Vorberichte II: Stuttgarter Kickers – SV Sandhausen

Beigang soll neben Vaccaro stürmen

STUTTGART (ump). Der Wetterbericht ist gut – „und das ist wichtig“, sagt der Kickers-Manager Joachim Cast im Hinblick auf das Heimspiel der Fußball-Regionalliga heute (19 Uhr) gegen den Aufsteiger SV Sandhausen und den Zuschauerzuspruch. Die Wettprognose wiederum sieht eine „1“ vor, also einen Heimsieg, es wäre der erste in dieser Saison. „Eine Garantie gibt es zwar nicht“, sagt der Trainer Peter Zeidler, „aber die Vorzeichen stehen gut.“ Auch wenn Sokol Kacani nach seiner Gelb-Roten Karte von Karlsruhe gesperrt ist, für ihn soll Nico Beigang als zweite Sturmspitze neben Angelo Vaccaro beginnen. Bashiru Gambo ist zwar diese Woche wieder voll im Training gewesen, dürfte aber eher als Joker zum Einsatz kommen, während Dominique Rodrigues in diesem Fall beginnen würde. „Der Siegeswille ist auf jeden Fall vorhanden“, sagt Zeidler, der sich nach bisher nur einem Punkt aus drei Heimspielen natürlich bewusst ist: „Es ist immer schöner, zu Hause zu gewinnen.“

Stuttgarter Zeitung

Wiedersehen mit Akwuegbu

Der Nigerianer des SV Sandhausen kehrt beim Spiel gegen die Kickers heute nach Degerloch zurück

SANDHAUSEN. Der SV Sandhausen ist die Überraschung in der Fußball-Regionalliga. Der Aufsteiger liegt vor dem Gastspiel heute (19 Uhr) bei den Stuttgarter Kickers auf Platz drei. Doch der Trainer Dais sagt: „Bei uns redet keiner vom Durchmarsch in die zweite Liga.“

Von Wolfgang Brück

Nach dem 1:0 am vergangenen Samstag gegen die SpVgg Unterhaching war Sandhausens Präsident Jürgen Machmeier zu Scherzen aufgelegt. Als der Gästetrainer Werner Lorant polterte: „Am besten fahren wir nicht mehr zu Auswärtsspielen“, rief Machmeier fröhlich dazwischen: „Sagen Sie uns aber bitte vorher Bescheid.“ Worauf der Unterhachinger Trainer an die Decke ging: „Ich lass mich von Ihnen nicht blöd anreden.“

Das Wortgefecht in der Pressekonferenz hat die Stimmung nicht trüben können. Der Aufsteiger genießt den Aufschwung und Platz drei in vollen Zügen. Schließlich hat der Traditionsverein schwere Zeiten hinter sich. Das erste Gastspiel in der Regionalliga endete 1997 nach nur einer Saison. Trotz großem Aufwand mit teuren Spielern und namhaften Trainern wie Willi Entenmann und Günter Sebert scheiterten anschließend mehrere Versuche, wieder nach oben zu kommen. „Wir haben Fehler gemacht, aber daraus gelernt. Die Zeit der abgehalfterten Stars ist vorbei. Jetzt sind Spieler mit Zukunft am Hardtwald“, sagt Machmeier.

Der 46-jährige Inhaber einer Bauträgerfirma sieht sich für sein Durchhaltevermögen belohnt. Denn zwischenzeitlich dachte der Präsident – und Hauptsponsor – sogar an Rücktritt. Und als vor zwei Jahren Dietmar Hopp das Angebot machte, mit einer Spielgemeinschaft aus Hoffenheim, Sandhausen und Walldorf gemeinsam Richtung Bundesliga zu marschieren, schien das eine elegante Lösung der Probleme. Doch die Ehe hielt gerade mal ein halbes Jahr. Dann stieg der SV Sandhausen aus, weil sich herausstellte, dass der zweimalige deutsche Amateurmeister das Farmteam von Hoffenheim werden sollte.

Mittlerweile hat man die Rolle der zweiten Kraft in der Kurpfalz akzeptiert. „Wir sind der Heidelberger Verein. Familiär, bodenständig und volkstümlich“, will sich Machmeier vom reichen Nachbarn abheben. Die Abwehrkette mit Benjamin Waldecker, Mario Göttlicher, Christian Beisel und Christian Fickert besteht aus ehemaligen Waldhöfern. Der starke Torwart Marjan Petkovic kommt aus Hoffenheim. Dazu wurden in Grgic (Emden), Mendez (Darmstadt), Anane (Ingolstadt), Stark (Siegen) und Mintzel (Offenbach) bewährte Spieler aus der zweiten und dritten Liga verpflichtet. Wobei Mendez, der sechs Jahre bei Arsenal spielte und ein Champions-League-Spiel bestritt, drei der vier letzten Treffer erzielte.

Sein Siegtor gegen Haching bereitete ein ehemaliger Kickers-Akteur vor. Emmanuel Akwuegbu spielte sich durch eine starke zweite Hälfte ins Team und wird heute erstmals in der Startformation stehen. „Ich habe noch viele Freunde in der Mannschaft, vor allem Bashiru Gambo“, sagt der 28-jährige Nigerianer, der gern an seine Zeit in Degerloch zurückdenkt. Auch wenn der Abschied im Sommer 2006 vor dem Arbeitsgericht endete. Der Trainer Gerd Dais weiß die (Heim-)Stärke seiner Mannschaft richtig einzuordnen. „Bei uns redet keiner vom Durchmarsch in die zweite Liga. Unser Ziel bleibt die Qualifikation für die eingleisige dritte Liga.“ Natürlich sehen das die Fans anders. Der Manager Tobias Gebert geht davon aus, dass heute rund 150 Anhänger den SVS unterstützen werden. So viel kamen vor einem Jahr nur zu den Heimspielen.

Stuttgarter Zeitung

Kickers: Zeit für ersten Heimsieg     

Mit einer neuen Art der Vorbereitung, einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer Steigerung im spielerischen Bereich wollen die Stuttgarter Kickers am Freitagabend um 19 Uhr im GAZi-Stadion gegen den Tabellendritten SV Sandhausen den ersten Heimsieg erringen. Peter Zeidler bittet daher die Mannschaft am Freitagvormittag erstmals zu einem Abschlußtraining im ADM-Sportpark, ehe es dann zu einem gemeinsamen Mittagessen mit Pasta und einer kalorienarmen Kost geht. Anschließend sollen sich dann die Spieler in „temporären Wohngemeinschaften“ ausruhen und auf die Begegnung vorbereiten. Das soll vor allem den auswärtigen Spielern die Gelegenheit bieten, sich bei den in Stuttgart wohnenden Mitspielern aufzuhalten und zu regnerieren. „Ich verspreche mir da noch mehr Zusammenhalt“, begründet Trainer Peter Zeidler.

Ansonsten will der Coach das Abschlußtraining abwarten, ehe er dann das Team gegen Sandhausen nominiert. Zeidler hofft vor allem, dass Bashiru Gambo und Mustafa Parmak endlich wieder gemeinsam spielen können und daß dadurch auch das Offensivspiel belebt wird. Im Angriff muss der wegen der gelb-roten Karte gesperrte Sokol Kacani ersetzt werden und hierfür bieten sich gleichermaßen Marco Tucci und Nico Beigang an. Sandhausen besitzt einen tempostarken Angriff und deshalb ist auch die Defensive der Blauen gefordert. „Es ist jetzt Zeit für den ersten Heimsieg und deshalb müssen wir unsere Stärken ausspielen“, gibt auch Manager Joachim Cast die Parole aus.

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U19 – Derby am kommenden Sonntag

Die U19-Junioren bereiten sich auf das Lokalderby Stuttgarter Kickers gegen den VfB Stuttgart vor. Am Sonntag, den 16.09.2007 um 11.00 Uhr wird das spannende Spiel auf der Bezirkssportanlage Waldau angepfiffen. Für die Kickers-Jungs ist es das 3. Saisonspiel, für den VfB Stuttgart ist es das Auftaktspiel der Saison 2007/2008.

In diesem Derby dürfte der VfB Stuttgart als Favorit gelten, zumal sie in ihren Reihen mehrere aktuelle Nationalspieler im Kader haben. Dem stehen die Jungs der Stuttgarter Kickers mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Teamgeist gegenüber und werden alles dafür tun die Punkte in Degerloch zu behalten.
Die U19-Junioren würden sich über zahlreiche Fans freuen, die sie bei dem sicherlich interessanten und spannenden Derby unterstützen.

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Vorberichte I: Stuttgarter Kickers – SV Sandhausen

Vor dem Spiel gegen Sandhausen
Kickers gehen neue Wege

STUTTGART (ump). Eine gute Ernährung ist (fast) alles. Zumindest wirft der Kickers-Trainer Peter Zeidler ein Auge auf den richtigen Speiseplan. Nachdem vergangene Woche ein Wissenschaftler der Uni Tübingen einen entsprechenden Vortrag vor versammelter Mannschaft gehalten hat und am Dienstag ein italienisches Frühstück (mit Obst und Gemüse) stattfand, steht morgen vor dem Heimspiel gegen Sandhausen nach dem Vormittagstraining gemeinsames Mittagessen auf dem Programm. Bis zum Anpfiff um 19 Uhr werden sich die Spieler dann in „temporären Wohngemeinschaften“ (Zeidler) vorbereiten. Soll heißen: die Spieler treffen sich in Kleingruppen: „Wir wollen die Mannschaft ja auch zusammenschweißen.“ Schließlich soll – und das ist das Wichtigste – gegen den Aufsteiger der erste Heimsieg her.

Zeidler ist optimistisch, dass es im vierten Versuch klappt. Zum einen waren diese Woche (bis auf Genisyürek) alle Mann im Training, zum andern spürte der Trainer, „dass die Spieler das Glück jetzt auch mal erzwingen wollen“. Da lässt sich Zeidler weder vom Umfeld aus dem Konzept bringen noch will er etwas beschönigen: „Noch greifen nicht alle Rädchen ineinander“, sagt der Trainer. „Es geht noch besser. Das weiß die Mannschaft, das weiß auch ich“, betont Zeidler, nachdem die Kickers zuletzt vor allem spielerisch nicht haben überzeugen können.

Das Zwischenfazit von Manager Joachim Cast nach sieben Spielen lautet: „Mit der Punktausbeute sind wir zufrieden, die Leistung ist noch steigerungsfähig.“ Zeidler beschreibt das als Findungsphase, wie lange die andauert, lässt er offen. Doch klar ist: gegen Sandhausen erwarten die Fans einen Sieg, auch wenn der Gast als Dritter der Fußball-Regionalliga bisher positiv überrascht hat. „Aber wir müssen vor dem Gegner deswegen nicht vor Ehrfurcht erstarren“, sagt Zeidler und fügt hinzu: „Da steht jetzt auch die Mannschaft in der Pflicht.“

Sollte es mit dem ersten Heimsieg klappen, ist auch Feiern nicht verboten. Und zwar ohne Rücksicht auf Speis und Trank. Der Trainer weiß: „Bei allem Blick auf die Ernährung muss sich der Spieler auch wohlfühlen.“

Stuttgarter Zeitung

Reizklima unterm Fernsehturm

Kickers: Der erste Heimsieg ist Pflicht – Zeidler wehrt sich gegen Kritiker

Stuttgart – Drei Heimspiele, kein Sieg: Kein Wunder, dass sich Unmut regt bei den Stuttgarter Kickers. Auch intern. „Die Kritik schweißt uns zusammen“, sagt Trainer Peter Zeidler – und setzt vor der Partie gegen den SV Sandhausen am morgigen Freitag (19 Uhr/Gazistadion) selbst neue Reize.

VON THOMAS NÄHER

Auf den ersten Blick liest sich die Zwischenbilanz ganz beruhigend. Sieben Saisonspiele, elf Punkte, Platz acht in der Tabelle der Regionalliga. „Wir sind absolut im Soll“, sagt Manager Joachim Cast. Was die Ausbeute in der Fremde angeht, widerspricht ihm da unter dem Fernsehturm auch kein Mensch. Trotzdem sind die Blauen weit davon entfernt, in (Selbst-)Zufriedenheit zu verfallen. Der Grund: Das Gazistadion droht in der neuen Runde zum Selbstbedienungsladen für die Konkurrenz zu verkommen. Nur einen von neun möglichen Punkten haben die Kickers bisher gebunkert. „Das ist zu wenig. Unsere Ansprüche müssen höher sein“, räumt Zeidler ein.

So sehen das auch die Granden der Blauen. Allen voran der Präsident. Dirk Eichelbaum sorgt sich nicht nur um die Punkte, sondern auch um die gute Laune des blauen Anhangs. „Wir müssen attraktiver spielen“, fordert der Kickers-Chef und fügt hinzu: „Vor allem zu Hause.“ Präsidiumsmitglied Walter Kelsch moniert „mangelnde Konzentration und Aggressivität“. Dass das Auftreten der Mannschaft – wie kolportiert wird – am Montag Anlass für eine abendfüllende Sitzung von Präsidium und Aufsichtsrat gewesen sein soll, dementiert Manager Cast indes vehement: „Die Sitzung war schon seit Wochen angesetzt.“

Krisensitzung? Hauskrach? Sicher ist nur: Die Kickers stehen gegen den starken Aufsteiger Sandhausen mächtig unter Druck. Peter Zeidler („Ich muss die Mannschaft in die Pflicht nehmen“) macht indes nicht den Eindruck, als habe er schlaflose Nächte. „Klar bin ich nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie wir spielen. Aber wir punkten, und wir haben gute Perspektiven“, sagt er. In den ersten Saisonspielen waren Verletzungen und Krankheiten der Bildung einer Einheit auf dem Platz nicht eben förderlich. Vor allem im Mittelfeld hakt es. Auch deshalb, weil Bashiru Gambo und Mustafa Parmak, die kreativsten Kräfte, immer wieder pausieren mussten. „Wir beschönigen nichts“, beteuert Peter Zeidler, „aber bisher waren wir in der Findungsphase.“

Jetzt hat der Trainer erstmals alle Mann, mehr oder weniger fit, an Bord. Das ist noch keine Garantie, dass die Blauen im vierten Anlauf den ersten „Dreier“ einfahren und dabei spielerisch glänzen werden. Deshalb hilft Zeidler dem Glück ein wenig nach. Indem er gezielt teambildende Reize setzt. Neulich mit einem Besuch im Hochseilgarten, diesen Dienstag mit einem italienischen Frühstück, und auf Sandhausen stimmt er die Spieler erstmals mit Training am Spieltag ein. Nicht genug: Nach dem gemeinsamen Mittagessen verbringt die Mannschaft die Stunden bis zum Anpfiff im Clubheim. „Wir bilden temporäre Wohngemeinschaften, die am gleichen Abend aufgelöst werden – es sei denn, wir bleiben gleich zum Feiern zusammen“, sagt Zeidler. Damit das auch klappt, findet das Mittagessen in Hoffeld statt. Zeidler: „Danach fahren wir nach Degerloch – dann kommt es uns vor wie ein Auswärtsspiel.“

Stuttgarter Nachrichten

Stuttgarter Kickers kommen nach Eltingen

Leonberg (kli). Gerade erst haben die Fußballer des TSV Eltingen ihr erstes Punktspiel in der Kreisliga A hinter sich gebracht (1:1 gegen den TSV Korntal), da wartet auf sie schon ein Saisonhöhepunkt: Die Stuttgarter Kickers kommen am Dienstag, 18. September, zu einem Testspiel an die Bruckenbachstraße. Die Partie wird um 17.45 Uhr angepfiffen. Laut vertraglicher Vereinbarung wird der Stuttgarter Traditionsverein mit der Regionalliga-Mannschaft antreten. Karten im Vorverkauf gibt es beim Bekleidungshaus Schmidt in Eltingen.

Stuttgarter Nachrichten

Presse zu Stuttgarter Kickers II – SGV Freiberg

Immer besser in Form kommt der SGV Freiberg. Nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn gab es gestern bei den Stuttgarter Kickers II mit 3:1 den zweiten Sieg nacheinander. Jaksche (8.), Schürg (26.) und Grimmer (28.) machten aus den ersten drei Chancen drei Tore. „Das hat uns aus dem Konzept gebracht“, sagte der Kickers-Abteilungsleiter Martin Kurzka, dessen Elf mit einem halben Dutzend Spielern der ersten Mannschaft – Salz, Deigendesch, Steinle, Beigang, Yildiz und Tucci – angetreten war. Den Ehrentreffer erzielte Stevanovic (32.), der einen Elfmeter im Nachschuss verwandelte.

Stuttgarter Zeitung

Einen verdienten Sieger gab es im Spiel zwischen den Stuttgarter Kickers II und dem SGV Freiberg. Die Gäste führten nach 28 Minuten schon 3:0 und gewannen am Ende 3:1. „Wir hatten, ehrlich gesagt, nicht die Mittel, um den klaren Rückstand noch umzubiegen“, gab Kickers-Abteilungsleiter Martin Kurzka zu. Und das, obwohl bei den Blauen die Regionalligaspieler Marco Tucci, Nico Beigang, Recep Yildiz, Benedikt Deigendesch und Moritz Steinle spielten.
Stuttgarter Nachrichten

1. Auswärtssieg der Saison – 3:1 bei den Stuttgarter Kickers II
SGV wie aus einem Guss – Tore durch Robin Jaksche, Michael Schürg und Marco Grüttner Trotz personeller Probleme umschifften die Truppe von Trainer Marcus Wenninger die Auswärtsklippe bei den SV Stuttgarter Kickers II souverän.
Mit 3:1 (3:1) entführten sie drei wichtige Punkte aus Degerlochs Höhen. Obwohl man neben Jose Macias, Kresimir Lukic, Panagiotis Deligiannidis und kurzfristig auch auf Marius Müller verzichten musste und mit Eleftherios Avraam und Stephan Bartholomä sowie Torsteher Michael Grauer nur noch drei Akteure auf der Bank Platz nahmen, hielt der „Rest“ dem Erfolgsdruck stand. Aufbauend auf einer sehr sichere Abwehr, die den Gegner schon im Mittelfeld attackierte und die Räume eng machte, zeigte man ein gute Partie. Der SGV übernahm sofort das Kommando. Bereits in der 8. Minute zappelte der Ball in dem von Manuel Salz gut gehüteten Kickers-Gehäuse. Robin Jaksche ließ nach einem schönen Eckball von Andreas Grimmer dem Keeper keine Chance. Das war natürlich Wasser auf die Mühlen der Freiberger, die nun ihre Chance witterten und ein prachtvolles Konterspiel aufzogen. Der Lohn für den Mut ließ nicht lange warten. In der 27. Minute fiel das 0:2 durch Michael Schürg, der nach guter Vorarbeit von Marco Grüttner sicher abschloss. Schon drei Minuten danach stand es 0:3, diesmal durch Grüttner. Die Vorlage lieferte diesmal Schürg, allerdings aus abseitsverdächtiger Position. Die Begegnung schien gelaufen, doch dann brachte Schiedsrichter Tobias Fett (Ilvesheim) wieder Spannung ins Geschehen, als er plötzlich einen Strafstoß gegen Andreas Kuch pfiff, den Sven Burkhardt sogar noch meisterte. Gegen den Nachschuss des Schützen Srdan Stevanovic zum 1:3 war er dann machtlos. Auch im zweiten Durchgang blieben die Gäste am Drücker und ließen die Platzherren kaum ins Spiel kommen. Dabei wurde Abwehrrecke Andreas Kuch zum Turm in dieser Schlacht, gut unterstützt von seinen Mannschaftskameraden, die sowohl nach hinten gut absicherten und immer wieder mit schnellen Kontern für Gefahr sorgten. Dreimal war es Sturmführer Schürg, der alleine auf den gegnerischen Schlussmann zulief, den Ball aber nicht im Kickers-Tor unterbrachte.

Homepage SGV Freiberg

1:3 Heimniederlage gegen Freiberg 
  
Die SGV Freiberg bleibt der Angstgegner der Stuttgarter Kickers II. Am fünften Spieltag der Saison gewannen die Gäste aus Freiberg mit 3:1 (3:1) und blieben damit seif fünf Jahren in Degerloch ungeschlagen.

Alle vier Tore fielen bereits in der ersten Spielhälfte, die 1:0 Führung für die Gäste schon nach sechs Spielminuten. Einen Eckball verwandelte Robin Jaksche per Kopf zur Führung. Fast im Gegenzug wäre für die „kleinen Blauen“ der Ausgleich möglich gewesen. Nach einer Flanke von Moritz Steinle konnte der Gäste-Keeper den Kopfball von Marco Tucci mit einer Glanzparade noch parieren.

Marco Tucci kam, wie Stürmerkollege Nico Beigang für jeweils eine Halbzeit zum Einsatz. Aus dem Regionalligakader noch dabei: Benedikt Deigendesch, Moritz Steinle und Manuel Salz. Ausserdem absolvierte Recep Yildiz nach seiner Verletzung zum ersten Mal ein Spiel über 90 Minuten.

Die beiden nächsten Treffer der Freiberger dann im Doppelpack: zunächst Michael Schürg in der 25. Minute und kurz danach Marco Grüttner (31. Minute), allerdings aus einer deutlichen Abseitspostion heraus. Nur eine Spielminute später entschied Schiedsrichter Tobias Fett auf Strafstoss für die Kickers, den Srdan Stevanovic im Nachschuss zum 3:1 Endstand verwandelte.

Vor 140 Zuschauern, darunter auch Kickers-Coach Peter Zeidler, fanden die Kickers in der zweiten Spielhälfte gegen die gut eingestellte Freiberger Abwehr keine Mittel. Die Gäste um Trainer Marcus Wenninger hatten sich defensiv ausgerichtet und hofften, durch Konter, das Ergebnis noch zu verbessern. Die beste Chance hatte der Freiberger Andreas Grimmer, dessen Schuss konnte aber Kickers-Torwart Manuel Salz parieren (81. Minute).

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Freiberger spielen wie aus einem Guss
Freiberg – Trotz personeller Probleme umschifften die Fußballer des SGV Freiberg gestern die Auswärtsklippe bei den SV Stuttgarter Kickers II souverän. Mit 3:1 (3:1) entführten sie drei wichtige Punkte.

Obwohl SGV-Coach Marcus Wenninger neben Jose Macias, Kresimir Lukic, Panagiotis Deligiannidis und kurzfristig auch noch auf Marius Müller verzichten musste und mit Eleftherios Avraam und Stephan Bartholomä sowie Torsteher Michael Grauer nur noch drei Akteure auf der Bank sitzen hatte, hielt der „Rest“ dem Erfolgsdruck stand.
Aufbauend auf einer sehr sichere Abwehr, die den Gegner schon im Mittelfeld attackierte und die Räume eng machte, zeigte man ein gute Partie. Der SGV übernahm sofort das Kommando.
Bereits in der 8. Minute zappelte der Ball in dem von Manuel Salz gut gehüteten Kickers-Gehäuse. Robin Jaksche ließ nach einem schönen Eckball von Andreas Grimmer dem Keeper keine Chance. Das war natürlich Wasser auf die Mühlen der Freiberger, die nun ihre Chance witterten und ein prachtvolles Konterspiel aufzogen.
Der Lohn für den Mut ließ nicht lange warten. In der 27. Minute fiel das 0:2 durch Michael Schürg, der nach guter Vorarbeit von Marco Grüttner sicher abschloss. Schon drei Minuten danach stand es 0:3, diesmal durch Grüttner. Die Vorlage lieferte diesmal Schürg, allerdings aus abseitsverdächtiger Position.
Die Begegnung schien gelaufen, doch dann brachte Schiedsrichter Tobias Fett (Ilvesheim) wieder Spannung ins Geschehen, als er plötzlich einen Strafstoß gegen Andreas Kuch pfiff, den Sven Burkhardt sogar noch meisterte. Gegen den Nachschuss des Schützen Srdan Stevanovic zum 1:3 war er dann machtlos. Auch im zweiten Durchgang blieben die Gäste am Drücker und ließen die Platzherren kaum ins Spiel kommen.
Dabei wurde Abwehrrecke Andreas Kuch zum Turm in dieser Schlacht, gut unterstützt von seinen Mannschaftskameraden, die sowohl nach hinten gut absicherten und immer wieder mit schnellen Kontern für Gefahr sorgten.
Dreimal war es Sturmführer Schürg, der alleine auf den gegnerischen Schlussmann zulief, den Ball aber nicht im Kickers-Tor unterbrachte.
SV Stuttgarter Kickers II: Salz – Baradel, Leist, Accardi, Gentner – Steinle, Kovac, Yildiz, Deigendesch (65. Petruso) – Stevanovic, Tucci (46. Beigang).
SGV Freiberg: Burkhardt – Ludwig, Jaksche, Kuch, Sevimli – Grimmer, Schwintjes, Sarajlic, Schreiber – Grüttner (89. Bartholomä), Schürg (88. Avraam).
Tore: 0:1 Jaksche (8.), 0:2 Schürg (27.), 0:3 Grüttner (30.), 1:3 Stevanovic (33./Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Tobias Fett (Ilvesheim). – Zuschauer: 300. – Gelbe Karten: Leist – Kuch.

Ludwigsburger Kreiszeitung

Presse zu Karlsruher SC II – Stuttgarter Kickers (0:0)

Ein Punkt sind zwei Punkte zu wenig

Die Stuttgarter Kickers lassen auch beim Schlusslicht KSC die spielerische Linie vermissen

KARLSRUHE. Die Stuttgarter Kickers haben auswärts die ersten Punkte in der Regionalligasaison abgegeben. Kämpferisch war die Leistung beim 0:0 in Karlsruhe in Ordnung, spielerisch blieb vieles auf der Strecke. Dennoch sagt Trainer Zeidler: „Das Glas ist halb voll.“

Von Joachim Klumpp

Die Szene kurz vor Schluss hatte ein wenig Symbolcharakter für die vorangegangenen 89 Minuten, in denen nicht alles wunschgemäß lief. Nach einer Spielunterbrechung wollte der Kickers-Spieler Marcus Mann eine Trinkflasche wieder in Richtung Trainerbank zurückwerfen, doch er traf – seinen Mitspieler Dominique Rodrigues mitten ins Gesicht. Der Portugiese kam mit dem Schrecken davon, weil die Plastikflasche schon halb leer war. Oder etwa halb voll? Die Frage lässt sich nicht mehr mit Sicherheit beantworten. Zumindest in diesem konkreten Fall.

In einem anderen Punkt hatte sich der Trainer Peter Zeidler noch in der Kabine festgelegt: „Für mich ist das Glas halb voll.“ Soll heißen, die Kickers können auf dem Spiel aufbauen, wenngleich ein 0:0 beim Schlusslicht nicht unbedingt dazu angetan ist, in Euphorie auszubrechen, selbst wenn sich der KSC erwartungsgemäß mit vier Profis verstärkt hatte. Dennoch sagte der Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum: „Ich hätte mir schon ein wenig mehr Dominanz erhofft.“

Die fehlte nicht nur wegen der Unterstützung des Gegners durch die Leihgaben von oben oder den schlechten Platzverhältnissen. Sondern vor allem deshalb, weil die Kickers kämpferisch zwar dagegenhalten konnten, aber kaum spielerische Mittel fanden, um einen doch limitierten Kontrahenten unter Druck zu setzen. Zwei Chancen in 90 Minuten (Vaccaro und Stierle mit der größten kurz vor Schluss) waren ein schwacher Arbeitsnachweis für die Angriffsbemühungen. Was nicht von ungefähr kam. Das Mittelfeld rückte viel zu langsam nach, sodass Angelo Vaccaro meist allein auf weiter Flur stand. Zwar zahlte sich der Einsatz von Mustafa Akcay im defensiven Mittelfeld aus, die offensive Variante mit Marcus Mann sollte aber nicht das Optimum sein, was die Kickers auf dieser Position zu bieten haben.

Das Problem: die beiden kreativsten Köpfe (Mustafa Parmak und Bashiru Gambo) stehen bis jetzt nur unregelmäßig zur Verfügung, der Ghanaer stand wegen Oberschenkelproblemen am Samstag nicht einmal im Kader. Und Trainer Zeidler legt die entsprechenden Fakten nach: „Gambo hat vielleicht vierzig Prozent unserer bisherigen Trainingseinheiten mitgemacht, Parmak ungefähr zwanzig.“ Zu wenig, um der Mannschaft über 90 Minuten weiterzuhelfen, und vor allem zu wenig, um die Defizite in absehbarer Zeit komplett aufzuholen. Dabei könnte einer dieser beiden prädestiniert sein, um auch mal die Spielmacherrolle einzunehmen. „Dass auf Dauer mehr kommen muss, ist klar“, sagt Präsident Eichelbaum. Und auch Zeidler verhehlt nicht, dass es noch einiges besser zu machen gibt. „Schritt für Schritt“, wie er sagt. Um dann hinzuzufügen: „Am Freitag gegen Sandhausen legen wir los.“

Allerdings ohne Sokol Kacani, der sich gelbverwarnt mit einem dummen Foul vorzeitig verabschiedete. „Ich wollte schon Tucci bringen, aber Kacani kam mir zuvor“, sagte Zeidler zu der sich abzeichnenden Situation, die kurz danach aber egalisiert wurde, weil auch Karlsruhes Stolz mit einer Gelb-Roten Karte zum Duschen musste. So endete das Spiel zwar mit zwei Platzverweisen, aber ohne Tore. „Gerecht“, sagte Zeidler. Einen Sieger hatte die schwache Partie in der Tat nicht verdient. Und Eichelbaum meinte nur: „Ein Punkt hier, das sind zwei zu wenig.“ Insgesamt elf Zähler können sich zwar sehen lassen, sie täuschen zuletzt aber etwas über die wahren Leistungen hinweg. Zeidler sagt dennoch: „Es gibt einige Mannschaften, die gerne mit uns tauschen würden.“

Zum Beispiel Unterhaching, das am Samstag beim nächsten Gegner in Sandhausen verlor. Auf der Autobahn haben die Kickers den Zweitligababsteiger bei der Heimfahrt schon mal locker überholt. Sportlich könnte das noch schwieriger werden.

Kickers: Yelldell – Ortlieb, Rapp, Härter, Stierle – Parmak (72. Rodrigues), Akcay, Mann, Benda – Vaccaro, Kacani.

Schiedsrichter: Dingert (Thallichtenberg) Gelb-Rote Karten: Stoll (63.) – Kacani (59.)

Stuttgarter Zeitung

Schwach gespielt, stark gekämpft

Kickers nur 0:0 beim KSC II

Stuttgart – Beim Tabellenletzten Karlsruher SC II kam Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers nicht über ein 0:0 hinaus. Kickers-Trainer Peter Zeidler gewann aus dieser Partie trotzdem positive Erkenntnisse.

VON STEFAN KLINGER

Am gestrigen Sonntag schaute sich Peter Zeidler das Oberligaspiel der zweiten Mannschaft an. Ganz besonders beobachtete er dabei die Stürmer Nico Beigang und Marco Tucci. Einer von beiden soll im Heimspiel des Regionalligateams gegen den SV Sandhausen am Freitag (19 Uhr) neben Angelo Vaccaro von Beginn an im Angriff spielen. Vaccaros Sturmpartner in den letzten Spielen, Sokol Kacani, ist dann wegen einer Gelb-Roten Karte in Karlsruhe gesperrt.

Für Zeidler ist dieser Platzverweis das einzige Ärgernis nach dem Auswärtsspiel. „Die Karlsruher hatten mehr Spielanteile. Dennoch ist das 0:0 ein gerechtes Resultat, weil wir gut gekämpft haben“, resümierte der Kickers-Trainer. Der Einsatzwillen stimmte, spielerisch enttäuschten die Blauen aber erneut auf ganzer Linie. Doch das, da ist sich Peter Zeidler sicher, ändert sich schon bald. „Wir nähern uns unserer stimmigen Formation immer mehr“, sagte er. Das liegt vor allem an der entspannteren Personalsituation. Mustafa Parmak spielte erstmals in dieser Saison von Anfang an. Zudem hielt Mustafa Akcay nach überstandener Verletzung wieder 90 Minuten durch.

Mit dem 0:0 gegen den mit vier Bundesligaspielern verstärkten Tabellenletzten ist Peter Zeidler unter den gegebenen Umständen zufrieden. Am Freitag wäre dasselbe Ergebnis für ihn aber eine Enttäuschung: „Wir müssen Sandhausen schlagen, auch wenn wir noch keine Spitzenmannschaft sind.“

Stuttgarter Nachrichten

„Das war noch nicht gut“

Die Kickers spielen beim KSC II nur 0:0

Karlsruhe (red) – „Wir sind immer noch in der Findungsphase“, sagt Trainer Peter Zeidler. Der von ihm betreute Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers kam beim Tabellenletzten Karlsruher SC II nur zu einem 0:0. Allerdings kann Zeidler „mit dem Punkt leben“.

Im Gegensatz zu den vorhergehenden Begegnungen hatten die Karlsruher Christopher Reinhard, Martin Stoll, Timo Staffeldt und Massimilian Porcello aus ihrem Bundesliga-Kader eingesetzt. „Das war undankbar, denn es waren die vier besten Spieler auf dem Platz“, sagt Zeidler, ohne die Leistung der eigenen Mannschaft schönreden zu wollen: „Das war noch nicht gut.“Der KSC dominierte die Partie und die Kickers konnten sich bei Torhüter David Yelldell bedanken, der mit einigen Paraden den Punkt festhielt. Die besten Chancen der Stuttgarter vergaben Angelo Vaccaro, als er nach gut einer Stunde einen sehenswerten Sololauf nicht erfolgreich abschloss und Oliver Stierle kurz vor Schluss. Beide Mannschaften beendeten das Spiel nur mit zehn Akteure, denn Stuttgarts Socol Kacani (59.) und Karlsruhes Stoll (63.) sahen Gelb-Rot.„Alle warten, dass der Knoten platzt“, ist sich Zeidler des wachsenden Druckes bewusst. Allerdings ist er von der Richtigkeit des eingeschlagenen Weges überzeugt und verweist etwa darauf, dass Mustafa Parmak und Mustafa Akcay nach ausgestandenen Verletzungen in Karlsruhe eine ordentliche Leistung gezeigt hätten. „Wir arbeiten weiter hart und werden am Freitag gegen Sandhausen eine engagiertes Spiel abliefern“, verspricht Zeidler. Stuttgarter Kickers: Yelldell – Benda, Härter, Rapp, Stierle – Parmak (72. Rodrigues), Akcay, Ortlieb, Mann – Kacani, Vaccaro.

Eßlinger Zeitung

Profis in der Regionalliga
Ein Ärgernis

Von Joachim Klumpp

Auf dem Nebenplatz des Karlsruher Wildparkstadions hat man am Samstag förmlich gespürt, dass die Bundesliga spielfrei hatte. Knapp 1200 Zuschauer bedeuteten Rekordbesuch für die zweite Mannschaft. Die Fans bekamen ganz nebenbei ja auch ein bisschen Erstligaluft zu schnuppern. Immerhin vier Profis – Porcello, Eichner, Stolz und Staffeldt – hatte der KSC aufgeboten. Schließlich dürfen laut Statuten auch drei Lizenzspieler über 23 Jahre mitwirken. Wann immer sie wollen. So ein spielfreies Wochenende drängt sich da geradezu auf. Was für die einen legitim ist, ist für den Gegner ein Ärgernis. Das soll keine Entschuldigung dafür sein, dass die Kickers beim Schlusslicht nur einen Punkt geholt haben, es ist unter dem Strich einfach Wettbewerbsverzerrung. Denn in dieser Formation wird der KSC mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr auflaufen, und nächste Saison dürfte sich das Thema dritte Liga dann erledigt haben. Zumindest für den KSC.

Dem Problem generell Herr zu werden ist aber nicht leicht, weil die Kompromisse immer nur halbherzig sein können, außer man verbannt die zweiten Mannschaften aus dem regulären Spielbetrieb, wozu sich der DFB aber nicht durchringen konnte. Abhilfe könnte vielleicht eine Liste – analog zur Champions League – bringen, in der vor der Saison alle spielberechtigten Akteure aufgeführt werden. Einstweilen regiert noch der Zufall. Oder besser der Terminplan. Denn auch beim nächsten Länderspielwochenende, an dem die Regionalliga spielt, bekommen es die Kickers mit einer zweiten Mannschaft zu tun: im Derby beim VfB – Überraschungen bei der Aufstellung inbegriffen.

Stuttgarter Zeitung

Beide Teams in Unterzahl

Joker Bergheim fehlt die Effektivität

Trotz der „Anleihen“ aus dem Profikader blieb der KSC auch im siebten Spiel sieglos. In der höhepunktarmen Partie neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken. Bei allen Bemühungen fehlte dem Tabellenletzten im Angriff die Effektivität – allein Joker Bergheim hätte die Begegnung entscheiden müssen.

Die Kickers konnten sich mit dem Punktgewinn letztlich mehr anfreunden, nachdem beide Mannschaften das Spiel dezimiert beenden mussten.

Hans Bauer

Kicker

Spielberichte Karlsruher SC II – Stuttgarter Kickers (0:0)

KSC II spielt Unentschieden

KSC-Cheftrainer Rainer Krieg hatte aufgrund des spielfreien Wochenendes der Profis die erwartete personelle Unterstützung erhalten. Christopher Reinhard, Martin Stoll, Timo Staffeldt und Massimilian Porcello verstärkten die zweite Mannschaft, für sie mussten der etatmäßige Kapitän Ole Schröder, Stanislaus Bergheim, Lars Stindl und Matthias Heckenberger weichen. Zudem ersetzte Matthias Fetsch im Vergleich zur 0:4-Niederlage in Unterhaching im Sturm Leutrim Neziraj.

Die Karlsruher hatten die Gäste zwar fast immer im Griff, kamen gegen die gut organisierten Stuttgarter aber nur selten zu guten Torchancen. In der ersten Hälfte vergab Fetsch die Beste, als er aus spitzem Winkel über das Tor schoss (12.). Auch im zweiten Spielabschnitt zeigte sich der KSC vor dem Tor nicht kaltschnäuzig genug. Einen Schuss von Fetsch konnte Kickers-Torwart David Yelldell abwehren, ebenso einen Freistoß von Staffeldt (50./54.). Die zwischenzeitliche personelle Überlegenheit nach 58 gespielten Minuten währte für die Gastgeber nach der gelb-roten Karte für Sokol Kacani nur kurz, da auch Martin Stoll wenig später die Ampelkarte sah (63.). Kurz vor Schluss kamen beide Teams dann noch einmal gefährlich vor das gegnerische Tor. Der eingewechselte Bergheim scheiterte mit seinem Schuss aber an Yelldell ebenso wie Oliver Stierle, der nach einem Konter den Ball am Karlsruher Tor vorbei schoss (81./87.).

Kickers-Trainer Peter Zeidler sprach nach der Partie von einem „gerechten Unentschieden in einem sehr umkämpften Spiel“. Unzufrieden war auch KSC-Trainer Rainer Krieg nicht: „Die Verstärkung aus dem Profikader hat uns doch sehr geholfen, wir standen heute besser. Trotzdem haben wir wieder die Konsequenz vor dem Tor vermissen lassen. Bei meinen Stürmern klaffen Anspruch und Wirklichkeit einfach zu sehr auseinander. Insgesamt lässt die Leistung meiner Mannschaft für die kommenden Wochen aber einiges erhoffen“. Der KSC bleibt mit nun zwei Punkten Tabellenletzter und muss am kommenden Freitag (19.30 Uhr) bei der SV Elversberg antreten.

KSC.de

KSC II weiter sieglos Auch mit Profi-Unterstützung keine ToreKarlsruhe – Die zweite Mannschaft des Karlsruher SC kann scheinbar nicht mehr gewinnen. Auch mit reichlich Unterstützung aus der Profiabteilung – Massimilian Porcello, Timo Staffeldt, Christopher Reinhardt und Martin Stoll halfen aus – kamen die Badener nicht über ein 0:0 gegen die Stuttgarter Kickers hinaus.

Einziger, negativer, Höhepunkt der Partie war die gelb-rote Karte, die Stoll in der 63. Minute wegen wiederholtem Foulspiel von Schiedsrichter Christian Dingert gezeigt bekam. Fünf Minuten zuvor hatte sich bereits der Stuttgarter Sokol Kacani mit gelb-rot verabschiedet.

Bereits zuvor konnten beide Mannschaften vor rund 1.150 Zuschauern auf Platz zwei des Wildparkstadions ihre wenigen Torchancen in der umkämpften Partie nicht nutzen. So blibt am Ende ein Remis, das bei den Karlsruhern zumindest auf die kommenden Spiele hoffen lässt.

Die Mannschaft von Trainer Rainer Krieg blieb mit diesem Unentschieden auch im siebten Spiel weiter ohne Sieg. Mit zwei Toren und zwei Punkten zieren die Blau-Weißen weiterhin das Tabellenende der Regionalliga Süd. Am kommenden Freitag, 14. September, treten die Krieg-Schützlinge um 19.30 Uhr beim zwei Plätze besser platzierten SV Elversberg an. (ps/spe)

KA-News

Punktgewinn für U17

Die U17 der Stuttgarter Kickers bleibt in der Junioren-Bundesliga auf der Erfolgsspur. Beim Tabellenführer 1. FC Nürnberg holten die Blauen ein 1:1 Unentschieden.

Die Kickers spielten mit:
Grgic, Yazici, Weber, D. Müller, Bondel, Kotaidis, Cirasun, Gökdemir (80. Arslan), Frank (55. Wild / 72. Russom), Avdic, Koutsiofytis (62. Novak)Links:
Spielbericht des FCN
Spielbericht mit Bilder Kickers-Juniorenteam