Träumen hilft

…Stuttgarter Kickers

APROPOS…Von Peter Stolterfoht

Normalerweise geht es in dieser Rubrik um die lustigen Seiten des Sports. So ein bisschen Tralala eben, mit dem einen oder anderen eingestreuten Gag. Heute aber widmen wir uns hier zur Abwechslung mal einem traurigen Thema. Es geht um die Stuttgarter Kickers. Die treten am Samstag im Daimlerstadion zum Derby beim VfB an. Wie tief die Kickers gesunken sind, zeigt allein schon die Tatsache, dass sie mittlerweile vor einem Regionalligaduell mit der Reservemannschaft des Bundesligisten als krasser Außenseiter gelten.

Damit die letzten geschätzten zwölf Kickers-Fans, die es in Stuttgart noch gibt, wieder auf andere Gedanken kommen, sei an dieser Stelle an ein Stuttgarter Derby im Daimlerstadion erinnert, das ziemlich genau vor sechzehn Jahren stattgefunden hat. Am 16. Bundesliga-Spieltag hatten die Kickers-Spieler Claus Reitmaier, Jochen Novodomsky, Wolfgang Wolf, Thomas Ritter, Thomas Richter, Alois Schwartz, Juan Cayasso, Reinhold Tattermusch, Matthias Imhof, Marcus Marin und Dimitrios Moutas sowie die eingewechselten Karel Kula und Jens-Peter Fischer den VfB Stuttgart am Rande einer Niederlage.

Hätte der VfB am Ende nicht sehr glücklich 3:1 gewonnen, dann wäre wahrscheinlich alles ganz anders gekommen. Der VfB hätte sich in dieser Saison nicht den Meistertitel geholt, und die Kickers wären auch bestimmt nicht abgestiegen. Wahrscheinlich hätte sich im Stuttgarter Fußball alles völlig anders entwickelt, hätten die Kickers dieses eine Spiel gewonnen. Dann würde jetzt am Samstag wahrscheinlich die zweite Kickers-Mannschaft im Regionalligaderby gegen die erste VfB-Garnitur antreten und wäre in dieser Partie auch noch der große Favorit.

Ein bisschen träumen hilft übrigens, wenn das blaue Herz blutet.

Stuttgarter Zeitung

Minkwitz hofft auf Malchow

Das Präsidium muss entscheiden
STUTTGART (ump). Die erste Hürde hat der neue Trainer des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers, Stefan Minkwitz, am Sonntag in Unterhaching genommen. Zwar verlor seine Mannschaft etwas unglücklich 0:2, doch in der Pressekonferenz „haben mich auch die Bayern verstanden“, wie der Exprofi aus Sachsen-Anhalt betont. Wichtiger ist natürlich, dass ihn das Team versteht. Tut sie, sagt Minkwitz: „Sie hat meine Vorgaben umgesetzt, leider ist sie durch zwei Fehlentscheidungen um den Lohn gebracht worden.“ Der Trainer meinte den wegen angeblichen Foulspiels nicht gegebenen Treffer von Gambo sowie einen verweigerten Elfmeter. Minkwitz: „Die Einstellung stimmt, aber es gibt noch viel zu tun.“ Zum Beispiel im Spiel nach vorne, wo es entweder zu wenig Chancen gibt oder im Umkehrschluss die wenigen Chancen zu schlecht genutzt werden.

Das kann besser werden. Dazu soll ab sofort auch der Stürmer Nico Beigang beitragen, der ebenso wie Sascha Benda wieder zum Kader gehört, während die zuvor ebenfalls suspendierten Ortlieb und Sökler bis auf weiteres in der zweiten Mannschaft bleiben. „Aber auch sie sind nicht abgeschrieben“, betont Minkwitz, der zudem auf den verletzten Kapitän Jens Härter verzichten muss, der bisher über Lauftraining nicht hinauskam, und auch auf Bashiru Gambo, der wegen einer Grippe zwei Tage krankgeschrieben ist. „Ich hoffe, dass Härter am Samstag beim VfB wieder dabei sein kann“, sagt der Trainer.

Noch in dieser Woche soll auch die Suche nach dem Co-Trainer abgeschlossen werden, wobei Alexander Malchow die erste Wahl ist. „Er ist mein Wunschkandidat“, sagt Minkwitz, der hofft, dass das Kickers-Präsidium diese Personalie so schnell wie möglich (am Mittwoch?) absegnet. Denn nach den Vorstellungen des Trainers soll sein Assistent am Samstag im Derby möglichst auf der Bank sitzen. „Der VfB ist als Tabellenführer der Favorit, aber natürlich wollen wir unsere Chance nutzen“, sagt Stefan Minkwitz.

Stuttgarter Zeitung

Presse zu SpVgg Unterhaching – Stuttgarter Kickers (2:0)

Minkwitz bringt noch keine Wende

Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer verlieren die Kickers in Unterhaching mit 0:2

MÜNCHEN. Die Stuttgarter Kickers haben in der Fußball-Regionalliga gestern zwar das Spiel bei der Spvgg Unterhaching 0:2 (0:0) verloren – nicht aber ihre Zuversicht. „Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen“, sagte der neue Trainer Stefan Minkwitz.

Von Christoph Leischwitz

Mit manchen Fußballregeln konnte es der Schiedsrichter gestern in Unterhaching einfach nicht so genau nehmen. Jene zum Beispiel, wonach der Ball bei einem Freistoß ruhen muss. Denn bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern bleibt die Kugel selbst am Boden ein ständiger Unruheherd. Es war kein Wetter, um einen Neuanfang zu starten. Und es war kein Spiel gewesen, in dem ein frischer Cheftrainer mit taktischer Finesse glänzen kann. Die Stuttgarter Kickers verloren bei der SpVgg Unterhaching mit 0:2, weil die Gastgeber vor 2150 Zuschauern die Chancen besser genutzt hatten, die ihnen das Wetter bot.

„Ich will eigentlich nicht viel zu diesem Spiel sagen: die glücklichere Mannschaft hat gewonnen“, meinte Stefan Minkwitz später. Doch dann kam er noch einmal auf die 67. Minute zu sprechen, als Bashiru Gambo beim Stand von 0:0 den Ball ins Hachinger Tor geköpft hatte. Der Schiedsrichter allerdings hatte auf Foul des Ghanaers entschieden. „Wenn ein Spieler dafür bestraft wird, dass er versucht, sich auf den Beinen zu halten, dann weiß ich auch nicht“, sagte Minkwitz. Nach Rücksprache mit dem Schiedsrichtergespann habe es widersprüchliche Aussagen darüber geben, warum das Tor nicht galt.

Es war die beste Phase der Kickers gewesen, eine Minute vor Gambos Kopfball hatte Mustafa Akcay aus zehn Metern aufs Tor geköpft, Hachings Keeper Darius Kampa zeigte aber eine gute Reaktion. In der 71. Minute fiel dann die Führung für Unterhaching, Ricardo Villar, der beste Spieler auf dem Platz, traf mit einem Abstauber aus zwei Metern. Das 2:0 fiel erst in der Nachspielzeit, bis zum Schluss hatten die Hachinger überaus nervös agiert, nachdem sie zuletzt immer wieder eine Führung aus der Hand gegeben.

Viele Chancen hatten sich die Kickers allerdings auch nicht erspielt. Die beste der ersten Halbzeit hatte ebenfalls Bashiru Gambo in der 24. Minute, es war natürlich ein Freistoß. Den Schuss aus 25 Metern konnte Unterhachings Torwart Darius Kampa um den Pfosten lenken. Beim anschließenden Eckball wartete Marco Wildersinn am langen Eck und hätte beinahe aus spitzem Winkel das Tor getroffen. Zehn Minuten später, am anderen Ende des Platzes, traf er allerdings das Bein von Hachings Stürmer Robert Lechleiter. Es war eine Notbremse, doch Wildersinn sah nur Gelb.

In der Schlussviertelstunde wechselte Trainer Minkwitz auch noch Sascha Benda ein, der unter dem Vorgänger Peter Zeidler nicht mehr berücksichtigt worden war. Benda spielte engagiert und holte unter anderem in der 83. Minute einen Freistoß heraus, der beinahe den zwischenzeitlichen Ausgleich gebracht hätte – doch der Schuss von Mustafa Parmak streifte nur das Außennetz. Minkwitz: „Sascha Benda hat so gespielt, wie ich mir das erhofft habe, er hat Gas gegeben.“ Und dann kündigte Minkwitz an, dass Benda sowie Beigang, der gestern nicht im Kader stand, von heute an wieder ganz normal in den Trainingsbetrieb aufgenommen werden.

Nach der Pressekonferenz sagte Minkwitz noch: „Das Spiel hat mich trotz allem zuversichtlich gestimmt hat. Ich glaube nicht, dass ich so lange auf den ersten Sieg warten muss wie Ralph.“ Ralph, das ist sein Kollege Ralph Hasenhüttl, der vor sechs Wochen vom Co zum Chef aufstieg und nun seinen ersten Sieg feierte. Am Schluss erklärten sich die beiden solidarisch, sie hatten ja auch den gleichen Gegner: den Wind.

Kickers: Yelldell – Steinle, Rapp, Wildersinn, Stierle – Parmak, Akcay, Gambo (70. Yildiz), Mann (80. Benda) – Kacani, Vaccaro (46. Tucci).

Schiedsrichter: Seiwert (Merchingen).

Tore: 1:0 Villar (74.), 2:0 Konrad (90. +2.).

Stuttgarter Zeitung

Minkwitz schafft die Wende nicht

Kickers 0:2 in Unterhaching

Unterhaching – Dem neuen Trainer ist die Wende nicht auf Anhieb gelungen. Die Stuttgarter Kickers unterlagen bei der SpVgg Unterhaching mit 0:2 (0:0), zeigten im ersten Spiel unter Stefan Minkwitz allerdings eine Leistungssteigerung gegenüber den vergangenen Wochen.

VON JÜRGEN FREY

Eine Wunderheilung innerhalb weniger Tage hatte keiner erwartet, doch zumindest ein Punktgewinn in Unterhaching war das erklärte Ziel. Doch auch dazu reichte es nicht. „Ich hatte mir mein Debüt natürlich anders vorgestellt“, sagte Minkwitz, „leider ist es in die Hose gegangen.“ Die Mannschaft, so der neue Coach, habe sich um den verdienten Lohn gebracht.

So ganz unrecht hatte Minkwitz damit nicht. Denn sein Team, das er nur auf zwei Positionen verändert hatte, bot lange Zeit eine ordentliche Leistung und hatte auch Chancen, in Führung zu gehen. In der 63. Minute kam der eingewechselte Marco Tucci im Strafraum ins Straucheln, Schiedsrichter Raphael Seiwert aber ließ weiterspielen. Drei Minuten später traf Bashiru Gambo per Kopf, doch der Unparteiische wollte zuvor ein Foul eines anderen Kickers-Spielers gesehen haben. Über beide Situationen wurde nach der Partie heftig diskutiert. „Marco Tucci ist dafür bestraft worden, dass er versucht hat, den Ball noch zu bekommen“, sagte Minkwitz, „und beim Tor von Gambo habe ich beim besten Willen kein Foul gesehen.“ Trotz dieser beiden Möglichkeiten: Insgesamt krankte das Offensivspiel der Blauen doch noch gewaltig.

Die Strafe folgte in der 70. Minute, als Ricardo Villar zum 1:0 für Unterhaching abstaubte. In der Schlussminute machte Mario Konrad dann alles klar. „Eine unglückliche Niederlage“, klagte Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers rutschen ab

12.11.2007

Minkwitz-Debüt endet mit 0:2 in Unterhaching

Unterhaching (red) – Der Abwärts­trend des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers hält auch unter dem neuen Cheftrainer Stefan Minkwitz an. Die „Blauen“ unterlagen gestern bei Zweitliga-Absteiger SpVgg Unterhaching mit 0:2 (0:0) und rutschten auf Platz 13 ab.

„Die Mannschaft hat keine Niederlage verdient. Ich bin enttäuscht vom Ergebnis, aber auf die Leistung lässt sich aufgaben“, sagte Minkwitz. „Ich habe aber auch gesehen, woran wir noch arbeiten müssen.“Die entscheidende Phase einer ausgeglichenen Partie spielte sich zwischen der 66. und 72. Minute ab. Zunächst scheiterte Mustafa Akcay nach Vorarbeit von Mustafa Parmak an Unterhachings Keeper Darius Kampa, nach der anschließenden Ecke köpfte der starke Bashiru Gambo ins Tor – doch Schiedsrichter Raphael Seiwert (Merzig-Merchingen) hatte ein Foul gesehen. Kurz darauf brachte Ricardo Villar die Gastgeber in einer unübersichtlichen Situation in Führung. „Uns wurde ein klares Tor aberkannt“, ärgerte sich Minkwitz. In der Nachspielzeit machte Mario Konrad nach einem Konter alles klar. Das nächste Spiel der Kickers steht unter besonderen Vorzeichen: Am Samstag (14 Uhr) geht es zum VfB Stuttgart II. Der ist nicht nur Lokalrivale, sondern auch Spitzenreiter. Stuttgarter Kickers: Yelldell – Steinle, Wildersinn, Rapp, Stierle – Akcay – Parmak, Gambo (68. Yildiz), Mann (80. Benda) – Vaccaro (46. Tucci), Kacani.

Eßlinger Zeitung

Presse zu Stuttgarter Kickers II – VfR Mannheim (2:2)

Nur bedingt freuen durfte sich nach dem Spiel gegen den VfR Mannheim die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers. Zwar half der Punkt, die rote Laterne den Schwieberdingern zu übergeben, doch war gegen die Kurpfälzer mehr drin. Nach 36 Minuten führten die Kickers durch Tore von Marcus Ortlieb und Franco Petruso bereits mit 2:0, ehe Jonathan Spencer (40.) und Haris Tahirovic (72.) die Punkteteilung perfekt machten. „Erfreulich war sicher, dass wir unseren Aufwärtstrend fortgesetzt haben. Nach der ZweiTore-Führung haben wir es leider verpasst nachzulegen und dadurch zwei Punkte verloren“, sagte der Kickers Trainer Björn Hinck. Sollten die Stuttgarter aber spielerisch so weitermachen wie zuletzt, dann ist das von Hinck ausgegebene Ziel bis zur Winterpause durchaus realistisch. „Wir wollen auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern“, sagte er.

Stuttgarter Zeitung

inen weiteren kleinen Schritt nach vorn haben die Stuttgarter Kickers II gemacht. Zufrieden war Trainer Björn Hinck mit dem 2:2 gegen den VfR Mannheim aber nicht. Kein Wunder, schließlich verspielten die Blauen eine 2:0-Führung. „Es haperte wieder an der Chancenauswertung“, sagte Hinck.

Stuttgarter Nachrichten

Fußball-Oberliga: Rasenspieler blicken nach Remis in Stuttgart optimistisch in die Zukunft / Trainerfrage soll bis Mittwoch vom Tisch sein
Jubel über 2:2 – aber Sebert kommt nicht zum VfR

Von unserem Mitarbeiter Markus Wilhelm

Stuttgart. Samstagnachmittag auf einem Nebenplatz des Stuttgarter GAZI-Stadions. Schon lange nicht mehr hatte man die Spieler des Fußball-Oberligisten VfR Mannheim so ausgelassen jubeln sehen wie in jener 74. Spielminute, als Haris Tahirovic gegen die Kickers das erlösende 2:2 markierte.

Zuversicht beim VfR

Sofort bildete sich auf der Aschenbahn eine Spielertraube, die sich am liebsten gar nicht mehr aufgelöst hätte. „Seht her, wir leben noch!“ – so die unmissverständliche Botschaft. 2:2 hieß es auch nach 90 Minuten zwischen dem bisherigen Schlusslicht aus Stuttgart und dem Tabellen-13. aus der Quadratestadt. Die Rasenspieler blicken wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft, denn immerhin drehte der Klub einen schnellen 0:2-Rückstand-€‚(Ortlieb, 25., Petruso, 27.) und kam durch Spencer (40.) und Tahirovic (74.) zum Ausgleich.

„Ein gerechtes Ergebnis“, waren sich Kickers-Trainer Björn Hinck und Mannheims Manager Ralf Köhnlein einig. „Auswärts einen Punkt geholt – das ist immer gut. Vor ein paar Wochen hätten wir nach dem Rückstand wahrscheinlich noch 0:4 verloren“, war auch VfR-Sportchef Alfred Boschert zufrieden. „Wichtig war der Anschlusstreffer vor der Halbzeit“, fand Mittelfeldspieler Patrick Marschlich, der für Yüksel Ekiz (Schambein-Operation) in die Startelf gerutscht war und seine Sache gut machte. „Mit ein bisschen Glück machen wir auch noch den Siegtreffer. Aber das Unentschieden geht in Ordnung.“

Bewegung kommt derweil in die Trainerfrage. Wer bei den Rasenspielern die Nachfolge des beurlaubten Dieter Heimen antreten wird, lassen die Verantwortlichen zwar weiterhin offen, aber ein Name steht mittlerweile nicht mehr auf der Liste: Günter Sebert. Finanziell sind sich beide Seiten nicht einig geworden, auch wenn der 59-Jährige „dem VfR sehr entgegen gekommen ist“, so Köhnlein. Insider vermuten jedoch, dass der Waldhof-Ehrenspielführer in den Gremien des Vereins nicht vermittelbar gewesen ist.
Noch zwei Trainer-Kandidaten

„Wir haben jetzt noch zwei Kandidaten in der Auswahl. Die Entscheidung fällt in einem abschließenden Gespräch mit dem Präsidenten. Bis Mittwoch sollte die Angelegenheit aber endgültig geklärt sein“, verriet Köhnlein. Ob der Neue schon am Samstag, im Heimspiel gegen den Bahlinger SC (14.30 Uhr, Rhein-Neckar-Stadion) auf der Bank sitzen wird oder erst in der Winterpause einsteigt, ist offen – alles eine Sache der Finanzen.

Mannheimer Morgen

Spvgg Unterhaching – Kickers 2-0 (0-0)

Die Stuttgarter Kickers verloren am Nachmittag vor 2.150 Fans im Generali Sportpark mit 0:2 (0:0) Toren bei Zweitligaabsteiger SpVgg Unterhaching. Ricardo Villar (72.) per Abstauber und Mario Konrad mit einem 16m-Schuss in der Nachspielzeit (92.) vermiesten das Debüt von Stefan Minkwitz als neuer Kickers-Cheftrainer. Trotz einer guten geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Kickers mehrere gute Möglichkeiten nicht nützen oder sie scheiterten an Unterhachings Keeper Kampa. Ein nicht gegebenes Kopfballtor von Bashiru Gambo (67.) und ein verweigerter Foulelfmeter an Marco Tucci (77.) besiegelten leider die bittere Auswärtsniederlage.

Die Trainerstimmen:

Stefan Minkwitz: „Ich habe mir mein Debüt sicherlich besser vorgestellt, aber ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Leider wurden wir um den Lohn gebracht, denn das nicht gegebene Tor war regulär und den Elfmeter hätte man geben müssen. Wären wir 1:0 in Führung gegangen, hätten wir sicherlich den Platz als Sieger verlassen.
Ralph Hasenhüttl: „Es war sicherlich ein glücklicher Sieg meiner Mannschaft, denn die Moral der Kickers hat mich enorm beeindruckt. Wir haben Geduld bewahrt und konnten endlich den ersten Sieg unter meiner Regie einfahren.“

Die Spielstatistik:

SpVgg Unterhaching: Kampa – Schulz, Hörnig, Bucher, Schaschko – Fink, Gülselam, Villar (90. Löppert), Nagy – Rathgeber (64. Konrad), Lechleiter – Trainer: Ralph Hasenhüttl
Kickers: Yelldell – Steinle, Wildersinn, Rapp, Stierle – Akcay, Mann (80. Benda), Gambo (70. Yildiz), Parmak – Vaccaro (46. Tucci), Kacani – Trainer: Stefan Minkwitz

Torfolge:
1:0 Ricardo Villar (72.)
2:0 Mario Konrad (92.)

Schiedsrichter:
Raphael Seiwert (Merzig-Merchingen)

Zuschauer:
2.150 Fans im Generali Sportpark

Quelle:www.stuttgarter-kickers.de

Kickers (U17) – FC Bayern München 0-1

Aufstellung:
Stuttgarter Kickers
Grgic
Schaal, Bondel, Wild (55. Novak)
Weber, D. Müller, Avdic, Kotaidis (55. Gökdemir)
Koutsiofitis(59. Arslan), Cirasun (68. Frank), Munz

FC Bayern München
D. Twardzik
Vatany, Krammel, Ganghofer, Vollhardt, Grunert (41. Puitl)
N. Trkulja, S. Dreier, Sansone (63. Elender), Hasselmeier (71. Duffner)
Soriano (68. Ring)

Statistik:
Zuschauer 250
Tore 0:1 Vollhardt (43.)
Schiedsrichter Alt (Illingen)
Verwarnungen Gelb: Cirasun
Sansone, N. Trkulja
Quelle. www.dfb.de

KSC – Kickers U19 3-2 (2-0)

U19-Junioren verlieren erneut beim Karlsruher SC mit 3:2     

Mit dem neuen Trainer Ralf Strogies hoffte man auf die ersehnten drei Punkte. Nachdem man mit 2:0 Rückstand in die Halbzeit ging, konnte man kurzfristig zum 2:2 ausgleichen. Doch durch eine Unachtsamkeit in der 81. Minute unterlag man zum Schluß dann doch noch mit 3:2.

Nach dem am vergangenem Sonntag der U19 Cheftrainer Stefan Minkwitz die Regionalliga Mannschaft der Stuttgarter Kickers übernommen hatte, hieß es für die U19-Junioren ab dem darauffolgenden Dienstag sich an den neuen Cheftrainer Ralf Strogies, der ab sofortiger Wirkung die Mannschaft übernommen hatte, zu gewöhnen. Man trainierte und versuchte die Spieler neu einzuordnen, um in Karlsruhe endlich die ersehnten drei Punkte zu holen.
Mit einer neuen Grundordnung versuchte das U19-Team der Kickers aus einer gesichterten Abwehr nach vorne zu spielen. So hatte der KSC bis zur 24. Minute keine deutliche Torchance, während Maikel Boric in dieser Zeit eine Großchance vergab. Nach einem Eckball für den KSC konnte der Ball nicht aus dem Strafraum geklärt werden und der KSC Spieler Aral die Chance nutzte um aus acht Meter zum 1:0 ins Tor treffen. Nach einem unabsichtlichen Handspiel im Strafraum durch Bilal Caliskan entschied der Unparteiische zum Elfmeter. Durch eine gute Parade konnte Julian Hauser den Ball abwehren, doch durch einen Nachschuß des Spielers Dulleck vom KSC stand es in der 33. Minute dann doch 2:0. Nach der Pause kamen die Kickers-Jungs weiterhin motiviert aus der Kabine und das Spiel verlief sehr ausgeglichen. So konnte Hüseyin-Ali Pala nach einem Eckstoß und Verlängerung mit dem Kopf durch Gökhan Gümüssu den Ball in der 57. Minute zum Anschlußtreffer zum 2:1 verwerten. Den Jungs konnte man anmerken, dass sie nun auch noch den Ausgleich erzielen wollten und mobilisierten alle Kräfte. So konnte Maikel Boric in der 70. Minute durch einen Schuß aus halbrechter Position zum 2:2 ausgleichen. Ausgegangen war diesem Tor eine starke kämpferische Einzelleistung durch Alex Thies, welcher sich den Ball in der eigenen Hälfte erkämpfte und den Ball nach vorne trieb. Durch einen exakten Paß auf Maikel Boric kam dieser zum Torschuß. Nachdem die Jungs wieder Aufwind verspürten, kam das Pech dazu. Durch ein Foul mußte Maikel Boric in der 75. Minute wegen einer Gelb/Roten Karte das Spielfeld verlassen. Der KSC konnte daher seinen Druck weiter erhöhen und erzielte in der 81. Minuten durch einen Eckball den Endstand mit 3:2.

Aufstellung:

Karlsruher SC
Karcher
Nonnemann, Stadler, Konrad, Mairhofer
Kern (75. Aygünes), Egles, Dulleck, Aral (52. Rudenko)
Bieber (88. Schiek), Rudy (67. Loch)

Stuttgarter Kickers
Hauser
Abruscia, Thies, Sifayin
Pala, Auracher, Boric, Caliskan, Gümüssü (78. Vargas-Müller)
Fennell (65. Kuhnert), Celiktas (22. Kaiser/88. Lehecka)

Statistik:

Zuschauer 50

Tore
1:0 Aral (24.)
2:0 Dulleck (33.)
2:1 Pala (57.)
2:2 Boric (70.)
3:2 Bieber (81.)

Schiedsrichter Ostheimer (Petersthal)

Verwarnungen
Gelb: Mairhofer, Egles, Loch
Kaiser, Caliskan
Gelb-Rot: Boric (75. wiederholtes Foulspiel)

Kickers-Juniorenteam

Kickers II – VfR Mannheim 2-2 (2-1)

Die Kickers II wähnten sich nach einem Doppelschlag durch Ortlieb (34.) und Petruso (36.) bereits auf der Siegerstrasse, doch die Gäste aus der Kurpfalz konnten bereits vor der Pause noch durch Spencer (40.) den Anschlusstreffer erziehlen. Den Treffer zum 2-2 Endstand erzielte in der 72.Spielminute Tahirovic.