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1:1 in Frankfurt dank Last-Minute-Tor von Yannis Becker

8. September 2011 in Kickers I, News

Fußball-Regionalliga Süd, 6. Spieltag: Die Stuttgarter Kickers setzen ihre Serie fort und bleiben im 21. Punktspiel in Folge ungeschlagen

Die Serie im Jahr 2011 des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers hat gehalten: Die Blauen sind am heutigen Mittwochabend durch ein 1:1 (0:0) beim FSV Frankfurt II zum 21. Mal in Folge ungeschlagen geblieben. Jedoch dauerte es bis zur Nachspielzeit, ehe Yannis Becker die Degerlocher mit seinem zweiten Saisontreffer in der 91. Spielminute erlöste. Markus Hofmaier hatte die Hausherren vor den lediglich 259 Zuschauern im Frankfurter Volksbankstadion in der 59. Spielminute in Führung gebracht. „Meine Mannschaft hat heute ein ordentliches Spiel gemacht. Wir haben die Partie kontrolliert und sehr couragiert gegen ein durch insgesamt sechs Zweitligaspieler verstärktes Frankfurter Team dagegengehalten und angesichts dessen diesen einen Zähler völlig verdient mitgenommen“, sagte der Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster nach dem Schlusspfiff.

Nach einem ersten Durchgang ohne nennenswerte Höhepunkte vor den beiden Toren verabschiedeten sich die Frankfurter U23-Formation und die Stuttgarter Kickers, die mit dem gleichen Startpersonal wie zuletzt beim 4:0-Heimerfolg gegen den FC Bayern Alzenau aufgelaufen waren, mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Hüben wie drüben boten die Akteure den lediglich 259 Zuschauern im weiten Rund – mehr als die Hälfte drückte davon den Blauen die Daumen – lediglich fußballerische Magerkost. Während die Hausherren bis dahin auf die eigene Torsicherung bedacht waren und nur durch gelegentliche Konterversuche auf sich aufmerksam machten, fehlte es demgegenüber den Blauen an Spielwitz und adäquaten Angriffsbemühungen.

Für Aufregung aufseiten der Gäste sorgte kurz vor dem Seitenwechsel die verletzungsbedingte Auswechslung von Angreifer Marco Grüttner. Der in dieser Saison bislang schon zweifache Kickers-Torschütze wurde von Trainer Dirk Schuster nach einem schmerzhaften Kopfballduell mit einem Gegenspieler vorsichtshalber vom Feld genommen und durch Ugur Yilmaz ersetzt.

Nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Abtastens spielten die Kickers im Durchgang zwei dann druckvoller und gefährlicher nach vorne. Bei den daraus entstehenden Gelegenheiten vor dem gegnerischen Gehäuse durch Enzo Marchese per Fallrückzieher und kurz danach durch Philip Türpitz, der in aussichtsreicher Position nur um einen Schritt zu spät kam, hätten die Gäste durchaus in Führung gehen können. Stattdessen fiel der erste Treffer auf der Gegenseite: Im Anschluss an einen abgewehrten Eckstoß versenkte der Frankfurter Markus Hofmaier den Ball aus 20 Meter Tordistanz zum 1:0 (59. Minute) im Kasten der Blauen. Kickers-Schlussmann Daniel Wagner war chancenlos.

Die erste Gelegenheit für die Kickers-Elf zum Ausgleich bot sich danach Julian Leist in der 74. Minute. Der aufgerückte Innenverteidiger erzielte nach einem Eckstoß den Treffer zum vermeintlichen 1:1 aus einem Strafraumgewühl heraus – dieser fand allerdings durch den Schiedsrichter Benedikt Kempkes durch dessen Abseitsentscheidung keine Anerkennung. Wenige Minuten vor dem Schlusspfiff verpasste Marchese als ebenfalls die verdiente Punkteteilung. Aus kurzer Distanz rutschte dem Kickers-Kapitän der Ball über den Spann und segelte knapp am Tor der Frankfurter vorbei.

Für die Erlösung aufseiten der Stuttgarter Kickers sorgte erst in der Nachspielzeit Yannis Becker, der erneut nach einem Eckstoß im Frankfurter Strafraum den Ball mit der Brust stoppte und ihn danach volley zu seinem zweiten Saisontor in die Maschen des Frankfurter Gehäuses zum umjubelten 1:1-Endstand hämmerte. Die letzte Gelegenheit hatten die Blauen durch einen Freistoß von Marchese aus 18 Metern, der jedoch in der Frankfurter Abwehrmauer landete. Danach beendete Schiedsrichter Kempkes die Partie im Volksbankstadion.

Die Stuttgarter Kickers haben durch das 1:1 ihre Serie auf nun 21 Punktspiele ohne Niederlage im Jahr 2011 ausgebaut und empfangen im Heimspiel an diesem Sonntag, 11. September, Eintracht Frankfurt II im GAZi-Stadion (14 Uhr).

Spielstatistik

FSV Frankfurt II: 1 Langer – 15 Scherer, 14 Kröner (C), 3 Henneböle, 2 Theodosiadis – 12 Gordon (46. 25 Konrad), 17 Sven Müller (59. 18 Dahlen) – 7 Hofmaier, 13 Gaus, 11 Marius Müller (89. 19 Mastilovic) – 9 Winter. Trainer: Nicolas Michaty.
Ersatzbank: 22 Pellowski (ETW); 6 Vetter, 16 Öz, 20 Gröger.

Stuttgarter Kickers: 1 Wagner – 17 Gerster, 5 Leist, 26 Fennell, 14 Becker – 7 Ivanusa – 19 Abruscia (84. 25 Plattek), 10 Marchese (C), 22 Gondorf, 27 Türpitz (69. 24 Savranlioglu) – 9 Grüttner (42. 18 Yilmaz). Trainer: Dirk Schuster.
Ersatzbank: 23 Güvenc (ETW); 3 Auracher, 16 Leutenecker, 35 Kandazoglu.

Schiedsrichter: Benedikt Kempkes (Kruft)

Tore: 1:0 Hofmaier (59.), 1:1 Becker (90.+1)

Gelbe Karten: Gordon, Winter, Hofmaier, Konrad / Ivanusa

Besonderes: –

Zuschauer: 259 Fans im Volksbankstadion

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Schuster: „Wir treten in Frankfurt mit breiter Brust an“

7. September 2011 in Kickers I, News

Fußball-Regionalliga Süd, 6. Spieltag: Die Stuttgarter Kickers sind an diesem Mittwoch (19 Uhr) zu Gast beim FSV Frankfurt II und wollen dort ihre Serie mit drei weiteren Punkten ausbauen

Englische Woche, Teil zwei: Die Blauen sind an diesem Mittwoch am sechsten Regionalliga-Spieltag zu Gast bei der U23-Formation des Zweitligisten FSV Frankfurt. Die Partie im Frankfurter Volksbankstadion wird um 19 Uhr im Volksbankstadion am Bornheimer Hang angepfiffen. „Mit dem FSV Frankfurt II wird uns eine aggressive und spielstarke Mannschaft erwarten, die im Vergleich zur der vorigen Saison qualitativ besser aufgestellt ist. Wir müssen daher 100 Prozent aufbieten, um dort bestehen zu können“, sagt Cheftrainer Dirk Schuster, dessen in der Fußball-Regionalliga Süd seit 20 Punktspielen ungeschlagenes Team in der Vorsaison die beiden Aufeinandertreffen mit den Hessen mit 7:2 und 2:0 für sich entschieden hatte.

Zwar hat Kickers-Co-Trainer Alexander Malchow die U23 des Frankfurter Zweitligisten bei ihren jüngsten Punktspiel-Auftritten gleich mehrmals unter die Lupe genommen. Trotzdem werden aufgrund der hohen Fluktuation innerhalb der Zweitvertretungen wohl auch diesmal bis zuletzt einige Fragezeichen bezüglich des gegnerischen Personals bleiben. „Frankfurt hat in ihren bisherigen Partien fast immer eine unterschiedliche Anfangself aufgewiesen“, weiß Dirk Schuster über den nächsten Kickers-Kontrahenten, der mit momentan lediglich drei Zählern auf dem 15. Tabellenrang steht.

Deshalb wird es für seine Mannschaft umso wichtiger sein sich nicht nach dem Gegner zu richten, sondern auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Immerhin haben die Blauen aus ihren vergangenen beiden Partien sechs Zähler geholt und dabei neun Tore erzielt. Schusters klare Ansage: „Wir sind seit 20 Regionalligaspielen ungeschlagen und treten mit einer breiten Brust in Frankfurt an.“

Beim dritten Saison-Auswärtsspiel seiner Mannschaft muss der Kickers-Chefcoach auch weiterhin auf die Langzeitverletzten Simon Köpf und Demis Jung verzichten. Außerdem wird aufseiten des Tabellenvierten der zuletzt wiedergenesene Ali Pala ausfallen, da bei ihm im Training aufgetretene Muskelprobleme einen Einsatz unmöglich machen. Das Kickers-Lazarett komplettiert auch dieses Mal wieder der Offensivmann Stürmer Omar Jatta, der ebenfalls seit einer Woche unter muskulären Problemen leidet und daher am sechsten Spieltag beim Auftritt in Frankfurt nicht zur Verfügung stehen wird.

Ungeachtet dessen ist das Ziel für das Gastspiel in der Main-Metropole klar formuliert: Mit einem Auswärtssieg wollen sich die Blauen in der noch jungen Saison weiter im oberen Bereich der Tabelle festsetzen.

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Presse zu Stuttgarter Kickers II – TSG Balingen

5. September 2011 in Kickers II, News

Güvenc lässt TSG verzweifeln
Schwarzwälder-Bote, vom 04.09.2011 21:00 Uhr

Von Thomas Hauschel SV Stuttgarter Kickers II – TSG Balingen 3:0 (1:0). Eine unglückliche Niederlage musste die TSG Balingen auf der Waldau hinnehmen.Denn die Eyachstädter waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und erspielten zahlreiche hochkarätige Chancen, doch – es war zum Haare raufen – scheiterten aber immer wieder am überragenden Kickers-Torhüter Gülay Günvec.

Balingen fing stark an, setzte die Kickers-Reserve konsequent unter Druck und erspielte sich auch gute Möglichkeiten, nur mit der Chancenverwertung da haperte es. So versuchte Andreas Kohle nach schönem Zuspiel von Tonny Madegwa Kevin Keller anzuspielen, anstatt selbst abzuschließen (13.), und wenig später setzte Keller dann Kohle in Szene, der zwei Gegenspieler stehen ließ, mit seinem Schuss aber Güvenc nicht in Bedrängnis bringen konnte.

Balingen war die spielbestimmende Mannschaft, während die Kickers nur gelegentlich konterten. Doch eben durch einen Konter kamen die Degerlocher zur 1:0-Führung, mit der Gäste besonders haderten, denn dem Treffer war ein Handspiel von Predrag Sarajlic voraus gegangen. Der Serbe hatte aus 16 Metern drauf gehalten und TSG-Kapitän den Schuss geblockt, der Sarajlic an die Hand sprang, doch Schiedsrichter Dominik Schaal ließ weiter laufen, und Sarajlic passte zu Nico Plattek, der mit eine platzierten Flachschuss TSG-Keeper Julian Hauser bezwang (28.).

Die Kickers gestalteten in der Folge das Spiel etwas ausgeglichener, ohne aber zu zwingenden Chancen zu kommen. Ganz anders die TSG: Nach einem schönen Solo passte Lukas Foelsch zu Felice DiLucia, dessen Schuss aber geblockt wurde (33.), und bei eine Pflumm-Freistoß war Güvenc ebenso auf dem Posten, wie beim Nachschuss von Fabian Kurth (41.). Und in der Nachspielzeit bejubelten die TSG-Anhänger das vermeintliche 1:1 – Fabian Fecker hatte nach einer Flanke von Olcay Akkaya getroffen – doch Schiedsrichter Schaal gab den Treffer wegen Abseitsstellung nicht.

Im zweiten Durchgang drängte Balingen mit Macht auf den Ausgleich, aber Kickers-Goalie Güvenc hatte etwas dagegen und parierte einen Madewga-Kopfball ebenso, wie einen Volleyschuss aus kurzer Distanz von Nuri Güven (49.). Und wenig später bekam der Kickers-Zerberus bei einem Madegwa-Schuss noch irgendwie die Hand an den Ball. Die TSG stecket aber nicht auf und machte weiter das Spiel, die Tore machten aber die Kickers: Mit einem Freistoß gelang Sarajlic das 2:0 nach 86 Minuten, und Marcel Brandstetter machte in der Schlussminute mit dem 3:0 den Sack zu. SV Stuttgarter Kickers II: Güvenc; Müller, Steinle, Stierle, Wonschick, Kaiser (65. Nuding), Kandazoglu (75. Keller), Leutenecker, Plattek (83. Mijic), Brandstetter, Sarajlic. TSG Balingen: Hauser; Akkaya, Fecker, Kurth, Pflumm (48. Güven), Raab, DiLucia (58. Üner), Foelsch, Keller, Kohle (74. Schaplewski), Madegwa. Tore: 1:0 Plattek (28.), 2:0 Sarajlic (86.), 3:0 Brandstetter (90.). Schiedsrichter: Dominik Schaal (Tübingen).

Schwarzwälder Bote

TSG rutscht auf den fünften Platz
Thomas Hauschel , vom 06.09.2011 06:02 Uhr

Balingen – Zum zweiten Mal in Folge musste die TSG Balingen am Wochenende als Verlierer vom Platz und rutschte so auf den fünften Platz. Doch das 0:2 bei der Reserve des Drittligisten SV Stuttgarter Kickers spiegelt den wahren Spielverlauf nicht wieder.

Denn während die „Blauen“ am Fuße des Fernsehturms ihre wenigen Chancen effektiv nutzten, vergaben die spielerisch überlegenen Gäste aus der Eyachstadt beste Gelegenheiten gleich reihenweise, oder scheiterten am Goalie der Kicker, Günay Güvenc.

„Wir haben ordentlich gespielt, zahlreiche Chancen kreiiert, haben aber keine Tore gemacht. Ich glaube wir hätten noch zwei Stunden spielen können, ohne einen Treffer zu erzielen. Das ist bitter, wenn du sehr gut spielst und es kommt nichts dabei heraus, denn im Endeffekt zählen die Punkte. Deshalb wäre mir ein dreckiges 1:0 lieber gewesen“, sagt TSG Kapitän Manuel Pflumm. Für den 26-Jährigen war auf der Waldau bereits nach der ersten Halbzeit Schluss. „Bei einem Zweikampf ist mir mein Gegenspieler auf die Hüfte gesprungen. Ich habe dort jetzt einen schmerzhaften Bluterguss“, sagt Pflumm, der hofft, am Donnerstag wieder ins Training einsteigen zu können.. „Jetzt gilt es, die Niederlage schnell abzuhaken und in Kehl die drei Punkte zu holen. Allerdings müssen wir uns in der Chancenverwertung steigern. aber wir sind auf einem guten Weg“, so Pflumm.

Trainer Karsten Maier pflichtet seinem Kapitän bei: „Wir sin an unserer eigenen Chancenverwertung gescheitert. Aber beim 0:1 sind wir auch krass benachteiligt worden. Dem Tor ist ein Handspiel voraus gegangen, das nicht geahndet wurde. Aber wir wollen nun in Kehl neu angreifen und dem Gegner noch weniger Chancen zulassen. Bis auf die Chancenverwertung haben wir uns in allen Belangen gesteigert“, so Maier.

Allerdings wird in Kehl eine weitere Steigerung vonnöten sein. Denn die Südbadener haben sich nach schwachem Start mittlerweile gefangen und haben nach dem 0:0 gegen den SSV Ulm nun sieben Punkte auf dem Konto.

Schwarzwälder Bote

„100-prozentige Konzentration von der ersten bis zur letzten Minute“

2. September 2011 in Kickers I, News

Fußball-Regionalliga Süd, 5. Spieltag: Die Stuttgarter Kickers empfangen an diesem Samstag (14 Uhr) im GAZi-Stadion den Aufsteiger FC Bayern Alzenau

Das Lazarett bei den Blauen hat sich gelichtet. Vor dem Heimspiel des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers an diesem Samstag (14 Uhr) im GAZi-Stadion gegen den FC Bayern Alzenau haben sich zuletzt auch die Langzeit-Rekonvaleszenten Ali Pala und Ugur Yilmaz mit Einsätzen in der Kickers-U23 erfreulicherweise zurückgemeldet. Fehlen wird gegen den Aufsteiger aus Unterfranken neben den Langzeitverletzten Demis Jung und Simon Köpf allerdings auch Omar Jatta, der aufgrund von muskulären Problemen passen muss. Wie der Cheftrainer Dirk Schuster mit seiner seit 19. Regionalligapartien ungeschlagenen Mannschaft am fünften Spieltag die nächsten drei Punkte aufs Kickers-Konto packen will, darüber spricht der 43-Jährige im nachfolgenden Interview.

Volle Konzentration: So lautet die Devise von Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Alzenau. Foto: Baumann

Herr Schuster, Ihre Mannschaft hat für ihren erfolgreichen Auftritt beim 5:2-Sieg in Freiburg viel Lob bekommen – weshalb waren Sie dennoch nicht rundum zufrieden?
„Weil das Ergebnis nach einer recht deutlichen Angelegenheit zu unseren Gunsten klingt, genau das war aber nicht der Fall. Wir hatten die ersten 25 Minuten keinen Zugriff auf das Spiel, da war uns die spielstarke und junge Freiburger Mannschaft überlegen. In dieser Phase habe ich bei uns die nötige Kompaktheit vermisst, außerdem war uns im Spiel nach vorne kaum etwas gelungen. Wie sich mein Team aber nach dem 0:1-Rückstand aufgerappelt hatte und abgesehen von der fehlenden Konzentration in der Schlussphase einen sehr ansehnlichen und erfolgreichen Fußball zeigte, das hat mir gut gefallen und verdient Respekt. Und genau daran müssen wir am Samstagnachmittag ansetzen – diesmal wünsche ich mir aber eine 100-prozentige Konzentration und Einsatzbereitschaft von der ersten bis zur letzten Spielminute.“

Rein von der Papierform sind die Kickers gegen den FC Bayern Alzenau, gegen den es in der Saison 2009/2010 ein 3:0 und 3:1 gegeben hatte, auch diesmal erneut der klare Favorit gegen einen vermeintlich leichteren Gegner. Sehen Sie das auch so?
„Wir haben ein Heimspiel und wollen dieses gewinnen. Punkt. Ich kann aber nur jeden davor warnen, die Partie gegen das Team aus Unterfranken auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn: In der Fußball-Regionalliga Süd gibt es auch in dieser Saison keine leichten Gegner, auch nicht den Meister und Aufsteiger aus der Hessenliga. Die Mannschaft meines Alzenauer Amtskollegen Marco Roth hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie in der neuen Klasse sehr wohl mithalten kann und hat beispielweise mit dem 2:1-Heimsieg gegen Hessen Kassel ihre Ligatauglichkeit unter Beweis gestellt.“

Gegen defensiv eingestellte Mannschaften hat sich Ihr Team zuletzt recht schwer getan. Wie lautet Ihre Marschroute gegen den Neuling, denn vermutlich werden die Alzenauer kein Offensiv-Feuerwerk abbrennen?
„Wir werden wieder eine couragierte Leistung auf den Rasen des GAZi-Stadions bringen müssen und dazu viel Druck und Dominanz auf den Gegner ausüben, um diesen zu Fehlern zu zwingen. Bei ihren letzten Auftritten haben sich die Alzenauer allerdings nicht nur in der Defensive verschanzt, sondern an entsprechender Stelle auch durchaus mutig ihre Angriffe nach vorne getragen. So war das zuletzt auch in Pfullendorf, wo sich das Team im Laufe der Partie von seinen anfänglichen Schwierigkeiten befreien und am Ende durch ein 1:1-Unentschieden einen verdienten Punktgewinn hatte mitnehmen können. Ein frühzeitiges Erfolgserlebnis für uns in Form des Führungstreffers wäre natürlich klasse, denn das würde uns die Aufgabe sicher ein Stück weit erleichtern. Sollte es aber anders kommen, dann müssen wir eben die nötige Geduld aufbringen, um uns mit den drei Punkten zu belohnen.“

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0:3-Niederlage für das U23-Team beim SSV Ulm

1. September 2011 in Kickers II, News

Die Oberliga absolviert in dieser Woche eine „Englische Woche“, in der die Kickers-U23 am Mittwochabend beim Regionalliga-Absteiger SSV Ulm 1846 antreten musste. Das Team von Trainer Björn Hinck konnte überhaupt nicht an die gezeigte Leistung vom Heimsieg gegen die SpVgg Neckarelz anknüpfen und kassierte eine 0:3 (0:1) Niederlage.

Nach einem Abwehrfehler in der Kickers-Hintermannschaft brachte Johannes Reichert seine Ulmer in Führung (36.). Die beste Chance zum Ausgleich vergab Dominik Parham (75.), ehe Ex-Kickers-Angreifer Florian Treske in den Schlussminuten mit seinem Doppelpack die Partie zugunsten der Ulmer Spatzen entschied. Dem 2:0 ging leider wieder ein leichter Abspielfehler in den Kickers-Reihen voraus, dem 3:0 ein Querschläger der Kickers-Abwehr.

„Das war heute leider nicht oberligatauglich“, resümierte ein sichtlich verärgerter Kickers-Coach Björn Hinck, „heute haben wir wieder gesehen, wir weit Anspruch und Wirklichkeit auseinander liegen.“

Die Spielstatistik:

SSV Ulm 1846: Betz – Olow, Griesbeck, Seddiki 81. Kittel), Kaufmann, Rodriguez (78. Schmeer), Treske (86. Braig), Länge, Reith, Ludmann, Reichert – Trainer: Paul Sauter
SV Stuttgarter Kickers II: Güvenc – Plattek, Keller, Wonschick, Müller – Brandstetter, Stierle, Sarajlic, Mijic (71. Nuding) – Kriks (46. Kaiser), Yilmaz, (59. Parham) – Trainer: Björn Hinck

Schiedsrichter:
Carl Höfer (Weissach im Tal)

Gelbe Karten:
Florian Treske

Besondere Vorkommnisse:

Tore:
Johannes Reichert (34.)
Florian Treske (83.)
Florian Treske (85.)

Zuschauer:
1.215 Fans im Donau-Stadion Ulm

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Presse zu SC Freiburg II – Stuttgarter Kickers (2:5)

29. August 2011 in Kickers I, News

Stuttgarter Kickers Kickers: Nur nicht lockerlassen

Jürgen Frey , vom 29.08.2011 11:19 Uhr
Fussball Regionalliga Süd  SC Freiburg II vs. SV Stuttgarter Kickers

Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart – 2:1 gegen den Karlsruher SC II, 0:0 beim SV Waldhof Mannheim, 1:1 gegen die SG Sonnenhof Großaspach – und jetzt ein sattes 5:2 beim SC Freiburg II. Ob der Knoten beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers geplatzt ist? „Ich denke schon“, sagt Präsidiumsmitglied Guido Buchwald. Zwar stellte der Weltmeister im Mösle-Stadion genauso wie Trainer Dirk Schuster zähe erste 20 Minuten fest, doch danach war der spielerische Aufwärtstrend bei den Blauen nicht zu übersehen.

Die Kickers profitierten dabei von mehreren Dingen: Die Aufstellung des technisch versierten Nick Fennell in der Innenverteidigung tat der Spieleröffnung gut. Die Hereinnahme von Enzo Marchese erhöhte das kreative Potenzial im Mittelfeld, und Schusters Maßnahme, nach einer halben Stunde den agilen Philip Türpitz für Mahir Savranlioglu einzuwechseln, entpuppte sich sogar als der Schlüssel zum Sieg.

Auf dem Weg nach oben

Entgegen kam den Kickers aber auch die offensive Spielweise der Freiburger. „Gegen Teams, die massiv hinten drinstehen, hatten wir zu Saisonbeginn Probleme und zu wenig Tormöglichkeiten herausgespielt“, weiß Buchwald.

Nicht nur er sieht nun gute Chancen, in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Am kommenden Samstag (14 Uhr) kommt der FC Bayern Alzenau – mit dem Ex-VfB-Profi Jochen Seitz – ins Gazistadion auf der Waldau. Dann geht es am darauffolgenden Mittwoch (19 Uhr) zum FSV Frankfurt II, ehe zum Abschluss der englischen Woche am Sonntag, 11. September, Eintracht Frankfurt II zu Gast ist. „Unser Ziel sind neun Punkt“, stellt Buchwald klar.

Genauso wie Trainer Schuster hält er Neuverpflichtungen bis zum Abschluss der Wechselperiode am kommenden Mittwoch für höchst unwahrscheinlich. Kapitän Simon Köpf fällt zwar bis April 2012 aus, doch die übrigen Innenverteidiger haben den Ausfall bisher gut kompensiert. Buchwald: „Nick Fennell, Julian Leist und Patrick Auracher spielen sehr stabil“, bestätigt Buchwald. Auch der auf dem Transfermarkt gehandelte Marko Kopilas (früher SSV Reutlingen/zuletzt Kickers Offenbach) sei kein Thema. Genauso wenig wie der ebenfalls arbeitslose Stürmer Felix Luz (früher VfB Stuttgart/zuletzt RW Oberhausen). „Im Offensivbereich sind wir ohnehin gut aufgestellt“, sagt Buchwald. Was Stürmer Marco Grüttner mit seinen ersten beiden Saisontoren in Freiburg untermauert hat.

Stuttgarter Nachrichten

Ein krasser Gegenlauf

SC Freiburg II geht nach 1:0-Führung gegen die Stuttgarter Kickers mit einer 2:5-Heimniederlage in die Kabine.

FUSSBALL (uwo). Für den SC Freiburg II kam es am vierten Spieltag der Regionalliga Süd knüppeldick. Die Breisgauer mussten sich im Heimspiel den Stuttgarter Kickers mit 2:5 (1:2) geschlagen geben.
Dabei hatte es gar nicht schlecht begonnen für das Team von Trainer Xaver Zembrod, der mit komplett ausgewechselter Abwehrzentrale hatte antreten müssen. Immanuel Höhn fehlte gesperrt, Marc Endres wegen einer Innenbandverletzung im Knie. Neuzugang Charles Elie Laprevotte kam zu seinem Startelf-Debüt.

Freiburg ließ sich von der Härte des Gegners nicht beeindrucken und hielt dagegen. Ohne zu glänzen und ohne große Torgefahr zu entwickeln, dominierten die Gastgeber die Partie. Nach 28 Minuten ging Freiburg durch einen Foulelfmeter von Christian Bickel in Führung und nichts deutete auf einen krassen Gegenlauf hin. Es war eine Vielzahl grober Abwehrfehler (inklusive Torwart), die die Niederlage dann begünstigte. Zudem waren die Gäste effektiv im Abschluss, was die Freiburger etwas bedröppelt zurückließ. „Irgendwie weiß man gar nicht recht, wie einem geschehen ist“, sagte Zembrod.

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Zunächst drehten die Gäste den Rückstand noch vor der Pause in eine Führung. Nach einer Ecke war der Ball abgewehrt worden, dann aber per Kopfballverlängerung doch noch im Tor gelandet (Ivanusa, 39.). Und nur drei Minuten später stand es 1:2: Seltsam unbedrängt setzte sich Fennell gegen zwei Freiburger durch und spitzelte den Ball ins Tor. „Nochmal alles mobilisieren“, lautete Zembrods Marschroute dann für den zweiten Abschnitt. Doch während der Sportclub versuchte, immer mehr Druck aufzubauen, und nicht nur in dieser Phase nach Zembrods Vorstellungen, „ein bisschen zu oft quer gespielt“ hat, war hinten Tag der offenen Tür. Die aufstiegswilligen Kickers konterten immer wieder gefährlich, und erneut folgte ein Doppelschlag: Zunächst traf Türpitz den Pfosten, dann klärte Marc Lais auf der Linie, bevor Türpitz doch noch einnetzte (54.). Und bei Grüttners Kopfball kam dann der eigentlich sichere SC-Torwart Alexander Schwolow zu spät (58.), der auch beim fünften Gegentreffer nicht gut aussah: Er verschätzte sich beim Rauslaufen – erneut Grüttner konnte ins leere Tor schießen (58.).

Freiburg drängte in der Schlussphase, Bickel traf (87.), und mindestens ein weiterer Treffer lag in der Luft. Auch insofern „kann ich der Mannschaft wenig vorwerfen“, blieb Zembrod milde nach der heftigen Niederlage.

Freiburg: Schwolow, Schmid, Klein, Hezel, Sorg, Lais, Albutat (62. Sautner, 67. Lienhard), Zangl, Laprevotte (62. Gallus), Bickel, Brandstetter. Stuttgart: Wagner, Gerster, Leist, Fennell, Becker, Ivanusa, Gondorf, Marchese (86. Pala), Abruscia (82. Plattek), Savranlioglu (32. Türpitz), Grüttner.

Schiedsrichter: Alt (Heusweiler). Tore: 1:0 Bickel (28./FE), 1:1 Ivanusa (39.), 1:2 Fennell (42.), 1:3 Türpitz (54.), 1:4 Grüttner (58.), 1:5 Grüttner (70.), 2:5 Bickel (87.). Zuschauer: 350.

Badische Zeitung

Presse zu Normannia Gmünd – Stuttgarter Kickers II (4:3)

20. August 2011 in Kickers II, News

Patrick Faber erzielt erneut den Siegtreffer

Fußball, Oberliga

Wie im Pokalspiel vor eineinhalb Wochen versetzte der FC Normannia Gmünd auch im Punktspiel den Stuttgarter Kickers II spät den K.o.-Schlag. Wieder erzielte Patrick Faber den Siegtreffer. In der 87. Minute zum glücklichen 4:3-Sieg.

Die 350 Zuschauer sahen am Freitagabend ein hochdramatisches Oberligaspiel, das erst nach knapp einer halben Stunde so richtig in Fahrt kam. Dann ging es aber plötzlich Schlag auf Schlag. Weil bisher aus dem Spiel heraus wenig gelang, brachte eine Standardsituation das 1:0. Eine Ecke von Christian Gmünder verwertete Simon Fröhlich per Kopf. Die flinken Kickers antworteten schnell. Bereits nach 35 Minuten stand es durch einen schönen Distanzschuss 1:1.
Beniamino Molinari nahm sich ebenfalls ein Herz und drosch den Ball 180 Sekunden darauf ohne zu zögern aus 25 Metern ins Tor. Nur zwei Minuten später klingelte es schon wieder durch einen direkten Catizone-Freistoß. Doch die Normannia gab den beruhigenden Vorsprung kurz vor der Pause her. Aus der Nahdistanz fiel der 2:3-Anschlusstreffer.
Der FCN gab das Spiel im zweiten Teil aus der Hand. Der Ausgleich war nur eine Frage der Zeit – und fiel nach einer Stunde durch Predrag Sarajlic. In der Folgezeit wackelten die Gastgeber bedenklich, Huber verhinderte in der 63. und 67. Minute zweimal den Rückstand. Wie schon gegen Illertissen vor einer Woche wachte der FCN gegen Ende nochmals auf. Drei Minuten vor Schluss stand Patrick Faber – im WFV-Pokalduell machte er nach 90 Minuten das Tor des Tages – goldrichtig, um per Abstauber zum Matchwinner zu avancieren.
FCN: Huber – Fröhlich, Ammon, Göhl, Glück – Faber, Seskir, Catizone (87. Härter), Gmünder – Molinari (90. Welm), Grampes (79. Volk)
Tore: 1:0 Fröhlich (27.), 1:1 Kandazoglu (35.), 2:1 Molinari (38.), 3:1 Catizone (40.), 3:2 Kriks (45.), 3:3 Sarajlic (60.), 4:3 Faber (87.) avo

Schwäbische Post

StZ: Interview mit Michele Rizzi

19. August 2011 in Kickers I, News

Jubeln verboten
Joachim Klumpp, vom 19.08.2011 07:13 Uhr

Stuttgart – Michele Rizzi (23) hat sechs Jahre lang bei den Stuttgarter Kickers Fußball gespielt, ehe er im Sommer zum Regionalliga-Konkurrenten SGS Großaspach gewechselt ist. Am Sonntag (14 Uhr) gibt es das Wiedersehen im Gazi-Stadion.

Herr Rizzi, Sie haben mit Ihrem neuen Verein SGS Großaspach noch kein Heimspiel bestritten, dafür spielen Sie am Sonntag schon wieder in Degerloch bei Ihrem Ex-Club, den Kickers. Was ist das für ein Gefühl?

Ich musste schon etwas schmunzeln, als ich gehört habe, dass wir gleich im zweiten Spiel bei den Kickers antreten. Und ich müsste auch lügen, wenn ich sagen würde, das ist kein besonderes Spiel für mich. Aber sobald man auf dem Platz steht, ist das vergessen. Das habe ich schon bei dem Vorbereitungsturnier in Vaihingen gemerkt, als wir auf die Kickers trafen.

Wie groß ist denn die Enttäuschung, dass die Kickers den Vertrag nicht verlängert haben?

Am Anfang war das schon ein Schock, vor allem weil es erst hieß, wir verlängern – und drei Wochen später konnte ich dann gehen. Die Art und Weise war ein bisschen verletzend, aber das ist abgehakt. Ich hatte sechs tolle Jahre bei den Kickers und mich in dieser Zeit auch sportlich weiterentwickelt.

Die Kicker sind ja ein selbst ernannter Aufstiegsaspirant. Wie sieht es bei der SG Sonnenhof aus, gibt es dort ähnliche Ziele?

Mittelfristig schon. Aber der Verein ist bekannt dafür, Schritt für Schritt vorzugehen. Nachdem der 13. Platz im Vorjahr nicht zufriedenstellend war, streben wir jetzt einen einstelligen Tabellenplatz an. Wir müssen aber noch drei, vier Spiele abwarten bis wir wissen, wo wir stehen.

Und wie sehen Ihre persönlichen Ziele aus?

Natürlich will ich immer noch den Sprung in den Profifußball schaffen, und den traue ich mir auch zu. Aber ich weiß auch, dass ich nicht bis 26 Regionalliga spielen kann, deshalb habe ich ein duales Studium angefangen. Sportmanagement in Stuttgart kombiniert mit einer Ausbildung, die ich hier bei Ferber-Marketing absolvieren kann. Da verdiene ich sogar noch Geld und kann mich beruflich weiterbilden. Das Gesamtpaket bei Sonnenhof hat mir einfach gefallen.

Waren Sie dann auch bei der Stadioneröffnung mit Schlagerstar Andrea Berg?

Wir hatten im Vorfeld sechs Stunden lang Platten auf dem Untergrund des Stadions verlegen müssen. Und ich hatte auch zwei Karten fürs Konzert – aber die habe ich meiner Mutter geschenkt.

Und was passiert, wenn Sie am Sonntag ein Tor schießen sollten?

Ich bin ja nicht gerade als Goalgetter bekannt, deshalb habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Aber ich werde sicher nicht jubeln, dafür habe ich noch zu großen Respekt vor dem Verein und noch zu viele Freunde bei den Kickers.

Stuttgarter Zeitung