StZ: Kein Vertrag für Bogni

Kickers suchen Verstärkungen
 
STUTTGART (ump). Eine Woche lang hat der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers den Spieler Maximiliano Bogni getestet – und am Ende doch für zu leicht befunden. „Wir werden ihn nicht verpflichten“, sagte gestern der Trainer Robin Dutt, der den 29-jährigen Innenverteidiger auf Grund von Kontakten nach Argentinien ins Probetraining eingeladen hatte. „Er ist regionalligatauglich“, sagt Dutt, „aber wir müssen auch schauen, dass wir uns in der Spitze verstärken und nicht in der Breite.“ Soll heißen, die Alternativen im eigenen Kader wie Marco Wildersinn sind genauso gut. Dennoch genießt die zentrale Abwehrposition weiter Priorität, was die Suche nach einer Verstärkung angeht. „Es ist momentan aber nicht geplant, dass weitere Spieler ins Probetraining kommen“, so Dutt. „Wir werden bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar die Augen offen halten“, sagt der Manager Joachim Cast, „im Rahmen unserer Möglichkeiten wollen wir uns noch verstärken.“

Mit der ersten Woche der Vorbereitung auf die restliche Saison ist Robin Dutt zufrieden. „Die Ausdauerwerte der Mannschaft sind sogar die besten in den dreieinhalb Jahren, seit ich hier bin“, sagt der Trainer: „Da war ich positiv überrascht.“ Bis auf Mustafa Akcay (Adduktorenbeschwerden) und den leicht angeschlagenen Nico Kanitz waren auch alle Mann beim 3:0 am Samstag in Nöttingen dabei. Das nächste Testspiel findet am Samstag in Untertürkheim gegen den Oberligisten TSV Crailsheim statt, gegen den die Kickers im WFV-Pokal den Kürzeren gezogen hatten. Weitere Vorbereitungsspiele sind beim SV Sandhausen (31. Januar) sowie gegen den FC Schaffhausen (am 3. Februar im Gazistadion) geplant, ehe es für eine Woche zum Trainingslager in die Türkei geht. Als Generalprobe für den Regionalligaauftakt beim VfB Stuttgart II (24. oder 25. Februar, genauer Termin wird am Donnerstag festgelegt) dient dann die Partie gegen den VfR Aalen am 17. Februar, ebenfalls in Degerloch.

Stuttgarter Zeitung

StZ: „Ich bin im besten Alter“

„Ich bin im besten Alter“
 
Nachgefragt bei Angelo Vaccaro
 
Angelo Vaccaro ist – bis jetzt – der einzige Neuzugang des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers in der Winterpause. Der Stürmer kam vom Zweitligisten FC Augsburg, hat zuvor schon in Unterhaching und bei den Amateuren des VfB Stuttgart gespielt. „Ich will wieder in die zweite Liga – mit den Kickers“, sagt der 25-Jährige im Gespräch mit Joachim Klumpp.

Herr Vaccaro, Sie spielen jetzt bei den Stuttgarter Kickers. Warum tragen Sie eine Trainingsjacke von Argentinien?

Ganz einfach, weil ich Maradona-Fan bin. Außerdem haben die ja auch die Farbe blau.

Was hat den Ausschlag dafür gegeben, dass Sie zu den Kickers wechselten?

Ich will wieder in die zweite Liga – und ich denke, das können wir schaffen. Die Kickers sind ein Verein, bei dem alles stimmt und der einen Trainer hat, der schon lange und erfolgreich hier arbeitet. Außerdem habe ich Familie und Freunde hier in der Nähe in Mössingen, das ist nicht unbedingt ein Nachteil.

Zuletzt kam im Sommer Christian Okpala ebenfalls vom FC Augsburg, der jetzt den Verein nicht ganz freiwillig verlassen hat. Ein schlechtes Omen?

Nein, im Gegenteil. Ich möchte beweisen, dass man auch Spieler aus Augsburg holen kann, bei denen es besser läuft.

Ihr Exverein hat in der Winterpause in Felix Luz von St. Pauli und Christoph Teinert aus Unterhaching nochmals zwei Stürmer geholt. Hatten Sie Angst vor dem Konkurrenzkampf?

Das hat keine Rolle gespielt. Ich war mit den Kickers schon vorher einig gewesen. Ich wollte einfach wieder Spielpraxis nach den vielen Verletzungen.

Ihr Leidensweg hat es in sich. Wie sah die Verletztenliste aus?

In Unterhaching hatte ich zwei Kreuzbandrisse nacheinander und 18 Monate Pause, in Augsburg hatte ich Adduktoren- sowie Bandscheibenprobleme und fiel acht Monate aus. Aber jetzt bin ich seit knapp einem halben Jahr beschwerdefrei, und irgendwann muss es sich ja auszahlen, dass ich hart dafür gekämpft habe.

Sie galten einst beim VfB Stuttgart als großes Talent neben Kevin Kuranyi. Haben Sie zu ihm noch Kontakt?

Natürlich, erst vergangene Woche beim Freundschaftsspiel der Schalker in Reutlingen haben wir uns gesehen. Auch zu den ehemaligen Mitspielern Amanatidis, Rüdiger Kauf oder Michael Fink besteht Kontakt.

Sind Sie denn ein wenig neidisch auf deren Karriereverläufe?

Nein. Mit 25 bin ich im besten Fußballeralter und habe noch viel vor mir – nach all dem, was ich schon hinter mir habe.

Stuttgarter Zeitung

hsb siegt im Testspiel bei den Kickers II mit 4:0

22. Jan. 2007 – Am Samstag hatten die hsb-Fußballer ihr erstes Testspiel gegen die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers, Spielort war das Stadion Festwiese neben dem Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart. Und exakt mit dem gleichen Ergebnis, mit dem sich die Mannschaft von Dieter Märkle in die Winterpause verabschiedet hatte, startete man nun in die Vorbereitung: 4:0 hieß es am Ende gegen eine relativ harmlose Kickersmannschaft.
Bereits nach zehn Minuten nutzte Radojevic eine schöne Hereingabe von Weiller zur frühen Führung für den hsb. Mitte der ersten Halbzeit spielte Laible einen schönen Pass für Weiller in die Gasse, und der schob den Ball am Kickers-Torhüter vorbei zum 2:0 für die Gäste.
Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte der hsb den Gegner fest im Griff. Radojevic spielte Meier an der Strafraumgrenze frei, doch dessen Direktabnahme konnte der Kickers-Keeper mit einem Reflex parieren. Dennoch machten die Heidenheimer weiter Druck, wobei Laible nochmals die Gelegenheit zum dritten Treffer verpasste.

In der Halbzeit wechselten beide Trainer kräftig durch, wobei dies aber nur bei den Kickers einen – zusätzlichen – Bruch im Spiel bedeutete. Der hsb war jetzt noch deutlicher tonangebend, und die Degerlocher kamen nur noch sporadisch in die Nähe des Heidenheimer Tores.

So dauerte es nur bis zur 54. Minute, ehe Hörger eine Vorlage von Radojevic zum 0:3 verwertete. 20 Minuten vor Spielende schickte Radojevic den gut aufgelegten Pekic bei einem Konter über rechts. Der wiederum legte uneigennützig auf für Macchia, der die Kugel nur noch ins Tor schieben musste.

Im Gegenzug hatten die Kickers die Chance zum Ehrentreffer, als bei einem Eckball nicht konsequent geklärt wurde. Kurz darauf bot sich Hörger nach Zuspiel von Hammerl noch eine gute Gelegenheit, doch er verzog freistehend. Alles in allem war es dennoch ein gelungener Auftakt gegen allerdings sehr harmlose Kickers, denen in der Vorbereitung noch viel Arbeit bevorsteht.

hsb: Huber (46. Rudel); Hammerl, Göhlert, Kraljevic, Feistle (46. Heimpel), Meier (46. Struck), Weiller (46. Pekic), Gmünder (46. Hörger), Bagceci (46. Macchia), Radojevic, Laible (46. Raaf)

Tore: 0:1 (10.) Radojevic, 0:2 (22.) Weiller; 0:3 (54.) Hörger; 0:4 (69.) Macchia

Heidenheimer SB

Gelungener Test in Nöttingen – Tendenz zu Verpflichtung Bognis eher negativ

Durch die Tore von Manuel Hartmann, Mirnes Mesic und Laszlo Kanyuk gewannen die Stuttgarter Kickers beim Oberligisten FC Nöttingen ihr erstes Testspiel im neuen Jahr mit 3:0 (2:0) Toren. Auf dem neuen und hervorragend bespielbaren Kunstrasenplatz in Wilferdingen setzte Trainer Robin Dutt bis auf die Spieler David Yelldell, Recep Yildiz, Sven Sökler und Niko Kanitz alle Akteure der ersten Mannschaft ein. 90 Minuten lang trug erstmals Neuzugang Angelo Vaccaro das Kickers-Trikot. Mit seiner Beweglichkeit und seiner Dribbelkunst deutete der Stürmer auch im Zusammenspiel mit Mirnes Mesic durchaus seine Möglichkeiten an und es fehlte nur noch das Glück im Abschluß.

Getestet wurde auch der argentinische Innenverteidiger Maximilan Bogni, der sich 70 Minuten lang gut in die Mannschaft einfügte. Dennoch geht die Tendenz eher zu einer Absage an den Argentinier, da er doch nicht stärker wirkte als die anderen Kickers-Abwehrspieler.

Das Fazit von Trainer Robin Dutt zu diesem ersten Test insgesamt: “Es war eine gelungene Bewegungstherapie und der geglückte Abschluß der ersten Trainingswoche. Wir sind auf einem guten Weg und werden die gezielte Aufbauarbeit fortsetzen.“

Folgende Spieler kamen zum Einsatz:
Salz – Steinle (46.Schlabach), Bogni (70. Bischoff), Härter (46.Wildersinn), Stierle – Hartmann, Kanyuk, Gambo (70. Rodrigues), Benda (46. Parmak) – Mesic (46.Kacani), Vaccaro – Trainer: Dutt

Auch Bilder auf der Offiziellen Homepage

StZ: Fußball: 3:0-Erfolg der Kickers

Entscheidung bei Bogni offen
 
STUTTGART (ump). Der erste Test im neuen Jahr ist erfolgreich verlaufen. Für den Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers mit dem 3:0 beim Oberligisten FC Nöttingen – und auch für den Argentinier Maximiliano Bogni? Der 29-jährige Innenverteidiger war eine Woche lang im Probetraining und spielte am Samstag 70 Minuten durch. Durchgefallen ist er dabei nicht. „Er hat Regionalliganiveau, aber man muss auch abwägen, ob er besser ist als unsere vorhandenen Spieler“, sagt der Manager Joachim Cast, der heute eine Entscheidung bekannt geben wird.

Unabhängig davon wollen die Kickers möglicherweise einen weiteren Angreifer neben Angelo Vaccaro verpflichten. Im Blickfeld der Kickers stehen zum Beispiel Peter Heyer, der Torjäger des Bayernligisten Bamberg, aber auch andere Kandidaten. „Momentan sind viele Stürmer im Gespräch“, sagt Cast, der Gerüchten aus Hoffenheim, den künftigen Spieler Mirnes Mesic schon in der Winterpause zu verpflichten, eine Absage erteilt. „Bis jetzt haben wir aber auch noch kein unmoralisches Angebot aus Hoffenheim erhalten“, sagt Cast, der auch mit Thomas Weller (FC Schaffhausen) gesprochen hat. Sein Manko: er ist ein Mittelfeldspieler.

Stuttgarter Zeitung

StN: Kickers testen Bogni – Weller ein Thema

Kickers testen Bogni – Weller ein Thema
 
Stuttgart (jüf) – Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat das erste Testspiel 2007 in Wilferdingen gegen Oberligist FC Nöttingen mit 3:0 gewonnen. Die Tore erzielten Manuel Hartmann, Laszlo Kanyuk und Mirnes Mesic. Im Blickpunkt stand bei den Blauen Innenverteidiger Maximiliano Bogni (Temperley Buenos Aires), der als Gastspieler am Ball war. Heute fällt die Entscheidung, ob der 29-Jährige verpflichtet wird. Dies gilt aber eher als unwahrscheinlich. Im Gespräch sind die Kickers auch mit Mittelfeldspieler Thomas Weller (zuletzt FC Schaffhausen), Sohn des Ex-VfB-Profis Hanjo Weller. Trainer Robin Dutt: „Wir möchten ihn schon lange haben, andererseits ist die Not im Mittelfeld am kleinsten.“

Stuttgarter Nachrichten

Recep Yildiz: Ein Traum wurde wahr

Für den 20-jährigen Recep Yildiz hat sich ein erster Traum als Fußballer erfüllt. Der Regionalligaspieler der Stuttgarter Kickers schaffte nämlich nach einem intensiven Sichtungslehrgang in Istanbul die Aufnahme in den 20köpfigen „Endkader“ der U21-Nationalmannschaft und bestritt dann als Krönung im Olympiastadion von Galatasary Istanbul sein erstes Länderspiel gegen Albanien. 80 Minuten lang trug Yildiz als Innenverteidiger das Trikot der Türken und erst, als er ausgewechselt wurde, fielen in den letzten fünf Minuten noch zwei Tore für die Albaner. „Natürlich war die Niederlage ärgerlich, aber allenthalben erhielt ich für meine gute Leistung ein Lob“, freute sich Yildiz über sein gelungenes Debüt.In einem ersten Sichtungssverfahren waren ursprünglich 35 Spieler für die neue 21-Nationalmannschaft vorgeschlagen worden und die mußten sich teilweise in mehreren Sichtungsturnieren bewähren. In die Endauswahl von 22 Spielern gelangte dann Recep Yildiz vor allem durch seine guten Leistungen bei den Stuttgarter Kickers und das überragende Pokalspiel gegen den Hamburger SV. Dadurch war auch Metin Tekin als Europa-Auswahltrainer in Dortmund auf den jungen Stuttgarter aufmerksam geworden und er schlug ihn für die „End-Sichtung“ in Istanbul vor.
Beim Lehrgang in der türkischen Hauptstadt bestritt dann Yildiz in einer sogenannten Europa-Auswahl zwei Testspiele gegen eine türkische Auswahl, die mit 4:1 bzw. 3:1 gewonnen wurden. In einem weiteren Testspiel gehörte dann Yildiz erneut zu den Besten und beim 3:0-Erfolg steuerte er selbst mit einem Kopfballtor den Führungstreffer bei. Dadurch berief ihn Co-Trainer Umal Davala in das Länderspielaufgebot gegen Albanien und der zuständige Nationaltrainer Unal Kahraman nominierte ihn dann in der Anfangself. „Das war für mich natürlich eine unheimliche Auszeichnung“, freute sich Recep Yildiz.

Weitere Berufungen in das U21-Team scheinen nur noch Formsache zu sein und Länderspiele gegen Georgien und die Schweiz sollen folgen. „Alles habe ich aber nur den Stuttgarter Kickers, der Mannschaft und Trainer Robin Dutt zu verdanken. Dass ich nämlich gleich in der ersten Saison Stammspieler im Profiteam werden würde, war nicht unbedingt zu erwarten. Alle aber haben mich toll unterstützt und deshalb lief es so gut für mich.“ Recep Yildiz hofft nun, dass er im weiteren Verlauf der Rückrunde den Kickers noch einiges zurückgeben kann.

“Ich werde alles versuchen, um mit der Mannschaft das Ziel 2. Liga noch zu erreichen. Die sechs Punkte auf Hoffenheim sind noch aufholbar und wir müssen nur an uns glauben,“ bekräftigt der Abwehrspieler, der seit der E-Jugend den Stuttgarter Kickers angehört.

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