Spielberichte SV Sandhausen – Stuttgarter Kickers (2:2)

SV Sandhausen – Kickers 2:2 (0:2)

Die Kickers spielten am Nachmittag vor 1380 Zuschauern 2:2-Unentschieden beim Aufsteiger SV Sandhausen. Leider schaffte es die Mannschaft von Trainer Stefan Minkwitz nach der 2:0-Führung zur Halbzeit nicht, alle drei Punkte nach Degerloch zu entführen. Dennoch blieben die Blauen auch im vierten Spiel hintereinander ungeschlagen, verschenkten aber einen möglichen Sieg.

Die Aufstellung:

Kickers-Trainer Stefan Minkwitz musste vor der Begegnung zwei wichtige Umstellungen vornehmen, da Kapitän Oliver Stierle nach einem Abschlusstest am Vormittag über Schmerzen in der Wade klagte und Moritz Steinle sich wegen einer fiebrigen Erkältung krank gemeldet hatte. So beorderte er Marcel Rapp auf den linken Außenverteidigerposten und schenkte Ferhat Cerci im linken, offensiven Mittelfeld das Vertrauen. Marco Wildersinn und Marcus Mann bildeten also die Innenverteidigung und Benedikt Deigendesch blieb auf dem rechten Außenverteidigerposten. Mitwirken konnte glücklicherweise Mustafa Parmak, den fast die ganze Woche eine Reizung im Knie behindert hatte. Bashiru Gambo und Alexander Rosen spielten wieder im zentralen Mittelfeld, Sokol Kacani und Angelo Vaccaro im Sturm.

Der Spielverlauf:

Von Anfang an attackierten die Blauen im Hardtwaldstadion entschlossen nach vorne und Rosen sowie Parmak trieben das Spiel an. Rosen leitete dann in der siebten Minute auch einen gelungenen Spielzug ein und der Ball kam über die Stationen Parmak und Vaccaro vor die Füsse von Kacani, der mit seinem sechsten Saisontreffer die 1:0-Führung erzielte. Yelldell wehrte dann einen Flachschuss von Pinto ab (10.) und auch bei einem Kopfball von Göttlicher nach einem Eckball von Mintzel war der Kickers-Schlussmann auf der Hut(14.). Auf der anderen Seite vertändelte beim SV Sandhausen Kolb den Ball und Parmak spritzte entschlossen dazwischen. Mit einem gekonnten Dribbling überwand er die unsichere Abwehr des Gastgebers und erhöhte mit einem gezielten Schuss ins lange Eck zur 2:0-Führung (17.). Spielerisch und technisch waren nun die Blauen klar überlegen und ein Schuss von Rosen nach Vorarbeit von Vaccaro ging nur knapp am Tor vorbei (25.). Etwas zu hoch zielte dann Cerci nach einem Eckball von Parmak (30.). Als die Kickers auf den dritten Treffer drängten, gab es in einer unübersichtlichen Situation und nach einem angeblichen Foul von Rapp an Pinto Elfmeter für den SV Sandhausen. David Yelsdell ahnte die richtige Ecke und parierte den Schuss von Mintzel (33.). Auch bei einem Fernschuss von Grgic zeigte der Kickers-Torhüter seine ganze Klasse (40.)

Nach Seitenwechsel wurde der SV Sandhausen leicht offensiver, aber die Kickers hatten das Geschehen weiter unter Kontrolle. Nach einem langen Musterpass des eifrigen Bashiru Gambo kam der Ball in der 58. Minute in den Lauf von Ferhat Cerci, doch dessen gefühlvoller Heber prallte von der Querlatte zurück ins Feld (60.)
Fast im Gegenzug fiel dann leider der 1:2-Anschlusstreffer für Sandhausen: Grgic flankte auf den langen Posten auf Waldecker, der mit seinem Kopfball Akwuegbu bediente. Der ehemalige Kickers-Spieler stand völlig frei und musste nur noch einschieben (62.).
Als danach Trainer Minkwitz Benda für Cerci einwechselte und auch noch der leicht angeschlagene Gambo durch Yildiz ersetzt wurde, verloren die Blauen mehr und mehr die Ordnung. Und weil zudem die Konter vor allem über Vaccaro nicht erfolgreich abgeschlossen wurden, schaffte Sandhausen den 2:2-Ausgleich. Benda unterschätzte eine Flank von Grgic und der kampfstarke Waldecker überwand mit einem Schuss ins lange Eck Torhüter Yelldell (75.).
Am Ende mussten dann die Blauen noch froh sein, dass Mintzel eine große Möglichkeit nicht zum Siegestreffer für die Nordbadener verwertete, als er den Ball volley und mit vollem Risiko traf. Das hätte allerdings auch nicht dem Spielverlauf entsprochen (81.)

Die Trainerstimmen:

Stefan Minkwitz: “Vor dem Spiel wäre ich vielleicht mit einem Punkt zufrieden gewesen, aber nun muss ich sagen, dass wir einen Sieg verschenkt haben. Wir haben es einfach versäumt, nach dem 2:0 mit einem weiteren Tor nachzulegen. Da wurden einige Konter einfach nicht entschlossen genug zu Ende gespielt. Andererseits hat mein Trainerkollege aus Sandhausen einfach ein feines Händchen bei seinen Einwechslungen gehabt, das mir diesmal fehlte. Ich hatte mir durch meine Wechsel mehr Impulse erhofft, aber die blieben leider aus.“
Gerd Dais: “Wir wollten eigentlich den ersten Heimsieg in diesem Jahr feiern, mussten aber mit dem Unentschieden zufrieden sein. Glücklicherweise haben wir die Nackenschläge in der Anfangsphase weggesteckt und haben vor allem in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel gefunden. Natürlich muss ich besonders Waldecker nach seiner Einwechslung ein Kompliment machen, denn er bereitete mit seiner Entschlossenheit nicht nur den Anschlusstreffer vor sondern traf dann noch selbst. Die Kickers aber verfügten lange über eine enorm kompakte Einheit.“

Aus Sandhausen berichtete Guido Dobbratz.

Die Spielstatistik:
SV Sandhausen: Petkovic – Göttlicher, Beisel, Fickert (46. T. Bauer) – Pinto (56. Waldecker), Kolb (72. Schmid), Mendez, Altin, Mintzel – Grgic, Akwuegbu – Trainer: Dais
Kickers: David Yelldell – Benedikt Deigendesch, Marcus Mann, Marco Wildersinn – Marcel Rapp – Alexander Rosen, Bashiru Gambo (72. Recep Yildiz), Mustafa Parmak, Ferhat Cerci (67. Sascha Benda) – Sokol Kacani, Angelo Vaccaro (82. Marco Tucci) – Trainer: Stefan Minkwitz

Zuschauer:
1.380 Fans im Hardtwaldstadion

Torfolge:
0:1 Sokol Kacani (8.)
0:2 Mustafa Parmak (17.)
1:2 Akwuegbu (62.)
2:2 Waldecker (75.)

Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)

Verwarnungen:
Gelbe Karten: Beisel, Mendez, Grgic – Mann

Besondere Vorkommnisse:
Mintzel scheitert mit Foulelfmeter an Yelldell (33.)

Offizielle Homepage

SVS erkämpft sich 2:2 gegen die Stuttgarter Kickers

Am heutigen Nachmittag erkämpfte sich unser Team einen Punkt gegen die Stuttgarter Kickers vor 1380 Zuschauern.

Der SVS wurde wieder kalt erwischt. Nach 8.Minuten gingen die Kickers nach einer Vorlage von Parmakn auf Vaccaro mit 0:1in Führung. Die erste Chance für den SVS hatte Roberto Pinto mit seinem Schuss nach einer Ecke, der knapp am Tor vorbei ging.(14.).Nur eine Minute später war es Mario Göttlicher, der einen Eckball übers Tor köpfte. In der 17.Minute dann der nächste Schlag für unseren SVS. 0:2 hieß es nach einem Fehler von Boris Kolb, den Parmak eiskalt ausnutzte und Marjan Petkovic keine Chance ließ. Der SVS kämpfte jedoch weiter, lieferte bis dahin auch eine ordentliche Partie ab. Emmanuel Akwuegbu kam nach einem Eckball von Alf Mintzel zur Kopfballchance, jedoch stand der Kickers Keeper Yelldell richtig. Nur eine Minute später hatten die Kickers eine Schusschance durch Rosen aus 20m, die jedoch vergeben wurde. Die letzte Chance vor der Pause hatte der SVS- eine Riesenchance. Roberto Pinto wurde im 16m Raum gelegt und Schiedsrichter Stark entschied auf Foulelfmeter. Alf Mintzel nahm sich den Ball, nachdem er letzte Woche in Unterhaching sicher verwandeln konnte. Jedoch konnte Yelldell den Strafstoß halten.

Nach der Pause war der SVS bemüht auf das Tor der Kickers zu spielen. Die erste Chance hatte Velimir Grgic mit einem Freistoß aus 20m, der übers Tor ging. In der 60.Minute dann die Chance zur Entscheidung für die Kickers. Cerci tauchte alleine vor Marjan Petkovic auf, überlupfte den SVS Keeper, der Ball flog jedoch an die Latte. Eine Minute später kam die Hoffnung an den Hardtwald zurück. Velimir Grgic flankte auf den eingewechselten Benny Waldecker, diese köpfte quer auf Emmanuel Akwuegbu, der zum Anschlusstreffer ins Tor einschob. In der 73.Minute dann der Ausgleich. Ein langer Ball von Alberto Mendez fand Benny Waldecker, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und eiskalt ins Tor einschoss zum 2:2. Nur zwei Minuten später dann die Großchance zur Führung gegen immer harmloser werdende Kickers. Eine Flanke von Emmanuel Akwuegbu fand den freistehenden Alf Mintzel, der den Ball mit vollem Risiko am Tor vorbei feuerte. In der 79.Minute die letzte Chance des Spiels durch einen Schuss vom guten Benny Waldecker aus 18m, der übers Tor ging.

Ein 2:2, das für den SVS absolut verdient war. Gegenüber der letzten Spiele zeigte die Mannschaft eine Leistungssteigerung und verdiente sich so den Punkt heute. Nächste Woche geht es bereits am Freitag weiter, um 19 Uhr beim SV Elversberg.

Spielstatistik:

SVS: Petkovic- Altin, Beisel, Göttlicher, Fickert (46. Bauer)– Kolb (69. Schmid) – Pinto (56. Waldecker), Mendez, Mintzel – Grgic, Akwuegbu

Stuttg. Kickers: Yelldell- Deigendesch, Wildersinn, Mann, Rapp -Rosen – Parmak, Gambo (69. Yildiz), Cerci (64. Benda) – Vaccaro (82. Tucci), Kacani

Schiedsrichter: Stark

Zuschauer: 1380

Tore:
0:1 Vaccaro (8.)
0:2 Parmak (17.)
1:2 Akwuegbu (61.)
2:2 Waldecker (73.)

gelbe Karten: Beisel, Mendez, Grgic – Mann

SV Sandhausen

Insgesamt 22 Bilder vom Spiel auf der Homepage des SV Sandhausen

Mustafa Parmak, Stefan Minkiwtz und weitere Stimmen im Radiointerview von IRSport.

Vorberichte: TSV Schwieberdingen – Stuttgarter Kickers II

Coveli traut TSV-Team bei Kickers II alles zu

Schwieberdingen – Ganz im Zeichen des Abstiegskampfes steht das Duell der Fußball-Oberliga morgen zwischen den Stuttgarter Kickers II und dem TSV Schwieberdingen (15 Uhr/Bezirkssportanlage Waldau).

Mit dem 2:0-Heimerfolg gegen den VfL Kirchheim ist den Schwieberdingern der erste wichtige Schritt zum Klassenerhalt gelungen.
Nun wollen die Mannen von Trainer Gianni Coveli in Stuttgart nachlegen. „Wir fahren dorthin, um zu gewinnen und möchten einen direkten Konkurrenten in der Tabelle überholen“, sagte Coveli. Die Stuttgarter Kickers rangieren punktgleich mit einer nur um fünf Tore besseren Tordifferenz auf dem 15. Platz direkt vor dem TSV. „Meine Jungs sind heiß und wollen den positiven Trend fortsetzen“, strahlt Coveli Zuversicht aus.
Die Kickers galten nach zwölf Niederlagen in Folge in der Hinrunde bereits als sicherer Absteiger. Das Team hat sich aber gefangen und in diesem Jahr schon sehr gute Ergebnisse erzielt. Wie gut die Mannschaft mittlerweile drauf ist, bekam vor kurzem Titelaspiranten Waldhof Mannheim bei seiner überraschender 0:1-Pleite zu spüren. Auch für die morgige Begegnung erhalten die „kleinen“ Blauen sicher wieder Unterstützung aus dem Regionalligakader.
Gerne erinnert man sich im Schwieberdinger Lager an das Hinspiel, als der TSV einen 0:1-Halbzeitrückstand noch in einen 5:2-Erfolg drehte. Dies war gleichzeitig der erste Sieg im Oberhaus.
TSV-Aufgebot: Kummer, Dürl; Beck, Dense, Kutnjak, Filipovic, Marusic, Trombin, Vollmer, Vivenzio, Büttner, Morina, Aslan, Rothkopf, Deiß, Schurichin, Schneider, Yali.

Ludwigsburger Kreiszeitung

Presse zu FC Villingen – Stuttgarter Kickers II (4:0)

FC 08 Villingen schlägt Stuttgarter Kickers II 4:0

VS-VILLINGEN (rn) Durch einen 4:0-Erfolg im Nachholspiel gegen die Stuttgarter Kickers II hat Oberligist FC 08 Villingen gestern Abend im Aufstiegsrennen weiter Boden gut gemacht. 900 Zuschauer sahen ein insgesamt nur mäßiges Spiel.
Oberliga Baden-Württemberg: FC 08 Villingen – Stuttgarter Kickers II 4:0 (1:0). Trotz des zahlenmäßig deutlichen Erfolgs war bei Villingen viel Sand im Getriebe. Der Gastgeber hatte über die gesamte Spielzeit mehr Ballbesitz, doch fehlten vor allem in der Offensive die zündenden Ideen, um die defensiv agierenden „jungen Blauen“ unter Druck zu setzen. So kamen die Platzherren erst nach 20 Minuten zur ersten Chance. Danach hatte Villingen seine beste Phase, doch scheiterten Jago Maric (23.), Giuliano Saggiomo (25.) sowie Dejan Svjetlanovic und Stasiak am guten Gästetorhüter Salz. In der 27. Minute fiel dann der Führungstreffer für die Schwarz-Weißen. Nach einem Foulspiel vom Ex-Pfullendorfer Markus Ortlieb an Sari verwandelte Jago Maric den fälligen Strafstoß.

In der 57. Minute hatte dann auch die Gäste die erste Torchance, als Kovac nach einer gelungenen Kombination haarscharf das 1:1 verpasste. Im direkten Gegenzug fiel dann die Vorentscheidung, als Adem Sari nach einer schönen Flanke von Piero Saccone per Kopf zum 2:0 traf. Die Gäste lockerten danach ihre Abwehr, sodass sich für Villingen mehr Räume ergaben. Doch erst in der Schlussphase ergaben sich noch einmal Einschussmöglichkeiten. Auf Zuspiel von Intemperante erzielte A-Jugendspieler Alexander Germann (85.) das 3:0. Mit einer schönen Einzelleistung erhöhte Sari nur zwei Minuten später auf 4:0.
FC Villingen: Miletic, D´Incau, Bea, Hohnstein (61. Michnia), Svjetlanovic, Maric, Giuliano Saggiomo, Saccone, Rino Saggiomo (70. Intemperante), Sari, Stasiak (75. Germann). – Tore: 1:0 (27.) Jago Maric (Elfmeter), 2:0 (58.) Adem Sari, 3:0 (85.) Alexander Germann, 4:0 (87.) Adem Sari . – Zuschauer: 900. – Schiedsrichter: Thorsten Weber (Mahlberg).

Schwäbische Zeitung

Souveräner Pflichtsieg
VON STEFAN UMMENHOFER
Der FC 08 Villingen hat wieder Oberwasser. Mit einem deutlichen 4:0-Erfolg über die abstiegsgefährdete Reserve der Stuttgarter Kickers reduzierte der FC 08 seinen Rückstand auf einen Regionalliga-Qualifikationsplatz auf drei Zähler. Die Villinger boten eine souveräne Leistung und nutzten vor allem ihre Torchancen.

Fußball-Oberliga: FC 08 Villingen – Stuttgarter Kickers II 4:0 (1:0) – Bei klarer Feldüberlegenheit brauchten die Nullachter 25 Minuten, um sich wirklich Zwingendes zu erarbeiten. Der deutlich verbesserte Adem Sari und Rodrigo „Toco“ Stasiak hatten gemeinsam eine erste Chance, ehe es im Minutentakt weiter ging: Ein Freistoß von Jago Maric, eine Dreifach-Gelegenheit durch Sari und Stasiak, und dann ein Alleingang Saris, den Marcel Ivanusa im Strafraum unsanft beendete: Der souveräne Schiedsrichter Thomas Bauer pfiff Elfmeter, den Jago Maric ebenso souverän verwandelte.

Ein Freistoß von Giuliano Saggiomo, der von Stasiak abgefälscht wurde, hätte nach einer halben Stunde die 2:0-Führung einbringen können. Nach der Pause zeigten sich die bis dato sehr unauffälligen Kickers erstmals: Michele-Claudio Rizzi aus 20 Metern sowie Muhamed Bajarmi hatten einigermaßen brauchbare Chancen, ehe Sari mit einem Kopfball nach Flanke von Piero Saccone nach einer knappen Stunde für den Gastgeber das 2:0 markierte. Marco Tucci verpasste kurz darauf aus drei Metern ein Zuspiel von Ali Parhizi auf der Gegenseite. Den Stuttgartern wollte offensiv nichts gelingen. Franco Petruso (62.) auf Kickers-Seite und der Villinger Giuliano Saggiomo mit einem Freistoß (68.) prüften die fehlerfreien Torleute.

Als Eugen Schneider nach einem Spaziergang am Sechzehn-Meter-Raum nur knapp neben das Villinger Tor traf, standen die Zeichen endgültig auf Heimsieg. Dass dieser dann aber doch noch so deutlich ausfiel, war nicht zu erwarten gewesen. Der 18-jährige Youngster Alexander Germann vollendete ein Zuspiel von Gaetano Intemperante und freute sich diebisch über sein erstes Oberliga-Tor (85.). Nicht minder begeistert war Adem Sari von seinem Treffer – einem schönen Schuss aus 20 Metern, mit dem er Torhüter Salz vier Minuten vor Schluss überlistete.

Das Publikum war zufrieden – Trainer Kristijan Djordjevic auch. „Ich habe von meiner Mannschaft mehr Präsenz in den Heimspielen gefordert – und das hat sie zu 120 Prozent beherzigt.“ So müsse man auch die nächsten Partien angehen. Nun gelte es, den Akku aufzuladen und dann am Samstag gegen Freiberg nachzulegen. „Wir haben für die strahlenden Gesichter hier gesorgt“, konstatierte Kickers-Trainer Björn Hinck, der von „Klassenunterschied“ und „Lehrstunde“ sprach. „Wir haben es nicht geschafft, die schnellen Pässe des FC 08 zu unterbinden“, so Hinck.

Villingen: Miletic – Hohnstein (61. Michnia), Bea, D ´Incau, G. Saggiomo – R. Saggiomo (70. Intemperante), Maric, Saccone – Sari – Stasiak (75. Germann), Svjetlanovic.

Stuttgart: Salz – Leist, Ortlieb, Ivanusa, Baradel – Rizzi – Parhizi (77. Tunjic), Bajarmi (61. Schneider), Kovac, Sökler (46. Petruso) – Tucci

Tore: 1:0 (27.) Maric (Foulelfmeter), 2:0 (58.) Sari, 3:0 (85.) Germann, 4:0 (87.) Sari; SR: Thomas Bauer (Kuppenheim) ZS: 850; Gelbe Karten: Germann – Leist, Parhizi

Bilder zum Spiel:

www.suedkurier.de/bilder

Südkurier

Nichts zu holen in Villingen

Klar und deutlich mit 0:4 unterlagen die Stuttgarter Kickers II heute beim FC Villingen. Der Ex-Blaue Jago Maric brachte die Gastgeber in Führung (27. ), Adem Sari konnte in der. 58. Spielminute auf 2:0 erhöhen. In der Schlußphase machten Alexander Germann und erneut Adem Sari den hohen Sieg perfekt.

Am Sonntag treffen die Kickers auf den TSV Schwieberdingen. Mit einem Sieg können sich die Blauen von den Abstiegsrängen lösen.

Die Kickers spielten mit:
Salz; Baradel, Leist, Ivanusa; Bajrami (61. Schneider), Sökler (46. Petruso), Kovac (77. Tunjic), Rizzi, Ortlieb; Parhizi, Tucci

Vorberichte: FC Villingen – Stuttgarter Kickers II

FC Villingen empfängt heute die Kickers

VS-VILLINGEN (mp) – Der Fußball-Oberligist FC 08 Villingen steht innerhalb von vier Tagen vor zwei Heimspielen. Am heutigen Mittwoch gastiert die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers, am Samstag der SGV Freiberg im Friedengrund.

Bereits um 17.45 Uhr wird das heutige Spiel gegen die Kickers angepfiffen. Nachdem die zweite Vertretung der Stuttgarter Kickers bis zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz stand hat die junge Mannschaft von Trainer Björn Hinck in den letzten Spielen für Furore gesorgt. Einen 1:0-Überraschungssieg landeten die „kleinen“ Blauen dabei vor zwei Wochen gegen den SV Waldhof Mannheim. Momentan belegt die Mannschaft von Trainer Björn Hinck mit 17 Punkten Platz 15 der Tabelle und steht somit nicht mehr auf einem Abstiegsplatz.
In der Vorrunde tat sich das Team von Trainer Kristijan Djordjevic trotz des 2:0-Sieges sehr schwer. „Dies wird keine leichte Aufgabe für uns, gerade wenn man die letzten Ergebnisse der Kickers betrachtet“, ist sich der sportliche Leiter der Nullachter, Wolfgang Häßler, sicher. Der Villinger Finanzbeamte Häßler sagt aber auch: „Wenn wir vorne noch ein Wörtchen mitreden wollen, brauchen wir aus den beiden Heimspielen sechs Punkte.“

Nachdem die Villinger zuletzt beim 1:1 bei Waldhof Mannheim zwei Punkte verschenkt haben gilt es jetzt aufzuschließen. Dabei steht Stammtorhüter Daniel Miletic wieder zur Verfügung, dessen Rotsperre abgelaufen ist. Fehlen werden weiter der gesperrte Mario Ketterer sowie die Verletzten Fitim Fazlija und Mario Klotz. Insgesamt ist davon auszugehen, dass Trainer Djordjevic der Mannschaft vertraut, die zuletzt beim SV Waldhof auflief. Also auch mit drei etatmäßigen Stürmern beginnen wird.

Schwäbische Zeitung

Djordjevic fordert Dominanz

Oberliga: FC 08 Villingen – SV Stuttgarter Kickers II (heute, 17.45 Uhr/Hinspiel 2:0). Am heutigen Mittwoch empfängt der FC Villingen die Stuttgarter Kickers II zum Nachholspiel im Friedengrund und muss unbedingt drei Punkte holen.

Nach dem Teilerfolg bei Waldhof Mannheim zählen für die Nullachter im Kampf um Platz vier und den Regionalligaaufstieg sowieso nur noch Siege. Am Samstag haben die Villinger ebenfalls wieder vor eigenem Publikum den SGV Freiberg zu Gast. Zwei Aufgaben, nach denen die Nullachter unbedingt sechs Zähler mehr auf dem Konto haben müssen. Dazu fordert 08-Coach Kristijan Djordjevic eine Steigerung und will bei seiner Truppe mehr spielerische Leichtigkeit sehen. „Wir müssen endlich wieder dahin kommen, wo wir vergangenes Jahr waren. Die Mannschaft soll einfach einmal drauf losspielen und bei der Präsenz und Dominanz in Zukunft zulegen“, so der Ex-Profi. Im Angriff fehlt ihm ebenfalls die notwendige Aggressivität. „Da muss mehr Entschlossenheit her und der Wille, auch einmal in den roten Bereich und die gefährlichen Zonen zu gehen.“ Für den Villinger sind viele Dinge in der Offensive auch ein mentales Problem. „Wir überlegen einfach zu viel. Das muss aus den Köpfen raus.“ Mit seiner Abwehr war Djordjevic in Mannheim zufrieden. In der Viererkette fügt sich Giuliano Saggiomo auf der linken Außenbahn immer besser ein und David D’Incau avancierte in der Innenverteidigung zum ruhenden Pol. Auf der Torwartposition wird es allerdings eine Änderung geben. Ungeachtet seiner guten Vorstellung in Mannheim muss der junge Marijan Huljic wieder weichen. Nach seinen zwei Spielen Sperre im Anschluss an das Hoffenheim-Spiel kann Stammkeeper Daniel Miletic beim heutigen Duell gegen die jungen Kickers wieder den Platz zwischen den Pfosten einnehmen.

Deren Trainer Björn Hinck präsentierte am Sonntag nach dem 1:1-Remis bei der SG Sonnenhof Großaspach eine ähnliche Befindlichkeit wie sein Villinger Kollege Kristijan Djordjevic im Anschluss an die Waldhof-Partie. „Aufgrund der zweiten Halbzeit kann man schon von zwei verlorenen Zählern reden. Aber über die gesamte Spielzeit geht die Punkteteilung sicherlich in Ordnung“, meinte der Kickers-Trainer. Dagegen machte 08-Coach Djordjevic für die heutige Begegnung deutlich: „Der Punkt aus Mannheim wird erst etwas wert sein, wenn wir gegen die Kickers einen Dreier holen.“

Schwarzwälder Bote

Miletic wieder im Tor
„Der Punkt bei Waldhof Mannheim ist nur etwas Wert, wenn wir gegen die Stuttgarter Kickers gewinnen“, sagt der Trainer des FC 08 Villingen, Kristijan Djordjevic. In der Tat: Um im Rennen um die Regionalliga-Qualifikation dranzubleiben, müssen heute Abend im Nachholspiel drei Punkte her.

Fußball-Oberliga: FC 08 Villingen – Stuttgarter Kickers II (heute, 17.45 Uhr, Hinspiel: 2:0) – (sum) Obwohl die Kickers lediglich Rang 15 der Oberliga-Tabelle zieren, wird das Spiel kein Selbstläufer. Nach schwacher Vorrunde zeigten die „jungen Blauen“ zuletzt aufsteigende Tendenz. „Wir müssen aber noch mehr Präsenz und Dominanz zeigen“, fordert Djordjevic von seinen Spielern. Etwas Sorgen bereitete ihm in Mannheim die fehlende Durchschlagskraft im Sturm. Als der gelb-rot gefährdete „Toco“ Stasiak“ ausgewechselt wurde, herrschte im Villinger Angriff Flaute. Bei Gaetano Intemperante und Adem Sari ist, vorsichtig ausgedrückt, noch viel Luft nach oben. Für den verletzten Mario Klotz kommt das Spiel gegen die Kickers allerdings zu früh.

Im Mittelfeld müssen die Villinger weiter auf den emsigen Fitim Fazlija verzichten. Weitere Verletzte sind derzeit nicht zu beklagen, so dass möglicherweise die Startaufstellung vom Waldhof-Spiel erneut zum Einsatz kommen könnte. Allerdings bahnt sich im Tor ein Wechsel an. Daniel Miletic hat seine zweiwöchige Sperre abgesessen, so dass Marijan Huljic vermutlich wieder auf der Bank Platz nehmen dürfte.

Bei den Kickers um ihren Trainer Björn Hinck wird es spannend sein, zu sehen, ob Spieler aus der Regionalliga-Mannschaft bei der Reserve aushelfen werden. Zuletzt lief es aber auch ohne Hilfe aus der ersten Formation ganz gut. Unter anderem wurde Waldhof Mannheim mit 1:0 bezwungen, und am Sonntag gab es in Großaspach immerhin ein 1:1. „Eigentlich müsste unser Kader stark genug sein, um nicht abzusteigen“, meint Hinck. Drei Punkte Vorsprung haben die „kleinen Kickers“ derzeit auf einen Abstiegsplatz.

Die Villinger müssen weiterhin ohne Mario Ketterer auskommen. Wolfgang Häßler, sportlicher Leiter des FC 08, hatte gestern keine guten Neuigkeiten parat. Ketterer bleibt bis mindestens nächste Woche gesperrt, dann wird erst über seinen Fall verhandelt. Bekanntlich hatte der Verteidiger im Spiel gegen Hoffenheim II (1:2) von Schiedsrichter Dominik Schaal eine umstrittene Rote Karte gesehen. Viel umstrittener war aber, was sich nach dem Schlusspfiff abspielte: Schiri Schaal behauptet, Ketterer habe ihn nach dem Spiel angreifen wollen, ihm gedroht, ihn beschimpft und andere Akteure mit den Worten ,Los, den Schiri machen wir fertig‘ aufgewiegelt.

Der FC 08 sandte nun Bilder an den Verband, die zeigen, dass es keinesfalls Ketterer war, sondern ein Zuschauer, der (wie auch andere Fans) ebenfalls ein Trikot mit Ketterers Nummer 13 trug. Nach Aussage von Häßler habe auch Frank Thumm, Leiter der Strafsachenstelle beim Württembergischen Fußballverband, bestätigt, dass es sich bei dem Mann auf den Bildern nicht um Ketterer handelt. Dennoch blieb Referee Schaal bei seinen ursprünglichen Aussagen. Häßler zufolge betonte der Schiri auch gestern noch, er sei von Ketterer angegangen worden. Im Verlauf der nächsten Woche findet nun eine Kammergerichtssitzung zu diesem Fall statt, zu der neben Schaal auch Ketterer und Häßler erscheinen werden. Häßler ist empört: „Wir lassen uns das nicht mehr bieten. Das ist unglaublich!“ Dass Schaal trotz eindeutiger Zeugenaussagen bei seiner exklusiven Meinung bleibe, sei sehr bedenklich. „In dieser entscheidenden Saisonphase fehlt uns Mario Ketterer. Das ist völlig ungerecht!“ Schaal habe in seinem Bericht auch bei anderen Dingen falsch gelegen, sich etwa beim Zeitpunkt der „roten Karte“ für Co-Trainer Peter Grütering um zehn Minuten vertan, so Häßler. Bitter: Wenn die Verhandlung stattfindet, wird Ketterer dem FC 08 bereits fünf Spiele gefehlt haben, da er nach den Partien beim FC Nöttingen und bei Waldhof Mannheim sowie der heutigen Partie gegen die Kickers auch gegen Freiberg und im Pokal am nächsten Mittwoch beim Bahlinger SC gesperrt ist. Mindestens.

Für den Betroffenen ist die ganze Angelegenheit „ein Oberhammer“. Ketterer: „Ich habe keine Ahnung, wie der Schiedsrichter zu diesen Behauptungen kommt. Ich weiß nur, dass ich vor Gericht nichts befürchten muss, da ich auch nichts gemacht habe.“ Der 25-Jährige betonte ausdrücklich, „dass ich den Schiedsrichter nicht beleidigt und schon gar nicht tätlich angegriffen habe“

Südkurier

Presse zu Sonnenhof Großaspach – Stuttgarter Kickers II (1:1)

Immerhin einen Punkt haben die Stuttgarter Kickers II durch das 1:1 bei Großaspach geholt. Ob das nun aber ein gewonnener Punkt war oder doch vielleicht zwei verlorene Punkte waren, wusste der Kickers-Trainer Björn Hinck nicht so recht. „Aufgrund der zweiten Hälfte kann man schon von zwei verlorenen Punkten reden. Aber über die gesamte Spielzeit geht die Punkteteilung in Ordnung“, sagte Hinck. Nach der Führung durch Saer Sene, dessen Kopfball nach 19 Minuten dank eines Platzfehlers doch noch den Weg in das Kickers-Tor fand, taten sich die Gäste bis zur Pause schwer. Großaspach stand mit der Führung im Rücken tief, und Hincks Mannschaft fehlte das passende Rezept. Im zweiten Durchgang erhöhten dann die Stuttgarter das Tempo. Der Lohn kam spät, aber er kam. Sven Sökler konnte nach 81 Minuten den starken Aspacher Schlussmann Milan Jurkovic mit dem Treffer zum 1:1-Endstand überwinden.

Stuttgarter Zeitung

Zu einem 1:1 bei der SG Sonnenhof Großaspach kamen die Stuttgarter Kickers II. Sven Sökler gelang der Ausgleich (81.). Sehr gut stand bei den Blauen die Innenverteidigung mit Markus Ortlieb und Marcel Ivanusa. Bester Mann bei der SG: Torwart Milan Jurkovic, der früher beim VfB II auch im Sturm spielte.

Stuttgarter Nachrichten

Eine Fehlerkette kostet Großaspach den Sieg

Über ein 1:1 kam Fußball-Oberligist SG Sonnenhof Großaspach im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers II nicht hinaus. Das Ergebnis war zwar gerecht, doch der Gastgeber ärgerte sich trotzdem über zwei verschenkte Punkte. Der Grund: Vor dem Ausgleich der Gäste in der 81. Minute produzierten die Fautenhaukicker eine regelrechte Fehlerkette.

VON STEFFEN GRÜN

Mit Blick auf die vergangenen Partien hatte SG-Trainer Thomas Letsch moniert, dass sich sein Team stets durch einen individuellen Fehler um den Lohn für die harte Arbeit brachte. Gegen die kleinen Blauen sah es lange Zeit so aus, als könnten die Kicker ihrem Coach die Freude machen und endlich einmal eine Begegnung ohne groben Patzer beenden. Dann kam die 81. Minute und alles war wieder so wie zuletzt: Ein böser Aussetzer und der fast sichere Dreier glitt Großaspach aus den Händen. Martin Cimander verschätzte sich erst bei einer Flanke und musste sich beim folgenden Rettungsversuch von Sven Sökler düpieren lassen. Der machte einen Haken um Cimander und zog ab. Der Schuss bahnte sich den Weg durch die Beine von Adam Adamos und in den Kasten – 1:1. Letsch wollte aber nicht nur Cimander oder Adamos für das Gegentor verantwortlich machen. „Wir müssen schon die Flanke verhindern“, schimpfte der 39-Jährige. In den letzten neun Minuten war die SG so durcheinander, dass selbst das Siegtor für die Gäste nicht aus heiterem Himmel gefallen wäre. Ein 2:1 für die Kickers wäre zu viel des Guten gewesen. Zumindest einen Zähler hatte sich Großaspach in den ersten 80 Minuten verdient.

Die erste dicke Chance war aber auf das Konto der Regionalliga-Reserve aus Stuttgart gegangen. Einen Klasse-Freistoß von Muhamed Bajrami boxte der starke SG-Torwart Milan Jurkovic aus dem linken Torwinkel. Das erste Tor markierte dafür Großaspach. In der 19. Minute köpfte Saer Sene den Ball nach einer Maßflanke von Giuseppe Greco gegen die Laufrichtung von Kickers-Keeper Manuel Salz ins lange Eck. Das 1:0 – für das zuletzt immer sehr agile und präsente, aber oft zu wenig kaltschnäuzige Talent so etwas wie eine Befreiung. Das zeigte sich im weiteren Spielverlauf: Sene war der beste Spieler auf dem Rasen.

Fünf Minuten vor der Pause hatte Dennis Grab das 2:0 für die SG auf dem Fuß. Doch der Kickers-Torwart entschärfte den scharfen Schuss, den der Innenverteidiger nach einem zu kurz abgewehrten Eckball aus 16 Metern abgefeuert hatte. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie durchwachsen. Gähnende Langeweile herrschte im Fautenhau nicht. Helle Aufregung aber auch nur einmal. Und zwar in der 58. Minute. Da kam Sene – im Kampf um den Ball mit Markus Ortlieb – zu Fall. Der Referee pfiff und zeigte auf den Elfmeterpunkt – so deuteten zumindest viele Spieler und Zuschauer seine Gestik. Ein Irrtum. Er entschied auf Abstoß. Eine knifflige Entscheidung. In der 73. Minute hatte mal wieder Stuttgart – zur zweiten Halbzeit mit Ex-SG-Stürmer Srdan Stevanovic auf den Platz zurückgekehrt – eine ganz dicke Chance. Ali Parhizi tauchte plötzlich frei vor dem Aspacher Schlussmann auf. Jurkovic entschied auch dieses Duell für sich. Mit der Hilfe von Grab, der den Ball nach der Rettungstat seines Kollegen von der Linie kratzte.

Mit Blick auf die Chancen ist das Ergebnis mit Sicherheit gerecht. Trotzdem: Ohne die erneuten individuellen Patzer in nur einer Situation hätte die SG gewonnen.
SG Sonnenhof Großaspach: Jurkovic – Wengert, Grab, Adamos, Cimander – Montero – Blaskic (56. Bonsignore), Di Biccari, Greco (80. Nierichlo), Krasniqi (76. Euler) – Sene. – Stuttgarter Kickers II: Salz – Leist, Ortlieb, Ivanusa, Baradel – Gentner (63. Parhizi), Kovac (69. Petruso), Rizzi, Sökler – Bajrami, Genisyurek (46. Stevanovic). – Tore: 1:0 (19.) Sene, 1:1 (81.) Sökler. – Schiedsrichter: Traeder (Offenburg). – Zuschauer: 320.
 
Backnanger Kreiszeitung

Letsch ist die Enttäuschung anzusehen
 
(stg) – Die Enttäuschung über den späten Gegentreffer und den dadurch verpassten Sieg stand Thomas Letsch ins Gesicht geschrieben. „Ich bin nicht zufrieden. Wir wollten den Dreier“, sagte der SG-Trainer. Ohne die Fehlerkette vor dem 1:1 in der 81. Minute wäre dieses Ziel erreicht worden. „Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Spiele“, ärgerte sich Letsch. Wieder – wie zuletzt so oft – brachte sich Großaspach durch eigene Unzulänglichkeiten um den Erfolg. Wohlgemerkt: Unzulänglichkeiten in einer einzigen Situation. Sonst stellte der Trainer völlig zu recht fest: „Es war von uns nach vorne zwar nicht viel, aber wir haben auch für die Kickers nicht viel zugelassen.“ Insgesamt sah Letsch den Unterhaltungswert der Partie am unteren Rand angesiedelt: „Es war ein typisches Spiel, wenn zum ersten Mal höhere Temperaturen herrschen – wenig Tempo auf beiden Seiten.“

Sein Trainerkollege Björn Hinck sprach von einem „aufgrund der zweiten Halbzeit mehr als verdienten Punkt“ für die Kickers: „Wir können damit leben. Wir haben den Ausgleich erzwungen.“ Unter gütiger Mithilfe der SG, wie Adam Adamos zugab. „Wir haben ein bisschen um das 1:1 gebettelt“, räumte der Innenverteidiger der SG Sonnenhof Großaspach offen ein. Ein Manko: „Wir haben die Konter nicht sauber zu Ende gespielt.“
 
Backnanger Kreiszeitung

Presse zu Stuttgarter Kickers II – TSV Crailsheim (1:3)

Gegen die zurzeit beste Mannschaft der Oberliga, den TSV Crailsheim, gab es auch für die Stuttgarter Kickers II nichts zu holen, sie schafften es allerdings, bei der 1:3-Niederlage den Gästen zumindest den ersten Gegentreffer in diesem Jahr beizubringen. Sven Sökler (26.) verwandelte einen Elfmeter zum 1:1-Ausgleich. Crailsheim hat damit unter dem neuen Sportdirektor Wolfram Wuttke 13 Punkte aus fünf Spielen geholt.

Stuttgarter Zeitung

Wuttke bringt Crailsheim auf Trab
Neuer Schwung bei Oberligist

Er bringt ein paar Kilos mehr auf die Waage, sein schütteres Haar ist grau geworden. Doch mit dem ehemaligen Fußball-Nationalspieler Wolfram Wuttke als Sportdirektor ist beim Oberligisten TSV Crailsheim der Erfolg zurückgekehrt.

VON JÜRGEN FREY

Da waren es nur noch drei. Lediglich drei Punkte beträgt nach dem 3:1 bei den Stuttgarter Kickers II der Crailsheimer Rückstand auf Rang vier. Dieser Platz berechtigt am Saisonende gerade noch zur Qualifikation für die neue dreigeteilte Regionalliga. „Crailsheim holte mit wenig Aufwand das Optimale heraus“, sagte Kickers-Trainer Björn Hinck. Eine solche Effektivität zeichnet Spitzenmannschaften aus. Wie hoch der Anteil von Wuttke dabei ist? TSV-Spielleiter Clemens Fritz drückt es so aus: „Wuttke ist ein guter Motivator. Ein offener Mensch, der für neue Harmonie im Team sorgte.“ Seit Januar ist der 46-Jährige im Amt. Bei einem Turnier für Köche lernte ein Crailsheimer Hotelier, gleichzeitig Gönner des TSV, den Ex-Profi kennen und stellte den Kontakt her. Klappt es nicht mit dem Sprung in die vierte Liga, dann ist Wuttkes Mission am Saisonende aber schon wieder beendet. In diesem Fall würde Abteilungsleiter und Hauptsponsor Hermann Opferkuch sein Engagement drastisch zurückschrauben. Fritz: „Dann sind wir ein ganz normaler Oberligaverein.“

Stuttgarter Nachrichten

Oberliga Baden-Württemberg: Crailsheim bleibt oben dran

Ein hartes Stück Arbeit
Von unserem Mitarbeiter Manfred Kunz

Stuttg. Kickers II – Crailsheim 1:3

Crailsheim: Schoppel, Gorgiev, Abazi, Schmidt, Endler, Schumacher (41. Ilgenfritz), Rehm, Onwuzuruike (82. Schmiedel)), Heidenfelder (89. Schenker)Fameyeh, Zaccanti

Tore: 0:1 Daniel Zaccanti (16.), 1:1 Sven Sökler (26.), 1:2 Joe Fameyeh (67.), 1:3 Rüdiger Rehm (76.).

Die Partie unter dem Stuttgarter Fernsehturm war für den TSV Crailsheim alles andere als ein gemütlicher Osterspaziergang. Es bedurfte einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung, um die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers mit 3:1 Toren zu besiegen.

Die zahlenmäßige Überlegenheit der TSV-Fans spiegelte von Beginn an auch die Verteilung der Spielanteile auf dem Feld wider. Crailsheim spielte mutig nach vorne und setzte die junge Kickerself unter Druck. Die Gäste kontrollierten eindeutig das Spiel. Die Platzherren kamen nur zu sporadischen Gegenangriffen. Dem Spielverlauf entsprechend ging der Favorit auch in Führung. Daniel Zaccanti schlenzte einen Freistoß vorbei an Mauer und Torhüter ins Netz.

Alles schien nun programmgemäß zu laufen. Aus heiterem Himmel kam dann doch Sand ins Getriebe des TSV-Motors. Ajet Abazi wurde der Ball bei einer eigentlich harmlosen Situation im Strafraum aus kurzer Entfernung an den Unterarm geschossen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sven Sökler souverän zum Ausgleich. Die Gäste verdauten den Schock des ersten Gegentores in der Rückrunde schadlos und behielten in der Folgezeit wieder ihre spielerische Linie bei. Als Folge flotter Kombinationen stellten sich zwangsläufig Einschussmöglichkeiten ein Gleich zwei Mal besaß Joe Fameyeh in aussichtsreicher Position die Möglichkeit zum Führungstreffer,. Doch beide Male agierte der ansonsten so treffsichere Goalgetter zu zögerlich. Bei einem Kopfball von Daniel Zaccanti nach einer Flanke von Rüdiger Rehm reagierte der Kickerstorwart reaktionsschnell.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs zogen die Gäste eine Art Powerplay auf. Bis zum gegnerischen Strafraum lief der Ball immer wieder über mehrere Stationen gekonnt durch die gelbschwarzen Reihen. Der letzte öffnende Pass in die Spitze gelang jedoch nicht. Durch eine Standardsituation stellte Crailsheim dann doch die Weichen auf Erfolg. Joe Fameyeh schnippelte einen Freistoß raffiniert über die Mauer. Beim Versuch, den Flatterball abzuwehren, machte der Torhüter eine unglückliche Figur und lenkte den Ball ins eigene Netz. Nun kehrte Ruhe und Sicherheit ins Spiel der Gäste ein. Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu schrauben, waren vorhanden. Henry Onwuzuruike scheiterte am Außenpfosten.

Bastian Heidenfelder jagte den Ball völlig freistehend über den Kasten. Dem besten Gästespieler war es vorbehalten, mit einem ganz besonderen Kabinettstückchen für die Entscheidung zu sorgen. Gefühlvoll lobte Rüdiger Rehm den Ball aus zirka 30 Metern über den heraus gestürzten Torhüter und empfahl sich damit für die Auswahl zum „Tor des Monats“.

Die Gäste waren nun drauf und dran, die Platzherren zu demontieren. Durch ungeschicktes und provozierendes Verhalten handelte sich Daniel Zaccanti jedoch die gelbrote Karte ein und erwies seiner Mannschaft hiermit einen Bärendienst. In Überzahl drängten die Kickers mit Macht auf den Anschlusstreffer. Die Gästeabwehr hatte in der Schlussphase noch einmal Schwerstarbeit zu verrichten.

Fränkische Nachrichten

Kickers II verlieren gegen Crailsheim mit 1:3 Toren

Die U23-Mannschaft der Kickers verlor am Nachmittag mit 1:3 (1:1) gegen den TSV Crailsheim. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge musste sich die junge Mannschaft von Trainer Björn Hinck dem Spitzenteam aus Crailsheim geschlagen geben. Zwar verwandelte Sven Sökler einen Handelfmeter (26.) nach dem Führungstreffer der Gäste durch Daniel Zaccanti (16.) zum zwischenzeitlichen 1:1, doch Joseph Fameyeh (69.) und Rüdiger Rehm (78.) besiegelten mit ihren Toren im zweiten Durchgang die Heimniederlage für die Blauen in der Oberliga BaWü. Kickers-Stürmer Muhamed Bajrami und Gästespieler Daniel Zaccanti sahen in den Schlußminuten jeweils noch die Ampelkarte.

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