SSV Ulm – Stuttgarter Kickers II in der Presse

SPATZEN / Vierter Oberliga-Heimsieg hintereinander beim 3:0 gegen die „kleinen Kickers“
Talisman macht Männer munter
Betz seit Rückkehr ohne Gegentor – Marchese bricht Bann – Starker Huckle verletzt

Mag sein, dass die Spatzen nur Männer für eine Nacht sind und heute wieder den Oberliga-Thron räumen müssen. Aber wenn sie ihre Heimstärke konservieren (das 3:0 gegen die Stuttgarter Kickers II war der vierte Erfolg in Serie), bleiben sie ein ernsthafter Anwärter für oben.

RÜDIGER BERGMANN

Teufelskerl? Eher Talisman. Seit Holger Betz zwischen die Pfosten zurückgekehrt ist, sind die Spatzen undurchlässig geworden. 2:0 gegen Villingen, 0:0 in Bonlanden, jetzt 3:0 gegen die „Zweite“ der Stuttgarter Kickers: Die Löcher in der Abwehr sind gestopft.

Torwart Betz haben die Ulmer den vierten Heimsieg im vierten Anlauf sicher nicht vordergründig zu verdanken. Gegen die sturmschwachen Degerlocher konnte sich der 28-Jährige kaum auszeichnen. Aber seine Vorderleute haben durch die Rückkehr des vorübergehend auf die Bank Verbannten spürbar mehr an Souveränität und Zutrauen gewonnen. So ließen sich die Spatzen gestern auch von einem eher verhaltenen Auftakt nicht verunsichern. Sie wissen, dass sie dank der Erfahrung einiger versierter Einzelspieler keine Fülle von hochkarätigen Chancen benötigen, um die Weichen stellen zu können.

Der Strafstoß zur 1:0-Führung unterstreicht diese Behauptung. Nach einem Zweikampf am Strafraumeck sprang Markus Lösch (35) sofort dem Ball hinterher – sein Kontrahent Mike Baradel (21) sprang hingegen Lösch in die Beine. Vincenzo Marchese ließ sich dieses „Gastgeschenk“ (Kickers-Coach Björn Hinck) nicht nehmen und verwandelte den Elfmeter zum 1:0 (36.). Wieder ein Ehemaliger also, der die Serie der Spatzen-Torschützen gegen die „Blauen“ verlängerte.

Dieser Treffer fiel in einer Phase, als der SSV 46 an Beharrlichkeit zulegte. Der starke Lösch und Marchese brachten die Bälle über Kurzpass-Stafetten nach außen, wo nicht nur die stürmenden Verteidiger Benny Barth (rechts) und Patrick Huckle, sondern auch Miguel Coulibaly auftauchten.

Der diesmal überragende Huckle leitete mit einem gepflegten Flügellauf auch die Vorentscheidung ein: Seine Hereingabe brauchte Coulibaly (59.) nur noch über die Linie zu drücken. Schade, dass der ehemalige Elversberger Huckle bei einer ähnlichen Situation neun Minuten später mit einer Muskelverletzung in der Leiste aufgeben musste.

Der Rest war Schaulaufen, weil die Ulmer Ball und Gegner beherrschten, schöne Passagen einblendeten. Eine von ihnen nutzte Thorsten Rinke nach genauem Coulibaly-Zuspiel zu einem Solo an Torwart Salz vorbei zum 3:0 (75.).

Nach dem Parallel-1:1 des bisherigen Tabellenführers Bahlinger SC in Nöttingen durfte der SSV 46 endlich mal wieder als Klassenprimus übernachten. Vermutlich wird er diesen Sonnenplatz heute gegen 17.15 Uhr schon wieder räumen müssen, doch die Konkurrenz muss die Spatzen auf der Rechnung haben.

Auch wenn manch einer (Rinke, Marchese, Barth) die Dauerbelastung der zurückliegenden Wochen nicht aus den Kleidern zu schütteln vermochte, kommt den Ulmern entgegen, dass sie mit weniger Aufwand mehr erreichen können als in der vergangenen Runde. Jetzt gilt es, am Dienstag (14.30 Uhr) im Pokal-Viertelfinale beim Landesliga-Spitzenreiter SV Böblingen zu bestehen – und dann bis zum Kräftemessen in Bahlingen endlich mal elf Tage ohne Spiel zu genießen.

„Das tut gut“, glaubt nicht nur Gaetano Intemperante, der ebenso wie Sturmpartner Coulibaly gegen die Kickers fleißig unterwegs war. Es muss ja nicht immer Fußball zum Zungeschnalzen sein – Hauptsache, der Killerinstinkt kommt den Spatzen nicht abhanden.

SO SPIELTEN SIE

SSV Ulm 1846: Betz – Barth, Neumann, Gora, Huckle (68. Klotz) – Marchese, Rinke, Lösch, Wünsche (82. Klapsia) – Intemperante (73. Skowranek), Coulibaly.

Tore: 1:0 Marchese (36./Foulelfmeter), 2:0 Coulibaly (59.), 3:0 Rinke (75.) – Schiedsrichter: Steinberg (Korntal). – Gelbe Karten: Rinke – Ivanusa, Baradel – Zuschauer: 1700.

Südwest-Presse

SPATZEN / Nicht nur Marchese hat eine Vergangenheit bei den Kickers
Fünf Gefahren für die Serie
Ein Ex-Stuttgarter trifft meistens beim SSV 1846 – Coulibaly fit

Die Kickers besuchen ihre Filiale. Fünf ehemalige Degerlocher spielen in der Fußball-Oberliga inzwischen für die Spatzen. Das Ulmer Trainer-Tandem Marcus Sorg/Thomas Letsch erhöht dieses stattliche Kontingent auf sieben. Heute ist Wiedersehen im Donaustadion.

RÜDIGER BERGMANN

Vorgestern in Degerloch: Halbfinale im WFV-Pokal zwischen den Regionalligisten Stuttgarter Kickers und VfR Aalen (5:4 nach Elfmeterschießen). Auf der Tribüne nimmt Kickers-Abteilungsleiter Martin Kurzka den Zaungast Vincenzo Marchese beiseite. Der 23-Jährige spielt seit dieser Saison beim SSV 1846 – nach zuvor sechs Spielzeiten bei den Kickers.

Heute (19.30 Uhr) kreuzt die Oberliga-Vertretung aus Degerloch in Ulm auf, und Kurzka schwor den Tapetenwechsler Marchese schon mal auf das Ende einer Serie ein. In den vergangenen Jahren habe stets ein „Ehemaliger“ für die Ulmer gegen die „kleinen Blauen“ getroffen – von dieser unliebsamen Tradition möge sich Marchese doch bitteschön nicht anstecken lassen.

Selbst wenn der Mittelfeldakteur diesen frommen Wunsch wider Erwarten beherzigen wollte: Kurzka muss vier weitere Altlasten fürchten. Auch Markus Lösch, Gaetano Intemperante, Janusz Gora und Mario Klotz haben, direkt oder über Umwege, von den Kickers zu den Spatzen gefunden. Bis auf Klotz werden heute alle den Anpfiff von Schiedsrichter Florian Steinberg (Korntal) auf dem Rasen erleben.

Denn Trainer Marcus Sorg wird sein Team gegenüber der 0:0-Enttäuschung von Bonlanden nur auf einer Position verändern. Für Miguel Coulibaly, der seine Leistenbeschwerden überwunden hat, nimmt Vladimir Manislavic wegen der gereizten Achillessehne zunächst auf der Bank Platz.

Vincenzo Marchese hingegen nicht. Zwar wechselte ihn Sorg auf dem kleinen und holprigen Gelände in Bonlanden zur Pause aus, doch das gefährdet dessen Stammplatz-Garantie mitnichten. Zumal der frühere Regionalliga-Spieler bei seinem ersten Auftritt nicht für, sondern gegen die Kickers keinerlei Zurückhaltung verspricht. „Gegner ist Gegner, egal, wer da kommt“, behauptet Marchese.

Der „Herr der ruhenden Bälle“ hat es bislang auf einen Saisontreffer gebracht. Übrigens nicht per Frei- oder Strafstoß, sondern mit dem Kopf zum 2:1-Sieg in Nöttingen. Wie torgefährlich er sein kann, hat Marchese den Ulmern freilich schon gezeigt. In der vergangenen Saison, als ihm, Stammkraft für die „Blauen“ in der Regionalliga, bei einem seiner drei Aushilfsdienste fürs Oberliga-Team die 1:0-Führung der kleinen Blauen gegen den SSV 46 glückte (Endstand 1:2).

Übrigens: Falls er heute auf der anderen Seite treffen sollte, will sich Vincenzo Marchese nur innerlich freuen – sechs Jahre unterm Fernsehturm vergisst man eben nicht so schnell. Indes: Herr Kurzka wäre auch mit dieser abgespeckten Variante der bösen Serie ganz und gar nicht einverstanden.

SO SPIELEN SIE

SSV 46: Betz – Barth, Neumann, Gora, Huckle – Rinke, Marchese, Lösch, Wünsche – Intemperante, Coulibaly

Südwest Presse

Presse zu TSV Crailsheim – Stuttgarter Kickers II

Keine Volksfeststimmung
 
OBERLIGA: Crailsheim vergibt kurz vor Schluss den Sieg

Von Manfred Kunz

TSV Crailsheim – Stuttgarter Kickers II 1:1

Crailsheim: Schoppel, Schmidt, Tsapakidis, Endler, Mensah (83 Arslan), Abazi, Kettemann (72 Paul), Gorgiev, Fameyeh, Rushiti (62. Onwuzuruike), Heidenfelder.

Tore: 1:0 Fameyeh (34.), 1:1 Küz (81.).

Durch eine Unachtsamkeit in der ansonsten sicheren Abwehr vergab der TSV Crailsheim in der Begegnung mit den Stuttgarter Kickers II kurz vor Schluss den schon sicher geglaubten Erfolg. Zuvor hatten die Gastgeber Chancen für einen klaren Sieg ausgelassen.

In der ersten Spielhälfte entwickelte sich das aus Crailsheimer Sicht erwartete Geduldsspiel. Die klug gestaffelte, zweikampfstarke und ballsichere Kickers-Abwehr gestattete den Platzherren zunächst wenig Raum für erfolgversprechende Angriffe. Da auch die Gastgeber das letzte Risiko scheuten und aus einer kontrollierten Defensive heraus agierten, prägten viele laufintensive Mittelfeldduelle den Charakter der Begegnung in der ersten Spielhälfte. Geschickt erhöhten die Crailsheimer Mitte des ersten Durchgangs den Druck und rückten dem Gästetor peu a peu näher. Als kreativer Ideengeber fungierte in dieser Phase Visar Rushiti, der mit seinem gescheiten Direktspiel gefährliche Angriffe initiierte. Doch immer wieder brachte sich der insgesamt glücklos agierende Albaner durch Unkonzentriertheiten in den entscheidenden Szenen selbst um die Früchte seiner Arbeit. Gefährlichster TSV-Angreifer war einmal mehr Joe Fameyeh. Die beiden ersten klaren Einschussmöglichkeiten ließ der zu alter Form zurück findende Torjäger noch verstreichen. Dabei hätte sein exzellenter Fallrückzieher knapp über die Torlatte ein Tor verdient gehabt. Beim dritten Mal machte es der Ghanaer besser. Eine Flanke von Ralf Kettemann nach einer gelungenen Ballstafette verlängerte Joseph Mensah auf den Kopf seines Landsmannes, der den Gästetorhüter überlobbte.

Ihren dichten Abwehrverband etwas lockernd, verstärkten die Gäste nach Wiederanpfiff ihre Angriffsbemühungen, freilich ohne die sichere TSV-Abwehr ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Gastgeber zogen sich zurück und lauerten auf ihre Kontermöglichkeiten. Nach einer Durststrecke und doch etwas Leerlauf ergaben sich die erhofften Möglichkeiten zum entscheidenden Schlag. Joe Fameyeh strebte allein auf das Gästetor zu, platzierte den Ball aber nicht nur neben den Keeper, sondern auch neben das Kickers-Gehäuse.

Der quirlige und kämpferisch überzeugende Bastian Heidenfelder scheiterte mit einem Schuss am glänzend reagierenden Torhüter. Ralf Kettemann schnippelte den Ball nach Doppelpass mit Bastian Heidenfelder nur hauchdünn am langen Eck vorbei. Aus dem Nichts heraus fiel statt des 2:0 auf der Gegenseite der Ausgleich. Die TSV Abwehr „übersah“ bei einer weiten Flanke den eingewechselten Küz, der wenig Mühe hatte, zum Ausgleich einzudrücken.

Fränkische Nachrichten

Ganz so erfolgreich ist die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers noch nicht gewesen. Doch mit dem 1:1 beim TSV Crailsheim blieb die Mannschaft von Trainer Björn Hinck zum dritten Mal nacheinander ungeschlagen. Das Spiel begann eine Stunde später, weil sowohl die Kickers als auch der Schiedsrichter im Stau standen. „Das ist uns nicht gut bekommen“, sagte Hinck. So war Crailsheim in der ersten Hälfte die stärkere Elf und ging durch Joseph Fameyeh in Führung (35.). Doch nach der Pause kamen die Kickers besser ins Spiel und durch einen Schuss aus kurzer Distanz des 19-jährigen Stürmers Dominic Küz zum Ausgleich (81.).

Stuttgarter Zeitung

 

Kickers II – Emmendingen 1-1 (0-1)

Nach einer anstrengenden Fahrt durch den regen Verkehr auf der A 5 und A 8 trafen Mannschaft und mitgereiste Fans auf dem schönen Gelände des SV Sillenbuch ein. Das Spiel fand wegen Arbeiten am eigentlichen Sportgelände der Kickers beim Kreisliga A-Verein Sillenbuch statt. Doch von der langen Fahrt merkte man den Mannen von Valentin Herr nichts an. Von der ersten Minute an wurde sehr gut gearbeitet und auch das Spiel nach vorne fand letztlich durch die sehr gut aufgelegte Offensivabteilung Saggiomo, Kalischnigg und Supplie statt. So fiel nicht unverdient bereits nach 12 Min. durch einen strammen Schuß von Rino Saggiomo (sein 1. Pflichtspieltor für seinen neuen Verein FCE) die 1:0 Führung für den Gast. Doch nicht nur die Offensivabteilung war an diesem Tag gut aufgelegt. Auch die Defensive, allen voran einmal mehr Torhüter Ali Ernst und Neuzugang Paul Alain Yebga, ließen nichts anbrennen. Schade, das der bis zu diesem Zeitpunkt einfach klasse agierende Vincent Lanoix mit Verdacht auf Muskelfaßerriß in der 26. Minute durch Matthias Geist ersetzt werden mußte. Der Neuzugang aus Bad Dürrheim fügte sich aber nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein und machte seine Sache sehr gut. Obwohl die Gastgeber in Hälfte 2 natürlich verstärkt auf den Ausgleich drängten, hielt das Emmendinger Bollwerk. Im Gegenteil: Sowohl Kalischnigg, Tang und 2x Supplie vergaben zum Teil sog. 100%-ige und hätten das Spiel endgültig für den FCE entscheiden müssen. Leider rächt sich das zumeist im Fußball. Dass der Schiedsrichter so lange nachspielen ließ, überraschte selbst die Gastgeber und bleibt wohl Herrn Paulat`s Geheimnis. Tatsache ist, nach einem Eckball fiel aus dem Getümmel heraus der dann doch noch für den FCE bittere Ausgleichstreffer. Trotzdem hat die Mannschaft ihren mitgereisten Fans und Verantwortlichen gezeigt, was in ihr steckt und tolle Werbung für das mit Spannung erwartete Derby diese Woche am Freitag im Elzstadion gegen den Bahlinger SC betrieben.

Obwohl eigentlich keine wesentliche Unterbrechung erfolgte, hatte der Schiedsrichter überraschend 3 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Er überzog diese auch noch, fast hatte man das Gefühl er wartet bis zum Stuttgarter Tor, das dann auch in der 95. Minute durch Marco Tucci fiel. Der Schiedsrichter war sich zunächst nicht sicher, ob er den Treffer geben soll. Er zögerte und nahm Blickkontakt mit dem Assistenten auf, dieser marschierte zur Mittellinie. Der Schiri pfiff Tor und das Spiel ab!
Nach dem Abpfiff kam es zu völlig ungewohnten Szenen:
FCE-Spieler bestürmten das Schiri-Gespann vehement, Martin Kollmer und Trainer Herr besänftigten die zurecht erhitzten Gemüter.

Zuschauer: 120
Schiedsrichter David Paulat (Schwendi

Quelle:www.fcemmendingen.de 

Presse zu Großaspach – Kickers II (1:2)

Vieles spricht gegen die Kickers – nur die Anzahl der Tore nicht
 
Der Oberligist SG Sonnenhof Großaspach kassiert gegen die Reserve des Regionalligisten eine bittere 1:2-Niederlage
 
Großaspach. In der Fußball-Oberliga

wartet die SG Sonnenhof Großaspach weiter auf den ersten Heimsieg. Gegen den SV Stuttgarter Kickers II hat das Team von Trainer Alexander Malchow erst durch einen Gegentreffer in der

Nachspielzeit 1:2 (0:1) verloren.

Von Sven Gruber

In der Pressekonferenz nach Spielende zählte der Kickers-Coach Björn Hinck drei Argumente auf, warum seine Mannschaft den Platz eigentlich als Verlierer hätte verlassen müssen: „Wir haben erst den Ausgleich kassiert, dann einen Elfmeter verschossen und sind anschließend noch in Unterzahl geraten.“ Sein Gegenüber Alexander Malchow saß wie versteinert daneben und lauschte seinem Kollegen. Die Mimik des SG-Coaches verriet deutlich den Ärger über die unnötige Niederlage. „Wir wollten genauso aggressiv wie gegen Bonlanden auftreten. Das hat nicht geklappt“, erklärte Malchow knapp.

Bereits nach drei Minuten zappelte der Ball im SG-Gehäuse. Großaspachs Abwehrspieler Fabian Aupperle hatte Dominique Rodrigues im Rücken zu spät bemerkt. Dessen Steilpass nutzte Marco Tucci per Flachschuss zur 1:0-Führung für die Gäste.

Danach kam es für Malchows Team noch schlimmer. Nach neun Minuten musste Tobias Fichter nach einem unglücklichen Zusammenprall mit der Bande und einer tiefen Fleischwunde am Schienbein vom Feld. Der Verlust des Mittelfeldspielers lähmte die Hausherren, bis zur Pause blieben hochkarätige Chancen auf beiden Seiten Mangelware.

Nach dem Wechsel präsentierten sich die Gastgeber wie ausgetauscht. Zwar lief der Ball bis zum gegnerischen Strafraum gut, Gefahr versprühten die SG-Angreifer aber nicht. Die Gäste dagegen setzten auf Konter. Einer davon hätte fast das 2:0 bedeutet: Fabian Aupperle stieß seinen Gegenspieler Sokol Kacani im Strafraum um. Der gute Referee Carsten Jugel (Ulm-Senden) entschied sofort auf Strafstoß. Markus Kärcher setzte den Ball neben das Gehäuse (78.).

Drei Minuten zuvor hatten die SG-Anhänger gejubelt. Martin Cimander flankte von der linken Seite in den Strafraum, Mario Di Biccari fackelte nicht lange und erzielte den 1:1-Ausgleich. Als sieben Minuten vor Ende der Partie der Kickers-Spieler Marcel Ivanusa wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz musste, keimte bei der SG Hoffnung auf drei Punkte auf. Weil die SG-Defensive dem Sololauf von Rodrigues allerdings keine Ende bereiten konnte, gingen die Hausherren in letzter Minute leer aus.

SG Sonnenhof Großaspach: Rittenauer – Polat, Gentner, Aupperle – Di Biccari, Russo, Cimander, Fichter (9. SSpina), Blaskic (46. Malchow) – Stevanovic, Barbosa Da Cruz (37. Yildiz)

SV Stuttgarter Kickers II: Salz – Simsek, Accardi, Lukic, Baradel – Ivanusa, Kärcher, Kovac, Rodrigues – Tucci (88. Karapantzos), Bischoff (64. Kacani)

Stuttgarter Zeitung

Über zumindest einen Punkt hätte sich der Trainer der SG Sonnenhof Großaspach, Alexander Malchow, gestern im Spiel gegen die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers gefreut. Doch sein Team musste sich 1:2 geschlagen geben. Vor 150 Zuschauern in der Fautenau erzielte Marco Tucci (3.), der bereits am Freitag gegen Darmstadt den dritten Treffer für die erste Mannschaft markiert hatte, die Führung für die Gäste, ehe Mario di Biccari das 1:1 gelang (74.). Doch wer nun glaubte, das Endergebnis stünde fest, der irrte. Dominique Rodrigues gelang in der Nachspielzeit noch der Siegtreffer für die Kickers. „Das war ein glücklicher Sieg“, sagte sein Trainer Björn Hinck.

Stuttgarter Zeitung

Eine der spannendsten Partien des Spieltags folgte am Sonntag. Die Stuttgarter Kickers II gewannen bei der SG Sonnenhof-Großaspach 2:1. Kickers-Stürmer Marco Tucci, am Freitag auch beim 3:0 des Regionalligateams gegen Darmstadt erfolgreich, erzielte die Führung (3.). Mario di Biccari glich aus (74.). Danach wurde es turbulent. Erst verschoss Markus Kärcher einen Elfmeter für die Blauen (77.), dann flog sein Teamkollege Marcel Ivasnusa mit Gelb-Rot vom Platz (85.). Am Ende jubelten trotzdem die Kickers: Dominique Rodrigues erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer zum 2:1.

Stuttgarter Nachrichten

Erster Saisonsieg in Großaspach!

Sonnenh./Aspach
Aufstellung:
Tor: Jürgen Rittenauer
Abwehr: Markus Gentner
Abwehr: Erhan Polat
Abwehr: Fabian Aupperle
Mittelfeld: Martin Cimander
Mittelfeld: Mario di Biccari
Mittelfeld: Tobias Fichter
Mittelfeld: Zlatko Blaskic
Sturm: Gino Russo
Sturm: Srdan Stevanovic
Sturm: Jefferson Barbosa da Cruz
Auswechslungen:
9. min: Nicola Spina (Sturm) für Tobias Fichter (Mittelfeld)
39. min: Bilal Yildiz (Sturm) für Jefferson Barbosa da Cruz (Sturm)
46. min: Alexander Malchow (Abwehr) für Zlatko Blaskic (Mittelfeld)
Stuttg.Kickers II
Aufstellung:
Tor: Manuel Salz
Abwehr: Fabio Accardi
Abwehr: Mike Baradel
Abwehr: Kresimir Lukic
Abwehr: Marko Kovac
Mittelfeld: Marcel Ivanusa
Mittelfeld: Markus Kärcher
Mittelfeld: Gökhan Simsek
Mittelfeld: Diminique Rodrigues
Sturm: Marco Tucci
Sturm: Bastian Bischoff
Auswechslungen:
64. min: Sokol Kacani (Sturm) für Bastian Bischoff (Sturm)
88. min: Vergoulakis Karapantzos (Sturm) für Marco Tucci (Sturm)
Karten:
85. min Gelb/Rot: Marcel Ivanusa (Mittelfeld) Unsportlichkeit
Besondere Vorkommnisse:
77. min: Kärcher (Kick./77.) verschießt FE
Torfolge:
0:1 Marco Tucci (Sturm), 3. min
1:1 Mario di Biccari (Mittelfeld), 74. min
1:2 Diminique Rodrigues (Mittelfeld), 92. min
Schiedsrichter: Carsten Jugel (Senden)
Zuschauer: 150

IR-Sport

Presse zu Kickers – SV Darmstadt 98 (3:0)

Kickers werden für Geduld belohnt

Die Mannschaft bleibt nach dem 3:0 gegen Darmstadt Erster – und bekommt zwei Tage frei

STUTTGART. Am Ende ist es noch ein klares 3:0 (0:0) der Stuttgarter Kickers gegen Darmstadt geworden. Nach den Toren von Hartmann, Okpala und Tucci sagte der Trainer Robin Dutt: „Erstmals hat man gesehen, dass wir auf dem Weg zu einer Spitzenmannschaft sind.“

Von Joachim Klumpp

Sogar ein Hauch von EM-Atmosphäre wehte gestern Abend durchs Gazistadion. Da hatten sich doch glatt ein paar irische Fans nach Degerloch verirrt, um sich fußballerisch auf die Partie ihrer Mannschaft heute im Daimlerstadion einzustimmen. Am Ende feierten sie unter den 4580 Zuschauern einen 3:0-Sieg, nach dem es in dieser Deutlichkeit lange Zeit nicht ausgesehen hatte. Als es Mitte der zweiten Hälfte nicht nur nach Bratwürsten im Stadion roch, sondern auch verdammt nach einem 0:0, da fasste sich Manuel Hartmann ein Herz und zog aus 30 Metern so hart ab, dass Darmstadts Torhüter Bastian Becker nur das Nachsehen blieb.

Der Kickers-Trainer Robin Dutt sagte später ganz gelöst: „Ich hatte immer das Gefühl, unser Druck wird so groß, dass wir auf den Fehler des Gegners warten können.“ Und mit dem Rückstand häuften sich diese jetzt auch. Christian Okpala, der über die 90 Minuten einen schweren Stand hatte, wurde von Bashiru Gambo mustergültig bedient und schoss volley zum 2:0 (86.) ein. Die Freude darüber war so groß, dass der Ex-Augsburger zwei, drei Salti einlegte – mit denen er auch bei den deutschen Kunstturnmeisterschaften in der Porsche-Arena für Aufsehen gesorgt hätte, ihn von seinem Trainer aber fast noch ein Rüge einbrachte: „Schließlich hat er Probleme mit dem Rücken.“ Den Schlusspunkt setzte schließlich der eingewechselte Marco Tucci mit einem Abstaubertor in der 90. Minute. Sehr zum Leidwesen des Gästetrainers Gino Lettieri, der sagte: „Es ist bitter, wenn man das Ergebnis liest, das hat meine Mannschaft nicht verdient.“

Doch die in der Tat spielstarken Gäste, die in der siebten Minute durch Sebastiano da Veiga die große Chance zur Führung vergaben, schwächten sich kurz vor der Pause. Der Mittelefeldspieler Alberto Mendez flog mit gelb-rot vom Platz. Doch das alleine war noch kein Vorteil für die Kickers, schließlich gab Dutt zu bedenken: „Wir haben uns gegen zehn Mann schon oft schwer getan.“

Gestern Abend aber gab die Mannschaft nie auf und arbeitete sich Meter um Meter an den Strafraum der Gäste heran, auch wenn letztendlich ein Sonntagsschuss herhalten musste, um den Sieg einzuleiten. „Aber man hat heute erstmals gesehen, dass wir auf dem Weg zu einer Spitzenmannschaft sind“, lobte Dutt seine Spieler für ihre engagierte Leistung – und gab im Hinblick auf den Pokalschlager gegen den HSV zwei Tage frei.

Die irischen Fans werden dagegen noch gefordert sein. Für sie geht das Wochenende heute erst richtig los.

Kickers: Yelldell – Benda, Yildiz, Härter, Steinle – Hartmann – Sökler (81. Kanitz), Akcay (75. Tucci), Gambo – Okpala, Mesic (85. Wildersinn).

Tore: 1:0 Hartmann (76.), 2:0 Okpala (86.), 3:0 Tucci (90.).

Gelb-Rote Karte: Mendez (Darmstadt/44.).

Stuttgarter Zeitung

3:0 – Hartmann bricht den Bann

Kickers bleiben nach Sieg über Darmstadt Regionalliga-Spitzenreiter

Stuttgart – Die Stuttgarter Kickers bleiben in der Fußball-Regionalliga ungeschlagen an der Tabellenspitze: Am Freitagabend schlugen die Blauen vor 4580 Zuschauern im Gazistadion Darmstadt 98 mit 3:0 (0:0).

VON DIRK PREISS

Trainer Robin Dutt schaute zufrieden. Er hatte lange warten müssen, doch die Geduld wurde belohnt. 3:0 nach Startschwierigkeiten, die Blauen weiter ganz oben. „Ich war mir sicher, dass wir das Tor noch machen“, sagte Dutt, „heute haben wir einen weiteren Schritt in Richtung Spitzenteam gemacht.“

Es hätte ganz anders kommen können. José Sebastiao da Veiga hätte das 1:0 für die Lilien erzielen können (7.), doch Recep Yildiz schlug den Ball vor der Linie weg. In die zweite Halbzeit starteten die Blauen mit einem Mann mehr. Darmstadts Alberto Mendez hatte Gelb-Rot gesehen (44.), die Lilien verlegten sich aufs Kontern. Doch bei den Kickers gab es keine zwingenden Chancen. Womöglich wäre die Partie 0:0 ausgegangen – wenn sich Manuel Hartmann nicht an einen Spruch erinnert hätte: „Wenn du nicht weißt, wohin mit dem Ball, schieß ihn ins Tor.“ Der Defensivmann zog aus 30 Metern trocken ab, der Ball flog unhaltbar ins linke obere Toreck. „Wir waren besser, aber nicht effektiv genug“, sagte der Torschütze, „deshalb habe ich einfach draufgehauen.“ Jetzt war Musik im Spiel. Darmstadt lockerte die Abwehr, die Kickers nutzten die Freiräume: Bashiru Gambo legte für Christian Okpala auf – 2:0. Und weil“s so schön war, erhöhte Marco Tucci noch auf 3:0.

Stuttgarter Nachrichten

77 Minuten lang hält das Darmstädter Bollwerk
Stuttgarter Kickers – SV Darmstadt 98 3:0: Platzverweis von Mendez kann nicht bis zum Ende kompensiert werden
leer
Der SV Darmstadt 98 kassierte mit dem 0:3 (0:0) bei den Stuttgarter Kickers die dritte Niederlage in Serie und muss sich langsam mit den unteren Tabellenregionen der Fußball-Regionalliga Süd vertraut machen. Doch es war eine bittere Niederlage, denn die Darmstädter zeigten sich gegenüber den Partien in Reutlingen (1:2) und Pirmasens (1:2) stark verbessert. Vor allem in der Defensive stimmte die Ordnung. Doch ein überflüssiger Platzverweis von Alberto Mendez in der ersten Halbzeit war von den Darmstädtern in der Schlussphase gegen den Tabellenführer nicht zu kompensieren.

Trainer Gino Lettieri hatte aus der Not eine Tugend gemacht. Da ihm für den verletzten Mergim Mavraj auf der linken Seite in der Vierer-Abwehrkette eine Alternative fehlte, stellte er auf die althergebrachte Variante um. Achim Pfuderer spielte gegen den angriffslustigsten Verein der Regionalliga (nun 17 Treffer in sechs Spielen) einen klassischen Libero. Echendu Adiele kümmerte sich um Christian Okpala, Alexander Konjevic als zweiter Innenverteidiger wich Mirnes Mesic nicht von der Seite. Klare Zuordnungen, die sich auszahlten, da zudem Stephan Hanke dem bislang mit fünf Treffern gefährlichsten Torschützen der Kickers, Bashiru Gambo, im Mittelfeld das Leben schwer machte.

Der Tabellenführer fand zunächst kein Konzept gegen diese strengen Zuordnungen. Im Gegenteil. Er konnte froh sein, nicht in Rückstand zu geraten. Denn Sebastiao hatte bereits in der achten Minute den Darmstädter Führungstreffer auf dem Fuß. Er lief alleine auf Stuttgarts Torhüter David Yelldell, scheiterte jedoch. Es dauerte fast 20 Minuten, bis sich die Stuttgarter sortiert hatten und feldüberlegen wurden. Zwingende Torchancen sprangen allerdings nicht heraus, die Darmstädter Abwehr stand sicher.

Einen Bärendienst leistete kurz vor der Halbzeit dann Alberto Mendez dem SV 98. Bereits gelbverwarnt säbelte er in der gegnerischen Hälfte Mesic um: Gelb-Rot – absolut überflüssig.

Zehn Darmstädter gegen elf Stuttgarter. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen. Beim SV 98 wurde nun Mikheil Sajaia endgültig zum Alleinunterhalter im Sturm. Jetzt ging es nur nach darum, einen Punkt zu retten. Den Stuttgartern fiel gegen die disziplinierte Darmstädter Mannschaft nicht viel ein, erst in der 60. Minute hatten sie durch Akcay die erste Chance, sein Schuss wurde von Stefan Leitl jedoch abgeblockt. Bei einigen Darmstädtern – wie etwa Sebastiao, der allerdings auch enormes Laufpensum absolviert hatte – schwanden jedoch die Kräfte, der Druck der Stuttgarter wurde immer größer. Okpala (67.) prüfte Torhüter Bastian Becker, der nun mehr Arbeit als in der ersten Halbzeit erhielt und Glück hatte, dass Manuel Hartmann aus kurzer Distanz eine Flanke verpasste (72.). Doch der hatte nun Lunte gerochen. In der 77. Minute fasste er sich aus etwa 30 Metern ein Herz, als ihn Marcus Mann nicht eng genug bedrängte. Sein Sonntagsschuss am Freitag Abend schlug unhaltbar für Becker im Netz ein. Bitter für den SV 98, der auf bestem Weg war, einen Punkt vom Degerloch mit nach Darmstadt zu nehmen. Der Versuch, noch den Ausgleich zu erzielen schlug fehl. Bei Kontern kassierte der SV 98 gar noch zwei Treffer. Ein bitterer Abend.

Stuttgarter Kickers: Yelldell – Benda, Yildiz, Härter, Steiner – Sökler (82. Kanitz), Hartmann, Akcay (75. Tucci), Gambo – Okpala, Mesic (85. Wildersinn).

SV Darmstadt 98: Becker – Pfuderer – Konjevic, Adiele – Leitl (66. Geiger), Mendez, Mann, Juskic, Hanke (80. Fischer), Sebastiao (66. Beigang) – Sajaia.

Schiedsrichter: Stark (Landshut); Tor: 1:0 Hartmann (77.), 2:0 Okpala (86.), 3:0 Tucci (90+1).

Zuschauer: 4580; Gelbe Karte: Adiele; Gelb-Rote Karte: Mendez (42.)

Darmstädter Echo

Hartmann sorgt für die Erlösung

Stuttgarter Kickers bleiben nach 3:0-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 Tabellenführer der Regionalliga

Stuttgart – „Die Mannschaft hat heute einen weiteren Schritt in Richtung eines Spitzenteams gemacht“, lobte Trainer Robin Dutt. Die Stuttgarter Kickers taten sich gestern Abend gegen den SV Darmstadt 98 in Überzahl lange schwer, bewiesen jedoch Geduld und verteidigten durch den 3:0 (0:0)-Sieg schließlich die Tabellenführung in der Fußball-Regionalliga.

Von Sigor Paesler

Manuel Hartmann sorgte mit einem Distanzschuss für die Erlösung (76.). „Im Training treffe ich so öfter“, freute sich der Esslinger über sein drittes Saisontor.

Die Darmstädter begannen forsch und kauften den „Blauen“ damit zunächst den Schneid ab. In der 7. Minute rettete Kickers-Keeper David Yelldell mit einer Glanztat vor dem enteilten Sebastiano. Doch die Verteilung der Spielanteile änderte sich schnell. Die Stuttgarter erarbeiteten sich mehr Spielanteile, Chancen waren aber Mangelware. Die Gäste zogen sich immer mehr zurück, die „Blauen“ taten sich schwer damit, das Spiel machen zu müssen. Die kleine Kolonie irischer Fans, die sich die Zeit am Vorabend des Länderspiels im Gazi-Stadion vertrieben, sah eine Begegnung ohne viele Höhepunkte – und kurz vor der Pause die Gelb-Rote Karte für Darmstadts Alberto Mendez.

Damit erwies er seinen Mitspielern einen Bärendienst, denn die Gäste taten nach dem Wechsel gar nichts mehr für die Offensive. Die Stuttgarter drückten, es fehlte zunächst jedoch die Durchschlagskraft. „Der Druck wurde immer größer, der Sieg ist hoch verdient“, analysierte Dutt. Akcay schoss zunächst Alexander Konjevic an (60.), Christian Okpala scheiterte kurz darauf an Gäste-Keeper Bastian Becker. In der 76. Minute fasste sich Hartmann ein Herz, zog aus 25 Metern ab – und traf. Anschließend erhöhten Christian Okpala (86.) und Marco Tucci (90.+1) und ließen damit das Ergebnis etwas zu hoch ausfallen. Hartmann war aus dem Häuschen: „Das ist Wahnsinn, jetzt ist auch gegen den HSV alles drin“, freute sich der Mittelfeldspieler in Bezug auf das DFB-Pokalspiel gegen den Bundesligisten am 9. September.

Stuttgarter Kickers: Yelldell – Benda, Yildiz, Härter, Steinle – Hartmann – Sökler (81. Kanitz), Akcay (75. Tucci), Gambo – Okpala, Mesic (85. Wildersinn).

SV Darmstadt 98: Becker – Konjevic, Pfuderer, Adiele – Hanke (80. Fischer), Juskic, Mann – Leitl (66. Beigang), Mendez, Sebastiano (66. Geiger) – Sajaia.

Schiedsrichter: Stark (Landshut).

Zuschauer: 4580.

Tore: 1:0 Hartmann (76.), 2:0 Okpala (86.), 3:0 Tucci (90.+1).

Gelbe Karten: – / Adiele.

Gelb-Rote Karte: – / Mendez (44. / wiederholtes Foulspiel).

Beste Spieler: Mesic, Hartmann / Juskic.

Eßlinger Zeitung