Presse zu VfR Aalen vs. Kickers

5:2 – Kickers starten mit Paukenschlag
 
Okpala macht den Unterschied – Stierle und Kanyuk verletzt
 
AALEN. Die Stuttgarter Kickers sind nach dem 5:2-Kantersieg in Aalen erster Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Süd. Doch der Trainer Robin Dutt sagt: „Ich werde noch genug Dinge finden, die man verbessern kann.“ Vor allem im Defensivverhalten.

Von Joachim Klumpp

Im Vorfeld des Spitzenspiels VfR Aalen gegen Stuttgarter Kickers hatte der SWR-Reporter Thomas Wehrle nur eine Sorge. „Bitte kein 0:0 wie im Vorjahr“, flehte er fast schon, „schließlich muss ich rund zwanzig Minuten Sendezeit füllen.“ Was schließlich nicht schwer fiel – bei einem 5:2 (1:1) der Gäste. Das Spiel hielt, was es versprochen hatte, nicht nur wegen der Zweitligakulisse von 4786 Zuschauern. Wobei der neutrale Beobachter Rainer Adrion von den VfB-Amateuren sagte: „Ich habe nur eine Spitzenmannschaft gesehen.“ Die Kickers. „Und das auch nur über 45 Minuten.“ In der zweiten Hälfte.

Für diese Phase lautete das Fazit des Kickers-Trainers Robin Dutt: „Da haben wir uns fast in einen Rausch gespielt.“ Sodass die zum Teil herrlich herausgespielten Treffer fast zwangsläufig fielen. Dabei hatte es nach so einem klaren Ergebnis zur Pause nun gar nicht ausgesehen. Da hatten die Kickers schon den Schock des frühen Ausfalls von Oliver Stierle (Verdacht auf Bänderriss) sowie den Rückstand durch eine Kopfballtreffer des Aaleners Steegmann hinnehmen müssen. Wichtig war, dass es noch zum Ausgleich durch Neuzugang Christian Okpala reichte.

Überhaupt Okpala: der machte am Samstag den Unterschied zum selbst ernannten Favoriten Aalen aus. Der Kickers-Präsident Hans Kullen meinte nur: „Ein Fehlgriff war seine Verpflichtung nicht.“ Alleine schon durch seine körperliche Präsenz hält Okpala den Gegner in Schach. Dutt sagte lobend: „Er weiß, wann er Egoist sein muss und wann Teamspieler.“ Zum Beispiel kurz nach der Pause, als er Mustafa Parmak in Szene setzte, der zur Führung abschloss. Das vorentscheidende 4:2 erzielte der Nigerianer mit Schweizer Pass dann wieder selbst, die Tore widmete er seinem eine Woche alten Sohn Maurice. Wenn der Papa allerdings in diesem Tempo weiter trifft, überfordert das eindeutig die Geburtenrate der Familie. Aber schließlich soll künftig der Sturmpartner Mirnes Mesic profitieren, der diesmal leer ausging. Okpala sagt: „Das Zusammenspiel wird noch besser werden.“ Und auch der Trainer ist überzeugt, dass Mesic für seinen Einsatz bald mit Toren belohnt wird.

Hinzu kam eine neue Qualität bei Standards, ausgeführt durch Sascha Benda. Dutt: „Wie er die Bälle reinschlägt, muss man ja mal treffen.“ So wie beim 3:2 durch Gambo, der auch noch den Schlusspunkt setzte. „Man kann nie zu hoch gewinnen“, sagte Dutt.

Dabei weiß er nur zu gut, dass noch nicht alles Gold ist, was glänzt. Vor allem in der neu formierten Viererkette, in der nur der Kapitän Jens Härter auf seinem angestammten Platz spielte, gab es noch diverse Abstimmungsprobleme, die Aalen zu dem einen oder anderen Treffer hätte nutzen können. Doch Dutt sieht das pragmatisch: „Wenn man so viel für die Offensive tut, muss man in Kauf nehmen, dass der Gegner auch mal zu Chancen kommt.“ Und Mustafa Parmak weiß: „Der Trainer sorgt schon dafür, dass wir nicht abheben.“

Allein schon mit Blick auf das Heimspiel am Mittwoch gegen den Karlsruher SC II. „Da müssen wir die Mischung finden: selbstbewusst sein, aber nicht überheblich“, sagt Dutt. Zumal die Personalsituation nach dem ersten Spieltag bereits angespannt ist. Stierle schied früh aus, Kanyuk war erst gar nicht dabei und muss am Oberschenkel operiert werden, sodass sechs Wochen Pause drohen. Doch an einen weiteren Transfer ist nicht gedacht; das verbieten schon die Finanzen. Und der Präsident Hans Kullen sagt: „Ich sehe das auch als Ansporn für die Spieler der zweiten Mannschaft.“

Dennoch darf nicht mehr viel passieren. Schließlich ist der Kader mit 18 Mann recht dünn besetzt. Aalens Coach Frank Wormuth hat es da besser. Trotz des Ausfalls von vier Stammspielern und den Verletzungen von Torwart Wulnikowski und da Silva sagte er: „Auch im nächsten Spiel werden wir wieder ein starke Mannschaft aufs Feld schicken.“ Was nichts daran ändert, dass er am Samstag gerne mit seinem Kollegen getauscht hätte.

Kickers: Yelldell – Benda, Yildiz, Härter, Steinle – Parmak (80. Schlabach), Hartmann, Gambo, Stierle (13. Akcay) – Mesic, Okpala (89. Sökler).

Tore: 1:0 Steegmann (24.), 1:1 Okpala (33.), 1:2 Parmak (49.), 2:2 Joppe (55.), 2:3 Gambo (57.), 2:4 Okpala (61.), 2:5 Gambo (85.)

Stuttgarter Zeitung

5:2 – Kickers wecken die Lust auf mehr
 
Beim Auftakttriumph in Aalen überragt Okpala
 
Aalen – Traumstart für die Stuttgarter Kickers: Mit einem 5:2 (1:1) beim Aufstiegsmitfavoriten VfR Aalen untermauerten die Blauen ihre Zweitliga-Ambitionen. Wermutstropfen: die Verletzung von Oliver Stierle.

VON JÜRGEN FREY

Es müssen schon außergewöhnliche Siege sein, wenn sich Robin Dutt vor dem Fan-Block aufbaut und sich zusammen mit seinen Spielern von den Anhängern feiern lässt. Der Triumph in Aalen war ein solches Fußballfest, bei dem den Kickers-Trainer nach dem Schlusspfiff nichts mehr auf der Bank hielt. „Das Team hat sich in einen Rausch gespielt“, jubelte Dutt. Und Manager Joachim Cast strahlte, als hätten die Blauen den Aufstieg schon gepackt: „Unglaublich, genial“, schwärmte er, „dieses Spiel wurde allen Ansprüchen gerecht.“

„Einsteigen, umsteigen, aufsteigen“ steht auf den neuen Warmlauftrikots der Blauen. Und der Saisoneinstieg zeigte zumindest eines: Zwei Schwachstellen aus der letzten Saison dürften die Kickers durch ihre Neuzugänge vom FC Augsburg behoben haben.

Erstens die Chancenverwertung: Der überragende Christian Okpala glänzte nicht nur als Torschütze, er bereitete auch zwei Treffer mustergültig vor. Der Regionalliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison (16 Treffer) besticht vor allem durch seinen gekonnten Körpereinsatz. Die Klasse und Erfahrung des 29-Jährigen kommt seinem Sturmpartner zugute: Die gegnerischen Teams können sich nicht mehr nur auf Mirnes Mesic konzentrieren.

Zweitens die Standardsituationen: Wenn Sascha Benda sich den Ball bei Ecken und Freistößen zurechtlegt, herrscht Alarmstufe eins. Im Aalener Waldstadion resultierten daraus die Treffer zum 3:2 und 4:2.

Die Kickers machen Lust auf mehr. Doch bei aller Euphorie gibt es auch gute Gründe, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben. Zwar wollte Trainer Dutt „nach diesem Spiel nicht bremsen und krampfhaft nach Dingen suchen, die schlecht waren“, doch die lasche Anfangsphase und die Anfälligkeiten in der Defensive sind auch ihm nicht entgangen. Besonders auffallend: Innenverteidiger Recep Yildiz sah bei beiden Gegentreffern nicht gut aus. Hinzu kommt: Viel darf nicht mehr passieren und der dünne Kader wird zu einem echten Problem. Spielmacher Laszlo Kanyuk muss am Oberschenkel operiert werden – und fällt sechs Wochen aus. Oliver Stierle verletzte sich in Aalen ohne Fremdeinwirkung am Sprunggelenk. Erste Diagnose: Bänderriss. Am heutigen Montag bringt eine Kernspintomografie genauen Aufschluss über die Verletzung. Vier Wochen wird der Mittelfeldspieler auf alle Fälle ausfallen.

Dies alles ändert nichts daran: Die Blauen können voller Selbstbewusstsein ins erste Heimspiel am kommenden Mittwoch (19 Uhr/Gazistadion) gegen den Karlsruher SC II gehen. „In Sachen Attraktivität müssen wir jetzt nicht nachlegen“, sagte Dutt, „wir müssen nur das Spiel gewinnen.“ Soll heißen: Nach dem Zauberfußball auf der Ostalb wird ein Arbeitssieg schwer genug.

Stuttgarter Nachrichten

Den Moment genießen
 
Trainer Dutt will die Euphorie nach dem 5:2 in Aalen nicht bremsen – Bänderriss bei Stierle Aalen – Auftakt nach Maß für die Stuttgarter Kickers. Beim VfR Aalen, einem der Top-Aufstiegfsanwärter, gewannen die „Blauen“ zum Saisonauftakt in der Fußball-Regionalliga mit 5:2 (1:1) und untermauerten damit die eigenen Ansprüche, im Rennen um die ersten beiden Tabellenplätze ein gewichtiges Wort mitzureden. Immerhin haben sie nach dem ersten Spieltag die Spitzenposition übernommen.
 
Von Sigor Paesler

Eine Niederlage würde sein Team nicht zurückwerfen, hatte Kickers-Trainer Robin Dutt in einem Interview mit dem Aalener Stadion-Magazin zu Protokoll gegeben. Nach der insgesamt überzeugenden Vorstellung, die aber auch noch einige Ansätze für Verbesserungen hergab, ließ er die Spieler und sich selbst erst einmal das gute Gefühl genießen. „Man kann nie hoch genug gewinnen“, sagte er auf die Frage, ob psychologisch betrachtet ein knapperer Sieg nicht besser gewesen wäre. „Es ist nicht meine Aufgabe, zu bremsen, denn das Selbstvertrauen aus diesem Spiel wird uns gut tun“, fuhr der Coach fort, „aber ich werde darauf achten, dass keiner übermütig wird.“ Gleichzeitig gestand er ein, dass das Ergebnis vom Spielverlauf her etwas zu hoch ausgefallen war. Und bei der Analyse der Videobilder werde ihm auch noch einiges einfallen: „Die Liste der Dinge, die wir verbessern müssen, wird lang sein.“ Doch damit wollte er die Kicker noch ein paar Stunden verschonen.

Fehlende Ordnung im Mittelfeld
Um die Euphorie nicht zu dämpfen, in Kürze die Schwachpunkte: Nachdem Oliver Stierle mit einem Bänderriss vom Feld musste (Dutt: „Der einzige Wermutstropfen“), fehlte der Mannschaft einige Zeit lang die Ordnung im Mittelfeld, es gab kaum gescheite Spielzüge in die Spitze und die Aalener übernahmen mit einem gekonnten Flügelspiel die Initiative. Hier machte sich auch das Fehlen von Neuzugang Laszlo Kanyuk bemerkbar, dessen Pferdekuss wohl operiert werden muss, was eine längere Pause bedeutet. In der Innenverteidigung gab Dutt dem jungen Recep Yildiz den Vorzug vor Marco Wildersinn, beim Kopfballtreffer von Marcus Steegmann (23.) hatte Yildiz das Nachsehen. „Ansonsten aber war ich mit ihm hoch zufrieden. Besser, er zahlt in so einem Spiel Lehrgeld“, meinte Dutt.

Nun zum Positiven: Über den Kampf fanden die Kickers auch ihre spielerische Linie wieder, das Zusammenspiel klappte von Minute zu Minute besser und auch die Defensive wurde immer sicherer. Beide eingesetzten Neuzugänge überzeugten. Christian Okpala mit seinen Toren und seiner Erfahrung und Sascha Benda mit seinen Freistößen und Eckbällen, mit denen er zwei Treffer vorbereitete. Beim Stand von 3:2 hielt Keeper David Yelldell zwei Mal mit starken Paraden die Führung fest.

Am Mittwoch (19 Uhr) beim Heimauftakt gegen den Karlsruher SC II müssen die Kickers den starken Auftakt bestätigen. So betrachtet ist der hohe Sieg gegen Mitfavorit Aalen bestimmt als Momentaufnahme zu betrachten. Diesen Moment zu genießen, ist aber durchaus erlaubt.

Eßlinger Zeitung

Okpala hat gut lachen
 
Aalen (sip) – Christian Okpala hat eine tiefe, volumenreiche Stimme, die man auch in einigen Metern Entfernung noch gut hört. Das ist hilfreich, denn immer wieder ruft der neue Stürmer der Stuttgarter Kickers seinen Mitspielern etwas zu: Anweisungen, Lob, Aufmunterungen. Nach seinen Treffern aber lacht der 29-Jährige so laut, dass er sogar den allgemeinen Jubel der mitgereisten Kickers-Anhänger übertönt. Der Mann hat Spaß an seinem Beruf. Vor allem, wenn er das macht, wozu er geholt wurde: Tore schießen. Auch nach dem Schlusspfiff strahlt der Stürmer über beide Ohren, um dann mit leuchtenden Augen zu sagen: „Ich widme das Spiel meinem Sohn Maurice, der vor einer Woche zur Welt kam.“

Sturmpartner Mesic profitiert
Zwei Tore erzielte der Mann, von dem keiner so recht weiß, warum ihn der FC Augsburg gehen ließ, beim 5:2 in Aalen selbst, eines bereitete er wunderbar vor und an einem weiteren war er beteiligt. Aber das ist es nicht allein, was Okpala für die Kickers so wertvoll macht. „Das war das Positive an der Wundertüte“, sagt Trainer Robin Dutt, „dass er Tore macht, wussten wir. Dass er auch zum Führungsspieler wird, nicht unbedingt.“ Der Nigerianer, der mit einer Schweizerin verheiratet ist und deshalb verkehrsgünstig nach Sindelfingen an die A 81 gezogen ist, ist sehr präsent, dirigiert die Mitspieler und bindet Gegenspieler. „Er ist ein Teamspieler, der weiß, wann er egoistisch sein muss“, lobt Dutt. Beim 1:1 hielt Okpala nach einem Schuss von Jens Härter im richtigen Moment den Fuß hin, beim 2:1 sah er trotz guter Schussposition den noch besser stehenden Mustafa Parmak. Besonders aber profitiert Sturmpartner Mirnes Mesic. Er traf gegen Aalen zwar nicht, obwohl manche ihm das Tor zum 4:2 anrechnen wollten, da er den Ball mit seinem Oberschenkel noch ablenkte. Der Bosnier, der von seinem Laufspiel lebt, ist nun nicht mehr der Alleinunterhalter in der Sturmspitze. Da er ein Typ ist, der nicht im Mittelpunkt stehen muss, weiß er die neu geschaffenen Räume dankbar zu nutzen. „Es ist sicher ein Vorteil, dass sich die beiden von Anfang an menschlich gut verstanden haben“, meint Dutt. Okpala ergänzt: „Es klappt schon gut, aber es wird noch besser.“ Das klingt nach viel Grund zum Lachen.

Eßlinger Zeitung

FUSSBALL / Regionalliga – VfR Aalen verliert Auftaktspiel gegen Stuttgarter Kickers 2:5 
 
Fußballfest mit bitterem Ende 
 
Ein Fußballfest mit bitterem Ende für die Gastgeber erlebten die fast 5000 Zuschauer am Samstag im Aalener Waldstadion. Der VfR Aalen verlor gegen die Stuttgarter Kickers mit 2:5. 

VON WERNER RÖHRICH 
 
Während sich Kickers-Trainer Robin Dutt nach dem Match schon gegen voreilige Meisterschaftsglückwünsche wehrte, rätselte Aalens Chefcoach über die Frage, wie sein Team fünf Gegentore kassieren konnte.
Dabei hatte alles geradezu blendend begonnen. Eine Rekordkulisse von 4800 erwartungsvollen Fans – von der Band „Strahler“ musikalisch angeheizt – sah von Beginn einen VfR, der gewillt war, die Punkte am Kocher zu behalten. Und schon nach fünf Minuten war klar: die Degerlocher werden an diesem Nachmittag dagegen halten, wollen ihrerseits punkten. So entwickelte sich zu Spielbeginn gleich ein packender Schlagabtausch, in dem Metzelder und Co. zunehmend die Oberhand behielten. Auf der rechten Seite sorgte immer wieder Angelo Donato für Tempovorstöße. Bernd Maier setzte Akzente im Mittelfeld und hinten schien es, als sei der Stuttgarter Paradesturm Christian Okpala und Mirnes Mesic bei Cassio da Silva und Michael Schiele in besten Händen. Aalen verstand es ein ums andere Mal durch geschickten Flankenwechsel ein gefährliches Flügelspiel aufzuziehen. Als Marcus Steegmann nach 24 Minuten eine Hereingabe zum vielumjubelten Führungstreffer einköpfte, war die Welt der Aalener Fußballfans in Ordnung.
Doch es dauerte nicht lange, da gab der Torjäger der vergangenen Regionalligasaison, Christian Okpala, erstenmals zu verstehen, dass man ihn nicht eine Sekunde aus den Augen lassen darf. Schon drei Minuten später staubte er eine Ecke zum 1:1-Ausgleichtreffer ab. Der Halbzeitstand.
Und während die Kickers mit neuem Selbstbewusstsein aus der Kabine kamen, war beim VfR Aalen der Spielfluss wie abgebrochen. Zweimal hatten die Rohrwängler innerhalb weniger Zeigerumdrehungen Glück. Beim dritten Mal klepperte es in der Kiste von Robert Wulnikowski. Okpala, der sich zusehends in der Position einer hängenden Spitze auch als Spielgestalter gefiel, hatte im Strafraum Mustafa Parmak bedient, der zur Sutttgarter 2:1-Führung einschießen konnte.
Obwohl sich die Aalener aufbäumten und durch einen sehenswerten 20-Meterschuss von Björn Joppe zum 2:2-Ausgleich kamen, spielten sich die Stuttgarter in einen wahren Spielrausch. Aus zwei Freistoßsituationen entstanden zwei weitere Stuttgarter Tore durch Bashiru Gambo und Christian Okpala (Letzterer Treffer schien durch Mesics Eingreifen – der vielleicht den Ball sogar noch abgelenkt hat – stark abseitsverdächtig).
Vielleicht hätte die Partie noch eine andere Wendung genommen, wenn kurz zuvor Dennis Hillebrand allein vor Torwart Yelldell das Leder im Tor untergebracht und/oder Bernd Maier aus kurzer Distanz getroffen hätte. Doch nach dem 2:4 war jedem klar: Gegen diese Stuttgarter Elf war an diesem Nachmittag nichts mehr zu holen. Dennoch war es des Guten zu viel, dass Bashiru Gambo den VfR noch mit dem 2:5 demütigte.
Das musste auch Stuttgarts Trainer Robin Dutt zugeben, der sein Team „gegen eine absolute Topmannschaft“ gewinnen sah. Für VfR-Trainer Wormuth sind neben der Niederlage vor allem die Verletzungen von Robet Wulnikowski (Leistenprellung) und Cassio da Silva (Schulter ausgekugelt) zusätzlich bitter. Beide werden wohl am Mittwoch in Wehen gegen eine weitere Topmannschaft der Liga kaum spielen können.
VfR Aalen:
Wulnikowski – Hillebrand, Da Silva (74. Fall), Metzelder, Schiele – Maier, Joppe (71. Sailer), Donato (63. Okle), Christ – Jank, Steegmann.
Stgt. Kickers:
Yelldell – Steinle, Härter, Yildiz, Benda – Stierle (13. Akcay), Parmak (79. Schlabach), Gambo, Hartmann – Mesic, Okpala (87. Sökler)
Tore:
1:0 Steegmann (24.), 1:1 Okpala (33.), 1:2 Parmak (49.), 2:2 Joppe (55.), 2:3 Gambo (57.), 2:4 Okpala (61.), 2:5 Gambo (85.).
Schiedsrichter:
Günter Perl (München).
Zuschauer:
4786

Gmünder Tagespost

VfR Aalen – Stuttgarter Kickers 2:5 (1:1)

Was für ein Auftakt. In einer hochklassigen Regionalligabegegnung siegten unsere Blauen bei einem der Aufstiegsfavoriten mit 5:2 Toren. Das Spiel begann allerdings schwach für die Blauen. Die Aalener hatten mehr vom Spiel und gingen folgerichtlich auch mit 1:0 in Front (24. ). Zudem musste Oliver Stierle schon in den Anfangsminuten mit Verdacht auf Bänderriss ausgewechselt werden. Ihm droht eine Pause von sechs Wochen.

Doch die Blauen ließen sich durch die Rückschläge nicht beirren. Mit zunehmender Spieldauern spielten die Blauen nach vorne – und wurden belohnt. Neuzugang Christian Okpala machte seinem Ruf als Torjäger alle Ehre und sorgte für den Ausgleich (33. ).

In der zweiten Hälfte schienen die Aaler noch nicht auf dem Platz zu sein, die Blauen dagegen hellwach. Mustafa Parmak erzielte die Führung (49. ), nur fünf Minuten später konnte Björn Joppe für die Gastgaber wieder ausgleichen. Quasi im Gegenzug erzielte dann Bashirou Gambo per Kopf die erneute Führung (57. ). Nun hatten die Gastgeber zwei riesige Chancen, Torhüter David Yelldell konnte aber glänzend parieren. Die Kickers hatten nun Platz und konnterten gefährlich. Mirnes Mesic fälschte einen Schuß von Christian Okpala ins Tor ab (61. ), erneut Bashirou Gambo erzielte schließlich sogar das 5:2 (85. ).

Ein verdienter, aber einige Tore zu hoher Sieg für die Blauen. Insbesondere die Abwehr scheint noch verbesserungswürdig. Andererseits sorgte die Offensive für fünf Tore, was machen da zwei Gegentore aus. Die Neuzgänge Sascha Benda und Christian Opkala fanden sich gut ins Spiel der Blauen ein, auch Recep Yildiz spielte in der Abwehr befriedigend. Mustafa Parmak sorgte auf der rechten Seite für mächtig Betrieb und war der Aktivposten im Mittelfeld.

Damit sind die Kickers Tabellenführer der Regionalliga Süd. Bereits am Mittwoch geht es weiter gegen die zweite Mannschaft des Karlsruher SC. Diese konnten in ihrer Auftaktbegegnung gegen Aufsteiger Pirmasens nicht überzeugen (2:2). Die Kickers werden als Favorit in die Begegnung gehen. Mal schauen wie sie dies meistern werden. Das erste Aufrufezeichen der Saison gehört den Stuttgarter Kickers!

Es spielten:
Yelldell; Steinle, Härter, Hartmann, Yildiz; Benda, Parmak (80. Schlabach), Gambo, Stierle (13. Akcay); Mesic, Okpala (87. Sökler)
Erste Reaktionen/Berichte gibt es hier:
Fußball24: Kickers mit Torfestival – 5:2 gegen Aalen
Forum VfR Aalen
Inoffizielles Kickers-Forum
Offizielles Kickers-Forum

Vorberichte: VfR Aalen – Stuttgarter Kickers II

Kickers mit breiter Brust nach Aalen

Yildiz auf Sprung in Stammelf

Stuttgart (jüf) – Die Vorfreude ist groß, das Selbstvertrauen enorm. Mit breiter Brust reist Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers zur Saisonpremiere an diesem Samstag (14.30 Uhr/Waldstadion) zum VfR Aalen. „Das Team ist heiß, es brennt förmlich auf den Start“, sagt Kickers-Trainer Robin Dutt, der klarstellt: „Mit einem Unentschieden wäre ich nicht zufrieden.“

Bis auf Spielmacher Laszlo Kanyuk stehen den Blauen alle Akteure zur Verfügung. Für den Neuzugang wird Bashiru Gambo die Fäden hinter den Spitzen ziehen. Manuel Hartmann spielt den Staubsauger vor der Abwehr. In der Innenverteidigung ist Kapitän Jens Härter gesetzt. Neben ihm dürfte der 20-jährige Recep Yildiz zum Einsatz kommen. Der kopfballstarke Allrounder überzeugte in der Vorbereitung.

Stuttgarter Nachrichten

Metzelder spielt neben da Silva

AALEN – Mit Malte Metzelder wird der VfR Aalen heute in die neue Saison der Fußball-Regionalliga starten. Die Ärzte haben grünes Licht für seinen Einsatz gegen die Stuttgarter Kickers gegeben, bei dem er erstmals die Kapitänsbinde tragen wird.

Von unserem Redakteur Thomas Ringhofer

Der neue Kapitän ist heute an Bord. Nachdem Bernd Maier sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, um sich auf dem Platz künftig nur auf das Spiel konzentrieren zu können, wählten die VfRler nun den Innenverteidiger Metzelder zum neuen Kapitän. Ihm stehen Marco Christ und Björn Joppe zur Seite. Alle drei werden heute in der Startelf stehen, wenn es um einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg geht: die Stuttgarter Kickers.

Platz drei bis sechs wird bei den Blauen aus Degerloch als Saisonziel ausgegeben. Aber im Grunde genommen verfolgen die Kickers die gleiche Richtung wie der VfR, den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Nur, dass dort nicht so offen darüber gesprochen wird wie auf der Ostalb. Doch jetzt hat Kickers-Coach Robin Dutt klare Wort gesagt: „Ich sehe keine zwei Mannschaften, die am Saisonende über uns thronen!“ Für ihn steht fest: Meister wird die TSG Hoffenheim, Zweiter und Mitaufsteiger werden seine Stuttgarter. „Ich bin guter Dinge“, meinte er vor dem Saisonstart heute in Aalen. Den VfR sieht er mit seiner Mannschaft auf Augenhöhe. Einen Vorteil der Aalener sieht er im gut besetzten Kader, während sein Kader relativ dünn besetzt ist, vor allem in der Defensive.
Metzelder spielt neben da Silva

AALEN – Mit Malte Metzelder wird der VfR Aalen heute in die neue Saison der Fußball-Regionalliga starten. Die Ärzte haben grünes Licht für seinen Einsatz gegen die Stuttgarter Kickers gegeben, bei dem er erstmals die Kapitänsbinde tragen wird.

Von unserem Redakteur Thomas Ringhofer

Der neue Kapitän ist heute an Bord. Nachdem Bernd Maier sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, um sich auf dem Platz künftig nur auf das Spiel konzentrieren zu können, wählten die VfRler nun den Innenverteidiger Metzelder zum neuen Kapitän. Ihm stehen Marco Christ und Björn Joppe zur Seite. Alle drei werden heute in der Startelf stehen, wenn es um einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg geht: die Stuttgarter Kickers.

Platz drei bis sechs wird bei den Blauen aus Degerloch als Saisonziel ausgegeben. Aber im Grunde genommen verfolgen die Kickers die gleiche Richtung wie der VfR, den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Nur, dass dort nicht so offen darüber gesprochen wird wie auf der Ostalb. Doch jetzt hat Kickers-Coach Robin Dutt klare Wort gesagt: „Ich sehe keine zwei Mannschaften, die am Saisonende über uns thronen!“ Für ihn steht fest: Meister wird die TSG Hoffenheim, Zweiter und Mitaufsteiger werden seine Stuttgarter. „Ich bin guter Dinge“, meinte er vor dem Saisonstart heute in Aalen. Den VfR sieht er mit seiner Mannschaft auf Augenhöhe. Einen Vorteil der Aalener sieht er im gut besetzten Kader, während sein Kader relativ dünn besetzt ist, vor allem in der Defensive.

Bis auf den Ex-VfRler Laszlo Kanyuk kann Robin Dutt heute auf alle Spieler zurückgreifen. Kanyuk kam von den Offenbacher Kickers, Okpala und Benda aus Augsburg, Braun von St. Pauli. Sie sollen ein eingespieltes Team ergänzen, hofft Dutt.

Strahler sollen Laune machen

Das erste Heimspiel des VfR Aalen in der aktuellen Saison ist eines der Schlagerspiele der aktuellen Saison. Das SWR Fernsehen zeichnet darum das Spiel gegen die Stuttgarter Kickers auf. In der SWR-Sendung „Sport am Samstag“ erhält das Aalener Spiel ab 16.30 Uhr sogar zirka 20 Minuten Sendezeit mit umfangreicher Berichterstattung. Zudem werden die Zuschauer im Waldstadion ab 13.30 Uhr von: „Strahler die 70-er Show“ auf die interessante Fußball-Begegnung eingestimmt.

Schwäbische Zeitung

Vorberichte: VfR Aalen vs. Stuttgarter Kickers in der Statistik

Morgen ist es so weit, endlich startet die Regionalliga wieder. Für die Blauen könnte es eine erfolgreiche Saison und noch dazu vielleicht die letzte Saison in der Regionalliga werden. Ein Erfolg beim Mitaufstiegsfavoriten Aalen – sollen wir schon von Konkurrent reden? – wäre dafür sehr förderlich.

Allerdings gibt es dazu statistisch gesehen nicht viel Gründe. Aalen ist einer unser Angstgegner in der Regionalliga. In mittlerweile zehn Spielen konnten unsere Blauen nur insgesamt zweimal gewinnen. Den einzigen Sieg gab es bei Aalenern im September 2002 mit 2:1. Zuletzt gab es immerhin zwei torlose Unentschieden am Rohrwang.

Gut gestartet sind die Blauen auswärts selten.

2004/05 0:2 bei 1860 München
2002/03 0:2 in Hoffenheim
2001/02 3:3 in Wehen
1994/95 0:1 in Augsburg.

Einen Auftakterfolg auf Reisen gab es lediglich 1995/96. 4:0 bei den Amateuren von Einracht Frankfurt, am Ende der Saison stiegen die Blauen wieder in die Zweite Bundesliga auf. Das Spiel in Aalen ist also richtigsweißend!
Mehr dazu im Kickersarchiv.

Vorberichte: VfR Aalen – Stuttgarter Kickers

Kickers sprechen vom Aufstieg

STUTTGART (ump). Die Aufstellung für den Regionalligastart morgen in Aalen (14.30 Uhr, Waldstadion) hat Robin Dutt zwar noch nicht verraten wollen, ansonsten aber ging der Trainer der Stuttgarter Kickers vor dem Punktspielauftakt überraschend in die Offensive. „Wir wären schon enttäuscht, wenn wir hinter Hoffenheim nicht den zweiten Platz belegen würden“ – und damit aufsteigen. Hoffenheim mit dem Trainer Ralf Rangnick spielt quasi außer Konkurrenz, mit den anderen Spitzenmannschaften aber sieht sich Dutt „auf Augenhöhe“, wie er sagt. Der Trainer merkt aber gleich an: „Auch Platz drei bis sechs wäre sportlich für uns eine Weiterentwicklung.“ Diese Aufbruchstimmung will selbst der Präsident Hans Kullen nicht bremsen, der aber weiß: „Es ist immer ein schmaler Grat zwischen Euphorie und Übermut.“

Zu Letzterem wiederum neigt bei den Kickers-Verantwortlichen niemand. Aber das Vertrauen auf eine relativ eingespielte Stammformation – verbunden mit den drei starken Neuzugängen Okpala, Kanyuk und Benda – gibt Anlass zu einer gewissen Aufbruchstimmung, die der Manager Joachim Cast nicht nur an der um zehn Prozent gestiegenen Dauerkartenzahl (knapp 900) festmachen will. „Wir haben schließlich drei Jahre darauf hingearbeitet, dass wir ernst und wahr genommen werden.“

So gesehen kommt der Auftakt mit dem Derby beim selbst ernannten Aufstiegskandidaten VfR Aalen wie gerufen. Dutt: „Ich könnte mir keinen besseren Gegner vorstellen.“ Schließlich ist das gleich die richtige Standortbestimmung. Dass dabei ausgerechnet der Ex-Aalener Spielmacher Laszlo Kanyuk verletzt ausfällt, ist zwar bedauerlich, bereitet dem Trainer aber kein Kopfzerbrechen. „Wir haben 14, 15 Spieler auf gleichem Niveau.“

Den größten Sprung haben dabei in der Vorbereitung Sven Sökler (rechtes Mittelfeld) und vor allem Recep Yildiz gemacht, der sich vom Stürmer zu einem ambitionierten Innenverteidiger gemausert hat. Ob einer oder beide von Beginn an zum Einsatz kommen, ließ der Trainer aber offen. Genau wie seine mögliche Vertragsverlängerung über die Saison hinaus. Dutts Standpunkt: „Vor der Winterpause ist das kein Thema.“

Stuttgarter Zeitung

Der Mäzen öffnet seine Privatschatulle

Aalens Präsident Berndt-Ulrich Scholz hat viel vor

AALEN. Nach mehreren vergeblichen Anläufen in der Vergangenheit soll der VfR Aalen diese Saison von der Regionalliga in die zweite Fußball-Bundesliga aufsteigen. „Ich bin davon überzeugt, dass wir das Ziel packen“, sagt der Präsident Berndt-Ulrich Scholz.

Von Thomas Schittenhelm

Es war Ende April dieses Jahres. Die Regionalligamannschaft des VfR Aalen eilte gerade von Sieg zu Sieg, hatte jedoch kaum mehr Chancen, dem FC Augsburg und TuS Koblenz den Zweitligaaufstieg streitig zu machen, als die Aalener Verantwortlichen dennoch plötzlich vom Aufstieg sprachen. Auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz, vom Aufstieg in die zweite Liga in der Saison 2006/2007. Der einfache Grund: Berndt-Ulrich Scholz, VfR-Präsident und über Jahrzehnte treuer Mäzen des Vereins, hatte ein weiteres Mal großzügig die Privatschatulle geöffnet – der Etat für die Fußballabteilung in der morgen beginnenden Runde gegen die Stuttgarter Kickers (14.30 Uhr) wurde um stattliche 20 Prozent auf 3,6 Millionen Euro erhöht. Auch den geplanten Ausbau des VIP-Bereichs im Waldstadion der Stadt Aalen, mit dem man sich auch neben dem Spielfeld zweitligareif präsentieren will, wird der Vereinsboss und erfolgreiche Recyclingunternehmer aus eigener Tasche bezahlen, um die schön-kitschige Geschichte „von Schrott zu Edelstahl“ mit Leben zu füllen.

Dass der sportliche Erfolg indes nicht am Reißbrett planbar ist, räumte Scholz ein, um gleich darauf zu betonen: „Ich bin dennoch davon überzeugt, dass es Frank Wormuth und Uwe Spies mit der Mannschaft gelingt, den Aufstieg in die zweite Liga zu packen.“

Kaum zu steigern sein dürfte deshalb der Erwartungsdruck, der auf dem Trainer Wormuth und dem Sportdirektor Spies lastet. Doch die beiden nehmen es – zumindest nach außen – gelassen hin. „Wir sehen es nicht als Druck an, sondern als Herausforderung“, unterstreicht Spies. Entsprechende Wunschkandidaten zur Vervollständigung einer zweitligareifen Mannschaft auf die Ostalb zu locken, erwies sich allerdings als schwierig, und nicht alle Wünsche gingen dabei in Erfüllung. Trotzdem scheint der VfR vor seiner achten Regionalligasaison an spielerischem Potenzial weiter deutlich zugelegt zu haben. In Björn Joppe (VfL Osnabrück), Christian Alder (Jahn Regensburg), Angelo Donato (Eintracht Trier) und Marcus Steegmann (Borussia Dortmund II) verpflichteten die Macher gestandene Regionalligaspieler, die mit Sicherheit in der Anfangsformation morgen gegen die Kickers stehen dürften.

Für Trainer Wormuth wird die Auftaktpartie eine „echte Standortbestimmung“, wie er sagt. Dass der 45-jährige Fußballlehrer die Stuttgarter höchstpersönlich zum „Geheimfavoriten“ erklärt hat, macht den zu erwartenden heftigen sportlichen Schlagabtausch unter Schwaben noch reizvoller – die VfR-Verantwortlichen erwarten morgen zwischen 2500 und 3000 Zuschauer.

Einiges Aufsehen erregten vor wenigen Wochen Berichte in den Medien, wonach Frank Wormuth als Kandidat für die Assistenzstelle in der deutschen Nationalmannschaft gehandelt werde. Den ständigen Kontakt mit seinem „Spezl“ (Wormuth), Bundestrainer Joachim Löw, dem er in der Vergangenheit bereits beim türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul assistierte, stellte Wormuth nicht in Abrede. Über den zu besetzenden Posten sei allerdings nicht gesprochen worden, versicherte er: „Ich habe hier in Aalen eine Aufgabe zu bewältigen.“

Vorgestellt wurde bei der außergewöhnlichen Pressekonferenz Ende April, die in den überregionalen Medien allerdings kaum Beachtung fand, auch ein alter Neuer. In dem ehemaligen VfB-Profi Helmut Dietterle kehrte ein erfahrener Trainer an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Er ist künftig für die Amateure verantwortlich. Seine Aufgabe wird es sein, die Kluft zwischen zweiter Mannschaft, die derzeit in der Landesliga spielt, und erster Mannschaft möglichst zu minimieren. Der erste Schritt dahin: zusammen mit VfR-Vizepräsident Guido Walter und in Kooperation mit dem Kopernikusgymnasium in Aalen-Wasseralfingen hat Dietterle eine Fußballschule eröffnet.

Stuttgarter Zeitung

FUSSBALL / Regionalliga – VfR Aalen empfängt morgen zum Saisonauftakt die Stuttgarter Kickers zum Spitzenspiel – Trainer Wormuth:
„Wir müssen zu Hause gewinnen“

Ein Spitzenspiel gegen die Stutgarter Kickers vor eigener Kulisse präsentiert der Terminplan dem Fußball-Regionalligisten VfR Aalen morgen (14.30 Uhr).

VON WERNER RÖHRICH

Mit einem fetzigen Rahmenprogramm wird heute Nachmittag im Aalener Waldstadion die Regionalligasaison eingeläutet. „Wir müssen zu Hause gewinnen,“ sagt Frank Wormuth unumwunden. Drei Punkte zum Auftakt sollen die Grundlage für eine erfolgreiche Saison bilden, an deren Ende möglichst der Aufstieg in die 2. Liga gefeiert werden kann.
Der VfR-Cheftrainer ergänzt allerdings sofort. „Was wirklich zählt, ist ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Wenn wir dann gegen einen guten Gegner nur unentschieden spielen oder gar verlieren sollten, muss ich die Gewissheit haben, dass der Gegner einfach stärker war. Wir stehen erst am Anfang der Saison.“ Denn: „Wer uns besiegt, muss stark sein,“ sagt Wormuth selbstbewusst.
Den Degerlochern zollt er in diesem Zusammenhang großen Respekt. Die Elf von Robin Dutt hat nämlich dasselbe Ziel (Aufstieg) wie der VfR. Und die Stuttgarter verfügen mit Neuzugang Christian Okpala und Mirnes Mesic über ein brandgefährliches Sturmduo. Genau darin unterscheiden sich die „Blauen“ vom VfR Aalen. „Das muss kein Nachteil für uns sein,“ ist Wormuth überzeugt. „Wir wissen um die Gefährlichkeit der Stuttgarter im Sturm und werden uns darauf einstellen. Uns kann man nicht ausrechnen. Bei uns gibt es mehrere Spieler, die Tore schießen. Da weiß der Gegner nicht, auf wen er sich konzentrieren soll.“ Beispielhaft nennt er Donato, Okle, Christ, Joppe, Steegmann, Jank … .
Ansonsten sieht Wormuth am Samstag zwei Teams im Aalener Waldstadion, die sich beide über ihre konditionelle Fitness (die noch nicht komplett vorhanden ist) und das Miteinander im Team auszeichnen.
Zwei Sorgenkinder bereiten dem VfR-Coach derzeit neben den ohnehin Verletzten Kopfzerbrechen. Cassio da Silva klagt seit gestern über Wadenprobleme. Und der neu gewählte Kapitän Malte Metzelder ließ sich gestern Abend bei Bayern-Arzt Müller-Wohlfahrt seine schmerzende Patellasehne inspizieren. Wormuth hofft, dass beide spielen können. Ansonsten würde wahrscheinlich Christian Alder ins Abwehrzentrum rücken.
Ob Marco Sailer ins Team rückt, soll das Abschlusstraining heute zeigen. Wenn nicht, dann wird – um die U 23-Regel zu erfüllen – Simon Köpf aus der 2. Mannschaft auf der Bank Platz nehmen.

VfR-Aufgebot:
Wulnikowski – Schiele, Metzelder (?), da Silva (?), Maier, Alder, Joppe, Christ, Okic, Donato, Hillebrand, Steegmann, Schmiedel, Jank, Haller, Fall, Sailer (?, Köpf), Kurt.

Käpt’n Malte

Malte Metzelder wurde gestern zum Mannschaftskapitän des Fußball-Regionalligisten VfR Aalen gewählt. Marco Christ und Björn Joppe sind seine Stellvertreter.

Metzelder löst damit Bernd Maier, der im Vorfeld der Wahlen der Mannschaft erklärt hat, dass er das Amt zur Verfügung stellen will, um sich besser auf seine Aufgabe als Fußballer auf dem Spielfeld konzentrieren zu können. Die Mannschaft wählte daraufhin Malte Metzelder mit eindeutiger Mehrheit zu ihrem neuen Mannschaftskapitän. In einem zweiten Wahlgang wurden Marco Christ und Björn Joppe mit exakt derselben Stimmenzahl zu seinen Stellvertretern gewählt.
„Für mich ist das eine große Ehre. Ich werde die Verantwortung dafür auf dem Spielfeld und auch außerhalb ernst nehmen. Das ist eine reizvolle Aufgabe für mich,“ erklärte Metzelder gestern.
Wesentliche Aufgabe des Spielführers auf dem sportlichen Sektor ist die Funktion als Führungsspieler und Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainer. VfR-Coach Frank Wormuth: „Er ist der verlängerte Arm des Trainers auf dem Spielfeld und vertritt die Mannschaft nach außen. Ich werde ihn auch in Entscheidungsfragen mit einbinden.“
Die Wahl des Kapitäns und seiner Stellvertreter war die letzte noch ausstehende Entscheidung vor dem Saisonstart. Dem Spielerrat gehören Ex-Kapitän Bernd Maier, Robert Wulnikowski, Michael Stickel und Malte Metzelder an.

2:0-Sieg für den VfR

Auf einen 2:0-Auftaktsieg tippt VfR-Kapitän Malte Metzelder vor der morigenen Partie der Aalener gegen die Stuttgarter Kickers.

Und wer soll die Tore schießen? Björn Joppe und Marcus Steegmann erklärt er kurzerhand. Und wenn es andere machen, ist’s ihm natürlich auch recht.
Metzelder selbst plagt sich seit Tagen mit einer Entzündung an der Patellasehne. „Ich will spielen“, betonte er gestern. Eigentlich fühle er sich gar nich angeschlagen. Es schmerzt aber. Deshalb war er vor wenigen Tagen bereits in seiner alten Heimat beim BVB-Mannschaftsarzt. Gestern fuhr er sicherheitshalber noch zu Bayern-Artz Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Morgen wird sich entscheiden, ob er am Samstag tatsachlich spielen wird.

Gmünder Tagespost

Vorschau

SR: Perl (München), Assistenten: Zacher (Nußdorf), Kruppa (München)

VfR Aalen: Die Mannschaft stellt sich fast von selbst auf. Nach dem Ausfall mehrerer Stammspieler muss Trainer Wormuth auf Ersatzleute vertrauen.

Stuttgarter Kickers: Kanyuk (Oberschenkel-Prellung) fällt vermutlich aus, Hartmann und Akcay sind hierfür Alternativen.

Aufstellung

VfR Aalen Wulnikowski – Schiele, Alder, da Silva, Hillebrand – Donato, B. Maier, Joppe – Christ – M. Steegmann, Jank

Stuttgarter Kickers Yelldell – Benda, Wildersinn, Härter, Kanitz – M. Hartmann – Parmak, Gambo, Stierle – Mesic, Okpala

Kicker-Sportmagazin

StZ: Die drei Regionalligatrainer im Interview

„Den Druck legt sich jeder selbst auf“

DREI REGIONALLIGATRAINER IM INTERVIEW

Morgen startet die Fußball-Regionalliga in die neue Saison. Die verspricht so interessant zu werden, wie schon lange nicht mehr. Mit der TSG Hoffenheim steht der große Favorit bereits fest. Aber auch die Vereine aus der Region – Stuttgarter Kickers, VfB II und der Aufsteiger SSV Reutlingen – haben Ambitionen. Vor dem ersten Spieltag hat Joachim Klumpp den drei Trainern je sechs Fragen gestellt.

Wer belegt hinter Hoffenheim den zweiten Platz, der noch zum Aufstieg in die zweite Liga berechtigt?

Adrion (VfB): Da werden die meisten wohl auf Saarbrücken tippen, die sich nach dem Abstieg nochmal eine starke Mannschaft leisten können. Mein Geheimtipp sind auch die Stuttgarter Kickers, deren drei hochkarätigen Neuzugänge normalerweise reichen, um sich vom Mittelmaß abzuheben.

Dutt (Kickers): Eine von sechs anderen Mannschaften: Wehen, Saarbrücken, Aalen, Darmstadt, vielleicht Siegen oder wir.

Starzmann (Reutlingen): Ich denke schon auch, dass Hoffenheim oben ist. Dahinter kommen vier Teams, die um den Aufstieg mitspielen. Aber ich glaube, dass es ein breites Mittelfeld gibt, sodass kein Verein schnell abfallen wird.

Wie lautet Ihr Saisonziel?

Adrion (VfB): Wir wollen uns auf Distanz zu den Abstiegsrängen halten und streben wieder einen einstelligen Tabellenplatz an. Wenn wir dazu noch drei Spieler nach oben führen können, hätten wir unser Ziel erreicht.

Dutt (Kickers): Platz eins bis sechs – mit der Tendenz, das Maximale zu erreichen.

Starzmann (Reutlingen): Mein Co-Trainer hat gesagt, ich soll den zehnten Platz angeben, das sei eine schöne Zahl. Aber ich denke nicht an einen Tabellenplatz. Wir müssen einfach in der Lage sein, auch gegen größere Gegner zu bestehen. Und mit dem gewachsenen Team schaffen wir auf jeden Fall den Klassenerhalt.

Verspüren Sie vor dieser Saison einen besonderen Druck?

Adrion (VfB): Eigentlich nicht. Wir schicken eine veränderte Mannschaft ins Rennen, ohne Torjäger Nehrig, Tasci und Beck. Aber wenn der eine oder andere Spieler die gleiche Entwicklung nimmt, sind wir sicher konkurrenzfähig.

Dutt (Kickers): Nein, das nicht. Den Druck legt sich ja jeder selbst auf. Nicht nur das Umfeld. Es ist klar, dass die eigenen Erwartungen und auch die der Mannschaft wesentlich höher sind als in der vergangenen Saison.

Starzmann (Reutlingen): Der psychische Druck kommt jetzt sicher neu hinzu. Wir müssen schnell in der Liga Fuß fassen und die Euphorie des Aufstiegs mitnehmen.

Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen Ihres Kaders?

Adrion (VfB): Die Vorbereitung hat gezeigt, dass die Mannschaft harmoniert und leistungsorientiert ist, sodass wir ein gutes Kollektiv stellen können, gepaart mit einer gewissen individuellen Stärke.

Dutt (Kickers): Zu den Stärken zähle ich sicher die mannschaftliche Geschlossenheit und unsere Offensive. Ein Schwachpunkt ist, wenn überhaupt, der relativ kleine Kader mit 18 Mann, weil wir bei Verletzungen nicht so reagieren können wie manch ein Konkurrent.

Starzmann (Reutlingen): Wir haben 23 Spieler und drei Torhüter, also jede Position doppelt besetzt. Diesen Konkurrenzkampf sehe ich positiv. Außerdem müssen wir uns mannschaftlich auf einem Topniveau präsentieren.

Glauben Sie, dass der WM-Boom auch Auswirkung auf die Regionalliga hat?

Adrion (VfB): Da sehe ich keinen großen Zusammenhang. Das macht sich eher im Nachwuchsbereich bemerkbar, wo jetzt vielleicht manche mit dem Fußballspielen beginnen. Aber ich glaube nicht, dass sich das auf unsere Zuschauerzahl auswirkt.

Dutt (Kickers): Es liegt an jedem Verein selbst, was er daraus macht. Die WM hat ein klares Signal gegeben, dass die Leute um das Spiel herum mehr als „nur“ Fußball sehen wollen. Wer das schafft, kann auch in der Regionalliga vom Boom profitieren.

Starzmann (Reutlingen): Wir haben schon in der Oberliga 2500 Zuschauer im Schnitt gehabt und rechnen jetzt mit 3000. Wenn es sportlich gut läuft, dann kommen gegen den VfB, Saarbrücken oder Darmstadt auch mal 5000 bis 10 000 Fans.

Wie stehen Sie zu der geplanten eingleisigen dritten Liga?

Adrion (VfB): Der Standpunkt des Vereins ist klar: Wir wollen, dass der Antrag beim Bundestag zurückgestellt wird. Der Status quo ist für uns das optimale Ausbildungskonzept im Hinblick auf die erste Mannschaft.

Dutt (Kickers): Momentan eher kritisch, da es zu wenig positive Argumente gibt. Und zu viele ungeklärte Fragen bezüglich der zweiten Profimannschaften und der TV-Gelder. Zudem wird es sportlich schwieriger aufzusteigen.

Starzmann (Reutlingen): Ich denke noch nicht an die eingleisige dritte Liga. Aber da müssten die TV-Gelder erhöht werden, denn mit 500 000 Euro aus diesem Topf können wir nicht in St. Pauli, Magdeburg oder Lübeck antreten.

Stuttgarter Zeitung

Presse zu WFV-Pokalspielen

Pokalsensation in Degerloch – Reutlingen raus

STUTTGART (StZ). Während sich der VfB Stuttgart II in der ersten Runde des WFV-Pokals beim VfR Aalen II mit 4:0 und die Stuttgarter Kickers mit 7:2 in Künzelsau durchgesetzt haben, ereilte einen anderen Fußball-Regionalligisten das Aus. Der Aufsteiger SSV Reutlingen unterlag bei den Stuttgarter Kickers II mit 2:3. „Vielleicht war das ein Dämpfer zur rechten Zeit“, sagte der Trainer Peter Starzmann, der allerdings auf drei, vier Stammspieler (darunter den Torjäger Christian Haas) sowie von der 26. Minute an auf Thomas Scheuring nach Gelb-Rot verzichten musste. Dafür setzten der Oberligist aus Stuttgart zwei Akteure der ersten Mannschaft ein: Mustafa Akcay und Timo Schlabach.

Und der entwickelt sich langsam zum Pokalschreck für Reutlingen. Im Vorjahr erzielte er beide Treffer zum 2:0 gegen den SSV, am Dienstag nun das Siegtor in der 89. Minute, nachdem er kurz zuvor noch einen Elfmeter an den Pfosten gesetzt hatte. „Ich denke, das gibt mir auch Selbstvertrauen für die Regionalliga“, sagte Schlabach. In der könnte vielleicht bald auch der Stürmer Marco Tucci auftauchen, der bei den beiden ersten Treffern der Kickers seinen Torriecher bewies. Ein Empfehlung für die erste Mannschaft. Die gewann gestern ebenfalls im WFV-Pokal souverän 7:2 (4:0) beim Landesligisten FV Künzelsau. Okpala und Mesic trafen dabei jeweils dreimal.

Stuttgarter Zeitung

7:2 – Kickers souverän eine Runde weiter

Stuttgart (StN) – In der ersten Runde des württembergischen Pokalwettbewerbs hat sich Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers keinerlei Blöße gegeben. Vor 600 Zuschauern siegte der Titelverteidiger am Mittwoch beim Bezirksligisten FV Künzelsau mit 7:2 (2:0). Nachdem Christian Okpala die ersten drei Kickers-Tore erzielt hatte, brachte Mirnes Mesic ebenfalls dreimal den Ball im gegnerischen Tor unter. Der siebte Treffer der Blauen gelang Bastian Bischoff. In der zweiten Runde treffen die Stuttgarter am 23. August auf den Gewinner der Partie Sonnenhof Großaspach II gegen SpVgg Neckarsulm, die an diesem Samstag stattfindet. Ebenfalls in der zweiten Runde steht Verbandsligist TSF Ditzingen. Die Ditzinger gewannen ihr Erstrundenspiel bei Landesligist Sportfreunde Schwäbisch Hall mit 4:1 nach Verlängerung. Am Ende der regulären Spielzeit hatte es 1:1 gestanden.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers II schaffen Pokalüberraschung

Stuttgart (StN) – Mit einem Paukenschlag hat am Dienstagabend der Pokalwettbewerb des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV) begonnen: Regionalliga-Aufsteiger SSV Reutlingen scheiterte bereits in der ersten Runde beim Oberligisten Stuttgarter Kickers II. Zwei Minuten vor Schluss gelang Timo Schlabach der Treffer zum 3:2-Sieg für die Kickers. Marco Tucci (50.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Tobias Iseli (51.) und Andreas Rill (57.) wendeten das Blatt zu Gunsten des Regionalligisten, bis Tucci der Ausgleich gelang (80.).

Stuttgarter Nachrichten

2:3 – SSV ist schon draußen

REUTLINGEN Riesenüberraschung im württembergischen Fußball-Pokal: Regionalliga-Aufsteiger SSV Reutlingen schied gestern Abend durch eine 2:3 (0:0)-Pleite beim Oberligisten Stuttgarter Kickers II vor 700 Zuschauern schon in der ersten Runde aus.

Beim SSV, der kurzfristig auf Torjäger Christian Haas (Muskelverhärtung) verzichten musste, sah Abwehrspieler Thomas Scheuring nach 24 Minuten wegen Foul plus Meckern Gelb-Rot. Nach der Pause ging es richtig rund: 50. Minute: Marco Tucci köpft die Kickers in Führung. 51. Minute: Ausgleich durch Kopfball von Tobias Iseli. 56. Minute: 2:1 für Reutlingen durch Andreas Rill.

Zehn Minuten vor Schluss glich Stuttgart aber durch Kresimir Lukic aus, danach setzte Kickersspieler Timo Schlabach einen Elfmeter nach Foul von Ilker Aybar an den Pfosten. Doch zwei Minuten später machte Schlabach mit dem 3:2 wieder alles gut. Reutlingens Michael Urban dagegen vergab die Chance zum Ausgleich (89.), als er einen Elfmeter nach Foul an Sasa Janic verschoss.

Schwäbisches Tageblatt