Presse zu Stuttgarter Kickers II – Normannia Gmünd (2:0)

26. Februar 2007 in Kickers II, News

Mit einem 2:0-Sieg ist gestern die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers gegen den 1. FC Normannia Gmünd gestartet. Vor rund 100 Zuschauern auf der Festwiese erzielten der Regionalliga-erfahrene Sokol Kacani (44.) und Dominique Rodrigues (73.) die Tore für die Mannschaft des Trainers Björn Hinck, der vom Auftritt seiner Mannschaft angetan war: „Das war für das erste Pflichtspiel in diesem Jahr eine sehr gute Leistung, weil wir das Spiel kontrolliert haben.“

Stuttgarter Zeitung

Auch der eingewechselte Ex-Profi Giuseppe Catizone konnte am Sonntag das 0:2 von Normannia Gmünd bei den Stuttgarter Kickers II nicht verhindern. „Das war ein guter Start meiner Elf, wir haben verdient gewonnen“, sagte Kickers-Coach Björn Hinck. „Obwohl Bischoff, Rodrigues und Kacani die komplette Vorbereitung mit dem Regionalligateam absolvierten, harmonierte das Team sehr gut.“

Stuttgarter Nachrichten

FUSSBALL / Oberliga – FC Normannia verliert 0:2 (0:1) bei den Stuttgarter Kickers II – Trainer Zorniger: „Nehme was auf meine Kappe“ 
 
Wenn der Gegner Vorbild ist 
 
 
„Die Kickers haben gespielt, wie wir es wollten“, brachte Normannia-Trainer Alexander Zorniger das 0:2 seiner Jungs gegen die Kickers II auf einen Nenner. Zwei schnelle Konter sorgten für den Sieg der Gastgeber. 
 
VON BERND MÜLLER 
 
Die Normannia begann schwungvoll, in den ersten 15 Minuten waren die Gmünder im Vorwärtsgang unterwegs. FCN-Trainer Alexander Zorniger hatte in der Abwehr auf eine Dreierkette gesetzt (Zimmermann, Kuhn, Jurzcyk), außerdem spielten A-Jugend-Keeper Magnus Burkhardt, im linken Mittelfeld Benni Bilger und A-Jugend-Stürmer Manuel Grampes von Beginn an.
Gefahr fürs Kickers-Tor brachte in diesen Anfangsminuten vor allem Steffen Kaiser durch einige Standardsituationen. In der 13. Minute musste dann Gmünds Torhüter Burkhardt zum ersten Mal richtig eingreifen, als Kärcher per Kopf sehr gefährlich war. Sieben Minuten später war es auf der anderen Seite Grampes, der Kickers-Torsteher Salz mit einem Schuss aus 16 Metern prüfte. Das Spiel verflachte in der Folgezeit, doch in der 41. Minute kam Tucci zu einer guten Konterchance, und drei Minuten später war es Kacani, der – erneut mit einem schnellen Konter – zum Erfolg kam: 1:0.
„Nach einer halben Stunde ist bei uns die Kompaktheit im Mittelfeld weggewesen“, analysierte Alexander Zorniger später. Seine Mannschaft habe zu sehr auf einer Linie gestanden, „während die Kickers so gespielt haben wie wir wollten: mit schnellen Diagonalpässen und Kontern.“
Nach der Pause setzten sich die Normannia-Kicker in der gegnerischen Hälfte fest. Der Wille, den Rückstand umzubiegen, war da. Die Chancen auch. Eine gute vergab Kaiser in der 58. Minute, als er per Freistoß zugange war, zwei Minute später konnte wiederum Kaiser eine Hereingabe von Schöllkopf nicht verwerten. In der 68. Minute hätte eigentlich der Ausgleich fallen müssen: Molinari legt schön für Schöllkopf auf, doch der drischt den Ball aus acht Metern über das Kickers-Gehäuse. Der eingewechselte Mathias Kluge hatte noch eine gute Chance, doch dann machten die Kickers alles klar: Wieder war’s ein schnell vorgetragener Konter, den diesmal Kärcher mit einem Volleyschuss aus 16 Metern erfolgreich abschloss. In der Schlussminute hatte dann noch Zimmermann die Möglichkeit, doch er scheiterte zweimal hintereinander an Kickers-Torwart Salz.
„Unser Pressing war nicht schlecht, aber wir waren nicht zielgerichtet genug“, befand Normannia-Coach Alex Zorniger nach dem Spiel. Auch wenn es nicht der erhoffte Start gewesen sei, werde jetzt in Ruhe weitergearbeitet. Und dann merkte der Trainer noch selbstkritisch an: „Die Probleme in der ersten Halbzeit nehme ich auch auf meine Kappe: Ich hätte früher von der nicht so funktionierenden Dreierkette auf die Viererkette umstellen müssen.“
FC Normannia:
Burkhardt – Zimmermann, Kuhn, Jurczyk, Mangold, Hofmann (68. Vetter), Bilger (46. Catizone), Schöllkopf, Kaiser, Molinari, Grampes (58. Kluge).
Tore:
1:0 Kacani (44.), 2:0 Kärcher (74.).
Zuschauer: 100

Gmünder Tagespost

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