Presse zum neuen Cotrainer Alexander Malchow

20. November 2007 in Kickers I, News

Kickers: alles klar mit Malchow

Der Co-Trainer fordert Vollgas
STUTTGART (ump). Die letzten Details sind erst kurz vor dem Training gestern Nachmittag geklärt worden, doch dann stand fest: Alexander Malchow wird neuer Co-Trainer beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers. Der Vertrag gilt zunächst bis Saisonende. Das für den Sport zuständige Präsidiumsmitglied Walter Kelsch sagte: „Ich habe diese Verpflichtung unterstützt, auch wenn kontrovers darüber diskutiert wurde.“ Der Exprofi ist von der Lösung Minkwitz und Malchow überzeugt, nicht nur weil sich die beiden aus gemeinsamen Profizeiten kennen, was wiederum intern auch Anlass zur Kritik gegeben hat. „Es muss ja ein Vertrauensverhältnis zwischen Chef und Assistent da sein“, betont Kelsch, der beim Derby am Samstag schon einen „klaren Aufwärtstrend“ festgestellt hat. „Aber letztlich bringen nur Erfolgserlebnisse Selbstvertrauen.“ Am besten natürlich am Samstag im letzten Heimspiel der Vorrunde gegen Elversberg.

Der 38-jährige Malchow sagt zu der neuen Aufgabe: „Ich sehe mich nicht als Zulieferer, sondern als Teamarbeiter, auch wenn Stefan Minkwitz als Chef letztlich entscheidet.“ Nach dem Eindruck beim Derby urteilt Malchow über die Mannschaft: „Ich habe durchaus positive Ansätze gesehen. Aber wir müssen schnell dahinkommen, 90 Minuten lang Gas zu geben – und nicht erst von der 30. Minute oder der Halbzeit an.“ Malchow, der von 1994 bis 2000 und nochmals von 2003 bis 05 bei den Blauen spielte, war in der vergangenen Saison Chefcoach beim Oberligisten SG Sonnenhof. „Er und Minkwitz haben die gleichen Ansichten vom Fußball“, sagt der Manager Joachim Cast.

Stuttgarter Zeitung

Erster Sieg für Stefan Minkwitz
Vereinsführung erfüllt Wunsch des Kickers-Chefcoach: Alexander Malchow seit gestern Co-Trainer

Stuttgart – In der Fußball-Regionalliga wartet Stefan Minkwitz noch auf seinen ersten Erfolg als Trainer der Stuttgarter Kickers. Abseits des Platzes hat er dagegen schon einen Sieg gelandet: Der Vertrag mit seinem Wunsch-Assistenten Alexander Malchow ist perfekt.

VON JÜRGEN FREY

Bevor Malchow am gestrigen Montagnachmittag die erste Trainingseinheit zusammen mit seinem Freund Minkwitz leitete, setzte der 38-Jährige seine Unterschrift unter den bis Saisonende laufenden Vertrag. „Ich freue mich, wieder auf dem Platz zu stehen, und bin sicher, dass wir die Kickers wieder in die Erfolgsspur bringen. Der spielerische Aufwärtstrend ist da“, sagte der ehemalige Profi. Von Januar 2006 bis Juni 2007 fungierte er beim Oberligisten SG Sonnenhof Großaspach als Cheftrainer. Zuvor war Malchow eineinhalb Jahre Coach des Kreisligisten SV Hoffeld. Zweitligaerfahrung als Spieler sammelte der gebürtige Bremer beim VfB Oldenburg (1992/93), den Kickers (1996 bis 2000) und dem SSV Reutlingen (2000 bis 2003).

Malchows Rückkehr zu den Blauen kann durchaus als Vertrauenbeweis für Minkwitz gewertet werden. Denn es gab in der Führungsetage zunächst auch Stimmen, die empfahlen, die weitere sportliche Entwicklung erst einmal abzuwarten. Ehe ein Intimus des bisher glücklosen Chefcoach auf der Gehaltsliste steht. „Natürlich müssten wir uns Gedanken machen, wenn die restlichen drei Spiele bis zur Winterpause verloren gingen, doch so weit wird es nicht kommen“, sagte Präsident Dirk Eichelbaum. Auch Präsidiumsmitglied Walter Kelsch unterstütze nach einem langen und intensiven Gespräch mit Malchow dessen Einstieg vor dem Schlüsselspiel am kommenden Samstag (14 Uhr/Gazistadion) gegen die SV Elversberg: „Malchow ist fachlich kompetent, und er spricht genauso wie Minkwitz als ehemaliger Profifußballer eine andere Sprache als unser ehemaliger Trainer.“

Nach wie vor bezieht der beurlaubte Peter Zeidler sein Salär. Und ob der Oberstudienrat aus Böbingen in den Schuldienst zurückkehrt oder einen neuen Club findet, ist derzeit noch offen. Was die finanziellen Probleme nicht kleiner macht: Minkwitz“ Aufstieg, die Verpflichtung von A-Junioren-Trainer Ralf Strogies und nun Malchows Rückkehr kosten Geld. Geld, das die Blauen eigentlich nicht haben. Eichelbaum beschwichtigt: „Die Personalien verschlingen nicht die ganz großen Beträge.“ Außerdem spekuliert er darauf, dass die suspendierten Markus Ortlieb und Sven Sökler in der Winterpause einen neuen Verein finden und den Kickers-Etat entlasten.

Stuttgarter Nachrichten

Malchow kehrt zu den Kickers zurück

Stuttgart (bw) – Seit gestern hat Stefan Minkwitz, Coach des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers, einen alten Bekannten an seiner Seite: Der ehemalige Kickers-Profi Alexander Malchow kehrt als Co-Trainer auf die Waldau zurück und hat einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Bereits am Nachmittag leitete er gemeinsam mit Minkwitz das Training. Der 38-Jährige spielte von 1994 bis 2000 und von 2003 bis 2005 bei den Kickers und war bis zum Ende der vergangenen Saison Spielertrainer beim Oberligisten SG Sonnenhof/Groß­aspach. „Wir sind befreundet, haben zusammen gekickt und die selben Ansichten vom Fußball“, freut sich Minkwitz. „Die Zusammenarbeit wird sich in Erfolgen auf dem Platz niederschlagen“, ist sich Manager Joachim Cast sicher, dass das Duo den Abwärts­trend des Tabellen-14. stoppen wird.
 
Eßlinger Zeitung

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