Vorberichte: Stuttgarter Kickers – Hessen Kassel

8. November 2006 in Kickers I, News

Okpala bekommt seine Chance
 
Kickers heute gegen Kassel
 
STUTTGART (ump). Die Stuttgarter Kickers stehen in der Fußball-Regionalliga nach sieben Spielen ohne Sieg unter Druck. „Natürlich brauchen wir ein Erfolgserlebnis“, sagt der Trainer Robin Dutt vor dem Heimspiel heute (19 Uhr) gegen den Aufsteiger Hessen Kassel.

Rein organisatorisch betrachtet steht das Spiel der Fußball-Regionalliga heute zwischen den Stuttgarter Kickers und Hessen Kassel nach dem Spielabbruch im DFB-Pokal erneut unter einer höheren Sicherheitsstufe. Wobei Hertha BSC nun offensichtlich überlegt, nach dem Bundesligaspiel beim VfB (23. – 25. Februar) in Stuttgart zu bleiben und ein Freundschaftsspiel bei den Kickers zu bestreiten, dessen Einnahmen dem Regionalligisten zukommen, um die Strafe (10 000 Euro plus ein Spiel ohne Zuschauer) abzumildern.

Zunächst ist heute der sportliche Aspekt interessant. Nachdem der Kickers-Trainer Robin Dutt vergangenen Samstag in München mit der Geduld bei einigen Akteuren am Ende war, hat er in den letzten drei Trainingseinheiten eine Reaktion der Mannschaft feststellen können – im positiven Sinne: „Alle haben voll mitgezogen.“ Also auch Christian Okpala, den Dutt mit seiner Kritik besonders ansprechen wollte, wenn auch nicht namentlich. „So etwas mache ich intern“, betont Dutt, der sich entgegen seiner Gewohnheit bereits festgelegt hat: „Christian wird spielen. Er hat die Chance verdient.“

Natürlich ist nicht nur der Torjäger gefordert, sondern die gesamte Mannschaft. Und in der hinkten zuletzt auch andere Spieler ihrer Form hinterher. Nach sieben Punktspielen ohne Sieg stehen die Kickers jedenfalls unter Druck. Dutt: „Wir wollen endlich wieder ein Erfolgserlebnis haben, um gar keine Diskussionen aufkommen zu lassen, dass es in der Mannschaft nicht stimmt.“ Und um möglicherweise auf Platz drei zu kommen, den momentan der VfB Stuttgart II einnimmt.

Und das, obwohl die Mannschaft von Rainer Adrion zuletzt zweimal verloren hat. Doch dafür gibt“s Gründe: Die Ausfälle von Khedira (Profis), Kovacevic und Weis (beide verletzt) sind nicht so einfach wegzustecken – alle drei werden wohl auch heute beim Vorletzten Darmstadt 98 fehlen, wenngleich es bei Weis eine kleine Hoffnung gibt. „Jetzt sind eben andere Spieler wie Dangelmayr, Schuon oder Perchtold noch mehr gefordert“, sagt Adrion, der sich vom Tabellenplatz des Gegners nicht blenden lässt.

Stuttgarter Zeitung

Ziel der Kickers: Mit Sicherheit siegen
 
Stuttgart (dip) – Sieben Spiele warten die Stuttgarter Kickers nun schon auf einen Sieg, am heutigen Mittwoch (19 Uhr, Gazistadion) soll die Durststrecke des Fußball-Regionalligisten enden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass es wieder einmal mit einem Sieg klappt“, sagt Kickers-Trainer Robin Dutt vor dem Duell mit Hessen Kassel.

Zuletzt beim 1:1 beim TSV 1860 München II hatte der Coach speziell in der ersten Halbzeit die Leidenschaft in seinem Team vermisst. Seine Kritik nach der Partie scheint angekommen zu sein. „Zumindest im Training haben sich alle voll reingehängt“, sagt Dutt, „entscheidend wird aber natürlich das Spiel.“ Verzichten muss der Trainer lediglich auf Mustafa Parmak. Der Mittelfeldspieler ist krank, aber ohnehin noch Rot-gesperrt. Abseits des Rasens wollen die Kickers erneut zum Beispiel durch den Einsatz von Videokameras für eine erhöhte Sicherheit sorgen.

Stuttgarter Nachrichten

Julio Cesar nicht gesetzt

Regionalliga: KSV Hessen heute Abend bei den Stuttgarter Kickers zu Gast
 
Kassel. Stuttgarter Kickers gen den KSV Hessen. Noch vor sieben Wochen wäre diese Partie in der Fußball-Regionalliga eine Art Gipfeltreffen gewesen. Die Blauen, wie die Kickers in ihrer Heimat genannt werden, standen damals auf Platz eins, die Löwen waren Dritte. Schnee von gestern. Denn beide Mannschaft sind vor der heutigen Begegnung im Stuttgarter Gazi-Stadion unterhalb des Fernsehturms (Beginn: 19 Uhr) in der Tabelle zurückgefallen. Die Kickers sind nur noch Fünfter, die Löwen Elfter.

Parallelen: Beide Teams starteten famos, gerieten dann aber in ein Tief. Bis zum 2:0-Sieg über Pirmasens am vergangenen Samstag waren die Löwen sieben Wochen ohne Sieg geblieben. Und exakt seit sieben Wochen haben die Kickers nunmehr keinen Dreier mehr geholt. KSV-Trainer Matthias Hamann: „Für die Kickers, die als einer der Aufstiegsfavoriten galten, eine Riesenenttäuschung.“

Stuttgart stehe am Scheideweg und deshalb sehr unter Druck. „Wenn sie uns nicht schlagen, dann können sie die Saison knicken.“ Dies könne den Löwen entgegenkommen. Aggressiv werde man spielen, die Zweikämpfe annehmen und versuchen, die Kickers vom KSV-Tor fernzuhalten. Mit welchem Personal die Löwen in Stuttgart auflaufen werden, stand gestern noch nicht fest. Unklar war infolgedessen auch, ob Offensivkraft Julio Cesar, der zuletzt gegen Pirmasens überzeugte, von Anfgang an dabei ist oder nicht. Der Trainer: „Alles ist möglich.“Hamann hat die Kickers zweimal in den vergangenen Wochen beobachtet. Sein Fazit: Die Blauen haben ein Problem, wenn sie das Spiel gestalten sollen.

Hoffnung auf personellem Sektor macht übrigens die sich ankündigende Rückkehr von Marc Arnold. Der Regisseur trat die Reise nach Stuttgart nicht mit an. Ein Einsatz käme zwar noch zu früh, bei sämtlichen Trainingseinheiten ist Arnold aber dabei. „Vielleicht können wir am Samstag gegen Wehen schon mit einem Kurzeinsatz planen“, sagt Hamann. Der zudem auch bald wieder auf Diminik Suslik hoffen kann. Der Verteidiger hat seine langwierige Verletzung des Syndesmosebandes auskuriert und soll diese Woche ebenfalls voll ins Training einsteigen.

Für die Löwen begann die Englische Woche in der Regionalliga bereits gestern. Um 12 Uhr wurde noch einmal trainiert, danach begann die Reise nach Süddeutschland, wo in Nürtingen übernachtet wurde. Nach dem Spiel in Stuttgart-Degerloch geht es heute Abend nicht zurück nach Kassel. Stattdessen bezieht die Mannschaft ein zweitägiges Trainingslager im Seeparkhotel Kirchheim. (bre/frz)

HNA-Online

Vor dem Anpfiff
 
Personal: Die Blauen verfügen mit 18 Spielern nur über einen recht kleinen Kader. Fehlt ein Spieler, wird es eng. Zurzeit sind bis auf Mittelfeldmann Mustafa Parmak (Rot-gesperrt) alle Mann an Deck. Aufstellung: Die Kickers werden voraussichtlich mit drei Stürmern angreifen. Ihr Manko: Christian Okpala ist außer Form. Gefährlichster Offensivmann ist Bashiro Gambo mit sechs Toren. Formbarometer: Nach dem grandiosen Saisonauftakt ging es zuletzt bergab. Die Kickers warten seit sieben Spielen auf einen Sieg und entfernten sich von den Aufstiegsrängen. Personal: Keine Änderungen gegenüber Samstag. Arnold und Suslik sind zwar wieder bei der Mannschaft, ein Einsatz käme aber noch zu früh. Aufstellung: Die Kickers haben Schwierigkeiten, zu Hause das Spiel zu machen. Wahrscheinlich wird Hamann deshalb wieder etwas defensiver auftreten lassen. Formbarometer: Cesar ist endlich in der Regionalliga angekommen, Busch zeigte sich gegen Pirmasens auch im Spiel nach vorn deutlich verbessert. Ebenfalls im Aufwärtstrend; Abwehrmann Christoph Keim. Ein Sorgenkind bleibt derzeit Jan Fießer.

HNA-Online

Kickers brauchen Erfolgserlebnis – Morgen Heimspiel gegen Hessen Kassel 
 
Seit sieben Spielen warten die Kickers in der Regionalliga Süd nun schon auf einen Sieg. Das Team von Trainer Robin Dutt will am Mittwochabend um 19.00 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau gegen den Aufsteiger Hessen Kassel mit viel Kampfkraft den ersehnten dreifachen Punktgewinn erzwingen. Bis auf den gesperrten Mustafa Parmak war im Abschlußtraining am Dienstagvormittag der gesamte Kader dabei. Besonders motiviert zeigte sich der zuletzt kritisierte Torjäger Christian Okpala. Auch er will endlich seine Torflaute beenden und vor dem wichtigen Auswärtsspiel am Samstag in Hoffenheim eine gute Leistung abliefern.
  
Ob die Kickers wieder wie zuletzt in München mit einer Dreier-Abwehrkette antreten oder auf die zu Anfang der Saison bewährte 4-4-2-Formation zurückgreifen, das läßt Trainer Robin Dutt noch offen. Hessen Kassel dürfte vermutlich mit der zuletzt siegreichen Formation gegen Pirmasens antreten. Vielleicht ist nach seiner Verletzung aber auch wieder der frühere Kickersspieler Marc Arnold dabei. Der nunmehr 36jährige ist der Neffe von Kickers-Präsidiumsmitglied Dieter Wahl und er trug wesentlich zum Aufstieg von Hessen Kassel in die Regionalliga bei.

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Weiterhin erhöhte Sicherheitsstufe gegen Hessen Kassel

Auch in der Begegnung mit Hessen Kassel am morgigen Mittwoch, 8. November 2006 um 19.00 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau führen die Stuttgarter Kickers erhöhte Sicherheitsmaßnahmen durch. Erneut steht das Spiel auf einer höheren Sicherheitsstufe als vorgesehen. So wird das Sicherheitspersonal ähnlich wie im letzten Heimspiel gegen Wehen aufgestockt und auf den Rängen sichtbarer platziert. Bewährt hat sich auch die Ausgabe der Pappbecher anstatt der bisherigen Plastikbecher. Beibehalten werden auch die Videokameras, um das Geschehen auf den Stehplatzrängen besser zu kontrollieren. 

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