Presse zu SGV Freiberg – Stuttgarter Kickers II (1:2)

Die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers hat in der Fußball-Oberliga das zweite Spiel in Folge gewonnen. Am Samstag siegten die Kickers beim SGV Freiberg mit 2:1 und haben wieder gute Chancen, den Klassenverbleib zu schaffen.

Von Thomas Müller

Die Tabelle der Oberliga präsentiert sich dieser Tage als Dreiklassengesellschaft. Die ersten acht Teams spielen um den Aufstieg, die letzten sechs gegen den Abstieg. Dazwischen, im Niemandsland der Tabelle, liegt der SGV Freiberg. Und irgendwie scheint die Mannschaft von Marcus Wenninger aus dieser Situation nicht das optimale Leistungsniveau auf den Rasen zu bringen. Aus den vier Spielen seit der Winterpause haben die Freiberger gerade einmal einen Punkt gewinnen können. Nach der Niederlage in Kirchheim vor einer Woche verloren sie nun auch ihr Heimspiel am Samstag gegen die Stuttgarter Kickers II mit 1:2. Doch wer jetzt so etwas wie nachbarschaftliche Beihilfe zum Klassenverbleib vermutet, liegt völlig falsch. „Das ist sicher nicht unsere Aufgabe. Das schaffen die schon selber“, sagte Wenninger.

Im ersten Spielabschnitt im Wasenstadion belegten die Kickers Wenningers Worte. Nahtlos knüpften sie an die starke Leistung beim Heimsieg gegen Waldhof Mannheim an. Dementsprechend war die 1:0-Pausenführung durch den Treffer von Muhamed Bajrami in der 30. Minute hochverdient. Doch nach dem Wechsel wachten die Freiberger auf und zeigten, dass sie sich nicht als Punktelieferant in schweren Zeiten verstehen. Nach dem Ausgleich durch Predrag Sarajlic (70.) hatten auch sie sehr gute Möglichkeiten zum Führungstreffer. Den machten dann aber die Gäste mit ihrer einzigen Chance im zweiten Durchgang. Der eingewechselte Dirk Prediger bescherte seiner Mannschaft mit seinem Treffer nach 87 Minuten den zweiten Sieg nacheinander.

„Unter dem Strich war dies sicher ein glücklicher Sieg für uns. Vor allem nach dem Wechsel waren die Freiberger die bessere Mannschaft, aber wir hatten heute eben das Quäntchen Glück, das man auch mal braucht, um so ein Spiel zu gewinnen“, sagte der Kickers-Trainer Björn Hinck. Sein Freiberger Kollege Wenninger zog am Ende trotz der Niederlage ein versöhnliches Fazit. „Die erste Hälfte haben wir verschlafen, die zweite war dann aber gut von uns. Nach dem Ausgleich haben wir vielleicht etwas zu euphorisch auf den Siegtreffer gespielt und uns hinten nicht sehr clever verhalten“, sagte er.

Die Kickers empfangen nun die Mannschaft der Stunde in der Oberliga, den TSV Crailsheim. Doch bange ist Hinck deswegen nicht. „Wir haben mit unserem Sieg gegen den Waldhof gezeigt, dass wir durchaus an einem guten Tag mit den besten Teams der Liga mithalten können“, sagte Hinck.

Stuttgarter Zeitung

Die kleinen Blauen machen Freude

Es ist ein eher schwacher Trost für die Fans der Stuttgarter Kickers, aber immerhin: Wenigstens die kleinen Blauen machen derzeit viel Freude. Dem 1:0-Überraschungscoup gegen den SV Waldhof Mannheim ließ die Mannschaft von Trainer Björn Hinck ein 2:1 in Freiberg folgen. Das Siegtor erzielte der eingewechselte Dirk Prediger. Der ehemalige VfB-Jugendspieler (zuletzt FC St. Pauli) war erst in der Winterpause nach Degerloch gekommen. „Wir wachsen immer besser zusammen“, jubelte Hinck, mahnte jedoch gleichzeitig zur Vorsicht: „Wir müssen in den nächsten Wochen auch die direkten Duelle gegen die Mitkonkurrenten gewinnen.“ Die geschlossene Teamleistung zeichne seine Mannschaft derzeit aus. Deshalb tut sich der Coach auch schwer damit, einen seiner Spieler für höhere Regionalligaaufgaben zu empfehlen. „Noch gibt es auch keine Anfrage von Stefan Minkwitz“, sagt Hinck. Seinem Freiberger Trainerkollegen Marcus Wenninger stach dagegen ein Kickers-Offensivspieler ins Auge: „Mustafa Bajrami hat überragend gespielt.“

Stuttgarter Nachrichten

Prediger trifft ganz spät

SGV Freiberg verliert gegen die Stuttgarter Kickers II mit 1:2

Mit dem 1:2 gegen den bisherigen Tabellenletzten Stuttgarter Kickers II kassierte Fußball-Oberligist SGV Freiberg im vierten Spiel nach der Winterpause die dritte Niederlage, hat 2008 bislang nur einen Punkt geholt.
 
Nach der 0:2-Niederlage acht Tage zuvor beim VfL Kirchheim verlor der SGV Freiberg beim 1:2 gegen die Stuttgarter Kickers II erneut gegen einen Abstiegskandidaten. Den Siegtreffer für die Kickers erzielte Dirk Prediger drei Minuten vor Schluss. Schon beim Heimspiel gegen den 1. FC Normannia Gmünd zwei Wochen zuvor mussten die Freiberger einen späten Gegentreffer hinnehmen. Das damalige 2:2 brachte dem SGV bislang den einzigen Punkt in den vier Spielen 2008.

Die von Trainer Björn Hinck taktisch gut eingestellten Gäste waren dem SGV in allen Belangen überlegen. Vor allem offensiv hatten die Kickers einiges zu bieten. Die Gäste in Führung gebracht hatte Muhamed Bajrami nach einem Konter über Akcay in der 29. Minute. Die Freiberger konnten ihre Qualitäten nicht abrufen, erst als SGV-Trainer Marcus Wenninger mit Jose Macias und Eleftherios Avraam zwei Offensivspieler einwechselte, wurde seine Mannschaft aggressiver, spielte zielstrebiger nach vorne. In der 70. Minute gelang Sarajlic nach Zuspiel von Macias das 1:1, als er den starken Kickerstorhüter Mauser mit einem Heber überwand. In der 86. Minute hatte Marius Müller den Siegtreffer auf dem Fuß, scheiterte aber aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Julian Mauser. Besser machte eas praktisch im Gegenzug der eingewechselte Dirk Prediger, der einen Konter mit dem 2:1-Siegtreffer abschloss. nik/bz

Statistik

SGV Freiberg: Burkhardt – Bartholomä, Jaksche (88. Grüttner), Kuch, Sevimli – Schwintjes (63. Avraam), Deligiannidis, Sarajlic, Schreiber – Müller, Balmuk (63. Macias).

Stuttgarter Kickers II: Mauser – Sökler, Ortlieb, Ivanusa, Gentner – Parhizi (25. Schneider), Bajrami (88. Rizzi), Kovac, Pertuso – Stevanovic (77. Prediger), Akcay. 

Bönnigheimer Zeitung“

SGV Freiberg lässt sich auch vom Schlusslicht aufs Kreuz legen
Freiberg - Kickers IIFreiberg – Von allen guten Geistern verlassen sind derzeit die Fußballer des SGV Freiberg in der Oberliga Baden-Württemberg. Selbst das als Schlusslicht angereiste Team des SV Stuttgarter Kickers II war stark genug, um beim 2:1 (1:0)-Sieg die Punkte aus dem Wasenstadion zu entführen.

Dabei hatten sich die Gastgeber nach der Pleite in Kirchheim viel vorgenommen, konnten dieses Vorhaben aber vor allem ersten Durchgang in keiner Phase umsetzen. Die gut eingestellten Kickers waren dem SGV in allen Belangen überlegen und ließen die Freiberger immer wieder schlecht aussehen.
Vor allem in der Offensive waren die Stuttgarter läuferisch und spielerisch überlegen. So war es folgerichtig, als den Gästen nach einem schnellen Konter durch Bajrami das 0:1 gelang.
Während die Führung den Kickers noch mehr Sicherheit verlieh, wurden die Freiberger zunehmend nervöser. Erst nach Wiederanpfiff und vor allem ab der 63. Minute, als SGV-Coach Wenninger Jose Macias für den glücklosen Tufan Balmuk und Eleftherios Avraam für Andreas Schwintjes einwechselte, wurde der SGV aggressiver, hatte aber in der 67. etwas Pech, als Avraam mit seinem Schuss an der Latte scheiterte.
In der 70. Minute dann aber doch das 1:1. Nach einem Traumpass von Macias lupfte „Pele“ Sarajlic das Leder unhaltbar für den starken Kickers-Torsteher Julian Mauser zum Ausgleich in die Maschen. Jetzt schien der Knoten geplatzt, der erste Sieg des Jahres fällig.
In der 86. Minute war es dann Marius Müller, der das 2:1 auf dem Stiefel hatte, jedoch in Mauser seinen Meister fand. Besser machten es dann eine Minute später die Gäste, die bei einem Konter eine SGV-Abwehrschwäche gnadenlos ausnutzten und durch den eingewechselten Dirk Prediger zum etwas glücklichen 1:2-Siegtreffer kamen.

SGV Freiberg: Burkhardt – Bartholomä, Jaksche (88. Grüttner), Kuch, Sevimli – Schwintjes (63. Avraam), Deligiannidis, Sarajlic, Schreiber – Müller, Balmuk (63. Macias).
SV Stuttgarter Kickers II: Mauser – Sökler, Ortlieb, Ivanusa, Gentner – Parhizi (25. Schneider), Bajrami (88. Rizzi), Kovac, Pertuso – Stevanovic (77. Prediger), Akcay.
Tore: 0:1 Bajrami (29.), 1:1 Sarajlic (70.), 1:2 Prediger (87.).
Schiedsrichter: Groß (Mannheim). – Zuschauer: 200.
Gelbe Karten: Balmuk, Deligiannidis – Sökler, Stevanovic.

Ludwigsburger Kreiszeitung

Presse zu Stuttgarter Kickers II – Waldhof Mannheim (1:0)

Fußball: Waldhofs Trainer Alexander Conrad nach 0:1 in Stuttgart bitter enttäuscht

„Schlechteste Leistung, seit ich hier bin“

Stuttgart. Herber Dämpfer für den SV Waldhof. Im vorgezogenen Oberliga-Spiel bei Stuttgarter Kickers II unterlag die Conrad-Elf nicht unverdient mit 0:1 (0:0) und versäumte so den möglichen Sprung an die Tabellenspitze. Das Tor des Tages erzielte vor 400 Zuschauern – darunter 300 aus Mannheim – Franco Petruso 50 Sekunden nach der Halbzeit (46.).

In Stuttgart streikten die öffentlichen Verkehrsbetriebe. Wer mit dem Zug anreiste, hatte keine Chance, per Bus oder U-Bahn das Gazi-Stadion auf der Waldau zu erreichen, musste umsteigen ins Taxi. Den Weg zu Fuß zu gehen, wäre gesünder und billiger gewesen, denn in den ersten 45 Minuten passierte rein gar nichts. Ein zähes Gekicke ohne gefährliche Tor-Szenen auf beiden Seiten. SVW-Trainer Alexander Conrad stellte erstmals nach seiner Verletzung wieder Thomas Ollhoff in die Start-Elf. Dafür musste Emin Ismaili auf die Bank. Doch gegen die kompakte Defensive des Tabellenletzten fehlten dem Kreativmann im Mittelfeld die zündenden Ideen. Waldhof im Spiel ohne Ball viel zu unbeweglich, mit dem Ball leisteten sich die Blau-Schwarzen ungewöhnlich viele Abspielfehler. Vieles erinnerte eher an ein Freundschaftsspiel, als an einen Kampf um die Tabellenspitze oder um Punkte gegen den Abstieg.

Gedanklich noch in der Pause
Sofort nach Wiederanpfiff die kalte Dusche. Conrad hatte Weiland und Ollhoff in der Kabine gelassen: „Mit Thomas war das so abgesprochen“, erklärte der Übungsleiter später. Der SVW gedanklich noch in der Pause, schlief in der Abwehr. Ein langer Pass von Parhizi landete direkt vor Petrusos Füßen. Der Außenspieler fackelte aus halbrechter Position nicht lange und schob das Leder flach am machtlosen SVW-Keeper Tsiflidis zum 1:0 vorbei.

Waldhof danach wacher und mit Chancen. Reule traf nur den Außenpfosten (49.), Speranza (70.) und Monetta (75). hatten ebenfalls den Ausgleich auf dem Fuß. Was jedoch fehlte, war die Effizienz. „Das war die schlechteste Leistung, seit ich hier bin“, war Conrad nach der zweiten Niederlage innerhalb von zwölf Tagen angefressen. Verteidiger Janis Crone wurde noch deutlicher: „Stuttgart war uns sogar überlegen. Was wir heute gespielt haben, war einfach nur peinlich. Wir schaffen es nicht, auswärts so aufzutreten wie zu Hause. Das muss sich ändern.“ robo

SV Waldhof: Tsiflidis, Schwall, Crone, Adiele, Laping, Weiland (46. Speranza), Babatz (63. Melunovic), Ollhoff (46. Schilling), Wittke, Monetta, Reule.

Mannheimer Morgen

SV Waldhof blamiert sich: Böses 0:1 beim Schlusslicht

Keine Spielfreude, keine Punkte, keine Tabellenführung. Der SV Waldhof Mannheim unterlag gestern Abend beim Schlusslicht Stuttgarter Kickers II in der FUßball-Oberliga Baden Württemberg mit 0:1 (0:0). Blamabel !

Stuttgart war gestern wie viele andere baden-württembergischen Städte vom Streik lahmgelegt: Im Nahverkehr, in Kindertagesstätten, in Krankenhäusen wurde nicht dem Beruf nachgegegangen. Von einem Streik der Angestellten von Fußball-Vereinen aber war nichts bekannt. Doch konnte gestern das Gefühl aufkommen, die 22 Akteure auf dem Rasen würden sich Busfahrern, Krankenschwestern und Tagesmüttern anschließen. Die Partie plätscherte müde vor sich hin. Den ersten gefährlichen Schuss aufs Tor gab es nach 46 Minuten zu verzeichnen – gleichzeitig das 1:0 für die Hausherren durch Petruso. Vom Spielfluss war nicht viel zu sehen, es spielte sich alles fast ausschließlich zwischen den beiden Strafräumen ab. Es war die zweite Waldhof-Niederlage in der Fremde in Folge: Der SVW droht so seine gute Ausgangsposition im Aufstiegskampf zu verspielen. Mit einem Sieg hätten die Blau-Schwarzen die Tabellenführung übernommen.

Doch es gab auch Beteiligte des Fußballspiels, die sich dem Streik nicht anschlossen: Mehr als 300 Waldhof-Fans unterstützten ihr Team in der Landeshauptstadt. Eine bemerkenswerte Zahl für einen Donnerstagabend. Einem Tag, der ebenso Arbeitstag war wie der heutige Freitag. Zumindest für die, die nicht streikten.

So spielten sie:

SV Waldhof Mannheim: Tsiflidis – Laping, Adiele, Crone, Schwall – Wittke, Babatz (63. Melunovic), Ollhoff (46. Schilling), Weiland (46. Speranza) – Reule, Monetta

Tor: 1:0 Petruso (46.)

Gelbe Karten: Petruso / Schilling

Beste Spieler: Petruso / –

Zuschauer: 400

Schiedsrichter: Tobias Reichel (Sindelfingen)

Rheinpfalz

Kickers II besiegen Waldhof

Durch ein Tor durch Franco Petruso gewann das Oberligateam der Stuttgarter Kickers gegen den haushohen Favorit SV Waldhof Mannheim mit 1:0.

Die Kickers belegen damit zum ersten Male seit dem siebten Spieltag einen Nichtabstiegsplatz. Am 15. März spielen die Kickers bei der SGV Freiberg.

Die Kickers spielten mit:
Salz; Ortlieb, Parhizi, Petruso, Rizzi, Gentner, Kovac, Sökler, Bajrami, Ivanusa, Stevanovic

Fußball-Oberliga: SV Waldhof beim Schlusslicht Stuttgarter Kickers II klarer Favorit

Über Degerloch Richtung Liga-Spitze

Mannheim. Waldhof-Trainer Alexander Conrad lässt keine Ausreden gelten: „Egal ob es regnet, stürmt, schneit oder die Sonne scheint: Wir wollen drei Punkte.“ Vor dem Gastspiel am Donnerstagabend (19.30 Uhr/Gazi-Stadion) bei Oberliga-Schlusslicht Stuttgarter Kickers II hat der 41-Jährige seine Elf bereits ins Gebet genommen: „Von Beginn an agieren, selbst das Spiel machen. Dann bin ich zuversichtlich“, lautet die Devise.

Personell sind bei den Blau-Schwarzen gegenüber dem Kirchheim-Spiel kaum Veränderungen zu erwarten. Die einzig offene Frage bleibt, ob Thomas Ollhoff wieder ins Team zurückkehrt. Conrad: „Er hat sehr gut trainiert. Andererseits bringt es nichts, ihn zu verheizen und dann vielleicht wieder einen längeren Ausfall zu riskieren. Dabei sein wird er in jedem Fall. Auch, weil schon seine Präsenz der ganzen Mannschaft gut tut.“

Bei den Degerlochern tat sich der SVW in den vergangenen Jahren schwer. Nur ein Sieg aus vier Spielen bei der Reserve der Blauen steht in der Statistik. Allerdings haben die Kickers diese Saison große Probleme. Seit dem ersten Spieltag am 12. August 2007 (4:0 gegen Balingen) gab es für die heimschwächste Mannschaft der Liga nur ein Remis gegen den VfR Mannheim. Ansonsten setzte es zumeist deftige Niederlagen. Conrad lassen die nackten Zahlen kalt: „Die freuen sich sicherlich auf uns, werden kämpfen und alles versuchen, um uns ein Bein zu stellen“, erwartet er einen leidenschaftlich spielenden Gegner.

Immerhin: Dem SVW winkt nach Abschluss des 21. Spieltags erstmals die alleinige Tabellenführung. Vorausgesetzt Babatz, Reule und Co. bringen etwas Zählbares aus dem Schwabenland mit. Tabellenführer SC Freiburg II erwartet am Samstag das schwere Auswärtsspiel bei FC Astoria Walldorf.

Trotz des vorverlegten Spiels auf einen Arbeitstag rechnet der Fanbeauftragte Robert Schmidt mit 300 mitreisenden Anhängern. Ein Fanbus wird eingesetzt. Abfahrt ist 16.30 Uhr am Benz-Stadion. Der Mitfahrpreis beträgt 13 Euro für „Pro Waldhof“-Mitglieder, 15 Euro für Nichtmitglieder. Telefon-Anmeldung unter 0621/76 415 11. robo

Mannheimer Morgen

Kickers II empfangen Waldhof Mannheim

Am kommenden Donnerstag, 6. März 2008 empfängt die 2. Mannschaft der Kickers um 19:30 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau den SV Waldhof Mannheim in der Oberliga Baden-Württemberg.
Die Gäste aus der Kurpfalz belegen derzeit mit 44 Punkten den 2.Rang in der Oberliga und sind Punktgleich mit dem Spitzenreiter SC Freiburg II. Das Spiel wurde aus Sicherheitsgründen in GAZi-Stadion verlegt und findet nicht wie gewohnt auf der Bezirkkssportanlage statt.

Offizielle Homepage

Presse zu Stuttgarter Kickers II – TSG Hoffenheim II

Richtig sauer war dagegen der Trainer der Stuttgarter Kickers II, Björn Hinck. Bei der 0:2-Heimniederlage gegen Hoffenheim II traf der Schiedsrichter Manuel Hipp einige zweifelhafte Entscheidungen zum Nachteil der Gastgeber. Bereits nach vier Minuten zeigte Hipp dem Kickers-Verteidiger Julian Leist wegen einer vermeintlichen Notbremse die Rote Karte. Doch trotz Unterzahl zeigten die Kickers eine gute Partie und hätten im ersten Durchgang durchaus in Führung gehen können. Allein der Kicker-Angreifer Ali Parhizi hatte kurz vor dem Wechsel zwei hundertprozentige Chancen. Die Hoffenheimer waren in dieser Hinsicht effizienter und trafen nach 54 Minuten durch Kai Herdling zum 1:0. In der 66. Minute entschied der Schiedsrichter Hipp dann auf Elfmeter für Hoffenheim – und Herdling traf erneut. Mit einem Mann Unterzahl und dem Rückstand lief bei den Kickers fortan nicht mehr viel zusammen. Doch damit nicht genug: kurz vor Ende der Partie schickte der Unparteiische Hipp Parhizi mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz. „Die Leistung des Schiedsrichters hat mich schon sehr geärgert. Erst die sehr harte Rote Karte, dann der unberechtigte Elfmeter, das war letztlich zu viel für uns. Meinem Team muss ich trotzdem ein Kompliment machen“, sagte Hinck.

Stuttgarter Zeitung

Die Stuttgarter Kickers II fühlten sich beim 0:2 gegen Hoffenheim 1899 II von Schiedsrichter Manuel Hipp (Karlsruhe) benachteiligt. Die Rote Karte gegen Julian Leist (4./Notbremse) und der Elfmeter, der zum 2:0 (65.) führte, seien laut Trainer Björn Hinck „zwei Fehlentscheidungen“ gewesen. Die Blauen hatten sich die Niederlage aber auch selbst zuzuschreiben. Neuzugang Ali Parhizi vergab zwei glasklare Chancen.

Stuttgarter Nachrichten

Mißglückter Start für Kickers II

0:2 verloren sowie zwei Platzverweise. Kein guter Start für das Oberligateam der Kickers in die Rückrunde. Gegen die TSG Hoffenheim erhielt Julian Leist bereits in der vierten Spielminute wegen Notbremse die Rote Karte. Nach der Pause traf Torjäger Kai Herdling mit zwei Treffer für die Gäste, kurz vor Schluß sah auch noch Ali Parhizi die Gelb-Rote Karte wegen Unsportlichkeit.

In der Tabelle bleiben die Kickers damit auf einem Abstiegsplatz. Am Samstag geht es zum FC Villingen, der heute mit einem 2:2 Unentschieden in Kirchheim enttäuschte.

Links:
Bericht TSG Hoffenheim