Was Trainer Peter Zeidler zum „Zuschauertwist“, angeblich zu niederen Saisonzielen und weiteren Fragen, antwortet, ist im offiziellen Kickers-Forum nachzulesen.
Monat: September 2007
Presse zu Stuttgarter Kickers – Hessen Kassel (0:2)
Zeidlers Zwist mit den Zuschauern
Die Kickers unterliegen 0:2 gegen Kassel, und einige Fans verlieren schon die Geduld
STUTTGART. Der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers kann zu Hause einfach nicht mehr gewinnen. Nach dem 0:2 gegen Kassel entlud sich der Unmut auch am Trainer. „Das ist für mich Faszination und Motivation“, sagt der Trainer Peter Zeidler dazu.
Von Joachim Klumpp
Es gibt im Fußballgeschäft Manager, die sitzen während des Spiels lieber auf der Tribüne, andere wiederum bevorzugen die Bank. So wie Joachim Cast bei den Stuttgarter Kickers. „Das ist manchmal vielleicht besser“, sagte er am Samstag nach dem Spiel gegen Kassel Kassel. „Da bekommt man nicht alles so mit.“ Zum Beispiel den Unmut der Zuschauer. Der war nach der 0:2-Niederlage unter den 3190 Besuchern deutlich vernehmbar, vor allem auf der Haupttribüne, wo die Klientel von jeher besonders kritisch ist. Woran sich wiederum die Gemüter erhitzten, mit unterschiedlichen Reaktionen. „Ich kann die Leute ein bisschen verstehen“, sagte das Präsidiumsmitglied Walter Kelsch – im Gegensatz zum Präsidenten Dirk Eichelbaum. „Die Reaktionen der Zuschauer hier machen das Arbeiten nicht leichter.“ Der Hauptbetroffene Peter Zeiler nahm die Situation (noch) gelassen. „Das ist die Faszination Kickers – und Motivation für mich.“ Nämlich endlich auch einmal zu Hause zu gewinnen.
Doch im eigenen Stadion tut sich die Mannschaft nach wie vor schwer, das Spiel zu machen. Derartige Probleme haben ihre Ursache meist im Mittelfeld. Zeidler selbst gab unter der Woche zu: „Wir sind noch auf der Suche nach der Idealformation.“ Die hat er auch gegen Kassel nicht gefunden, wenngleich der Trainer es diesmal mit Benedikt Deigendesch im offensiven Mittelfeld versuchte; der zeigte ein paar ordentliche Ansätze, mehr aber auch nicht.
Drei Spiele, drei Niederlagen im Gazistadion, das sagt alles. Auch wenn der Manager Joachim Cast beschied: „Das war bisher unser bestes Heimspiel.“ Allerdings auch gegen den schwächsten Gegner. Denn im Vergleich zu Regensburg oder Siegen verkörperte Kassel allenfalls Regionalliga-Mittelmaß, wenngleich es nicht ganz von ungefähr kommt, dass die Mannschaft auswärts noch keinen Gegentreffer bekam. Defensive ist Trumpf.
Die Kickers verstanden es vor allem vor der Pause nicht, diesen Widerstand über die Flügel zu knacken. Erst mit der Einwechslung von Mustafa Parmak (für den verletzten Gambo) kam mehr Schwung ins Spiel. „Wenn es bei der Mannschaft nicht so läuft, muss man ab und zu auch nach sich selbst schauen“, sagte Parmak – und hat inzwischen seinen Vertrag bis 2010 verlängert. Was den Kickers entgegenkommen sollte, sofern er fit ist. Mit Parmak – und jetzt Gambo – fehlten die beiden kreativsten Köpfe bei den Kickers bisher in regelmäßigen Abständen, was das konstruktive Zusammenspiel nicht gerade fördert. Zumal Markus Ortlieb erneut nicht überzeugen konnte. Die Optionen defensiv heißen Mann und Akcay, offensiv Parmak mal hinter den Spitzen. „Ich fühle mich da wohl“, sagt der Spieler, doch entscheiden tut der Trainer.
Der zerbricht sich tagtäglich den Kopf, wohl wissend, dass die Zeit nicht für ihn spricht. Irgendwann muss die Stammformation stehen. Auch wenn Zeidler sagt: „Ich habe positive Ansätze gesehen.“ Doch mit Ausnahme von Parmak hielten die sich in Grenzen, auch wenn man von jungen Spielern wie Rodrigues oder Deigendesch nicht gleich Wunderdinge erwarten darf. Eher schon von einem Sascha Benda, der auf der rechten Abwehrseite (gegen den starken Ex-VfB-Spieler Denis Berger) einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und möglicherweise eine Option fürs Mittelfeld wäre, wie in Pfullendorf gehandhabt.
Alternativen gibt es also durchaus. Aber die müssen passen, wie bei einem Puzzle. Dort sind 23 Teile ein Kinderspiel, im Fußball gestaltet es sich manchmal schwieriger, aus 23 Mann eine Einheit zu formen.
Doch auch der Trainer weiß: „So langsam müssen wir uns finden.“ Nicht nur der Fans wegen. Was man gegen deren Unmut tun kann? „Jedes Spiel gewinnen“, sagte der Präsident Eichelbaum sarkastisch, „am besten zweistellig.“ Vielleicht würde aber in zwei Wochen gegen Sandhausen ja schon ein ganz gewöhnliches 1:0 reichen.
Stuttgarter Kickers: Yelldell – Benda (46. Mann), Rapp, Härter, Stierle – Gambo (41. Parmak), Ortlieb, Deigendesch, Rodrigues (77. Tucci) – Kacani, Vaccaro.
Hessen Kassel: Adler – Suslik, Willers, Keim, Kümmerle – Beyer (76. Möller), Busch, Fießer, Berger – Bauer (87. Schmidt), Strobel (64. Zinke).
Schiedsrichter: Leicher (Weihmichl)
Tore: 0:1 Strobel (41.), 0:2 Fießer (86.)
Gelb-Rote Karte: Keim (Kassel, 85.)
Stuttgarter Zeitung
Kickers: Wille und Herzblut reichen nicht
Die Blauen vergeben beim 0:2 gegen Kassel viele Chancen – Eichelbaum kritisiert die Zuschauer
Stuttgart – Die Spieler der Stuttgarter Kickers haben alles gegeben. Doch selbst gegen den bisher schwächsten Gegner in Degerloch reichte das nicht zum ersten Heimsieg der Saison – 0:2 (0:1) gegen den KSV Hessen Kassel.
VON JÜRGEN FREY
Der Scout des Zweitligisten SC Paderborn verließ die Tribüne kurz vor Spielende und brummelte etwas von „Not gegen Elend“. Kassels Trainer Matthias Hamann wollte hinterher ein „rassiges Regionalligaspiel“ gesehen haben, in dem seine Mannschaft „sehr gut nach vorne gespielt“ habe. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte: Die Kickers zeigten ihr bestes Heimspiel, allerdings präsentierten sich die ersten beiden Gegner Jahn Regensburg und SF Siegen deutlich stärker als Kassel. Als „defensiv-destruktiv“ bezeichnete Kickers-Manager Joachim Cast den Auftritt der Hessen, die mit ihrem ersten Schuss aufs Tor kurz vor der Pause glücklich in Führung gingen.
Das Positive aus Sicht der Blauen: Sie erarbeiteten sich mehrere klare Chancen, allein Sokol Kacani scheiterte zweimal an Pfosten und Latte. Die Kickers spielten mit Herz und Leidenschaft. Der Wille war da. Bei jedem Einzelnen. Doch klar wurde auch: Es fehlt eine Führungspersönlichkeit im Mittelfeld. Und darunter leidet die Spielsteuerung. Viel zu früh wurden in der zweiten Halbzeit die Bälle hoch und weit nach vorne geschlagen, anstatt die teilweise hüftsteifen Hessen am Boden auszuspielen. „Im Mittelfeld passt es noch nicht. Der Trainer sucht noch seine Idealformation“, erkannte Mustafa Parmak das Hauptproblem der Kickers. Der 25-Jährige, der seinen Vertrag bis 2010 verlängert hat, brachte nach seiner Einwechslung viel Schwung und drängte sich für einen Platz in der Anfangformation auf. „Ich hätte lieber schlecht gespielt und dafür drei Punkte auf dem Konto“, sagte Parmak und schüttelte noch Minuten nach dem Spiel enttäuscht den Kopf: „Immer wenn wir die Chance haben, uns oben festzusetzen, patzen wir. Das war schon in der vergangenen Saison der Fall.“ Auch der sportliche Leiter Walter Kelsch zeigte sich verärgert: „Wir haben die Riesenchance verpasst, auf Platz zwei vorzustoßen.“ An der Tabelle wollte sich der Trainer dagegen nicht aufhalten. „Ich sehe unsere Entwicklung eher nach oben als nach unten“, sagte Peter Zeidler mit etwas Abstand zum Spiel.
Unmittelbar nach dem Abpfiff hatte er mit starrem Blick und ohne Regung auf die Haupttribüne geschaut. Der Coach fixierte einen der Zuschauer, die sehr schnell mit wenig aufbauenden Äußerungen die Mannschaft und speziell den schwachen Sascha Benda bedacht hatten. „Das ist Teil der Faszination Kickers, das ist spannend, ich sehe dies als Herausforderung“, erklärte Zeidler später – und spielte das Reizklima herunter. Präsident Dirk Eichelbaum wurde deutlicher: „Das katastrophale Zuschauerverhalten vieler Besucher auf der Haupttribüne nervt mich.“ Was er dagegen tun will? „Jedes Spiel gewinnen, am besten zweistellig“, erwiderte der Kickers-Chef ironisch.
Dabei würde den meisten wohl schon ein 1:0 reichen – im nächsten Heimspiel am 14. September gegen den SV Sandhausen.
Stuttgarter Nachrichten
„So herum ist das eine Katastrophe“
Die auswärtsstarken Stuttgarter Kickers warten weiter auf den ersten Heimsieg der Saison – 0:2 gegen Hessen Kassel
Stuttgart – Jens Härter war nach dem Abpfiff viel zu enttäuscht, um eine schlagfertige Antwort parat zu haben. „Nein, bestimmt nicht“, meinte der Kapitän des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers nach dem 0:2 (0:1) gegen Hessen Kassel auf die Frage, ob die Mannschaft nun am besten immer auswärts antreten sollte. Die Zwischenbilanz der Kickers: Drei Siege in drei Spielen auf fremdem Platz, aber zu Hause aus drei Begegnungen nur ein Zähler.
Von Sigor Paesler
Der Fan, der extra aus Sachsen angereist war, war empört. Und dann musste er sich auch noch Spott anhören. Den Mann mit der abgetragenen Kickers-Mütze ärgerte sich nämlich nicht über die Niederlage der Mannschaft. Er wollte sich mit einem Trikot und weiteren Fan-Artikeln eindecken und fand keine Gelegenheit dazu. Warum er nach so einem Spiel ein Kickers-Leibchen erwerben wolle, musste er sich prompt fragen lassen – und stapfte dann etwas verwirrt in Richtung A-Block, wo es doch noch ein paar nageneue Trikots zu kaufen gab.Aber auch dem Mann aus Sachsen dürfte zuvor aufgefallen sein, dass die „Blauen“ zwar einerseits unverdient den Platz als Verlierer verlassen hatten, andererseits aber deutlich wurde, dass Trainer Peter Zeidler und seine Mannen noch eine Menge Arbeit vor sich haben. Nachdem der Coach jedoch in der vergangenen Woche nach dem sehr glücklichen 1:0 beim FC Bayern München II darauf verwiesen hatte, dass noch eine Menge Luft nach oben sei, betonte er diesmal „einige positive Dinge, die ich beobachtet habe“. Der Trainer als Psychologe. „Man kann nicht sagen, dass wir schlecht gespielt haben. Die Richtung stimmt“, meinte er.Zurecht verwies der Trainer darauf, dass die „Blauen“ mit zehn Punkten aus sechs Spielen immer noch im Soll seien: „Wir bewahren die Ruhe und wissen, woran wir arbeiten müssen.“ Während Zeidlers Analyse differenziert ausfiel, konnte man sich über die Äußerungen seines Kasseler Kollegen nur wundern. Matthias Hamann nämlich hatte ebenso ein „rassiges Regionalliga-spiel“ gesehen wie „Chancen im Minutentakt“ und als Krönung einen „hoch verdienten Sieg“ seiner Mannschaft. Tatsächlich kamen die Hessen durch ihre erste Chance zum 1:0 durch Erich Strobel (42.). Der starke frühere VfB-Profi Denis Berger hatte vorbereitet. Die Stuttgarter hatten zwar große Defizite im Spielaufbau, hatten aber vor allem durch Sokol Kacani genug Chancen, um die Begegnung für sich zu entscheiden. Lediglich Mustafa Parmak, dessen Vertrag bis 2010 verlängert wurde, setzte einige spielerische Akzente. Das 0:2 entsprang einem Konter kurz vor Schluss.Richtig angefressen war Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum. Zum einen, weil von der Haupttribüne schon früh wüste Beschimpfungen aufs Feld geprasselt waren. „Letzte Woche glücklich gewonnen, dieses Mal unglücklich verloren, so herum ist das eine Katastrophe“, mäkelteEichelbaum. Zum Trost: Am Samstag folgt in Karlsruhe wieder ein Auswärtsspiel.
Statistik
Stuttgarter Kickers: Yelldell – Benda (46. Mann), Rapp, Härter, Stierle – Gambo (41. Parmak), Ortlieb, Deigendesch, Rodrigues (77. Tucci) – Kacani, Vaccaro.
Hessen Kassel: Adler – Suslik, Willers, Keim, Kümmerle – Beyer (76. Möller), Busch, Fießer, Berger – Bauer (87. Schmidt), Strobel (64. Zinke).
Schiedsrichter: Leicher (Weihmichl).
Zuschauer: 3190.
Tore: 0:1 Strobel (42.), 0:2 Fießer (86.).
Gelbe Karten: Rapp, Parmak, Kacani / Suslik, Keim.
Gelb-Rote Karte: – / Keim (85./wiederholtes Foulspiel).
Beste Spieler: Stierle, Parmak / Berger, Beyer.
Eßlinger Zeitung
Überragender Berger
24-jähriger Mittelfeldmann war in Stuttgart kaum zu stoppen
In Topform: Denis Berger war von den Kickers nicht in den griff zu kriegen. Archivfoto: Fischer
Matthias Hamann stand gelöst im Vip-Raum im Degerloch, gönnte sich ein Weizenbier und warf nebenher einen Blick auf die Bundesligaergebnisse. Der Trainer hatte die Ruhe weg. Nicht nur wegen des 2:0-Sieges, sondern auch weil er gleich über Nacht in Stuttgart blieb. Gestern stand für den Pferdenarr ein Abstecher nach Iffezheim zur Rennwoche an.
Doch nicht nur der Trainer „schwänzte“ die Rückreise – auch Denis Berger blieb gleich nach dem Schlusspfiff im Schwabenland, an alter Wirkungsstätte gewissermaßen. „Das war schon vorher so ausgemacht“, betonte der Trainer. Es hätte sonst leicht als Belohnung für eine starke Leistung des Mittelfeldspielers gewertet werden können. Er war der überragende Mann auf dem Platz, vor allem in der ersten Hälfte kaum zu stoppen. Nicht von ungefähr bereitete er Kassels Führung mit einer Flanke von links mustergültig vor. Der Kickers-Trainer Peter Zeidler sah sich in der Halbzeit denn auch gezwungen, Sascha Benda auszuwechseln, nachdem der Berger nie in den Griff bekommen hatte.
Nicht von ungefähr hatte der Trainer Berger in den vergangenen Wochen nach der Verletzung des etatmäßigen Spielführers Thorsten Schönewolf zum Kapitän befördert. „Zuerst war er noch etwas übermotiviert und wollte zu viel“, sagte Hamann, „heute hat er das richtige Maß gefunden.“
Das kann ja noch kommen. Berger jedenfalls ist mit seinen 24 Jahren noch nicht im Zenit der Karriere. „Aber jetzt muss er bei uns Verantwortung übernehmen“, so der Coach. Schließlich hat Berger schon in Österreichs Juniorennationalmannschaft gespielt, lange bei den Amateuren des VfB Stuttgart und beim ExZweitligisten Sportfreunde Siegen. „Er hat ein riesiges Potenzial“, sagt Marc Arnold. Und in Stuttgart hat er es endlich auch mal eindrucksvoll abgerufen.
Löwen kontern Kickers aus
K. Stuttgart – Kassel 0:2. Erich Strobel und Jan Fießer sichern ersten Auswärtssieg
Von Joachim Klumpp
Stuttgart. Nach dem dritten Auswärtssieg im dritten Spiel am vergangenen Wochenende bei Bayern München II hatte der Kickers-Manager Joachim Cast vor dem Heimauftritt gegen den KSV Hessen Kassel noch gewarnt, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Kassel? „Gegen die haben wir letzte Saison zweimal verloren.“ Und am Samstag wieder – 0:2.
Weshalb der KSV-Manager Marc Arnold nach dem Schlusspfiff vor 3190 Zuschauern zufrieden auf dem Rasen stand und sagte: „Wie fast immer, wenn ich hier bin. Unser Konzept ist aufgegangen.“ Das kann man so sagen: Denn die Löwen holten aus ihren Tor-möglichkeiten fast das Optimale raus. Die erste ernsthafte Aktion des Stuttgarter Schlussmannes David Yelldell war es jedenfalls, den Ball aus dem Netz zu holen. Denis Berger hatte von links geflankt und Erich Strobel den Ball wunderschön volley ins Tordreieck gesetzt (41.)
„Die erste Halbzeit war noch etwas von der Taktik geprägt“, sagte Kassels Trainer Matthias Hamann. Doch die stach. Zumindest bei den Gästen. Sie basierte auf einer starken Defensive mit zwei Viererketten und Konterspiel. Dabei ist es sicher kein Zufall, dass der KSV auswärts auch im dritten Spiel der Saison ohne Gegentor blieb. Wenngleich das nach dem Wechsel ein paar Mal in der Luft lag. Sokol Kacani, der in der elften Minute bereits den Pfosten getroffen hatte, köpfte zum Beispiel in der 59. Minute an die Latte. „Die Kickers hatten Chancen fast im Minutentakt“, gab Matthias Hamann zu. „Da haben wir uns mit Glück und Geschick rausgewunden“, so der Trainer, nachdem es in der zweiten Hälfte praktisch ein Spiel auf ein Tor war: das von Kassel.
Gebracht hat es den Kickers nichts. „Die haben sicher höhere Ziele als wir und schielen vielleicht sogar auf Platz zwei“, meinte Jan Fießer, der seine gute Leistung mit dem Tor in der 86. Minute krönte, als er einen Pass von Bauer eiskalt verwertete. Und das in Unterzahl, nachdem kurz zuvor Dominik Suslik mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war, wegen wiederholten Foulspiels. Doch auch das brachte den KSV nicht mehr aus seinem Konzept. Die Mannschaft kämpfte aufopferungsvoll, allen voran Sebastian Busch, der sich nach einem Zusammenprall mit Kacani eine Platzwunde an der Stirn einhandelte und gleich zweimal einen Kopfverband verpasst bekam, nachdem sich der erste gelöst hatte. „Letztendlich war es ein verdienter Sieg“, meinte Matthias Hamann, nachdem seine Mannschaft in der Schlussphase sogar noch ein, zwei Kontermöglichkeiten vergeben hatte.
Presse zu Waldhof Mannheim – Stuttgarter Kickers II (2:1)
Lamm hofft auf „Kick“ für nächste Spiele
FUSSBALL: Matthias Örüms 2:1-Siegtor in letzter Minute soll das Waldhof-Umfeld beruhigen
Andreas Laib, der stets freundliche Leiter der Geschäftsstelle des SV Waldhof, erschien am Samstag im Carl-Benz-Stadion mit einem großen Pflaster am Kopf. Vor einigen Tagen wurde er auf dem Fahrrad von einem Auto erfasst, hatte aber noch Glück im Unglück. Außer einer Kopfplatzwunde und einigen Hautabschürfungen blieb er unverletzt. Hart im Nehmen waren zuletzt auch die Fans des SV Waldhof. Nach der mageren Vorstellung in Kirchheim/Teck unterstützten sie ihr Team 90 Minuten lang und leisten so ihren Beitrag zum 2:1 (0:1)-Erfolg über die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers.
„Die Zuschauer haben die Mannschaft durchgängig unterstützt und nach vorn getrieben. Dies hat uns sehr geholfen“, meinte Trainer Steffen Menze. Das Resultat ihrer Bemühungen war das späte Siegtor von Matthias Örüm in der 90. Minute. „Ich habe mit Rüdiger Lamm vor dem Spiel um ein Essen nach Wahl gewettet, dass ich heute ein Tor schieße“, freute sich der Innenverteidiger. Berater Lamm wird gerne zahlen, „denn“, so der Ostwestfale, „der Treffer Sekunden vor dem Ende befreit die Mannschaft, beruhigt das Umfeld und gibt uns einen ,Kick‘ für die kommenden Aufgaben“.
Ein glückliches Händchen bewies Menze mit der Einwechslung von Abedin Krasniqi und Dennis Weiland in der zweiten Halbzeit. Letzterer glich die Führung der jungen Kickers-Elf mit einem Altersdurchschnitt von 20 Jahren in Person von Srdan Stevanovic (45.) in der 80. Minute aus. Zurückgreifen konnte der Waldhof-Trainer auch wieder auf Marco Laping. Sein Pferdekuss aus dem ersten Spiel in Ulm hatte ihn zu einer Trainingspause von zwei Wochen gezwungen. „Ich wurde ganz unglücklich an einer Faser getroffen und hatte einen Bluterguss im Knie, so dass ich mich kaum beugen konnte.“ Der 29-Jährige Haßlocher, der nach sieben Jahren beim 1. FC Saarbrücken zu Saisonbeginn an den Alsenweg wechselte, glaubt, „dass wir alle etwas im Loch waren und da so nach und nach auch alle wieder heraus kommen. Es wird von Spiel zu Spiel besser werden, vor allem müssen wir von der Grundordnung her besser stehen. In der Vorbereitung hat es ja auch schon teilweise sehr gut ausgesehen.“ Menze sieht Laping als großen Gewinn für die Mannschaft: „Er braucht aber noch einige Spiele, um noch wirkungsvoller zu sein.“
Gegen die Kickers bescheinigte der Trainer seinem Schützling aber eine gute Leistung. Nicht zufrieden war Menze mit der Chancenverwertung aus dem Spiel heraus: „Das war schon fahrlässig.“ Vor allem auf mehr Stürmertore wartet auch Lamm: „Daniel Reule und Ermin Melunovic haben mir einige versprochen“, eine Anspielung auf deren Rückennummern 18 und 19, „aber Sieg ist Sieg und am Montagmorgen fährt man um so lieber ins Büro“. rod
Unter „Lehrgeld bezahlt“ verbuchte unterdessen der Trainer der Stuttgarter Kickers II, Björn Hinck, die 1:2-Niederlage beim SV Waldhof Mannheim. Nach der Führung der Stuttgarter durch Srdan Stevanovic (45.) boten sich den Degerlochern im zweiten Durchgang gleich mehrere Chancen zum 2:0. Doch durch zwei späte Tore von Dennis Weiland (80.) und Matthias Örüm (90.) mussten sich die Kickers geschlagen geben. „Es ist bitter, dass wir so hart bestraft wurden. Letztlich war heute wohl die Routine der Waldhöfer ausschlaggebend“, sagte Hinck. Und Routine hat Mannheim im Überfluss, ist doch der Jüngste der Kurpfälzer, die einen Jahresetat von mehr als zwei Millionen Euro haben, älter als 15 Spieler der Stuttgarter Kickers.
Stuttgarter Zeitung
avon ist auch der SVW Mannheim weit entfernt. Zwei späte Tore nach Standardsituationen retteten nach einem 0:1-Rückstand das 2:1 gegen die Stuttgarter Kickers II. „Mir tut meine Elf leid, ihr großer Aufwand wurde nicht belohnt“, ärgerte sich Kickers-Coach Björn Hinck. Beste Spieler bei den Blauen waren Torwart Julian Hauser und Mittelfeldspieler Franco Petruso.
Stuttgarter Nachrichten
U17 erfolgreich
Die U17 der Stuttgarter Kickers gewann auch ihr zweites Heimspiel der Junioren-Bundesliga und steht damit nach dem dritten Spieltag auf Platz Drei der Tabelle. Vor 300 Zuschauern konnten Cirasun und Avdic den Sieg gegen die U17 des TSV 1860 München herauschießen. Bericht zum Spiel gibt es beim Juniorenteam der Kickers.
Für die Kickers spielten:
Grgic; Yazici, Weber, Schaal, Bondel; Frank (78. Wild), Gökdemir (69. Russom), D. Müller, Kotaidis; Cirasun (48. Avdic), Novak (54. Koutsiofitis)
Am 15.09.07 geht es weiter mit dem Höhepunkt der Saison: Dem Derby gegen den VfB Stuttgart. Anpfiff ist um 12:30 Uhr.
Kickers II unterliegen Waldhof Mannheim in letzter Minute
Die Mannheimer mit dem druckvolleren Beginn, die Kickers kamen erst nach zwanzig Minuten besser ins Spiel. Die größten Chancen in der ersten Spielhälfte hatten Mijo Tunijc, dessen Schuss der Mannheimer Keeper Daniel Tsiflidis noch parieren konnten (12. Minute) sowie Daniel Reule, der den Ball aus zwei Metern über das leere Tor jagte (26. Minute).
Der Führungstreffer für die Kickers dann kurz vor der Halbzeit. Franco Petrusos Zuspiel auf den alleinstehenden Srdan Stevanovic konnte dieser mit einem Schuss aus 16 Metern zum 0:1 Halbzeitstand verwandeln (45. Minute).Vor 2560 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion war ein Spiel zweier Fussballgenerationen. Auf Seiten der Waldhöfer kamen zehn Spieler mit Bundesliga- und Zweitligaerfahrung zum Einsatz, bei den Kickers ein Spieler, der sein erstes und ein weiterer Spieler, der sein zweites Oberligaspiel bestritt. Nicht weniger als 15 Spieler der Kickers waren jünger als der jüngste Mannheimer Spieler und der Altersdurchschnitt (27,2 Jahre) liegt um fast acht Jahre über dem der “kleinen Blauen” (19,7 Jahre).
Nach der Pause zeigten sich die Waldhöfer dann noch druckvoller und gleich in der ersten Spielminute der zweiten Hälfte rettete Kickers-Keeper Julian Hauser vor Daniel Reule. Der 17jährige Julian Hauser bestritt sein erstes Oberligaspiel und zeigte eine sehr gute Leistung, konnte aber sowohl den Ausgleich für den SVW in der 80.Spielminute durch Dennis Weiland, noch das Siegtor in der letzten Spielminute durch Mattias Örum verhindern.
“Ich kann meinen Spielern keinen Vorwurf machen, sie haben ein leidenschaftliches Spiel gezeigt. Die Mannheimer haben mit zwei Standardsituationen das Spiel entschieden,” so Kickers-Trainer Björn Hinck bei der anschließenden Pressekonferenz.
Offizielle Homepage
Kickers – Hessen Kassel
Wer sich den TV-Bericht von HR 3 hierzu anschauen möchte: Hr-Online
Kickers – KSV Hessen Kassel 0:2 (0:1)
Die Kickers schafften auch im dritten Heimspiel der Saison nicht den erhoffenen Heimerfolg. Gegen den KSV Hessen Kassel verlor die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler vor 3.190 Zuschauer im GAZi-Stadion auf der Waldau mit 0:2 (0:1) Toren. Die Blauen zeigten dennoch ihr bestes Heimspiel in diesem Jahr, nutzten aber ihre Chancen nicht. Die Gäste gingen mit der ersten Möglichkeit durch Erich Strobel völlig unerwartet in Führung (41.), einen der beiden Konter schloss Jan Fisser zum 0:2 Endstand ab (85.).
Zur Aufstellung:
Vor David Yelldell im Kickers-Tor spielten heute Sascha Benda, Jens Härter, Marcel Rapp und Oliver Stierle in der Abwehrreihe. Im Mittelfeld bekam erstmals Bendikt Deigendesch seine Chance von Beginn an, er spielte zentral mit Markus Ortlieb zusammen. Auf den Flügeln liefen Dominique Rodrigues und Bashiru Gambo auf, vorne im Sturm Angelo Vaccaro und Sokol Kacani. Trainer Peter Zeidler mussten auf die verletzen oder angeschlagenen Spieler Moritz Steinle, Mustafa Akcay und Nico Beigang verzichten. Auf der Bank nahmen zunächst Mustafa Parmak, Marcus Mann, Recep Yildiz, Marco Tucci und Sven Sökler Platz.
Der Spielverlauf:
In der chancenarmen ersten Halbzeit waren die Kickers von Anfang an bissig in den Zweikämpfen. Die Gegenspieler wurde eng gedeckt, die Mannschaft versucht schon früh in Ballbesitz zu kommen. Doch Kassel zog sich weit zurück und überließ den Kickers das Spiel. Bereits in der 11. Minute zeigten die Kickers einen wunderschönen Angriff, als der Ball aus der Abwehr heraus über mehrere Station direkt nach vorne getragen wurde. Bashiru Gambo schickte Sokol Kacani schließlich steil, bis er freistehend ca. 12 Meter rechter Position zum Abschluss kam. Sein Flachschuss sprang vom den linken Pfosten wieder zurück an die Strafraumgrenze, wo Dominique Rodrigues leider völlig verzog und sein Nachschuss weit über dem Tor landete. Beide Male stand aber Angelo Vaccaro frei, schade dass ihn seine Mitspieler nicht gesehen hatten. Sokol Kacani wurde in der 20. Minute wieder direkt freigespielt, sein Linksschuss parierte Oliver Adler im Gästetor aber sicher.
Nach der guten Anfangsphase ließ der Spielfluß bei den Degerlocher leider nach. Die Kickers taten sich wieder schwer, das Spiel zu machen. Die Gäste machten ab der Mittellinie dicht und lauerten auf die Fehler der Blauen, die heute aber viel konzentrierter spielten. So wurde der Ball zwar häufig hinten über die Abwehrreihe gespielt, doch zumindest blieben sie so in Ballbesitz und es kam nicht zu unnötigen Ballverlusten oder Fehlpässen.
In der 40. Minute musste dann Trainer Peter Zeidler wechselt, für den am Oberschenkel verletzten Bashiru Gambo kam Mustafa Parmak in die Partie. Nur 60 Sekunden später gingen die Gäste mit ihrer ersten Chance in Führung. Bei einem langen Diagonalball ließ Sascha Benda im Rücken Denis Berger laufen, der auf den Grundlinie seine Flanke an David Yelldell vorbei auf den zweiten Pfosten zog, wo Erich Strobel mutterseelenallein stand und volley zum 0:1 vollstreckte. Diesen Schock mit dem unerwarteten Rückstand nahmen die Kickers auch in die Pause.
Zur zweiten Hälfte kam Marcus Mann für Sascha Benda in die Partie, Markus Ortlieb rückte dafür auf die rechte Abwehrseite. Nach gut einer Stunde hatten Marcus Mann per Kopf nach einem Freistoß von Mustafa Parmak die erste Möglichkeit, doch sein Kopfball war zu unplatziert. In der 64. Minute setze sich Mustafa Parmak auf der rechten Seite mit einem tollen Solo durch, flankte in der Rückraum auf Dominique Rodrigues, der mit seinem schwächeren rechten Fuß abzog, doch sein Schuss war leider zu harmlos, so dass der Gästekeeper mit einer schönen Flugeinlage den Ball abfangen konnte.
Wied er nur wenige Minuten später war es erneut Mustafa Parmak, der über rechts viel Druck machten, dann nach außen auf den aufgerückten Markus Ortlieb passte. Dieser flankte scharf in die Mitte, wo Sokol Kacani am Höchsten stieg. Seinen Kopfball setzte er als Aufsetzer, doch sprang der Ball von der Unterkante der Latte wieder heraus. Der Abpraller landete bei Angelo Vaccaro, der mit einem Drehschuss aus fünf Metern sofort abzog, doch sein Schuss köpfte Kassels Willens tatsächlich noch von der Linie. Beim dritten Versuch zog Marcus Mann aus dem Rückraum ab, doch die Gästeabwehr rückte schnell auf, so dass mehrere Kickers-Spieler im Abseits standen.
Wieder nur Zeigerumdrehungen später die nächste Möglichkeit für die Blauen. Nach einer Parmak-Ecke brachte Benedikt Deigendesch einen geklärten Ball wieder zurück in den Strafraum, doch wieder rückte die Gästeabwehr schnell heraus, so dass das Tor von Sokol Kacani korrekterweise keine Anerkennung fand (68.).
Eine Viertelstunde vor Schluss zappelte die Kugel wieder im Netz, doch wieder zählte es nicht. Mustafa Parmak steckte den Ball schön durch auf Angelo Vaccaro, doch noch zwei Gegenspieler versetze und Gästekeeper Adler tunnelte. Doch beim Pass stand der Italiener leider ein paar Zentimeter im Abseits, wie später im TV zu sehen war (75.).
Von den Gästen aus Hessen war bis dato überhaupt nichts zu sehen. Doch sie überstanden diese Druckphase der Kickers viel mit Glück und auch Geschick ohne Gegentreffer und setzten dann ihren ersten Konter. Der eingewechselte Daniel Müller zog an der Strafraumgrenze viel zu früh am, sein Schuss ging rechts oben am Tor vorbei (80.).
Auf der Gegenseite brannte es wieder im Strafraum der Hessen: Angelo Vaccaro setzte bei einem Ball nach, der Richtung Toraus ging nach, schlug die Kugel wieder in den Fünfmeterraum, doch vor Sokol Kacani brachte ein Gästeabwehrspieler wieder einen Fuß dazwischen (83.). Nur Sekunden später sah Gästeabwehrspieler Suslik wegen einem unnötigen Foula an der Mittellinie die Ampelkarte wegen wiederholtem Foulspiel.
Aber mit dem zweiten Konter und der eigentlich dritten wirklichen Chance im Spiel entschieden die Gäste aus Kassel aber die Partie. Gästetorjäger Thorsten Bauer erlief sich einen Befreiungsschlag, passte nach der Mittellinie diagonal auf Jan Fisser, der völlig freistehend vor David Yelldell zum Abschluß kam und links am Kickers-Schlußmann vorbei zum 0:2 traf. Der heute überhaupt nicht geprüfte Kickers-Torhüter war noch mit der Hand dran, doch war der Schuss zu stark (85.).
Doch auch in den letzten Minuten versuchten die Blauen nochmals alles. Der Ball von Angelo Vaccaro flog im Strafraum an Freund und Feind vorbei, auch Sokol Kacani und Mustafa Parmak verpassen knapp. Kurz vor dem Schlusspfiff landete ein Heber von Jens Härter noch auf dem Netz.
So konnte die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler auch ihr drittes Heimspiel nicht gewinnen, dennoch zollten die Fans der Mannschaft nach dem Schlusspfiff viel Applaus. Die Gäste nutzen ihre wenigen Chancen eiskalt und entführten damit alle drei Punkte.
Die Trainerstimmen:
Matthias Hamann: Wir sahen heute ein rassiges Regionalligaspiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. In der ersten Halbzeit sind wir nach den anfänglichen Druckphase der Kickers gut gestanden und haben eigentlich nur eine Chance zugelassen. Über unsere starke Mitte im Mittelfeld sind wir so zu unseren Möglichkeiten gekommen und haben uns die Führung verdient. In der zweiten Hälfte mussten wir einige brenzlige Situation überstehen, aber mit Glück und Geschick haben wir uns immer wieder rausgewunden. Schließlich konnten wir einen Konter setzen zum verdienten Sieg, Jetzt fahren wir freudig nach Kassel zurück.“
Peter Zeidler: „Ob der Sieg der Gäste heute verdient war, weiß ich noch nicht. Aber ich werde mir das Spiel nochmals in Ruhe anschauen. Wir haben gegen einen taktisch guten Gegner verloren, dennoch habe ich heute etliche positive Dinge gesehen. Auch wenn wir heute unbedingt gewinnen wollten und die Niederlage für unsere Fans nicht angenehm war, dennoch haben wir Beifall nach dem Schlusspfiff bekommen. Die Fans haben ein feines Gespür, und das sagt sicherlich viel aus über das heutige Spiel. Ich sah heute trotzdem eine Entwicklung nach oben. Aber das Ergebnis und die Niederlage zählen.“
Die Spielstatistik:
Kickers: Yelldell – Benda (46. Mann), Rapp, Härter, Stierle- Ortlieb, Rodrigues (77. Tucci), Deigendesch, Gambo (40.Parmak) – Vaccaro, Kacani – Trainer: Zeidler
Kassel: Adler – Suslik, Willers, Keim, Kümmerle – Beyer (76. Möller), Fießer, Busch, Berger – Th. Bauer (86. A. Schmidt), Strobel (65. Zinke) – Trainer: Hamann
Zuschauer:
3.190 Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau
Torfolge:
0:1 Strobel (41.)
0:2 Fießer (85.)
Schiedsrichter:
Leicher (Weihmichel)
Gelbe Karten: Rapp, Kacani, Parmak – Keim, Bauer
Gelb-Rote Karte: Suslik (83., wiederholtes Foulspiel)
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