Schlabach zu Eintracht Trier

Timo Schlabach wechselt mit sofortiger Wirkung zum Regionalliga-Absteiger Eintracht Trier. Auf der Trierer Homepage heißt es:

„Timo bringt uns fußballerisch wieder ein gutes Stück weiter. In der Offensive kann er flexibel eingesetzt werden, ob auf Außen, als hängende Spitze oder als Stürmer.“

Damit könnte wiederum Platz im Kader für Mittelfeldspieler Thomas Weller vom FC Schaffhausen sein. Weller wäre ablösefrei zu haben.

Kicker: Dundee zurück zu den Wurzeln

Stuttgarter Kickers: OFC-Stürmer kommt auf Leihbasis

Regionalligist Stuttgarter Kickers begrüßt zur Rückrunde ein alt bekanntes Gesicht: Sean Dundee kommt auf Leihbasis vom Zweitligisten Offenbacher Kickers. Der gebürtige Südafrikaner spielte Anfang der Neunziger Jahre schon einmal für die „Blauen“. Beim OFC konnte er sich keinen Stammplatz erkämpfen.

Der Leihvertrag läuft bis zum Saisonende und beinhaltet nach Angaben von Manager Joachim Cast keine Kaufoption. Dundee, dessen Arbeitspapier in Offenbach noch bis zum 30. Juni 2008 gültig ist, wurde geholt, um die durch den Wechsel von Mirnes Mesic zur TSG Hoffenheim frei gewordene Stelle im Angriff des Drittligisten zu füllen.

Der 34-jährige Dundee hatte sich durch starke Leistungen in Stuttgart und später bei der TSF Ditzingen einst für einen Wechsel zum damaligen Bundesligisten Karlsruher SC empfohlen. Dort ging sein Stern dann vorübergehend auf – „Crocodile Dundee“ schaffte nach seiner Einbürgerung den Sprung bis in die deutsche Nationalmannschaft.

Später spielte Dundee auch für den FC Liverpool, den VfB Stuttgart, Austria Wien, nochmals für den KSC und seit dem vergangenen Sommer schließlich in Offenbach. In 14 Punktspieleinsätzen, davon wurde Dundee zwölf Mal eingewechselt, gelang ihm kein Treffer.

Kicker

StN: Kommentar – Im Abseits

Im Abseits
 
VON JÜRGEN KEMMNER
 
Mirnes Mesic verlässt die Kickers. Der Stürmer wollte nicht bis Ende Juni warten und hat um seine sofortige Freigabe für die TSG Hoffenheim gebeten. Die Frage bei den Kickers lautete: Soll man einen abwanderungswilligen Spieler für ein ordentliches Schmerzensgeld vorzeitig ziehen lassen oder ihn gegen dessen Willen halten und ihn im Sommer gratis abgeben? Die Blauen entscheiden sich fürs Geld.

Man kann diese Entscheidung begrüßen oder kritisieren – es gab Gründe für eine vorzeitige Freigabe, aber auch Argumente dagegen. Mit Mesics Weggang hat der Verein im Kampf um den Aufstieg einem direkten Konkurrenten einen wichtigen Trumpf zugesteckt und die eigenen Ambitionen letztlich begraben. Durch Mesics Abschied hat der Club aber auch finanziellen Spielraum gewonnen, um sich für die nächste Saison gut aufzustellen – in dieser Spielzeit ist der Aufstiegszug ohnehin so gut wie abgefahren.

Nicht die Entscheidung als solche ist angreifbar, wohl aber ihr Zu-Stande-Kommen. Kickers-Präsident Hans Kullen hat lediglich das Präsidium des Clubs mit einbezogen und mit dieser Strategie einen wichtigen Entscheidungsträger ins Abseits gestellt: Robin Dutt. Ausgerechnet der Cheftrainer, für den sportlichen Erfolg in hohem Maße verantwortlich, wurde in die wegweisende Personaldebatte nicht mit einbezogen. Dutt wurde so zum reinen Befehlsempfänger degradiert – der Coach wird sich genau überlegen, ob er die Zusammenarbeit mit den Kickers über den 30. Juni 2007 hinaus fortsetzt. Der Weggang von Mesic könnte der erste Akt beim Abschied von Dutt gewesen sein.

Stuttgarter Nachrichten

StN: Kickers: Abschied von Aufstiegsambitionen

Mesic geht nach Hoffenheim – Dundee soll kommen
 
Stuttgart – Was kürzlich noch als undenkbar galt, ist wahr geworden: Mirnes Mesic verlässt Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers mit sofortiger Wirkung und schließt sich Aufstiegskandidat TSG Hoffenheim an. Trainer Robin Dutt wirkt deshalb verärgert.

VON JÜRGEN KEMMNER

Anfragen für Torjäger Mesic gab es bei den Kickers immer wieder, doch es galt das ungeschriebene Gesetz: Der 28-Jährige darf die Blauen erst nach Ablauf seines Vertrages am 30. Juni verlassen. Gesetze sind manchmal nur da, um gebrochen zu werden: Mesic verlässt Stuttgart nun doch vorzeitig, offenbar war das Angebot aus Hoffenheim finanziell zu verlockend, um dessen Trainer Ralf Rangnick auf Sommer zu vertrösten. Es soll sich um eine sechsstellige Summe handeln, Ende Juni hätte die TSG den Stürmer zum Nulltarif bekommen.

So weit, so ärgerlich für die Fans der Blauen. Und für Trainer Robin Dutt. Es wird gemunkelt, dass der Coach nicht in die Entscheidung eingebunden war, sondern lediglich über die vorzeitige Freigabe informiert wurde. Präsident Hans Kullen hatte sich dabei nur vom Präsidium grünes Licht geben lassen. Den sportlichen Leiter muss das tief getroffen haben. Doch Dutt ist keiner, der deshalb öffentlich kräftig auf den Putz haut – er formuliert seinen Ärger zwischen den Zeilen. Frage: „Warum haben Sie doch noch Ihre Zustimmung zum Transfer gegeben?“ Antwort: „Es blieb mir nichts anderes übrig, als diese Tatsache zu akzeptieren – es nutzt nichts, zu lamentieren, dass Mirnes geht. Ich muss das Beste draus machen.“

Das kann kaum noch der anvisierte Aufstieg sein. Durch den Abgang von Mesic haben die Kickers auch die Ambitionen auf Liga zwei begraben. Ohne den mit zehn Treffern erfolgreichsten Torschützen fehlt die Qualität in der Offensive, um zum Angriff auf den SV Wehen und die TSG Hoffenheim zu blasen. Die designierten Aufsteiger haben elf bzw. sechs Punkte Vorsprung bei noch 14 ausstehenden Spielen. Auch bei der Einschätzung der Situation stichelt Dutt und würzt seine Aussage mit einer Prise Ironie. „Hoffenheim ist gestärkt, wir geschwächt – vielleicht nimmt das ja den Druck von der Mannschaft, vielleicht lässt es sich nun einfacher angehen“, sagt der 42-Jährige, „und wenn wir jetzt nicht aufsteigen, kann keiner dem Team mehr einen Vorwurf machen.“

Dutt wirkt verärgert. Das Pikante daran: Auch sein Vertrag läuft im Sommer aus, der Tiefschlag könnte sich negativ auf die Verhandlungen auswirken. Auf die entsprechende Frage hin weicht der Trainer aus. „Ob ich verlängere, hängt von vielen Dingen ab“, sagt er, „vom Verein, vom Team, vom Etat und den persönlichen Verhältnissen.“ Das Klima hat sich schon gewandelt. Im Oktober hatte Dutt noch erklärt: „Wir sind auf einer Wellenlänge, es sieht gut aus.“

Die Ablösesumme für Mesic wollen die Kickers nicht auf die hohe Kante legen – sie wird gleich investiert. Sean Dundee soll von Zweitligist Offenbacher Kickers ausgeliehen werden. Der 34-Jährige kennt sich aus in Stuttgart. Dundee spielte für die Kickers (1992 bis 1994) und den VfB (1999 bis 2003).

Stuttgarter Nachrichten

StZ: Dundee für Mesic

Dundee für Mesic
 
Wechselspiele bei den Kickers
 
STUTTGART (ump). Mirnes Mesic verlässt den Fußball-Regionallisten Stuttgarter Kickers in Richtung Hoffenheim – mit sofortiger Wirkung. Während der Stürmer mit seinem neuen Klub nach Spanien geflogen ist, haben die Kickers Sean Dundee aus Offenbach geholt.

Dass Mirnes Mesic die Stuttgarter Kickers in Richtung des Regionalligakonkurrenten Hoffenheim verlassen wird, ist schon ein paar Tage bekannt. Neu ist, dass der Wechsel mit sofortiger Wirkung über die Bühne geht. Eine Entwicklung, die sich in den vergangenen Tagen offensichtlich abgezeichnet hatte. „Der Spieler selbst ist auf uns zugekommen und hat den Wunsch geäußert“, sagt der Kickers-Manager Joachim Cast – und kommt zu dem Schluss: „Wahrscheinlich ist das für alle Beteiligten das Beste.“

Der Tabellenzweite TSG Hoffenheim hat jedenfalls zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: sich selbst gestärkt und einen der härtesten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg geschwächt. Immerhin bekommen die Kickers jetzt noch eine Ablöse (die im knapp sechsstelligen Bereich liegen soll), was im Sommer nicht mehr der Fall gewesen wäre. Allerdings verlieren die Kickers nicht nur ihren mit zehn Treffern besten Torjäger, sondern auch eine Leitfigur. Deshalb sagt der Trainer Robin Dutt zähneknirschend: „Man muss den Verkauf akzeptieren. In diesem Geschäft ist eben alles möglich.“

Lange haben die Kickers denn auch nicht mit Mesic“ Abgang gehadert – und die Lücke umgehend geschlossen. Vom Zweitligisten Kickers Offenbach kommt ablösefrei der 34-jährige Sean Dundee, der heute einen Vertrag zunächst bis Saisonende (mit Option für eine weitere Saison) unterschreiben wird. Der gebürtige Südafrikaner hat Anfang der neunziger Jahre seine Karriere in Deutschland bei den Kickers begonnen, ehe er später unter anderem für den FC Liverpool in der Premier League und den VfB Stuttgart aktiv war. Ein Transfer des Bayernliga-Torjägers Peter Heyer (Bamberg) ist – zumindest in der Winterpause – kein Thema mehr.

Weil die Transferliste am Mittwoch schließt, standen die Kickers unter einem gewissen Zeitdruck. Der Trainer Dutt weiß: „Jeder Transfer jetzt ist mit Unbekannten verbunden.“ Wobei sich personell durchaus noch etwas bei den Kickers tun kann. Timo Schlabach jedenfalls soll sich mit dem Oberligisten Eintracht Trier einig sein, sodass dessen Manager Adnan Kevric sagt: „Ich gehe davon aus, dass der Transfer am Montag über die Bühne geht.“ In diesem Falle würden die Kickers nochmals nachlegen, möglicherweise mit dem Mittelfeldmann Thomas Weller (zuletzt FC Schaffhausen).

Bereits über die Bühne ist der Wechsel von Matthias Jaissle (18) vom VfB Stuttgart II, ebenfalls mit sofortiger Wirkung, zur TSG Hoffenheim. Was bei VfB-Trainer Rainer Adrion gar nicht gut angekommen ist: „Wir sind um 16 Uhr aus dem Trainingslager in Oberstaufen zurückgekommen, und zwei Stunden später erfahre ich, dass er in Hoffenheim unterschrieben hat. Das hat es bei uns noch nie gegeben, dass sich ein Spieler gegen seinen Ausbildungsverein entscheidet.“

Stuttgarter Zeitung

Sean Dundee wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Kickers

Wie Hitradio FFH vermeldet wird Sean Dundee von Kickers Offenbach zu den Stuttgarter Kickers wechseln.

Foto: www.kickers-stuttgart.de

Informationen über Sean Dundee von www.wikipedia.de

südafrikanischer Fußballspieler mit deutschem Pass.

Der Mittelstürmer begann seine Fußballkarriere in Südafrika bei Bayview Durban und D’Alberton Callies Durban, bevor er 1992 zu den Stuttgarter Kickers wechselte. Dort spielte er bis 1994 und unterschrieb dann beim TSF Ditzingen, um 1995 zum Karlsruher SC in die Bundesliga zu gehen. Mit dem KSC erreichte er unter anderem das Finale um den DFB-Pokal 1996.

Er entwickelte sich zu einem der Top-Torjäger der Fußball-Bundesliga (16 Tore in der Saison 1995/96, in der darauf folgenden Spielzeit 17 Tore) und wurde im Eilverfahren eingebürgert, um für die deutsche Nationalmannschaft spielen zu können. Hier kam er aber nie zum Einsatz, sondern saß nur einmal auf der Ersatzbank. Immerhin kann er einen Einsatz in der B-Nationalmannschaft vorweisen.

Nachdem der KSC und Sean Dundee sich getrennt hatten, unter anderem, weil er mit privaten Affären für mehr Schlagzeilen sorgte als durch Leistungen auf dem Platz, wurde er 1998 vom Premier League-Verein FC Liverpool verpflichtet, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. So kehrte er 1999 zum VfB Stuttgart nach Deutschland zurück, konnte aber auch dort nicht an frühere Erfolge anknüpfen und wechselte deshalb 2003 nach Österreich zu Austria Wien, bevor er nach nur einer Saison im Sommer 2004 wieder zum KSC zurückging, wo er für zwei Spielzeiten in der 2. Bundesliga spielte. Am 29. Mai 2006 hat Sean Dundee zur Saison 2006/07 einen Zweijahresvertrag beim Zweitligisten Kickers Offenbach unterschrieben, den er allerdings nach nur einem halben Jahr wieder auflöste. In der Winterpause wechselte Sean Dundee zu den Stuttgarter Kickers in die Regionalliga Süd

In 162 Erstligaspielen erzielte Sean Dundee 61 Tore, in 59 Zweitligapartien war er 14 Mal erfolgreich. Außerdem kam er zu drei Kurzeinsätzen in der Premier League und zu 18 Spielen in der österreichischen Liga, wo er jeweils keine Treffer erzielte (alle Daten Stand Saisonende 2005/06).

Durch seine Torgefährlichkeit während seiner ersten Zeit beim KSC bekam er, in Anspielung auf den Film „Crocodile Dundee“, von den Medien den Spitznamen „Dundee, das Torkrokodil“.

Zum Wechsel von Mirnes Mesic – der Kommentar von Kickers-Trainer Robin Dutt

Im Offiziellen Kickers-Forum hat Robin Dutt wie folgt Stellung genommen:

Zunächst einmal muss ich den Verkauf von Mirnes als Tatsache akzeptieren. Wir, die Mannschaft, müssen versuchen das optimale aus der Situation zu machen.
Einen gleichwertigen Ersatz zu bekommen, ist sicher unrealistisch. Es muss eben ein anderer Spielertyp sein mit anderen Stärken. Jeder Transfer zu diesem Zeitpunkt ist mit vielen Unbekannten verbunden. Jedoch sollte ein Spieler, der sich nun für uns entscheidet, die uneingeschränkte Unterstützung von allen Kickers-Fans bekommen.

Mesic wechselt per sofort

Wie die TSG Hoffenheim am Samstag mitteilte, wechselt Angreifer Mirnes Mesic vom Regionalligisten Stuttgarter Kickers statt zur kommenden Saison bereits sofort zum Tabellenzeiten. Zudem kommt auch der 18 Jahre alte Matthias Jaissle aus der A-Jugend des Bundesligisten VfB Stuttgart mit sofortiger Wirkung zum Aufstiegsaspiranten. Beide fliegen mit ins Trainingslager im spanischen La Manga.

Auch der Abwehr- und Mittelfeldspieler hatte bereits einen vom 1. Juli an gültigen Vertrag bei den Badenern unterschrieben.TSG-Trainer Ralf Rangnick zeigte sich angetan: „Beide Jungs verleihen unserer Mannschaft noch mehr Substanz. Sowohl sportlich als auch charakterlich passen sie in idealtypischer Weise in unser Anforderungsprofil.“ Noch vor wenigen Tagen hatte der Tabellenvierte, der ebenfalls den Zweitliga-Aufstieg anstrebt, einen vorzeitigen Transfer kategorisch abgelehnt. Doch nun erklärte Kickers-Präsident Hans Kullen die vorzeitige Freigabe von Mesic damit, dass der 28-Jährige seinem „Wunsch Nachdruck verliehen hat, sofort zu gehen. Was bringt uns ein Mesic in diesem Zustand?“

Nach Angaben Kullens haben die „Blauen“ eine „ganz normale Ablösesumme erhalten“. Der Vertrag von Mesic, der seit 2003 in Stuttgart spielt, wäre im Sommer ausgelaufen. Die Kickers wollen nun bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar einen Ersatz für den Stürmer und möglicherweise noch einen weiteren Spieler verpflichten.

Vor zwei Wochen hatten sie bereits den nach einer Handgreiflichkeit suspendierten Stürmer Christian Okpala an den Ligakonkurrenten Sportfreunde Siegen abgegeben. Für ihn war Angelo Vaccaro vom Zweitligisten FC Augsburg geholt worden.

Kicker