auch Weller, der neue Mann im linken Mittelfeld, habe viele positive Akzente gesetzt. Einziges echtes Sorgenkind ist Mittelfeldspieler Mustafa Akcay, den eine hartnäckige Adduktorenverletzung plagt. Die leichte Zerrung von Laszlo Kanyuk dürfte dagegen demnächst abgeklungen sein.

Vor der Rückkehr am kommenden Sonntag nach Stuttgart spielen die Kickers am Samstag noch gegen eine südkoreanische Erstligamannschaft. Der letzte Test vor dem Regionalligastart am 24. Februar (14.30 Uhr) beim VfB Stuttgart II findet am 17. Februar (14.30 Uhr/Gazistadion) gegen den Ligarivalen VfR Aalen statt.

Stuttgarter Nachrichten

FCV-Pleite gegen die Stuttgarter Kickers

Fussball. – In einem weiteren Testspiel im Trainingslager in Side (Türkei) verlor das Challenge-League-Team des FC Vaduz gestern gegen die Stuttgarter Kickers mit 2:3-Toren. Nachdem Gambo den Regionallisten bereits in der 13. Minute mit 1:0 in Führung brachte, konnte Florian Sturm in der 35. Minute den Ausgleich markieren. Nach der Pause erhöhten die Deutschen durch Tore von Vaccaro (52.) und Thomas Weller (68.), Ex-FCV-Spieler und Sohn von FCV-Interinstrainer Hanjo Weller, auf 3:1. In der Schlussminute gelang Christian Wiczorek mittels Penalty der 2:3-Endstand. (psp)

Kurztelegramm:

Aufstellung FC Vaduz: Wüthrich, Reinmann, Hasler, Portillo, Akdemir, Bem, Maggetti, Polverino (ab 46. Testspieler), Sturm (ab 46. Langlet), Faye (ab 46. Gaspar), Fischer (58. Wieczorek).

Tageszeitung Liechtensteiner Vaterland

Kickers – FC Vaduz 3:2 (1:1)

Bei ihrem ersten Testspiel im Trainingslager in der Türkei setzten sich die Stuttgarter Kickers gegen den Schweizer Zweitligisten FC Vaduz mit 3:2 (1:1) durch. Die Tore für den Regionalligisten schossen die beiden Neuzugänge Angelo Vaccaro und Thomas Weller sowie Bashiru Gambo. Bei äußerlich optimalen Bedingungen und Temperaturen um 15 Grad zeigte sich Kickers-Trainer Robin Dutt nach den 90 Minuten recht zufrieden. „Die Mannschaft hat vieles umgesetzt, was wir im Training erarbeitet haben. Erfreulich war auch, dass zwei der drei Tore von unseren Neuzugängen erzielt wurden.“

Den Angriff bildeten im heutigen Spiel Sean Dundee und Angelo Vaccaro und beide ergänzten sich schon wirkungsvoll. „Gegen eine balltechnisch gute Mannschaft war das ein gelungener Test“, freute sich auch Manager Joachim Cast.

Bashiru Gambo brachte die Kickers in der 13. Minute mit 1:0 in Führung, nach dem Halbzeitstand von 1:1 erhöhten Angelo Vaccaro (52.) und Thomas Weller (68.) auf 3:1. Erst in der Schlußminute kam Vaduz durch ein Elfmetertor auf 3:2 heran.

Die Anfangsformation der Kickers: Yelldell – Steinle, Yildiz, Härter, Stierle – Hartmann, Benda, Gambo, Weller – Dundee, Vaccaro – Trainer: Dutt

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