Vorberichte: Stuttgarter Kickers II – TSV Crailsheim

Mit Sorgen in die Landeshauptstadt
Crailsheim bei den Kickers II

In der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg tritt der TSV Crailsheim am Samstag, 24. März, um 15 Uhr tritt bei der zweiten Mannschaft der Stuttgarter Kickers an. Trotz dem etwas enttäuschenden 0:0 gegen den SV Bonlanden ist der TSV wieder auf den vierten Tabellenplatz geklettert. Diese Platzierung muss für die Crailsheimer das Maß für den restlichen Verlauf der Saison sein. Denn nach Abschluss der Runde 2007/08 ist Tabellenplatz vier die Eintrittskarte für die neu organisierte Regionalliga.

Ein funktionierendes Mannschaftsgefüge, welches das spielerische Potential für dieses Ziel besitzt, gilt es bereits in der Rückrunde der Saison 2006/07 aufzubauen. Allerdings wird dieses Vorhaben momentan durch verletzungsbedingte Umstellungen , die das Mannschaftsspiel negativ beeinflussen, behindert.

Auch in Stuttgart wird Trainer Kosturkov noch auf den handverletzten Joe Mensah und Joannis Tsapatikis verzichten müssen. Wieder dabei sein kann Henry Onwuzuruike, der hoffentlich einmal sein großes, fußballerisches Potential abrufen kann. Trainer Kosturkov erwartet mit den Kickers eine junge, spielerisch starke Mannschaft, in der so mancher Spieler Regionalligaambitionen hat. Er hofft auf eine offensiv geführte Partie und einen überzeugenden Auftritt seiner Truppe.

Die Vorrundenbegegnung endete mit einem 1:1-Unentschieden. Die Stuttgarter Kickers II befinden sich auf dem achten Tabellenplatz.

Fränkische Nachrichten

Vorberichte: 1. FC Saarbrücken – Stuttgarter Kickers

Fußball-Regionalliga, 25. Spieltag
Kickers-Partie auf Sonntag verlegt

STUTTGART (ump). Pünktlich zum Frühlingsanfang ist gestern nochmals ein Wintereinbruch über Süddeutschland gekommen – mit Folgen auch für die Fußball-Regionalliga. Wenig überraschend ist dabei auf Grund der geografischen Lage die Absage der Partie des SC Pfullendorf (gegen Wehen), dem vergangene Woche bei den Stuttgarter Kickers ein Überraschungscoup gelang. Die wiederum hätten heute beim 1. FC Saarbrücken antreten sollen, doch das Spiel wurde auf Sonntag (15 Uhr) verlegt. Doch trotz zwei Tage Zeitgewinn werden die Mittelfeldspieler Gambo und Kanyuk sowie auch Sean Dundee (Adduktoren) ausfallen, dafür ist Mustafa Akcay erstmals in diesem Jahr wieder im Kader.

(…)

Stuttgarter Zeitung

Kickers müssen am Sonntag ran

Spiel in Saarbrücken verlegt

Stuttgart (dip) – Die Stuttgarter Kickers haben zwei Tage mehr Zeit, sich auf die Partie in der Fußball-Regionalliga beim 1. FC Saarbrücken vorzubereiten. Wegen der Schneefälle wurde das für den heutigen Freitag geplante Spiel auf kommenden Sonntag (15 Uhr) verlegt. Die zusätzliche spielfreie Zeit wird den angeschlagenen Laszlo Kanyuk (Hüftprellung) und Bashiru Gambo (Nagelbettentzündung) aber nicht reichen, um fit zu werden. Wohl ebenfalls ausfallen wird Stürmer Sean Dundee. „Er hat Probleme im Adduktorenbereich“, sagt Kickers-Trainer Robin Dutt.

Unterdessen sucht Manager Joachim Cast weiter Dutts Nachfolger. Bis zum heutigen Freitag will der Kickers-Manager den Kreis der Trainerkandidaten auf acht oder neun eingrenzen. „Am Wochenende werden wir uns dann für drei Trainer entscheiden, mit denen wir verhandeln wollen“, sagt Cast, der die Kickers in der Trainerfrage in einer komfortablen Lage sieht: „Ich habe bei allen Trainern ein gutes Gefühl. Es wird so sein, dass wir einigen Kandidaten absagen müssen – und nicht umgekehrt.“
Stuttgarter Nachrichten

Akcay in Saarbrücken wieder dabei – Einsatz von Dundee gefahrdet

Nach der Verlegung des Regionalligaspiels in Saarbrücken vom Freitagabend auf Sonntagnachmittag (Anstoß 15.00 Uhr) legen die Kickers an den nächsten beiden Tagen Zusatzschichten im Training ein. Bestens vorbereitet wollen die Blauen nämlich ins Saarland fahren, um dort zumindest einen Punkt, wenn nicht sogar drei Punkte einzufahren. Freilich wird die Partie im Saarbrücker Ludwigspark deshalb besonders brisant, weil der Zweitliga-Absteiger in dieser Saison den hohen Erwartungen nie gerecht werden konnte und sich nach der Niederlage in Pirmasens nur noch zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt befindet.

Nach der Verlegung des Regionalligaspiels in Saarbrücken vom Freitagabend auf Sonntagnachmittag (Anstoß 15.00 Uhr) legen die Kickers an den nächsten beiden Tagen Zusatzschichten im Training ein. Bestens vorbereitet wollen die Blauen nämlich ins Saarland fahren, um dort zumindest einen Punkt, wenn nicht sogar drei Punkte einzufahren. Freilich wird die Partie im Saarbrücker Ludwigspark deshalb besonders brisant, weil der Zweitliga-Absteiger in dieser Saison den hohen Erwartungen nie gerecht werden konnte und sich nach der Niederlage in Pirmasens nur noch zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt befindet.

Allerdings gilt der 1. FC Saarbrücken zuhause als eine Macht, denn dort erzielten sie mit 27 Treffern die meisten Tore in der Liga. Und das verdankt die Mannschaft vor allem ihrem Sturmduo Jonathan Jäger und Mahir Saglik, das es allein auf 24 Treffer brachte. Die Kickers-Abwehr darf sich also nicht eine solche Blöße geben wie zuletzt der SSV Reutlingen, der in Saarbrücken mit 0:4 die höchste Niederlage bezog. Robin Dutt hat deshalb in dieser Woche auch besonderen Wert auf die Abwehrarbeit gelegt und vielleicht gibt es im defensiven Bereich auch die eine oder andere Veränderung.
Da im Mittelfeld Bashiru Gambo und auch Laszlo Kanyuk wegen ihren Verletzungen noch ausfallen, ist der Kickers-Coach froh, dass wenigstens Mustafa Akcay nach seiner längeren Pause wieder fit ist. Er bewährte sich zuletzt beim Sieg der Oberligamannschaft in Emmendingen und fiebert seinem Einsatz entgegen. Im Angriff muß Robin Dutt eventuell umdenken, da sich Neuzugang Sean Dundee eine Adduktorenverletzung eingehandelt hat, sein Einsatz ist noch fraglich. Ob dafür dann Bastian Bischoff mit Angelo Vaccaro den Angriff bildet oder evtl. Sokol Kacani oder Marco Tucci eine Chance erhalten, dürfte sich erst am Sonntag entscheiden. „Wir fahren auf alle Fälle hochmotiviert nach Saarbrücken, um den Ausrutscher gegen Pfullendorf möglichst schnell wettzumachen“, so das Vorhaben von Trainer Robin Dutt.

Offizielle Homepage

Stuttgart: Dundee-Einsatz fraglich – Akcay kehrt zurück

Dutt muss umstellen

Der Tabellenvierte der Regionalliga Süd, Stuttgarter Kickers, muss in der Partie beim abstiegsbedrohten 1. FC Saarbrücken am Sonntag voraussichtlich auf Winter-Neuzugang Sean Dundee verzichten. Der Angreifer zog sich im Training eine Adduktorenverletzung zu. Wieder zurückgreifen kann Kickers-Coach Robin Dutt dagegen auf den wiedergenesenen Mittelfeldspieler Mustava Akcay.

Zwei Zweitliga-Partien über die volle Distanz, zwölf Mal eingewechselt, kein Treffer und nur eine Torvorlage für die Offenbacher Kickers – das ist die magere Hinrundenbilanz von Angreifer Sean Dundee. In der Winterpause schloß der 34-Jährige vorläufig das Kapitel Profifußball und verließ den Hessen-Klub Richtung Regionalliga zu den Stuttgarter Kickers. Bei den Schwaben absolvierte der gebürtige Südafrikaner bisher drei Partien und erzielte am 24. Spieltag gegen den SC Pfullendorf (1:2) sein erstes Tor für seinen neuen Arbeitgeber.

Ob Dundee gegen den akut abstiegsgefährdeten 1. FC Saarbrücken am kommenden Sonntag seine aufsteigende Formkurve bestätigen kann, ist eher unwahrscheinlich: Den Stürmer plagt zurzeit eine Adduktorenverletzung. Sollte Dundee nicht rechzeitig fit werden, würde ihn wohl entweder Angelo Vaccaro oder Sokol Kacani ersetzen.

Wieder zählen kann Dutt dagegen auf Mittelfeldspieler Mustafa Akcay, der nach seiner Verletzungpause zuletzt Spielpraxis in der Oberliga-Mannschaft sammelte. Die Rückkehr des Türken kommt dem zukünftigen Coach des SC Freiburg sehr gelegen, da mit Bashiru Gambo und Laszlo Kanyuk gegen die Saarländer weiterhin zwei Mittelfeldspieler definitiv ausfallen werden.

Der Kickers-Coach zuversichtlich: „Wir fahren auf alle Fälle hochmotiviert nach Saarbrücken, um den Ausrutscher gegen Pfullendorf möglichst schnell wettzumachen.“

Kicker

Partie beim 1.FC Saarbrücken auf Sonntag verlegt

Die für Freitag Abend, 23. März 2007 angesetzte Partie der Stuttgarter Kickers beim Zweitligaabsteiger 1.FC Saarbrücken wurde soeben vom Süddeutschen Fußballverband auf Sonntag, 25. März 2007 verlegt. Grund für die Verlegung sind die schlechten Wetter- und Spielfeldbedingungen in Saarbrücken, die sich bis Sonntag aber verbessern sollen. Anstoß im Ludwigsparkstadion ist um 15.00 Uhr. 

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StZ: Kickers haben die Qual der Wahl

Schaffhausen entlässt Seeberger

STUTTGART (ump). Das Trainerkarussell im Fußball dreht sich permanent, manchmal in atemberaubendem Tempo. So hat sich der abstiegsbedrohte Zweitligist Eintracht Braunschweig am Dienstag von Willi Reimann getrennt und in Dietmar Demuth bereits den fünften (!) Trainer in dieser Saison verpflichtet. Als neuer Mann für die nächste Runde ist Benno Möhlmann im Gespräch, der die SpVgg Greuther Fürth verlässt, die dafür Bruno Labbadia holt.

Der fällt damit für die Stuttgarter Kickers aus, falls er beim Fußball-Regionalligisten überhaupt als Nachfolger von Robin Dutt in Frage gekommen wäre. „Wir haben viele externe Bewerbungen erhalten“, sagt der Manager Joachim Cast, der den einen oder anderen Kandidaten davon noch kontaktieren wird. Bei der Abarbeitung der vorhandenen internen Liste – auf der Michael Feichtenbeiner nicht steht – ist Cast gut vorangekommen. Sein Zwischenfazit: „Insgesamt sehr positiv. Keiner der Kandidaten hat sich disqualifiziert oder von sich aus abgesagt.“

Was die Entscheidung nicht leichter macht. Zum engeren Kreis sollen am Ende drei, maximal vier Bewerber gehören, die dann auch noch vom Präsidenten Dirk Eichelbaum sowie dem Präsidiumsmitglied Walter Kelsch in Augenschein genommen werden. Zu den Anwärtern gehört auch Jürgen Seeberger, der Deutsche in Diensten des FC Schaffhausen. Dort allerdings ist er gestern im siebten Jahr seiner Tätigkeit entlassen worden, nachdem der Schweizer Erstligist seit zwölf Spielen sieglos ist und nach dem 0:1 gegen Sion in akuter Abstiegsgefahr schwebt. Seeberger war übrigens auch beim SC Freiburg im Gespräch – bis Robin Dutt kam.

Der hat sich im DSF nochmals zu den Vorbehalten gegenüber seiner Person als künftiger Trainer des SC Freiburg geäußert, und ist sich des Problems durchaus bewusst. „Es gibt offensichtlich momentan zwei Lager: Die einen, die unbedingt Volker Finke haben wollen, und die anderen, die einen Neuanfang haben wollen. Das ist eben so im Fußball“, sagte Dutt dem Fernsehsender.

Die Kickers machen da keine Ausnahme. Der Richtungsstreit in Degerloch heißt: suchen wir einen Trainer mit Stallgeruch oder einen externen Mann. Derzeit weiß Cast nur eines: „Wir lassen uns bei der Entscheidung nicht von außen beeinflussen.“

Stuttgarter Zeitung

Trainerkandidat Jürgen Seeberger sofort verfügbar

seeberger.jpgDer schweizer Erstligist FC Schaffhausen hat sich überraschend sofort von seinem Trainer Jürgen Seeberger getrennt. Seeberger teilte dem Verein bereits im Januar mit, dass er seinen Vertrag über die Saison hinaus nicht verlängern wird.

Seeberger gilt als einer der Kandidaten zur Nachfolge des zum SC Freiburg wechselnden Trainer Robin Dutt. Am Wochenende saß Seeberger als Gast auf der Haupttribüne beim Spiel der Kickers gegen den SC Pfullendorf. Schweizer Medienberichte zufolge besteht enger Kontakt zur Vereinsführung der Kickers.

Presse zu Stuttgarter Kickers – SC Pfullendorf (1:2)

Sehen und gesehen werden

Der Trainerkandidat Jürgen Seeberger verfolgt die 1:2-Niederlage der Kickers gegen Pfullendorf

STUTTGART. Nach der 1:2-Niederlage gegen Pfullendorf können die Stuttgarter Kickers auch die letzten Aufstiegshoffnungen begraben. Dafür stellt sich die Frage: wer darf sich Hoffnung auf den Trainerjob machen?

Von Joachim Klumpp

Sehen und gesehen werden. Unter diesem Leitsatz hätte man die Partie der Stuttgarter Kickers auf dem grünen Rasen gegen den SC Pfullendorf durchaus stellen können. Doch was die 2550 Zuschauer dann in den 90 Minuten geboten bekamen, war angesichts der 1:2-Niederlage nicht gerade dazu angetan, die Laune zu heben. Interessanter war am Samstag allerdings auch der zweite Teil des Mottos – gesehen werden.

„Man kann gespannt sein, wer alles auf der Tribüne sitzt“, hatte der Manager Joachim Cast im Vorfeld der Partie gesagt – und damit auf die Trainerfrage angespielt. Doch die Kiebitze kamen in dieser Hinsicht nicht unbedingt auf ihre Kosten, was daran liegen könnte, dass der eine oder andere Kandidat lieber inkognito gekommen war, und der Einzige, der sich offen zu erkennen gab, kein so bekanntes Gesicht in Degerloch ist. Noch nicht? Jürgen Seeberger jedenfalls, dessen Vertrag beim Schweizer Erstligisten FC Schaffhausen im Sommer endet, verließ das Stadion eine Viertelstunde vor Schluss und hinterließ die Botschaft: „Ich könnte mir die Aufgabe durchaus vorstellen.“

Wenngleich nicht nur der 41-jährige Deutsche vor Augen geführt bekam, dass es bei den Kickers noch einiges zu tun gibt. Vor allem im Defensivverhalten häufen sich die Fehler. Beim ersten Gegentor patzte Sven Sökler an der Eckfahne, und den zweiten Treffer leitete Moritz Steinle ein. „So etwas darf einmal passieren, vielleicht noch ein zweites Mal, aber nicht am laufenden Band“, kritisierte Robin Dutt die Schwächen nach der Winterpause, die schon gegen den VfB und Ingolstadt zu den Gegentreffern führten.

Ein anderer Dauerzustand nimmt fast schon tragische Züge an: Das Verletzungspech von Laszlo Kanyuk. „Er ist am Boden zerstört“, sagte Dutt, der dem mit viel Vorschusslorbeeren geholten Ex-Offenbacher nach langer Zeit mal wieder eine Chance von Beginn an geben wollte. Das ging nur 14 Minuten gut, dann musste Kanyuk verletzt vom Platz. Was bitter für ihn war, aber auch für die Mannschaft. Im Mittelfeld jedenfalls fehlte die ordnende Hand, wobei die Kickers nach einer halben Stunde noch wie der sichere Sieger aussahen. Aber mit zunehmender Spielzeit gab es Kampf und Krampf, sodass den abstiegsbedrohten Gästen eine taktisch disziplinierte Leistung genügte, um den Sieg nach Hause zu schaukeln. „Das hilft uns natürlich im Kampf um den Klassenverbleib“, sagte Trainer Michael Feichtenbeiner.

Ob es auch hilft, sich bei den Kickers zu empfehlen? Der Extrainer scheint nicht die besten Karten zu haben und konnte mögliche Vertragsgespräche nicht bestätigen. Auch wenn der Präsident Dirk Eichelbaum nochmals betonte: „Es kann sicher nichts schaden, wenn sich jemand im Umfeld des Vereins auskennt.“

Das tut zumindest Zoltan Sebescen, der ebenfalls im Stadion gesichtet wurde; allerdings nicht als Trainer in Frage kommt. Aber möglicherweise in anderer Funktion, schließlich haben die Kickers auch einen vakanten Posten im Präsidium zu besetzen. „Man sollte nie nie sagen“, erklärte der Exprofi, „aber derzeit möchte ich mich auf mein im April beginnendes Studium konzentrieren.“ In Sachen Sportmanagement. Theorie gepaart mit Praxis, warum nicht bei den Kickers?

Der scheidende Trainer Robin Dutt versucht, beides sportlich noch auf die Reihe zu bekommen, deshalb strich er gestern den freien Sonntag und setzte ein Training an. Das war nicht der einzige Grund, dass er sich einen Besuch beim künftigen Arbeitgeber SC Freiburg verkniff. Sehen und gesehen werden wäre dort gestern beim Spiel gegen Kaiserslautern vielleicht nicht so passend gewesen.

Kickers: Yelldell – Sökler (63. Vaccaro), Yildiz, Härter, Stierle – Parmak, Hartmann, Kanyuk (15. Steinle), Weller – Bischoff, Dundee (63. Tucci).

Tore: 1:0 Dundee (15.), 1:1 Rogosic (43.), 1:2 Rogosic (52.)

Stuttgarter Zeitung

Dutt bittet zum Straftraining

Kickers unterliegen dem SC Pfullendorf – Zahlreiche Trainer-Kandidaten

Stuttgart – Aus dem Aufstiegsrennen in der Fußball-Regionalliga haben sich die Stuttgarter Kickers mit dem 1:2 (1:1) gegen Pfullendorf endgültig verabschiedet. Umso mehr geht es nun um die Planungen für die kommende Runde. Allen voran muss die Trainerfrage geklärt werden – die Kandidatenliste ist länger geworden.

VON DIRK PREISS

Nach einer Partie am Samstagnachmittag, so ist es Tradition bei den Blauen, dürfen die Spieler einen freien Sonntag genießen. Gestern war das anders: Trainer Robin Dutt bat seine Spieler am Sonntagmorgen zur Übungseinheit. „Das muss jetzt mal Konsequenzen haben“, sagte er und meinte damit die haarsträubenden Fehler, die zur Niederlage gegen Pfullendorf geführt hatten.

Nach ordentlichem Beginn und dem 1:0 durch Sean Dundee (15.) wollte zunächst Sven Sökler etwas sorglos den Ball ins Aus trudeln lassen – doch der Pfullendorfer Sebastian Heidinger kam noch an die Kugel, flankte, und Neno Rogosic traf (43). Zu Beginn der zweiten Halbzeit narrte der Torjäger dann nacheinander Moritz Steinle, Recep Yildiz und Torhüter David Yelldell – und die Niederlage der Kickers war besiegelt (52.). „Solche Fehler dürfen einmal passieren“, ärgerte sich Dutt, „aber nicht zweimal in einem Spiel und mehrmals in wenigen Wochen.“ Deshalb die Strafarbeit.

Das Kickers-Team wirkte nach den Gegentreffern verunsichert, und Dutt musste hinterher versichern, dass dies nichts mit seinem nun feststehenden Wechsel zum SC Freiburg zu tun hatte. Ein großes Thema auf der Waldau ist die ungeklärte Nachfolge Dutts dennoch – und die Liste mögliche Kandidaten wird nicht gerade kürzer. „Die vergangene Woche hat gezeigt, dass es sehr interessant ist, Cheftrainer bei den Kickers zu sein“, sagte der neue Präsident Dirk Eichelbaum und verwies auf die zahlreich eingegangenen Bewerbungen. Zwei der Kandidaten waren am Samstag sogar persönlich im Gazistadion: Michael Feichtenbeiner als Trainer des SC Pfullendorf und Jürgen Seeberger, derzeit noch Coach beim Schweizer Erstligisten FC Schaffhausen, als Zuschauer auf der Haupttribüne. Feichtenbeiner allerdings hat laut Präsidiumsmitglied Walter Kelsch eher schlechte Chancen, dagegen sollen die Kickers Kontakt zu Ex-VfB-Profi Thomas Stickroth (Co-Trainer beim Wuppertaler SV) aufgenommen haben.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers beißen auf SCP-Granit

STUTTGART — Mit einem überraschenden 2:1-Auswärtserfolg bei den Stuttgarter Kickers sicherte sich der SC Pfullendorf- am Samstag drei-ganz wichtige Punkte.- Der Klassenerhalt rückte somit wieder ein Stückchen näher, während die Kickers- ihr- Ziel „Aufstieg 2. Bundesliga“ mit dem Schlusspfiff endgültig ad acta legen mussten.

Der Wirbel um die Dopingsache Mark Lerandy unter der Woche ließ die Spieler des SC Pfullendorf offenbar gänzlich unbeeindruckt. Fast schien es am Samstag sogar, als sei das Team von Trainer Michael Feichtenbeiner durch die leidvolle Angelegenheit, die den Sportclub aller Voraussicht nach den Punkt gegen Siegen kosten wird, noch enger zusammengerückt. Denn obwohl der Mannschaft in Sachen Einsatzbereitschaft eigentlich-fast nie-Defizite-nachzuweisen sind – im- Gazi-Stadion lief-am Samstag jeder Einzelne noch- ein paar -Schritte mehr als sonst.-

Der Blick auf den Spielberichtsbogen vor dem Anpfiff weckte zunächst Vermutungen, dass Feichtenbeiner bei den Kickers-dicken Abwehrbeton- anmischen würde. Denn mit Neno Rogosic brachte der Coach, der nur sieben Autominuten vom Kickers-Stadion entfernt in Stuttgart-Möhringen zu Hause ist,-nur eine Spitze. Doch mit Gerster und Leandro hatte-Feichtenbeiner mutig zwei „Zehner“- hinter Rogosic -platziert. Heidinger und Busch sorgten über die Außenbahnen für letztlich spielentscheidende Sturmunterstützung. Marco Konrad hielt den Offensivkräften gewohnt bienenfleißig den Rücken frei. Hinter ihm agierte der Viererabwehrverbund mit Zimmermann, Rapp, Kiefer und Deufel den Rücken ebenso effektiv. Feichtenbeiner war die konsequente Defensivarbeit dann auch ein Sonderlob wert: „Das ist momentan unsere Stärke: Dass wir nicht viele gegnerische Chancen zulassen!“ .

Die Gastgeber bestimmten in der Anfangsphase das Geschehen. Besonders Weller schuf über die linke Seite mit gefährlichen Flanken aus dem Spielverlauf heraus oder auch bei Standards immer wieder Gefahrenmomente.- In der Mitte lauerte nämlich kein Geringerer als die einstige deutsche Sturmhoffnung Sean Dundee auf-Kopfball-Vorlagen. Dass der frühere Feichtenbeiner-Schüler-(beim TSF Ditzingen schoss der gebürtige Südafrikaner unter Feichtenbeiner in der Saison 94/95- 25 Regionalliga-Tore)- im Kopfballspiel auch im mittlerweile fortgeschrittenen Fußballeralter von 34 Jahren noch immer Extra-Klasse ist, mussten die Pfullendorfer in der 15. Minute anerkennen: Da nickte das 1,87 Meter lange „Tor-Krokodil“ einen Weller-Eckball ins Netz. Doch sollte dies der einzige Treffer bleiben, den Pfullendorfs viel Sicherheit ausstrahlender Keeper Ralf Hermanutz an diesem Nachmittag einstecken musste.

Schon während der Anfangsviertelstunde- ließen die leichtsinnigen Stuttgarter den-Gästen erstaunlich viel Raum zum Kontern. Immer wieder stieß der SCP im weiteren Verlauf der Partie fast ungestört in diese Lücken, blieb lediglich im Abschluss zu harmlos. Jedenfalls bis zur 43. Minute: Während Kickers-Abwehrspieler Sökler offenbar schon vom Torabstoß träumte, zog der dynamische Heidinger den Ball um Sökler herum von der Torauslinie doch noch in die Mitte. Rogosic stand da, wo ein guter Stürmer in dieser Situation stehen muss, nämlich am kurzen Pfosten, und drückte die Kugel zum Ausgleich ins Netz. „Das Tor so kurz vor der Pause war natürlich gut für die Psyche“, so Feichtenbeiner später. Und das Zweite, kurz nach der Pause, mindestens genauso: Wieder eroberte Heidinger im Kickers-Strafraum einen Ball, passte zu Rogosic, der auf engstem Raum zwei Abwehrspieler versetzte und den Ball dann rustikal mit dem „Bauernspann“ durch die Beine von Yelldell zum 2:1 ins Netz trat (52.)

Die Nervosität in den Reihen der Gastgeber war fortan-unübersehbar: Mit einer Unzahl meist-unnötiger, häufig aber auch-von den aggressiven Pfullendorfern provozierten Ballverlusten, zogen sich die Platzherren mehr und mehr den Zorn des eigenen Publikums zu. Der SCP dagegen kombinierte-über den-praktisch ohne Fehlpass auskommenden Gerster und den ebenso ballsicheren Leandro-geschickt hinten heraus und stand, bis auf zwei-Situationen-nach gefährlichen Flanken,-sehr sicher in der Abwehr — auch ohne den auf der Tribüne sitzenden Mark Lerandy.–„Wir sind heute für unsere Selbstsicherheit belohnt worden!“, freute sich Feichtenbeiner, der seiner Elf- vor der Partie den Druck genommen hatte, indem er sagte: „Wir müssen unsere Punkte gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf holen. Nicht gegen die Kickers.“ Am Freitag sollte der Coach es nochmal mit der selben Masche versuchen, um so vielleicht erneut eine Topleistung heraus zu kitzeln: Dann kommt nämlich Tabellenführer SV Wehen in die Alno-Arena.

Schwäbische Zeitung

Rogosic: Nie war er so wertvoll wie heute

Zweifacher Torschütze in Degerloch

uFMit Neno Rogosic- hatte Pfullendorfs Trainer-Michael Feichtenbeiner in Stuttgart nur eine nominelle Spitze aufgestellt, ließ die zuletzt glücklosen Ivica Lucic und Eric Agyemang 90 Minuten lang auf der Bank schmoren.- Und- Feichtenbeiner hatte mal wieder den richtigen Riecher, denn, gut unterstützt insbesondere von Sebastian Heidinger, der ihm beide Treffer auflegte,-avancierte der Kroate mit seinen Toren in der 43. und 52. Minute zum Matchwinner: „Er ist unser erfahrenster Stürmer, kann die Bälle gut halten. Das Tor gegen Pirmasens im letzten Heimspiel hat ihm die Sicherheit gegeben, die ein Stürmer braucht. Er hat heute ein Klassespiel gemacht“, war Feichtenbeiner nach dem Schlusspfiff voll des Lobes für den 33-Jährigen.- Nachdem Rogosic zu Saisonbeginn verletzungsbedingt nur sehr langsam „in die Gänge“ gekommen war (erst am 13. Spieltag gelang ihm beim 1:2 gegen Aalen per Penalty sein erstes von nunmehr sieben Saisontoren), ist aus dem „Rogonix“ längst wieder der „Rogoblitz“ geworden. Liegt ihm die Rolle des „Alleinunterhalters“ in der Spitze besser, oder hat er neben sich lieber einen Sturmpartner? Rogosic: „Das ist mir im Grunde egal. Wichtig ist, dass wir- im jeweiligen System gut- spielen. Und das ist uns heute gelungen. Das Mittelfeld hat mich optimal unterstützt“, gab er die allseits auf ihn einprasselnden Komplimente an an die Kollegen weiter.-Spielentscheidend sei aus seiner Sicht auch die Lockerheit gewesen, mit der die Mannschaft in die Partie bei den hoch favorisierten Kickers gegangen sei: „Was hatten wir schon zu verlieren? Nichts!- Wenn du als SC Pfullendorf bei den Stuttgarter Kickers verliert, sagt keiner was. Deshalb konnten wir heute nur gewinnen“, so Rogosic. Zweifel am Erreichen des großen Zieles Klassenerhalt habe er ohnehin zu keiner Zeit. Und seit Samstagnachmittag 16.15 Uhr sowieso nicht mehr: „Ich bin überzeugter denn je, dass wir in der Regionalliga bleiben.“

Schwäbische Zeitung

Der „alte Fuchs“ beim Punkteklau
AUS STUTTGART JüRGEN WITT

Der 2:1-Erfolg bei den Stuttgarter Kickers war Pfullendorfs fünfter Auswärtssieg, und damit gelang dem SCP zum ersten Mal zwei Siege in Serie. Als großer Matchwinner wurde Neno Rogosic gefeiert. Der „alte Fuchs“ markierte beide Tore und holte so die Big Points, die den SCP im Abstiegskampf einen wichtigen Schritt weiterbringen dürften.

Nicht nur, dass der SC Pfullendorf erstmals wieder die Abstiegsränge verließ, stimmte SCP-Manager Hans-Hermann Krane für die kommenden Aufgaben äußerst zuversichtlich: „Ich bin sehr angetan von dieser Leistung. Der Sieg war absolut verdient.“ Krane zollte seinem seit Wiederbeginn in vier Spielen ungeschlagenen, lauffreudigen Team und Trainer Michael Feichtenbeiner für seine maßgeschneiderte Taktik ein dickes Lob. „Das gibt viel Selbstvertrauen.“

Wohl als provokanten Seitenhieb für den wegen Dopings bestraften Mark Lerandy gedacht, zogen die Kickers-Fans in ihrem Block ein Transparent auf: „Ihr an die Spritze – wir an die Spitze!“ Dass dieser Schuss am Ende voll nach hinten los ging und Pfullendorf dem favorisierten Gegner die letzten Aufstiegshoffnungen raubte, das zeichnete sich zumindest in der ersten Viertelstunde nicht ab. Da trommelten die „Blauen“ kombinationsfreudig nach vorn, die SCP-Abwehr geriet ziemlich unter Druck und blieb vor allem in der Lufthoheit nur zweiter Sieger. So bedeutete eine Eckballeingabe von Thomas Weller, die Jens Härter auf den Kopf von Sean Dundee zelebrierte, die 1:0-Führung der Degerlocher. Der von Stuttgarter Journalisten hämisch als „behäbiger Wilhelma-Bär“ bespöttelte Ex-Bundesligaprofi zeigte seine Krallen und durfte sich über sein erstes Tor im Kickers-Trikot freuen. Doch die Kickers nahmen zu früh den Gang wieder raus. Allerdings hätte der sich unbehelligt hochschraubende Sebastian Bischoff nach einer Freistoßvorlage von Mustafa Parmak nach 36 Minuten mit einem besseren Kopfballtiming das 2:0 machen können.

Obgleich die auf einer Position – Sebastian Heidinger kam für Ivica Lucic ins Team – veränderten Pfullendorfer gut mithielten, sorgten lediglich ihre Distanzschüsse ansatzweise für Gefahr. Sebastian Heidinger verbuchte gleich zu Beginn nach einem Zuspiel des ungemein fleißigen Leandro eine gute Szene aus der Drehung, doch der Ball flog knapp am Tor vorbei (4.). Es lief schon die 43. Minute, als Heidinger bis zur Grundlinie durchpreschte und nach innen passte, wo Neno Rogosic gegen den zaudernden Sven Sökler zeigte, dass er von seiner Torgefährlichkeit nichts eingebüßt hat, flugs landete der Ball im langen Eck. „Sökler muss den Ball doch nur ins Aus blocken“, haderte Kickers-Trainer Robin Dutt über dessen kapitalen Aussetzer, während Feichtenbeiner seinen cleversten Angreifer lobte: „Das war wie aus den Lehrbuch.“

Der Ausgleich zu einem psychologisch wichtigen Moment erhöhte die Verunsicherung bei den „Stukis“ immens. Plötzlich waren die Rot-Weißen die klar bessere Elf in der zweiten Hälfte. Sie verschmerzten nicht nur die vorsorgliche Auswechslung von Kapitän Marco Konrad (Krampf im Oberschenkel), für den Johannes Flum ins Team rückte (60.). Neben ihrer Kampfstärke gaben sie auch spielerisch eine überzeugende Vorstellung ab, so dass die über 50 mitgereisten „Linzgau Dynamites“ im Fanblock akustisch immer mehr die Oberhand gewannen.

Und Rogosic, von den beiden Außenbahnflitzern Marcel Busch und Sebastian Heidinger stets gut unterstützt, ließ sein nächstes sehenswertes Kabinettstückchen folgen. Mit Moritz Steinle und Recep Yildiz düpierte der 33-Jährige gleich zwei Abwehrleute, ehe er, den Stuttgarter Schlussmann David Yelldell eiskalt tunnelnd, das Leder einschob (52.). Natürlich sei das 2:1 auch ein Produkt von Abwehrfehlern gewesen, räumte Feichtenbeiner ein. Aber ohne Heidingers Mut, in jener Szene zu pressen, wäre die Situation gar nicht entstanden.

Weil der SCP durch Leandro nicht den dritten Treffer nachzulegen vermochte (72.), blieb ihm die Schlussoffensive der Kickers nicht erspart. Allerdings musste sich Ralf Hermanutz nur einmal tüchtig strecken, indem er den strammen Schuss von Angelo Vaccaro zur Ecke ablenkte (82.).

Den Schlusspfiff begleitete ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert enttäuschter Kickers-Fans. Kickers-Trainer Robin Dutt sprach hinterher von „zwei Gastgeschenken“. Das allerdings sah Michael Feichtenbeiner etwas anders: „Meine lauffreudige Mannschaft hat alles gut umgesetzt.“ Ihm war die Freude anzusehen, an der einstigen Wirkungsstätte drei wichtige Punkte im Hinblick auf den Klassenerhalt geholt zu haben. Dann machte er sich auf den Weg nach Hause, in den nur einen Katzensprung entfernten Stuttgarter Stadtteil Möhringen.

Südkurier

Presse zum A-Jugend-Derby

Kein Sieger im Derby

Der VfB- und Kickers-Nachwuchs trennen sich 1:1

STUTTGART (ben). Das Derby in der Junioren-Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und den Stuttgarter Kickers ist den Erwartungen zumindest in historischer Hinsicht gerecht geworden. Denn abgesehen von dem 4:0-Sieg des VfB im Hinspiel entwickelten sich die Partien der beiden Stadtrivalen meist zu engen Angelegenheiten, geprägt von viel Kampf. Das war auch gestern beim 1:1 (0:0) der zwei Mannschaften beim Aufeinandertreffen vor 400 Zuschauern im Robert-Schlienz-Stadion nicht anders. „Beide Teams waren sehr unsicher und haben nur durch Härte ins Spiel gefunden. Nur zu Beginn der zweiten Hälfte haben wir kurz guten Fußball gespielt“, sagte der VfB-Trainer Hansi Kleitsch.

Mit einem Kopfballtor in der 48. Minute nach einem Eckball brachte Patrick Mayer die Gastgeber in Führung, doch schon fünf Minuten später glich Eugen Schneider für die Kickers aus. Die komplette VfB-Abwehr leistete sich einen Aussetzer, und Schneider konnte unbedrängt ins linke Eck einschieben. In der Schlussphase waren die Kickers dem Sieg näher als der VfB. „Am Ende war es aber ein gerechtes Unentschieden“, sagte der Kickers-Trainer Wolfgang Schneck, der in den nächsten Wochen im Abstiegskampf mit seiner Mannschaft auf Jure Colak verzichten muss. Der Innenverteidiger brach sich gestern das Schlüsselbein.

Stuttgarter Zeitung

Kein Sieger im Junioren-Derby

1:1 zwischen VfB und Kickers

Stuttgart (the) – So einseitig das Hinspiel war, so ausgeglichen verlief das Rückspiel der beiden Stuttgarter A-Jugend-Bundesligisten. Vor rund 400 Zuschauern am Sonntagvormittag im Robert-Schlienz-Stadion hieß es nach 90 Minuten 1:1 (0:0).

So groß der Wunsch nach Wiedergutmachung nach der 0:4-Pleite im Hinspiel bei den Kickers war, Trainer Wolfgang Schneck ging die Sache realistisch an. „Ein Unentschieden“, hatte er vor der Partie erklärt, „wäre ein Erfolg für uns.“ Entsprechend zufrieden war der Coach der Blauen nach der Partie: „Wir freuen uns über den Punkt, das Remis ist gerecht.“ Hansi Kleitsch hat ihm nicht widersprochen – obwohl der VfB-Trainer mit seinem Team als klarer Favorit gegolten hatte. „Es war ein richtiges Kampfspiel“, analysierte Kleitsch, der keinen zufriedenen Eindruck machte. Kein Wunder, schließlich war seine Mannschaft zu Beginn zwar überlegen, schaffte es aber nicht, sich Torchancen herauszuspielen. Richtig überzeugen konnten die Roten lediglich kurz nach der Pause, als Patrick Mayer in der 48. Minute der Führungstreffer gelang.

Die Kickers allerdings schlugen postwendend zurück: In der 55. Minute schaffte Eugen Schneider den Ausgleich. Am Ende drängten die Blauen sogar noch auf den Sieg, Schiedsrichter Robert Kempter (Sauldorf) entschied beim vermeintlichen Siegtreffer aber auf Abseits.

Stuttgarter Nachrichten

U19 erreicht Unentschieden im Derby

Gegen den VfB Stuttgart erreichte die A1-Jugend der Stuttgarter Kickers heute ein respektables 1:1 Unentschieden. Vor 300 Zuschauern erzielte Eugen Schneider in der 54. Spielminute den Ausgleich für die Blauen.

In der Tabelle liegen die Blauen trotzdem noch auf einem Abstiegsplatz. Allerdings punktgleich mit dem 1. FC Nürnberg. Nächstes Wochenende treffen die Blauen auf den Karlsruher SC. Diese haben lediglich drei Punkte mehr auf ihrem Konto, Unterstützung tut den Jungs also gut!
Für die Kickers spielten:
Rodrigues; Schneider, Thies, Jung, Weber; Brandstetter (83. Petruso), Rizzi, Candan, Colak (36. Mucan); Tunjic (57. Tunjic), Zivaljevic