Presse zu Waldhof Mannheim – Stuttgarter Kickers (0:0)

Fußball: Beim torlosen Unentschieden bietet Regionalliga-Aufsteiger zuhause Meisterschaftsfavorit Stuttgarter Kickers Stirn

SV Waldhof zeigt großes Kämpferherz

Von unserem Mitarbeiter Roland Bode

Mannheim. Mit einem torlosen Remis gegen Meisterschaftsmitfavorit Stuttgarter Kickers hat der SV Waldhof einen ordentlichen Eindruck beim Heimdebüt in der Regionalliga Süd hinterlassen. Vor 6750 Besuchern im Carl-Benz-Stadion musste die Elf von Trainer Reiner Hollich in der Schlussviertelstunde mit einem Mann weniger dagegen halten. Angreifer Daniel Reule sah wegen Meckerns in der 75. Spielminute die Gelb-Rote Karte.

„Wir haben zweimal zu Null gespielt. Stuttgart hat sehr gutes Pressing gezeigt. Aber wir haben in der Abwehr nichts zugelassen. Mit diesem Saisonstart können wir gut leben“, meinte direkt nach Spielende Innenverteidiger Dennis Geiger. Der 27-Jährige gehörte – wie Kapitän Jurij Krause – zu den auffälligsten Akteuren bei den Gastgebern.
Hoher Unterhaltungswert

Die Degerlocher, die sich vor Rundenbeginn und mit Ziel Aufstieg mit drei Drittliga-Spielern verstärkt haben, kamen im Spiel nach vorne trotz technischer Überlegenheit nicht zur Entfaltung. Waldhof verkaufte sich über hohe Einsatzbereitschaft und viel Kampf gegen den Vorjahresvizemeister teuer und verstand es die Räume eng zu machen. In einem kurzweiligen und von hohem Tempo geprägten Zu-Null-Spiel kamen die Zuschauer trotz weniger nennenswerter Chancen auf beiden Seiten auf ihre Kosten. Mit ein wenig Glück hätten die Blau-Schwarzen die Partie sogar als Sieger beenden können. In der 73. Minute zog Reule aus zwanzig Metern beherzt ab. Das Leder wurde von einem Kickers-Verteidiger noch abgefälscht und landete nur an der Querlatte. Beim folgenden Abpraller kam der agile Vllaznim Dautaj um einen Schritt zu spät.

Waldhof bleibt damit seit zwanzig Pflichtspielen ungeschlagen und reist am kommenden Samstag zum 1. FC Nürnberg II. Auch die Serie der Gäste (17 Punktspiele ohne Niederlage) hielt. Reiner Hollich und Kickers-Kollege Dirk Schuster waren sich in einig: „Wir haben ein hervorragendes Spiel gesehen.“ Halbzeit eins bestimmten optisch die Gäste. Es dauerte einige Minuten, bis der Aufsteiger den Respekt ablegte, dann aber besser ins Spiel fand und nach dem Seitenwechsel mutiger wurde, die Ballhoheit an sich riss.

Hollich: „Wir haben großes Kämpferherz gezeigt. Darauf können wir aufbauen. Das Ergebnis ist gerecht.“ Einziger Kritikpunkt des Chefcoachs: „In der ersten Halbzeit haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Auf den Außenbahnen haben wir noch nicht so gut gestanden.“ Tatsächlich stimmte vor allem auf der rechten Seite die Abstimmung zwischen Thomas Scheuring und Yannick Kakoko noch nicht ganz. Beide sind neu im Team. Fast logisch, dass da nach gerade 180 Regionalliga-Minuten noch nicht alles rund laufen kann.

Dirk Schuster, von 2004 bis 2006 als Spieler aktiv am Alsenweg, wollte die Partie gewinnen: „Dies Ziel haben wir nicht erreicht. In der Endphase haben wir zu wenig getan.“

SV Waldhof: Adolf – Scheuring, Geiger, Krause, Murphy, Kakoko, Malchow, Grujicic (90. Hock), Wagner (55. Pinna), Dautaj (75. Rabihou), Reule.

Mannheimer Morgen

Waldhof swingt – Serie hält

Von roland Bode

In den umgebauten VIP-Räumen des Carl-Benz-Stadions wurde beim torlosen Heimdebüt des SV Waldhof gegen die Stuttgarter Kickers schon vor dem Anpfiff ordentlich geswingt. Eine vierköpfige Live-Band gab den Takt vor und sorgte für frischen Schwung. Direkt darunter liegt die Kabine der Blau-Schwarzen.

Offensichtlich hat die Mannschaft vor und nach dem Aufwärmprogramm einige Töne mitbekommen. Jedenfalls erbrachte das Team von Trainer Reiner Hollich vor den 6750 Besuchern – unter ihnen rund 400 Kickers-Anhänger – mit einem beherzten Auftritt gegen den Vorjahres-Vizemeister den Beweis seiner Regionalliga-Tauglichkeit.

Auch die Fans waren in bester Laune. Wieder einmal hatten sie sich eine sehenswerte Choreographie ausgedacht. Ein Meer aus gold- und silberfarbigen Folien, dazwischen die Waldhof-Raute, gab es zur Begrüßung der Mannschaften: „Das ist ja fast wie in der Champions League“, kommentierte ein Besucher auf der Tribüne, der sich erstmals seit vier Jahren wieder eine Dauerkarte gekauft hat.

Sein Kommen brauchte er ebenso wenig zu bereuen wie der Rest im Stadion. Denn es war ein von Beginn an flottes Spiel, das da auf dem Rasen ablief. Einzig das Salz in der Suppe – sprich die Tore – fehlten. In erster Linie ein Verdienst der beiden Abwehrreihen, die so gut wie nichts zuließen. Auf Waldhof-Seite überzeugte vor allem die eingespielte Innenverteidigung mit Kapitän Jurij Krause und Dennis Geiger. Für Geiger ist die Regionalliga im Gegensatz zu Krause allerdings Neuland: „Das ist ein ganz anderes Tempo. Das habe ich auch in Ingolstadt schon gemerkt. Da muss jeder noch mehr auf der Hut sein. Aber ich denke, wir haben das gut gelöst“, befand Geiger nach Spielende.

Die Deckung, dazu gehören auf der rechten Seite auch Neuzugang Thomas Scheuring und Carl Murphy links, gefiel mit frühem, aggressivem Pressing. Im Kern wurden jegliche Angriffsbemühungen der Degerlocher erstickt, weil sofort zwei bis drei Mann, kompromisslos aber fair, auf den Ball und die Gegner gingen und sie zustellten. Geiger: „Wir wussten, dass die Kickers diese Spielanlage mitbringen und haben entsprechend reagiert. Ihrem Torhüter Rainer Adolf bescherten die Waldhöfer damit einen unter dem Strich ruhigen Abend. An eben dieser robusten Spielart – man hätte eine Schablone anlegen können – scheiterte auf der Gegenseite Mannheims Offensive immer wieder. Denn auch bei den Kickers war kaum ein Durchkommen.

Dazu meinte Geiger: „Unter dem Strich sind wir mit zwei Zu-Null-Spielen gestartet. Mit diesem Saisonauftakt können wir gut leben. In Nürnberg werden wir am nächsten Samstag wieder versuchen, so engagiert aufzutreten. Wir wollen, dass unsere Serie mit 20 Pflichtspielen ohne Niederlage weiter hält, das heißt mindestens einen Punkt mitbringen. Und dann kommen die ,kleinen´ Bayern zu uns.“

Die letztgenannte Partie am 27. August ist übrigens der Beginn einer Serie mit drei Heimspielen in Folge. Weil die Partie beim KSC II vom 3. auf den 25. September (14 Uhr) verschoben wurde, kommen nach den Bayern zunächst der FC Memmingen, dann Sonnenhof Großaspach in Benz-Stadion. Vom 23. auf den 21. September (20 Uhr) vorgezogen wurde das Heimspiel gegen den Mitaufsteiger Bayern Alzenau.

Mannheimer Morgen

SV Waldhof Mannheim – Stuttgarter Kickers 0-0 – 6.750 Zuschauer ließen die „Hütte“ brennen

Es war wieder soweit. Am Freitagabend empfing der SV Waldhof Mannheim die Stuttgarter Kickers. Angeführt von Kickers-Coach Dirk Schuster, zum zweiten Meisterschaftsspiel der Regionalliga Süd. Allerdings das erste Heimspiel der Mannheimer. Bereits vor der Partie war klar, dass im Carl-Benz Stadion Mannheim einiges los sein wird. Denn das Ziel der Waldhof-Ticketabteilung wurde mehr als souverän erreicht. Die Zielsetzung hieß: „Wir wollen mehr als die 865 Dauerkarten im Vorjahr verkaufen.“ Dass dieses Ziel mit 1.060 verkauften Dauerkarten zum Saisonstart deutlich übertroffen wurde hätte keiner gedacht.

Sportlich begann die Spielzeit für beide Teams erfolgreich, denn der SV Waldhof siegte mit 3:0 bei der Zweitvertretung vom FC Ingolstadt und die „Kickers“ siegten mit 3:1 bei der Zweitvertretung vom Karlsruher SC.

Mit guten Voraussetzungen gingen beide Teams in den Spieltag. Nicht nur auf Grund der sportlichen Erfolge der vergangenen Woche. Denn trotz des bewölkten Himmel und einige Schauer pilgerten die Fans beider Lager optimistisch ins Carl-Benz Stadion.

Die Zuschauer kamen um eine spannende Regionalligapartie zu sehen. Um Punkt 18:58 betraten beide Teams den Rasen im Carl-Benz Stadion, begleitet von einer tollen Choreografie und um Punkt 19:00 Uhr Uhr pfiff Schiedsrichter Thomas Stein aus Homburg die Partie an.

Beide Mannschaften begannen kämpferisch. Man merkte, dass beide Teams dieses Match direkt von Beginn an ernst nahmen. Angestimmt von einer tollen Kulisse. Die Fans stimmten sich bereits in der 7. Spielminute mit: „Steht auf, wenn Ihr Waldhof Mannheim seit“, ein.

Mitte der ersten Hälfte tasteten sich beide Teams ein wenig vorsichtig ab. Bevor anschließend beide Teams das Tempo ein wenig anzogen, so, dass die Zuschauer von beiden Teams herrliche Passkombinationen sahen.

Doch in der 36. Spielminute griff das Team von Waldhof-Coach Rainer Hollich richtig an. Vallazim Dautaj erkämpfte sich vor bis in Gegners Sechszehner. Dort wurde er von der Defensivabteilung der Kickers zu Fall gebracht, doch Schiedsrichter Thomas Stein ließ weiterlaufen. Man hätte aber auch eine Verwarnung aussprechen können. Glück also für das Team von Kickers-Coach Dirk Schuster in der Schlussphase der ersten Hälfte.

Der anschließende Freistoß aus rund 38 Metern von Christian Grujicic war für Kickers-Keeper Daniel Wagner kaum ein großes Problem. Diesen Ball pflückte er selbstbewusst hinunter.

Torchancen waren im Spielverlauf der ersten Hälfte zwar Mangelware, dennoch war die Partie an sich attraktiv und die 6.750 Zuschauer sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse.

Um Punkt 19:47 ertönte dann der Halbzeitpfiff aus der Pfeife von Schiedsrichter Stein. Beide Teams mussten sich mit den Pausenstand von 0:0 zufrieden geben.

Klar wurde, das beide beide Teams der Offensivabteilungen in der zweiten Halbzeit ein wenig mehr auf das „Gaspedal“ drücken sollten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde die Regionalligapartie zum richtigen „Flutlichtspiel“, denn es wurde ein bisschen dunkler über Mannheims Dächern. Aus dem Grund gab es Licht. „Nach dem es Licht wurde“, schienen Zuschauer und Fans ein wenig erweckt worden zu sein, da die Anzahl der Offensivaktionen zahlreicher wurde. Eine davon sahen die Zuschauer in der 56. Spielminute von Waldhof-Kicker Daniel Reule. Er versuchte es per Kopf, scheiterte allerdings knapp.

Ab der 60. Spielminute ging es dann richtig ab. Beide Mannschaften kämpften sich bei jeder gegebenen Möglichkeit gleich in den Sechszehner des Gegners vor, um dort die Chance auf einen Torerfolg zu erhöhen. Doch auch die Defensivabteilungen arbeiteten konsequent, so ließ z.B. in der Waldhof Defensive der Ex-Duisburger Dennis Geiger nichts anbrennen.

Die dickste Chance der Partie hatte Vallaznim Dautaj in der 67. Spielminute. Er traf zunächst die Latte, der Ball prallte anschließend wieder auf und Dautaj versuchte es erneut. Doch er scheiterte am überragenden Kickers-Keeper Daniel Wagner.

Schiedsrichter Stein wirkte in einigen Situationen deutlich überfordert. Nach einem Foulspiel der Kickers gab er Waldhof Spieler Daniel Reule die Rote Karte (70. Spielminute). In einem waren sich alle jedoch einig: Dies war glasklar eine Fehlentscheidung. Es folgten „Schieber, Schieber, Schieber”-Rufe im Carl-Benz Stadion. Doch anzumerken sei, dass die Waldhof-Familie sich von dieser Entscheidung nicht hat beeindrucken lassen. Es folgte erneut eine fantastische Unterstützung.

Gegen Ende der Partie setzten erneut die Mannheimer ein Ausrufezeichen. Obwohl sie nur mit zehn Mann auf dem Platz standen, rackerten, opferten sowie kämpften sie um die drei Punkte zu ergattern.

Um Punkt 20:45 Uhr pfiff Schiedsrichter Stein, der deutlich überfordert wirkte mit dieser Kulisse, die Partie ab. Beide Teams mussten sich mit einem 0:0 zufrieden geben obwohl sie eine Leidenschaft an den Tag legten, wie man sie in der Regionalliga selten sieht.

Fazit: Mit diesen Fans und mit dieser Mannschaft und vor allem mit der kämpferischen Einstellung kann der SV Waldhof Mannheim einiges in der Liga, sowie in der Stadt bewegen.

Die Stimmen zur Begegnung:

Dennis Geiger

Xtranews.de: Hallo Dennis, du bist ja ein ehemaliger Duisburger. Jetzt kickst du für den SV Waldhof Mannheim. Das erste Spiel der Saison gleich vor 6.750 Zuschauern. Sicherlich etwas besonderes, oder?

Dennis Geiger: „ Ja, sicherlich. Hier in Mannheim ist immer etwas los, wenn man sieht was am letzten Spieltag der vergangenen Spielzeit los war. Da waren beim Aufstiegsspiel über 18.000 Zuschauer im Stadion. Das war natürlich sensationell und heute beim zweiten Spiel der laufenden Regionalligasaison wieder über 6.000 Leute anwesend. Das ist schon beeindruckend, was hier in Mannheim los ist!“

Xtranews.de: Zum Spielverlauf: Beide Mannschaften haben hier eine tolle Partie abgeliefert, die Zuschauer sahen teilweise tolle Passkombinationen. Wie siehst Du das?

Dennis Geiger: „Ja, Stuttgart hat direkt zugestellt und haben Pressing gespielt. Wir haben nicht richtig das Mittel gefunden, wie man dagegen angeht. Doch wir haben nicht ganz so viel zugelassen und am Ende mit ein bisschen Pech die rote Karte erhalten, so, dass wir in Unterzahl die Partie bestehen mussten.“

Xtranews.de: Was war bei der roten Karte genau passiert?

Dennis Geiger: „Also, ich habe es von hinten auch nicht richtig gesehen. Ich vermute, der Schiedsrichter hat auf Schwalbe entschieden. Daniel Reule hatte schon gelb und dann hat er halt die rote Karte erhalten.“

Xtranews.de: Obwohl Ihr in Unterzahl wart habt ihr bis zum Schluss eine Leidenschaft an den Tag gelegt, die man selten in der Regionalliga wahrnimmt. Zeigt das den Charakter der Mannschaft?

Dennis Geiger: „Ja wir hatten letztes Jahr schon den Charakter, da haben wir auch immer bis zum Schluss gekämpft und zum Glück keine Partie verloren. Ja, und das wollen wir natürlich weiter führen und ich denke, das ist uns heute ziemlich gut gelungen.“

Xtranews.de: Wie es aussieht, sind alle Neuzugänge gut integriert worden, oder?

Dennis Geiger: „Ja die haben wir gut aufgenommen und bis jetzt passt es perfekt.“

Xtranews.de: Auf was können die Zuschauer sich in der laufenden Saison noch freuen?

Dennis Geiger: „Ja, ich hoffe auf einen guten Fußball und erfolgreichen Fußball, aber das wird man in Zukunft dann sehen.“

Xtranews.de: Wie sieht deine persönliche Zielsetzung für die Spielzeit 2011/2012 aus?

Dennis Geiger: „Ich will persönlich weiter Stammspieler sein und eine gute Runde spielen.“

Xtranews.de: Und sicherlich weiter einer der Führungsspieler sein.Denn man hört von dir ordentliche Laute, die du von dir gibst, die Mannschaft dirigierst und damit weiter hilfst oder?

Dennis Geiger: „ Ich denke das kommt automatisch und ab und an muss man einfach dirigieren.“

Rainer Adolf:

Xtranews.de: Heute waren 6.750 Zuschauer hier im Carl-Benz Stadion. Sicherlich eine Kulisse, mit der man nicht gerechnet hat. Was sagst Du zur Kulisse?

Rainer Adolf: „Ich muss sagen, das war sensationell. Schon als ich beim Aufwärmen den Rasen betreten habe ist es mir eigentlich kalt der Rücken runter gelaufen und wenn man dann die Ehre hat, in der zweiten Halbzeit direkt vor diese „Wand“ zu stehen, einfach Wahnsinn. Ich muss hinzufügen, dass ich immer gedacht habe hier kann heute der Ball nicht hinter die Linie gehen, denn was da hinter einem stand ist unbeschreiblich.“

Xtranews.de: Du hast nach dem Spiel in Ingolstadt erneut zu Null gespielt. Macht Dich das besonders stolz?

Rainer Adolf: „Ich glaub es gibt schlechtere Einstände, aber es ist eine riesen, riesen Mannschaftsleistung mit den zwei Jungs vor mir. Murphy und Dennis Geiger. Da kriege ich nichts zu tun, denn das, was die runter spielen und wie viel die laufen! Riesen Kompliment an die Jungs.“

Xtranews.de: Rainer, du hast dich gegen Michael Lutz durchgesetzt. Er hat Zweitliga-Erfahrungen. Macht dich das besonders stolz, dass du so viel Vertrauen vom Trainerteam geschenkt bekommst?

Rainer Adolf: „Mich macht es sehr, sehr stolz. Mit der Vertragsverlängerung habe ich bereits gemerkt, man setzt auf mich, aber dass man mich dann auch noch ins Tor stellt, bedeutet für mich, dass ich das Vertrauen zurückzahlen muss. Hinzu kommt, das ich unter den gleichen Bedingungen bereits in Mainz trainiert habe und von daher habe ich gewusst, was ich kann und wollte den Kampf unbedingt annehmen. Dazu muss ich die Vereinsführung loben. Man war zu jedem Zeitpunkt ehrlich zu mir, man hat mir immer gesagt: Rainer es wird ein Guter kommen und es wird offen sein wer spielt. Deswegen ist es sehr diskret und korrekt abgelaufen.“

Xtranews.de: Was sagst Du zur Rrten Karte. Was ist dort passiert?

Rainer Adolf: „Ich war zu weit weg, denn ich war mit am weitesten entfernt. Ich habe keine Ahnung. Ehrlich!“

Xtranews.de: Obwohl ihr anschließend nur noch mit zehn Mann auf dem Platz wart, habt Ihr fantastisch weitergekämpft. Zeichnet das den Charakter der Mannschaft aus?

Rainer Adolf: „ Ja, ich denke schon, denn wir sind in den sechs Wochen Vorbereitung ordentlich zusammengewachsen. Auch, wenn wir kein großes Trainingslager bezogen haben. Mit diesen Fans im Rücken kann eigentlich nichts schief gehen. Hinzu kommt, das wir als Einheit wissen, was wir können und alle egal, ob in der Startelf oder auf der Bank, wir sind eine Mannschaft.“

Klaus Gjasula der Bruder von MSV Profi Jürgen Gjasula im Interview:

Xtranews.de: Klaus, ihr hattet heute euer erstes Saisonspiel. Über 6.000 Zuschauer kamen ins Stadion. Wie sehr tut es weh, dass man selber nicht aktiv auf dem Platz stehen konnte?

Klaus Gjasula: „Das erste Spiel in so einem Stadion und vor so einer Kulisse, wer will da nicht dabei sein? Natürlich tut das weh.“

Xtranews.de: Wie sieht deine Zielsetzung für die neue Spielzeit 2011/2012 aus?

Klaus Gjasula: „Also zuerst, dass wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und das ich verletzungsfrei sein werde und natürlich so viele Einsätze wie möglich erhalte.

Xtranews.de: Nach aktuellem Stand kann ja aus der Regionalliga keiner absteigen. Ist das eine Gefahr oder spielt das keine große Rolle?

Klaus Gajsula: „Nein, hier bei Waldhof hat man immer einen gewissen Druck und wenn es mal nicht läuft, sind auch die Fans schnell unzufrieden. Von daher versuchen wir als Mannschaft uns als eine Einheit zu präsentieren und unsere Fans glücklich zu machen.“

Xtranews.de: Ihr habt ja einige Neuzugänge im Kader. Wie wurden die aufgenommen?

Klaus Gajsula: „Die Jungs wurden gut aufgenommen und sind alle, bis dato korrekte Jungs und einige spielerischen Fähigkeiten, die sie mitgebracht haben werden wir in Zukunft sehen.“

Xtranews.de: Wie sind deine langfristigen Ziele? Vielleicht wie die deines Bruders (Jürgen Gajsula) eines Tages in der Bundesliga zu spielen?

Klaus Gajsula: „Ja, ich möchte sicher mal in der dritten Liga oder zweiten Liga spielen. Dafür nehme ich mir 5 Jahre.“

xtranews.de

Waldhofs große Kämpfer

Von Jürgen Tönsmann

Mannheim. Der SV Waldhof bleibt auch nach 20 Pflichtspielen in Folge ungeschlagen. Doch eine Woche nach dem 3:0-Auftaktsieg bei Ingolstadt II mussten sich die Mannheimer gestern Abend im ersten Regionalliga-Heimspiel trotz einer großartigen kämpferischen Leistung mit einem 0:0 zufrieden geben.

Ein Spiel auf Augenhöhe ohne nennenswerte Torchancen entwickelte sich in der ersten Halbzeit, in der die Degerlocher die etwas reifere Spielanlage zeigten. So etwas wie eine Torchance hatten die Blau-Schwarzen in der 33. Minute. Dennis Geiger hatte sich aus der Innenverteidigung nach vorne getankt, doch Julian Leist rettete vor dem einschussbereiten Vllaznim Dautaj. „Beide Seiten neutralisieren sich“, meinte zur Halbzeit das für den Sport zuständige Waldhof-Präsidiumsmitglied Klaus Hafner. Ähnlich sah es Ronny Zimmermann, der Präsident des Badischen Fußball-Verbandes (BFV): „Der SV Waldhof zeigt, dass er in der Regionalliga mithalten kann, wenn auch die Kickers technisch ein wenig stärker wirken.“ Imposant sei die Zuschauerzahl von 6.750 an einem Freitagabend im Carl-Benz-Stadion.

Zehn Minuten nach der Halbzeit wollten beide Trainer ihren Teams mehr Durchschlagskraft verleihen. Waldhof-Coach Reiner Hollich brachte Giancarlo Pinna für Martin Wagner. Kickers-Trainer Dirk Schuster wechselte für Alessandro Abruscia den Gambier Omar Jatta ins Spiel ein. Das wurde nun lebendiger, und der SV Waldhof offensiv stärker. Daniel Reule, der in der Winterpause von der Waldau an den Alsenweg gewechselt war, war gegen sein früheres Team besonders motiviert. In der 33. Minute mit der gelben Karte belastet, wurde er zwischen der 68. und 71. Minute zur tragischen Figur. Zuerst prallte sein 18-m-Kracher von der Unterkante der Latte ins Feld zurück, dann zückte Schiedsrichter Thomas Stein aus Homburg Gelb-rot, als er eine „Schwalbe“ gesehen haben wollte. „Ich bin am Fuß getroffen worden. Mein Platzverweis war unberechtigt“, meinte Reule. Auf jeden Fall war die Entscheidung des Schiedsrichters sehr streng. Hollich aber war zufrieden: „Spielerisch lief nicht alles überragend, doch wir haben ein großes Kämpferherz gezeigt.“

SV Waldhof: Adolf – Scheuring, Geiger, Krause, Murphy – Kakoko, Malchow, Grujicic (90. Hock), Wagner (55. Pinna) – Dautaj (75. Rabirou), Reule.

Stuttgarter Kickers: Wagner – Abruscia, Leist, Auracher, Gerster – Ivanusa, Gondorf, Brandstetter (66. Türpitz), Becker (55. Jatta), Savranlioglu – Grüttner.

Schiedsrichter: Stein (Homburg); Zuschauer: 6.750; Gelb-rote Karte: Reule (71./Unsportlichkeit).

Rhein-Neckar-Zeitung

Presse zu Waldhof Mannheim – Stuttgarter Kickers II (2:1)

SVW-Feuerwerk in Hälfte eins

Es ist angerichtet für einen spannenden Kampf um den Regionalligaaufstieg: Der SV Waldhof bezwang die Reserve der Stuttgarter Kickers mit 2:1 und verkürzt den Rückstand zu Tabellenführer FC Nöttingen auf einen Punkt.

„Es war die wohl beste erste Halbzeit, die wir in dieser Saison gespielt haben.“ Niemand wollte der Feststellung von SVW-Trainer Reiner Hollich nach dem Abpfiff widersprechen. Die mit drei Akteuren aus dem Regionalligakader verstärkten Kickers fanden zu keinem Zeitpunkt zu ihrem Spiel, zu dominant war der SV Waldhof. Auch die frühe Führung der Gäste durch ein Eigentor von Eduard Hartmann (11.) schockte den SV Waldhof nicht. Die neben Fitim Fazlija stärksten Akteure auf dem Feld, Christian Grujicic (14.) und Daniel Reule (45.+6), drehten noch vor der Pause die Partie und stellten den Sieg sicher.

„Wir haben das Ziel erreicht und den Rückstand auf die führenden Nöttinger auf einen Punkt verkürzt, das war unser Ziel“, strahlte Grujicic nach dem Abpfiff. Der 23-Jährige, der unter der Woche seinen Vertrag bei den Blauschwarzen um ein Jahr verlängerte, war Dreh- und Angelpunkt im Spiel des SV Waldhof und erhielt in der 57. Minute für seinen nimmermüden Einsatz Szenenapplaus der 2737 Zuschauer. „Das 0:1 fiel quasi aus dem Nichts, doch wir sind schnell zurückgekommen und haben noch vor der Halbzeit das wichtige 2:1 erzielt“, führte der Ex-Wormser weiter aus.

Mit dem knappen Rückstand zur Pause waren die Kickers noch sehr gut bedient, denn die Waldhöfer ließen einige Hochkaräter ungenutzt. Reules Möglichkeit wurde von einem Stuttgarter Abwehrspieler noch an den Pfosten abgefälscht (5.), Christian Gmünder scheiterte nach toller Vorarbeit von Fazlija am Torwart (16.) und Jurij Krause schoss den Ball nach einer Ecke freistehend knapp über das Tor (23.).

„Wir haben Druck ausgeübt, den Gegner früh gestört und viele Chancen herausgespielt“, analysierte Hollich. Auch von einigen krassen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters Andreas Klopfer (Emmendingen) ließen sich die Waldhöfer nicht von ihrem Weg abbringen. So annullierte er einen wohl regulären Treffer von Hans Kyei, der, nachdem er den Ball köpfte, mit Torwart Mario Aller zusammenrasselte. Der Schlussmann musste mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gefahren werden, Kyei konnte mit einem Kopfverband weiter spielen.

Auch wenn der SVW nach dem Seitenwechsel das hohe Tempo des ersten Abschnitts nicht ganz halten konnte, geriet der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, was auch Kickers-Trainer Björn Hinck neidlos anerkannte: „Da meine Elf nicht giftig genug war und kaum Zweikämpfe gewann, kann man auch nicht gewinnen.“

Bereits am Mittwoch geht die Jagd auf die Tabellenführung weiter, wenn um 19 Uhr der ASV Durlach seine Visitenkarte im Carl-Benz-Stadion abgibt. Der gestern spielfreie Spitzenreiter aus Nöttingen muss dann in Linx antreten.

SVW: Kolke – Hartmann, Geiger, Krause, Murphy – Fazlija, Malchow, Grujicic, Gmünder (69. Waldecker) – Kyei (86. Suworow), Reule. rod

Mannheimer Morgen

Presse zu Stuttgarter Kickers II – Waldhof Mannheim (0:0)

Fußball-Oberliga: Waldhof bei den Stuttgarter Kickers defensiv stark, aber mit wenig klaren Chancen
Torlos beim Angstgegner

Von unserem Mitarbeiter Roland Bode

STUTTGART. In der Fußball-Oberliga hat der SV Waldhof seinen jüngsten Aufwärtstrend bestätigt – auch wenn es für die Blau-Schwarzen bei Angstgegner Stuttgarter Kickers II gestern Abend vor 600 Besuchern im Gazi-Stadion der Degerlocher nicht zu mehr als einem torlosen Remis reichte. Der Abstand auf Spitzenreiter Nöttingen konnte für den Tabellenzweiten zumindest um einen Zähler auf jetzt fünf Punkte verkürzt werden. „Chancen für den Gegner haben wir praktisch überhaupt nicht zugelassen. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir alles kontrolliert und die jüngsten Leistungen in Villingen und gegen Kehl bestätigt“, resümierte Trainer Reiner Hollich die 90 Minuten.
Fazlija muss zu Hause bleiben

Vor der Partie hatte der Übungsleiter bereits eine disziplinarische Maßnahme getroffen. Mittelfeldmann Fitim Fazlija durfte die Reise unter den Fernmeldeturm auf der Waldau nicht mit antreten. Im Training geriet der 24-Jährige erst am Mittwoch mit Hollich aneinander, als er den Rasen verließ ohne sich abzumelden. Am Freitag folgte ein überzogener Einsatz gegen Youngster Daniel Herm. Da platze Hollich der Kragen. „Solche Dinge gehen nicht“, fand der Chefcoach auch die Rückendeckung des Sportlichen Leiters Günter Sebert. Damit kam Giancarlo Pinna, der schon früh mit Verdacht auf eine Oberschenkelzerrung gegen Mariusz Suzsko (30.) ausgewechselt werden musste, auf der offensiven rechten Außenbahn für den ebenfalls angeschlagenen Benjamin Waldecker zum Einsatz. Die linke Seite übernahm Fisnik Myftari.

In einem ordentlichen Spiel, das sich aber auf wenige nennenswerte Chancen reduzierte, war Waldhof das dominierende Team und blieb zum achten Mal in Serie ungeschlagen. Auch der frühere Waldhof-Angreifer Daniel Reule, der vor zwei Wochen aus disziplinarischen Gründen aus dem Regionalliga-Team der Schwaben aussortiert wurde, konnte die stabil stehende Abwehr um Dennis Geiger und Jurij Krause nicht in Verlegenheit bringen. Einzig Stuttgarts Daniel Kaiser prüfte Waldhof-Keeper Markus Kolke gleich zu Beginn mit einem Distanzschuss (2.). Der ansonsten kaum geforderte Keeper lenkte das Leder aber mit den Fingerspitzen ums Gehäuse.

Die größte Möglichkeit für die Mannheimer hatte Klaus Gjasula kurz nach dem Seitenwechsel. Sein Schuss aus acht Metern streifte allerdings ebenfalls knapp am langen Pfosten vorbei (56.).

„Auch wenn wir nicht gewonnen haben – die Saison ist noch sehr lang. Deshalb schauen wir im Moment noch nicht so auf die Tabelle, sondern nur auf uns. Aufgrund der zweiten Hälfte wäre ein Sieg sicher das gerechtere Ergebnis gewesen. Aber wir haben die Hauptkonkurrenten im Aufstiegskampf fast alle noch bei uns“, konnte auch Günter Sebert mit dem Remis leben.

Mannheimer Morgen

Kickers gewinnen Testspiel bei Waldhof Mannheim mit 2:1 Toren

Die Stuttgarter Kickers konnten im zweiten Testspiel der Vorbereitungsphase auf die Rückrunde der Regionalliga-Saison 2009/2010 einen 2:1-Erfolg beim SV Waldhof Mannheim verbuchen. Gökhan Gümüssu (17.) und Philip Türpitz (84.) trafen für die Blauen, Nicolas Jüllich erzielte für die Waldhöfer vor den 150 Zuschauern auf dem Trainingsgelände „Am Alsenweg“ den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer (47.).
Dirk Schuster war zufrieden: „Wir haben wichtige Erkenntnisse in beide Richtungen gezogen, speziell auf die Leistung der ersten Halbzeit kann man aufbauen.“

Großer Dank gilt dem SV Waldhof Mannheim und seinen Fans, denn gemeinsam wurde der Kunstrasenplatz am Morgen vom Schnee befreit. „Vielen Dank an Waldhof“, so Dirk Schuster, „wir hatten sehr gute Bedingungen.“

Für das Testspiel beim 16. der Regionalliga West verzichtete der Kickers-Chef-Trainer auf die angeschlagenen Mijo Tunjic, Sandro Abruscia und Christian Grujicic. Dafür wurde als Gastspieler Daniele Fiorentino vom U23-Team der Offenbacher Kickers getestet, der „seine Sache sehr ordentlich machte“, bilanzierte Schuster. Zusätzlich kamen Patrick Auracher und Burak Mucan aus der U23 und Ersatztorhüter Günay Güvenc von den U19-Junioren zum Einsatz.

Die Kickers zeigten im ersten Spielabschnitt eine gute Leistung. Nach toller Vorarbeit von Dirk Prediger traf Gökhan Gümüssu ins kurze Eck zum 0:1 (17.). In der Folge blieben einige klare Torchancen leider ungenutzt, so dass es zur Halbzeit bei der mehr als verdienten Führung für die Kickers blieb.

Nach acht Auswechslungen im Kickers-Team zur zweiten Halbzeit traf Waldhofs Nicolas Jüllich gleich nach Wiederbeginn zum 1:1-Ausgleich (47.). Die Kickers hatten nun einige gefährliche Situation vor dem Tor zu überstehen, aber „mit zunehmender Spieldauer haben wir die Partie wieder besser in den Griff bekommen“, meinte der Kickers-Trainer. Den verdienten Treffer zum 1:2-Sieg erzielte Philip Türpitz, als er den Ball von Gökhan Gümüssu schön durchgesteckt bekam und ins lange Eck traf (81.).

Für die Kickers spielten: Wagner (46. Güvenc) – Jung (46. Olveira), Steinle (46. Rapp), Köpf (46. Auracher), Gerster (46. Mucan) – Ivanusa (46. Rizzi), Savranlioglu (46. Petruso), Fiorentino, Marchese – Gümüssu (46. Türpitz), Prediger – Trainer: Schuster

Offizielle Homepage

Testspiel der Kickers bei Waldhof Mannheim kann stattfinden

Das für den morgigen Samstag, 30. Januar 2010 geplante Testspiel der Stuttgarter Kickers beim SV Waldhof Mannheim kann stattfinden. Der Regionalligist der Weststaffel wird gemeinsam mit seinen Fans den Schnee vom Kunstrasenplatz auf dem Trainingsgelände „Am Alsenweg“ in Mannheim befreien. Sollte über Nacht nicht doch noch heftiger Schneefall einsetzen, kann das Testspiel wie geplant um 14.00 Uhr ausgetragen werden.

Offizielle Homepage

Waldhof überzeugte nicht

Stuttgarter Kickers – SpV. Waldhof 3:3 (0:1)

Zwei Altmeister der benachbarten Gaue Baden und Württemberg stritten am Sonntag in Degerloch vor etwa 3000 Zuschauern um die Ehren des Tages. Beide Mannschaften konnten nicht in stärkster Besetzung antreten, so daß also die Vorbedingungen etwa die gleichen waren. In der Spielweise ähnelten sich beide Mannschaften, so daß ein spannender Kampf abrollte. Ueber die ganze Dauer des Spieles wurde der Ball flach und mit viel Eleganz getrieben. Kickers waren dabei aber noch um ein Quäntchen rascher und im Felde ehrgeiziger, aber vor dem Tor wurden die besten Gelegenheiten verpaßt, so daß das 3:3-Unentschieden für die Waldhöfer recht schmeichelhaft ist. Bei Waldhof merkte man da Fehlen von Siffling. Kickers mußten ohne die für Tailfingen abgestellten Kräfte Vosseler und Frey antreten. Trotzdem kam ein Mannschaftsganzes zusammen, das den Waldhöfern die Wage hielt. Vor allem war es die Läuferreihe, die unter Links überlegener Führung besser war als die des Gegners, und den Kickerssturm mit brauchbaren Bällen versorgte. Allerdings im Sturm machte sich die Schwächung der Blauweißen geltend.

Beilage zum Schwäbischen Merkur, Stuttgart, Nr. 100 vom 30. April 1935