Vorberichte zum Saisonstart beim SC Freiburg II

Kickers: Unklarheit vor dem Saisonstart
STUTTGART (kli). Mit Selbstvertrauen, aber auch der Ungewissheit, wie stark die Mannschaft wirklich ist, starten die Stuttgarter Kickers im Auswärtsspiel beim SC Freiburg II am Samstag (14 Uhr) in die neue Saison der Fußball-Regionalliga. Das Problem: In der Vorbereitung haben die Blauen entweder gegen unterklassige Teams gespielt – oder gegen den FC Bayern München. „Weil das Duell gegen Reutlingen ausgefallen ist, hatten wir keinen adäquaten Testgegner“, sagt Kickers-Trainer Dirk Schuster, „eine genaue Standortbestimmung wird daher erst nach dem dritten Spiel möglich sein.“

Seine Stammelf teilt Schuster den Spielern erst am Samstagvormittag mit. Klar ist aber: Daniel Wagner ist im Tor gesetzt. In der Innenverteidigung werden wohl Kapitän Marcel Rapp und Simon Köpf auflaufen. Die Viererkette komplettieren vermutlich Fabian Gerster und Alessandro Abruscia. Im Mittelfeld haben Moritz Steinle, Michele Rizzi, Enzo Marchese und Marcel Ivanusa die besten Karten. Im Sturm setzt Schuster wohl auf Dominik Salz und Dirk Prediger.

Stuttgarter Nachrichten

Kunst für die Kickers
Unterstützung für die Stuttgarter Kickers gibt“s an diesem Samstag nicht nur von den Fans, die zum Auswärtsspiel nach Freiburg reisen. Unter dem Motto „Hurra, wir kicken noch!“ treffen sich ab 20 Uhr auf der Bühne des Stuttgarter Theaterhauses Freunde des Vereins, dessen Mannschaft in die Regionalliga abgestiegen ist. StN-Kolumnist Joe Bauer hat den Abend organisiert und wird selbst lesen. Seine Gäste sind die Große Rockschau, der Slam-Poet Timo Brunke, die Ska-Band Nu Sports und der Hymnensänger Ralf Schübel, die Moderation übernimmt SWR-Reporter Stefan Kiss. Für den Doppelpass zwischen Fußball und Kultur gibt es noch ein paar Restkarten zum Preis einer Stehplatzkarte von neun Euro unter Telefon 4 02 07 20.

Stuttgarter Nachrichten

Für die Kickers wird es ernst

Stuttgart (bw) – Für Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers wird es morgen (14 Uhr) ernst. Der neu formierte und stark verjüngte Drittliga-Absteiger startet nach einer gut sechswöchigen Vorbereitungsphase mit einem Auswärtsspiel beim SC Freiburg II in die Saison. „Das wird ein heißer Tanz – auf dem Platz und wegen der Temperaturen“, sagt Trainer Dirk Schuster. Bezüglich der Aufstellung hält er sich bedeckt. „Wir werden 4-4-2 spielen. Und wir werden uns nicht verstecken“, kündigt der Coach an, der mit einer konkreten Zielvorgabe für die Saison vorsichtig ist: „Wir wollen uns in der Liga etablieren.“ Bis auf die Langzeitverletzten Andre Olveira, Marcel Charrier und Luis Rodrigues stehen morgen alle Spieler zur Verfügung. Die Vorfreude der Fans ist groß: Nach Freiburg geht es mit einem Doppeldeckerbus.

Eßlinger Zeitung

StZ-Interview mit Dirk Schuster vor dem Start

„Wir haben eine bescheidene Ausgangslage“
Artikel aus der STUTTGARTER ZEITUNG vom 05.08.2009

Interview Dirk Schuster, der neue Trainer der Stuttgarter Kickers, spricht vor dem Regionalliga-Saisonstart beim SC Freiburg IIüber die Vorbereitung, die Ziele und seine früheren Erfahrungen als Fußballer. Von Joachim Klumpp

Am Samstag beginnt für die Stuttgarter Kickers ein neues Kapitel: erstmals spielt der Club in der vierten Liga. An einen direkten Wiederaufstieg glaubt der Trainer Dirk Schuster nicht.

Herr Schuster: Was würden Sie heute machen, wenn das Angebot von den Kickers nicht gekommen wäre?

Das ist eine hypothetische Frage. Wahrscheinlich im Garten arbeiten oder mit der Familie den Urlaub vorbereiten. Ich weiß es nicht. Aber ich bin sicher, dass der jetzige Zustand der Beste ist.

Also haben Sie die Vertragsunterzeichnung noch nicht bereut?

Auf keinen Fall.

Obwohl Sie die Hoffnung hatten, dass etwa eine Handvoll Spieler des alten Kaders bleiben würde. Jetzt ist in Marcel Rapp nur einer übrig. Reicht das für die Regionalliga?

Da muss ich Sie etwas korrigieren. Wir haben auch andere Spieler behalten, die letztes Jahr schon in der ersten Mannschaft Luft geschnuppert haben. Wie Mijo Tunjic, Franco Petruso oder Marcel Ivanusa. Hinzu kommen ja noch die erfahrenen Dirk Prediger und Moritz Steinle.

Das galt erst recht für Bashiru Gambo. Sie wollten ihn zunächst halten, aber dann schien die Begeisterung abgeflacht zu sein. Hatten Sie Zweifel an seiner Motivation?

Ich spreche ihm nicht seine Motivation ab. Es ist ein zweischneidiges Schwert gewesen. Wenn er richtig fit gewesen wäre, hätte er uns aus rein sportlicher Sicht sehr gut zu Gesicht gestanden. Ja, wenn. Er hat zehn Wochen überhaupt nichts gemacht, nicht einmal Lauftraining. Weil er im Urlaub in Ghana wieder Schwindelgefühle bekommen hat. Es wäre sehr schwer, ja fast unmöglich geworden, ihn zum Saisonstart auf das Niveau der anderen zu bringen.

Wenn Sie die Vorbereitung Revue passieren lassen: wie lautet Ihr Fazit?

Ich bin sehr zufrieden, wie alle mitgezogen haben und wie sie sich nach außen präsentiert haben. Nicht nur von der Leistung her, sondern von der Disziplin und der mannschaftlichen Geschlossenheit. Als Wermutstropfen bleibt natürlich die Ausfallliste, mit drei Langzeitverletzten (Rodrigues, Charrier und Olveira, d. Red.). Dazu kam die eine oder andere kleinere Blessur.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten: auf welcher Position würden Sie noch eine Verstärkung holen?

Ich glaube, dass alle Spieler unser vollstes Vertrauen genießen und es verdient hätten, von Anfang an zu spielen. Wunschdenken ist bei den Stuttgarter Kickers aber sowieso nicht angebracht, angesichts der bescheidenen Ausgangslage.

Apropos Ausgangslage: Sie haben sich gegen ein konkretes Saisonziel gewehrt. Wie könnte man die Ziele dann formulieren?

Dass eine Entwicklung in der Mannschaft sichtbar sein sollte. Ich glaube, wir sind auf einem richtig guten Weg, was das Zusammenwachsen, die Harmonie und auch die Teamfähigkeit bei den Stuttgarter Kickers betrifft. Jetzt arbeiten wir noch vor dem ersten Spiel am Samstag in Freiburg an der Schnelligkeit und Spritzigkeit, so dass wir für den Punktspielauftakt bestens gerüstet sind. Fußballspielen kann jeder im Kader. Wenn das noch gepaart wird mit taktischer Ordnung und Disziplin, wird am Ende eine gute Runde für uns rauskommen.

Einer Ihrer Vorgänger war Robin Dutt. Der hat den Fußballlehrer in Köln als Lehrgangsbester absolviert, genau wie Sie. Nun ist er in der Bundesliga. Ist das auch ein Ziel von Ihnen oder sagen Sie: Schritt für Schritt?

Zweiteres ist da selbstverständlich besser. Wobei ich mich mit solchen Dingen im Moment gar nicht befasse. Wichtig ist, dass wir die Aufbruchsstimmung und das Identifikationsgefühl hier im Verein hoch halten.

Als Sie unterschrieben haben, hieß der Präsident Dirk Eichelbaum. Jetzt ist es Edgar Kurz. Der hat selbst einen Sohn, der Trainer beim 1. FC Kaiserslautern ist. Glauben Sie, dass er eher die nötige Geduld aufbringt, falls es mal nicht so laufen sollte?

Wir sind alle daran interessiert, dass wir die Geduld der handelnden Personen nicht allzu sehr strapazieren müssen.

Sie selbst haben sich mal als Wadenbeißer bezeichnet. Aber von Ihrer Mannschaft verlangen Sie schon einen gepflegten Fußball – oder nicht?

Es muss eine gesunde Mischung sein. Wir müssen stabil in der Defensive stehen, das geht nur, wenn man eine gesunde Zweikampfhärte an den Tag legt. Aber wenn wir in Ballbesitz sind, wollen wir Fußball spielen und wenig mit langen Bällen operieren.

Sie waren lange Profi, mit Auslandserfahrung in Österreich und der Türkei. Geben Sie da den Spielern auch Ratschläge außerhalb des sportlichen Bereichs?

Sicher kann man den einen oder anderen Tipp mit einstreuen. Wobei man die jetzige Generation nicht mehr vergleichen kann mit der Zeit, als ich den Sprung zu den Profis geschafft habe – das sind unterschiedliche Welten. Damals war noch nicht mal an Handys oder Computer zu denken. Wenn man heutzutage diese Reizüberflutung hat, kann ich schon verstehen, dass es manchem schwerfällt, sich ausschließlich auf Fußball zu konzentrieren. Aber wenn man ganz nach oben kommen will, sollte man das Augenmerk darauf legen – auch außerhalb der Trainingseinheiten.

Sie haben immer am Standort Karlsruhe festgehalten. Ist so ein Anlaufpunkt wichtig in der schnelllebigen Fußballwelt?

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich war es unheimlich wichtig, so einen Anlaufpunkt zu haben. Die Zeit in Karlsruhe – mit den großen sportlichen Erfolgen, aber auch dem Leben drumherum – hat geprägt und die möchte ich nicht missen. Vor diesem Hintergrund haben wir unser Domizil dort immer behalten.

Zurück zu den Kickers: sind Sie nach der Vorbereitung froh, dass es endlich losgeht?

Es wird Zeit. Die Vorfreude ist groß, aber es ist auch Anspannung dabei. Vor allem beschäftigt mich die Frage, wo stehen wir überhaupt? Wir hatten in der Vorbereitung viele unterklassige Gegner und mit den Bayern einen absoluten Hochkaräter. Da ist eine Standortbestimmung schwierig.

Stuttgarter Zeitung

Presse zum Erreichen der 3. Pokalrunde

7:0 – Kickers ziehen in dritte Runde ein

ALTDORF (StN). Die Stuttgarter Kickers stehen nach einem souveränen 7:0(3:0)-Erfolg beim Fußball-Bezirksligisten TV Altdorf in der dritten Runde des württembergischen Pokalwettbewerbs. Vor 700 Zuschauern brachten Dirk Prediger (18. Minute), Michele Rizzi (27.) und Dominik Salz (36.) den Regionalligisten mit ihren Toren bis zur Pause mit 3:0 in Führung. Im zweiten Durchgang erhöhte der in der 68. Minute eingewechselte Mijo Tunjic bei seinem Comeback nach überstandener Knieverletzung mit drei Treffern zwischen der 75. und 85. Minute auf 6:0. Das letzte Tor des Spiels gelang dem in der Pause eingewechselten Philip Türpitz (89.). „Wir haben uns souverän durchgesetzt“, resümierte Kickers-Geschäftsführer Jens Zimmermann, „und ganz besonders freut es mich für Mijo Tunjic, dass er gleich dreimal getroffen hat.“

In der dritten Runde treffen die Kickers nun auf den Gewinner des am heutigen Mittwoch stattfindenden Duells zwischen den beiden Landesligisten VfL Sindelfingen und VfL Herrenberg.

Stuttgarter Nachrichten

„Ein tolles Erlebnis für das Team“

Von unserem Mitarbeiter Thomas Oberdorfer

Die Konstellation vor dem Spiel des Bezirksligisten TV Altdorf gegen den Regionalligisten Stuttgarter Kickers war klar: Hier die Mannschaft aus Altdorf, die ihr Heil in der Defensive suchen wird, dort das Team aus Stuttgart, das von Beginn an Druck ausübt.

Trotz der Übermacht der Kickers verstanden es die Altdorfer, die Räume eng zu machen. „Wir haben gut verschoben“, lobte Altdorfs Trainer Dietmar Brösamle sein Team. Dass der TVA aber dauerhaft dem Druck des Regionalligisten nicht stand halten konnte, war zu erwarten.

Glanztat von Nils Meyer

In der 19. Minute erzielte Dirk Prediger das 1:0, Michele Rizzi erhöhte in der 27. Minute auf 2:0. Dominik Salz war schließlich zum 3:0 erfolgreich (35.). Dies bedeutete den Halbzeitstand. Das lag auch an Stuttgarts Torwart Daniel Wagner, der in der 41. Minute einen fulminanten Schuss von Felix Piskai aus 20 Metern entschärfte. Und dass Altdorf nur drei Tore im ersten Durchgang kassierte, war Keeper Nils Mayer zu verdanken, der in der 25. Minute zunächst einen Schuss von Salz abwehrte und beim Nachschuss von Prediger mit einer Hand zur Stelle war.

In der zweiten Hälfte ließen es die Kickers ruhiger angehen. Dadurch konnten sich die Altdorfer etwas besser in Szene setzen, ohne allerdings das gegnerische Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. In den letzten 20 Minuten zogen die Kickers das Tempo noch mal an, mit Erfolg: In der 74. Minute schoss Mijo Tunjic das 4:0. Fünf Minuten später war er zum 5:0 erfolgreich. In der 85. Minute traf Tunjic erneut, den Schlusspunkt setzte Philip Türpitz in der 88. Minute.

„Altdorf hat in der Defensive sehr gut verteidigt. Wir haben uns schwer getan. Uns hat die letzte Präzision gefehlt“, sagte Stuttgarts Trainer Dirk Schuster. „Schade, dass wir zum Schluss noch ein paar Tore kassiert haben. Insgesamt bin ich mit der Leistung aber sehr zufrieden“, sagte Brösamle.

Losgelöst vom Geschehen auf dem Spielfeld war für den TV Altdorf die Partie gegen die Stuttgarter Kickers eine besondere Begegnung. „Es war des größte Spiel des TV nach der Begegnung gegen Lokomotive Leipzig, die wir damals aber in Ruit ausgetragen haben“, sagte TVA-Präsident Jan Frohnmüller. „Das war der Lohn für die hervorragende Runde letztes Jahr und für den Sieg im Bezirkspokal“, sagte Frohnmüller. 40 Helfer waren für den reibungslosen Ablauf gestern Abend zuständig, zudem wurde der Verein durch die Feuerwehr unterstützt. Diese hat für die reibungslose An- und Abfahrt der Zuschauer gesorgt und die ortsfremden Zuschauer zum Sportplatz gelotst.

TV Altdorf: N. Mayer, T. Mayer, Dawidowski, Supper, Piskai, M.l Lohner (46. Minute Marx), Weiß (46. Minute Küster), Hauer (72. Minute Yildiz), Frey (63. Minute Römer), J. Lohner, Brandauer (46. Minute Nadolny)

Stuttgarter Kickers: Wagner, Köpf, Jung, Marchese, Salz (46. Minute Jokic), Rapp, Rizzi (67. Minute Tunjic), Gerster, Ivanusa (61. Petruso), Abruscia, Prediger (46. Minute Türpitz)

Sindelfinger/Böblinger-Zeitung

7:0-Sieg beim TV Altdorf – Mijo Tunjic erzielt lupenreinen Hattrick

Stuttgarter Kickers qualifizieren sich für dritte Runde im WFV-Pokal
Der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers steht in der dritten Runde im Wettbewerb um den WFV-Pokal 2009/2010. Am heutigen Dienstagabend hat sich die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Schuster vor 700 Zuschauern beim Bezirksligisten TV Altdorf souverän mit 7:0 (3:0) durchgesetzt. Die Tore für die Blauen erzielten Mijo Tunjic (3) sowie Dirk Prediger, Michele Rizzi, Dominik Salz und Philip Türpitz

Nach dem Führungstor von Dirk Prediger (18.), der nach schöner Vorarbeit von Alessandro Abruscia zum 1:0 traf, erhöhten im ersten Abschnitt Michele Rizzi (27.) und Dominik Salz (36.) auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel gelang dem eingewechselten Mijo Tunjic bei seinem Comeback ein lupenreiner Hattrick (75./78./85) zum 6:0. Dem ebenfalls eingewechselten Philip Türpitz blieb es in der 89. vorbehalten, mit seinem Treffer den Endstand zu markieren.

In der 3. WFV-Pokalrunde treffen die Stuttgarter Kickers nun auf den Gewinner des Landesliga-Duells zwischen dem VfL Sindelfingen und dem VfL Herrenberg, das an diesem Mittwoch (18 Uhr) ausgetragen wird. Setzt sich der VfL Sindelfingen durch, gastieren die Stuttgarter Kickers am kommenden Dienstag, 11. August 2009, im Floschenstadion. Qualifiziert sich der Landesliga-Neuling VfL Herrenberg für die dritte Spielrunde, findet dessen Heimpartie gegen die Blauen am Dienstag, 18. August, statt. Spielbeginn ist jeweils um 18 Uhr.

Stuttgarter Kickers: Wagner – Abruscia, Köpf, Rapp, Gerster – Jung, Marchese, Rizzi (68. Tunjic), Ivanusa (63. Petruso) – Prediger (46. Jokic), Salz (46. Türpitz). Trainer: Schuster.

Schiedsrichter: Björn Vielbert (Reutlingen).

Tore: 0:1 Prediger (18.), 0:2 Rizzi (27.), 0:3 Salz (36.), 0:4 Tunjic (75.), 0:5 Tunjic (78.), 0:6 Tunjic (85.), 0:7 Türpitz (89.)

Besonderes: –

Zuschauer: 700

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Nächste wfv-Pokalrunde am Dienstag beim TV Altdorf

Nach dem 11:0-Erfolg bei SV Baiersbronn am vergangenen Freitagabend steht für die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster bereits am kommenden Dienstag, 4. August die nächste Runde im wfv-Pokal an. Gegner der Kickers ist der Bezirksligist TV Altdorf, der sich am Samstag mit 2:0 beim TSV Gomaringen durchsetzte. Anstoß auf dem Sportgelände des TV Altdorf (bei Holzgerlingen) ist um 18.30 Uhr.

Presse zum WFV-Pokalauftakt in Baiersbronn

11:0 – Kickers locker eine Runde weiter

BAIERSBRONN (StN). Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat seine Erstrundenaufgabe im Wettbewerb um den WFV-Verbandspokal 2009/2010 mit Bravour gelöst. Die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Schuster gewann am gestrigen Freitagabend vor 550 Zuschauern beim Bezirksligisten SV Baiersbronn souverän mit 11:0 (6:0). Die Tore für die Blauen erzielten Marcel Ivanusa (3), Michele Rizzi (2), Marcel Rapp (2), Dirk Prediger, Demis Jung, Slaven Jokic und Philip Türpitz. Nach diesem Kantersieg lobte Schuster seine Spieler: „Meine Mannschaft hat die von mir gesetzten Vorgaben alle umgesetzt. Sie hat von Beginn an einen druckvollen Fußball gespielt und eine schnelle Entscheidung herbeigeführt. Damit bin ich sehr zufrieden.“

Stuttgarter Nachrichten

Kurz vor der Schmerzgrenze
Fußball WFV-Pokal-Lehrstunde für den SV Baiersbronn beim 0:11 gegen Kickers
Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat das WFV-Pokalspiel beim Bezirksligisten SV Baiersbronn gestern Abend vor 600 Zuschauern ohne großen Aufwand mit 11:0 (6:0) gewonnen. Nach einer halben Stunde sah’s für den SVB sogar nach Schlimmerem aus.

Baiersbronn. Trotz der Niederlage zeigte sich der neue Baiersbronner Coach Frederic Wachter von der Leistung seiner Mannschaft gegen den übermächtigen Gegner aus Degerloch sehr zufrieden – und hatte auch noch dem Match ein Lächeln auf den Lippen: „Meine Spieler haben wirklich gut gekämpft gegen diese starke Mannschaft. Zudem haben wir erst vier Trainingseinheiten gemacht.“

Dies merkte man dem Bezirksligisten auch an, denn neben dem Respekt vor dem übermächtigen Spielpartner waren die Baiersbronner mit Spielbeginn gleich in die eigene Hälfte gedrängt worden. So erwischte die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster auch einen wahren Blitzstart: Michele Rizzi mit einem verdeckten Rückraumschuss nach Ecke erzielte den Führungstreffer zum 1:0 (5.). Schon zwei Minuten später erhöhte Marcel Rapp mit Kopfball nach Flanke von Vincenzo Marchese auf 2:0. Dies freute auch den aus dem Nachbarort Mitteltal stammenden und auf der Haupttribüne eifrig mitfiebernden neuen Kickers-Geschäftsführers Jens Zimmermann: „Die Anfangstreffer in so einem Pokalspiel waren wirklich wichtig“, sagte er.

Baiersbronn befreite sich recht selten mal aus der eigenen Hälfte, die Dreierabwehr um Chef Marvin Lutz hatte Schwerstarbeit zu verrichten, der jüngste Baiersbronner, der gerade der A-Jugend entwachsene Torhüter Marcel Linke, stand zu diesem Zeitpunkt fast im Minutentakt unter Beschuss. Innerhalb von 14 Minuten fielen die nächsten Kickers-Treffer wie Fallobst: Erneut Rizzi mit 25 Meter-Schuss sorgte für das 3:0 (11.). Marcel Ivanusa, ebenfalls mit Distanzschuss (19.), zum 4:0, Dirk Prediger mit Kopfball (23.) traf zum 5:0, und Demis Jung (24.) nach Vorlage von Prediger machte das halbe Dutzend voll.

Ein Debakel bahnte sich an, da vermisste man beim Hausherrn aus Baiersbronn schon ab und an den letzten Einsatz. Der einzige Ball in den ersten 45 Minuten Richtung Tor kam nach einem Freistoß aus der zweiten Reihe von Bernd Faißt, der Schuss flog nach einer knappen halben Stunde am Tor vorbei. Die Kickers ließen es etwas ruhiger angehen, die Passgenauigkeit der Anfangszeit ließ mittlerweile zu wünschen übrig. Wachter wechselte in der Pause gleich drei Spieler aus, und das Bild gegenüber der ersten Hälfte änderte sich kaum; die Kickers stürmten munter weiter, liefen zwar ab und an ins Abseits, und so dauerte es bis zur 58. Minute, ehe Ivanussa das siebte Tor nach Zuspiel von Dominik Salz nachlegte. Eine Minute zuvor die beste Offensivaktion der Baiersbronner: Der gerade eingewechselte Oldie Uwe Barth schickte Besmil Krasnigi, dessen Flanke köpfte Markus Gässler knapp neben den Kasten.

In der Schlussphase gab es weitere Kickers-Treffer zu bestaunen: Slaven Jokic (74.) mit dem 8:0 leitete den Abschluss-Torreigen ein. Kapitän Rapp mit Foulelfmeter (Philipp Gaiser hatte Ivanusa gefoult) traf zum 9:0 (81.). Ivanusa (85.) mit seinem dritten Tor und Youngster Philip Türpitz (89.) sorgten für den 11:0-Endstand. Frederic Wachter sagte schmunzelnd: „Innerlich war meine Schmerzgrenze 15, dann haben wir es mit elf Gegentoren doch gut hingekriegt.“ Dirk Schuster war ebenso zufrieden: „Das Ergebnis passte,“ sagte er, „die Mannschaft hat in der Vorbereitung gut mitgezogen, das stimmt mich optimistisch. Wir werden in der Regionalliga eine gute Rolle spielen und sind für den Start in einer Woche gerüstet.“

mak

SV Baiersbronn: Linke; Klumpp (46. Gaiser), Bräger, Lutz, Patrick Braun, Faißt (46. Glaubez), Krasnigi (69. Popperck), Leins, Gässler, Kevin Braun (56. Barth), Fischer (46. Michael Braun)

Südwest-Presse

Am Ende doch noch zweistellig…

SV Baiersbronn – SV Stuttgarter Kickers 0:11 (0:6). Wenig Federlesens machten die Stuttgarter Kickers bei ihrem Gastspiel in der ersten Pokalrunde beim Bezirksligisten SV Baiersbronn. Am Ende hieß es 0:11.

Nach 25 Minuten hatten die Blauen aus dem Degerloch den Murgtälern bereits ein halbes Dutzend Tore eingeschenkt, die bei ihrem ersten Pflichtspiel-Einsatz unter dem neuen Trainer Frederic Wachter dem Regionalligisten erwartungsgemäß in allen Belangen unterlegen waren.

Hingegen setzte die Truppe des Ex-Bundesligaspielers und Kickers-Cheftrainers Dirk Schuster, dessen vorgegebene Marschroute, gleich mit Volldampf ins Spiel zu gehen, bestens um. Die Gastgeber wurden schnell überrumpelt und gerieten früh deutlich ins Hintertreffen.

Kickers-Spieler Denis Jung setzte sich geschickt in Szene, sein Rückpass versenkte Michele Rizzi für den Baiersbronner Keeper Marcel Linke unhaltbar in die Maschen. Drei Minuten später entwischte der bullige Kickers-Stoßstürmer Dirk Prediger der Baiersbronner Hintermannschaft, und seine Flanke beförderte Kapitän Marcel Rapp per Kopf zum 0:2 die Maschen.

Weitere drei Minuten danach überwand Michele Rizzi nach Vorarbeit von Vincenzo Marches aus 25 Metern den Baiersbronner Keeper zum 0:3.

Den Gastgebern blieb in der Anfangsphase der Partie nur die Statistenrolle, und die Kickers schraubten das Ergebnis dank der Treffer von Marcel Ivanusa (20.), Dirk Prediger (24.) aus abseitsverdächtiger Position und wiederum Denis Jung (23.) in die Höhe, und den knapp 500 Zuschauern schwante böses für die gastgebande Mannschaft.

Vor der Pause jedoch gelang den nun etwas mit gebremsten Schaum agierenden Blauen kein Treffer mehr. Nach Wiederanpfiff konnte der Baiersbronner Keeper Marcel Linke fast eine Viertelstunde lang seinen Kasten sauber halten. Nach Zuspiel von Dominik Salz gelang dann Marcel Ivanusa dessen zweiter Treffer.

In der Aktion davor hatte Markus Gässler den Ehrentreffer auf seinem Kopf. Nach Flanke von Besmil Krasniqi war Gässler einen Tick schneller am Ball als Kickers-Goalie Wagner, aber sein Kopfball landete neben dem Gehäuse.

In der Schlussphase erhöhten die Gäste nochmals die Taktzahl. Slaven Jokic (83.) Marcel Rapp (81., Foulelfmeter), Michele Rizzi (85.) und Philip Türpitz (88.) machten das ganze Dutzend fast voll.

SV Baiersbronn: Marcel Linke, Tobias Klumpp (46. Philipp Gaiser), Stefan Bräger, Marvin Lutz, Patrick Braun, Bernd Faißt (46. Michael Braun), Besmil Krasniqi (69. Sandro Poppeck), Sebastian Leins, Markus Gäßler, Kevin Braun (52. Uwe Barth), Bastian Fischer (46. Waldemar Glaubez).

Stuttgarter Kickers: Daniel Wagner, Simon Köpf, Denis Jung (75. Moritz Steinle), Vincenzo Marchese, Dominik Salz (62. Andreas Wonschiek), Marcel Rapp, Michele Rizzi, Florian Gerster, Marcel Ivanusa, Alessandro Abruscia (62. Philip Türpitz), Dirk Prediger (52. Slaven Jokic).

Schiedrichter: Philipp Lehmann (SV Seitingen-Oberflacht), Assistenten: Michael Hetzel (Spvgg Aldingen) und Moritz Böcher (SV Durchhausen).

Von Volkers Haag

Schwarzwälder Bote

11:0-Sieg in Baiersbronn – Stuttgarter Kickers stehen in der zweiten Runde des WFV-Pokals

Der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat seine Erstrundenaufgabe im Wettbewerb um den WFV-Verbandspokal 2009/2010 mit Erfolg absolviert. Am heutigen Freitagabend gewann die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Schuster vor 550 Zuschauern beim Bezirksligisten SV Baiersbronn (Landkreis Freudenstadt) mit 11:0 (6:0). Die Tore für die Degerlocher erzielten Marcel Ivanusa (3), Michele Rizzi (2), Marcel Rapp (2), Dirk Prediger, Demis Jung, Slaven Jokic und Philip Türpitz.

„Meine Mannschaft hat die von mir gesetzten Vorgaben alle umgesetzt, von Beginn an einen druckvollen Fußball gespielt und eine schnelle Entscheidung herbeigeführt. Damit bin ich sehr zufrieden“, lautete das Fazit von Kickers-Cheftrainer Schuster.

In der 2. WFV-Pokalrunde treffen die Stuttgarter Kickers am kommenden Dienstag oder Mittwoch auf den Gewinner der Partie TSV Gomaringen (Kreisliga A) gegen TV Altdorf (Bezirksliga).

SV Baiersbronn: Linke – Leins, Bräger, Klumpp (46. Gaiser), Patrick Braun – Lutz – Krasniqi (68. Poppeck), Faißt (46. Glaubez), Kevin Braun (55. Barth), Fischer (46. Michael Braun) – Gässler. Trainer: Wachter.

Stuttgarter Kickers: Wagner – Abruscia (62. Wonschick), Köpf, Rapp, Gerster – Jung (75. Steinle), Marchese (67. Petruso) , Rizzi, Ivanusa – Prediger (52. Jokic), Salz (62. Türpitz). Trainer: Schuster.

Schiedsrichter: Philipp Lehmann (Seitingen-Oberflacht).

Tore: 0:1 Rizzi (6.), 0:2 Rapp (8.), 0:3 Rizzi (11.), 0:4 Ivanusa (20.), 0:5 Prediger (23.), 0:6 Jung (25.), 0:7 Ivanusa (57.), 0:8 Jokic (72.), 0:9 Rapp (81., Foulelfmeter), 0:10 Ivanusa (86.), 0:11 Türpitz (88.)

Besonderes: –

Zuschauer: 550

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Pokalauftakt für Regionalliga-Team beim SV Baiersbronn

Am heutigen Freitagabend treten die Stuttgarter Kickers im ersten Pflichtspiel der neuen Saison im wfv-Pokal beim Bezirksligisten SV Baiersbronn an (Anstoß um 18.00 Uhr im Baiersbronner Stadion). Für die Blauen geht damit vor dem Punktspielauftakt am nächsten Samstag beim SC Freiburg II eine über sechswöchige und intensive Vorbereitung auf die neue Regionalligasaison zu Ende.

„Wir werden von der ersten Minute an versuchen Druck zu machen, um zu zeigen, wer der Höherklassige ist“, sagt Kickers-Trainer Dirk Schuster vor dem Pokalspiel, „denn der Pokal hat einen sehr hohen Stellenwert für uns.“

In der 2. Runde würde die Siegermannschaft dann bereits am kommenden Mittwoch auf den Gewinner der Partie TSV Gomaringen gegen TV Altdorf treffen.

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