Spielberichte: Stuttgarter Kickers – TSV 1860 München II (1:0)

31. Spieltag Regionalliga Süd am 11. Mai 2007

Kickers – TSV 1860 München II Ergebnis: 1:0 (0:0)

Der Mannschaft von Trainer Robin Dutt gelang heute endlich der erste Heimsieg im Jahr 2007. Die Blauen besiegten vor 2280 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau die Amateurmannschaft des TSV 1860 München mit 1:0 (0:0) Toren. Mustafa Parmak gelang mit seinem direkt verwandelten Freistoß der Treffer der Tages in der 75. Minute.

Zur Aufstellung:

Trainer Robin Dutt ließ heute im 4-3-3-System spielen. Vor David Yelldell stand die Abwehr der letzten Wochen mit Sascha Benda, Marco Wildersinn, Jens Härter und Oliver Stierle. Vor der Abwehr spielte wie gewohnt Manuel Hartmann zusammen mit Mustafa Akcay und Bashiru Gambo. Vordester Stürmer war heute Recep Yildiz, auf den Aussen spielten Mustafa Parmak und Angelo Vaccaro.

Der Spielverlauf:

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt: Die Gäste aus München wirkten in der Anfangsphase spritziger und überlegen, ohne jedoch wirklich gefährlich vor das Kickers-Tor zu kommen. Die Blauen wirkten doch sehr verkrampft, stand heute auch eine Menge auf dem Spiel. David Yelldell vereilelte mit einer tollen Parade den Führungstreffer, als er in der 18. Minute den Schuss von José Holebas gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Die einzige nennenswerte Möglichkeit für dieKickers hatte Manuel Hartmann in der 21. Minute, als er aus dem Rückraum nach einer zu kurz abgewehrten Ecke frei zum Schuss kam, doch sein Versuch aus 20 Metern ging knapp am linken Pfosten vorbei. Das war es auch schon in der enttäuschenden ersten Halbzeit, in der sich beide Teams nahezu neutralisierten und sich viel zu viele Fehlpässe einschlichen.

Im zweiten Durchgang waren die Kickers nun näher am Gegner, die Bälle wurden früher erobert und die eine oder andere Möglichkeit ergab sich so. Oliver Stierle brach in der 55. Minute auf seinem linken Flügel durch und sprintete bis zur Grundlinie, doch seine Hereingabe konnte die Löwen-Abwehr in höchster Not klären. Leider fand Oliver Stierle mit seinem Pass nicht den freistehenden Recep Yildiz.
Auf der anderen Seite stand nach einer zu kurzen Abwehr Münchens Nicky Adler frei vor David Yelldell, doch der Stürmer zögerte zu lange mit dem Abschluss. Jens Härter und David Yelldell konnten gemeinsam die Gefahr bannen (65.). Einen satten Schuss von Eberlein aus gut 30 Metern fieg David Yelldell sicher (68.). In der 75. Minute fiel dann das erlösende 1:0 für die Kickers: Mustafa Parmak trat einen Freistoß vom linken Flügel, die Kugel flog hoch an Freund und Feind vorbei und senkte sich dann per Aufsetzer ins rechte Torecke. Bastian Bischoff, der mit entscheidend in Fünfmeterraum störte, war wohl nicht mehr am Ball.
Auf den anderen Seite hatte „Junglöwe“ Lukasz Szukala per Kopf die Möglichkeit, aber einmal mehr war heute David Yelldell ein sicherer Rückhalt im Kickers-Tor. Immer wieder fing er sicher die Flanken oder Freistöße der Löwen ab und strahlte viel Ruhe und Sicherheit aus. in der 83. Minute musste Mustafa Akcay eigentlich das entscheidende 2:0 machen. Bastian Bischoff setzte im Sturmzentrum nach einen langen Ball vehement nach und das Leder prallte dann direkt vor die Füße des Mittelfeldspielers, der völlig frei gut zehn Meter zentral vor dem Tor stand. Aber dass er einfach keine Goalgetter ist, bewies er leider wieder in dieser Situation. Löwen-Keeper Andreas Rössl verhinderte mit einer Glanzparade den zweiten Gegentreffer, er lenkte den Schuss von Mustafa Akcay um den Pfosten.
Deshalb wurde es auch in der 87. Minute nochmals brenzlig, als die Münchner im Kickers-Strafraum die Chance zum Ausgleich hatten. Doch Jens Hörter blockte den Schuss von Manuel Duhnke aus kurzer Distanz noch ab und konnte so klären.

In den Schlussminuten sehnten alle Zuschauer und auch die Mannschaftsverantwortlichen dem Schlusspfiff entgegen, bis es endlich geschafft war und die drei enorm wichtigen Punkte eingefahren waren. Als der Schlusspfiff von Schiedsrichter Matthias Kristek ertönte, merkte man den Spieler und Trainer Robin Dutt die Erleichterung an, konnte man den Abwärtstrend doch endlich stoppen und den ersten Heimsieg im Jahr 2007 feiern.

Die Trainerstimmen:

Klaus Koschlick: „Für uns war es heute eine ganz bittere Niederlage, die uns wieder weit zurück wirft. Wir haben gut begonnen, doch nach 20/25 Minuten hatten wir einen Bruch in unserem Spiel. Wir sind zwar gut gestanden,aber die Entschlossen hat gefehlt. Es sah dann nach einem typischen 0:0-Spiel aus, an dem es am Ende einen glücklichen Sieger gab.“

Robin Dutt: “ Für uns war es heute ein ganz wichtiges Spiel. Mit dem Sieg sind wir wieder in die Ränge gekommen, die wir als Saisonziel ausgegeben hatten. 1860 kam besser ins Spiel, ab der 20. Minute haben wir das Spiel dann aber besser in den Griff bekommen. Vorne hatten wir aber erneut nicht die Durchschlagskraft die wir uns gewünscht hatte. Der jungen Spieler sollten wir trotzdem in Schutz nehmen. Die läuferischen Leistung stimmte, wir sind sehr gut in der Defensive gestanden und haben kaum einen Chance zugelassen. In den letzten Spielen mussten wir sehr unglücklich viele Punkte abgeben, heute haben wir uns mit dem Einsatz den Sieg verdient.“

Die Spielstatistik:

Kickers: David Yelldell – Sascha Benda, Marco Wildersinn, Jens Härter, Oliver Stierle – Manuel Hartmann, Bashiru Gambo (85. Moritz Steinle), Mustafa Akcay – Mustafa Parmak, Recep Yildiz (60. Bastian Bischoff), Angelo Vaccaro (76. Sokol Kacani) – Trainer: Robin Dutt

TSV 1860 München II: Rössl – Burkhard (78. A. Fink), Polak, Szukala, B. Schwarz – Baumgartlinger (85. Stahl), Eberlein, Duhnke, Holebas, N. Adler – R. Schmitt – Trainer: Koschlick

Zuschauer:
2.280 Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau

Torfolge:
1:0 Mustafa Parmak (75.)

Schiedsrichter:
Matthias Kristek (Büdingen)
Verwarnungen:
GelbeKarten: Parmak, Kacani – Burkhard, R. Schmitt

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11.05.07 – 20:45 Uhr
1860 II: Unnötige 0:1-Niederlage bei den Stuttgarter Kickers
In einem typischen „0:0-Spiel“ brachte ein als Flanke gedachter Freistoss eine Viertelstunde vor dem Ende die Entscheidung zugunsten der Stuttgarter Kickers. Der Schuss von Mustafa Parmak aus dem linken Halbfeld fand durch Freund und Feind hindurch den Weg ins Löwen-Tor (75.). Die U23 von Klaus Koschlick enttäuschte vor allem spielerisch bei der 0:1-Niederlage und kann bei Siegen der direkten Konkurrenten Saarbrücken und Pfullendorf an diesem Spieltag noch auf einen Abstiegsplatz abrutschen.

Personal: Löwen-Coach Klaus Koschlick standen bei den Stuttgarter Kickers die Langzeitverletzten Christian Träsch (gebrochene Mittelfußwurzel) und Julian Ratei (Riss des Innenmeniskus und des vorderen Kreuzbandes) nicht zur Verfügung. Da Torhüter Philipp Tschauner am Sonntag bei den Profis den verletzten Michael Hofmann vertreten muss, stand zum dritten Mal in dieser Saison A-Junioren-Keeper Andreas Rössl zwischen den Pfosten. Aus der ersten Mannschaft verstärkten Lukasz Szukala, Christoph Burkhard, Alexander Eberlein und Nicky Adler die Löwen-U23.

Spielverlauf: Genau zwei Chancen sahen die Zuschauer im GAZI-Stadion in Stuttgart Degerloch vor der Pause. Je eine für beide Teams. In der 18. Minute hatte Alexander Eberlein den pfeilschnellen José Holebas mit einem mustergültigen Pass in die Tiefe bedient. Der 22-Jährige zog auf und davon. Sein Schuss aus 18 Metern konnte Kickers-Keeper David Yelldell gerade noch um den Pfosten lenken. Vier Minuten später gerieten die Löwen in Bedrängnis. Nach einem Eckball brachte die Hintermannschaft das Leder nicht aus der Gefahrenzone. Manuel Hartmann kam in zentraler Position frei an den Ball, doch sein Schuss aus 23 Metern strich knapp am linken Pfosten vorbei (22.). „Die 1. Halbzeit war sehr zerfahren“, analysierte Ernst Tanner. Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Löwen und verantwortlich für die U23. „Es gab kaum Höhepunkte. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld.“

Auch nach der Pause änderte sich nicht viel im Spiel beider Teams. In der 54. Minute grätschte Kapitän Dennis Polak im letzten Moment eine Hereingabe von Oliver Stierle aus der Gefahrenzone. 20 Minuten später versuchte „Ali“ Eberlein per Freistoß aus 28 Metern Kickers-Torhüter Yelldell zu überwinden. Aber das Leder kam zu zentral aufs Tor, sodass der Keeper abwehren konnte. Im Gegenzug fiel die Entscheidung nach einem Freistoss aus halblinker Position. Mustafa Parmak drehte den Ball mit dem rechten Fuß als Flanke vors Tor. Durch Freund und Feind hindurch fand das Leder direkt den Weg ins Löwen-Tor (75.). Danach machten die Sechziger auf, Trainer Klaus Koschlick nahm einige Umstellungen vor – mit Anton Fink und Dominik Stahl kamen zwei Offensivkräfte für zwei Defensivspieler –, doch lediglich die Kickers hatten noch eine Chance zu einem weiteren Treffer. In der 81. Minute verhinderte Löwen-Keeper Andreas Rössl mit einer Glanzparade nach einem Zwölf-Meter-Schuss von Mustafa Akcay das 2:0. So lieb es bei der unnötigen 0:1-Niederlage.

„Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel“, konstatierte Tanner. Ein richtiges Aufbäumen nach dem Rückstand sei trotz taktischer Umstellungen nicht zu erkennen gewesen. Der Grund: „Wir waren heute zu harmlos und spielerisch im Vergleich zu den vergangenen Wochen um eine Klasse schlechter“, so der 40-Jährige.

Nun gilt es am Freitag, 18. Mai 2007, 19 Uhr im Grünwalder Stadion gegen den bereits als Aufsteiger feststehenden SV Wehen zu punkten. Im Vorverkauf wurden für diese Partie bereits 4.000 Karten abgesetzt. Wer die U23-Löwen bei diesem wichtigen Spiel unterstützen möchte, kann hier Tickets bestellen.

Weitere Infos zur Aktion X-Tausend.

Kickers: Yelldell – Benda, Wildersinn, Härter, Stierle – Hartmann, Gambo, Akcay – Parmak, Yildiz, Vaccaro.
Ersatz: Salz (Tor) – Steinle, Weller, Kanitz, Kanyuk, Bischoff, Kacani.

1860: Rössl – Burkhard, Polak, Szukala, B. Schwarz – Baumgartlinger, Eberlein – Adler, Duhnke, Holebas – Schmitt.
Ersatz: Pentke (Tor) – Tausendpfund, Fink, Ramaj, Purdy, Stahl, Welm.

Wechsel: Bischoff für Yildiz (59.), Kacani für Vaccaro (75.), Steinle für Gambo (85.) – Fink für Burkhard (78.), Stahl für Baumgartlinger (85.).

Tore: 1:0 Parmak (75.).
Gelbe Karten: Kacani, Parmak – Burkhard, Schmitt.
Zuschauer: 2.250 GAZI-Stadion auf der Waldau.
Schiedsrichter: Matthias Kristek (Büdingen); Assistenten: Thomas Münch (Gottmadingen), Robert Kempter (Sauldorf).

TSV 1860.de

Spielverlegung der U 19-Mannschaft

Das U19-Bundesligaspiel der A-Junioren der Stuttgarter Kickers gegen den Karlsruher SC am Sonntagnachmittag, 13. Mai 2007 um 14.00 Uhr auf der Festwiese in Cannstatt muß kurzfristig verlegt werden. Grund ist die Abstellung eines Karlsruher Auswahlspielers zu einem DFB-Lehrgang. Die Begegnung muß daher auf Mittwoch, 23. Mai 2007 verlegt werden. Anstoßzeit auf der Bezirkssportanlage Waldau in Degerloch wird dann um 18.30 Uhr sein.

Kickers-Juniorenteam

Der Präsident spielt den Stimmungstöter

Dirk Eichelbaum bemängelt die gute Laune bei den Kickers trotz schlechter Ergebnisse – Yelldell verlängert, Weller muss gehen

STUTTGART. Vom Aufstiegsanwärter zum Abstiegskandidaten? „Mich ärgert, wie wenig sich die Mannschaft in den vergangenen Spielen aufgebäumt hat“, sagt der Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum vor dem Regionalliga-Heimspiel (heute, 19 Uhr) gegen 1860 München II.

Von Joachim Klumpp

Am vergangenen Samstag hat sich Dirk Eichelbaum auf die Fahrt nach Wehen gemacht. Jenem kleinen Flecken mit 6700 Einwohnern im Taunus, der künftig im Profifußball mitmischen will. Und weil dieser Fakt schon seit einer Woche feststand, konnte der Kickers-Präsident hautnah erleben, wie die Mannschaft des Gastgebers vor dem Anpfiff Indianertänze aufgeführt hat. Doch anstatt die Gunst der Stunde zu nutzen und auf dem Kriegspfad drei Punkte zu ergattern, rauchten die Stuttgarter Spieler lieber die Friedenspfeife. „Erst nach der Pause wurde es besser“, sagt Eichelbaum, der diese Partie beim designierten Meister sinnbildlich für das gesamte Jahr 2007 nimmt. „Es ärgert mich schon, wie wenig sich die Mannschaft in den vergangenen Spielen aufgebäumt hat.“

Mit der Konsequenz, dass sie vom Aufstieganwärter zum Abstiegskandidaten mutierte. Nur fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf den Viertletzten Pfullendorf. Die Tendenz ist fallend. „Neun Punkte aus zehn Spielen in diesem Jahr – das ist die Bilanz eines Absteigers“, macht sich Eichelbaum keine Illusionen (wobei die Talfahrt schon mit der ersten Niederlage am neunten Spieltag in Siegen begann). Dennoch wehrt sich der Manager Joachim Cast: „Mangelnden Einsatz kann man dem Team nicht vorwerfen.“

Das wäre auch nochmal schöner. Aber der letzte Wille und die Konzentration fehlen offensichtlich. Ursache laut Eichelbaum: „Bei uns herrscht zu gute Stimmung.“ Selbst nach Niederlagen. Ein Fall für den Trainer? Dessen Situation trug insgesamt auch nicht gerade zur Entspannung bei: Erst lockte Hannover, dann wurde eine Vertragsverlängerung in der Winterpause so lange hinausgezögert, bis auch dem Letzten klar war, dass Robin Dutts Zukunft nicht in Stuttgart liegt, sondern in Freiburg. „Das ganze Theater dort hat bis zu uns gewirkt“, sagt Eichelbaum. Soll heißen: die Unruhe in und um den Sportclub ging auch an Dutt nicht spurlos vorüber, wenngleich der 42-Jährige alles tut, um sich das nicht anmerken zu lassen. Zwar hat er – in Absprache mit dem Manager Cast – einige Termine wahrgenommen, betont aber: „Absolute Priorität haben die Kickers, dafür habe ich dem Verein zu viel zu verdanken.“

Ob das alle Spieler auch so sehen, steht auf einem anderen Blatt. Einige wie Manuel Hartmann hängen in der Luft, andere wie Laszlo Kanyuk können sich einen Verein suchen, 15 weitere haben einen Vertrag. „Bisher hat der Trainer immer die richtigen Worte gefunden“, sagt Eichelbaum. Und jetzt? „Die Mannschaft macht das durch, was sonst in der Vorrunde passierte“, so Dutt. Weil im Winter der Sturm ausgewechselt worden ist. Und die jungen Nachrücker – Bischoff, Tucci und Kacani (bleibt bis 2009) – einige Monate brauchen, bis sie integriert sind. Zudem haben die Zugänge nicht wie erhofft eingeschlagen, sodass man sich von der Leihgabe Sean Dundee ebenso trennen wird wie von Thomas Weller – und Angelo Vaccaro verstärkt in die Pflicht nimmt. „Wir brauchen ihn nächste Saison“, betont das Präsidiummitglied Walter Kelsch.

Aber nicht nur ihn. „Wir wissen, wo wir ansetzen müssen“, sagt der Präsident. Die vier bis fünf Neuzugänge in allen Mannschaftsteilen sollen deshalb auf dem Platz auch mal eine Reaktion zeigen, in der Kabine ungemütlich werden, kurzum: Leistungsträger und Führungsspieler in Personalunion sein, wie einst Mirnes Mesic, der durch seinen Weggang immerhin 200 000 Euro einbrachte. Gegen eine festgeschriebene Ablöse könnte auch der Torwart David Yelldell gehen, der gestern seinen Vertrag vorzeitig bis 2009 verlängert hat. „Wir sind mit einigen Spielern in Kontakt“, sagt Cast, „können aber keinen Vollzug melden, weil die zum Teil noch bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen.“ Die Stürmer Sascha Maier oder Nico Beigang etwa, der Darmstadt 98 aber nur im Falle des Abstiegs verlassen kann. Ein Szenario, das auch den Kickers drohen könnte.

„Wir haben das Thema so kurz wie nötig angesprochen“, sagt Dutt, der vor dem Schlüsselspiel gegen 1860 München II den Teufel nicht an die Wand malen möchte. Dennoch bittet er heute Vormittag zum Torschusstraining, danach zum Mittagessen. „Das haben wir bei Freitagspielen hin und wieder gemacht“, spielt er die Maßnahme herunter. Auch Walter Kelsch hat sich diese Woche kurz gefasst. Zehn Minuten Ansprache mussten reichen. „Da habe ich deutlich gemacht, dass ich von allen Spielern 120 Prozent verlange.“ Ohne Wenn und Aber. Schließlich hat der Verein das Minimalziel Platz sechs nicht ganz aus den Augen verloren.

Und dem sind die Kickers immer noch näher als einem Abstiegsplatz. So soll es bleiben. Eichelbaum: „Wenn wir heute gegen 1860 nicht gewinnen, wann dann?“

Stuttgarter Zeitung

Vorberichte: Stuttgarter Kickers – TSV 1860 München II *Update*

Nach zuletzt eher durchschnittlichen Leistungen und teilweise unglücklichen Niederlagen brauchen die Stuttgarter Kickers am Freitagabend um 19.00 Uhr im GAZi-Stadion gegen die U23-Mannschaft des TSV 1860 München endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Drei Punkte sind das Ziel von Trainer Robin Dutt und seiner Mannschaft und die müssen mit Leidenschaft, guter Taktik und Disziplin erkämpft werden. Vor allem aber ist die Offensive gefragt, denn in den letzten fünf Spielen gelang nur ein Treffer und zuletzt blieb man Zuhause gegen SF Siegen und FK Pirmasens ohne Torerfolg.
Alles andere als ein Sieg wäre also eine Enttäuschung und das weiß auch die Mannschaft. „Wir dürfen uns jetzt keinen Ausrutscher mehr erlauben und gehen hochmotiviert in diese Begegnung“, streicht Kickers-Urgewächs Oliver Stierle die Bedeutung dieses Spieles heraus. Bis auf den immer noch verletzten Sean Dundee sind alle Aktiven fit und man darf gespannt sein, wie Robin Dutt insbesondere das Mittelfeld und den Angriff besetzen wird. Zumindest kann er wieder auf Regisseur Mustafa Parmak zurückgreifen, der in den letzten Tagen wieder voll mittrainieren konnte.
Der immer noch intensiv um den Klassenerhalt kämpfende TSV 1860 München II hinterließ zuletzt unter dem Nachfolger von Marco Kurz und neuen Trainer Klaus Koschlik einen gefestigten Eindruck, so dass die Kickers also 90 Minuten lang voll konzentriert sein müssen.

Offizielle Homepage

Vorschau
Spielinfos:

Anstoß: 11.05.2007 19:00
Stadion: GAZI-Stadion auf der Waldau

Schiedsrichter: Kristek (Büdingen)
Assistenten: Münch (Gottmadingen), Kempter (Sauldorf)

Stuttgarter Kickers: Ob Dundee (Muskelfaserriss) rechtzeitig fit wird, ist fraglich. Im Angriff ist auch ein Einsatz von Vaccaro denkbar.

1860 München II: Da die Profis erst am Sonntag spielen, sind weitere personelle Verstärkungen im Kampf gegen den Abstieg durchaus möglich.
Aufstellung
Stuttgarter Kickers
Yelldell – Benda, Wildersinn, Härter, Stierle – M. Hartmann, Gambo, Akcay – Parmak, Yildiz, Weller; Trainer: Dutt

1860 München II
Tschauner – C. Burkhard, Polak, Szukala, B. Schwarz – Ziegenbein, Eberlein, Duhnke – N. Adler, R. Schmitt, Holebas; Trainer: Koschlick

Kicker

Trotz drei Spielen hintereinander ohne Torerfolg und einer mäßigen Heimbilanz nach der Winterpause bleiben die Kickers optimistisch. „Wir sind den Umgang mit schwierigen Situationen gewöhnt, das wirft uns nicht gleich aus der Bahn“, erklärt Trainer Robin Dutt, der sich sicher ist, dass seine Mannschaft auch diese Situation meistern wird. Allerdings werden heute sehr bissige „Löwen“ erwartet. Während die Gastgeber als Tabellensiebte fünf Punkte von den Abstiegsplätzen entfernt sind, ist die Lage bei den Münchnern prekärer. Sie haben als 13. nur einen Zähler Luft, aber nach dem 3:0 zuletzt gegen Pirmasens wieder neue Hoffnungen geschöpft. Auch in Stuttgart wird Trainer Klaus Koschlick sein Team wieder mit Profis aus der ersten Mannschaft verstärken. Bei den Kickers stehen bis auf Sean Dundee (Muskelfaserriss) alle Spieler zur Verfügung. Indes hat David Yelldell seinen Vertrag vorzeitig bis 2009 verlängert. Auch der bisherige Oberliga­spieler Sokol Kacani bleibt bis 2009, Mustafa Akcay unterschrieb bis 2008.

So wollen sie spielen: Yelldell – Benda, Wildersinn, Härter, Stierle – Hartmann, Gambo, Akcay – Parmak, Yildiz, Weller.

Eßlinger Zeitung

Ernste Lage: Kickers trainieren am Spieltag

Stuttgart (jüf) – Die Lage beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers ist ernst. Bei einer Niederlage am heutigen Freitag (19 Uhr/Gazistadion) gegen den TSV 1860 München II könnte für die Blauen plötzlich der Kampf gegen den Abstieg beginnen. „Die Spieler sind sich der Bedeutung der Partie bewusst“, sagt Manager Joachim Cast. Dementsprechend wählte Trainer Robin Dutt eine außergewöhnliche Vorbereitung. Er lässt seine Spieler heute um 11 Uhr vor allem noch einmal am Torabschluss arbeiten, anschließend wird im Clubhaus gemeinsam mittaggegessen. Danach dürfen die Spieler bis zum Treffpunkt im Stadion zum Ausruhen noch einmal nach Hause. Unterdessen verdichten sich die Anzeichen, dass sich Mittelfeldspieler Manuel Hartmann am Saisonende der SpVgg Unterhaching anschließen wird – Voraussetzung ist allerdings der Klassenverbleib der Bayern. Bereits festgelegt hat sich David Yelldell: Der Kickers-Torwart verlängerte seinen bis 2008 laufenden Vertrag bei den Blauen vorzeitig bis 2009.

Stuttgarter Nachrichten

Vertragsverlängerungen

Yelldell, Kacani und Akcay bleiben den Blauen treu

Die Stuttgarter Kickers haben ihre Personalplanungen weiter voran getrieben. So verlängerte jetzt Torhüter David Yelldell (25 Jahre) seinen bis 2008 gültigen Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2009. Ebenfalls bis 2009 unterschrieben hat der bisherige Amateurstürmer Sokol Kacani (22 Jahre). Er empfahl sich zuletzt durch zahlreiche Tore in der Oberligamannschaft. Auch Mustafa Akcay (23 Jahren) hat sich entschieden, ein weiteres Jahr bis 2008 bei den Kickers zu bleiben. Der Mittelfeldspieler trägt das Kickers-Trikot nunmehr schon seit 13 Jahren.

Becherwurf-Prozess wird zu Hängepartie

Becherwurf-Prozess wird zu Hängepartie

DNA-Gutachten fehlt – Wurfversuche der Polizei im Kickers-Stadion

Während sich die Anhänger des VfB Stuttgart bereits auf das DFB-Pokalfinale am 26. Mai in Berlin freuen, beschäftigt der Becherwurf beim Pokalspiel der Stuttgarter Kickers gegen Hertha BSC am 25. Oktober 2006 immer noch die Justiz. „Becherwurf-Prozess wird zu Hängepartie“ weiterlesen

Sebescen wird Teamchef für den Nachwuchs

Nun ist es endgültig. Der frühere Kickers-Spieler Zoltan Sebescen übernimmt vom 1. Juli 2007 an den Posten als Teamchef für den Nachwuchs bei den Stuttgarter Kickers. Der 31jährige, ehemalige Nationalspieler ist zuständig für alle Bereiche im Nachwuchsbereich, angefangen von den Bambinis bis zum U 23-Team. „Von der Verpflichtung von Sebescen versprechen wir uns einen Schub in der Nachwuchsarbeit, die für einen Verein wie die Kickers immer wichtiger wird“, kommentierte Präsident Dirk Eichelbaum die Verpflichtung des ehemaligen Fußball-Profis.

Zoltan Sebescen spielte nach seinem Wechsel von den Kickers bei Wolfsburg und Leverkusen und wurde kurzfristig auch in die Nationalmannschaft berufen. Nach einem Zeckenbiß und mehreren Verletzungen mußte er vorzeitig seine Laufbahn als Profi beenden und nimmt nun einen neuen Anlauf als Teamchef für den Nachwuchs. „Wichtig ist für mich eine enge Verzahnung der U17-, U19- und U23-Mannschaft, um in Abstimmung mit dem neuen Trainer Peter Zeidler und mit Manager Joachim Cast möglichst viele Talente der ersten Mannschaft zuzuführen“, sieht Sebescen seine Hauptaufgabe an.

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