Presse zu TSV Schwieberdingen – Stuttgarter Kickers II (5:2)

Das gilt besonders auch für die Stuttgarter Kickers II. Beim TSV Schwieberdingen verlor die Mannschaft von Björn Hinck mit 2:5 – es war die sechste Niederlage nacheinander. Doch noch behält Hinck die Ruhe. „Ich bin nach wie vor von meiner Mannschaft überzeugt und lasse mich jetzt nicht vom Tabellenbild einschüchtern“, sagte er. Aber die Niederlage schlug doch auch etwas auf Hincks Stimmung. „Wir dürfen uns wie nach dem 2:2 nicht so leicht aus dem Konzept bringen lassen“, sagte er. Groß war dagegen die Erleichterung bei den Schwieberdingern, die nach dem ersten Saisonsieg erstmals seit dem Aufstieg die Abstiegsränge verlassen konnten. „Besonders freut mich, dass wir endlich einmal unsere Chancen, die wir auch schon in anderen Spielen hatten, genutzt haben“, sagte der TSV-Trainer Gianni Coveli.
Stuttgarter Zeitung

Bei den Stuttgarter Kickers II ist eine Trennung von Trainer Björn Hinck dagegen kein Thema. Obwohl das 2:5 beim TSV Schwieberdingen schon die siebte Niederlage hintereinander bedeutete. „Bei uns herrscht keine Panik“, sagt Präsidiumsmitglied Walter Kelsch gelassen. „Wir wollen in dieser Saison zwei Teams hinter uns lassen und dann daraus lernen.“ Woran die Talfahrt liegt? Für Abteilungsleiter Martin Kurzka ist es „ein rein mentales Problem“. Um die Köpfe freizubekommen, planen die Blauen vor dem Heimspiel am Mittwoch (15 Uhr) gegen den FC Nöttingen ein Trainingslager in einem Hotel. Schwieberdingen feierte nach dem ersten Saisonsieg vor allem einen Mann: Den vierfachen Torschützen Nicolo Mazzola. Bitter für die Blauen: Der 22-Jährige spielte bis zur A-Jugend für die Kickers, wurde aber nicht übernommen.

Stuttgarter Nachrichten

Presse zu TSV Schwieberdingen – Stuttgarter Kickers II (5:2)

Vier Tore von Mazzola

Schwieberdingen – Endlich ist der Bann gebrochen: Mit einem 5:2 (0:1) gegen den SV Stuttgarter Kickers II feierte der TSV Schwieberdingen im achten Saisonspiel seinen ersten Sieg in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg.

Mit vier Toren und einem Hattrick war Nicolo Mazzola der „Held des Tages“. Nach einem 0:1-Pausenrückstand bog die Truppe von Trainer Gianni Coveli die Partie mit großartiger Moral um.
Um seine Abwehr sattelfester zu machen, hatte Coveli mehrere Umstellungen vorgenommen. Oliver Dense und Marc Kern beorderte er in die Innenverteidigung, Oliver Marbach und Tobias Büttner bildeten das Gespann im zentralen Mittelfeld.
Neu in die Start-Elf rückten neben Marbach Majk Vujevic und Nicolo Mazzola. Alle Maßnahmen konnten jedoch nicht verhindern, dass der TSV erneut in Rückstand geriet. Nach einem Befreiungsschlag aus der Abwehr heraus kam Kickers-Mittelfeldspieler Franco Petruso im Duell mit zwei Kontrahenten an den Ball und sah, dass Torwart Andreas Kummer zu weit vor seinem Kasten stand. Mit einem Heber aus 35 Metern traf er zum 1:0 (29.). Wieder nahm der TSV eine Hypothek mit in die Kabine.
Die Wende leitete Vujevic mit dem 1:1 in der 58. Minute per 16-m-Volleyschuss ein, nachdem zuvor Markus Schneider gescheitert war. Mazzola brachte die Schwieberdinger nach einer Stunde auf Pass von Marbach in Front, doch Srdan Stevanovic nutzte eine Verwirrung in der Abwehr zum 2:2.
Danach demonstrierte die Coveli-Truppe Siegeswillen pur. Mazzola, der in der ersten Halbzeit eine dicke Chance vergeben hatte, war nicht mehr zu bremsen und erzielte in den letzten 18 Minuten noch drei Tore zum 5:2. Damit sieht die Tabelle schon wesentlich freundlicher aus. Der TSV hat die Rote Laterne abgegeben und ist auf Platz 15 vorgerückt.
TSV Schwieberdingen: Kummer – Marusic, Dense, Kern, Deiß – Vujevic, Marbach, Büttner, Beck – Schneider (75. Schurichin), Mazzola.
Stuttgarter Kickers II: Salz – Simsek (77. Küc), Morina, Accardi, Baradel – Petruso (79. Karapantzos), Rizzi, Kovac, Gentner (68. Schneider) – Stevanovic, Beigang.
Tore: 0:1 Petruso (29.), 1:1 Vujevic (58.), 2:1 Mazzola (60.), 2:2 Stevanovic (67.), 3:2, 4:2, 5:2 (Mazzola (72., 85., 91.). – Schiedsrichter: Benedikt Schmid (Spaichingen). – Gelb-Rot: Ricci (90.). – Rote Karte: Karapantzos (79. Minute).

Ludwigsburger Kreiszeitung

Presse zu FSV Oggersheim – Stuttgarter Kickers (1:2)

Nicht schön, aber erfolgreichDie Stuttgarter Kickers bleiben auswärts ungeschlagen – auch mit neuem System
LUDWIGSHAFEN. Die Stuttgarter Kickers haben beim Schlusslicht FSV Oggersheim einen Pflichtsieg gelandet. Das schafft erst einmal Ruhe. „Wir waren in den entscheidenden Phasen die bessere Mannschaft“, sagte der Trainer Peter Zeidler nach dem 2:1-Erfolg. Von Joachim KlumppDas Südweststadion in Ludwigshafen hat wahrlich schon bessere Zeiten erlebt und ganz sicher auch schon bessere Spiele. Das wird den Stuttgarter Kickers nach dem 2:1-Sieg gegen den Aufsteiger FSV LU-Oggersheim aber egal sein. „Das war in vielerlei Hinsicht ein heißes Spiel“, sagte der Trainer Peter Zeidler nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen in dem weiten Rund, in dem sich gerade einmal 870 Zuschauer verloren. Die Erleichterung war dem Trainer und dem Manager Joachim Cast förmlich anzusehen. Sie feierten mit den Spielern nach dem Schlusspfiff, als sei jetzt schon die Qualifikation für die dritte Liga geschafft. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, möglicherweise ist der noch 25 Spiele lang.

Zwar war der Erfolg beim Liganeuling verdient, weil die Kickers noch die ein oder andere gute Chance vergaben (Vaccaro und Beigang vor allem); doch dass bei dem harm- und auch kraftlosen Schlusslicht bis zum Schluss um die drei Punkte gezittert werden musste (Torwart Yelldell rettete gegen Malz und Donkov), unterstreicht wiederum, dass es nicht der große Befreiungsschlag war. Aber: „Wir waren in den entscheidenden Phasen die bessere Mannschaft“, sagte Zeidler und führte vor allem Engagement und Laufbereitschaft als Kriterium an. Dass spielerisch nach wie vor einiges im Argen liegt – Schwamm drüber. Immerhin zeigte sich, dass mit Bashiru Gambo (obwohl Ramadan-geschwächt) und Mustafa Parmak, der sich noch eine Ausstiegsklausel in seinen Vertrag hat einbauen lassen, das Potenzial vorhanden ist, das den Präsidenten Dirk Eichelbaum zum Urteil kommen lässt: „Ich bin sicher, dass es noch besser wird.“

Das taktische Konzept zumindest ist aufgegangen, nur mit einem echten Stürmer zu agieren und Vaccaro oder auch Gambo als hängende Spitzen zu bringen. „Wir sind nicht hierhergekommen, um alles in die Hand zu nehmen“, sagte Zeidler, sondern den Gegner kommen zu lassen und auf Konter zu setzen. Wenngleich der Trainer auch einräumte: „Natürlich wäre es mein Wunschtraum, wenn wir auch noch dominieren würden.“

Der Präsident der Kickers, die am 26. November ihre Hauptversammlung abhalten, hofft, dass dies gegen einen vermeintlich starken Gegner vielleicht besser klappt. Zum Beispiel am nächsten Samstag gegen Wacker Burghausen, den Zweitligaabsteiger und Fast-Bayern-Bezwinger im DFB-Pokal. Ob dann auch Sascha Benda wieder mit von der Partie ist? Der war zwar in Ludwigshafen dabei, aber nicht im Kader. „Er hat ausgesetzt“, so formulierte Zeidler die (Denk-)Pause für den zuletzt nicht überzeugenden Mittelfeldspieler. Ihn allerdings zum alleinigen Sündenbock zu stempeln, wäre nicht gerecht angesichts nach wie vor sehr durchschnittlicher Leistungen der Mitspieler.

Ganz nebenbei fehlten auch ein Recep Yildiz oder ein Moritz Steinle, die dafür gestern in der zweiten Mannschaft aufliefen, so wie auch Benda. „Sie werden ihre Spiele noch machen“, betont Peter Zeidler, „sie brauchen eben etwas Geduld.“ Wie lange? Beim Spiel in Ludwigshafen jedenfalls waren sie nicht zu sehen, im Gegensatz zu Benda. Was der Trainer wohlwollend vermerkte: „Er hat der Mannschaft zum Sieg gratuliert – und das freut mich“, sagte Zeidler. Schließlich gilt Benda als nicht immer pflegeleicht, doch der Spieler sagte nur: „Das passt schon.“ Wirklich? Der Trainer braucht keinen Lügendetektor, um den Wahrheitsgehalt herauszufinden, sondern nur den gesunden Menschenverstand: „Das war ehrlich gemeint, er kann sich nicht verstellen, dazu ist er zu authentisch.“ Genau wie das Südweststadion.

Stuttgarter Kickers: Yelldell – Ortlieb, Rapp, Härter, Stierle – Vaccaro (85. Sökler), Mann, Akcay, Gambo, Rodrigues (57. Parmak) – Kacani (73. Beigang).

Tore: 0:1 Vaccaro (38.), 1:1 Reiß (64.), 1:2 Gambo (69.).

Stuttgarter Zeitung

Negativserie gestoppt

Stuttgarter Kickers gewinnen 2:1 beim FSV Oggersheim

Stuttgart (red) – Aufatmen bei den Stuttgarter Kickers: Nach drei sieglosen Spielen in Folge gewann der Fußball-Regionalligist beim Tabellenschlusslicht FSV Ludwigshafen-Oggersheim mit 2:1 (1:0).

Damit bleiben die Kickers als einziges Team auswärts weiter ungeschlagen und führen die Auswärtstabelle an. Was die Heimbilanz betrifft, steht die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler allerdings am anderen Tabellenende. Dort trennt sie nur das bessere Torverhältnis vom letzten Platz. Den hat der zu Hause nun weiterhin sieglose FSV Ludwigshafen-Oggersheim behalten.In der 39. Minute hatte Angelo Vaccaro die Kickers nach Vorarbeit von Oliver Stierle zunächst in Führung gebracht. Diese egalisierte Thorsten Reiß in der 63. Minute. Fünf Minuten später sorgte Bashiru Gambo für die Entscheidung. Nach einer Vorlage von Mustafa Parmak erzielte der Mittelfeldspieler das 2:1. Danach vergaben die „Blauen“ noch einige Konterchancen und mussten daher bis zum Schluss zittern.Nach den Negativerlebnissen zuletzt sorgte der Erfolg für große Erleichterung bei den Kickers. „Wir sind cool und souverän geblieben“, freute sich Zeidler. Beim gestrigen Brunch mit den Familien und Freundinnen der Spieler sei die Stimmung folglich gelöst gewesen. „Jetzt muss es einfach auch einmal mit einem Heimsieg klappen“, hofft der Coach mit Blick auf die Partie am Samstag gegen Wacker Burghausen. Stuttgarter Kickers: Yelldell – Ortlieb, Härter, Rapp, Stierle – Mann, Akcay, Gambo, Rodrigues (57. Parmak) – Kacani (73. Beigang), Vaccaro (85. Sökler).

Eßlinger Zeitung

FSV Oggersheim bessert nach

FUSSBALL: Nach Niederlage gegen Kickers Offensive verstärkt

Torhüter Russi Petkov war nach der 1:2-Heimniederlage seines FSV Ludwigshafen-Oggersheim in der Fußball-Regionalliga Süd gegen die Stuttgarter Kickers völlig aufgelöst. Weniger wegen seines Patzers, der zur 1:0-Führung der Schwaben durch Angelo Vaccaro (38.) führte, sondern wegen eines Unfalls seines dreijährigen Sohne Ivo, der sich während des Spiels vor dem VIP-Raum in der Tribüne beim Sturz von einem zusammenbrechenden Tisch eine riesige Beule am Auge zuzog.

Während Petkov gleich nach dem Spiel zu seinem kleinen Jungen ins Krankenhaus fuhr, saßen die meisten Ludwigshafener Spieler geknickt in der Kabine. Sie hatten zwar im Gegensatz zu anderen verlorenen Spielen 90 Minuten engagiert gekämpft – doch individuelle Fehler führten dazu, dass die Oggersheimer erneut leer ausgingen. Sie warten nach fünf Spielen im Südweststadion immer noch auf den ersten Heimsieg. Dem 0:1-Rückstand durch Vaccaro war ein Fehler des ansonsten recht ordentlich spielenden Timo Schlabach vorausgegangen. Nach dem hochverdienten 1:1-Ausgleich durch einen mächtigen 16-Meter-Schuss von Thorsten Reiß (64.) sahen die Oggersheimer ihre Felle erneut davon schwimmen, als ein harmloser Abpraller dem ungedeckten Bashirou Gambo (69.) auf den Fuß fiel, der sich die Ecke zum 2:1-Siegtor aussuchen konnte.

Als der überragende Chris Böcher (68.) und der ebenfalls starke Mohammed Camara (76.) aus dem Spiel gehen mussten, sanken die Hoffnungen der Oggersheimer auf den ersten Heimsieg fast auf den Nullpunkt. Der Stuttgarter Trainer Peter Zeidler zitterte allerdings bis zum Schlusspfiff um den vierten Auswärtssieg (!) seiner Mannschaft, die die Auswärtstabelle der Liga mit 13 Punkten anführt. „Die Oggersheimer sind weit besser, als es ihr Tabellenstand vermuten lässt“, verteilte er ein Kompliment an den Gegner.

Der FSV verpflichtete unterdessen mit Jiri Homola (Westfalia Rheine) einen neuen Offensivspieler, über seine Spielerlaubnis muss der DFB noch entscheiden. rs

Mannheimer Morgen

Vorberichte: Stuttgarter Kickers II – Sonnenhof Großaspach

Hinten soll die Null möglichst erneut stehen

Sechs Treffer in sechs Spielen genügten Großaspach, um mit 14 Punkten zu dem Überraschungsteam der Fußball-Oberliga zu avancieren. Zweiter ist die Truppe von Trainer Markus Gisdol, was in erster Linie mit der starken Defensivarbeit zu erklären ist. Noch kein Gegentor kassierte die SG. Steht die Null auch am Sonntag (15 Uhr) bei den Stuttgarter Kickers II?

VON STEFFEN GRÜN

In den ersten 540 Minuten einer Saison kein einziges Mal den Ball aus dem Netz fischen zu müssen, ist wenigen Torhütern vergönnt. Zum erlauchten Kreis zählt mittlerweile Milan Jurkovic, seit zehn Wochen in Diensten der SG Sonnenhof. Mit starken Paraden hat der 24-Jährige zweifellos großen Anteil daran, dass gegen Aspach bislang alle Teams erfolglos auf Torejagd gingen. Im Prinzip gebührt das Lob aber der kompletten Elf: Denn es ist eine Binsenweisheit, dass die Defensivarbeit bei den Angreifern beginnt. Die ganze Mannschaft zeigt in der Rückwärtsbewegung beeindruckende Disziplin. Und vor Jurkovic bilden Benjamin Gorka und Dennis Grab eine Innenverteidigung, die in der Oberliga derzeit so etwas wie das Maß aller Dinge ist.

So lange kein Gegentor zu kassieren, ist in Gisdols Augen „nicht planbar“. Der Defensive größere Stabilität zu verleihen, dagegen schon. „So etwas kommt nicht von ungefähr“, betont der neue SG-Coach. Nach 73 Gegentoren in der Vorsaison sei für ihn klar gewesen, dass an dieser Stelle der Hebel anzusetzen ist. „Das ist die Basis“, erklärt der 38-Jährige. Die Basis ist definitiv gelegt. Damit gibt sich Gisdol nicht zufrieden. Er hat die nächste Entwicklungsstufe ins Auge gefasst. Es geht jetzt darum, die taktische Flexibilität zu erhöhen. Beim jüngsten 1:0 gegen Kirchheim wich Aspach erstmals von der üblichen Grundordnung dem 4:4:2 ab. Es formierte sich ein 4:3:3, um die Abwehr des Neulings über die Flügel zu knacken. Unter dem Strich war dieser Versuch erfolgreich. „Wir wollen beide Systeme spielen können“, erklärt Gisdol. Im Idealfall kann die Umstellung während einer Partie erfolgen. Ohne Unordnung.

Auf diesem Weg wartet noch viel Arbeit. Was aber bislang bereits geleistet wurde, ist durchaus eine Erfolgsgeschichte. Mit 14 Punkten beträgt der Rückstand des Tabellenzweiten auf Spitzenreiter FC 08 Villingen lediglich zwei Zähler. Damit hatte im Vorfeld der Saison wohl niemand gerechnet. „Wir sind selbst etwas überrascht“, räumt Gisdol ein. Aber auch erfreut, klar. Trotzdem bleibt der Trainer bei der Aussage, die er nach dem 1:0-Sieg gegen den SSV Ulm 1846 vor drei Wochen traf: „Wir werden jetzt nicht die Arme ausbreiten und zu fliegen beginnen.“ Einen bestimmten Tabellenplatz möchte Gisdol auch weiterhin nicht als Ziel fixieren. Er sagt lieber: „Wir wollen den einen oder anderen Großen ärgern.“ Zu dieser Kategorie gehören die Kickers mit fünf Niederlagen und nur einem Sieg bislang auf jeden Fall nicht. Aspachs Trainer warnt trotzdem vor den kleinen Blauen. Und zwar deshalb, weil der Einsatz einiger Regionalligaspieler nicht so abwegig ist. Bester Kickers-Schütze ist mit vier Toren bislang der Ex-SG-Kicker Srdan Stevanovic. Beim Team aus dem Fautenhau ist nur der Einsatz von Hakan Atik (Bluterguss im Knöchel) fraglich.

Backnanger Kreiszeitung

Presse zu TSV Crailsheim – Stuttgarter Kickers II (4:0)

Nicht in Tritt kommt dagegen die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers. Doch auch nach der fünften Niederlage im sechsten Spiel wachsen dem Trainer Björn Hinck noch keine grauen Haare. Die 0:4-Klatsche beim selbst ernannten Aufstiegskandidaten Crailsheim ordnet Hinck nicht als Katastrophe ein: „Ich bin jetzt schon lange genug dabei, um zu wissen, dass meine junge Mannschaft mitten in einem Lernprozess ist, der bald auch Früchte tragen wird.“ Schließlich musste Hinck aus diversen Neuzugängen und acht Spielern aus der eigenen Jugend eine komplett neue Mannschaft formen. Doch zu lange sollte man mit dem Punktesammeln nicht mehr warten, sonst stehen die kleinen Blauen bald am Schluss der Tabelle. Und auf diesen Teil des Lernprozesses könnten alle Beteiligten sicher gerne verzichten.

Stuttgarter Zeitung

Für die Kickers II wird es dagegen brenzlig. In sechs Spielen gab es für das Team von Trainer Björn Hinck nur einen Sieg. In Crailsheim kamen die Blauen mit 0:4 unter die Räder. Doch anscheinend wird noch keiner im Verein nervös. „Wir wussten, dass es eine schwere Saison wird“, sagt Abteilungsleiter Martin Kurzka, „wir arbeiten in Ruhe weiter und hoffen auf Besserung.“ Was den Kickers vor allem fehlt, ist Erfahrung: Das Team ist im Schnitt erst 19,7 Jahre alt – vielleicht gewöhnen sich die Talente nach und nach an die Oberliga-Luft.

Stuttgarter Nachrichten

Crailsheim gewinnt „Volksfestspiel“
TSV Crailsheim – Stuttgarter Kickers II 4:0

Crailsheim: Schoppel, Gorgiev, Abazi, Endler, Bauer, Rushiti, Schumacher,Schmiedel (55.Zaccanti), Onwuzuruike, Fameyeh, Heidenfelder.
Tore: 1:0, 2:0 Joe Fameyeh (25., 54.), 3:0, 4:0 Daniel Zaccanti (60., 84.).
Schiedsrichter: Christan Lutz (Ittlingen).
Zuschauer: 1200.

Der TSV Crailsheim kann doch noch ein „Volksfestspiel“ gewinnen. In einer vor allem in der zweiten Halbzeit mitreißenden Begegnung besiegten die Horaffen die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers glatt mit 4:0 Toren. Jeweils doppelt trafen Joe Fameyeh und Daniel Zaccanti. Den Auftakt des Torreigens machte Crailsheims wieder erstarkter und vor Spielfreude sprühender Torjäger Famejeh. Sein Kopfball landete zum Führungstreffer im Kickersnetz. Die Gastgeber spielten sich nach der Pause in einen Spielrausch. Der Funke zum Publikum sprang auch über. Wann hat man in Crailsheim beim Fußball das letzte Mal eine derartige Begeisterung erlebt? Die einzige Gästechance zur Ergebniskosmetik,ein Elfmeter in der Schlussminute, hielt der ansonsten beschäftigungslose Manuel Schoppel in sicherer Manier. Trainer Peter Kosturkov nach dem Spiel: „Nach dem schnellen Tor nach Wiederanpfiff haben wir den Zuschauern ein schönes Spiel geboten“.

Fränkische Nachrichten

Presse zu Stuttgarter Kickers II – SGV Freiberg

Immer besser in Form kommt der SGV Freiberg. Nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn gab es gestern bei den Stuttgarter Kickers II mit 3:1 den zweiten Sieg nacheinander. Jaksche (8.), Schürg (26.) und Grimmer (28.) machten aus den ersten drei Chancen drei Tore. „Das hat uns aus dem Konzept gebracht“, sagte der Kickers-Abteilungsleiter Martin Kurzka, dessen Elf mit einem halben Dutzend Spielern der ersten Mannschaft – Salz, Deigendesch, Steinle, Beigang, Yildiz und Tucci – angetreten war. Den Ehrentreffer erzielte Stevanovic (32.), der einen Elfmeter im Nachschuss verwandelte.

Stuttgarter Zeitung

Einen verdienten Sieger gab es im Spiel zwischen den Stuttgarter Kickers II und dem SGV Freiberg. Die Gäste führten nach 28 Minuten schon 3:0 und gewannen am Ende 3:1. „Wir hatten, ehrlich gesagt, nicht die Mittel, um den klaren Rückstand noch umzubiegen“, gab Kickers-Abteilungsleiter Martin Kurzka zu. Und das, obwohl bei den Blauen die Regionalligaspieler Marco Tucci, Nico Beigang, Recep Yildiz, Benedikt Deigendesch und Moritz Steinle spielten.
Stuttgarter Nachrichten

1. Auswärtssieg der Saison – 3:1 bei den Stuttgarter Kickers II
SGV wie aus einem Guss – Tore durch Robin Jaksche, Michael Schürg und Marco Grüttner Trotz personeller Probleme umschifften die Truppe von Trainer Marcus Wenninger die Auswärtsklippe bei den SV Stuttgarter Kickers II souverän.
Mit 3:1 (3:1) entführten sie drei wichtige Punkte aus Degerlochs Höhen. Obwohl man neben Jose Macias, Kresimir Lukic, Panagiotis Deligiannidis und kurzfristig auch auf Marius Müller verzichten musste und mit Eleftherios Avraam und Stephan Bartholomä sowie Torsteher Michael Grauer nur noch drei Akteure auf der Bank Platz nahmen, hielt der „Rest“ dem Erfolgsdruck stand. Aufbauend auf einer sehr sichere Abwehr, die den Gegner schon im Mittelfeld attackierte und die Räume eng machte, zeigte man ein gute Partie. Der SGV übernahm sofort das Kommando. Bereits in der 8. Minute zappelte der Ball in dem von Manuel Salz gut gehüteten Kickers-Gehäuse. Robin Jaksche ließ nach einem schönen Eckball von Andreas Grimmer dem Keeper keine Chance. Das war natürlich Wasser auf die Mühlen der Freiberger, die nun ihre Chance witterten und ein prachtvolles Konterspiel aufzogen. Der Lohn für den Mut ließ nicht lange warten. In der 27. Minute fiel das 0:2 durch Michael Schürg, der nach guter Vorarbeit von Marco Grüttner sicher abschloss. Schon drei Minuten danach stand es 0:3, diesmal durch Grüttner. Die Vorlage lieferte diesmal Schürg, allerdings aus abseitsverdächtiger Position. Die Begegnung schien gelaufen, doch dann brachte Schiedsrichter Tobias Fett (Ilvesheim) wieder Spannung ins Geschehen, als er plötzlich einen Strafstoß gegen Andreas Kuch pfiff, den Sven Burkhardt sogar noch meisterte. Gegen den Nachschuss des Schützen Srdan Stevanovic zum 1:3 war er dann machtlos. Auch im zweiten Durchgang blieben die Gäste am Drücker und ließen die Platzherren kaum ins Spiel kommen. Dabei wurde Abwehrrecke Andreas Kuch zum Turm in dieser Schlacht, gut unterstützt von seinen Mannschaftskameraden, die sowohl nach hinten gut absicherten und immer wieder mit schnellen Kontern für Gefahr sorgten. Dreimal war es Sturmführer Schürg, der alleine auf den gegnerischen Schlussmann zulief, den Ball aber nicht im Kickers-Tor unterbrachte.

Homepage SGV Freiberg

1:3 Heimniederlage gegen Freiberg 
  
Die SGV Freiberg bleibt der Angstgegner der Stuttgarter Kickers II. Am fünften Spieltag der Saison gewannen die Gäste aus Freiberg mit 3:1 (3:1) und blieben damit seif fünf Jahren in Degerloch ungeschlagen.

Alle vier Tore fielen bereits in der ersten Spielhälfte, die 1:0 Führung für die Gäste schon nach sechs Spielminuten. Einen Eckball verwandelte Robin Jaksche per Kopf zur Führung. Fast im Gegenzug wäre für die „kleinen Blauen“ der Ausgleich möglich gewesen. Nach einer Flanke von Moritz Steinle konnte der Gäste-Keeper den Kopfball von Marco Tucci mit einer Glanzparade noch parieren.

Marco Tucci kam, wie Stürmerkollege Nico Beigang für jeweils eine Halbzeit zum Einsatz. Aus dem Regionalligakader noch dabei: Benedikt Deigendesch, Moritz Steinle und Manuel Salz. Ausserdem absolvierte Recep Yildiz nach seiner Verletzung zum ersten Mal ein Spiel über 90 Minuten.

Die beiden nächsten Treffer der Freiberger dann im Doppelpack: zunächst Michael Schürg in der 25. Minute und kurz danach Marco Grüttner (31. Minute), allerdings aus einer deutlichen Abseitspostion heraus. Nur eine Spielminute später entschied Schiedsrichter Tobias Fett auf Strafstoss für die Kickers, den Srdan Stevanovic im Nachschuss zum 3:1 Endstand verwandelte.

Vor 140 Zuschauern, darunter auch Kickers-Coach Peter Zeidler, fanden die Kickers in der zweiten Spielhälfte gegen die gut eingestellte Freiberger Abwehr keine Mittel. Die Gäste um Trainer Marcus Wenninger hatten sich defensiv ausgerichtet und hofften, durch Konter, das Ergebnis noch zu verbessern. Die beste Chance hatte der Freiberger Andreas Grimmer, dessen Schuss konnte aber Kickers-Torwart Manuel Salz parieren (81. Minute).

Offizielle Homepage

Freiberger spielen wie aus einem Guss
Freiberg – Trotz personeller Probleme umschifften die Fußballer des SGV Freiberg gestern die Auswärtsklippe bei den SV Stuttgarter Kickers II souverän. Mit 3:1 (3:1) entführten sie drei wichtige Punkte.

Obwohl SGV-Coach Marcus Wenninger neben Jose Macias, Kresimir Lukic, Panagiotis Deligiannidis und kurzfristig auch noch auf Marius Müller verzichten musste und mit Eleftherios Avraam und Stephan Bartholomä sowie Torsteher Michael Grauer nur noch drei Akteure auf der Bank sitzen hatte, hielt der „Rest“ dem Erfolgsdruck stand.
Aufbauend auf einer sehr sichere Abwehr, die den Gegner schon im Mittelfeld attackierte und die Räume eng machte, zeigte man ein gute Partie. Der SGV übernahm sofort das Kommando.
Bereits in der 8. Minute zappelte der Ball in dem von Manuel Salz gut gehüteten Kickers-Gehäuse. Robin Jaksche ließ nach einem schönen Eckball von Andreas Grimmer dem Keeper keine Chance. Das war natürlich Wasser auf die Mühlen der Freiberger, die nun ihre Chance witterten und ein prachtvolles Konterspiel aufzogen.
Der Lohn für den Mut ließ nicht lange warten. In der 27. Minute fiel das 0:2 durch Michael Schürg, der nach guter Vorarbeit von Marco Grüttner sicher abschloss. Schon drei Minuten danach stand es 0:3, diesmal durch Grüttner. Die Vorlage lieferte diesmal Schürg, allerdings aus abseitsverdächtiger Position.
Die Begegnung schien gelaufen, doch dann brachte Schiedsrichter Tobias Fett (Ilvesheim) wieder Spannung ins Geschehen, als er plötzlich einen Strafstoß gegen Andreas Kuch pfiff, den Sven Burkhardt sogar noch meisterte. Gegen den Nachschuss des Schützen Srdan Stevanovic zum 1:3 war er dann machtlos. Auch im zweiten Durchgang blieben die Gäste am Drücker und ließen die Platzherren kaum ins Spiel kommen.
Dabei wurde Abwehrrecke Andreas Kuch zum Turm in dieser Schlacht, gut unterstützt von seinen Mannschaftskameraden, die sowohl nach hinten gut absicherten und immer wieder mit schnellen Kontern für Gefahr sorgten.
Dreimal war es Sturmführer Schürg, der alleine auf den gegnerischen Schlussmann zulief, den Ball aber nicht im Kickers-Tor unterbrachte.
SV Stuttgarter Kickers II: Salz – Baradel, Leist, Accardi, Gentner – Steinle, Kovac, Yildiz, Deigendesch (65. Petruso) – Stevanovic, Tucci (46. Beigang).
SGV Freiberg: Burkhardt – Ludwig, Jaksche, Kuch, Sevimli – Grimmer, Schwintjes, Sarajlic, Schreiber – Grüttner (89. Bartholomä), Schürg (88. Avraam).
Tore: 0:1 Jaksche (8.), 0:2 Schürg (27.), 0:3 Grüttner (30.), 1:3 Stevanovic (33./Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Tobias Fett (Ilvesheim). – Zuschauer: 300. – Gelbe Karten: Leist – Kuch.

Ludwigsburger Kreiszeitung